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Da ich jetzt, während unseres Urlaubs am Bolsenasee, endlich Zeit finde, möchte ich Euch über unseren letzten Urlaub berichten. Eines vorweg, es wird kein Reisebericht in herkömmlicher Hinsicht werden:
Ich habe den gesamten Bericht in mehrere Abschnitte verfasst, da er insgesamt 5 DIN-A 4 Seiten umfasst und so möglicherweise schlecht lesbar ist, wartet daher bitte mit Kommentaren bis ich fertig bin. In Baden-Württemberg standen die Osterferien vor der Tür und wie immer machten wir unser Urlaubsziel von dem Wetterbericht abhängig. Da für den Norden gutes Wetter prognostiziert wurde, entschlossen wir uns, unseren Faltkanadier zu verstauen und nach Preez (Plöner See) zu fahren um mal wieder auf der Schwentine zu paddeln. Am Gründonnerstag, am frühen Abend ging es endlich los, als Übernachtungsziel war Alsfeld anvisiert. Nach dem Frühstück ging es dann am Karfreitag weiter. Östlich von Hamburg, zu Beginn einer Autobahnbaustelle bei einer Geschwindigkeit von ~ 70 km/h, plötzlich zwei harte Schläge gegen den Unterboden, ein Blick in den Rückspiegel, ich sah nur noch etwas davon fliegen, was so aussah wie meine Reifenlauffläche. Gut, dass ich mich gerade im Bereich einer Autobahnzufahrt befand, kurz rechts auf den Beschleunigungsstreifen und mal nach dem Rechten schauen. Andrea meinte noch „und wo war jetzt Deine Tiremoni?“ Kurz ausgestiegen und nachgeschaut: am inneren Zwilling rechts hatte sich tatsächlich komplett die Lauffläche verabschiedet, allerdings war der komplette Luftdruck noch vorhanden, d.h. Es ging kein Reifenplatzer voraus, Tiremoni hatte also nicht versagt. Da ich recht ungünstig stand, fuhr ich weiter bis zu einer Nothaltebucht, natürlich nur mit ~ 30 km/h, da sich der kaputte Reifen doch bemerkbar machte und der noch ganze Reifen komplett überlastet war. In einer äußerst üppig bemessenen Nothaltebucht fuhr ich raus und demontiert zumindest den defekten Reifen. Mangels Ersatzreifen (passiert mir garantiert nicht wieder) montierte ich den noch intakten Reifen, um zumindest die Autobahn notdürftig verlassen zu können. Ich nahm mir auch die Zeit gleich mal nach den Schäden zu schauen: - abgerissener Schmutzabweiser - abgerissenes Ablaufrohr vom Grauwassertank - Ablassgestänge komplett verbogen, da in den Zwillingen „verwurschtelt“ - Riss in dem Kunststoffradlauf, oberhalb befand sich das Bad. - Loch im Unterboden unterhalb der Duschwanne, der Schlag war so heftig, dass sich offensichtlich die Wanne anhhob. - Abplatzungen am Gelcoat der GFK-Wanne, hier hatte ich offensichtlich bei der Herstellung Lufteinschlüsse. - Deformierte, aber noch funktionstüchtige Abwasserrohre Naja, auf der Autobahn übernachten oder Wurzeln schlagen wollte ich nicht, da ich zumindest bedingt fahrtüchtig war, quälte ich, sehr zum Leidwesen der anderen Verkehrsteilnehmer, mit verminderter Geschwindigkeit bis zur nächsten Raststätte. Dort konnte ich die Autobahn, verbotener Weise, über die Raststättenzufahrt verlassen. Wir fuhren dann bis Ahrensburg, gleich am Stadtrand ein riesiges Gewerbegebiet, na da sollte es wohl einen Reifenhändler geben. Falsche Einschätzung!. Na für was ist man den beim ADAC?. Kurzer Anruf: „abschleppen könne wir Sie, Ersatzteile bringen wir in Deutschland jedoch keine“. Immerhin nannte man mir einen ADAC-Vertragsunternehmen, gerade einmal 500 m von uns entfernt mit. Dort konnte man uns insoweit weiterhelfen, dass man uns einen Reifenhändler in Ahrensburg nannte. Da an Karfreitag verständlicherweise überhaupt nichts mehr lief, schlugen wir unsere „Zelte“ auf dem Gelände der Reifenfirma auf und harrten der Dinge, ob am Ostersamstag überhaupt offen sein wird. Da dies fraglich war, suchte ich vorsorglich einmal die Telefonnummern der Hamburger Reifenhändler heraus, zuvor entlastete ich jedoch mit dem Wagenheber unter der Achse den einzelnen Zwilling. Ostersamstag, bekommen wir einen Reifen?
Tatsächlich öffneten sich die Pforten des Reifenhändlers. „185/75 R16C??? ob wir den hier haben??“ Weder in Ahrensburg noch in der Filiale in Hamburg war die Reifengröße vorhanden, nur gut, dass ich mir die Telefonnummern der Mitbewerber herausgeschrieben hatte. In etwa der 20ste Anruf: „in Hamburg haben wird den nicht, aber in unserer Filiale in Eutin oder in Burg auf Fehmarn“. Na das nützt mir jetzt aber etwas. „Und welche Alternative haben wir“ meinte Andrea. Recht hatte sie ja, aber 80 km nach Eutin mit nur einem Zwilling, den die Belastung ist für dieses Strecke zu hoch. Ein Leihwagen musste her. Nachdem Sixt wegen der Osterfeiertage ~ 120,-- € haben wollte, konnte ich noch einen privaten Vermieter finden, bei dem die Kosten lediglich mit 69,-- € zu Buche schlugen. Also vorsorglich in Eutin angerufen, Reifen ist da. Den defekten Reifen in den geliehenen A3 und ab ging es nach Eutin. Ging dann auch relativ schnell, sodass wir noch Gelegenheit hatten bei einem Baumarkt Material zu kaufen um den defekten Unterboden zumindest provisorisch so zu verschließen, damit ggfs. Kein Regenwasser eindringen konnte. Nach der Montage des neuen Reifen ging unsere Fahrt wie geplant weiter nach Preetz. Auf dem dortigen Stellplatz machte ich mich dann an die Arbeit, das Womo weitestgehend wiederherzustellen. - der abgerissene Schmutzabweiser interessierte mich eigentlich nicht besonders - das abgerissenes Ablaufrohr vom Grauwassertank ersetzte ich durch einen Schlauch von meinem Zusatzwassertank, sodass ich zumindest das Grauwasser ablassen konnte - das komplett verbogen Ablassgestänge wurde mit roher Muskelkraft etwas gerichtet, sah aus wie moderne Kunst. - Riss in dem Kunststoffradlauf, gut das es Tapeband gibt - das Loch im Unterboden verschloss ich mit einer 4 mm wasserfesten Platte, die ich mir zurecht sägte, einpasste und mittels Spax-Schrauben am Unterboden befestigte - die Abplatzungen am Gelcoat der GFK-Wanne interessierten eher weniger, da die Wanne noch dicht war, also reiner Schönheitsfehler. Der Urlaub und die Rückfahrt
Nach der notdürftigen Reparatur konnte der eigentliche Urlaub beginnen. Kanu fahren auf der Schwentine Besuch von St. Peter Ordning Besuch von Stade und dann sollte es auch schon wieder Richtung Heimat gehen, vielleicht noch ein kurzer Stopp am Steinhuder Meer. Auf der Autobahn zwischen der AS Fallingbostel und dem Dreieck Walsrode bei einer Geschwindigkeit von ~ 100 km/h, gerade einmal ~ 500 km nach der letzten Panne ein bereits bekanntes Geräusch: zwei harte Schläge gegen den Unterboden, der bekannte Blick in den Rückspiegel und wieder eine davonfliegende Reifenlauffläche. Gut, dass nach rund 200 m ein Parkplatz vorhanden war, den ich sofort ansteuerte. Diesmal verabschiedete sich ebenfalls der innere Zwilling, allerings auf der linken Seite. Das Mehr an Geschwindigkeit zeigte sich dann auch am Schaden. Schmutzabweiser in den Zwilling „gewurschtelt“ abgerissene Kabel Kabel mit Kabelschuhen aus einer Verteilerdose gerissen Riss in dem Kunststoffradlauf, oberhalb befand sich der Kühlschrank ein wesentlich größeres Loch im Unterboden unterhalb der Heizung, ein Fuß der Truma hing im Freien, alle Befestigungsschrauben waren herausgerissen Komplett zerstörte Heizungsrohre unterhalb des Fahrzeugbodens Komplett zerstörte und abgerissene Heizungsrohre an der Truma, die Lauffläche hatte nach innen durchgeschlagen durchtrennte Latten der Tragkonstruktion im Fahrzeugboden Deformierte, aber noch funktionstüchtige Abwasserrohre Die Frage war: „ wies soll es nun weiter gehen, wir hatten wieder einmal Freitag und Luca musste am Montag ein Praktikum beginnen.“ Die Wahrscheinlichkeit im Bereich der Lüneburger Heide einen Reifen zu bekommen habe ich nicht besonders hoch eingeschätzt. Zumal mein Vertrauen in die restlichen 4 Reifen auf den absoluten Null-Punkt gesunken war. Ich habe daher einen Freund gebeten uns mit unserem privaten PKW die vorhandenen Winterreifen zu bringen. Eigentlich wollte dieser mit seiner Frau über das Wochenende mit dem Womo in den Schwarzwald fahren, disponierte jedoch kurzfristig um und brachte mir meine 6 Winterreifen auf den Autobahnparkplatz. Die Zeit bis zu seinem Eintreffen nutzte ich um auch hier eine provisorische Abdichtung vorzunehmen. Hierzu zerlegte ich Teile meines Regals, so dass ein Weiterfahren auch im Regen möglich war. Ferner konnte ich ein Brett zurecht sägen, damit auch der Dritte Fuß der Truma festen Untergrund unter sich hatte. Gegen 23:30 Uhr trafen Bernd und Petra bei uns auf dem Parkplatz ein, an dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke an die Beiden. Wir wechselten im Taschenlampenfeeling gleich alle 6 Reifen und fuhren dann weiter, wie geplant, an das Steinhuder Meer und verbrachten dort noch gemeinsam einen wunderschönen Tag. Die weitere Rückreise verlief dann problemlos. [/b] Die Reifen
Um Spekulationen vorzubeugen. - die Reifen waren Erstausstatter unseres 04/2006 zugelassenen Wohnmobils - Herstellungsdatum 41. KW des Jahres 2005 - Laufleistung geschätzt 40.000 – 45.000 km hauptsächlich Langstrecke - Profiltiefe 6 mm - Aufdruck auf Reifen: max. pressure cold tire 70 psi (~ 4,8 bar) - Mindestreifendruck für 3,85 t lt. Dethleffs 4,75 bar - tatsächlicher Reifendruck, weil Auflastung auf 4,0 t ~ 5,3 bar. Nach unserer Rückkehr habe ich mich dann mit Conti (Winterreifenhersteller) in Verbindung gesetzt und angefragt bzgl. des max. zulässigen Drucks. Dort erhielt ich die Antwort, dass sich eine Lauffläche niemals durch zu hohen Druck in dieser Form ablösen darf, „den Reifen können Sie auch mit 9 bar fahren“. Mit dem Hersteller der defekten Reifen (Hersteller möchte ich derzeit wegen laufendem Verfahren nicht nennen) habe ich mich in Verbindung gesetzt. Montags den Brief versandt, Dienstag kam schon der Anruf des Herstellers mit der Bitte den defekten Reifen sowie den benachbarten Zwilling über meinen Reifenhändler einzusenden. Zwischenzeitlich haben die alle 5 Reifen von mir erhalten, mal sehen was dabei raus kommt. Hierbei geht es mir nicht um die Frage eines Regresses. In einem Streitfall hätte ich das Problem beweisen zu müssen, dass ein Materialfehler vorlag, was bei einem 5 ½ Jahre alten Reifen kaum möglich sein dürfte. Im Wesentlichen geht es mir darum, festzustellen, ob ich einen Fehler gemacht habe. Fehler könnten sein: - zu hoher Luftdruck - abstellen des Fahrzeuges auf Rasengittersteinen - Reifen überlastet wob ich letzteres ausschließen kann, da max. Achslast 2,6 t, max. Reifenbelastung 3,4 t. Eine Überlastung ist also nahezu unmöglich. Warten wir mal ab, was der Hersteller hierzu feststellen wird. Die Reparaturen
Die Kosten für eine Reparatur bei unserem Womo-Händler würde ich so um die 4.000 – 5.000,-- € schätzen. Ich habe daher beschlossen die Reparatur selbst durchzuführen. Die Materialkosten haben sich dann so um die geschätzten 500,-- € eingependelt. Zielsetzung war: Es sollte besser werden als das Original. Jedoch im Einzelnen: Duschwanne Die Dusche komplett zerlegt, Duschwanne ausgebaut, mit Kunstharz die Lufteinschlüsse verfüllt, gespachtelt, geschliffen und mit Farbdose lackiert, da sieht man nichts mehr von dem Schaden. Risse in den Radkästen Die Kunststoffradkästen sind eingeklebt und verschraubt. Ich habe daher den gesamten Radkasten zunächst gesäubert, aufgeraut und mit einer Grundierung versehen. Anschließend mit Kunstharz zwei Glasfasermatten eingebracht. Nach der Aushärtung abgeschliffen und mit einem Top-Coat als Versiegelung versehen. Zusätzlich die Kanten (möglicher Zwischenraum zwischen Kunststoff und GFK) mit Sikaflex verschlossen. Löcher im Boden Auf der Innenseite mittels einer kleinen Kreissäge an der Dremel den beschädigten Boden (~ 9 mm Sperrholz) entfernt. Die gebrochene Lattung durch das Einkleben zusätzlicher Latten repariert, anschließend auf der Oberseite wieder 9 mm Sperrholz passgenau eingebaut. Da mir das Sperrholz zu schwach erschien habe ich auf der Unterseite sowohl rechts wie auch links eine 9 mm Siebdruckplatte an die Unterseite mittels Sikaflex geklebt und zusätzlich verschraubt. Die gleiche Platte habe ich im Bereich der Truma-Heizung auch auf der Innenseite angebracht um einen max. Schutz der Heizung zu erreichen. Gestänge für Ablasshahn Das Gestänge demontiert (was hat sich der Techniker bei der Befestigung nur gedacht? Vermutlich nichts), gerichtet und wieder eingebaut. Ablaufrohr für Grauwasser Neues Rohr eingeklebt und gut war es. Bei der Reparatur zeigte sich auch, dass durch den Schaden im Bereich des Radkastens das zwischen Kühlschrank und Radkasten verlaufende Heizungsrohr komplett zusammen gedrückt war. isch habe fertisch...
und hoffe, dass die vorgenommenen Maßnahmen stabiler sind als die werkseitigen. und nochmaliger Dank an Bernd und Petra. Armin Super!
Natürlich mein Mitgefühlzu den aufgetretenen Schäden. Aber an all deinem Handeln merkt man, dass Du das Thema komplett im Griff hast und dich durch solche Mißlichkeiten des Lebens nicht aus der Bahn werfen läßt. Absolut Klasse wie Du das komplett und sauber sofort abgearbeitet und wieder in Ordnung gebracht hast. Dafür meine höchste Anerkennung! Hallo,
man das liest sich ja wie ein Märchen aber leider war es ja bittere Realität. Nur gut das euch nichts passiert ist bei den beiden Platzern. Gut ist das du ja alles selber wieder reparieren konntest aber und du es sogar noch besser gemacht als es der Hersteller konnte. Bin ja mal gespannt was der Hersteller der Reifen dazu sagt. Würdest du zu viel verraten über den Hersteller wenn du sagen würdest er kommt aus Frankreich oder Deutschland. Hatte ähnliches Problem vor langer langer Zeit am PKW, war ein Sempereitreifen, und bekam eine lapidare Antwort. Die Klang nach selber Schuld und Materialfehler ausgeschlossen,bla,bla,bla. Na ich habe es geschluckt und gut. Benutzte die Marke auch nicht mehr. Hoffe ihr bekommt wenigstens eine gute Erklärung für die Schäden. Würde es helfen wenn man biegsame Blechplatten in den Radkasten klebt um bei einem eventuellen Platzer wenigstens die Kästen ordentlich zu schützen? Es gibt doch da diese geriffelten Bleche , wenn man diese am Radkasten ordentlich befestigt ist doch hoffentlich diese Gefahr gebannt. Christian Noch mal Glück gehabt.
Hast eine gute Rep. abgeliefert. Stell dir die selbe Situation ohne Zwillingsbereifung vor :? . Die Reifenmarke würde mich, nach Abwicklung der Bezahlung, auch interessieren. Ich fahre ja auch schon den 2. Transit mit Zwillingsbereifung. Der erste ( 2004) hatte Hankook Reifen, die waren ziemlich laut. Jetzt sind Conti Vanco drauf. Bin jedoch nur knapp über 3,5t. bert @ostwestfale
wenn ich mich darüber aufrege wird es auch nicht besser. Das Leben stellt einem manchmal vor ganz besondere Herausforderungen @ckaruso Also m. W. war es weder ein franz. noch ein deutscher Reifenhersteller. Ich möchte diesen derzeit noch nicht nennen, weil ich es ein Gebot der Fairness halte zuerst einmal die Überprüfung und die Reaktion des Herstellers abzuwarten. Bis jetzt hat der Hersteller sehr schnell reagiert, was ich durchaus positiv finde. Sollte es tatsächlich auf einen Materialfehler hinaus laufen, bin ich dem Hersteller auch nicht böse. Es soll zwar nicht, kann aber immer mal wieder was vorkommen. Mir kommt es dabei einzig und alleine auf die Reaktion des Herstellers an. Hieran messe ich grds. die Hersteller, auch in anderen Dingen. Mit den geriffelten Blechen im Radkasten: Ich denke dass dies schwer herzustellen ist mit den herkömmlichen Mitteln. Ich halte dieses auch für zu schwer. Möglicherweise wirst du den eigentlichen Radlauf noch hinbekommen, an den Flanken wird es jedoch schwierig, vor allem das Ganze dicht zu bekommen @bert außer den beiden Schlägen hast du bei dem Fahrverhalten nicht viel gemerkt. Das Fahrzeug blieb, dank der Zwillingsbereifung, problemlos in der Spur Armin Möönsch Armin,
hast echt Glück (im Unglück) gehabt - hätte deutlich blöder laufen können .. Toi toi toi für die Abwicklung :!: Hallo,
traurig das gleich 2 mal sowas passier, glückliger Weise ist euch nichts passiert! Sehr schöne Reparaturarbeit hast du geleistet, wie gut wenn man Handwerklich geschickt ist . Uwe Hi Armin u. die kpl. Familie,
sehr schön dein Bericht, ist bis jetzt alles i.O. am Womo? Petra u. Bernd
Jepp, bis jetzt halten die Reifen noch.... brauchst Dein Womo also noch nicht vorzuheizen (dreimal klopf auf Holz) Allerdings hat die Klima kurzzeitig ihren Geist aufgegeben. War eine kleine Gerätesicherung im Innern, die in der Anleitung nicht beschrieben war. Die Jungs von Truma waren aber auf Zack und haben meine Anfrage innerhalb 24 Stunden beantwortet. War dann nur ein kleines Abenteuer mit meinen bescheidenen italienisch Kenntnissen eine passende 5 AT Sicherung zu bekommen. Bis nächste Woche Armin P.S. an alle: Das war der, der mir die Reifen gebracht hat Toller Bericht, leider haben wir damals auch Probleme mit einem Wohnwagen gehabt, einmal brannte ein Rad, einmal ein Reifenplatzer.
Beides mal keine Probleme, Reifen gelöscht und beide mal Ersatzreifen drauf. Wir fahren grundsätzlich nicht ohne Reserverad. Wir haben zwei Jahre überlegt welches WOMO mit welchen Reifen wir uns kaufen sollen. Von einer Zwillingsbereifung hatte man uns damals abgeraten, entweder Tandem oder "normale" Achse. Bei starken Spurrillen kann es dazu kommen, dass nur einer der Zwillingsreifen trägt. Wenn dann der Reifen nicht mehr der jüngste ( neuste) ist löst sich gerne mal die Lauffläche ab. Ein bekanntes Problem, leider. Auch bei LKW`s.
Wir auch nicht mehr, extra die Garage umgebaut :wink: Armin Heftig!!!
Da wir auch "Osterprobleme" mit Reifen hatten -> --> Link können wir gut mitfühlen. Allerdings wird unser Problem nach dem Durchlesen Deines Berichtes plötzlich völlig harmlos!! Wir fahren seit unserem Mißgeschick nur noch mit Reserverad....
Reserverad oder nicht ist für mich immer ein ko Kriterium beim Kauf. Daher wurde es z.B. ein T5 statt einer V-Klasse, da die nur beim langen Radstand ein Reserverad hat. Der lange Radstand mit über 5m Gesamtlänge war uns für einen PKW zu lang. Beim Womo hatten wir in 8 Jahren und 95tkm insgesamt 4 Reifenpannen, bei 3 hätte uns ein "Pusteset" nix genutzt. 2x Ventile geplatzt, 1x Reifenflanke zerschnitten, 1 x Nagel in Lauffläche. Bei T5 hatten wir nach 1.200 km die erste Reifenpanne, Schraube im Reifen, da hätte das Pusteset noch genützt. Keine Anhnung warum wir ständig Reifenschäden haben, die Statistik mit alle 150tkm eine Reifenpanne trifft bei uns jedenfalls nicht zu.. Immer pannenfreie Fahrt wünscht Selbstschrauber
Hallo Gernot, seit dieser Reise auch immer eine Reserverad dabei. Aber OT unsere V-Klasse hat ein Reserverad unterm Fahrzeug, ist aber noch die erste Serie. Armin Moin,
auch ich möchte dir Respekt zollen für die Art und Weise wie du mit soviel Pech umgehst. Dein Verhalten gegenüber dem Reifenhersteller finde ich sehr fair! Fred Hammermäßige Story!Hat sich dein Reifenhersteller jetzt eigentlich mal gemeldet? Hallo Armin,
nachdem jetzt ein gutes halbes Jahr vergangen ist, magst Du uns sagen, wie die Geschichte ausgegangen ist ? Das interessiert mich auch.
In erster Linie die Reaktion des Reifenherstellers. Na dann werde ich mal.
Hankook als Hersteller bat darum, alle Reifen zu überprüfen. Über meinen Reifenhändler habe ich die noch in meinem Besitz befindlichen 5 Reifen eingeschickt. Hankook vertrat dann die Auffassung, dass viele Faktoren zu diesem Schaden beigetragen haben könnten. - lange Standzeiten - hohes Gewicht - natürliche Alterung - UV Einstrahlung jedoch dürften diese Schäden nicht zu diesem Schadensbild führen. Kausal dürfte der Schaden durch den von mir viel zu hoch gefahrenen Luftdruck (5,2 Bar kalt anstatt 3,5 Bar) in Verbindung mit den zuvor genannten Faktoren gewesen sein. Diese wurde mir auch schriftlichen bestätigt. Warum habe ich den hohenLuftdruck gefahren? In meinem Bordbuch des Aufbauherstellers war fälschlicherweise 4,5 Bar angegeben. Da ich gut beladen war, bin ich mit einem erhöhten Luftdruck gefahren. Diesen Fehler hat Dethleffs auch eingestanden. Gegenüber Dethleffs habe ich Forderungen angemeldet, obwohl mir klar war, dass die Beweislast bei mir liegt. Dethleffs hat sich 5 Jahre nach dem Erwerb nicht Lumpen lassen und mir ohne Anerkennung einer Rechtsverpflichtung einen Betrag überwiesen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank nach Isny. Hankook hat mir den Restwert der 5 Jahre alten Reifen erstattet, das waren so um die 200 €. Summa summarum waren meine Unkosten mit Ausnahme der neuen Reifen gut gedeckt. @raidy Sorry hab ebenerst gesehen, dass du bereits im Januar angefragt hattest Armin |
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