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Mit eigenem WOMO in die USA


new-welt am 20 Nov 2010 16:41:27

Hallo liebe WOMO liebhaber,
wir sind hier nickel-nagel neu :roll:
Meine Frau heißt Christel und ich Klaus :razz:
Wir stehen beide zwei Jahre vor der Rente :lol:
Und planen in 2013 ab Frühjahr mit unserem eigenen WOMO wenigstens ein halbes Jahr lang (oder länger) durch die USA zu Reisen.
Dafür brauchen wir so einige Ratschläge und hoffen diese hier zu finden :razz:

Wer weiß, wie am besten eine solche Reise, zu planen ist?
Für Tipps sind wir sehr Dankbar :)

Liebe
Christel und Klaus

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

katzenkopf am 21 Nov 2010 17:45:22

warum mit eigenem WoMo? ist so ähnlich wie Eulen nach Athen tragen..........
nee, im Ernst. Kosten für Verschiffung/ Einfuhr/ Umrüstung auf dortige Elektrik-Gas-Wasser-Entsorgung macht keinen Sinn. Vor Ort entweder ein Neues kaufen und am Ende entweder verkaufen oder mit nach Hause nehmen.
Oder ein Gebrauchtes kaufen und weiteres Procedere siehe oben

Gast am 21 Nov 2010 17:51:43

Hallo

Ich glaube nicht das du es schaffst dein Womo in die USA
zu importieren.

LongJohn

Anzeige vom Forum


Randyandy01 am 21 Nov 2010 18:01:26

man sollte bedenken, das man manchmal auch über Umwege ans Ziel kommt............. :roll:

bernierapido am 21 Nov 2010 18:03:48

Uns haben bekannte auf einem Forumstreffen erzählt, wie sie das gemacht haben.
Ab 6 Monate ist das Verschiffen und nutzen des eigenen Mobils billiger als die Miete.
Ich meine mich erinnern zu können, dass sie 10.000 Euro bezahlt haben für Verschiffung und Flug und sie blieben dort 12 Monate
Es gibt die Möglichkeit aber wie genau das geht, weiß ich nicht.

Maxima am 21 Nov 2010 18:18:41

Hi Christel und Klaus,

herzlich willkommen hier in unserem schönen Forum! :kette:

Schaut mal hier, vielleicht hilft Euch dieses Buch weiter.
--> Link
Die Beiden haben nach einigen Jahren Planung und Vorbereitung das Haus vermietet, die Möbel verkauft und das auf den letzten Drücker erstandene Wohnmobil über den großen Teich verschifft. :)

Lancelot am 21 Nov 2010 18:29:36

LongJohn hat geschrieben:Ich glaube nicht das du es schaffst dein Womo in die USA
zu importieren.


Warum soll denn das nicht gehen :?: Das www ist voll von Berichten, die genau das getan haben. Ein Anbieter für "Rund-um-sorglos-all-in" Verschiffung ist Seabridge : --> Link

"Rechnen" tut sichs sicherlich über die geplante Dauer des Aufenthalts dort. Eine Alternative wäre aber auch "drüben kaufen" und später wieder "verkaufen", birgt aber halt Risiko ..

Randyandy01 am 21 Nov 2010 18:34:46

Soweit wie ich informiert bin, ist es fast unmöglich mit einem Wohnmobil direkt von Europa in die USA zu Reisen.

Deswegen mein Hinweis mit dem Umweg.

Über Kanada oder über Mexico ist es mit der Einreise in die USA da schon einfacher.

Passende Reederei die die Verschiffung machen müsste man raussuchen....

Glaube die entsprechenden Verbindungen gehen über Bremerhaven...
so 2500 € sollte man für die Verschiffung einplanen.

Gast am 21 Nov 2010 18:35:28

Hallo

Meine Antwort bezog sich auf Privat-Export in die USA.
Ein Bekannter hat das auch mal probiert. Er hat es aufgegeben.

Ansonsten geht das schon über Unternehmen.....

--> Link

LongJohn

Lancelot am 21 Nov 2010 18:37:40

Randyandy01 hat geschrieben:Soweit wie ich informiert bin, ist es fast unmöglich mit einem Wohnmobil direkt von Europa in die USA zu Reisen.


Andreas, folg halt mal meinem link zu Seabridge oben ...

Einfuhrbestimmungen
Auch nach dem Anschlag vom 11. September 2001
wurden die Einfuhrbestimmungen nicht verschärft.
Reisemobile können auch weiterhin inklusive Fahrzeugausrüstung
verschifft werden.


Die fahren ro-ro an fast jeden beliebigen Hafen in USA ... :roll:

monana am 21 Nov 2010 18:40:33

Hallo new-welt,

erstmal herzlich Willkommen hier :kette: und viel Spaß beim Lesen und rumstöbern. Eure Idee find ich klasse, so was in der Art schwebt mir auch mal vor. Allerdings dauert es noch 5 Jahre bis mein Mann pensioniert wird, da muss ich mich noch ein wenig gedulden. Bevor wir dann unsere große Weltreise planen, werden wir erstmal richtig ausgiebig Europa bereisen bzw. dahin wo man gerade noch hinfahren kann.

Seabridge ist mir auch gleich eingefallen. Allerdings würde ich wirklich prüfen, ob es nicht mehr Sinn macht, in USA etwas zu kaufen und dann wieder zu verkaufen. Ich bin sehr gespannt auf eure Recherche, bitte lasst uns hier an euren Plänen teilhaben.

Liebe
monana

Gogolo am 21 Nov 2010 18:49:52

Randyandy01 hat geschrieben:Soweit wie ich informiert bin, ist es fast unmöglich mit einem Wohnmobil direkt von Europa in die USA zu Reisen.



Nein, Andreas, das geht - definitiv! Nicht ganz problemlos, aber es geht (mann/frau sollte halt etwas Zeit haben). Der Link zu Seabridge wurde ja schon gepostet. Und wie schon gesagt: eine Kosten-/Nutzen-/Aufenthaltsdauerberechnung ist sehr zweckmäßig.


Habe die Ehre

Gogolo

Lancelot am 21 Nov 2010 18:51:38

monana hat geschrieben:Allerdings würde ich wirklich prüfen, ob es nicht mehr Sinn macht, in USA etwas zu kaufen und dann wieder zu verkaufen.


Hmmm ... wie willst Du denn das prüfen :?:

Du kannst "Glück haben" und das Fahrzeug zu einem Preis nahe des EK wieder verkaufen ... Du kannst aber auch "Pech haben" und unter Zeitdruck die Möhre verschleudern müssen.

Das würde ich mir genau überlegen (und ganz sicher entweder "mieten" für Kurzaufenthalt, oder aber den "eigenen" hin- und her schippern :) ).

Wobei man "drüben" auch langzeit-mieten kann ... :)

Randyandy01 am 21 Nov 2010 18:53:15

Hi Lancelot, habe ich mir gerade angesehen deinen Link...

in der Tat sehr intressant....

Wir hatten es vor kurzem mit einem Export in die USA zu tun, das geht fast überhaupt nicht.

Hey Long -John "Mafra- Tours" hm na ja die Vermitteln auch nur, haben mal Marokko und sowas mit geführten Touren gemacht so weit ich weß.

groovy am 21 Nov 2010 18:55:57

Christel und Klaus ,
schaut doch mal hier:
--> Link
oder stellt eure Fragen in einem speziellen Forum,z.B.hier:
--> Link

Volker

Gast am 21 Nov 2010 18:57:08

Randyandy01 hat geschrieben:Hi Lancelot, habe ich mir gerade angesehen deinen Link...

Hey Long -John "Mafra- Tours" hm na ja die Vermitteln auch nur, haben mal Marokko und sowas mit geführten Touren gemacht so weit ich weß.


Ich habe mal eine Truppe in Tarifa kennen gelernt die mit Mafra in Marokko waren.Das war 2008. Warst du auch dabei?

LongJohn

puget am 21 Nov 2010 18:57:44

Ein anderer Aspekt:

Gibt es eigentlich eine ausreichende Diesel-Versorgung an den US-Tankstellen. Meines Wissens fahhren dort auch die Trucks mit Benzin, von den WoMo' mal ganz abgesehen ?

worldofwomo am 21 Nov 2010 19:03:24

puget hat geschrieben:Ein anderer Aspekt:

Gibt es eigentlich eine ausreichende Diesel-Versorgung an den US-Tankstellen. Meines Wissens fahhren dort auch die Trucks mit Benzin, von den WoMo' mal ganz abgesehen ?


die trucks fahren mit diesel wie bei uns auch.
diesel gibts an jeder tanke ist nur teurer wie benzin
gruß gerd

Randyandy01 am 21 Nov 2010 19:07:23

Hi Longjohn,

ne da war ich nicht bei, habe die nur manchmal gesehen, in Marokko oder in Algeciras...

Bin da mal ne Zeitlang beruflich unterwegs gewesen...

Der Inhaber von Mafra schreibt ab und an auch noch in einem anderen Forum kurze Kommentare.

monana am 21 Nov 2010 20:05:32

@lancelot

Mit prüfen meinte ich einen Preisvergleich machen
1. Wie hoch sind die Verschiffungskosten für mein Womo (hin-u. zurück)?
2. Sind Kosten für Umrüstungen miteinzukalkulieren?
3. Was kostet ein Womo in USA?
4. Was kostet eventuell die Miete?

Es gibt auch spezielle Weltreiseforen, wo z.T. Fahrzeuge von Heimkehrern angeboten werden.

Viel Spaß bei der Planung.

LG
monana

meitemark am 21 Nov 2010 20:20:35

Hallo Christel und Klaus,
Wir waren 2001 mit unserem WOMO für 15 Wochen in den Staaten und würden es sofort wieder so machen. Der Transport mit Seabridge und das versichern des WOMO und des Motorrads waren gut organisiert. Das ganze mit Fähre, Versicherung, Hafengebühren Spedition in USA kostete uns ca. 15000.- DM. Es ist ungefähr der gleiche Betrag wie ein WOMO für 15 Wochen zu mieten. Wir haben aber kein Problem den Freimeilen, die mächtig ins Geld gehen, wenn diese nicht vorher gebucht werden. Auch unser kleines Motorrad hat uns bei der Besichtigung von größeren Städten sehr geholfen. Das aufblasbare Kanu von Grabner hat uns auch unvergessliche Touren z.B. auf den Altwasserarmen des Mississippi erlaubt. Diesel gib es an den meisten Tankstellen. Für das auffüllen der Gasflaschen hatten wie einen Adapter von Seabridge gekauft. Bei der Ein- und Ausreise war die Abfertigung beim Zoll dank der guten Vorbereitung von Seabridge und des hilfsbereiten Zöllners in 10 min. erledigt. Ein größeres Problem, kann im Pannenfall die Ersatzteilversorgung für das WOMO sein. Am WOMO selbst wurde nichts umgerüstet. Eine PV-Anlage übernahm die Stromversorgung. Was aber nicht unbedingt nötig war, da wir jeden 2 Tag eine längere Strecke führen. Einen Kauf eines WOMO in den Staaten hatten nicht in betracht gezogen.

new-welt am 22 Nov 2010 18:19:35

Hallo liebe WOMO-Freunde,

das finden wir toll, so viele Antworten zu bekommen Danke :razz:
Also, wir wahren bereits ein mal im Westen der USA, dort haben wir ein WOMO gemietet (Silberhochzeitsreise) und sind dann drei Wochen durch den Westen gefahren.
Das war soooo toll, dass wir, wenn wir in zwei Jahren in Rente gehen, für wenigstens 6bis 8 Monate mit dem eigenen rüber wollen und vom Süden Florida bis Kanada (Indien Summer) fahren wollen.
Wir denken dass wir mit einem Frachtschiff mitfahren können (suchen noch) bis New York.
Vor allen Dingen haben wir dann ja alle Zeit der Welt und müssen nichts mit Stress tun :razz:

Auf jeden Fall, noch mal vielen Dank für die Tipps, wir werden weiter Berichten.

Lieben
Christel und Klaus

lupus2 am 22 Nov 2010 19:56:13

Wir waren bereits mehrmals für jeweils 6 Wochen mit Mietwomo in den USA und haben nahezu alle Staaten befahren. Da letzte Mal waren wir für 3 Monate dort. Es war so traumhaft, daß wir dies für so eine lange oder noch längere Zeit unbedingt nochmals machen wollten und das mit dem eigenen Womo. Die Verschiffung sollte mit Seabridge erfolgen – war alles so weit vorbereitet. Dann aber hatten wir Bedenken, unserem Hund (Golden Retriever) den Transport im Frachtraum des Fliegers zuzumuten und haben die Sache wieder abgeblasen. Aber es ist immer noch unser Traum, die Staaten nochmals mit dem eigenen Mobil zu machen. Das hat halt den Vorteil, daß man mit einem bekannten und idR gepflegten Mobil und nicht mit so einem klappernden und windig zusammengeschusterten Mietmobil unterwegs ist. Bei unserer letzten Reise musste das Gerät 4 mal ausgetauscht werden und das bei einer so renommierten Firma wir El Monte, bei denen wir früher immer sehr zufrieden waren. Ab 3 bis 4 Monaten lohnt sich das bestimmt. Umrüstungen sind, wie bereits geschildert, nicht erforderlich.
Ich wünsche Euch bei der Planung und natürlich auch beider Durchführung viel Spaß. Solltet Ihr gezielte Fragen haben, bin ich gerne, soweit möglich, behilflich.
Wolf

badenserle am 23 Nov 2010 00:46:39

Hallo Christel und Klaus

new-welt hat geschrieben:Wir stehen beide zwei Jahre vor der Rente :lol:
Und planen in 2013 ab Frühjahr mit unserem eigenen WOMO wenigstens ein halbes Jahr lang (oder länger) durch die USA zu Reisen.


lasst euch nicht bremsen von den leicht pessimisischen Anflügen hier im Forum. Es geht definitv, auch selbst organisiert, dann aber mit erheblichem Aufwand den mir Seabridge abnimmt. Den nötigen Papierkram darf man nicht unterschätzen, deshalb ist die Verschiffung z.B. mit Seabridge eine super Sache. Eigene Erfahrung hab ich mit meinem Motorrad im Flieger, ich war beim Zoll froh, dass mir ein Reisebürospezialist diese Arbeit abgenommen hat, obwohl ich gute Englischkenntnisse habe.
Da wir auch vorhaben 1 Jahr in USA zu verbringen (selbe Zeit wie ihr) waren wir auf dem Herbsttreffen von Seabridge. Dort waren auch viele USA-Veteranen vor Ort die bereitwillig alle unsere Fragen beantworten konnten. Diese Treffen finden regelmäßig im Frühjahr und Herbst statt und lohnen sich wirklich. Nur ein Beispiel: die Frage mit europäischen Gasanschlüssen: Wir haben einen Festtank und müssen uns überhaupt keinen Kopf machen, für Gasflaschen gibts Adapter die auch ein Veteran als Anschauungsmaterial dabei hatte.

Nach unseren Erfahrungen/Infos ist nicht sosehr die Einfuhr eines Womo ein Problem, sondern Visa für einen selbst für 1 Jahr zu bekommen. Mit dem Visaeintrag vom amerikanischen Konsulat hat man erstmal nur die Erlaubnis einen amerikanischen Flughafen anzufliegen. Erst der Emigrationsmensch legt die eigentliche Aufenthaltdauer fest und die liegt höchstens bei einem halben Jahr, dann muss man die Zollunion (dazu gehört Kanada, USA und Mexiko) verlassen, also entweder nach Europa fliegen oder nach Belize ausreisen um dann wieder neu einzureisen (Mit Visa kein Problem). Aber es gibt für alles eine Lösung und auf dem Treffen wurden auch solche Fragen besprochen.

Also nix wie hin im Frühjahr nach Klüsserath, steht alles auf deren Webseite.

Viel Spass bei eurer weiteren Planung, man sieht sich vielleicht
badenserle

loewe am 23 Nov 2010 09:22:37

Hallo,
mein Hinweis geht in die gleiche Richtung wie der von "Maxima one", nur mit einem anderen Link.
--> Link
und noch ein Link (hier ist die ins Auge gefasste Reisedauer ähnlich)
--> Link

und noch ein Link

--> Link

motorhome43 am 14 Dez 2010 23:25:07

Hi,
wir sind von April 2007 bis April 2008 mit unserem Womo in Nordamerika gewesen. Mit Seabridge klappte die Organisation prima. Die Tour haben wir dann selbst geplant mit den Reise-Knowhow-Büchern. Das Grünthaler-Buch hatten wir auch und haben das Ehepaar sogar zufälllig in Mexiko getroffen. Wir schwärmen heute noch von dem Jahr und würden am liebsten noch mal ein Jahr dort verbringen. Schaut mal in unsere Homepage, dort findet ihr mehr.
Lasst euch nicht beirren! Alles ist gut zu schaffen!
, Hedda

new-welt am 15 Dez 2010 14:29:12

Also nix wie hin im Frühjahr nach Klüsserath, steht alles auf deren Webseite.

Also, das ist ja schon mal Toll so viele Tipps zu bekommen. :razz:

Wir denken, zunächst mal im Frühjahr nach Klüssenrath zu fahren.
Dort werden wir mal die Weltenbummler ausfragen bei ner Kiste Bier :gut:

Noch mal vielen Dank an alle, wir werden Berichten
liebe Christel und Klaus

ebi1 am 01 Okt 2012 07:35:03

Bis zu einem Jahr ist überhaupt kein Problem. Sollte es länger dauern, gibt es ja noch die Grenze zu Kanada, da kannste rüber fahren, nen Burger essen und wieder zurück kommen. Und schon hast Du wieder ein Jahr. Wenn Du lange drüben bist, kommst Du vermutlioch ohnehin mal nach Kanada, ab da läuft dann ohnehin wieder ein Jahr neu.

Vor den "Umbaueten" brauchst Du keine Angst zu haben. Ist nicht wild, und auf die Zeit verteilt, sind die Kosten eh nicht der Rede wert.

Drüben eines kaufen und rüber bringen, neeneenee. Die Dinger sind groß und, solange sie bezahlbar sind, grottenschlecht verarbeitet. Wenn in D auch noch der Nachschub an Ersatzteilen nicht gesichert ist, wird es spannend.

Hatte schon ein Fahrzeug drüben, schick mir ne Nachricht, wir können ja auch mal telefonieren.

birki am 01 Okt 2012 21:54:34

Bis zu einem Jahr ist überhaupt kein Problem. Sollte es länger dauern, gibt es ja noch die Grenze zu Kanada, da kannste rüber fahren, nen Burger essen und wieder zurück kommen. Und schon hast Du wieder ein Jahr. Wenn Du lange drüben bist, kommst Du vermutlioch ohnehin mal nach Kanada, ab da läuft dann ohnehin wieder ein Jahr neu.


Bist du dir da sicher?

Ein Visum bekommst du max. für 6 Monate. Diese sechs Monate kannst du in den USA verlängern (aber da würde ich mich nicht darauf verlassen) Man muss die USA nach Visumsablauf verlassen (für längere Zeit), nur nach Kanada rüber zu gehen gilt nicht, soweit ich weiss. Und wenn man wieder reingeht, bekommt man sicherlich nicht einfach so ein Jahr.

viele birki

Lancelot am 02 Okt 2012 08:49:57

birki hat geschrieben:Bist du dir da sicher?


Wär ich mir auch nicht ... :)

Ein USA-Visum gilt erstmal generell 6 Monate, dann sollte man eigentlich für die nächsten 6 Monate ausreisen (müssen). Scheinbar wird das aber etwas locker gehandhabt, es gibt mehrere Berichte, die "nur" 2 oder 3 Wochen außer Landes waren und trotzdem ohne größere Probleme wieder in USA einreisen konnten.

Problematischer ist aber das eigene (europäische) Fahrzeug : dafür gibt´s nur max. 1 Jahr Betriebs-Genehmigung, dann muß die Kiste wieder ausgeführt werden, normalerweise gibt´s da keine Verlängerung und (mein Kenntnisstand bisher) keinen "Trick" :(

Wäre interessant was anderes zu erfahren, Freunde sind gerade "drüben" und stehen irgendwann vor dieser Problematik.

Lancelot am 02 Okt 2012 09:12:25

Die Suche findet diesen hochinformativen Beitrag von Spiti01 dazu :)


spiti01 hat geschrieben:Wir sind seit April 2010 mit unserem deutschen Mobil in den USA unterwegs und haben daher einige Erfahrungen, was diese Dinge angeht.

Grundsätzlich gilt das normale Touristen-Visum für max. 90 Tage, dann muß man wieder 'raus. Es gibt jedoch das sog. B1/B2 Visum, bekommen von der US-Botschaft in Berlin. Ohne jegliche Proleme.
Dieses Visum gilt 10 Jahre. Innerhalb eines Jahres darf man allerdings max. 6 Monate in den USA sein. Auf Antrag ist eine Verlängerung möglich.
Normalerweise muss man dann wieder 6 Monate + 1 Tag im Heimatland sein. Damit soll gezeigt werden, dass der "Lebensmittelpunkt" in Deutschland liegt.
Wir sind nach den ersten 6 Monaten nach D geflogen und bereits nach 2 1/2 Wochen wieder in die USA eingereist - ohne Probleme!
Das Spiel haben wir inzwischen dreimal durch, wobei wir beim 2. und 3. Mal jeweils 3 Monate in Deutschland waren.

Bei der letzten Einreise im Februar 2012 hatten wir jedoch kleinere Probleme. Wir wurden zum Interview in einen separaten Raum gebeten und sehr höflich gefragt, warum wir uns in letzter Zeit denn so häufig und lange in den USA aufhalten. Als wir erklärten, dass wir mit unserem Motorhome dieses wunderschöne Land bereisen und möglichst intensiv kennenlernen möchten, haben wir ohne Probleme den ersehnten Stempel für weitere 6 Monate erhalten.

Wichtig dabei ist, dass man immer sehr freundlich, höflich, positiv und glaubhaft auftritt. Die - im Vergleich zur Ami-Art - manchmal etwas harsche deutsche Sturheit hilft hier nicht weiter. Dann können Amis auch sehr schnell umschalten und blocken. Ansonsten gilt immer: You're wellcome!

Ein aus Deutschland "mitgebrachtes" Mobil muß nach spätestens 12 Monaten die USA wieder verlassen, es gibt normalerweise keine Möglichkeit einer Verlängerung!
Hintergrund ist, dass die amerikanischen Behörden (EPA und Homeland Security) davon ausgehen, dass solche Fahrzeuge nicht den dortigen Vorschriften bezüglich Umwelt und Sicherheit entsprechen und quasi als "Gast" begrenzt fahren dürfen - wie in Deutschland übrigens auch. Bei Fahrzeugen aus nicht-amerikanischer Produktion sind die erforderlichen Nachweise zur US-Konformität kaum zu beschaffen.
Unser Großer Brauner ist glücklicherweise ein halb-Ami, aufgebaut von einem Deutschen in Elkhard/Indiana, auf einem US-Chassis mit US- Antrieb.
Dafür konnten wir vom Chassis-Hersteller Workhorse die notwendigen Unterlagen beibringen. Ein sehr netter und hilfsbereiter Officer vom CBP (Zoll und Grenzschutz) in Memphis/Tennessee (wir waren zufällig gerade dort und haben es einfach probiert) hat sich richtig ins Zeug geworfen für uns. Er hat alle unsere Papiere studiert, mit Workhorse und anderen mehrfach telefoniert und dicke Bücher mit Paragraphen gewälzt.
Bereits am nächsten Tag rief er uns an. Wir sollten doch nochmal in sein Office kommen - whenever you want.
Kaum dort, war die Überraschung groß! Ich sollte nur drei Papiere unterschreiben, und schon war alles erledigt. Der Große Braune war "re-importiert" und darf jetzt unbegrenzt in den USA bleiben. Bezahlen mußten wir nicht einen Cent für diese Aktion.......
Einziges Problem für uns ist allerdings der DEUTSCHE Amtsschimmel. Wenn wir nämlich unser Motorhome nach mehr als 36 Monaten zurück nach Deutschland bringen würden, müssten wir erneut Zoll und alle Steuern einer Einfuhr bezahlen. Und das, obwohl das Fahrzeug ja als Neuwagen in Deutschland importiert, verzollt und versteuert wurde und ein deutscher KFZ-Brief vorhanden ist. Armes Deutschland, da wird man als treuer Bürger wieder einmal zum x-ten mal abgezockt!

Nochmal ein kleiner, aber wichtiger Tip für den Umgang mit Amerikanern: Immer sehr freundlich, positiv und verbindlich agieren. Amis gehen untereinander auch so um und sind nichts anderes gewohnt. Deutscher Stursinn kommt hier nicht an. Immer lächeln, offene Körpersprache, Augenkontakt, Hände aus den Hosentaschen usw. usw.
Diese grundsätzlich positive Mentalität hat sich inzwischen auch sehr in der amerikanischen Sprache verfestigt, die sich immer mehr vom bekannten british english unterscheidet.

Wir finden das alles einfach klasse und fühlen uns inzwischen hier in diesem tollen Land und unter den liebenswerten Menschen äußerst wohl und kommen bestens zurecht.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung - You're wellcome!

Howdy aus Kerrville/Texas
spiti

ebi1 am 03 Okt 2012 12:24:10

birki hat geschrieben:
Bis zu einem Jahr ist überhaupt kein Problem. Sollte es länger dauern, gibt es ja noch die Grenze zu Kanada, da kannste rüber fahren, nen Burger essen und wieder zurück kommen. Und schon hast Du wieder ein Jahr. Wenn Du lange drüben bist, kommst Du vermutlioch ohnehin mal nach Kanada, ab da läuft dann ohnehin wieder ein Jahr neu.


Bist du dir da sicher?

Ein Visum bekommst du max. für 6 Monate. Diese sechs Monate kannst du in den USA verlängern (aber da würde ich mich nicht darauf verlassen) Man muss die USA nach Visumsablauf verlassen (für längere Zeit), nur nach Kanada rüber zu gehen gilt nicht, soweit ich weiss. Und wenn man wieder reingeht, bekommt man sicherlich nicht einfach so ein Jahr.

Sorry, ans Visum habe ich nicht gedacht. Ist aber wie mit dem Fahrzeug. Wenn Du über der Grenze warst, geht es wieder von vorne los. Hab noch eine lebenslanges Visum aus den 70ern, da denk ich nicht dran. Das ist eigentlich auch ein Trick. Man kommt ins Land und hat dann ne bestimmte Zeit. Man kommt wieder rein, ab da läuft die Zeit neu, und das für Mensch und auch Fahrzeug.

Trick wäre die Sache, mit dem Fahrzeug in nen Freihafen rein und wieder raus zu fahren. In Afrika scheint das zu funktionieren. In den USA würde ich das nicht probieren. Wie gesagt, wenn man so lange drüben ist, kommt man auch mal in Kanada vorbei.

viele birki

ebi1 am 03 Okt 2012 12:33:46

Zum Umgang mit den Amis muss ich unserem Texaner zustimmen. Mit Sturheit geht es gegen die Wand, mit Freundlichkeit kann man erstaunliche Ergebnisse erzielen. Ich durfte 1989 ein illegales Fahrzeug wieder nach D ausführen, weil ich mich mit ner Scheriff-Dame nett unterhalten habe. Bei der Einfuhr hat man übersehen, dass ich ne deutsche Nummer hatte. Hab nichts gesagt, weil ich die Formalitäten gehasst habe. Aber führ mal ein Fahrzeug aus, dass offiziell nicht mal im Land ist. Einfuhr war Niagara, Ausfuhr New York.

Dürfte seit 9/11 nicht mehr vorkommen, ins Land kommt man ohne dicke Kontrolle nicht mehr rein.

Lancelot am 03 Okt 2012 13:33:47

ebi1 hat geschrieben:Dürfte seit 9/11 nicht mehr vorkommen, ins Land kommt man ohne dicke Kontrolle nicht mehr rein.


Freunde sind grade "drüben" .. mit einem deutschen Auto (und deutscher Zulassung).

Verschifft wurde über Seabridge ---> NULL Probleme bei der Einfuhr :!:

Alles war 100%-ig vorbereitet und wurde von den lokalen Seabridge-Agenten bestens erledigt :)

ebi1 am 03 Okt 2012 20:57:49

Lancelot hat geschrieben:
ebi1 hat geschrieben:Dürfte seit 9/11 nicht mehr vorkommen, ins Land kommt man ohne dicke Kontrolle nicht mehr rein.


Freunde sind grade "drüben" .. mit einem deutschen Auto (und deutscher Zulassung).

Verschifft wurde über Seabridge ---> NULL Probleme bei der Einfuhr :!:

Alles war 100%-ig vorbereitet und wurde von den lokalen Seabridge-Agenten bestens erledigt :)


Klar funktioniert das. Das Fahrzeug ist drüben nun aber registriert, meines war das damals nicht. Passkontrolle und durchgewunken, denke nicht, dass das heute noch geht.

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