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anhaengerkupplung
hallo
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Auch wir sind wieder da


mauimeyer am 18 Jun 2005 23:36:31

Hi Leute,
ich habe noch nicht wieder in die Themen geschaut und möchte mch erstmal wieder zurück melden. Wie versprochen habe ich ein Reisetagebuch geschrieben, welches ich morgen veröffentlichen werde.
Schon mal vorweg:
- Ohne größere Pannen (Ätsch)
- Über 4500 Km
- Gesund wieder zurück
- Bilder werden nachgereicht, weil nicht digital gemacht.
- Und das Wichtigste:
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Es war richtig klasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nun noch eine Frage, wie wollt Ihr das Tagebuch haben, häppchenweise oder alles auf einmal?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

die-eilerts am 19 Jun 2005 00:42:33

jaaaaaaaaaaaaaaaa :razz:
Egal wie :!: :D

[Admin] am 19 Jun 2005 01:19:54

allet auf einmal!

(und bitte bei der Eingabe nicht das Forum kaputtmachen.........!)

Anzeige vom Forum


Gast am 19 Jun 2005 13:19:16

schnell und häppchenweise nur, wenn die Folgehäppchen nicht so lange auf sich warten lassen wie z.B. die einzelnen Folgen von Herr der Ringe.

Tipsel am 19 Jun 2005 17:01:49

Willkommen zurück und lass dir nicht allzuviel Zeit zwischen den Häppchen - wir sind hungrig :D

mauimeyer am 19 Jun 2005 18:22:52

So, hier habt Ihr es, aber alles auf einmal. Bilder kommen nach, sobald die entwickelt sind. Gefundene Rechtschreibfehler dürft Ihr behalten und nun viel Spaß beim lesen, ich denke es lohnt sich!

1. Tag (05.06.) - Endlich in die Bretagne
10:45 Uhr, alles ist gepackt, kurz noch Tanken und dann auf in den Kampf. An der Tankstelle den Rüssel rein und lass laufen, was kostet die Welt. Zuviel, wie ich gleich feststellen musste. Noch mal schnell durchgerechnet, alles klar: „Schatz, wir können umdrehen, die Reisekasse ist aufgebraucht!“ Aber typisch Frau, hat noch was im kleinen Portemonaiefach, also doch los. In Bremen machen wir bei Freunden einen kleinen Zwischenstopp und fahren um 16:15 Uhr weiter Richtung Bretagne. In Jüllich, ganz in der Nähe von Aachen und nur 20 km bis zur Grenze, übernachten wir auf einem kostenlosen Stellplatz (man muss sparen wo man kann) direkt am Stadion der Stadt. Sehr ruhig gelegen, aber leider im Dunkeln schlecht zu finden.
645 km
70,11 Liter getankt für insg. 73,55 Euro


2. Tag (06.06.) – Heute geht es bis in die Bretagne
09:30 Uhr geht es weiter. Auf dem Weg durch Belgien gab es nichts Erwähnenswertes. Kurz vor der Grenze sind wir runter von der Autobahn um die Nebenstrecken zu fahren. Klappte auch gut, jeder dritte Kreisel wurde zweimal genommen um die Gegend besser kennen zulernen aber Kilometer schafft man nicht wirklich. Nachher sind wir dann doch für ca. 100km auf die Bahn. Bis nach Caen schafften wir es an dem Tag. Wir fuhren noch ein Stück weiter nach „Oistreham“. Dort kann man am Hafen stehen, wenn man rechtzeitig kommt. Kamen wir natürlich nicht. Ein kurzer Blick auf die andere Seite des Flusses, da wäre noch Platz, aber weit und Breit keine Brücke. Tanken mussten wir auch noch und nun kamen die Probleme. 1 Stunde gesucht und durchgefragt, nicht eine Tankstelle gefunden. Dann endlich eine die meine Karten… …nicht akzeptiert, also noch mal weiter, aber dann. War auch kurz vor trockenem Tank. Da wir keine Brücke gefunden haben tat es auch der Nahe Campingplatz (Camping Municipal des Pommiers). Für 10,80 Euro alles zusammen nicht wirklich ein Problem und zum Übernachten allemal i.O.. Interessant ist, dass in Campingplatzsoftware Deutsche gar nicht vorgesehen sind, wir sind nun Dänen. Passt ja auch fast die 50 km von unserem Wohnort zur Dänischen Grenze machen den Kohl schließlich nicht fett. Nach dem Erkunden der Nassräume noch schnell lecker geduscht und ab in die Heija. Und wir stellen fest, doch noch nicht die Bretagne, aber die Normandie ist auch schon was.
733 km
28,8 Liter getankt für insg. 30 Euro
8,30 € Maut
10,80 € Campingplatz

3. Tag (07.06.) – Nun aber in die Bretagne
Als wir aufwachten glaubten wir zu träumen, nicht weil das Wetter so klasse war, das war schließlich eingeplant, nein, die Uhr zeigte bereits 09:52 Uhr. Wir also fertig gemacht, noch schnell Ver- und Entsorgt und dann erstmal ein Baguette gekauft und am Hafen gefrühstückt. Dann die Küste entlang Richtung Cherbourg, von dort wollten wir weiter bis heute Abend in Le Mont St.-Michel wieder Rast gemacht werden sollte. Wir also los die D 514 entlang. An einem absolut genialen Aussichtspunkt oberhalb von „Arromanches les Bains“ haben wir dann eine kurze Rast gemacht. Der Parkplatz kostet für Womos 4 Euro. Zu Fuß sind wir dann in den Ort und stellten fest, dort wären die Parkplätze kostenlos gewesen und die Fußstrecke die gleiche, sprich rauf zum Aussichtspunkt und nicht runter in den Ort. Ihr solltet es besser machen. Nach gut 1 ½ Stunden sind wir dann weiter Richtung „Barfleur“. Die letzten Kilometer dorthin sind eine Achterbahnfahrt. Hoch und runter das einem Angst und Bange wird. Aber Spaß macht es allemal. Hier in „Barfleur“ liegen die Boote bei Ebbe auf dem trockenen (wie so oft in dieser Gegend) nur hier lagen auch richtig große Fischtrouler im Matsch. Sieht witzig aus. „Barfleur“ ist ein malerisches Fischer-Städchen mit einer ziemlich imposanten Kirche direkt am Hafen. Unweit von hier, genauer am „Point de Barfleur“ steht auch der höchste Leuchtturm Frankreichs, der „Phare de Gatteville“. Er hat genau 349 Stufen und kostet pro Erwachsenen 2 Euro und 4 Liter Schweiß. Das Joggen konnte ich mir heute sparen. Tja, und man steht hier gut, so gut, dass wir es wieder nicht bis in die Bretagne geschafft haben. Warum erzählt einem auch niemand, dass die Normadie so spannend ist.
169 km
59,05 Liter getankt für insg. 58,40 Euro
4 Euro Parkgebühr
4 Euro für körperliche Ertüchtigung (Leuchtturm erklimmen)


4. Tag (08.06.) – Wir schaffen das mit der Bretagne
Nach einer herrlich windigen Nacht, fuhren wir früh am Morgen weiter in Richtung Cherbour. Am Hafen geparkt, sind wir dann mit dem Fahrrad in die Stadt, um sich die „Basilique La Trinité“, eine „etwas“ größere Kirche, einmal genauer anzuschauen. Voller Vorfreude musste ich meine Frau vor der Kirche in einem lauten Wortgefecht zurückhalten, wäre sie doch glatt mitten in eine Trauerfeier reingeplatzt. Unverrichteter Dinge sind wir, nach einer kleinen Radtour zurück zum Womo um weiter Richtung „Granville“ zu fahren. Dort angekommen haben wir den schlecht ausgeschilderten Stellplatz nach einer Weile dann doch gefunden. Für Nachfahrer: Von der Unterstadt (Hafen) einfach zum „Pointe der Roc“ (genialer Ausblick) rauf fahren. Dort gibt es einen Kreisverkehr, diesen an der ersten Abfahrt verlassen und an der nächsten Möglichkeit links rein (Achtung, wer der Ausschilderung folgt, fährt direkt in eine Einbahnstraße). Am Ende der Straße wieder links. Auf der linken Seite findet man den Stellplatz, welcher von 19 -10 Uhr 5 Euro kostet, tagsüber ist er kostenlos (wenn unser Französisch uns nicht im Stich lässt, ansonsten ist es genau andersrum). Länger als 24 Stunden sind allerdings nicht erlaubt. Die Ver- bzw. Entsorgung belastet die Reisekasse lobenswerter Weise nicht. Für den Ausflug haben wir uns wieder für das Fahrrad entschieden, versprach der Fahrtwind doch ein wenig Abkühlung. Nachdem wir den tollen Ausblick genossen haben, ging es in rasantem Tempo runter zum Hafen, oder was man so Hafen nennt. Preisfrage: Darf sich ein Hafen ohne Wasser eigentlich noch Hafen nennen? Der Molenkopf lud zu einer ausgiebigen Pause ein. Da meine Frau noch einige Postkarten für die Daheimgebliebenen kaufen wollte, war ich der Glückliche der den Berg allein wieder rauf durfte, ich möchte betonen, ohne anzuhalten. Nach kurzer Ver- und Entsorgung habe ich meine Frau am Hafen wieder eingesammelt und wir sind weiter Richtung „Le Mont Saint Michel“. Da wir aber erst morgen dort einkehren wollen sind wir direkt weiter nach „Cherrieux“. Wie an anderer Stelle im Forum beschrieben, haben wir den wilden Stellplatz gleich gefunden. Aber das Kloster kann man nur erahnen. War einfach zu diesig und doch ca. 10 km entfernt. Naja, morgen schauen wir es uns von nahem an. Abschließend habe ich die Umgebung noch joggender Weise erkundet um die sportlichen Aspekte dieser Reise nicht zu vergessen. Und nun haben wir es geschafft. Wir sind in der Bretagne!!!
224 Kilometer

4. Tag (09.06.) – Weltberühmte Stätten
Nachdem ein paar ältere Herrschaften, wir wollen schließlich die heutige Jugend nicht schlecht machen, so gegen 00:30 Uhr laut hupend und gröhlend den Deich entlang fuhren machten wir uns morgens in Richtung dem weltberühmten Kloster auf. Im Ort haben wir einen Gedanken daran verschwendet dort zu parken und mit dem Fahrrad hinzufahren diesen dann aber „leider“ verworfen. Acht Euro für einen „so einen Parkplatz“ zu nehmen finde ich frech. Auch wenn man dann dort bleiben kann so lange man will. Wir haben dann den Berg erklommen und uns das Treiben von Nahen angeschaut. Enge Gassen, Menschenmassen und rein touristisch ausgelegte Geschäfte. Trotzdem wir wollen ja schließlich das „weltberühmte“ Kloster von innen sehen. Wäre vielleicht besser wenn es keiner kennen würde, denn weitere 8 Euro, und dann auch noch pro Person, bin ich nicht bereit auszugeben, nur um zu sehen wie es da drin aussieht. Wir denken darüber nach, Besuchern bei uns im Haus, auch ein wenig abzuknöpfen, Vielleicht wir unser Haus dann auch „weltberühmt“ und wir superreich, aber wahrscheinlich bekommen dann eher keinen Besuch mehr. Ich will hier nichts schlecht reden, aber wir waren sehr enttäuscht. Sehr Imposant und toll von weitem anzuschauen, und genau so werden wir es in Erinnerung behalten, denn das Innenleben fanden wir nicht so toll. Das Treiben auf dem Stellplatz dagegen sind die 8 Euro eigentlich doch schon wieder wert. Tränen gelacht haben wir bei zwei polnischen Reisemobilisten, welche nach 30 Minuten rangieren den kompletten Platz eingestaubt hatten, um dann in einer Wagenburg stehend zu grillen und lautstark zu diskutieren. Immer mal wieder unterbrochen vom lauten Gesang eines der polnischen Freunde bzw. dem gezeeter seiner Frau. Nach einer weitere Stunde taten mir die Bauchmuskeln so weh, dass wir uns vom Acker gemacht haben und St. Malo ansteuerten. Die Beschreibung den Stellplatz zu finden von Joxy12 hat ein wenig geholfen. Dazu muss man aber ergänzen, dass es nicht wirklich einen Stellplatz gibt, sondern eher nur einen Parkstreifen. Mit dem Fahrrad haben wir St. Malo unsicher gemacht, wollten aber dort nicht wirklich mitten im Hafen übernachten. Unser Weg führte und gem. Beschreibung zum „Cap Frehel“ wo wir den kostenpflichtigen Platz (immer noch 2 €) ansteuerten. Super Gegend, toll zum Spazieren gehen, genial anzuschauen, sozusagen Perfekt für den Abend.
162 Kilometer
8 Euro Parken am Le Mont St. Michel
2 Euro Parken am Cap Frehel.

5. Tag (10.06.) Wir fahren mal einen Strand weiter
Das war der Gedanke, eigentlich! Aber was der Tag so brachte war schon etwas anderes. Wir sind gem. Beschreibung weiter, jaja ich weiß wir sind „Nachfahrer“ aber die Strecke ist wirklich klasse, um noch mehr Bretonische Küste zu sehen. Gelandet sind wir in Primel-Trégastel“. Aber der Reihe nach. An St. Brieuc sind wir eiskalt vorbei gefahren um in Paimpol unsere erste Rast zu machen. Eigentlich auf der Suche nach einem Surfspot sind wir dann weiter nach Trégastel-Plage. Hier schimmern die Granitfelsen in der Abendsonne rötlich, deswegen heißt die Küste auch „Cote du Granit Rose“. Aber die Stellplätze hier haben uns nicht zugesagt. Wir weiter zum „Point de Bihit“. Von dort nach „Locquirec“ und da war er dann, der super perfekte Platz. Wenn man ins Dorf kommt, geht es nach kurzer Zeit rechts ab zum Strand (Der Strand liegt relativ weit unterhalb des Parkplatzes). Man steht auf einem Plateau und hat einen gigantischen Blick über die gesamte Bucht. Wirklich klasse, hatte „für uns“ aber einen entscheidenden Nachteil: Frisch gemähte Grasflächen. Meine Frau, Extrem-Allergikerin, hat keine Luft mehr bekommen und mir zu verstehen gegeben, dass die Lebensversicherungen doch nicht so das Pralle sind und ich trotzdem weiterarbeiten müsste um genug Geld zuhaben. Das hat gesessen, aber der Platz ist echt zu empfehlen. Wir sind dann weiter und haben uns für „Primel-Trégastel“ (Point de Primel) entschieden. Hier gibt es mitten im Dorf einen offiziellen Stellplatz. Wenn man aber geradeaus zum Strand runter und bis zu dessen Ende fährt, kommt ein kleines Stück, auf dem auch Womos stehen dürfen. Man steht hier direkt oberhalb vom Strand und es braucht nur ein paar Schritte, um im Wasser (nicht brrrr) baden gehen zu können. Tja, somit war „...mal einen Strand weiter“ doch einige Kilometer mehr als ursprünglich geplant. Aber die Bucht entschädigt für die lange Suche. Surfen war ich im übrigen nicht.
218 Kilometer
54,19 Liter getankt für insg. 54,30 €


6. Tag (11.06.) Auf in die Dünen
Nach eine Nacht mit Meeresrauschen und herrlicher Ruhe wollten wir uns dieses mal in die Dünen bei „Portsall“ stellen. Unterwegs schauten wir uns „Morlaix“ an. Parken kann man kostenlos direkt am Hafen wenn man Richtung Roscoff fährt (Parkstreifen rechts, frühes erscheinen sichert gute Plätze). In Morlaix war Markttag und gut zu Fuß sind wir, so wollten wir uns das Marktreiben von der Brücke, welche die gesamte Stadtbreite überspannt, aus ansehen. Tja, wir mussten uns aber den örtlichen Behörden beugen, welche die Brücke gesperrt hatten. „Mittendrin ist aber auch dabei!“ Weiter ging unsere Reise nach „Carantec“. Dort haben wir eine kurze Rast am „Port Nautic“ gemacht. Diesen findet man, wenn der Beschilderung im Ort folgt. Der „Port Nautic“ ist ein kleiner Strand mit einer noch kleineren Promenade aber einem groooßen Parkplatz. Wozu dieser so groß ist, ließ sich heute, immerhin ein Samstag mit Temperaturen um 26°C, nur erahnen. Der Strand war Menschenleer. Weiter ging es nach Roscoff, ein kleines Hafenstädtchen mit einer imposanten, kleinen Altstadt. Auf unserem weiteren Weg Richtung Portsall wollten wir unbedingt noch Wasser aufnehmen, denn unser Wohnmobil riecht wie eine Badeanstalt. Das letzte Versorgungsmanöver brachte uns stark chlorhaltiges Wasser in den Tank. Wir sparen uns so zwar die Tankdesinfektion aber angenehm ist es nicht. Wir durften dann für 2 € feststellen, dass es hier anscheinend überall so ist. Shit happens! Die Wegbeschreibung in die Dünen hat leider nicht so funktioniert wie erhofft, denn einen Kreisverkehr haben wir nicht gefunden aber hier gibt es so viele lauschige Plätzchen direkt in den Dünen kurz hinterm Strand, dass wir schnell fündig geworden sind. Wenn man aus „Lampaul-Plouarzel“ raus in Richtung Strand fährt kommt man an eine Abzweigung wo es rechts in eine Sackgasse, Richtung „Camping Municipal“ und einem Sportplatz geht*. Hier fuhren wir rechts ab, nach etwa 40 m, dann geht es links einen kleinen Dünenweg rein. Diesen sind wir bis zum Ende durchgefahren, haben wir uns hingestellt und planten eigentlich dort zu bleiben. Nachdem ich mich einige Stunden auf dem windigen Atlantischen Ozean austoben durfte (surfenderweise, endlich!!!) und wir gerade den Grill angeschmissen hatten, fuhr ein Kleinbus mit deutschem Kennzeichen und ziemlich zwielichtigen Gestalten an uns vorbei deren neugierige Blicke bei uns nicht ganz so toll ankamen. Als der Bus auf dem Rückweg nochmals langsam an uns vorbei fuhr und die Neugierde der Insassen schier grenzenlos schien, entschieden wir uns doch einen Stellplatz aufzusuchen. Man muss sein Glück ja nicht herausfordern, oder?! Wir sind einfach ca. 8 km nach Portsall gefahren (anderer Seite war ja schließlich eine Sackgasse) und haben auf der Linken Seite einen schönen Stellplatz mit V-E (2 Euro für V-E) gefunden. Nachdem wir uns nun hier hingestellt hatten kam es auch zu der ersten Panne unserer Reise. Eigentlich wollte ich nur Nachrichten schauen, aber mein Sat-Positionierer spinnt mal wieder. Er stellt die Schüssel zwar auf, aber dreht sie nicht. Dabei kommt er gerade aus der teuren Reparatur. Die können sich warm anziehen, wenn ich wieder zuhause bin, aber ich versuche es morgen erneut.
*=Wenn man in der Beschreibung den Kreisverkehr gegen eine Abzweigung tauschen würde, dann wäre die Anleitung wieder einwandfrei.
138 Kilometer
2 € Versorgung

07. Tag (12.06.) Heute mal nichts tun
Nach dem Frühstück führen wir wieder in die Dünen und machten einen ausgedehnten Spaziergang. Dadurch das meine Frau mit der Matraze bzw. dem Lattenrost im Alkoven nicht so toll zurecht kommt und unter Verspannungen leidet, plagte sie heute der Kopfschmerz, welcher am Nachmittag zu einer Migräne ausartete. Dem Plan heute in den Dünen zu bleiben wich der Gedanke einen CP anzusteuern damit Dali heute mal so richtig Duschen kann. Also, die Empfehlung lautete ja „Aber Wrach“. Auf gings, in Aber Wrach haben wir erst kein CP gefunden dann gleich zwei, wobei diese unserer Meinung nach besser dem Ort „Landéda“ zuzuordnen sind. Aber welchen meinte Joxy12 nun? Wir haben erstmal Camping Municipal angesteuert. Da aber keiner in der Anmeldung war und die Sanitärräume nicht die schönsten waren sind wir weiter zum „Camping des Aberts ***“. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dieser CP muss gemeint worden sein. In der Anmeldung spricht man Deutsch, auf dem Platz zu 80 % auch. Der Platz super klasse, Terrassenförmig angelegt, richtig große Parzellen und die Nassräume eine glatte „1“. Direkter Zugang zum Strand, außerdem noch Kinderanimation und das Beste: 12,80 € pro Nacht (Vorsaison) für 2 Personen und Wagen (Parzelle) allerdings haben wir keinen Strom genommen. Außerdem werden hier die „Campingchecques“ akzeptiert. Wirklich zu empfehlen dieser Platz. Nachdem unsere Tanks und Leitungen nun Keimfrei sind, bei der Menge Chlor im Wasser, durften wir sehr zum Vergnügen der Teetrinker unter uns feststellen, dass das Wasser hier am Platz nicht oder lange nicht so stark gechlort ist. Also fix ent- und wieder versorgt und dann zum gemütlichen Teil übergegangen. Den ersten lecker Whiskey gönnte ich mir bei einem glutroten Sonnenuntergang und absolut windstiller Biskaya Ach ja, Nachrichten schauen konnten wir auch wieder. Allerdings erst nach dem 5 Versuch des Tages. Verstehen tue ich es nicht.
47 Kilometer
12,80 Euro für diese Nacht auf dem CP

08. Tag (13.06.) Wir bleiben hier
Das war die Entscheidung des Tages, der Campingplatz ist so klasse, das wir gerne noch ein bisschen bleiben wollten. Also Buch rausgeholt, in die Sonne gepackt und auf Wind gewartet. Dass wir völlig erholt sind konnten wir beweisen, weil ich heute einem Nachbarn nachträglich zum Burzeltag gratuliert habe, obwohl er erst heute Geburtstag hat. Tja, wir haben das Datum völlig durcheinander geschmissen. Das warten auf Wind nahm kein Ende, und dann, reges Treiben beim Nachbarn, der riggte gerade sein großes Segel auf, nahm sein Board und ging aufs Wasser. Ich dachte mir dabei, besser mal abwarten und schauen wie viel Spaß er hat. Daran habe ich auch gut getan, denn er hatte keinen und ich dafür umso mehr. Gefrustet kam er nach 2 Stunden zurück schmiss sein Material auf den Platz und schaute den grinsenden Mike (sprich mir) ziemlich böse an. Der Windfrust muss man ertränken, so der Gedanke, deswegen gab es Abends wieder einen richtig guten Whiskey bei unserem Schweizer Nachbarn und nachdem wir dann den besten Sonnenuntergang der Woche erlebt hatten, gingen wir mit dem erhabenen Gefühl zu Bett heute mal keine Kilometer gerissen zu haben.
0 Kilometer
12,80 Euro für die zweite Nacht auf dem CP

09. Tag (14.06.) Wind da, Wasser weg
Nach einer Nacht in der ich vom sturmumtosten Atlantik geträumt hatte durfte ich feststellen, der der Wind gedreht hatte und nun auflandig kam. Sehr gut, dann nimmt er meist auch zu. Tat er auch, ich also raus aufs Wasser und doch eine Menge Spaß gehabt. Bezahlt hatten wir bereits und wir durften, da Vorsaison ist, solange bleiben wie wir wollten. Mit dem Gedanken machte das surfen noch mal soviel Spaß, wenn da nicht diese vorgelagerten Inseln und der Gezeitenstrom gewesen wären. Die Inseln sorgten für den wohl böigsten Wind den ich je zum surfen genutzt hatte und die Gezeiten nahmen mir das Wasser unter dem Brett weg. Es sah aus, als wenn der Wind mit Sturmstärke blies aber gemessen hatte ich nur 4 Windstärken. Wie man sich täuschen kann. Gegen 16 Uhr, nach dem alles gepackt war und das Mittagessen auch seinen Abnehmer gefunden hatte, machten wir uns auf den Weg zum nächsten geplanten Ort. Brest haben wir links liegen lassen und haben die „Presqu´lle de Crozon“ unsicher gemacht. Sehr eindrucksvoll der „Pointe de Pen-Hir“. Steile Klippen an denen der tosende Atlantik, welcher z.Z. eigentlich mehr einem Ententeich gleich kommt, wie kochendes Wasser brodelt / brodeln sollte. Einen Platz zum Übernachten haben wir zwischen dem „Pointe de Pen-Hir“ und dem „Pointe der Toulinguet“ gefunden. Kurz vor dem Pointe de Toulinguet kommt auf der linken Seite der „Plage der Pen-Hat“. Eigentlich ein Traumstrand, an dem aber leider jegliches Baden und auch das Mitführen von Hunden verboten ist. Die wenigen Parkmöglichkeiten bieten genug Platz um einige Womos unterzubringen. Um gerade zu stehen haben wir einen weiter oben gelegenen Platz gewählt. Dafür hatten wir einen traumhaften Blick über die Bucht. Regen kündigte sich an. Ausserdem nervt uns seit Tagen ein Anrufer, welcher nachmittags auf unserem Handy anruft und dann einfach auflegt. Kostet ja nicht sein Geld, recht herzlichen Dank, wenn Du dies lesen solltest..
107 Kilometer
34,80 Liter getankt für insg. 34,77 €

10. Tag (15.06.) Endlich richtig Sturm
Boah, 7-8 Windstärken in Böen noch mehr. Endlich kann es mal so richtig abgehen. Ich sehe die tobenden Wellen vor mir, Sprünge bis in den Himmel, Bilder ohne Ende um zu beweisen, dass ich auch den Atlantik besurft habe. Ich brauche bestimmt das kleinste Segel, ach was, nur Mast und Gabelbaum, Segel braucht nicht…
…und am morgen war der ganze Spuk vorbei. In der Nacht hat es geweht und gegossen das einem Angst und Bange werden konnte. Heute zum Frühstück war davon nichts mehr zu sehen. Wir haben uns also auf den Weg gemacht und den Rest der „Presqu´lle de Crozon“ abgefahren. Gerastet haben wir in „Menez Hom“ um einen großartigen Blick über die Bretagne zu erhaschen, welcher aber durch das erstmals trübe Wetter ziemlich eingeschränkt wurde. Unterhalb „Plomodiern“ haben wir nochmals nach dem Wind geschaut, der hier, im Gegensatz zum „Menez Hom“ nur noch mittelprächtig wehte, dafür hätte man hier wunderbar mit dem Womo stehen können. Wollten wir aber nicht, deswegen sind wir weiter nach „Douarnenez“ einer kleinen alten nach Fisch stinkenden Fischerstadt. Danach führte und der Weg zum „Pointe du Van“ gegenüber vom „Pointe du Raz“. Nicht nur zusammen ein tolles Naturschutzgebiet, welches mit hohen Klippen und vielen Wanderwegen überzeugt. „Pont Croix“, einem kleiner Ort mit einer in der Altstadt liegenden, sehenswerten Kirche, nahmen wir auch noch kurz mit. Übernachten tun wir nun auf dem Stellplatz von „Loctudy“. Leider schwer zu finden liegt er am „Plage Sables Blanc“, welcher einigermaßen ausgeschildert ist, im Nachbarort „Larvor“. Wenn man also dorthin abbiegt und dann Richtung „Camping Sables Blanc“ fährt, diesen aber links liegen lässt, kommt man zu einem Kreisverkehr, in welchem der SP zum ersten Mal ausgeschildert ist. Er bietet V-E für 2 € ist selbst aber kostenlos und liegt hinter einer Düne direkt an einer langen Sandstrand. Nachdem wir nun unserer Rückroute geplant haben neigt sich unsere Bretagneaufenthalt seinem unweigerlichen Ende entgegen. Morgen geht es langsam aber sicher und „l e i d e r“ in Richtung „Kieler Woche“, immerhin ein auch lohnenswertes Ziel. Dass dies unmittelbar mit unserem Wohnort zu tun hat, sei nur beiläufig erwähnt.
243 Kilometer


11. Tag (16.06.) Zurück in die Normandie
Heute wollten wir wieder etwas Strecke machen und, wie schon geschrieben, langsam die Heimreise antreten. Wir haben noch kurz getankt und sind dann über die Landstraße nach „Fougorés“. Nach etwa 40 Kilometern stellte ich fest, dass der Tempomat nicht mehr funktioniert. Ich dachte an das schlimmste, 1500 km ohne Tempomat, das wäre die Hölle. Was war passiert: bei einem Wendemanöver, habe ich beim Zurücksetzen den Anhänger im 90° Winkel zum Fahrzeug gehabt. Das waren so etwa 2° zuviel, denn der Stecker hat sich dabei ein wenig verabschiedet. Wäre nicht wild gewesen, weil ja noch alles funktionierte, aber dabei hat es wohl einen Kurzschluss gegeben und die Sicherung fürs Bremslicht ist durchgebrannt. Wir sind also 40 km ohne Bremslichter gefahren wobei viel schlimmer war, dass der Tempomat nicht mehr funzte. Nach dem Sicherungswechsel ging es mit Tempomat und Bremslicht weiter. In „Fougorés“ findet man eine richtig schöne Altstadt, aber leider keinen Parkplatz. Dementsprechend haben wir etwas entfernt geparkt und uns mit dem Fahrrad durch die Stadt gequält. Da wir noch bis unterhalb „Le Havre“ fahren wollten, mussten wir schnell weiter. Übernachten wollten wir in „Deauville“. Gut das wir ein Navi dabei hatten (mit den wichtigsten Europastraßen), in welchem genau die Straße enthalten war, wo der SP ist. Um 21:00 Uhr waren wir dort, alle anderen waren vor uns da. Kein Platz mehr! Dazu sei aber gesagt. Der SP bietet eine Entsorgungsstation mit etwa 10 Plätzen im Kreis drum herum. Nach einer kleinen Diskussion suchte ich den SP in „Le Havre“ aus. Und nun begann der eher lustige Teil des Tages. Da ich kaputt war fuhr meine Frau weiter. Das kommt eher selten vor, da sie eigentlich Fahrfaul ist und die Strecken bislang eher kurz waren. Ausserdem kennt sie die Ausmaße des Womos noch nicht so gut. Naja, wir also weiter und mussten leider über die Autobahn. Für genau 10,4 km. Der Spaß kostete uns schlappe 5,80 Euro. Begonnen hat es an einer kleinen Mautstation ohne Personal. 50 Cent in das Säckel geworfen und los. Meine Frau fragte mich, warum ich so am grinsen bin. Ich antwortete wahrheitsgemäß mit: „Schau mal nach links!“ Zu sehen war die Brücke über die „Seine“. Steil ging es bergauf und somit auch steil wieder bergab. Da ja auch richtig große Pötte darunter durch müssen dementsprechend hoch. Ihren Puls konnte man hören, die Röte stieg ihr ins Gesicht (bei Asiaten muss man eigentlich genau hinschauen um Röte zu sehen) und die Worte: „Da fahr ich nicht rüber!“ kamen wie aus der Pistole geschossen. „OK,“ sagte ich, „fahre den nächsten Parkplatz an.“ Der kam aber nicht. Mit beruhigenden Worten hat sie die Hürde dann genommen. Hinter der Brücke kam eine Mautstation mit Personal, wo wir noch mal 5,30 Euro bezahlen mussten. Als wir so da standen und nach dem Geld suchten schaute meine Frau dann nach vorn und erblickte die nächste Brücke. Diesmal kam der Parkplatz und wir tauschten die Plätze, denn auch diese Brücke sah nicht viel anders aus. Sie führt im übrigen über den „Grande Canal“. Als wir den Stellplatz in „Le Havre“ gefunden hatten und feststellten das er mitten im Kultur- und Aktivitätenviertel am Hafen ist, begannen wir zu zweifeln ob wir wirklich bleiben sollten. Wir verließen das Fahrzeug für 5 Minuten um an den Strand zu gehen und schon standen zwei Wagen mit Jugendlichen neben unserem Wagen. Sie beobachteten uns augenscheinlich und schauten ein wenig bedröppelt, als wir zurück kamen und wegfuhren. Nee also wirklich nicht zu empfehlen. Wir sind dann weiter nach „Veulettes sur Mer“, ein Badeort wo man einen schönen großen Stellplatz findet. Es ist ruhig und um 23:30 Uhr machten wir die Rollläden runter.
695 Kilometer
68,85 Liter getankt für insg. 70,80 €
5,80 € Mautgebühr

12. Tag (17.06.) Doch noch ein wenig an der Küste entlang
Der Tag fing richtig ätzend an. Es gab in dem Ort nur ein kleines Kiosk wo man Baguette kaufen kann. Ich ging ein also eines kaufen und stellte bei ersten Bissen fest, das es eines von gestern war (konnte man vorher nicht feststellen). Meine Frau musste mich zurück halten. Ich wäre am liebsten wieder hin und hätte Ihm das Teil um die Ohren gehauen. Ich kann viel haben, aber so eine Verarschung finde ich richtig zum kotzen. Meine Laune im Keller fuhren wir ohne Frühstück los zum nächsten Ort. Unterwegs gab es einen Supermarkt, wo wir frische Baguette (zum halben Preis) kauften und erstmal frühstückten. Nun ging es mir wieder besser. Auf der Fahrt stellten wir fest, dass der Ort, in welchem wir übernachteten direkt unterhalb eines Atomkraftwerkes liegt. Wem es also nicht stört, der kann dort wunderbar übernachten. Wir entschieden uns, da wir gestern mehr Kilometer als geplant geschafft hatten, noch ein wenig die Küste entlang zu fahren. Man fährt immer rauf auf den Berg und dann runter in den Badeort, die alle gleich aussehen. In „Dieppe“ haben wir am gut ausgeschilderten SP noch versorgt (Kostenlos) und sind bis „Le Tréport“ an der Küste entlang. Dort haben wir am Strand einen kleinen Abschiedsaufenthalt gemacht und einige letzte Fotos geschossen. Ein letzter Tankstopp in Abberville und noch ein Paar Flaschen Sidre eingepackt und dann in Richtung Deutschland. Um 00:30 Uhr kamen wir am SP in Bad Bentheim an um festzustellen, das Kirmis ist, also sind wir weiter zum SP am Badesee in Schüttorf. Der war zwar voll, aber wir haben uns einfach auf den danebenliegenden PKW-Parkplatz gestellt, wir waren nämlich beide Platt. Es gab noch ein kleines Jubiläum zu feiern. Seit dem Kauf unseres Womos im letzten November, haben wir mehr als 10000 Kilometer reisenderweise zurückgelegt! So gegen 01:00 Uhr haben wir die Äuglein zugemacht.
684 Kilometer
54,13 Liter getankt für insg. 54,62 €

13. Tag (18.06.) Wieder zu Hause
Nachdem wir die deutschen Spritpreise wieder genießen durften (die haben wohl den ? offen) haben wir uns wieder auf den Weg nach Bremen / Stuhr zu unseren Freunden aufgemacht. Dir Glücklichen sind mit Ihrem Womo seit heute 18:00 Uhr auf dem Weg nach Spanien. Wir haben einen kurzen Lagebericht abgegeben und einen schönen Urlaub gewünscht. Danach noch im Supermarkt direkt nebenan eingekauft und dann Nonstop bis nach hause, bzw. zur Tankstelle vor der Tür. Dort noch mal voll gemacht um den genauen Verbrauch ausrechnen zu können. Tja, und nun ist der Alltag schon wieder voll im Gange. Womo auspacken, Wäsche waschen und was noch so anfällt.

Aber eines ist sicher, wir fahren wieder in die Bretagne!

447 Kilometer
97,6 Liter getankt für insg. 103,12 €


Kleine Gesamtstatistik:

Insgesamt gefahrene Strecke: 4512 Kilometer
Spritkosten gesamt 475,01 Euro
Durchschnittl. Verbrauch: 9,65 Liter/100 km *
Durchschnittl. Preis pro Liter: 1,026 €
Mautkosten: insg.: 14,10 €
Kosten für Versorgung: 2,00 €
Kosten für Übernachtungen: 38,40 €
Kosten für´s Parken: 12,00 €
Kosten für Aktivitäten: 4,00 €
Stellplatzführer: 9,00 €

*= Bitte fragt nicht wie ich dies gemacht habe, jedenfalls habe ich 7 mal nachgerechnet!

Wir bedanken uns bei „Joxy12“ für die klasse Reisebeschreibung!

Hier noch ein paar Tipps, welche für Frankreichneulinge wie uns sicherlich hilfreich sind:

- Tanken sollte man bei Supermärkten weil wesentlich billiger (Barzahlung, also genug Bargeld bereithalten und natürlich sicher aufbewahren)
- Frisches Brot und Baguettes gibt es im Supermarkt auch wesentlich billiger
- Einen Stellplatzführer gibt es z.B. von Renault, ebenfalls im Supermarkt erhältlich für etwa 9 € (hierbei darauf achten, dass eine große Übersichtskarte zum Entnehmen hinten eingeklebt ist) zu erkennen an überdurchschnittlich vieler Renaultwerbung
- Das Wasser in Frankreich ist zum Teil extrem gechlort, Zum Kochen besser 5 Literkanister stilles Wasser kaufen
- Mit Englisch kommt man meist nicht weiter, weil sich die meisten Franzosen weigern Englisch zu sprechen


So, das war es nun unsere Reisetagebuch. Wir hatten einen tollen Urlaub und haben beschlossen dort wieder hinzufahren. Man kann sich nicht satt sehen an der Landschaft. Wir hatten 2 Wochen tolles Wetter und freuen uns auf die nächste Fahrt, welche wahrscheinlich im August an den Chiemsee führt, genaues wissen wir aber noch nicht.

Tipsel am 19 Jun 2005 19:05:42

Hallo Mike,

danke für diesen Bericht, in dem ich fast alle Orte wieder vor Augen hatte, da wir auch frei nach Joxy gefahren sind - jetzt schwanken natürlich unsere Ostseepläne 8)

Gast am 19 Jun 2005 19:14:13

Hallo Mike,

einfach suuuper,könnte sofort wieder losfahren in die Bretagne,zum Glück haben wir damals gleich in der Normandie unseren Urlaub angefangen.Dafür aber nicht ganz so weit,und in Ruhe wieder zurück bis Calais und von dort nonstop nach Kiel.Auch wir werden wieder in die Region fahren.
Unsere Tour dazu ist zu finden unter:

--> Link

Tipsel am 19 Jun 2005 20:22:40

...ach stimmt ja, nach Didis Bericht sind wir ja auch noch gefahren :razz:

doppelt gemoppelt hält besser :D

eva b. am 20 Jun 2005 09:03:23

Hallo Mike,
eigentlich wollte ich ja nur mal kurz ins Forum schaun, aber dann hab ich alles stehn und liegen lassen, um Deinen Reisebericht zu geniessen. Toll geschrieben, man kann richtig "mitfahren". Auch wir waren vor ein paar Wochen in der Bretagne und den Reisebericht kannst Du hier finden:
--> Link
Wie Du auch gesagt hast: eines ist sicher, wir fahren wieder in die Bretagne und werden dann bestimmt einige der Stellplätze aufsuchen, die Du beschrieben hast. Vielen Dank für den schönen Bericht!

eva b. am 20 Jun 2005 09:26:52

Äh..., etwas fehlt noch. Die Bilder :!: Bitte nicht vergessen :)

Gast am 20 Jun 2005 12:59:11

Super Bericht. Habe mir gleich ne Hardcopy gezogen. Bin schließlich auch bekennender Nachfahrer (oder besser gesagt: Warum das Rad völlig neu erfinden ...). Werde die Copy noch heute ins WoMo packen und ab Donnerstag immer wieder zum Routenabgleich hervorholen.

Gast am 20 Jun 2005 17:53:54

Weil Pauker auch Joxy12 ist gratuliere ich auch in seinem Namen für den tollen Bericht. Er trägt sicher dazu bei, dass auch weitere Teilnemer am Forum die Reise in die Bretagne unter die Räder nehmen.

Aretousa am 20 Jun 2005 18:26:55

Ein Superbericht- und ich muss immer noch 6 Wochen warten........
Zwei Ergänzungen aber: normalerweise kann man an den Tankstellen der Supermärkte schon mit der normalen Eurocard bezahlen( tun wir ausschließlich) aber nur während der regulären Öffnungszeiten. Wenn dann auf Kartentanken im 24 Stundenbetrieb umgestellt wird geht nur noch die französische Card. Und das Brot aus dem Supermarkt ist zwar eindeutig billiger- aber nur eine Notlösung wenn man wie ich seit mehr als 30 Jahren Urlaub in Frankreich macht. Es geht nichts über ein "Bäckerbaguette".
In den letzten Tagen ging bei uns die Planungs-Tendenz Richtung Südwest- Küste- also die Gegend um Pyla etc- nach einigen Tagen in der Bretagne........Da das Ganze aber erst im August stattfindet und wir nicht so ganz hitzefest sind- und im Moment schon ganz schön schwitzen- bleibt abzuwarte wo wir denn nun landen.
L.G.
Aretousa
Freu mich schon auf die Fotos

Gast am 21 Jun 2005 07:23:48

Hallo Mike,
was jetzt noch den tollen Bericht toppen kann sind eigentlich nur noch die fehlenden Bilder. :razz:
:daumen2:

mauimeyer am 21 Jun 2005 15:44:35

Hallooooooooooo,
ich sagte doch, das die Bilder erst entwickelt werden müssen. Da wir aber nicht jeden Tag nach E´förde kommen (die Spritkasse ist vorerst leer) dauert es noch den ein oder anderen Tag. Ich habe 3 Filme verschossen und hoffe auf das ein oder andere leckerchen. Also, ruhig Blut, die Bilder kommen. Versprochen!

MichaelW am 26 Jun 2005 14:10:04

Hallo Mike,

sehr schöner Bericht. :!: :!: :!: ......wir sind zwar auch erst seit dem 22. Juni von unserer Deutschlandtour zurück.....aber bei dem Bericht könnte ich sofort wieder losdüsen :) :!:

Viele aus Stuhr

mauimeyer am 26 Jun 2005 15:19:08

Danke schön,
tja, die Bilder habe ich hoffentlich am Mittwoch hier, so dass ich diese dann auch posten kann. Werde dies, um den Traffic niedrig zu halten dann auf meiner neuen Webseite machen. Mehr dazu mitte der Woche.

mauimeyer am 01 Jul 2005 17:54:25

Bilderalarm!!!!!
Einige Bilder sind auf meiner Seite:

--> Link

im Reisetagebuch / Bretagne / Bilder zu sehen.
Die Bilder sind als Foto richtig klasse geworden, in digitaler Form kommt dies leider nicht so raus.

Viel Spaß beim anschauen!

Gast am 01 Jul 2005 17:58:30

Hallo,
toller Bericht und schöne Bilder.
Ach, es ist schon fast 30 Jahre her, als ich in der Bretagne war. Wird Zeit, wieder einmal hinzufahren. Ist leider nur nicht so einfach, wenn der Mann Gleitschirmsüchtig ist...
Bei den Bildern habe ich auch festgestellt, dass sie im Hochglanzabzug wesentlich besser rauskommen, als auf dem Bildschirm, obwohl mit einer Digi-Spiegelreflex fotografiert.
Lg
mirazu

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