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Hi,
die Fragen sind vielmals gestellt, aber leider immer zu individuell. So auch bei mir. Als Fahrzeug steht ein LKW mit 24V Bordnetz als Basis. Viele Verbraucher im Campingbereich laufen aber auf 12V. Mein Grundgedanke ist nun an allen Verbrauchsorten die Möglichkeit vorzuhalten, 12V, 24V, 220V über Wandler und 220V über Aussenversorgung vorzuhalten. Dabei stellt sich die Frage, wie wichtig sind die 24V abgesehen von der Fahrgestellversorgung? Sollte ich den Wohnbereich mit 24V ausstatten und von der Lima mit laden lassen, oder nur eine große 12V WB AGM und dann mit Wandler parallel zu den Starterbatterien....? (Bzw. mit Ladegerät 24V/12V sofern es sowas gibt) Solarpanele sind für die Zukunft ebenfalls wünschenswert. Hallo,
wir haben das Bordnetz vom Fahrzeug getrennt, nur die Starterbatterie wird mit unserem Sinuswechselrichter bei edarf mit versorgt. Solar haben wir 2 mal 100WP auf dem Dach 2 AGM Batterien mit je 180 AH und unsere Geräte laufen über 12V bzw. über 230V.
Hallo, da wir selbst einen Klein-LKW mit WOMO-Aufbau (allerdings fertig gekauft) fahren, kenne ich deine Grundgedanken. Im Aufbau würde ich nur 12V bzw. 220V verwenden, da die 24V Gerätschaften meist teurer, bzw. schwieriger zu bekommen sind, wie z.B. TV, Receiver, Radio, Kühlschrank, Beleuchtung etc. Und alle anderen Watt-lastige Geräte (wie Fön, Kaffeemaschine) am Besten über 220V. Klar hast du den kleinen Vorteil, bei 24V den Kabelquerschnitt etwas minimieren zu können, aber ob es den Mehrpreis der Geräte wert ist? Es sei denn du bekommst günstige Angebote. Auch der "Kabelsalat" bei Verwendung von 12V, 24V und 220V ist auch nicht zu verachten. Wenn du sowieso alles neu aufbaust - trenne vorne und hinten komplett auf der Geleichspannungsseite. Hinten im Aufbau 12V ist wohl gebräuchlicher weil einfach viel mehr dafür zu bekommen ist.
Der Aufbau hinten müsste dann komplett "normal" sein, mit 220V Aussenanschluss, 12V Ladegarät Solar usw. Dann nimmt einen 24V/220V Wechselrichter und hänge den mit Netzvorrangschaltung 24V seitig an den Motor, und speise die 220V hinten in den Aufbau - damit hast du einen Ladebooster erster Güte! Laden des Aufbaus erfolgt dann nicht direkt durch die Lima, sondern über die Lima und den Konverter, dafür mit Kennlinie des Ladegerätes hinten. Siehe auch: --> Link und so einen 24V WR hätte ich tatsächlich noch über...:-) --> Link Wussa :eek:
ihr seid ja fast so schnell wie im MX-Forum, ich bin begeistert ;) @ Kochgenie: ich versteh, da ists anders herum. Der Koffer ist autark und speißt bei Bedarf die Starter-Batt um vom Platze zu kommen. @ schnatterente: hab schon Bilder von dem gesehen, mein Neid sei euch gewiss, richtig, das ist der Gedanke, gibt es überhaupt interessante 24V Geräte ... @ macagi: das sind mir gerade zu viele Fremdworte auf einmal :roll: da muss ich mich auch erstmal reinlesen und verstehen. Ich denke ich verstehe das Prinzip so wie Kochgenie es auch erwähnte ? Edit: bzw. so wie ich es auch laienhaft selber angemerkt habe. (12V->24V-Wandler) Bei der Wandlung von 12V->220V und dann wieder 220V->24V sehe ich eigentlich zu viele Verluste, aber auch eine größere Flexibilität. DAS kleine Problem was ich evtl nur haben werde, sind die vorhandenen Diesel Standheizungen die auf 24V laufen. Eine wirkliche 100%ige Trennung werde ich so nicht hinbekommen, technisch lösbar wird es aber sein.
Verluste spielen hier nicht so die grosse Rolle, da der Motor ja läuft. Was Kochgenie macht weiss ich nicht, klingt eher umgekehrt. Also Solar lädt wohl bei Bedarf Starterbatterie. Aber dazu braucht man keinen WR. Ich habe bei mir vorne und hinten nun getrennt, und verbinde gegebenenfalls die 2 12V Buchsen mit einem Kabel (sgn. Ladekabel, gibts im Zubehörhandel). Bzw. wir haben momentan viel Nebel, und die Solaranlage gibt nicht viel her, dann kommt extern 220V dran, und anstatt dem Zigarettenbuchsenverbindungskabel habe ich einen kleinen Erhaltungslader der die Starterbatterie über die Buchse lädt. Bei mir habe ich die skizzierte Lösung mit WR zwischen hinten und vorne noch nicht drin, ist aber alles vorbereitet. Hi,
nun bin ich verwirrter als vorher :D aber auch angeregt meine Denkweise in Frage zu stellen. Bisher war ich davon ausgegangen das Starter und WB Stromversorgung eine Einheit bilden sollten. Von dem Gedanken bin ich nun weg, was augenscheinlich auch richtig ist. Mein Grundproblem wird sein, dass der Wagen nicht 220V fremd versorgt wird. Jedenfalls nicht in der Regel. Ich wohne etwas beengt in der Altstadt und der Wagen wird bei meinem Arbeitgeber auf dem Firmengelände abgestellt sein. Dort habe ich langfristig keine Fremdversorgung zur Nachladung zur Verfügung. Ich denke ich werde wie schon gesagt den WB abtrennen. Ein Solarpanel als Erhaltungslader für die Starter Batt. vorsehen. Ein oder 2 Panele für den WB. Zusätzlich zur autarken solaren Versorung die Möglichkeit, sowohl WB als auch Starter fremd über 220V nachzuladen. Letztes Ziel wäre dann noch, WB während der Fahrt zu laden, was wie du schon sagtes über 24V->220V->12V dann möglich wäre. Generell sind WB und Motor immer getrennt, ausser wenn der Motor läuft. Dazu gibt es eine sgn. Trennrelais welches nur schliesst wenn der Motor läuft. Das haben alle Womos. Normal ist dass dann während der Fahrt die Lima beide Batterien lädt, und beim Stehen im WB nur die Aufbaubatterie entladen wird damit auf jeden Fall der Motor wieder startet.
Weil du 24V hast ist alles etwas komplizierter....... Du solltest auf jeden Fall 220V Fremdladung vorsehen, da sich alle Batterien über Zeit von selbst entladen. Wenn es bei dir Zuhause nicht geht dann zur Not mal am lokalen SP über Nacht laden. Ist mir so spontan beim Lesen eingefallen:
Nimm als Aufbaubatterie zwei 12V Batterien in Reihe. Dann hast du wahlweise 12V und 24V. Die Ladetechnik bleibt in 24V und du sparst dir den Wandler 24V ->12V. Ein Problem könnte die unterschiedliche Entladung der 12V Batterien sein. Oder denk ich da falsch ...?? krischan
Spontan würde ich sagen, dass man 12V nicht einzeln von einer 24V Versorgung abzapfen sollte. Dies geht zu Lasten der Lebensdauer. Kurzzeitig, zum Fremdstarten ginge das evtl.. Btw: mit dem Krischan ausm MX-Forum haste nix gemein ? :D
Auf ein Trennrelais wollte ich verzichten. Ich möchte selber entscheiden wann was geladen wird. Am lokalen SP zu laden ist keine Option. Wie gesagt, er steht nicht bei mir und auf dem Gelände habe ich keine Stromversorgung zur Verfügung. In der Regel (also im Standfall) werden die Batts vom Wagen, sowie vom WB über Trennschalter abgeklemmt sein. Bzw. von Zeit zu Zeit würde ich sie solar in der Erhaltungsladung haben wollen.
Hallo Alter Hase, mit dem Krischan aus dem MX Forum hab ich nix gemein. Ich denke es hängt von der Kapazität der Batterien und der entnommenen Leistung ab. Die Zellen einer Batterie haben ja Fertigungstoleranzen und somit auch unterschiedliche Zellspannungen. Stellt sich also die Frage ab welchen Spannungsdifferenzen es nachhaltig auf die Lebensdauer geht. Wechselrichter verbraten so um 10% der Leistung, die zwei 12V-Batterien 0%. Und die gesamte Installation wäre recht simpel und überschaubar. Ich hab meine Batterie am Standplatz dauerhaft am Solarpanel und das geht problemlos. krischan Um hier antworten zu können stellt sich dei Frage, um welchen LKW (Bj) es sich handelt. Z. B. hat man bei modernen LKW Einschränkungen bezüglich der 24V Stromabnahme. Umgekehrt habe ich ältere LKW von 24V auf 12V umgestellt, weil es oft einfacher war, ist 12V weit verbreiteter als 24V.
Also wenn das Fahrzeug problemlos funktionieren sollte, ist das Energiekonzept mit dieser Frage zu beginnen. lg ruptech
Danke Ruptech für deine Meinung. Basis Fahrzeug ist ein Iveco/Deutz 90 aus BJ91. Gerade da liegt der Haken. Derzeit entladen sich die Batterien stark von alleine. Der Wagen hat nun 3 Jahre ohne TÜV gestanden und da muss ich erstmal herausfinden woran es liegt. Neue Starter-Batt stehen schon auf dem Einkaufszettel. Der Wagen hat selber schon div. 24/12V Wandler verbaut, z.B. für die Kugelkopf-Anhänger Kupplung. Die Standheizungen sollen angeblich auch jeweils einen Wandler haben. Was ich wiederum gut finden würde, so könnte ich die in einen 12V-Kabinenbereich einbinden. Ich denke, der 6,1L Reihen-6-Zylinder wird sich nur ungerne auf 12V umrüsten lassen. Sofern ich die stillen Verbraucher finden sollte die im Moment den Starter-Batts zusetzen, so würde ich in dem Bereich alles so lassen wie es ist und mich darauf beschränken, eine recht autarke Versorgung des WB zu realisieren. Muss kein stiller Verbraucher sein.
Vielleicht ist die Batterie nach dieser Standzeit einfach kaputt?
Ja natürlich kann das auch sein. Daher austauschen und testen. In meinen Überlegungen kommen sie deshalb gar nicht vor. Ausser vielleicht dass man sie vielleicht extern laden können sollte. Und natürlich bei langer Standzeit mit einen Hauptschalter ohne Werkzeug trennen kann. Ich habe bestimmt noch nicht alles durchdacht, aber eine Lösung fällt mir noch ein:
Du hast ja 2x12V Starterbatterien in Reihe geschaltet um 24V für das Chassisnetz zu erhalten. Nimm eine 12V Solaranlage, einen Regler mit zwei Ausgängen oder besser 2 getrennte 12V Solarpanel mit jeweils einem Regler. Ein Panel/bzw. ein Ausgang lädt die Aufbaubatterie Ein Panel/bzw Ausgang lädt eine der beiden 12V Startbatterien Zwischen die beiden Startbatterien hängst du einen "Batterie-Balancer" oder "Equalizer" z.B. --> Link Technisch müsste es gehen, kostet halt Geld Andreas
Interessante Idee, Andreas. Kannte ich so noch gar nicht und werde ich ins Auge fassen! Edit: lustig finde ich auch den Spannungsverdoppler, wovon ich nur theoretisch geträumt habe, aber niemals einen gefunden hätte! Nochmal Edit: cool, die sitzen nur wenige KM von mir entfernt und arbeiten auch gerne mit Iveco :gut:
Glückwunsch - alles noch einfach zulösen! Würde mir an deiner Stelle eine Stromzange leihen oder kaufen, wo du Ströme messen kannst. Dann systematisch die verdächtigen Verbraucher und Verbrauchergruppen - auch durch ziehen der einzelnen Sicherungen - durchmessen. Du wirst sehen, dass dies die beste Lösung ist. Erstens, um den Verursacher zu finden, und zweitens, weil du deine Anlage auswendig lernst. Ein Umbau von LKW auf 12 Volt ist auch nicht billig, wobei der Starter 24V bleibt und beim Startvorgang mittels Relais die beiden 12V Batterien zu 24V geschalten werden. Dann müssen noch die teuren Konponenten, wie Heizungsgebläse und Wischermotor, neben allen Lampen getauscht werden (soferne es diese für Magirus noch gibt). Wie gesagt - in deinem Fall bist du mit messen billiger unterwegs. Neue Batterien würde ich erst dann verbauen, wenn der Zuviel-Verbraucher beseitigt wurde. Bis dort hin hilft das Ladegerät. lg Ruptech
Das hoffe ich auch. 8 aktive Jahre im Navi- und Car-Hifi Einbau sollten als Background reichen ;) durch neumodische LKW bin ich schon zahlreich gewandert. Zwischenzeitlich habe ich ein paar Bilder in die Gallerie geladen. Stromzange ist ncht genau genug, Multimeter mit 2 und 20A Bereich reicht! Alle geräte die du brauchen würdest gibt es auch in 24 Volt der preis ist entsprechend nicht viel mehr....
schau mal bei Waeco in Emsdetten, in Stuhr bei Bremen, ist auch ein Campinghändler der fast alles in 24 V vorrätig hat oder geh zu einer Werkstatt die Fernreisebusse wartet, die habe fast alles in 24 V vorrätig.... Umbau des Fahrzeugs auf 12 V, lass lieber die Finger von, außer du kannst evtl. eine 2 Lima an den Motor flanschen die 12 V abgibt... übrigens, nach 3 Jahren Standzeit, wenn die Batterien sich rasend schnell selbst entladen, sind sie Schrott........
Hi, ich weiß, leider hab ich vor 3 Jahren meine alte 12V Kaffeemaschine verkauft (die gab es auch als 24V). Die Batterien müssen eh ausgetauscht werden (s.O.) 24V Geräte können immernoch eine Option sein, der Batteriekasten ist unterm WB und zugänglich, allerdings wenn dann nur als Notlösung. Derzeit überlege ich 2x 85Ah für den WB mit Solarpanelen zu nehmen. Sollte ich mal nicht vom Fleck kommen, kann ich so Jump-Starten. Für den Anfang, um Geld zu sparen und zu sehen was ich brauche würde ich erst eine 85Ah kaufen und Platz für eine zweite vorsehen. Die Starter-Batts müssen ja eh neu, da brauch ich für die erste Zeit keine Sorge haben. (Sofern ich wirklich keine versteckten Verbraucher habe)
Mit dem Mulimeter kann ich keine fließenden Ströme messen, sondern nur Spannungen! Die Stromzange bekommt man kaum im Baumarkt, sondern eher im Fachhandel. Meine hat € 185,00 gekostet und ich würde sie nie mehr missen wollen, kann ich mit ihr, ohne zerlegen oder abklemmen von Kabeln, Ströme im mV + mA-Bereich messen. lg ruptech
Quatsch. Deswegen heisst so was ja *Multi*-meter.... Siehe Messbereiche: --> Link
Ströme im mV Bereich, hä...... Ich habe 2 Stromzangen, würde aber nicht auf die Idee kommen Gleichströme im mA Bereich damit zu messen..... @macagi
Bitte erkläre mir, wie du mit dem Multimeter den Stromfluß misst, z. B. von der 12Volt Uhr im 24 Volt Tacho? Oder anders: Wie willst du bei einem modernen Auto die Spannung messen, wenn der Can von 12V auf 5V sich abschaltet, und ich somit weis, dass das Steuergerät "schlafen" gegangen ist und keinen Strom mehr braucht? Oder: wie willst du den Ladestrom der Aufbaubatterie messen ohne etwas zu zerlegen? Ich kenne da nur die Stromzange, mit der ich diese Messungen durchführen kann. lg ruptech Jungs,
nun bitte keine Diskussion wie man Stromfluß misst ;) Sicherlich kann man den Strom auch mit einem Multimeter messen. Man muss nur schauen was für eins man hat, da die Last ja durchs Messgerät geht. Äusserlich eleganter gehts natürlich mit einer Zange. der alte Hase weiss das Alles :-)
Und ja, für eine genaue Messung muss ein Pol demontiert werden, Amperemeter in die Leitung!
Nur als Info, habe mal ein wenig rumgesucht und einen Anlasser auf 12V gefunden. Kostenpunkt 356,- im Austausch. ca. 550,- neu. Dazu käme dann eine andere Lima und viele Kleinigkeiten. Das wird sich nicht rechnen. Hi,
ich bin wieder am Anfang meiner Überlegungen angelangt, auch 24V als Versorgung mit anzubieten ..... Ich werde einfach an einigen Stellen noch 24V Anschlußdosen von den Fahrzeug-Batts. vorsehen. Andere Frage: auf welche Seite kommen die Versogungsanschlüsse? Mir fehlen da Erfahrungswerte, wo man Strom und Wasseranschluß anbringen soll. Ich meine in Erinnerung zu haben, die Fahrerseite wäre Sinnvoll. Den Stromanschluß wollte ich zwischen Führerhaus und Kabine machen, den Wasseranschluß auf die Beifahrerseite.
Das ist vollkommen egal, die Anschlüsse sind immer auf der falschen Seite. Das ist ein weiterer Teil des Murphy-Gesetzes. Aber in meinen Augen gibt es einen guten Grund alles auf die Fahrerseite zu legen: Mann muss nicht aufstehen und Stühle rücken wenn hilfsbereite Menschen Wasser nachfüllen und man fliegt nicht über auf dem Boden liegenden Kabel wenn man nach Hause stolpert. Grinsend, Andreas
DAS Argument werde ich mir zu Herzen nehmen :D |
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