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Hallo,
anläßlich des Austauschs eines ausgeschlagenen Spurstangenkopfs bei meinem 328er BMW meinte der Meister, daß der Bremssattel fest wäre und damit die Bremsbacken dauernd an der Scheibe anliegen, man sollte das mal versuchen gängig machen also 20 km gefahren ohne zu bremsen, die Temperatur der Bremsscheiben mit Infrarot gemessen, siehe da die Temperaturen lagen 15 grdC auseinander. Frage: wie bekomme ich das Dingens wieder gängig? wenn ich BMW da ran lasse, werden bei deren Kreativität ein neuer Bremssattel, neue Scheibe und neue Beläge fällig, macht dann mal fix irgendwas jenseits der 800 € grüße klaus
Würde trotzdem zu BMW gehen und einen klaren Auftrag "nur Sattel gängig machen" erteilen ... :) Kostet auch nicht (so viel) mehr wie bei ATU oder PointS, aber die hätten wenigstens die Teile (falls benötigt) und die genauen Einstellmaße da ... Hallo Klaus,
in der Regel ist ein Bremssattel "schwimmend", das heisst er kann sich mittels Gleitelementen quer zur Scheibe bewegen um Abnutzung der Bremsbeläge oder geringen Seitenschlag auszugleichen. Hier gehen schon mal die Gleitbuchsen fest, auch, weil Wasser und Schmutz Durch die Gummibälge rein kommt. Aber auch die Bremsbeläge selbst "schwimmen" im Sattel. Müssen sie auch, um beim Loslassen der Bremse einen kleinen Spalt zwischen sich und der Scheibe zu erhalten und so nicht mehr zu reiben. Dazu hat der Bremssattel Gleitflächen, auf denen die Beläge laufen. Hier kann es schon mal zu Rost kommen und die Bremse schleift. Wenn Du schon mal selbst an einem Auto die Bremsbeläge gewechselt hast, sollte die Aktion für Dich kein Problem sein, Du siehst schon, wo's fest ist und nicht sein sollte. Wenn nicht, lass die Profis ran. Bremse ist heikel. Ist zwar nur ein BMW, aber schade drum :D Frank ...und wenn es der Kolben ist???
Es gibt bei manchen Herstellern einen Rep-Satz.... Des weiteren, wenn die Beläge und/oder Bremsscheiben schon einen Schaden abbekommen haben, müssen sie erneuert werden......und eine seriöse Werkstatt erneuert nicht nur den Sattel, sondern auch die dazu gehörigen beschädigten Teile, weil sie Garantie und die Verantwortung übernehmen müssen.....also kein falscher Geiz..... Frage: wie bekomme ich das Dingens wieder gängig?
Hallo, ist eigentlich ganz einfach: Bremskolben mit Bremspedal etwas rausdrücken, dann z.B. mit Wattestäbchen Bremszylinderpaste auf Bremskolben auftragen (unter Dichtmanschette), Bremskolben z.B. mit Schraubzwinge zurückdrücken, mit Bremspedal wieder etwas rausdrücken usw., bis Bremskolben leichtgängig ist. Bremsattelführungsbolzen dünn mit Kupferpaste versehen. , Gizmo Hi Klaus,
was Gizzmo schreibt ist im Prinzip richtig. Da ich jedoch den Eindruck habe, dass KFZ-Technik nicht unbedingt Deine Spezialität ist, rate ich dringend davon ab, als Laie an lebenswichtigen Dingen wie Bremsen, Lenkung usw. selbst herumzuschrauben. Bitte lass' das die Fachleute machen. Bei Zahnproblemen gehst Du doch auch nicht zum Betonbauer.....oder? Howdy....spiti Hallo Klaus,
was Fantom und Gizmo schreiben ist schon mal richtig. Wenn Du da selbst nicht beigehen willst: Gibt es da nicht ein freie Werkstatt in Deiner Nähe? Es muß ja nicht BMW sein. Ca 95% aller festsitzenden Bremsen bekommen wir wieder gangbar OHNE den Sattel zu erneuern. :) Hallo Klaus,
was Gizmo schreibt kann ich nicht ganz nachvollziehen. Entweder geht der Schwimmsattel schwergängig, oder der oder die Kolben gehen schwergängig. Ich denke aber, dass es 2 Kolben im Bremssattel beim BMW sind ( natürlich auf einer Seite des Schwimmsattels, damit ich nicht falsch verstanden werde, im Gegensatz bei Festsattelbremsen ). Das was Gizmo schreibt geht nur bei abgebautem Schwimmsattel. Ich würde es an Deiner Stelle erst nicht versuchen, mit Druck auf das Bremspedal die Kolben ein wenig herauszudrücken. Warum ? Gizmo hat vergessen darauf hinzuweisen, ein entsprechend dickes Holzstück zwischen Kolben und Gegenlager zu schieben, sodaß ein Spiel von ca. 5mm noch vorhanden ist. ( Materialstärke des Holzkeiles von Bremsscheibe und beiden Bremsbelägen ). Ansonsten sausen Dir die Kolben komplett aus den beiden Zylindern am Bremssattel, wenn das Bremspedal betätigt wird. Er wird es wohl gemeint haben, wenn der Schwimmsattel noch komplett befestigt ist. Wie willst Du dann noch das mit der Bremszylinderpaste machen ? Die Kolben einreiben bringt ohnehin nichts, es müßten wohl die Laufflächen im Zylinder sein. Dafür müßten aber die Kolben zurück gedrückt werden. Der Durchmesser der Bremskolben ist geringer als der Innendurchmesser der Bremszylinder. Wenn Du noch nie eine solche Reparatur gemacht hast, mein Rat: Lass die Finger davon. Lasse es Deine Werkstatt machen Vielleicht sind es wirklich nur die Gleitflächen des Schwimmsattels. Dann wird es sicherlich nicht teuer. Es kann aber auch daran liegen, dass der/die Dichtringe, der den/die Bremskolben umschließt nicht einwandfrei den/die Kolben zurückholt, wenn Du das Bremspedal wieder los läßt. Der Dichring sorgt für die Rückstellung des Kolbens nach dem Bremsen und damit für ein stets gleichbleibend großes Lüftspiel. Anders formuliert: der Dichtring besorgt die autom. Nachstellung der Scheibenbremse. Wenn der Dichtring einwandfrei funktioniert, so löst sich auch der Bremsbelag von der Bremsscheibe. Dann ist auch die Temperaturunterschied, wie Du gemessen hast, vorhanden. Viele grüße vom linken Niederrhein Manfred PS vielleicht meldet sich auch zu Deinem Thema ein Kfz.-Meister oder ein sonstiger Fachmann aus dem Forum. Meinen Senf zu diesem Thema habe ich gegeben, weil ich an meinem Peugeot J7 und auch J9 zwansläufig schon Reparaturen / Austausch von neuen Bremskolben gemacht habe. Welche Peugeot-Werkstatt hat die geeigneten Werkzeuge noch. Keiner, ich habe sie nachfertigen lassen. Reparaturen nur bei ausgebautem Zustand möglich. siehe Bild Nr. 6 dazu in meinem Forenalbum. mk9 @mk9 für Evtl Werkzeug für Peugeot würde ich mal bei Firma Asbree in Dinklage nachfragen, da habe ich früher mal gelernt und wir hatten das Werkzeug für die Fahrzeuge auch da.
und für Willi_chic fahr in die Werkstatt, alles andre ist Augenwischerei Ja, die kleine Bremsenkunde... :D
An dieser Stelle noch mal der Rat zur Werkstatt. Wenn nicht, dann: kann es natürlich auch am Kolben liegen. Doch Basteleien an diesem wollte ich erst später erwähnen. Meistens sind es schwergängige Gleitflächen. Den Kolben mit der Fußbremse herausdrücken geht schon, aber entweder durch eine zweite Person, die ganz langsam bei ausgebauten Bremsbelägen auf die Bremse tritt bis der andere sagt dass gut ist, der/die Kolben also 2-3mm herausgekommen ist/sind. Dann mit Wattesticks und irgend welchem Bremsenzeugs dran rumwischen wird vermutlich nicht viel bringen. Dort ist oftmals ein eingebrannter "Ring" aus Bremsenstaub, Bremsflüssigkeit und anderen lustigen Sachen, die durch Erhitzen der Bremse richtig schön verpranzelt ist. Abkratzen mit einem Holzstäbchen(NIX HARTES, SONST KRATZER und Werkstatt freut sich), spülen und einweichen mit Bremsenreiniger und Finger brechen weil man nicht richtig rankommt(etwas mehr Platz hat man, wenn man die Bremsscheibe ausbaut, geht aber meist nur, wenn der Sattel auch runter ist). Bitte nicht den Kolben einfach so zurückdrücken. Wenn der Pranzelring noch drauf ist, zerstört er die Dichtung, die durch eine "Kippel-Lippe" den Kolben wieder ein Stück zurückzieht, dann aber eben nicht mehr. Sie ist dann undicht und .... die Werkstatt freut sich. Wenn der Ring runter ist vorsichtig mit Holzklotz und Hebeln den Kolben wieder reindrücken - ohne verkanten, sonst siehe Werkstatt freut sich. Früher hat man die Gleitflächen der Bremsbeläge mit Kupferpaste eingeschmiert, heute wohl nicht mehr. Auch hier im Forum gibt es entsprechende Pro-und-Kontra-Threads. Die Gleitelemente der Sättel kann man mit Fett einschmieren, aber bitte was Hitzefestes und dezent. Die Gummikapsel sollte auch keinen Schaden nehmen. Achtung: Wortwitz Der Kolben wird nicht geschmiert :roll: Das geschieht durch die Bremsflüssigkeit von innen. Wie Du siehst, kann einiges schief gehen. Es ist auch eine ziemliche Sauerei mit Bremsenstaub. Fürs Kreuz ist es auch nichts. Kannste auch gleich die Werkstatt ran lassen. Hast Du schon einen Kostenvoranschlag? Wenn wir hier von 150€ sprechen, ohne Teile, schreib ich hier nix mehr dazu :? . Frank, der für 150€ trotzdem selber schraubt, schottische Gene halt :scherzkeks: Hallo, ....ziemliche Sauerei durch Bremsenstaub....
Deshalb HD-Reiniger u. Pressluft vorher. Der Rest Drahtbürste u. Pressluft. Und: Kupferpaste = Klasse, bis auf Radbolzen u. selbstsichernde Muttern. Bei Mario gibt`s einige Pötte mit Pinsel, auch die Kühlergrillschrauben laufen jetzt beim Birnenwechsel wie geschmiert. Richi herzlichen Dank an Gizmo, fantom und mk9 für die guten Hinweise, und auch an Lancelot (wäre Plan B gewesen)
es muß nicht immer die Hydraulik sein, lediglich die Bremsbeläge waren im Bremssattel fest, kleine Schäge mit dem Hämmerchen auf die Ohren links und rechts von der Bremsscheibe brachten wieder Bewegung in die Sache der Hochdruckreiniger hat alles pfotenfreundlich gemacht
woher kommt der Eindruck, schau ich wirklich so doof aus ??? grüße klaus
Hat doch schon..... :D :D Daher nochmal: Als Laie bitte sowas NICHT selbst machen!!!!!!! @ willi-chic Nee, so war das nicht gemeint - nichts für ungut, ich wollte Dir nicht zu nahe treten. Aber ein Fachman braucht solche Fragen eigentlich nicht zu stellen. Und andere sollten wirklich die Finger von Bremsen etc. lassen. Dabei bleibe ich. Howdy .... spiti Hallo
15 °C ist überhaupt nix , wenn man die Temperaturen Bedenkt ,die Bremsen erreichen :!: (Dauerbremsen bis 600°C :!: :!: -> da würden mich 15 °C überhaupt nicht stören :wink: ) Ich kenne das vom Wohnmobil -> Bei langerer Standzeit ,waren die Bremsen Regelmäßig fest ,weil der Kolben nicht 100%`tig zurückfuhr :!: Überhaupt ist es ein verstärktes Problem bei Winterfahrern ,die nach dem Ski Urlaub das Fahrzeug längere Zeit nicht bewegten . Ich möchte mich hier hier nicht als Allwissend hinstellen , aber der richtige Tip war schon dabei :wink: :!: [b]Ich war deswegen auch schon einmal in einer Werkstatt -> Weggeschmissenes Geld ,die machten es genauso wie Ich -> die hatten natürlich einen Bremsen Rücksteller :D -> den habe ich jetzt auch ,muß nicht mehr die Zange ran @ Manfred
ist Richtig und natürlich ganz wichtig ,bei abgebauten Bremssattel... noch vergessen : zum Nachlesen --> Link
Und Du hoffst das bleibt jetzt so? Ich befürchte, da hoffst Du vergeblich. Zerlegen, Drahtbürste / Feile / Keramikpaste, dann ist Ruhe, wenns nur daran lag... Hallo spiti,
habe erst später im Profil von Olaf ( ahd250 ) gesehen, dass er Kfz.-M. ist. Nun zu der Meinung von matthiast4: Ich denke auch, dass der Bremssattelschacht von Schmutz befreit werden sollte. Dann aber auch auf der anderen Wagenseite. Ansicht eines Laien ( kennt sich aber zwangsläufig aus ) Was ich allerdings nicht verstehe: wenn schon in der Werkstatt festgestellt wurde, dass der Bremssattel festsitzt, so hätte man doch nicht nur darauf hinweisen sollen. Der Zeitaufwand: Rad ab, Schwimmsattel abschrauben, Beläge raus, Reinigung des Bremsattelschachtes, und wieder Montage mit anschl. Kontrolle der Freigängigkeit des Sattels hätte sich doch in Grenzen gehalten. Zur Sicherheit auch noch die andere Seite die gleiche Prozedur. Kenne natürlich nicht die AW`s von BMW, also auch nicht die Kosten dafür. Denke aber mal, dass ahd250 oder auch ein anderer Fachmann so gehandelt hätte. Denn sie kennen die Folgen, die bei klemmenden Belägen entstehen können ( schräger Verschleiß der Beläge und der Bremsscheibe und evtl. Verkanten der Kolben und deren Folgen im Bremsgehäuse). Aber das alles nur von einem Laien, wie mir. Schönen Sonntag wünscht Allen vom linken Niederrhein mk9 ( Manfred ) P: Kritik an meiner Meinung wird von mir akzeptiert, könnte mich ja auch nicht richtig ausgedrückt haben
Und Du hoffst das bleibt jetzt so? Ich befürchte, da hoffst Du vergeblich. quote] Genau so ist das. Und der Hochdruckreiniger beschleunigt alles noch. So Gott will wurde nicht zu sehr auf die äußere Abdichtung des Kolbens gehalten..... Grüßli....spiti Klaus,
ich will ja nicht meckern, aber auf Deinem Bild passt für mich was nicht zusammen. Auf dem Satten(das Ding mit der 640 drauf) ist eine Aussparung oben, in der, wie ich meine, die Nasen der Bremsbeläge laufen sollten. Bau lieber die Sache mal auseinander und reinige das Zeugs mal mit Drahtbürste und schau Dir die Gleitflächen genau an. Ich hab gestern die gleichen Teile beim AX poliert, mit Kupferpaste bestrichen und montiert, Dauerte eine halbe Stunde pro Seite. Frank Danke Frank,
Du hast Recht da ist was nicht koscher, morgen gehts in die Werkstatt, muß ja einen Grund haben wenn das so daneben liegt herzliche klaus seid ihr euch eigentlich sicher, dasz der bmw schwimmsättel hat?
irgendwann gabs da nämlich festsättel! bei schwimmsätteln dürften durch festsitzende oder schwergängige kolben auch keine temperaturunterschiede auf den scheibenseiten auftreten, sondern nur geht / geht nicht (bzw. nicht gut)! grusz hartmut
Ist doch einfach ,ein Schwimmsattel hat nur einen Bremskolben, ein Festsattel hat zwei Bremskolben,auf jeder Seite einen. Dieter Hallo Klaus,
nachdem fantom Dir geschrieben hat, habe ich mir das Bild vergrößert noch einmal angeschaut. Hätte ich doch besser hingeschaut. Es stimmt, dass der äußere Belag ( auf dem Bild rechts ) nicht da sitzt, wo er hingehört. Somit, wenn ich das richtig sehe, wird der Schwimmsattel blockiert und kann denzufolge nicht mehr in der Ruhestellung zurück- kehren. Ich verstehe aber nicht, wie das geschehen ist. Bei einem Bremsvorgang müßte sich der Sattel mit enormem Druck über den Belagträger geschoben haben. Frage doch einmal in der Werkstatt nach, wie es dazu kommen konnte. Das interessiert mich wirklich, denn auf dem Bild scheint es so, dass die Belagstärke der Bremsbeläge gleich groß ist, wenn ich mich nicht täusche. Bin ja kein Fachmann. Könnte mir nur vorstellen, wenn nur der äußere Belag fast verschliessen ist, dass dann der Bremssattel sich soweit verschiebt ( also zum Motorraum hin ) und der obere Zapfen des Bremsbelages außerhalb der Ausbuchtung im Sattel sich dort verklemmt. Schreib bitte mal, was die Werkstatt gesagt hat. Manfred PS ahd250 könnte sich doch mal dazu melden, wenn er das liest, was ich geschrieben habe. Nur durch fragen wird man schlauer ( das beziehe ich jetzt auf mich persönlich, bin halt daran interessiert, was die Ursache tatsächlich ist. Halloundso,
Doch, der Bremsbelag sitzt genau da wo er hingehört. Das ist alles richtig so. Trotzdem muß es auseinander, gereinigt werden und mit entsprechender Paste wieder zusammen, und zwar beide Seiten. Keramikpaste oder Plastilube ist übrigens besser als Kupferpaste. @mk9: Auch ich hätte ohne tel. Rücksprache mit dem Kunden die Sache nicht einfach repariert, schließlich möchte ich meine Arbeitszeit auch bezahlt kriegen. Auch wenn es nur eine halbe Stunde ist. Da sieht man mal wieder, wie gut es ist, dass ein "Erwachsener" mitliest. :D
Ich hätte das Ding kaputtrepariert. :( Ja, mit dem Kundendienst ist es so eine Sache. Recht machen kann mans keinem. Der Eine will gefragt werden, der Andere unterstellt, dass die Werkstatt Geld machen will. Hier halte ich die Vorgehensweise mit dem Anrufen für die Beste. Der Kunde kann sich ein Bild davon machen und entscheiden, ob er's repariert haben möchte oder nicht. Bekommt man die Keramikpaste als Normalsterblicher auch im Zubehörmarkt oder muss ich mit Gewerbeanmeldung einkaufen? Frank, dessen Kupferpaste bald alle ist. Hallo Frank,
Keramikpaste solltest Du in jedem gut sortierten Auto-Zubehör-Handel kriegen. Kupferpaste ist auch OK, aber nur bei Gußeisen-Bremssätteln. Viele moderne Fahrzeuge haben aber inzwischen Alu-Bremssättel. Und da darf auf keinen Fall Kupferpaste ran. Wer in der Schule im Chemieunterricht aufgepaßt hat als die elektrochemische Korrosion dran war der weiß auch warum :D Modern is bei mir nich. Bin Alteisenverwerter. Übrigens seit heute 9 Uhr mit neuem TÜV. Ohne Mängel. Gut, wenn man selbst schrauben kann :D , schlecht, wenn man's muss. :cry:
Ich schau mal nach der Paste, schaden kann die den alten Bremsen ja auch nicht. Danke, Frank
Glückwunsch :) Hallo Olaf,
seit wann baut Fiat Alu-Bremssättel in die Ducatos ein ? , Gizmo zur Erinnerung an den Start des Threads:
Spurstangenkopf + Stabi ausgeschlagen, ein Radlager meckert ab 50 km Fahrstrecke... 1. Diagnose vom Meister W., ohne daß ich dabei war: - kein Radlagergeräusch, dafür aber Differential !! - Bremssattel schwergängig Teile bestellt, Werkstatt-Termin, Forum befragt heute in der Werkstatt, mit Meister S. das Fahrzeug auf die Hebebühne und gemeinsam gründlich untersucht, 2. Diagnose: - kein Geräusch vom Differential, Radlager, wird gefahren bis es lokalisierbar ist - Bremse ist ok, was streift ist der rostige äußere Rand der schon ziemlich abgenudelten Bremsscheibe am Belag Entscheidung: an der Bremse wird nichts gemacht, Temperatur wird beobachtet, Scheiben + Beläge vor TÜV Anfang 2013 erneuern Fazit: bremst wie'd Sau und zieht völlig gerade, das Rumpeln wegen ausgeschlagener Teile ist weg der asymetrische Zustand, den fantom entdeckt hat ist so ok, hat was mit Verschleiß zu tun, ahd250 kennt sich also bestens aus danke fürs Mitdenken sagt klaus Hallo Klaus, beim 244er war`s auch die Frage: Diff., oder Radlager. Zum Schluss waren`s nach 3/4 Jahr die Radlager, werden auch warm. Richi @ Klaus
schön, dass jetzt alles wieder funktioniert. Bin jetzt auch wieder etwas schlauer geworden. @ Olaf, ich finde es einfacht gut, dass Du Dich zu diesem Thema gemeldet hast, weil ich mich mit dem Bremssattel von BMW nicht auskenne. Hab in jedem Fall wieder etwas gelernt. Kenne halt nur die Bremsanlage bei meinem alten Peugeot J7 / J9 und von früheren ALFA Romeo - Modellen aus den 70iger Jahren. Aber für mich war diese Sache in jedem Fall von Interesse. Hoffentlich habe ich keinen Mist mit meinen Beiträgen geschrieben, daher auch die Angabe, dass ich kein Fachmann bin. vom linken Niederrhein mk9 ( Manfred ) Ähem,
noch 1 1/2 Jahre mit einer kratzenden Bremsscheibe rumfahren? Früher konnte man die abdrehen lassen, wenn sie noch maßhaltig war. Wenn's zu dolle abgenudelt ist, hilft auch auswuchten. :D Ich würde die Bremse jetzt machen, ist kein großer Aufwand und schlecht wird die nicht bis zum TÜV. Frank |
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