|
Ich hatte in diesem urlaub in den Pyrenäen naturgemäß auch längere Steigungen mit meinem 90PS Ducato zu bewältigen. Das hat er trotz dieser Minimalleistung eigentlich auch ganz gut gemeistert. Aber als es dann wirklich Ernst wurde und eine letzte lange Steigung mit Serpentinen zu bewältigen war, fing der Kühler an sehr heiß zu werden und auch die Warnleucht fing an zu leuchten. Wegen der blö.. Situation mit einem Verfolgerfeld hinter mir und keine Ausweichmöglichkeit in Sicht musste ich noch kurze Zeit fahren, bis ich den Paß erklommen hatte. Scheint wohl keinen Motorschden gegeben zu haben, soweit ich das mit Bordmitteln feststellen konnte.
Was mich dabei sehr irritiert hat, war der Umstand, dass trotz des heißen Motors Kühlerventilator nicht anlief. Ich habe mir dann die Sicherungen vorgenommen, aber die waren heil, allerdings waren sie recht stark korrodiert. Bei einer nicht ganz so anstrendegenden Folgetour, konnte ich feststellen, dass der Ventilator schon bei mäßiger Hitze anlief. Kann es sein, dass durch die Korrosion an der Sicherung kein Strom zum Gebläse fließen konnte? Gibt es ggfs. eine andere Erklärung, dass das Gebläse bei der hohen Temperatur nicht lief, später dann aber bei geringerer Temperatur? Kann man da etwas testen? Ich bin ratlos :?: Hallo!
generell besteht die Möglichkeit, dass eine Sicherung mit Grünspan die Stromzufuhr verhindert, allerdings halte ich das eher für unwahrscheinlich. Wenn der Lüfter nun wieder geht, deutet das schon mal auf keinen Defekt des Lüftermotors an sich hin. Das Relais welches den Strom für den Lüfter bei erreichen der kritischen Temperatur einschaltet kann "hängen", oder der Temperaturfühler der die Kühlwassertemperatur abnimmt kann defekt sein. Allerdings hat Dein Instrument ja "hot" angezeigt und die Lampe ging auch an. Versuche es mal mit dem Relais, wenn Du mich fragst.
Wäre doch "typisch" : durch die Kontrolle der Sicherungen (rausnehmen) hast Du wahrscheinlich die Korrosion beseitigt - Strom kann wieder fließen, Ventilator läuft :) Luftermotor defekt : halte ich für unwahrscheinlich, er läuft ja Relais : das kann schon mal "hängen", würde da mal einen Bosch-Dienst aufsuchen, die sollen das mal testen Nochwas: wenn MEIN Motor überhitzen würde, wär MIR die Schlange hinter mir ziemlich egal .. 8) ich hatte bei meinem Dukoto selbiges Problem.
Die Wasserschläuche und -leitungen waren mit Schmodder verstopft, der Ventilator lief nur bei normalem Gebrauch, bei langen Steigungen etc reagierte er gar nicht. Auch ein manueller Schalter hatte da nix geholfen. Nun, wo alles gereinigt wurde, fahre ich meistens bei normaler Temperatur, ab und zu auch mal etwas erhöht, wenn der Motor sich quält. Aber so wie ich meine alles im normalen Bereich Hallo pidy,
zu den Sicherungen kann ich Dir nichts sagen, da melden sich bestimmt noch die Fachleute. Du fährst den 1,9 TD? Ich habe das gleiche Modell, Bj. 2000 und hatte auch immer Probleme bei Bergfahrten mit der Temperatur. Ich habe in der Fachwerkstatt dieses Thema angesprochen und erntete vom Werkstattleiter nur ein Lächeln mit der Antwort " 90 PS und 3 t, da muss man mit leben". Wollte ich aber nicht und bin in eine Fachwerkstatt, die sich auf Kühlerreparaturen spezialisiert hat. Wohlgemerkt: Ich hatte keinen Kühlwasserverlust und auch von aussen konnte man außer einigen kleineren Macken (Lamellen verbogen) nichts auffälliges erkennen! Diese Werkstatt hat festgestellt, dass der Kühler völlig korrodiert war, fast alle Lamellen sind bei bloser Berührung mit dem Finger auseinandergefallen. Ich habe dann einen neuen Kühler einbauen lassen (Kosten ca. 200,-- €) und seit dem geht die Temperaturanzeige nicht mehr über 2/3 der Anzeige hinaus. Wir waren jetzt 3 Wochen bei größter Hitze und vielen Bergfahrten in Südfrankreich (lange Steigung hinter Grenoble, Verdunschlucht u.v.m) und hatte keinerlei Probleme mehr. Gabi Als Notmittel immer Fenster auf und Heizung voll an.
Die Kosten für den nächsten Saunabesuch kannst Du dann auch streichen. :D
SCHMODDER????? Wann war denn der letzte Kühlmittelwechsel? Oder hat er über den Motor Öl ins Wasser gepumpt? Normal kommt da bei vernünftiger Pflege kein Schmodder ins System. :? vielleicht hat nur der thermostat geklemmt...,
merkst du, wenn du beim nächsten mal die heizung aufdrehst und sie kalt bleibt. grüße felix52
Das kann ich wohl ausschließen, da ich trotz Sommer sogar in Spanien und Frankreich die Heizung anmachen musste :twisted: Die funktionierte. Hallo pidy,
diese Ventilatoren werden üblicherweise über einen, nach Masse schaltenden, Thermoschalter eingeschaltet. Manchmal sterben die vor lauter langen Weile. :eek: Wegen der hohen Lüfterleistung wird zusätzlich noch ein Relais zur Erhöhung der Schaltleistung verwendet. Folgende Prüfungen solltest Du vornehmen: Sicherungen iO, liegt eine Spannung an der Lüftersicherung an? Welches ist das Lüfter-Relais? Liegt überhaupt eine Spannung am Relais an? Bricht die Spannung unter Last zusammen? Wo steckt der Lüfterschalter? Schaltet das Relais wenn der Lüfterschalter überbrückt wird? Das sind die Hauptquellen die überprüft werden sollten. Das Ergebnis der Prüfungen steuert eine weitere Fehlersuche. MfG Paule2 Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten. Ich werde jetzt nach und nach den Fehler einzugrenzen versuchen. Habe mir auch schon ein Reparaturhandbuch bestellt.
Tröstlich, dass ich mit dem Problem wohl nicht allein dastehe. :oops: Dumm, dass so etwas zumeist erst nach Ablauf der gewährleistung eintritt, denn sonst hätte ich meinen Händler damit quälen können :D
So ist es, und es hilft immer. Aber da heute jeder mit Klimaanlage fährt kommen die Fahrer immer seltener auf diese naheliegenden Gedanken. Andreas
Guten Tag pidy Hatte letztes Jahr das gleiche Problem. Mit den Schemas habe ich einige Zeit gesucht, bis ich die Ursache eruieren konnte. Nachdem ich durch sukzessive Eingrenzung der möglichen Ursachen alle technischen Teile ausschliessen konnte, fand ich den Fehler beim Masseanschluss !!! Der Übergangswiderstand war dort zu gross geworden... Habe ich die Kontakte entfernt, gereinigt, mit Kontaktspray eingesprüht ... und welch ein Wunder... seither funktionieren die beiden Lüfter wieder einwandfrei. Viele Erfolg & Pilatuscamper Hallo, hoffe für Dich, das das Ganze nicht irgendwann noch ein Nachspiel bzgl. Zylinderkopfdichtung hat. Wie war`s denn mit Wasserverlust durch kochen? Hoffentlich kein kaltes Wasser nachgefüllt. Richi Wasserverlust war feststellbar. War aber nur knapp unter Minimum. Ich habe aber erst nachgefüllt, als der Motor wieder kalt war, war ca. 1/2 Liter. Im Wasser zeigen sich keine Blasen und auch das Öl sieht noch einwandfrei aus, keine weißen Ablageungen oder Wasserblasen zu entdecken. Ichg habe also Hoffnung, dass der Motor keinen Schaden genommen hat.
Das schlaue Buch ist jetzt eingetroffen und ich werde mich jetzt daran machen, den Fehler zu finden und zu beseitigen. Hallo!
1. Schliesse den Thermostat kurz. Wenn dann alles anläuft ist der Rest auch ok. 2. Wenn ein Relais klebt verbacken die Kontakte - d.h. der Stromkreis bleibt geschlossen und der Lüfter geht nicht mehr aus - das macht ggf. die Batterie leer. Ganz selten bleibt ein häufig gebrauchtes Relais in der Ruhelage hängen. 3. Wenn der Motor zu warm wird: Klimaanlage aus - die erzeugt nämlich reichlich Wärme und das Fahrzeug hat deswegen einen grösseren Kühler. 4. Wenn das nicht reicht sich kühlste Antarktis vorstellen und Heizung auf "VOLLE PULLE" - dabei Durchzug machen. Ich kenn den Schiet noch, als ich in den 60iger Jahren mit meinen Eltern, Ford 17m und Wohnwagen über die Alpen ins Tessin gefahren bin. Da ging es an den Steigungsstrecken hinter Luzern so richtig zur Sache. Behalte mal für die nächsten Monate dein Kühlwasser und dein Öl im Auge - nicht das der Zylinderkopf sich verzogen hat und du diesen planen musst. Bon Voyage Ich habe das bei meinem Womo anders gelöst, ich habe von der
Werkstatt ein starkes Relais und einen zweistufigen Schalter einbauen lassen, damit kann ich die Motorlüftung von Hand bedienen und muß nicht warten bis die Maschine so heiß ist das das Thermostat endlich die Lüfter zuschaltet. Klappt wirklich super, wenn es dann noch eng wird giubt es den von meinem Vorschreiber bereits bekannten Trick mit der Heizung. Arno
Jepp - mache ich bei meinem DUC auch - 244er - und erreiche so, dass auch bei länger Steigung der Lüfter vorne nicht an gehen muss (er funktioniert aber). Unlängst zB am Monte Zoncolan getestet. Ach ja - apropos Klima: die bei solchen Steigunsorgien ausmachen! Warum eigentlich? Wenn die Kühler einigermassen sauber sind und die Ventilatoren u. deren Steuerung geht, ist die 244er Duc-Kühlung sehr leistungsfähig, auch bei laufender Klima. Jedenfalls hatte ich bis 2000m nie Probleme. Wichtig ist aber das Nachlaufen-Lassen, damit die WaPu
umwälzt, sonst nützt auch das Nachlaufen der Lüfter nichts u. es bilden sich "hot spots", besonders gefährlich im Zyl.-Kopf-Dichtungs-Bereich . Richi
Warum eigentlich nicht? ernsthaft: die zusätzliche Wärmeabfuhr einer voll aufgedrehten Heizung ist größer als das mehr 'Fahrtwind' eines laufenden Lüfters vor dem Hauptkühler. Ergo springt der im besagten HeizFall erst gar nicht an oder geht alsbald wieder aus. Nachlaufenlassen ist ein anderes Thema. Und 2000 Meter sind nicht das Problem - die Steigung machts! Also ernsthaft, :-o , ich würde mal die Literleistung deines Windflügels nachsehen lassen und dann die Oberfläche deines Heizungskühlers.
Der Hauptgrund bei vielen ist, das der Lüfter, egal ob elektrisch oder Viskolüfter, dem Fahrzeug Leistung wegnimmt und man am Berg schon merken kann, das mit laufendem Lüfter, das Fahrzeug plötzlich langsamer wird. Dem Motor ist es im Grunde egal, wie die Wärme abgeführt, wird Hauptsache sie ist wech...... Übrigens, die Wasserpumpe läuft immer mit, mal im gossen Kreislauf, mal im kleinen, das steuert aber der Thermostat. Anzuraten bei Bergfahrt ist auch ein niedrigerer Gang, um ein höheres Drehzahlniveau zu haben, um die Kühlleistung zu erhöhen.
Der nimmt keine Leistung weg sondern der Motor muss noch mehr zun, um den Propeller zu treiben. Der zweite Satz: jepp - stimmt. zusätzlich Heizung ist aber idR effektiver - Liter hin - Leistung her! @ Pitb, ops nun wird es Kompliziert..........
stell Dir vor, es hat mit dem Wirkungsgrad der Motoren zu tun!! Dieselmotoren bis ca.50 % Wirkungsgrad, der größte Teil deines Treibstoff´s und deiner Motorleistung wird in ungenutzte Wärmenergie umgesetzt... ein großer Teil deiner Motorleistung, wird wenn vorhanden, in der Klimaanlage verbraten.. Der nächste große Teil in der Lichtmaschine, die eigentlich ein Elektromotor ist.... und wenn ich von der Lichtmaschine mehr Strom haben will, für Lüfter etc. nimmt die es vom Antriebsmotor und der nimmt Dir Leistung weg, weil die Lichtmaschine primär angetrieben wird. Nimm mal einen Generator zur Stromerzeugung sagen wir mal 2500 W Leistung und hänge mal 5000 W dran was passiert ? Richtig, dein Motor zur Stromerzeugung geht aus , weil du zuviel Leistung abgefordert hast. Hallo pitb, als Notkühlung bei defekten System klar, aber normal habe ich das noch nie gebraucht. Natürlich Steigungen dabei bis 14%, wie lange im einzelnen, habe ich nicht gestoppt.
Natürlich laufen dann bd. Lüfter voll, einziger Nachteil ist nur, das B2B abschaltet, da dann Bordspannung unter 13V bei 120A Lima. Da Sterling auch Lima-Temperatur misst(Abschaltung bei 100°C Soll): höchste Temp. für diese ergeben sich im Stau. Richi im normalfall nimmt der laufende kühlerlüfter genug wärme vom kühler ab. die heizung dagegen bringt deutlich weniger wärmeabgabe als der kühlerlüfter. wenn das fahrzeug in erhöhte temp. kommt, ist das einschalten der heizung natürlich sinnvoll, um mehr wärmeabgabe zu erreichen. im ersten moment sinkt die temp. auh schnell um einige grad, das kaltes wasser aus dem heizungskühler zugemischt wird. aber generell ist die wärmeabnahme des heizungskühlers im vergleich zum kühler selbst gering.(ausnahme zb eine über das kühlwasser angetriebene zusatzheizung für den aufbau). drehzahl erhöhen bringt den vorteil, die wasserpumpe fördert mehr, aber den nachteil, uu wird mehr diesel eingespritzt und somit mehr wärme erzeugt. unterm strich ist das mehr oder weniger ein nullgeschäft. es bringt mehr, den motor im optimalen drehmomentbereich zu fahren. dort ist das kraftstoff-krafterzeugungsverhältniss am besten. falls der motor doch zu warm wird, rechts ranfahren, oder anhalten, motor standgas und heizung aufdrehen.
auf keinen fall abstellen. dann kommt es zum hitzestau im kühlwasser sowie motoröl. und mit dem motoröl auch im turbo. dorf führt verkoktes öl in lagern und auf wellen dann für deutlich verringerte lebensdauer des turbos. dies gilt im übrigen generell für turbomotoren. niemals nach einer fahrt gleich den motor abstellen, sondern noch etwas tuckern lassen, bis der turbo mit der temp. runterkommt. |
Anzeige
|