mantishrimp hat geschrieben:kommen die genauso in Fahrt wie die tollen Windows Phones :D :D
Naja, wenn man es an den verfügbaren Äpps festmacht, müßten die Kachel-Dinger erst noch den Motor anschmeißen ;-)
Während die 260.000 Android-Äpps monatlich um rund 30.000 anwachsen, kommt für die WP7-Geräte jeden Monat etwa 4.000 hinzu.
Auch wenn es bei Android mehr kostenlose App gibt (65%) wie bei Apple, darf man solche Zahlen nicht allzu ernst nehmen, auf allen Seiten ist auch viel Schrott dabei....
@hermannk
Zum Navigieren mit einem Dünnbrett-PC ist wohl das Hauptproblem die Platzierung im Cockpit, ohne das andere wichtige Sachen verdeckt werden.
Weiterhin haben die Tablets durch die Bank alle glänzende Gesichter, was gerade bei Sonnenlicht und der begrenzten Display-Helligkeit viel Spiegelungen verursacht.
Ansonsten funktioniert das recht gut, und gibt es unzählige (auch kostenlose) Navigationen.
Zum einen gibt es die Pfadfinder, die meist kostenlos sind, wenig Platz brauchen und online z.B. auf das relativ aktuell gehaltene Open-Streetmap-Projekt zugreifen.
--> Link
Das ist zwar in Ballungsgebieten oft genauer wie die Marktführer Navteq und (ehemals) Teleatlas, dafür klemmts aber auf ländlichem Gebiet und in den meisten anderen Ländern.
Auf der anderen Seite gibts die "Offline-Navigierer", die nicht ganz so aktuelle Karten auf dem Internspeicher vorhalten und dafür keine teure Internetverbindungen im Ausland brauchen.
Meine Empfehlung ist gerne die Offline-Navigation "Sygic Mobile-Maps", die weltweit Karten anbietet, auch für exotische Länder, mit mindestens 50% Abdeckung und mehr.
Ob man POIs drauf bekommt, richtet sich hauptsächlich nach der verwendeten Navisoft.
Ansonsten kann man mit einem Tablet (natürlich) auch Fotos oder Filme betrachten. Die Vielfalt der erkennbaren Filmformate ist auch wieder geräteabhängig, so versteht ein Archos-101 von Haus aus deutlich mehr Film-Dateiformate wie ein Acer-Iconia oder Apple-ipad, was aber nicht heißt, das man das nicht mit Apps und Tricks nachrüsten kann.
Zum Surfen im Internet gibt es verschiedene Lösungen.
Hat man bereits ein Smartphone mit Datentarif, dann kann man in den meistens Fällen das Tablet via WLAN mit dem Smarty verbinden und loslegen.
Nachteil: Fürs Ausland besorgt man sich zum Surfen besser eine lokale Mobilfunkkarte, die man umständlicherdings im Smartphone wechseln muß.
Besser ist es, wenn das Tablet bereits ein GSM-Modul eingebaut hat, womit man gerade im Ausland auf der 2. Karte bequemer surfen kann und trotzdem auf seiner gewohnten Nummer erreichbar bleibt.
Ersatzweise zu einem eingebauten Mobilfunkmodul unterstützen einige Geräte auch USB-Surfsticks.
"Stick-TV", also das Empfangen von terrestrischen TV-Sendern mit einem USB-Stick gestaltet sich relativ schwierig, weil entweder der DVB-T-Stick vom Betriebssystem nicht untersützt wird, oder das Gerät erst gar keinen USB-Port hat (z.B. ipad)