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Reinigung Wasserleitungen 1, 2


mithrandir am 28 Sep 2015 21:21:48

Ich empfehle dir mal die Spülmaschine nach etwa 5-6 Jahren unter dem Schrank hervorzuziehen und die Wassertasche zu begutachten.
Hier --> Link sieht es noch harmlos aus.
Fazit: Spülmaschinentabs mögen reinigen und vor allem das Gewissen beruhigen, aber sie desinfizieren nicht.
Ich bin kein Desinfektionsfreak, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, was man mit bestimmten Aktionen bewirkt. Ich glaube nicht, dass du mit den Tabs mehr erreichst als eine Reinigung, die du wahrscheinlich eh nicht brauchst, weil der Tank ja normalerweise nicht mit Fett oder Essensresten verschmutzt wird. Eine Desinfektion schaffst du damit nicht.

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wohnmobilbenutzer am 29 Sep 2015 09:38:34

Hallo,


da muß ich meinem Vorschreiber zustimmem. Reinigungstabs für Geschirrspülmaschinen sind dafür optimiert fett-, eiweiß- und stärkehaltige Rückstände vom Geschirr zu lösen.

In unseren Womo-Wasserversorgungsanlagen gibt es allerdings ganz andere Verschmutzungen. Es handelt sich zum einen um anorganische Substanzen - im wesentlichen Kalzium- und Magnesiumverbindungen (Kalk) und eventuell (in geringerem Umfang) um Eisen- und Manganverbindungen. Andererseits gibt es auch organische Beläge (Biofilme). Es handelt sich dabei um Ansammlungen von Mikroorganismen.

Es gibt leider kein Universalreinigungsmittel, mit dem man beide Arten von Verunreinigungen wirksam bekämpfen kann. Auch wenn es mit mehr Aufwand verbunden ist, empfiehlt es sich deshalb im Bedarfsfall die Reinigung in ähnlicher Weise durchzuführen, wie sie auch bei den Wasserbehältern in der öffentlichen Trinkwasserversorgung üblich ist.

Im ersten Schritt (sofern erforderlich) die anorganischen Beläge mit einem säurehaltigen Reiniger entfernen. Hier bietet sich für den Einsatz im Womo die Zitronensäure an. Dann die Anlage gut durchspülen. Im zweiten Schritt die organischen Beläge bekämpfen. Hierzu würde ich chlordioxid- oder wassersstoffperoxidhaltige Mittel einsetzen. Die entsprechenden Anwendungsvorschriften und Sicherheitsmaßnahmen müssen natürlich immer beachtet werden.



Gast am 29 Sep 2015 14:50:12

Hallo,
angeregt durch die vielen Hinweisen würde ich die Palette gern um ein weiteres Produkt ergänzen.
Was haltet Ihr davon?

--> Link

Wo seht Ihr die Vor- u. Nachteile und wie schätzt Ihr den Wirkungsgrad, speziell beim Einsatz im Wassersystem des Womo's, ein?

VG Petri

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kintzi am 29 Sep 2015 15:07:33

Hauptbestandteil: Amidosulphonsäure , Kaliumpermanganat als Indikator. Preis? Gr. Richi

Scout am 29 Sep 2015 15:41:57

Amidosulfonsäure 25 - < 50 % --> Link

Natriumperoxodisulfat 25 - < 50 % --> Link

Kaliumpermanganat <1% erzeugt rote Farbe.

Mit diesem Mittel kann man gleichzeitig entkalken und desinfizieren.
Im Womo muss man seltener entkalken als desinfizieren. Die 50 % Amidosulfonsäure sind dann nicht erforderlich, weggeworfenes Geld.
Es gibt eine Handvoll Desinfektionsmittel, die für das Womo geeignet sind. Die Neuerfindungen sind immer nur Gemische, bereits vorhandener Mittel, wie dieses auch.

Man kann nur immer wieder betonen.
Zahntabs sind für die dritten Zähne,
Spülmaschinentabs für die Geschirrspülmaschine,
und das hier, TM DESANACID FP, für Schankanlagen.


Scout

Gast am 29 Sep 2015 16:04:29

Preis? Gr. Richi


Ca. 1,10 bis 1,90 netto der Beutel, dass entspricht 4,5 Liter verwendungsfähiges Reinigungsmittel.

... und das hier, TM DESANACID FP, für Schankanlagen.


Ja schon aber interessant ist der angezeigte Reinigungsgrad und das es eben nicht nach Chlor riecht.
Und außerdem, was für Wasserspenderanlagen gut ist, das muß für eine Anlage im Womo nicht schlecht sein.
Dieser Aufwand lohnt sich natürlich nur für den Fall, wenn das Tankwasser auch als Trinkwasser oder zur Lebensmittelzubereitung genommen wird.

VG Petri

kintzi am 01 Okt 2015 17:50:36

Ja, meine Inhaltsangabe war unvollständig, die Ozon-Desinf. hatte ich vergessen. Sage nicht, das die Sache schlecht ist, Fa. ist hier schon früher
erwähnt worden , auch f. Winzer interessant. Wieviel Beutel braucht man f. 100l Womo-Wasseranlage? Dank u. Gr. Richi

aristoblau am 27 Dez 2015 22:07:13

Hallo, unseren Trinkwasserkteislauf reinige ich immer mit Alkalischen Melkmaschinenreiniger dort wird mit einer 0,5% Lösung desinfizirt. Einwirkzeit von 10 Min reicht, um alle Keime abzutöten.( Ist stark Clorhaltig) Löst auch viele Verschmutzungen. Danach noch mal mit Saurem Melkmaschinenreiniger auch 0,5% die Verschmutzungen lösen und Spülen. Wird in der Melkanlage etwa jede 3. Spülung gewechselt. (3 Tage Alkalisch, danach 1spülung sauer.) Greift in der konzentration kein Nirosta oder Kunstoffschläuche an. Preis 1l etwa 1,50€. Giebt es aber nur in 20l Gebinden. Landwirte geben aber bestimmt etwas ab. Diese Mittel dürfen NICHT zusammengekippt werden. (Es bilden sich sofort stark Ätzende Gase!!) Nach einigen gründlichen Nachstülungen ist garantiert alles sauber !

phili am 25 Apr 2016 21:54:49

Demnächst steht der Frühjahrsputz der Leitungen an. Würdet ihr zuerst entkalken und danach desinfizieren oder umgekehrt?

elias-04 am 25 Apr 2016 23:27:46

Erst entkalken, dann Biofilm entfernen und desinfizieren. Den Kalk zuerst zu desinfizieren, bevor er entfernt wird, macht wenig Sinn. Zudem verhindern Kalkablagerungen die Benetzung der Oberflächen durch die Reinigungs- oder Desinfektionslösung.

dieterk am 25 Apr 2016 23:30:22

Hallo,

also ich habe mir dieses Jahr im Frühjahr das Hygiene-Trio zugelegt, für 120-Liter-Anlage
--> Link

Ist very einfach.
Das Dilixin Xpress besteht aus zwei Komponenten. Wird zusammengeschüttet, dann 5 Stunden stehen lassen.
Danach wird der Entkalker KXpress (reine Zitronensäure) in warmem Wasser aufgelöst (5Liter).
Der Entkalker wird dann zusammen mit einer halben Flasche Chlordioxid in den Wassertank gekippt. Es kommen weitere 15 Liter Wasser hinzu. Dann wird diese Lösung durch die Leitungen gepumpt (warm und kalt natürlich). Ich habe dies bei Erstbefüllung gemacht, d.h. Boiler war leer, bis überall Wasser kam.
Anschließend noch ca. 50 Liter Wasser in den Tank und die andere halbe Flasche Dilixin dazu. Diese Lösung gast im Tank aus und desinfiziert diesen. Du kannst auch einmal um den Block fahren, damit es überall hin schwappt. Habe ich gemacht, inkl. ein paar mal kräftig bremsen :)
Am anderen morgen alles ablaufen lassen und komplett mir Wasser durchgespült. Einmal komplett reicht.
Danach habe ich in den Tank das tlw. umstrittene Netz gelegt, was für die Keimfreihaltung des Frischwassers sorgt.

Gruß
Dieter

phili am 25 Apr 2016 23:42:47

elias-04 hat geschrieben:Erst entkalken, dann Biofilm entfernen und desinfizieren. Den Kalk zuerst zu desinfizieren, bevor er entfernt wird, macht wenig Sinn. Zudem verhindern Kalkablagerungen die Benetzung der Oberflächen durch die Reinigungs- oder Desinfektionslösung.


Ja, das klingt irgendwie logisch.

Danke.

dieterk am 26 Apr 2016 11:45:17

Hallo,
kann man natürlich auch nacheinander machen.
Zuerst KXpress, dann Dilixin.
Ich habs zusammen gemacht wie empfohlen. Ich denke mal nicht, dass wir (oder ich) millimeterdicke Ablagerungen in den Leitungen haben.
Aber nur meine Meinung, sonst nix :)
Gruß
Dieter

axel1964 am 15 Jan 2017 22:23:39

Hallo,

wie würdet ihr die Desinfektion der Frischwasseranlage bei einem fast neuen ( 6 Monate) Wohnmobil machen, oder würdet ihr garnicht desinfizieren?? Ich hab von Anfang an ein Silbernetz im Tank, aber reicht das aus? Hab Ende November das Wasser abgelassen, die Leitungen frei geblasen und die Haehne in Mittelstellung geöffnet gelassen. Was soll ich tun? :(

wohnmobilbenutzer am 15 Jan 2017 22:48:32

Hallo,

auf deine Frage wirst Du hier wahrscheinlich mindestens ein Dutzend verschiedene Antworten bekommen. Ob eine Tankdesinfektion schon nach 6 Monaten erforderlich ist, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Vom persönlichen Sicherheitsbedürfnis, von der Qualität des unterwegs getankten Wassers und auch davon, wozu das Wasser im Womo genutzt wird.

Es gibt da ganz verschiedene Strategien. Ich persönlich gebe nach jedem Tanken, sofern nicht schon vom Wasserversorger zugefügt, ein gemäß Trinkwasserverordnung zugelassenes Desinfektionsmittel in geringen Mengen zu und habe dadurch auch nach dreinhalb Jahren Betriebszeit noch keinen Biofilm im System. Andere machen überhaupt nichts - und wenn die etwas Glück haben und ein gutes Immunsystem, passiert denen auch nichts.

Das Silbernetz ist zwar kein Desinfektionsmittel im Sinne der Trinkwasserverordnung - es wird jedoch in Abhängigkeit von den chemischen Parametern des getankten Wassers in gewissem Maße der Keimvermehrung entgegenwirken. Also letztlich wirst Du selbst je nach persönlichem Sicherheitsbedürfnis entscheiden müssen.


Grüße

b0tti am 15 Jan 2017 22:49:25

axel1964 hat geschrieben:Was soll ich tun? :(



Hallo,

auf den Frühling warten :-)

Im Ernst: Du hast alles richtig gemacht. Wenn die Leitungen trocken sind, gibt es für Biofilme keine Chance. Ich würde bei einem neuen Mobil in die neue Saison Wasser einfüllen und ordentlich durchlaufen lassen. Wasserdurchlauf ist der beste Garant für sauberes Wasser, da Biofilme i.d.R. in Stagnationszeiten oder -leitungen entstehen.

Viel Spaß

axel1964 am 15 Jan 2017 22:57:21

Also werd ich wohl noch nichts unternehmen. Ich danke euch beiden für die schnellen Antworten. :!:

kintzi am 19 Jan 2017 13:51:59

Jährliches Entkalken halte ich für genauso wichtig, zumal die Kalkoberfläche meist rauh ist , was das Generieren eines Biofilmes stark unterstützt-
Vorher Entkalken ist deshalb wichtig,weil so einem auf dem Kalk evtl.entstandener Biofilm die Unterlage entzogen wird u. er abgelöst werden kann.
Einmal Entkalken pro Jahr reicht, ich benutze Citratanhydrit. Danach Desinfizieren (Hypochlorit ohne Bio-Film, ansonsten Chlordioxid).
Mein Womowasser muß immer geruchlos u.geschmacklos sein, wenn Wetter warm u.getankte Wässer fragwürdig oder länger drin (geringer Verbrauch), desinfiziere ich nach der Reise auch zusätzlich. Mit Hypchlorit u. Wasserverfügbarkeit bei Geruch auch unterwegs. Siberpräparat wird nur bei verdächtigen Wässern zugesetzt. Funktioniert seit 13 J. im selben Womo ohne Komplikationen u. ohne die überteuerten Dres. Keddo u. Genossen. Gr. Richi

bernie8 am 19 Jan 2017 14:00:31

Hallo Richi,

ich benutze Citratanhydrit


In welcher Dosierung ?

kintzi am 19 Jan 2017 19:47:02

Mache nahezu gesättigte Lösung: ca. 3kg Zitrat (sieht aus wie grober Kristallzucker) in 10l-Eimer kaltes Wasser, bis sich nichts mehr löst. Kippe das dann in halbvollen Wassertank (50l, gesamt dann 60l mit 3000g Citrat = 3000g / 60l = 50g /l = 5%ige Lösung).
Das ganze dann fraktioniert mit ca. 1/2 h Einwirkzeit nach u. nach über die Hähne (Toilette nicht vergessen) ins Abwassersystem pumpen, welches dabei durch Kalklösung auch noch gereinigt wird. Hervorragende Wirkung auch auf Toi.-Kasette. Dann gut mit Wasser Nachspülen. Vorsicht: Spülwasser enthält dann etwas schwerer lösliches Calziumcitrat, bildet beim Trocknen auf meinem Asphalt weiße Flecken , die nach einigem Regen wieder verschwinden.
Gibt auch die Methode des Umpumpens v. d. Hähnen wieder in den Tank u. zum Schluss weg über das Abwassersystem, man kommt dann mit viel weniger Zitrat aus. Ist mir zu umständlich u. die 6 € /Jahr Zitratkosten?!
25kg Sack lebensmittelecht 50€ , nehmen es auch als Entkalkungs- Reiniger, Weichwaschmittel, Einkochen(zusammen mit L-Ascorbinsäure = Vit-C 1kg 12€), Limo.
Danach dann noch Desinfektion mit dem Lidl'schen W5 Hypochlorit (im Gegensatz zu Danklorix rein, ohne Soda), 500ml /100l Tankwasser, fraktioniert in gleicher Weise, aber längere Intervalle, gesamt über Nacht, Desinfektion erfordert längere Einwirkzeiten, deshalb z. B. Händewaschdesinfektion vor Op nach Uhr ! Gr. Richi
PS: Warnung: Zitronensäure (reste) plus basisches Hypochlorit bildet giftiges Chlorgas, deshalb Zitratreste vorher gut rausspülen.

wohnmobilbenutzer am 19 Jan 2017 19:50:17

kintzi hat geschrieben:Jährliches Entkalken halte ich für genauso wichtig, zumal die Kalkoberfläche meist rauh ist , was das Generieren eines Biofilmes stark unterstützt-
Gr. Richi


Hallo,

das stimmt natürlich schon. Deshalb werden ja auch die Wasserspeicherbehälter in der öffentlichen Trinkwasserversorgung regelmäßig durch die Wasserversorgungsunternehmen von anorganischen Anlagerungen (meist Kalkverbindungen, manchmal auch Eisen, Mangan u.s.w.) gereinigt. Aber ob es wirklich jedes Jahr notwendig ist die Womo-Wasseranlage zu entkalken ?

Ich habe das bisher einmal mit Zitronensäure gemacht. Insgesamt war der Aufwand dafür relativ groß. Ich mache das deshalb nur in größeren Abständen - zumindest solange sich durch die Kalkablagerungen keine sonstigen Funktionsstörungen (Tankanzeige u.s.w.) ergeben.

Die Stärke der Ablagerungen ist natürlich vorrangig von der Zusammensetzung des unterwegs getankten Wassers abhängig. Selbst Beeinflussen kann man die Ablagerungen nur in gewissem Maße dadurch, daß man versucht, unterwegs Mischungen von Wässern mit verschiedener chemischer Zusammensetzung im Tank zu vermeiden. Diesbezüglich habe ich hier --> Link mal etwas zu den Ursachen geschrieben.


Grüße

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