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Route napoleon - Befahrbarkeit/Höhenbeschränkung 1, 2


zacapa am 01 Apr 2011 15:28:44

Hallo allerseits,

bisher habe ich hier fleißig gelesen und (selten) mal einen Kommentar geschrieben.
Jetzt ist es Zeit für das erste eigene Thema :)

Wir brechen übernächste Woche (10.04) zu unserer ersten Frankreich-Reise auf. Natürlich haben wir uns intensiv durch 3 Womo-Reiseführer und durch das Forum gearbeitet. Aufgrund der überwältigenden Informationsflut (Text und Bilder) haben wir uns für folgende grobe Route entschieden:

Über die Route napoleon ans Mittelmeer, dann westwärts an der Küste entlang und ein bißchen Hinterland bis Narbonne und dann durch/entlang der Pyrenäen an den Atlantik. Von dort die Atlantikküste hoch und ab Bordeaux auf der Autobahn heim.
Ist für gut 2 Wochen ambitioniert, aber wir wollen uns mal einen groben Überblick über Südfrankreich verschaffen.

Nach der langatmigen Einführung aber zur eigentlichen Frage:

Auch nach dem ich viele Stunden hier die Reiseberichte und sonstigen Infos zur route napoleon "durchgearbeitet" habe, bin ich nicht sicher, ob wir mit unserem Mobil diese Strecke schaffen. Länge, Breite und die Motorleistung (6,35 x 2,25 cm; 190 PS) sind sicher nicht das Thema. Auch vor engen Straßen haben wir nach über 1.000 km im Hinterland der Toskana keine Angst, aber die Durchfahrtshöhe einiger Tunnels und die überhängenden Felsen, die ich auf vielen Bildern gesehen habe, machen mir etwas Kopfzerbrechen.
Unser Auto ist durch Allradantrieb und Alkoven satte 3,35 m hoch.
Hat jemand Erfahrungen mit einem so hohen Mobil auf der Strecke??
Sind die Nebenstrecken in Frankreich zuverlässig mit Höhenangaben VOR Tunnels und Felsüberhängen ausgeschildert??

Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar.


Manfred

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Gast am 01 Apr 2011 16:13:33

Hallo,

besorge Dir die gelben Michelin-Karten 1:200.000, da sind alle Durchfahrten kleiner 4 m mit exakter Durchfahrtshöhe gekennzeichnet

grüße klaus

blur am 02 Apr 2011 09:37:15

Hallo,

meiner ist "nur" 3,20m hoch.

Es gibt da schon Strecken mit heftigen Felsüberhängen,
gut ists, wenn die auf der Seite des Gegenverkehrs sind.

Leider kann ich Dir nicht mehr genau sagen wo - ist ne Weile her.
Es gab 2 Reisen in meinem langen Wohnmobilleben, wo ich öfter mal ins Schwitzen kam, die Route Napoleon war eine davon.

Es ist halt recht schwierig immer einzuschätzen, ob die Felsen hoch genug hängen.
Und die Gegenfahrbahn ist ja auch nicht immer frei ;-)

Zu den Durchfahrtshöhen: Ich hatte in Frankreich noch nie ne Situation, dass die nicht angegeben war, oder nicht stimmte.

Musste schon mal wenden, aber da habe ich vermutlich die Vorankündigung verpennt.

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woslomo am 02 Apr 2011 09:49:32

Hallo,
besser gleich im ersten größeren Hypermarche in F den Michelin Atlas kaufen. Da hast Du ganz Frankreich für den Preis weniger Einzelkarten. In Deutschland ist das wesentlich teurer.
Wenn du auf Deiner Strecke auch kleine Nebenstrecken fahren willst, dann macht nicht nur die Höhe, sondern auch die manchmal sehr individuelle Streckenführung Probleme. Ich hatte da Ecken, bei denen ich mit 6m Länge nur mit viel vor und zurück rumgekommen bin. Die Hauptstraßen sollten kein Problem sein. Die Höhenangaben sind allerdings meist nicht so großzügig angegeben wie bei uns.

Für Deinen Rückweg solltest Du Dir die vielen Route National ansehen. Da kann man weitgehend vierspurig auf vielen neu ausgebauten Strecken quer durch Frankreich fahren. Kostet keine Autobahngebühr und die französischen Trucks sind keine wesentlichen Hindernisse, da sie wesentlich zügiger fahren als die in D. Da mußte ich bei meinem Duc schon oft kräftig Gas geben um mithalten zu können.

zacapa am 02 Apr 2011 17:16:00

Danke für Eure Antworten.

Den Michelin Atlas (1 . 200.000) habe ich sogar schon, aber darauf nicht geachtet. :(
Manchmal wird man von den Details einer Karte erschlagen, aber kaum habe ich die Legende von oben bis unten durchgelesen, habe ich auch die Höhenbeschränkungen gefunden.
Laut Karte ist da ja fast nichts unter 4 m. Das hat auf vielen Fotos in den Reiseberichten deutlich niedriger ausgesehen.
Wir werden einfach mal losfahren und die Beschilderung gut im Auge behalten. Wenn´s mal nicht so klappt haben wir ein Alkoven-Cabrio, so ein Sternenhimmel über dem Bett hat auch was. :D

Nochmals besten Dank.

thatslife am 02 Apr 2011 19:36:04

Hi,

ich habe vor einigen Jahren mit dem Motorrad den Restefond (von Jausiers aus) und anschliessend den Cole de la Bonnette nach St.Etienne de Tinee befahren. Es war recht abenteuerlich, zumal sehr zum Leidwesen keine Leitplanken oder andere Randbefestigungen vorhanden waren. Das grösste Problem ist m.E. die Begegnung zweier WoMos auf der nicht gerade breiten Strecken. Da muss dann schon mal rückwärts, seitwärts rangiert werden. Seitwärts gehts einige 100 m steil runter :D --> Link

Trotzdem viel Spass

thatslife

Veloman am 02 Apr 2011 20:50:43

Salut,

hier war nach den Verkehrsbedingungen auf der Route Napoléon gefragt. Die ist vergleichsweise üppig ausgebaut.
Die Straße über den Col de la Bonette (und auch die daneben über den Col de Cayolle und den Col d'Allos) sind sehr viel schmaler und für Wohnmobile wenig bzw. gar nicht geeignet.
Die Route Napoléon verläuft deutlich weiter westlich und überquert keine großen Alpenpässe. Die höchste Stelle liegt unterhalb 1200 m.

A+

thatslife am 02 Apr 2011 21:26:45

Ei, sicher doch führt die Route auch über den Bonnette. :tach:

thatslife

Veloman am 02 Apr 2011 22:17:47

Salut,
thatslife hat geschrieben:Ei, sicher doch führt die Route auch über den Bonnette.


Das ist zwar eine nette Hochalpenroute, die du da zeigst, aber sicher nicht die Route Napoléon.
Einige der dort eingezeichneten Straßen gab es 1815 auch noch gar nicht, vom Tunnel du Mont Blanc ganz zu schweigen.

Napoléon hat im übrigen seinen Gewaltmarsch in der ersten Märzwoche gemacht. Er hat zwar einige verrückte Sachen angestellt, aber auf die Idee, mitten im Winter mit seiner Truppe über die hohen Pässe zu tigern, wäre selbst er nicht gekommen.

[Die Straße über die Bonette gab es damals noch nicht. Um 1890 wurden am Restefond die Kasernen gebaut, deren Ruinen du sicher gesehen hast. Die heutige Straße gibt es erst seit 1960/61.]

Die Route Napoléon ist ganz einfach die alte RN 85 von Cannes nach Grenoble. Sie führt über Grasse, Castellane, Digne, Sisteron, Gap.

Ich würde übrigens mit dem Wohnmobil nicht die beschwerliche Strecke über Gap fahren, sondern in Grenoble gleich der Strecke nach Sisteron folgen.

A+

Chris_62 am 02 Apr 2011 22:57:46

Hier gibts ein Stück nach Gap zu sehen , Teil 2 unserer Italienischen und Französischen Mittelmeerreise 2009 : --> Link
Wir sind allerdings vom Mont Ventoux aus nach Gap gefahren !

thatslife am 03 Apr 2011 10:34:35

Q A+,

Autobahnen, Nationalstrassen; WoMos, Fahrräder uva. gabs damals auch noch nicht. Aber wenn Du unbedingt Recht behalten willst.Bitte sehr :tach:

Ich verabschiede mich mit fG
thatslife

mk9 am 03 Apr 2011 14:17:59

Hallo Namensvetter ( zacapa ),

zunächst wünsche ich Euch schon vorab eine GUTE REISE.

Was mich wundert ist, dass so viele WOMO - Fahrer unbedingt die RN 85 Richtung GAP bzw. SISTERON fahren wollen.

Kenne die Strecke seit 1981 ( allerdings mit PKW ), die sicherlich in vielen zurückliegenden Jahren ausgebaut wurde. Dennoch finde ich, warum immer die RN 85 und nicht die D 1075 ( ehemals RN 75 ) aus Richtung Grenoble kommend gewählt wird. Sicherlich ist dort hinter Monestier-de-Clermont auch ein Paß zu überqueren. Der ist m.E. besser zu befahren als die Strecke über GAP. bei Straßen ( RN 85 und D 1075 ) kommen vor Sisteron zusammen. Weiterfahrt Richtung Süden, entweder über RN 85 oder Richtung Aix-en-Provence ( Autobahn in Sisteron nach AIX oder über Landstraße ).

Was bietet die RN 85 gegenüber die D 1075 ( RN 75 ). Meine Meinung:
die RN 85 ist schwieriger zu befahren und landschaftlich auch nicht reizvoller als die alternative Strecke, ebenfalls Richtung Sisteron.

Veloman ( A+ ) hat es ja auch so gesagt.

Habe mal ein paar Bilder der D 1075 aus unserem Urlaub 2009 beigefügt.

vom linken Niederrhein

Manfred ( mk9 )

enduro am 03 Apr 2011 16:57:50

Hallo,

beide Straßen (N75 oder N85) sind völlig problemlos mit Womos zu befahren.

In den letzten Jahren fahren wir jedoch meistens die N75. Die Kurven lassen sich flüssiger fahren.

Frajo

creativi am 03 Apr 2011 17:06:25

Ich muss ehrlich sagen das ich von einer Route Napoléon noch nie etwas gehört habe. Und ich bin sicher mind. 300 mal nach Spanien mit dem LKW gefahren.
Man lernt eben nie aus.

Andreas

Veloman am 03 Apr 2011 18:14:00

Nun, auf dem Weg nach Spanien wirst du diese Strecke auch nicht nehmen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass du sie nicht kennst.

Man muss sie auch nicht unbedingt kennen, weil es sich eigentlich um eine Erfindung der Tourismusindustrie handelt - allerdings mit historischem Bezug. Napoleon hat nach seiner Rückkehr aus dem Exil auf Elba am 1. März 1815 seinen "Marsch nach Paris" in Antibes begonnen. Er musste das von Royalisten dominierte Rhônetal meiden und hat deshalb mit seiner Truppe einen siebentägigen Gewaltmarsch durch die Voralpen nach Grenoble gemacht. Die Streckenführung entspricht etwa dem Verlauf der RN 85, die deshalb - und um ein wenig bereistes Gebiet aufzuwerten - den Zusatznamen "Route Napoléon" bekommen hat.

A+

Veloman am 03 Apr 2011 18:29:30

Salut Manfred,

mk9 hat geschrieben:Was bietet die RN 85 gegenüber die D 1075 ( RN 75 ). Meine Meinung:
die RN 85 ist schwieriger zu befahren und landschaftlich auch nicht reizvoller als die alternative Strecke, ebenfalls Richtung Sisteron.


wir haben darüber schon mal in einer anderen Diskussion gesprochen. Ich gebe dir völlig recht, finde sogar, dass die Strecke über Monestier landschaftlich reizvoller ist. Überdies ist sie weniger gefährlich, weil man die schreckliche Côte de Laffrey nicht fahren muss.

A+ [Das ist ein französischer Abschiedsgruß, gesprochen "à plus" - und man ist ja sparsam mit den Buchstaben.]

mk9 am 03 Apr 2011 18:56:32

Hallo Veloman,

j e t z t habe ich wieder etwas dazu gelernt. Hatte mich schon sehr gewundert, was A+ zu bedeuten hatte. Aber gut, dass ich das in meinem
Kommentar um 13.17h geschrieben habe. S o n s t hättest ich nie eine Erklärung dazu erhalten.

Kannte bisher nur SALUT ( bei Begrüßung und Verabschiedung ), aber
" à plus " kannte ich nicht und hatte es auf meinen vielen Frankreichtouren auch noch nie gehört. Man lernt also immer wieder etwas mehr, danke.



Viele vom linken Niederrhein

Manfred ( mk9 )

zacapa am 04 Apr 2011 16:15:24

Nochmals danke für die vielen Info´s.

In 5 Tagen gehts los und jetzt krieg ich noch Stress um mir aus den vielen Routenempfehlungen die "Beste" rauszusuchen. :)

Neben den landschaftlichen Reizen suchen wir uns möglichst leere Strecken, die gerne auch "technisch anspruchsvoll" aber nicht gefährlich sein sollen. Also ein bisschen kurvig, eng, und auf und ab, gerne auch mal auf Schotter darf es schon sein (wozu haben wir dan Haufen Geld für den tollen Allrad sonst ausgegeben). :wink:
Allerdings muss ich auch nicht stundenlang knapp an tiefen Abgründen entlang fahren, wo jede Fehler der letzte sein kann.

Daher glaube ich die N85 ist o.k. Leider dürfen wir mit unserer Höhe wohl nicht diese berüchtigte Rampe hoch und runter fahren und müssen ein paar Kilometer später einsteigen. :(


Manfred II

gary32 am 04 Apr 2011 16:44:14

Hallo,

gemeint ist wohl die " Rampe von Laffrey " die in Richtung Grenoble ein Gefälle von 12% auf 6 Km aufweist...
Man hat daher 2008 eine Art " Bremstrecke " eingeführt.

Von Gap nach Grenoble:
Fzg. bis 2,60m Höhe können diese Stelle langsam passieren, alles was darüber geht wird auf eine extra Ausfahrt geleitet und angehalten, mittels eine Zufahrtsschranke wird geprüft ob das betreffende Fzg. ( Gewicht ) weiterfahren kann oder auf einer Umleitungsstrecke nach Süden zurückgeleitet wird.

,

gary32

Veloman am 04 Apr 2011 16:49:47

Salut,
zacapa hat geschrieben:Leider dürfen wir mit unserer Höhe wohl nicht diese berüchtigte Rampe hoch und runter fahren und müssen ein paar Kilometer später einsteigen. :(

ich verstehe nicht, warum du das bedauerst. Diese Rampe ist der berüchtigtste und mörderischste Streckenabschnitt in Frankreich. Seit Kriegsende hat es dort mindestens 150 Verkehrstote gegeben. Der letzte schwere Unfall war 2007 mit 29 Toten. Seitdem gibt es auf dieser Strecke eine Gewichtsbeschränkung (8 t) und ein Verkehrsverbot für Omnibusse.

Wahrscheinlich dürftest du dort sogar fahren - aber welchen vernünftigten Grund gebt es dafür?

A+

zacapa am 04 Apr 2011 17:07:50

Dafür gibt es sicher keinen einzigen VERNÜNFTIGEN Grund, aber erkläre das mal jemandem (also mir), der auch mit einem stark modifizierten Geländewagen durch tiefen Schlamm wühlt und glücklich ist, wenn er die Passage sicher überwunden hat, obwohl er doch 100 m weiter auf einer asphaltierten Straße ohne Risiko in einem Bruchteil der Zeit die Strecke bewältigt hätte.
Manchmal sucht man (kalkulierbare) Herausforderungen und ist glücklich sie bewältigt zu haben.

PS
Die Unfälle waren aber überwiegend Busunglücke, daher wohl auch die bedauerlich hohe Zahl an Toten.


Manfred II

Veloman am 04 Apr 2011 17:20:31

Veloman hat geschrieben:Salut,
zacapa hat geschrieben:Leider dürfen wir mit unserer Höhe wohl nicht diese berüchtigte Rampe hoch und runter fahren und müssen ein paar Kilometer später einsteigen. :(

ich verstehe nicht, warum du das bedauerst. Diese Rampe ist der berüchtigtste und mörderischste Streckenabschnitt in Frankreich. Seit Kriegsende hat es dort mindestens 150 Verkehrstote gegeben. Der letzte schwere Unfall war 2007 mit 29 Toten. Seitdem gibt es auf dieser Strecke eine Gewichtsbeschränkung (8 t) und ein Verkehrsverbot für Omnibusse.

Wahrscheinlich dürftest du dort sogar fahren - aber welchen vernünftigten Grund gibt es dafür?

A+


Ich wollte eigentlich nur den Rechtschreibfehler reparieren - habe aber anscheinend nicht den richtigen Knopf gefunden.

Ich kann aber noch für Manfred II hinzufügen:
Eine fahrerische Herausforderung ist die Rampe von Laffrey sicher nicht: lang, steil und ziemlich gerade. Aufwärts nun gar kein Problem (mit 190 PS schon gar nicht), es sei denn, es kommt dir ein Geschoss entgegen, dem die Bremsen versagt haben.

schnarchi am 04 Apr 2011 18:15:56

creativi hat geschrieben:Ich muss ehrlich sagen das ich von einer Route Napoléon noch nie etwas gehört habe. Und ich bin sicher mind. 300 mal nach Spanien mit dem LKW gefahren.
Man lernt eben nie aus.

Andreas
Glaub mir Du würdest es bereuen mit dem LKW da her zu fahren.Und nach Spanien fährt man da bestimmt nicht her. :wink:

atego823 am 04 Apr 2011 19:43:04

Hallo Manfred,
von 2001 bis 2010 bin ich mit meinem Atego durch die Welt gereist : (LXBXH) : 8.5 m, 2.35m,3.30 m. Klar, manchmal wurde es etwas eng, aber ich hatte immer 2 Prinzipien :
1. Wenn eine Strasse da ist, hat sie ein Lkw gebaut...also bin ich nicht der Erste :D
2. Wenn Häuser irgendwo sind...muss auch der Müllwagen, der Heizöl-Lieferant, der Linienbus usw regelmässig dort vorbeifahren :D

..aber mal ganz im ernst : ich plane meine Strecken vorher normalerweise über (*Schleichwerbung*) ViaMichelin..und trotzdem wird's manchmal etwas eng (Siehe Foto's)
Vor einem Jahr habe ich nun "aufgerüstet" und fahre meine Touren mit dem Actros ( 9.5m, 2.55m, 3.95 m)...und es hat auch noch immer "gepasst"
Jedenfalls ist es zwar eine anstrengende Strecke, aber die Mühe lohnt sich...
A +
Jean

(So, das war mein erster Beitrag, und für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, öfters etwas zu schreiben mit dem Schwerpunkt "grosse Womo's")

zacapa am 07 Apr 2011 16:53:22

Hallo Jean,

o.k., gegen Deine Autos fahren wir ja alle Kleinwagen.
In den engen Ortsdurchfahrten bekommen sicher die Bewohner Angst um Ihre Häuser, wenn Du da durch kommst.
:D


Manfred

mk9 am 07 Apr 2011 19:55:49

Hallo zacapa,

Jean wird wohl Recht haben mit der Aufzählung der einzelnen Punkte bzgl. Straßenbreite ( LKW, Müllwagen Heizölwagen ).

Also befahrbar sind die Orte schon. Ich hatte in der Vergangenheit mit meinem Peugeot J9 ( 2m breit ) schon einige Probleme, wenn ich absolut durch die Orte fahren wollte, obwohl eine Umgehungsstraße vorhanden war ( vermutlich meine Sturheit, weil ich unbedingt im Ort einkaufen wollte :) ).

Probleme gab es halt nur dann, wenn wirklich mal ein PKW geparkt hatte, ob auf der re. oder linken Fahrbahnseite. Dann mußte halt mal der Bürgersteig hinhalten.

Interessant fand ich das Bild 5060 ( La vraie Route de la Cote Azur ). Der Reiz von schmalen Ortsdurchfahrten ist halt die entsprechende Herausforderung. Aber mittlerweile hat dieser Reiz bei mir etwas nachgelassen, Schweißausbrüche hatte ich in all den Jahren genug, wenn ich zwangsläufig die Seitenspiegel einklappen mußte, weil 2 x 15 cm halt zu viel waren, und Zentimeterarbeit nötig war. Dennoch wünschte ich eine gute Fahrt.

Schönen vom linken Niederrhein
mk9 ( Manfred )

zacapa am 08 Apr 2011 12:37:42

Hallo Namensvetter,

grundsätzlich gebe ich Jean mit den LKW´s und Bussen auch Recht.

Allerdings hat uns ein Erlebnis letztes Jahr in der Toskana doch auch sehr ins Schwitzen gebracht:

Wir befuhren ein kleines Landsträsschen in den Bergen, fern ab vom Tourismus. Beschildert war es mit einem Fahrverbot für LKW ab 20 to. Das kann für unsere 5,3 to. und 2,15 m Breite ja dann kein Problem sein (dachten wir).
nach 15 - 20 km fröhlichem Serpentinenfahren kamen wir dann in einen Ort, folgten der Vorfahrtstraße und plötzlich bin ich erstmal in die Bremse gesprungen.
Vor uns wurde die Straße zwischen den Häusern auf 3 - 4 Häuserlängen extrem schmal, dazu kamen noch Vorbauten und Balkone in besorgniserregend niedriger Höhe. :eek:
Da wir nicht mehr zurück wollten haben wir auch die Spiegel eingeklappt und sind mit max. 5 - 6 cm rechts und links durch die Häuserschlucht gefahren. Jede Bodenunebenheit hat uns leicht schwanken lassen und am Alkoven noch bedrohlich näher an die Hauswände gebracht.
Wir sind dann heil ohne Kratzer durchgekommen, aber seit dem traue ich den Verkehrsschildern nicht mehr so wirklich.
Natürlich haben wir in unserer Panik vergessen ein Foto zu machen. NAchdem wir glücklich durch waren habe ich großkotzig den Vorschlag gemacht mit Foto nochmal durchzufahren.
Das hätte mir fast Prügel von meiner besseren Hälfte eingebracht. Sie hatte aber sicher Recht, man soll sein Glück nicht sinnlos herausfordern.......obwohl ..... ein Bild davon wäre cool gewesen. :D


Manfred

mk9 am 08 Apr 2011 12:52:49

Hallo Namensvetter,

ja, das sind dann schon Erlebnisse, die man nie vergißt. Aber ein Bild von der derzeitigen Situation wäre schon schön gewesen. Und wenn man dann seiner besseren Hälfte dann noch sagt: " Kannst du dich noch an die damalige Straßendurchfahrt in der Toskana erinnern ? " dann folgt ( auch aus meinen Erfahrungen ) dann die Worte: " Ja, ja, du mußtest ja wieder einmal deinen Kopf durchsetzen, aber das mache ich nicht mehr mit ! " :)

Aber bei solchen Passagen habe ich mit meinem Peugeot J 9 einen kleinen Vorteil: mache die Schiebetüren an beiden Seiten auf und meine Frau muß dann an der rechten Seite schauen, ob noch Platz für die Durchfahrt ist, notfalls über den Bürgersteig, falls der nicht zu hoch ist, wenn man Glück hat.

Wie sagt der Kölner: Et hätt noch emmer joot jejange :D

Schönes Wochenende wünscht
Manfred, vom linken Niederrhein

zacapa am 08 Apr 2011 12:59:40

Auch Dir ein schönes Wochenende.

Wir werden uns am Wochenende zum erstenmal in die Heimat Deines Fahrzeugs machen. Im Klartext wir machen die nächsten 2 Wochen Südfrankreich unsicher.
und diesmal werden kritische Situationen mit Beweisfoto festgehalten.


Manfred

tammy99 am 08 Apr 2011 13:01:41

zacapa hat geschrieben:Hallo Namensvetter,

grundsätzlich gebe ich Jean mit den LKW´s und Bussen auch Recht.

Allerdings hat uns ein Erlebnis letztes Jahr in der Toskana doch auch sehr ins Schwitzen gebracht:

Wir befuhren ein kleines Landsträsschen in den Bergen, fern ab vom Tourismus. Beschildert war es mit einem Fahrverbot für LKW ab 20 to. Das kann für unsere 5,3 to. und 2,15 m Breite ja dann kein Problem sein (dachten wir).
nach 15 - 20 km fröhlichem Serpentinenfahren kamen wir dann in einen Ort, folgten der Vorfahrtstraße und plötzlich bin ich erstmal in die Bremse gesprungen.
Vor uns wurde die Straße zwischen den Häusern auf 3 - 4 Häuserlängen extrem schmal, dazu kamen noch Vorbauten und Balkone in besorgniserregend niedriger Höhe. :eek:
Da wir nicht mehr zurück wollten haben wir auch die Spiegel eingeklappt und sind mit max. 5 - 6 cm rechts und links durch die Häuserschlucht gefahren. Jede Bodenunebenheit hat uns leicht schwanken lassen und am Alkoven noch bedrohlich näher an die Hauswände gebracht.
Wir sind dann heil ohne Kratzer durchgekommen, aber seit dem traue ich den Verkehrsschildern nicht mehr so wirklich.
Natürlich haben wir in unserer Panik vergessen ein Foto zu machen. NAchdem wir glücklich durch waren habe ich großkotzig den Vorschlag gemacht mit Foto nochmal durchzufahren.
Das hätte mir fast Prügel von meiner besseren Hälfte eingebracht. Sie hatte aber sicher Recht, man soll sein Glück nicht sinnlos herausfordern.......obwohl ..... ein Bild davon wäre cool gewesen. :D


Manfred


weißt Du denn noch, wie der Ort heißt? Danke Dir!

LG,
Fred

zacapa am 08 Apr 2011 15:07:20

Den Ortsnamen habe ich mir nicht gemerkt, hab eh ein mieses Namensgedächtnis.
Wir sind jedenfalls von Aulla (20 km nordöstlich von La Spezia) quer durch die Berge in Richtung Cararra gefahren. In irgendeinem der unzähligen kleinen Örtchen war das dann.

und schönes Wochende
Manfred

zacapa am 06 Jun 2011 17:29:39

So, ich kram das hier nochmal raus.

Nachdem wir vor Ostern unsere erste Südfrankreich-Erkundungsreise gemacht haben (3.900 km) waren wir natürlich auch an dieser Rampe. Aktuell kann man von Grenoble Richtung Gap ohne Einschränkungen hochfahren. Wie einige schon gesagt haben ist es steil aber fahrerisch langweilig - dem stimme ich zu.
von der anderen Seite (Gap-Grenoble) ist die von Gary angesprochene Einschränkung. Bild anbei.

Manfred

zacapa am 06 Jun 2011 17:32:17

Wir haben auf der weiteren Reise noch ein paar landschaftlich schönere und etwas anspruchsvollere Strecken gefunden, hier ein paar Bilder:

zacapa am 06 Jun 2011 17:33:56

uups, hier das zweite Bild:

Wie kann ich denn mehrere Bilder einstellen, so wie Ihr das oft in Euren wunderbaren Reiseberichten macht?????

zacapa am 06 Jun 2011 17:38:08

und noch eins

zacapa am 06 Jun 2011 17:40:20

jetzt hör ich aber auf.
Hmm vielleicht sollte ich einen kompletten Reisebericht verfassen und Euch an den kompletten knapp 900 !! Bildern teilhaben lassen.
Ich glaube das übersteigt meine zeitlichen Kapazitäten, die Speicherkapazitäten des Forums und Eure Geduld :D :D

Gast am 06 Jun 2011 18:09:30

Ich denke mal, dass alle sich über weitere 10 Fotos freuen. Die Route Napoléon ist landschaftlich wunderschön aber kostet viel Zeit und einiges an Nerven sie zu befahren. Schnell mal zum Mittelmeer ist nicht ( oder zurück)

Aber für jedes Fahrzeug zu befahren.

Einiges wie z.B. die Abfahrt mit der Sortierung und das nur jede 10 Minuten eine hohes / grosses Fahrzeug ins Tal gelassen wird ist wirklich einzigartig.

Anne42 am 06 Jun 2011 18:11:52

du mußt ja nicht alle Bilder zeigen, aber ein Reisebericht mit Bildern ist immer interessant, ich würde mich darüber freuen und viele Andere auch.Also nur zu!!!

zacapa am 06 Jun 2011 18:51:17

o.k., wir werden das mit dem Reisebericht mal versuchen.
Den Kollegen mit Hut auf dem Pferd brauchen wir ja schon mal nicht mehr zu posten, den hat offenbar jeder schon selbst geknipst.

Erklärt mir aber bitte noch wie ich mehrere Bilder auf einmal posten kann.
Danke.


Manfred

Gast am 06 Jun 2011 19:02:36

zacapa hat geschrieben:Den Kollegen mit Hut auf dem Pferd brauchen wir ja schon mal nicht mehr zu posten, den hat offenbar jeder schon selbst geknipst.
So ist es :D

Da gegen hat die "Rampe de Laffrey" mich schwer schockiert das ich da nichts fotografiert hatte. Ich dachte erst an eine Wiegeaktion als wir "dicken" bzw. hohen Fahrzeuge aussortiert wurden. :eek:

Maggie am 06 Jun 2011 23:36:14

Hi,

wenn du 1 Foto drin hast, dann kannst du dir das über die Vorschau anschauen oder auch nicht - auf jeden Fall klickst du, bevor du auf "Absenden" gehst, auf "Datei-Anhang hinzufügen". Button ist rechts neben dem Feld für den Kommentar zum Bild.
Das kannst du etliche Male hintereinander machen.
In der Vorschau sind die Fotos in umgekehrter Reihenfolge zu sehen, aber nach Absenden im "Echt-"Beitrag wieder in der Reihenfolge, wie du sie eingegeben hast.

Maggie

zacapa am 07 Jun 2011 08:53:39

Besten Dank für die Anleitung, ich werde das in den nächsten Tagen mal versuchen.

Manfred

mk9 am 07 Jun 2011 12:14:57

Hallo Manfred,

schön, dass Du noch ein paar Bilder gezeigt hast.

Nicht nur ich würde mich über einen ausführlichen Reisebericht freuen.
Die Zeit würde ich mir gerne nehmen. Vor allen Dingen das Bildmaterial dazu. Aber laß Dir Zeit beim Verfassen des Berichtes. Und bzgl. der Bildmenge, da mach Dir nur keine Sorgen. Ggflls. wird das Dir zustehende Bildkontingent erhöht. So war es seinerzeit bei mir auch. Da sind die Administratoren flexibel.

Im Jahre 1981 haben wir, allerdings damals noch mit PKW, die RN 85 aus südlicher Richtung kommend schon einmal befahren. Aber damals waren die Straßen noch nicht so gut in Schuß, wie man es jetzt antrifft. Die Rampe gab es damals nicht.

Mal ein paar Bilder aus 1981 von der RN 85.


Manfred ( mk9 )

Gast am 07 Jun 2011 12:28:22

Gibt es eigentlich noch kein "Höhenwarngerät" für Wohnmobile :D

Ich muss in Zukunft bei 3,46 auch mächtig aufpassen :eek:

gary32 am 07 Jun 2011 12:39:16

Stephan1 hat geschrieben:Gibt es eigentlich noch kein "Höhenwarngerät" für Wohnmobile :D

Ich muss in Zukunft bei 3,46 auch mächtig aufpassen :eek:


hi,

im Michelin Atlas oder Karten sind die Durchfahrts Höhen von Brücken oder sonstiges in Metern rot umrandet angegeben.

gary32

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