|
Hallo zusammen, wer weiß, ob ein "VW T4 V6 BENZINER" auf Gas umrüstbar ist?
Wäre für Antworten sehr dankbar Poldi Hallo Poldi,
der VW VR6 ist ein sehr guter Basismotor für die Umrüstung auf LPG. Jedoch ist das arbeiten im engen Motorraum nicht so einfach und man muss einen guten Umrüster finden (der es auch versteht, ist selten....) In diesem Marktsegment gibt es mehr dunkle Typen als man für möglich hält. Auch die Anlagentechnik ist sehr unterschiedlich so dass die Sache vorab sehr gut recherchiert sein sollte. Falls ein echtes Interesse besteht bitte eine PN dazu schreiben um eine öffentliche Diskussion zu unterbinden. Dann gibt es mehr Infos... Schönes RestWE Wobei der VR6 nicht identisch mit dem V6 ist. Die Infos von der Seite also etwas differenziert betrachten. Beide Motoren gabs im T4.
Ansonsten: t4-Forum und t4-wiki helfen weiter wenns um den T4 geht. Auf den Bindestrich achten! Ja MathiasST4 hast recht,
aber es geht denke ich zunächst lediglich um die LPG-Tauglichkeit der VW T4 Motoren egal welcher Bauserie. Diese sind generell im Bereich des Zylinderkopf so hochwertig ausgelegt (Ventilschäfte und Sitzringe) das sie grundsätzlich als uneingeschränkt gastauglich anzusehen sind. Des weiteren sollten sie Euro 4 Status haben und damit ein Motorsteuergerät besitzen was sich über Lernwerte selbst permanent anpasst. Das macht es zwar dem Umrüster etwas schwerer die Daten anzupassen aber dafür funktioniert das System als solches sehr gut. So das wars öffentlich meinerseits zu dem Thema, sind schliesslich hier nicht im Motor-Talk sondern im WomoForum.... :roll: Danke guzzidriver und Matthias, es ist zunächst eine grundsätzliche Frage gewesen, weil ich schon öfter über Benziner dieser Art gestolpert bin, die als Wohnmobile angeboten wurden.
Ich würde, wenn Benziner, nur ein umrüstbaren -nach Möglichkeit- problemlos umrüstbares Fahrzeug mit genügend Platz für den Tank kaufen. Sollte es konkreter werden, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück, guzzidriver. Poldi Ist das immer noch so das das umrüsten ein paar PS "kostet"?
Hallo Ina, grundsätzlich ja, es kostet ein paar PS! Aber die Auswirkungen jetzt hier wirklich zu kommentieren und physikalisch aufzuschlüsseln würde sicherlich das Thema sowie das Forum etwas überlasten. Nur soviel dazu: Bei einem PKW mit Klimaanlage wäre es ab einer Motorleistung von ca. 80-90PS nicht nenneswert. Bei einem WoMo T4 mit ein bischen Übergewicht sollten bei 2500ccm Hubraum und mindestens 135PS nicht mehr spürbar sein, ausser man fährt Rennen wie im Thread .... "Mein Duc rennt wie Sau"! :eek: ABER!! Beim Gasfahren ist Autobahn-Vollastfahren oder Dauer-Power grundsätzlich tödlich! Deswegen sollte ein guter Umrüster ab einer gewissen Motorbelastung die Steuerung automatisch auf Benzin umstellen... So jetzt ist aber gut, krame schon wieder viel zu tief in den Kisten herum :ertrink: LG Stefan
Hallo ich bin neu im Forum, und eigentlich noch verstärkt mit Lesen beschäftigt, aber da darf ich mal meinen Senf dazu geben: Mein Mercerdes Bus V-230 läuft nun seit 70.000 km auf LPG (Umbau bei 110TKM), der Umrüster meinte, ich soll nicht dauerhaft auf der Autobahn über 4500 U/min fahren. Zwischenzeitlich bin ich sehr oft Bleifuss gefahren, über Stunden, oder in den Bergen mit Anhänger, was das Ding eben hergibt, null Problemo. Ein Motorenentwickler eines großen Herstellers sagte mal zu mir: "Wenn er das nicht ab kann, dann hätte er nicht Motor werden dürfen! :twisted: Der andere PKW (BMW 328) läuft auch auf LPG. Fehlende PS ?? Ich würde sagen, es geht subjektiv etwas Drehmoment im mittleren Breich verloren, aber das läßt sich doch verschmerzen bei der Preisdifferenz Super-LPG (heute bei uns 152 zu 68 Cent), da kann man doch beruhigt "Gas" geben :roll: Trotz allem ist mir beim WOMO der Turbodiesel aber lieber, das zieht einfach besser. Hallo,
ich habe viele Jahre VW T4 und T5 California gefahren. Das erste Fahrzeug war ein Benziner mit 5 Zyl. mit Automatik und den habe ich sofort auf Gas (LPG) umgerüstet. Hier in der Nähe der holl. Grenze gab es immer schon viele Gas-Fahrzeuge und auch etliche Betriebe, die diese Umrüstung sehr fachmännisch vornehmen (kein Vergleich zu heute, wo es hier "an jeder Ecke" einen Umrüster und auch LPG-Tankstellen gibt). Später habe ich dann nur noch T4 und T5 mit Diesel-Motor gefahren. Dieses hatte aber zum einen praktische Gründe, denn meine Frau nervte das suchen von Gastanken enorm (anders als heute, siehe oben). Dieser T5 mit Gasanlage war mit Abstand der beste California, den ich je hatte; das Fahren war einfach genial. Aber: der Verbrauch war nicht unerheblich (ca. 15l Gas), deshalb hatte ich auch einen 120l Gastank; aber der benötigt natürlich Platz. Und der ist im California außerordentlich knapp. Das war der zweite Grund, kein Gasfahrzeug mehr zu fahren. Soviel aus praktischer Sicht zum Thema. clebre Ich habe eine zeitlang dienstlich einen T5 mit Gas gefahren, der Tank war statt Ersatzrad unterflur, aber die Reichweite war unter 400 km bei einem Verbrauch von ca. 14-15 Litern. Dazu kam der Super, der bis zu einer bestimmten Temperatur gebraucht wurde. Angeschafft war das Teil im Sommer 2008, als Diesel über 1,50 Euro war. Beim heutigen Gas- und Dieselpreis und der Reichweite mit Diesel von fast 1000 km wird sich Gas nicht rechnen....
LG Hallo Sina,
Was hat die Reichweite mit der Wirtschaftlichkeit zu tun? Ist doch nur eine Frage der Tankgröße! diesel 9l/100km * 1,40€ = 12,60€ /100kmm Gas 15l/100km * 0,75€ = 11,25€/100km Wobei ein vernünftig eingestellter T4/T5 Gasumbau kiene 15l braucht eher 12l. Wolfgang Hallo,
Ihr habt sicher beide recht :) Meiner Erfahrung nach ist der Verbrauch beim T5 extrem von der Fahrweise abhängig. 12l schafft man nur wenn, man sehr "piano" fährt; 17 l ist aber überhaupt kein Problem, wenn man es eilig hat und es z.B. über die Sauerlandlinie geht. clebre Hallo Poldi,
schau mal im --> Link rein und --> Link Dort findest du alle Infos. Hast du das Fahrzeug schon in deinem Besitz oder planst du den Kauf? Dann schau dir die Kaufberatung im T4Forum an, die ist von mir :wink: Der V6 (nur Automatik) ist eine empfindliche Kombination. Das die Steuerketten über 200tkm halten ist selten und das das Getriebe über 100tkm schafft auch. Eine Getriebeüberholung schlägt bei Laapke in HH (einer der Wenigen kompetenten) mit ca. 2500€ zu buche. Der Steuerkettenwechsel (wenn man Glück hat) kostet ab 1000€ aufwärts bei VW. Ich bin deswegen bei einem TDI geblieben. Danke für Eure Antworten.
Hier ist zum Beispiel ein Kandidat für die Umrüstung! Oder? Poldi Was vergessen?
Niclas Hallo Poldi,
laut Anzeige soll er Euro 2 mit Umweltplakette grün (4) haben. Würde ich jedoch zuerst mal nachfragen (Bj.1997) oder kannst du auch ggf. mit Euro 2 oder 3 leben? Der Motor ist auf jeden Fall gastauglich ohne Einschränkung, wo jedoch der Tank hin gebaut werden kann müßte vorab geprüft werden Der sollte für dieses Fahrzeug mindestes 70Liter Brutto fassen , besser mehr. Abmessungen ab Durchmesserca. 650mm x Höhe 270mm und größer Bei Durchmesser 720mm geht schon 90 Liter. Nutzen des Tanks max. 80%, geschätzer Verbrauch bei dem Fahrzeug 14-16L oder anders ausgedrückt ca. 10-15% Mehrverbrauch gegenüber Benzinbetrieb.
Das ist ein Benziner (!) ... :) .. und hat Euro 2
Klaus : sieht doch noch ganz gut aus (imho mal von der "Farbe/Dekor" abgesehen), bist Du "wechselwillig" ? Die Frage nach dem Platz für den nachzurüstenden Gastank ist aber schon berechtigt, müßte man genau prüfen, wo der unterzubringen wäre :)
@Lancelot War mir so eindeutig auh noch nicht klar.... Die Maschine entspricht in der Basis dem Audi Motor 2,8L ohne Nockenwellenverstellung und das Automatikgetriebe sollte die Tiptronik 5 sein (FLV) von ZF. Beim T4 wird dringend empfohlen bei 60000km einen ATF Wechsel mit Filter zu machen, auch wenn VW die Füllung als Lebensfüllung betrachtet. Den Wechsel aber auf jeden Fall nicht bei VW sondern in den Servicestellen von ZF machen lassen. Wo..ist im Internet zu sehen! (ca. 400€ inkl. Öl+Filter) Falls eine Probefahrt fällig wird nicht ruppig sondern gefühlvoll fahren und das Verhalten der Automatik beim Anfahren und Umschalten beobachten. Rupft es könnten die Lamellen hin sein wegen Überbelastung, kann aber auch auf den fälligen Ölwechsel deuten. Sieht doch ganz gut aus.....und der Motor ist eigentlich unverwüstlich Ach ja, vielleicht von Interesse... --> Link Nochmal, herzlichen Dank für Eure Meinung und die Fakten.
Wolfgang, ich trage mich schon länger mit dem Gedanken an einem Wechsel, wobei ich jetzt in Punkto Gasumbau doch etwas Bedenken habe, sind doch zu viele Unwägbarkeiten im Spiel, als da wären, um den wichtigsten Punkt zu nennen: Nicht im Gasbetrieb auf Dauerlast, d.h. längere Strecken am Stück fahren! Aber gerade dabei soll mir doch die Einsparung kommen. @guzzidriver, Du kennst dich ja wirklich gut aus, danke für die Expertise! Mich schreckt allerdings bei diesem Fahrzeug der Gadanke, dass der ohnehin schon knappe Stauraum noch durch einen Gastank verringert würde. Dann die Frage, ob die Automatik+Tempomat nicht den Verbrauch zu stark steigert und damit der Unterschied weiter schrumpft. Das Wohnmobil gefällt mir sogar in seiner bunten Art, damit würde man überall erkannt. :D Die Aufteilung ist genau die Richtige für uns, ebenso die Fahrzeuglänge. Bei Abwägung aller Punkte, finde ich es auf jedenfall mindestens 4000 Euro zu teuer. Klaus ps Eine grüne Plakette sollte es auf jeden Fall sein. Hallo Poldi,
lass dir einen evtl. Umbau auf LPG nicht vermiesen wenn ein geeigneter Ort für den Tank gefunden wurde. Das Thema Vollastfahrten wird gerne mißverstanden (oder auch hochgepuscht aus Unkenntnis) und man muss schon etwas tiefere Kenntnis in der Motorsteuerung / thermische Belastung haben um es zu verstehen. Soviel nur zu dem Thema: vermieden werden sollten Bleifussfahrten, d.h. permanente Anforderung auf (noch) mehr Beschleunigung wegen Überhitzung der Zylinderköpfe / Ventilschäfte. Genau an diesem Punkt unterscheiden sich die Motoren die umbautauglich sind oder eben nicht. Also auf der Autobahn, bei der das Thema dann zum tragen käme, hieß das einfach durchbeschleunigen bis zur Reisegeschwindigkeit. Dann geht man schliesslich etwas vom Gaspedal runter, rollt weiter und gut ist. Bei längeren bergauf Passagen (Pässe etc.) die ja nicht sehr häufig vorkommen, schaltet man vorübergehend einfach manuell auf Benzinbetrieb um. Eine ordentliche Anlage kann sogar automatisch ab einem vorgegebenen Punkt auf Benzin umschalten und auch wieder zurück wenn wieder Normalbelastung angesagt ist. Habe ich bei mir auch, merkt man noch nicht einmal.... Hier ist eben eine gute Wahl der Anlagentechnik gefragt, d.h. eine Anlage die u.a. ein eigenes Steuergerät besitzt! |
Anzeige
|