Paule2 am 02 Jul 2011 16:29:50 Gast hat geschrieben:Sorry, aber einen Unimog hierzulande festzufahren ist fast nicht möglich...
Hallo Gast,
das ist sogar hervorragend im Sauerland möglich! :D
Ich glaube diese Wehrübung hieß Phanter- oder Rösselsprung, genau weiß ich das aber nicht mehr. :(
Ich habe 'ne Abkürzung über eine Wiese genommen. Das hätte ich wohl lieber nicht tun sollen, denn der Unimog legte sich flach auf den Bauch und nix ging mehr! Selbst der Bergepanzerfahrer rollte lieber sein Stahlseil aus und blieb lieber auf der Straße stehen. :D
Also, man soll nie, nie sagen! 8)
MfG Paule2
kilroy am 02 Jul 2011 17:18:23 unimog festgefahren? eindeutig ein fahrfehler....
das ist eine definitionssache...
kilroy am 02 Jul 2011 18:36:06 sagt mal, vorne hat unsere alkoven ducato ja ne Öse, aber hinten gibts nur den rahmen der des "kofferraum" trägt, der hält richtiges freischleppen wohl kaum aus....
könnte ich einen gurt einfach in der hinterachse durchfädeln?... die anderen rahmenpunkte sind ja alle zu hoch, so dass der gurt mit denn den tieferligenden kofferraum beschädigen würde....
Gast am 02 Jul 2011 20:41:42 Wieso soö der Rahmen das Freischleppen nicht aushalten?
Also ich hätte da 0,000 Bedenken.
Der Rahmen ist gemacht noch viel mehr auszuhalten.
Gast am 02 Jul 2011 20:46:34 Paule2 hat geschrieben:Gast hat geschrieben:Sorry, aber einen Unimog hierzulande festzufahren ist fast nicht möglich...
Hallo Gast, das ist sogar hervorragend im Sauerland möglich! :D Ich glaube diese Wehrübung hieß Phanter- oder Rösselsprung, genau weiß ich das aber nicht mehr. :( Ich habe 'ne Abkürzung über eine Wiese genommen. Das hätte ich wohl lieber nicht tun sollen, denn der Unimog legte sich flach auf den Bauch und nix ging mehr! Selbst der Bergepanzerfahrer rollte lieber sein Stahlseil aus und blieb lieber auf der Straße stehen. :D Also, man soll nie, nie sagen! 8) MfG Paule2
Ausnahmen bestätigen die Regel - deswegen schrieb ich ja auch "fast".
Allerdings, wie Du selber auch geschrieben hast, ist es so , dass da wo ein unimog nicht weiter kommt, sogar schweres Gerät nur ungern durchgefahren wird.
Und das sagt ja nun schon einiges aus, über die Wahrscheinlichkeit eines festgefahrenen Unimogs - immerhin sprachst Du von einem Bergepanzer, der vor der Wiese erstarrte.
Im süddeutschen Boden ist es jedenfalls schwierig einen unimog festzufahren - hier fahren die Landwirte Unimogs durch nasse, grob gepflügte Äcker - da wird er den Einsatz in einer Wiese nicht scheuen
müßen.
sternleinzähler am 02 Jul 2011 23:26:23 @Gast
War vor 3Jahren am Bodensee beim Pentatlon zugucken. Viel THW MANs auf der Wiese geparkt. Nach dem Regen kam selbst einer der 6x6er der den anderen zur Hilfe eilen wollte nicht mehr raus und musste von der Straße aus rausgezogen werden (Wollte einem Womo helfen, die hatten anschließend jede Menge nasses Heu unter Womo und auf möglichem Rausfahrweg ausgelegt und das Teil mit 8 Mann und viel Dreckgespritze rausgeschoben)
Ergo: Viel Allrad muss nicht helfen.
Habe selber einen Ratschenspanngurt mit 3T Zuggewicht und ein paar Bergegurte im Fzg, werde damit zwar sehr viel "ratschen" müssen, aber es soll!! funktionieren.
Randyandy01 am 03 Jul 2011 00:05:34 @Sternleinzähler, so so MAN 6 x 6 das sind die 7 t von der Bundeswehr MAN Kat1 richtig ? weil das THW ja eigentlich kein Geld hat, haste schon mal überlegt was die wiegen die Dinger ??
Und dann die Jungs vom THW, die alle Jubeljahre mal ins Gelände dürfen....
@ Gast, schau doch mal was die Mog´s für Profil drauf haben, das sind Schlepperreifen und kein MPT - Profil das ist ein Himmelweiter unterschied
@Kilroy, Die Baggerfahrer meiner Wahl.......... Der eine ist Vorführfahrer, bei Hitachi-Bagger, der andere mach seit vielen Jahren Spezialabbrüche....
Da ich zu den Schmuddelkindern des Motorsports gehöre, schaut euch mal hier um --> Link da wo man nicht mehr laufen kann, da fahren wir lang.
Komme gerade aus Dresden wieder, wo ich zur Ankunft der härtesten Amateurrally (Der Dresden - Breslau, kurz Breslau genannt) zum schauen da war. hat aus Terminlichen gründen mit einer Teilnahme in diesem Jahr nicht geklappt.[/url]
Scout am 03 Jul 2011 09:22:18 Hallo!
Ich hatte erst Anfahrhilfen aus Plastik. In aufgeweichtem Gelände oder im Sand helfen sie nicht. Auf der einen Seite wurde der Plastikstreifen durch das drehende Rad nach hinten weggeschleudert, auf der anderen Seite steht das Rad auf dem Plastikstreifen.
Nach einigen hilflosen Versuchen mit Gummimatten, profilierten Plastikanfahrhilfen, habe ich mir Sandbleche aus Alu und einen Air-Jack zugelegt.
Außerdem sind noch ein Seilzug und einige Hebe- oder Lastbänder an Bord.
Scout
cw am 03 Jul 2011 10:40:53 Bei dieser Firma haben wir so glaube ich, noch viele Möglichkeiten unserer Bimobil auf T5 Basis aufzurüsten. Die nächste nasse Wiese kann kommen :)
--> Link
Klickt mal auf das Video oben links.
Liebe
Christoph
bernierapido am 03 Jul 2011 11:08:46 Ich habe dieses System, in dem Film wird sehr "schön" die Einsatzmöglichkeit dargestellt.
--> Link
zwischen 70 und 80 Euro pro Stück. Relativ Teuer aber sehr nützlich.
auch als Nivelierung für Tandemachsen.
Ich hatte sie jetzt aber auch im Pickup zum Offroad-Urlaub mitgenommen- Habe sie aber nur zur Nivelierung (Schlafen im Dachzelt) gebraucht.
Randyandy01 am 03 Jul 2011 11:19:57 ok ich nehme den mal die Dame , für die Einweisung auf das Produkt :oops:
woslomo am 03 Jul 2011 11:50:17 Scout hat geschrieben:Hallo! Ich hatte erst Anfahrhilfen aus Plastik. In aufgeweichtem Gelände oder im Sand helfen sie nicht. Auf der einen Seite wurde der Plastikstreifen durch das drehende Rad nach hinten weggeschleudert, auf der anderen Seite steht das Rad auf dem Plastikstreifen. Nach einigen hilflosen Versuchen mit Gummimatten, profilierten Plastikanfahrhilfen, habe ich mir Sandbleche aus Alu und einen Air-Jack zugelegt. Außerdem sind noch ein Seilzug und einige Hebe- oder Lastbänder an Bord.
Scout
Da kann ich nur zustimmen. Bei mr hat sich in den letzten 20 Jahren der 1t Greifzug als die beste Bergehilfe erwiesen. Der reicht zwar meist nicht zum Rausziehen, aber die damit aufgebaute Spannung reicht um stückchenweise frei zu kommen. Der kommt nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Leidensgenossen, mindestens einmal pro Jahr zum Einsatz.
Zusätzlich haben sich bei mir noch die ganzjährig aufgezogenen Winterreifen als sehr hilfreich erwiesen.
Nach Aussagen der Firma Rud kann man auch Schneeketten einsetzen, wenn nicht zu viele Steinbrocken im Boden sind. Das habe ich allerdings ebenso wie den Air-Jac noch nicht ausprobiert.
Wie sind da die Erfahrungswerte?
macherknox am 03 Jul 2011 14:54:28 kurz noch zum Unimog,
wenn der erstmal eingegraben ist, dann hat man sich nicht wirklich Freunde gemacht, über Fahrfehler zu diskutieren. Und wir waren im deutschen Winter unterwegs, da kann es sehr, sehr weich werden auf den Wiesen.
Aber nochmal zurück zum Dethleffs. Ich habe hinten - soweit ich das sehen kann - keinerlei Befestigung. Der Rahmen hört mit so einem flachen Blech hinten auf - und ich werde ganz bestimmt nicht am Fahrradträger ziehen lassen.
Also hoffentlich denke ich immer dran, mit der Nase zum Ausgang hin zu stehen.
Viele ,
Max
kilroy am 06 Jul 2011 19:43:02 zum rückwärts freischleppen:
(des wohnmobils ! unser defender kam bisher überall durch.... peinlich sind dann nur die schlammspuren vom acker bis in die heimische einfahrt :)
unten an die achse oder zur not einfach in einer hinteren felge einhängen??
was haltet ihr davon?
Gast am 06 Jul 2011 19:53:07 Mmmmh - irgendwie scheint mein Dethleffs anders zu sein als die Anderen.
Dass da hinten nur ein Blech ist, kann doch nicht sein.
Also bei mir ist das kein Blech - bei mir ist das massiver Stahl - so haben wir unseren rückwärts geschleppt und der konnte nichts dazu beisteuern, weil er einen Motorschaden hatte.
kilroy am 06 Jul 2011 20:41:48 naja abschleppen und freischleppen, da ist ein unterschied...
obs mal eben ein bisschen rückwärts rollt, vielleicht auch bergauf, oder ob beim freischleppen das fahrzeug einen halben raddurchmesser aus dem schlamm angehoben wird....
Gast am 06 Jul 2011 23:38:26 Ja, das stimmt, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass es eben kein Blech ist.
ferienfahrer am 07 Jul 2011 08:10:46 Scout hat geschrieben:Hallo! Ich hatte erst Anfahrhilfen aus Plastik. In aufgeweichtem Gelände oder im Sand helfen sie nicht. Auf der einen Seite wurde der Plastikstreifen durch das drehende Rad nach hinten weggeschleudert, auf der anderen Seite steht das Rad auf dem Plastikstreifen.
Front- oder Heckantrieb? Bei Heckantrieb ein bisschen die Handbremse anziehen, dann klappts auch mit dem drehenden zweiten Rad.
heiwy am 09 Jul 2011 23:38:29 Mich beschäftigt das Thema auch. (Aus aktuellem Anlass!)
Zum Thema Sandbleche habe ich die hier gefunden:
Amazon Link
Und zum Greifzug, den hier:
Link zum eBay Artikel
Hat jemand Erfahrung mit den Teilen?
kintzi am 09 Jul 2011 23:50:23 Hallo, wenn nichts mehr hilft, Chinook kommen lassen: schafft sicher 12 to.
Richi
Gast am 10 Jul 2011 02:01:50 Wenn Du nicht in der Sahara fahren willst ist das Geld für die
Bleche rausgeschmissen, der Greifzug benötigt ein Gegenlager, also Baum
etc. oder anderes Fahrzeug, man kabnn auch einen Reifen eingraben
und als Gegenlager nutzen, aber das ist doch eher was für Abenteuer-
touren und nicht für hiesige Verhältnisse.
Was die Sandbleche betrifft: Das sind oft billige Nachbauten die nicht
wie die Originale aus gehärtetem Alu bestehen, die können sich
verbiegen, lassen sich dann nur noch schwer unterbringen und haben
auch ein nicht zu unterschätzendes Eigengewicht.
Fazit: Lieber mal aussteigen und nachsehen bevor ich irgend wo reinfahre.
Arno
Tipsel am 10 Jul 2011 02:14:36 .... oder nachts fluchtartig die Wiese verlassen, falls es anfängt zu tröpfeln und Lehmboden sich unterm Gras versteckt :wink:
Wir hätten nie gedacht, dass wir uns festfahren, denn tags zuvor war alles bröckelhart und furztrocken.
kilroy am 10 Jul 2011 11:15:28 ja, wenn der greifzug nur knappe 2 m kabellänge hat, dann muss auch erstmal das geeignete material zum verlängern vorhanden sein, denn enn sich das 10m seil bis zum nächsten baum dann einfach um 2m dehnt, dann hiflt das auch nix.... also ein entsprechend dimensionierter gurt mit geringer eigendehnung oder ein vorgerecktes seil..... das ist dann wieder eine menge material und gewicht.... mal abgesehen vom verletzungrisiko beim hantieren mit einem auf 2 t gespannten seil....
Sina1 am 10 Jul 2011 11:21:40 ...hab da noch ein schönes Bild vom "Plage de Piemanson" gefunden, dort liegt ja zum Glück immer genug "Material" rum:
Paule2 am 10 Jul 2011 14:24:44 heiwy hat geschrieben:Mich beschäftigt das Thema auch. (Aus aktuellem Anlass!) Und zum Greifzug, den hier: Link zum eBay ArtikelHat jemand Erfahrung mit den Teilen?
Hallo heiwy,
das abgebildete Teil ist offensichtlich Schrott, oder so etwas was man 2x kauft. ;)
Wenn Du dir einen Greifzug zulegen willst dann so etwas Link zum eBay Artikel
Das Gerät mit Seil wiegt bestimmt mehr als 25kg und wäre für mich ein unnötiger Balast. In einer Wüste,würde ich nicht darauf verzichten.
Das Gegenlagerproblem muß halt 'Bauseits' ;) behoben werden.
Braubar sind die Geräte aber allemal!
MfG Paule2
heiwy am 10 Jul 2011 15:00:58 Danke Paule2,
das wäre mir allerdings auch zu viel Balast.
Wir werden es erstmal weiter mit Vorsicht probieren und auf die Richtigkeit der kölschen Redensart hoffen...
....ET HÄTT NOCH IMMER JOT JEJANGE!
kilroy am 10 Jul 2011 16:10:15 ich glaube wirklcih schlimm ists nur wenn man sich bei ebbe am strand festgefahren hat :)
wolfherm am 10 Jul 2011 16:14:10 kilroy hat geschrieben:ich glaube wirklcih schlimm ists nur wenn man sich bei ebbe am strand festgefahren hat :)
Nicht wirklich, du musst nur die Flut abwarten und beim Aufschwimmen sofort losfahren. :D
LG Wolfgang
Lancelot am 10 Jul 2011 17:02:44 :D
Und natürlich Tür und Fenster "zu" ... :kuller:
kilroy am 10 Jul 2011 17:22:14 würde dann aber ein langes seil vorne befestigen und irgendwo am ufer anbinden,...
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