|
Moin Moin zusammen.
Ich spiele mit dem Gedanken an meinem WoMo Hubstützen zu montieren, bzw. montieren zu lassen. Nun lese ich hier die Beiträge zu den hydraulischen Stützen von E&P und Goldschmitt. Allerdings gibt es ja auch das System von z.B. bfb-technik oder Gaswinkel mit den mechanischen Scherenständern. . Welchen Unterschied / Vorteil bietet das hydraulische System, dass es einen derartigen preislichen Unterschied rechtfertigt. Wenn ich es richtig gelesen habe, kann das bfb-technik Modell (noch) keine automatische Ausrichtung. Das alleine kann doch aber keine 2000-3000 Euro rechtfertigen, oder? Also, wer weiß was? Der Unterschied ist,
Goldschmitt und E&P haben richtige Hydraulikstempel mit einen Hydraulikagregat. Die bfb Stützen bestehen aus umgebauten elektrischen Scherenwagenhebern. Die Scherenwagenheber sind etwa in der Art wie diese hier Ebay Nr. 220620351136 Dieter Danke Dieter für Deine schnelle Antwort.
Meine Frage zielte aber mehr dahin, ob - und wenn ja welche - Vorteile das deutlich teurere hydraulische System gegenüber dem mechanischen Scherensystem hat.
1. eine Pumpe statt 4 E-Motoren 2. wartungsärmer 3. leistungsstärker 4. wahrscheinlich schneller Endresultat ist aber gleich :!: :wink: Nur eben geht das mechanische nur bis zu einer gewissen Last! Jörg Danke cojo, dann interpretiere ich das jetzt richtig?
Wenn sich mein Fahrzeug innerhalb der Tragkraft des Scherensystems befindet (4,5to) und ich das Fahrzeug nicht in rasender Geschwindigkeit ausgerichtet haben möchte, kann ich das um 2-3 k€ günstigere System ohne sonstige Nachteile montieren lassen? Warum wird das hydraulische System gekauft? Gibt es das Scherensystem noch nicht so lange? :gruebel: :nixweiss: Hallo punky,
ich sehe das so, wenn Du Dir 4 von den bei Ebay angebotenen elektrischen Scherenwagenheber, die es bereits ab 65 Euro pro Stk. gibt, unters Auto schraubst, dann hast Du eben für 260 Euro chinesischen Billigmüll aus der Krabbelkiste unterm Auto. Wenn Du mit sowas zufrieden bist und denkst, dass dieser Müll beim ganzjährigen Einsatz bei Spritzwasser und Streusalz bei regelmäßigen Hebeeinsätzen auch bei schiefem Untergrund über mehrere Jahre funktionieren wird, die Elektrik nicht voll Wasser läuft und Dir die Plastiktzahnräder dabei nicht um die Ohren fliegen werden, dann ist der Chinamüll wahrscheinlich das richtige System für dich. Die teuren Hydrauliksysteme gehen eher Richtung deutschem Maschinenbau und haben einen ganz anderen Qualitätsanspruch. Sowas willst Du doch nícht im ernst mit diesem Chinamüll vergleichen oder? Und nur weil es evtl. Firmen gibt, die den China-Heber noch billiger einkaufen als Du diese bei Ebay bekommst , dann ne Steuerung dranbasteln und das Zeugs dann unter eigenem Namen verkaufen wird daraus noch keine gute Qualität - Shit in Shit out.... aber das ist nur meine persönliche Meinung. , ws Moin ws!
Meine Frage ging in Richtung technischer Aufbau. Ich habe kein Interesse an einer Diskussion bezüglich chinesischer Qualität. Ich habe auch nichts von ebay Artikeln geschrieben, sondern von fertigen Systemen, die ja auch deutlich teurer sind als 4 Heber aus der Bucht. Ich gehe davon aus, dass der große Preisunterschied aus den unterschiedlichen Ansätzen der Systeme stammt. Die Kraft per Hydraulik wirken zu lassen, ist, im Zusammenhang mit den geringen Stückzahlen, wahrscheinlich ausschlaggebend. Der Aufbau eines Scherenhebers scheint technisch deutlich schlichter, was aber nicht schlechter sein muss, technisch wie preislich. Das der zu montierende Hydraulik-Heber nicht auch in China oder Taiwan gefertigt wird, kann mittlerweile wohl keiner mehr ausschließen. Selbst das große Prestigetelefon, das Iphone, wird in China gefertigt und kostet soviel, als wenn es die Norweger in Handarbeit hergestellt hätten. Hallo Punky, ein mechanisches System kann man nicht ohne weiteres mit
einem hydraulischen System vergleichen. Es sind eben zwei unterschiedliche Systeme, wobei ich finde dass das Hydrauliksystem das elegantere und bessere System ist, es kann z.B. die Nivellierung automatisch vornehmen. Bei Profis wird nur das Hydrauliksystem eingesetzt. Hier, --> Link, gibt es im Moment ein sehr günstiges Angebot, ich glaube, begrenzt bid Ende November 11. Viele Jürgen Hallo Jürgen,
eleganter ist das hydraulische System zweifellos. Allerdings finde ich den Preisunterschied nicht Marginal. Habe auf der Homepage nichts von einem Angebot gefunden. Kannst Du mir den Link oder Infos zusenden, ggf. per PN? Hallo Punky,
ruf dort einfach an und frage nach Herrn Wellkamp, er sagt dir alles nötige dazu. Viele Jürgen hallo Punky,
ich trage mich auch mit dem Gedanken, die bisher manuellen Stützen hinten gegen die elektrischen "China-Dinger" auszutauschen. Sind für Januar in der Planung und werden dann im März selbst eingebaut. Macht bei Regen einfach mehr Spaß als draußen in die Knie zu gehen, was mit zunehmendem Alter auch immer schwerer fällt :) . Wenn sich das dann in der Praxis bewährt, werde ich auch für vorne noch welche kaufen. RISIKO: maximal ca. 400 Euro (brauche die Stützen mit mind. 40cm Hub). Mir wären die Scheren-Heber auch gut genug, man muss sie halt ein wenig pflegen. In ein 22 Jahre altes Mobil baue ich auch kein Hydraulik- System im Wert von mehreren tausend Euro mehr ein. Aber die Vorteile der Hydraulik-Systeme wurden ja schon genannt. Jeder kauft das, was er für gut hält. Moin,
wenn man sein Fahrzeug nicht ausgleichen will sondern nur in der lage wie er steht abstützen will kann die Stützen mit den Scherenheber nehmen. Wenn man sein Fahrzeug aber Ausgleichen möchte ohne groß was zutun der kommt an einem Hydraulischen System nicht vorbei. Schaut Euch einfach mal die berichte über den Orginal Wagenheber an beim Radwechsel die es hier im Forum gibt es einige, den die Heber der El.-Anlagen sind nichts anders. Mario
Wurden sie? Vorteil hydraulische Stützen: - eleganter - qualitativ hochwertiger - nicht so schmutzanfällig - automatisch justierend - hat eine größere Hubkraft, bei schwereren Fahrzeugen einsetzbar Vorteil elektrische Scherenstützen: - ein Bruchteil der Kosten - (automatische Justierung bei bfb in Arbeit lt. Homepage) Vervollständigung dringend erwünscht Ein einfacher Austausch ist es ja nicht von den manuellen Stützen auf die Hydraulischen / Scheren. Die Automatischen müssen doch wohl an eine statisch andere Stelle montiert werden, oder?
Kommt drauf an wie lange man das Womo noch fahren möchte. Unser ist auch schon 7 Jahre alt,wenn wir mal ein Neues oder Besseres kaufen sollten wird die Anlage übernommen. Brauch blos ein Loch im Boden wieder dicht machen. Neue Hydraulikschläuche sind schnell bestellt wenn was nicht passen sollte. Dieter Hallo,
Für MECH. STÜTZEN spricht Preis(1600€ mit Mont.) u. Gew. 20kg. gegenüber HYDRAULIK = 5000€, Gew.40-50kg. Für HYDRAULIK spricht Eleganz u. Robustheit. Uneingeschr. gilt Marios Post. Richi @Mario und Richi
Ich habe einen Hymer B694 Bj. 2002. Bei dem müssen die Vorderräder selbst bei absolut ebenen Boden auf Keile. Das heißt, vorne reicht kein abstützen, sonder er muß angehoben werden. Nach den Reaktionen im Thread --> Link ging ich davon aus, dass die mechanischen Stützen das können!?
Klar können die mechanischen Stützen den Wagen vorne anheben bis die Räder frei sind. Dieter Hallo allerseits,
nun muss ich hier meinen Senf auch noch zugeben. Ich habe mir letztes Jahr vier Hubstützen chinesischer Fabrikation unter meinen 1993er Concorde geschraubt. Nach einem Jahr Nutzung kann ich folgendes feststellen. Die chinesischen Scherenheber sind keine Fehlkonstruktion müssen aber modifiziert werden, um einem Einsatz als Wohnmobilstützen dauerhaft stand zu halten. Die Lager der Spindel sind zu schwach dimensioniert und ein Kreuzgelenk samt Alu-U-profil gehört unten anmontiert. Ich nehme an, dass BFB diese Modifizierung vornimmt, die Stützen dort sehen äußerlich vollkommen identisch zu meinen aus. Das Getriebe und die Zahnräder sind übrigens vollkommen ausreichend dimensioniert. Es ist ein Kunststoffzahnrad montiert, alle anderen sind aus Metall. Dieses Zahnrad soll Zähne lassen, falls der Heber überleastet wird. Es ist in fünf Minuten getauscht. Also eine Sollbruchstelle!!! Diese durch ein Metallzahnrad zu tauschen macht keinen Sinn, dann gibt im Falle eines Falles irgendetwas anderes den Geist auf. Die Steuerung kann ein mittelmäßig begabter Bastler auf eine Achtkanalfernbedinung umlöten. Damit lässt sich bequem leben. Ein automatisches Ausrichten braucht man nicht wirklich. Mit diesen Stützen kann ich das Womo über die Längsachse, also quer, bis 15% Neigung des Standplatzes in die Waagerechte bekommen. Es müssen aber immer zwei Räder Bodenkontakt haben, sonst können die Heber Schaden nehmen. Zur Frage, hydraulische Stützen oder mechanische, muss ich ganz klar sagen, beide sind Luxus und nicht wirklich nötig. BFB-Stützen sind immer noch teuer genug aber ein Angebot für alle, die nicht selber basteln wollen. Die Dinger wollen verstanden und sinnvoll eingesetzt sein. Hydraulische Hubstützen würde ich mit der S-Klasse vergleichen, schön wenn man drin sitzt, aber um von A nach B zu kommen reicht ein Golf allemal. Anbei noch ein kleines Bildchen, um zu zeigen was zwei Mal chinesischer Schrott in zwei Minuten anhebt. Viele Claudius ![]()
Oder das ganze Fahrzeug, falls man die Räder mit der Handbremswirkung/Getriebewirkung anhebt!!! Die Hubtechnik ist nicht ganz ohne Tücken Andreas Bei den Hydraulikzylinder ist es nicht so tragisch wenn die Räder frei sind.
Die Zylinder können schon eine gewisse seitliche Kraft ab um das Womo nicht wackeln zu lassen. Die Scherenwagenheber sind da seitlich schon sehr viel instabiler. Besteht ja auch nur aus schmales abgekanntetes Blech. So wie auf den Bild würde ich mich ohne zusätzliche feste Böcke jedenfalls nicht so untersetzen :roll: Dieter sollte das linke Hinterrad wirklich in der Luft hängen, dürfte ein kräftiger Schubs in Querrichtung genügen und und das Fahrzeug knickt weg
mit nachdenklichen n klaus Hallo.
Habe die BfB auf 244 mit Alko Tiefr. Klausens Bedenken stimmen für die Vorderachse, aber nicht wegen der Stütze, sondern wegen ihrer Befestigung am Triebkopf. Dort knickt`s ab bis zum Bohrungsausriss. Hinten ist`s besser, da an Längstraverse befestigt, was stabiler ist. Wegknicken der Stütze, (wie beim Original Wagenheber) unwahrscheinlich. Übrigens: die Scherenlagerbolzen(Gleitstücke) sind bei BfB auf 8 oder 10 mm (geschätzt)verstärkt Mir fiel letztens einer raus, habe dummerweise nicht gemessen. Zum Radwechsel nie eine Achse hochfahren, sondern nur bd. Räder einer Seite. Muss VA zum Niveauausgl. komplett angehoben werden, senke ich Luftfeder der HA ganz ab u. versuche im Ausfederungsbereich der VA zu bleiben (noch Bodenkontakt). Wenn zumutbar, bin ich auch mit mit leichter Restneigung zufrieden. Richi
Hallo Richi, kannst Du das bitte mal näher erklären. Im Post von claudius22 steht, dass die Heber kaputt gehen können wenn nicht mindestens 2 Räder Bodenkontakt haben. Du schreibst sogar, dass Du nach Möglichkeit versuchst immer mit allen 4 Rädern Bodenkontakt zu halten auch wenn Du dadurch beim Nivellieren eine geringe Restneigung hast. Ist es so, dass beim "Freiwerden eines Rades" zusätzlich Seitenkräfte auf den Heber einwirken (kenne sowas vom Reifenwechsel, wo beim "Freiwerden des Rades" das Auto immer ein bisschen versetzt...) oder hast Du Bedenken, dass die Heber beim Rumturnen im Fahrzeug wegknicken können? Was ich übrigens immer wieder erstaunlich finde ist, dass über Monate hinweg nur positiv über diese Stützenanlage berichtet wird, so dass bei jedem Unbedarften der Eindruck entsteht, dass alle hydraulischen Anlagen völlig überteuert und absolut nicht notwendig seien - da äussert keiner Bedenken. Bei näherer Nachfrage dann und einem, zugegeben etwas provokantem Posting, purzelt dann auf einmal ein ganzer Sack voll Einschränkungen und Qualitätsproblemen heraus... Ich glaube auch nicht dass man sowas gleichsetzen kann mit dem Unterschied zwischen einer S-Klasse und einem Golf. Auch ein Golf ist von hoher Qualität. Da kann ich mich reinsetzen, den Schlüssel umdrehen und losfahren. Wenn ich bei den Scherenhebern abends müde ankomme und die Heber versehentlich in einer ungünstigen Reihenfolge hochfahre kann es dann passieren, dass mir die ganze Schose wieder zusammenbricht - sprich, die Halterungen reissen an den Bohrlöchern aus oder die Heber knicken einfach ab? Glaube nicht das bei den Hydrauliksystemen eine solche "Fehlbedienung" zu einem ähnlich verheerenden Ergebnis führen würde. Wenn ich bis jetzt was falsch verstanden oder falsch gefolgert habe dann bitte ich um Nachsicht - vor allem aber um Aufklärung von Einem der es besser weiss. Sorry aber mir erscheint eine fundierte Aussage zu diesen Punkten wesentlich und wurde in den vorangegangenen Beiträgen immer nur beiläufig in einem Nebensatz erwähnt. , ws Hallo ws,
genau wie in Deinem ersten Absatz beschrieben! Einsatz der Stützen ist etwas mit Bedacht zu wählen. Bei Radwechsel immer seitlich heben u. Räder der VA + HA gleichzeitig, bis zu wechselndes Rad frei + abstützen. Am Besten Ausfahren der St. einer Seite bis Bodenkontakt u. dann unter Last symmetr. hoch, geht mit der Fernbed. gut. Richi Moin,
also ich kann nur das wiedergeben was ich auch selbst gesehen habe. Bei den Systeme mit den Scherenheber knicken die Heber ab oder fallen komplett aus der befestigung. Wie ich schon mal geschrieben habe sind dieses System ist in meinen Augen nur zum Abstützen des Fahrzeuges, wenn es freigehoben werden soll dann ist es die Falsche Anlage. Ich selber habe die SwingStar in meinem 3 Achser verbaut und bereue es nicht, den das Fahrzeug kann ich anheben und kann alle 6 Reifen demontieren ohne das ich angst haben muss das was bricht. Mario Ich weiß nicht nicht mehr wo ich es gelesen habe, meine aber hier im Forum. Dort stand geschrieben,
dass die Ausführung stabiler sei, als die der Standard Wagenheber. Auch habe ich mich auf die Suche gemacht, Berichte über abgeknickte Scherenheber zu finden. Ich finde aber nichts. Zumal es ja eigentlich normal wäre, vorrangig negative Erlebnisse zu posten. Kann jemand einen Link auf abgeknickte Scherenheber einstellen? Im bfb-technik threat --> Link sind die Kommentare doch durchweg positiv, sieht man von der Überlastung des Anbieters mal ab. Hallo punky,
sieh es doch einmal so, jeder, der eine Investtion in eine Abstütztechnik gemacht hat, wird erst einmal seinen Entschluss mit positivem Selbstbestätigen rechtfertigen. Wenn hier dann Mario(ducato010) als hier im Forum anerkannter Ducato-Spezialist und Werkstattbetreiber seine Konstellation beschreibt, würde ich in diesem Zusammenhang sowohl meine Einstiegsmeinung als auch ein gerüttelt Maß an technischem Verständnis bei ihm vermuten. Damit will ich sagen, natürlich kennt Mario die mehr oder weniger "guten" Eigenschaften von Scherenwagenhebern, wahrscheinlich hat er sich aus eben dieser Kenntnis gegen sie entschieden. Ich würde mich nicht einmal für die von Mario eingesetzten "SwingStar" entscheiden, sondern es kämen für mich nur die "einfachen" vertikal wirkenden Hydraulikstützen von den einschlägig bekannten und genannten Anbietern in Betracht. Meine Intension hierzu sind die gewählten Zylinderdimensionen und das daraus sich ergebende Widerstandsmoment gegen das Abknicken und sich möglicherweise ergebendem Eigenleben bei Scherenhebern. Dabei würde ich nicht auf die Schilderung von negativen Erlebnissen hier im Netz bauen, weil man ja auch nicht unbedingt weiß, ob die möglicherweise zu Schaden gekommenen auch noch ihre "Schmach" bezüglich mangelhafter Ware oder eigener Dummheit im Umgang mit den jeweiligen Gerätschaften öffentlich machen wollen/können. Ich hab die Erfahrung mit einem simplen 5 t-Hydraulikeber beim Reifenwechsel schon vor Jahren gemacht. Sollte schnell gehen, Heber stand nicht optimal ausgerichtet senkrecht unter Aufnahmepkt.. Ergebnis: nachdem Rad abgenommen war, setzte sich das Fahrzeug ohne Vorwarnung und Fremdeinwirkung ganz sachte in Bewegung. Die nicht vorher genutzte Sicherung mit Hemmkeil an den freien Rädern führten dazu, dass sich das Womo unaufhaltsam auf die Bremsscheibe legte. GsD ist da nicht Schlimmeres passiert und ich hab für mein Leben gelernt.
So wie ich meine Mitmenschen überwiegend wahrnehme ist es eher normal das eigene tun zu rechtfertigen und dazu gehört es bestimmt nicht die eigene Entscheidung im nachhinein als falsch zu dokumentieren. Hier gab's doch Wortmeldungen von 3 Nutzern, 2 davon haben selbst so eine Anlage. Alle schreiben, dass die Anlage bei ungünstiger Verwendung "Schaden nehmen kann". Was passieren kann wurde auch beschrieben. Wo sind dann Deine Zweifel? Glaubst Du hier würde jemand seine eigene Anlage schlecht reden wollen? Wenn Du Dir die alten Postings zu der Scherenheberanlage anschaust wir dort in erster Linie darüber gesprochen wie günstig der Preis ist und wie freundlich und zuvorkommend die Vertreiberfirma doch sei. Ach ja, mehrmals habe ich auch gelesen dass es ein Frühstück oder Kaffee gab und dass auf den Stellplätzen immer grosses Interesse an der günstigen Alternative da war. Solche Infos werden Dich nicht weiter bringen. und viel Erfolg bei Deiner weiteren Entscheidungsfindung, ws Hallo,
mein Beweggrud bei den bft-Stützen war der günstige Preis gegenüber anderen Systemen. Ich habe die Stützen nun seit 2 Jahren. Ich benutze sie auf jeden Stellplatz. Brauchte seit dem keine Auffahrkeile mehr. Bis auf zwei bis drei Außnahmen habe ich das WoMo immer in Waage ausrichten können, ohne das ein Rad vom Boden abgehoben ist. Wenn man ein paar Kleinigkeiten bei der Anwendung beachtet, gibt es auch keine Probleme. Ich bediene immer nur zwei Stützen gleichzeitig. Entweder beide vorn, beide hinten, beide auf der linken Seite, oder beide auf der rechten Seite. Die Räder sollten sowieso nicht abheben damit immer genug Bodenkontakt besteht. Dann kann auch keine Stütze abknicken, abreißen usw. Falls dann doch mal ein Reifenwechsel ansteht, kann auch nichts passieren wenn man jeweils eine Seite anhebt. Selbstverständich mit angezogener Handbremse und eingelegtem Gang. Zusätzlich noch Radvorleger, und es gibt keine Probleme. Meine Stützen habe ich bisher zwei Mal im Jahr gereinigt. Also äußerlich abgewaschen und die Welle während die Stütze läuft, mit einer Bürste gesäubert. Danach die Welle mit Sprühfett eingefettet. Das war`s ! Die meisten Schäden entstehen durch falsche Bedienung. Wer die Beschreibung richtig durchliest, und alles beachtet, hat auch keine Schwierigkeiten. Ich persöhlich finde es toll vor dem WoMo mit einer Fernbedienung zu stehen, und mein WoMo abzustützen und zu nivellieren, ohne erst auf die Knie zu gehen und mit einer Kurbel oder so die Stützen zu bedienen. Eine Nachrüstung mit der automatischen Nivellierung kommt für mich auch nicht in Frage, denn es macht richtig Spaß die Stützen mit der Fernbedienung manuell zu steuern. Die Aus-, und Einfahrzeiten sind zwar etwas länger als bei den Konkurenten, aber der Preis macht das wieder wett. Das ist meine Meinung über die bft-Stützen. Fred 8)
Der ich mich, nach über 2 Jahren Nutzung dieser bfb-Stützen, anschließe.
Ich tue mich schwer damit, fehlende negative Resonanz mit der Scham unserer Forum-Mitbenutzer abzutun. Ich lese hier z.B. einen kintzi/Richi, dem ich unterstelle, auch bei negativer Erfahrung mit den Stützen diese hier zu beschreiben. Auch Mario unterstelle ich nur die besten Absichten. Allerdings hat Mario einen ganz anderen Ansatz, bzw. kommt aus einer anderen Richtung (z.B. bekommt er die Bauteile zum Einkaufspreis und es fallen keine Montagekosten an). Da ich persönlich auch aus dem Handwerk komme, allerdings nicht aus dem Fahrzeugbau, und auch bei mir ein gewisses technisches Verständnis vorausgesetzt wird, sind es genau die Berichte von Richi, rieckmann oder den anderen, die ich mir erhoffte um für mich abzuwägen, welches System zu mir, meinem Fahrzeug und meinem Budget passt. Ich habe mir inzwischen den Entstehungsthreat des Scherenhebers in einem anderen Forum durchgelesen. Dort wird ja ziemlich genau umschrieben, dass die Reifen normaler Weise nicht komplett den Kontakt verlieren lassen. Dass das hydraulische System das bessere ist steht doch außer Frage. Allerdings steht für mich persönlich auch außer Frage, 4-6k€ generell für solch ein System auszugeben. Es bleibt für mich also nur die Option, ein System zu kaufen welches deutlich günstiger, aber dafür eingeschränkter und langsamer ist oder bei den Auffahrkeilen zu bleiben. Die Würfel sind noch nicht gefallen, aber es gibt Tendenzen... :wink: Moin,
"Die Räder sollten sowieso nicht abheben damit immer genug Bodenkontakt besteht. Dann kann auch keine Stütze abknicken, abreißen usw. " Das geht aber schlecht den in dem moment wenn das Fahrwerk über eine Stütze angehoben wird wandert die last vom Rad zur Stütze und da kann sogar das Rad noch leichten Bodenkontakt haben. Mario P.S. ich möchte hiert kein System schlecht oder gut reden, den es kommt immer auf den Nutzer und das was er gerne möchte an.
Moin Mario, verstehe ich jetzt was verkehrt? Problem ist doch nicht dass die Last von den Rädern in die Stützen geht. Das Problem ist doch die Gefahr des wegdrehens des Fahrzeuges. Und das wird doch durch den Bodenkontakt unterbunden!? Zu Deinem P.S.: So schätze ich Dich auch ein! :daumen2: Ich war auch drum und drann die Scherenheber zu verbauen.
Habe auch schon ein Angebot angefordert,bekam aber nie eine Antwort,auch nicht auf wiederholtes anschreiben. Dann habe ich mich doch durchgerungen und hab mir die E&P Anlage für 3600,00 € plus 1000,00€ montage einbauen lassen. Bin jetzt aber auch froh drüber. Ich stütze damit ab bis die Vorderachse 30 cm in der Luft hängt.Letzten Urlaub in Kroatien war es so viel. Dabei steht das Fahrzeug absolut wackelfrei. Da meine Eingangstür hinten ist stehe ich dann meist so das ich hinten nicht soweit anheben muß wegen der dann zu hohen Stufe. Gerade die Möglichkeit so viel Unebenheit zu überbrücken ist doch der Clou an der Sache. Hinstellen wo keiner mag,sind oft die schönsten Plätze :wink: Dieter Guten Tag,
na hier geht ja richtig die Post ab. Zu meinem Bild: Die Wagenheber sind nicht parallel zum Fahrzeugrahmen verbaut, sondern haben einen 30 Gradwinkel, den sieht man auf dem Bild nicht richtig. Deshalb kann man das Fahrzeug auch nicht so einfach umwerfen (von den Hubstützen schubsen) wenn alle vier Räder in der Luft sind. Und natürlich sind noch vor der Hinterachse normale Stützen untergestellt, (die sieht man aber nicht) denn in der Tat ist der Hauptschwachpunkt bei elektrischen Hubstützen auf Scherenbasis die fehlende Aufnahme von Querkräften, die auf das Womo einwirken. Irgendwer schrieb, die Stützen könnten aus der Verankerung rutschen. Das ist natürlich Quatsch, sie sind fest mit dem Rahmen verschraubt. Auch die Heber an sich (chinesisches Qualitätsprodukt!!!) sind massiv, da wackelt nichts, die Bolzen haben 10mm, die 3mm Profilbleche sind an den Bolzenaufnahmen verstärkt. Ich hebe mit den Dingern mein Womo bis 70 cm an, indem ich wechselseitig den Rahmen mit Unterstellböcken abstütze, die Stützen wieder einfahre, Holzbohlen unterlege und dann weiter hebe. Am Ende kommen massive Holzwürfel 50x50x50cm unter die Räder und das Womo wird wieder 10cm abgesenkt und steht auf den Holzwürfeln. So kann ich bequem drunter schrauben. Auch in der täglichen Urlaubsnutzung kann ich z.B. die Vorderräder freiheben, muss aber dann etwas unter die Räder packen und die Kiste wieder etwas absenken, so dass die Räder belastbaren Bodenkontakt haben, bevor ich eine wilde Kinderhorde ins Womo lasse. Ein Scherenheber darf im fast geschlossenen Zustand auch nicht mit viel Gewicht belastet werden, erst das Trapez etwas öffnen, also das Ding mindestens 14cm ausfahren, bevor Hubarbeit geleistet werden muss. Kurz und knapp, man muss immer mitdenken und sich Kräfte vorstellen können, dann kann man das gleiche Ziel erreichen wie mit hydraulischen Stempelhebern auch, eben nur mit mehr Aufwand. Wer einfach aufs Knöpfchen drücken will und das Womo soll sich waagerecht ausrichten, der sollte die 4-6T Euro in die Hand nehmen und sich hydraulische Stempelheber anschaffen. Wer sein Womo stabilisieren will, und nicht mehr als den Federweg minus 5cm ausgleichen will, ist mit den Scherenhebern ob selbstgebaut oder von BFB oder von sonst wem gut bedient. Deshalb auch mein Golf/S-Klasse-Vergleich, der natürlich nur ein Vergleich ist und deshalb ein wenig hinkt. Alle Golffahrer mögen mir verzeihen! Und noch eine letzte klare Aussage: Jaaa, wer elektrische Hubstützen ohne Sinn und Verstand gebraucht, alle vier Räder oder auch nur zwei durch Unterlegen von Holz o.ä. frei hebt und dann im Womo ordentlich wackelt, der kann Schaden anrichten. Gleiches passiert übrigens, wenn man mit ausgefahrenen Stützen losfährt, dann gibt es richtig Bruch. Viele Claudius Danke Claudius für den wirklich ausführlichen Beitrag.
Eigentlich bleiben jetzt keine Fragen mehr offen, außer vielleicht:
Über wieviel cm nutzbaren Hub (Federweg minus 5cm) sprechen wir denn? Das wird sicherlich von Fahrzeug zu Fahrzeug schwanken, aber kannst Du eine Angabe zu Deinem Fahrzeug machen? (Würde mich auch über Angaben von BFB Benutzern freuen) Die Variante das Fahrzeug höher zu heben, die Reifen zu unterfüttern und dann den Reifen wieder Bodenkontakt zu geben, würdest Du als gefahrlos bezeichnen (ohne das natürlich jemand im Fahrzeug ist oder daran zerrt)?
Soll so sein,ist schließlich ein Diskussionsforum :D Ich sag immer,man soll mit den Material arbeiten was man hat :wink: Dieter Ich muss mich noch einmal ergänzen, ich zitiere mich dazu mal selbst::oops:
Mich interessiert vor allem der vordere Bereich, da mein Fahrzeug ja von Hause aus vorne niedriger als hinten ist. Der Federhub wird hinten wohl (Blattfeder) größer als vorne (Stoßdämpfer) sein (Wobei ich mir im Moment gar nicht sicher bin, hinten Blattferdern zu haben)? :gruebel:
Ich sprech jetzt mal von meinen E&P Stützen Habe reinen nutzbaren Hub wenn die Stütze Bodenkontackt hat von ca.11 cm. Eingefahren 21 cm Bodenfreiheit. Könnte theoretisch 20 cm Holz unterlegen und hätte dann über 30 cm Nutzhub. Und volle Hubkraft in jeder Zylinderstellung. Die Scherenheber arbeiten nach den Kniehebelprinzip,da kommt die höchste Kraft am Ende des Hubes Dieter Hallo,
wenn man etwas vernünftiges haben will, sollte man sich die Hydraulikstützen gönnen. Mindestens jede 2-3 mal wenn ich das Fahrzeug ausrichten lasse, steht bei mir eine Achse zumindest einseitig frei. Das man ohne das freiheben einer Achse das Fahrzeug fast immer gerade stellen kann, halte ich für ein Gerücht. Ich habe GS Swingstar, vorne habe ich reell ca. 220mm Hub und hinten ca. 165 mm. Unterlegen tue ich in den seltensten Fällen, meistens dann gegen das Einsinken. Das Womo wird damit fast immer gerade. Man sollte auch mal die Fahrzeuglänge beachten, bei mir sind die Stützen über 5,5 m auseinander. Bei kürzeren Fahrzeugen kann mit gleichen Hubwegen natürlich mehr Gefälle ausgleichen. Martin Hallo punky, hallo alle Leser,
zunächst, meine und die BFB Stützen sind baugleich und kommen aus China. Ich habe meine mit neuen Lagern ausgestattet und die obere und untere Aufnahme umgeschweißt. Ursprünglich sind das Wagenheber für den Radwechsel. Wenn man die Dinger so kauft, sollte man gleich eine mehr kaufen, denn die Streubreite der Qualität ist hoch. Die Hubstützen haben einen Weg von 14 auf 42, also 28cm, wobei die ersten 10cm ohne oder mit wenig Last laufen sollten. Ich habe sie so verbaut, dass die Vorderreifen auf Beton 2cm über dem Boden schweben, die Hinterreifen behalten Bodenkontakt, wenn die Stützen voll ausgefahren sind. Den Federweg vorn habe ich vergessen (Iveco Drehstabfederung) dürfte geschätzt aber 18cm freistehend sein, wenn ich nicht hinterm Lenkrad sitze, dann sind es mindestens drei weniger. Hinten hab ich die Dinger so verbaut, dass das Blattfederpaket 1cm tiefer sitzt als die hochgefahrene Hubstütze, damit ich dort zuerst aufsetze und mir nicht die Hubstütze abreiße. Zur Praxis: Ich vermeide es tunlichst mich so zu stellen, dass ich die Vorderräder ausheben muss, um waagerecht zu stehen. Falls nötig fahre ich auf Keile, lege Hölzer unter die Hubstütze und fahre sie nur aus, um ein wackeln des Mobils zu vermeiden. Stehe ich auf waagerechtem Grund hat meine Bodenplatte auch ein Gefälle nach vorn, das bekomme ich aber mit geschätzten 5-8cm Hub immer in den Griff, die Vorderreifen bringen dann noch genug Druck auf den Boden. Mein extremster Standplatz bisher war eine ca. 15% geneigte Wiese. Ein Hinter- und ein Vorderrad wurden auf die gleiche Höhe gestellt und dann die beiden hangabwärts stehenden Stützen mit 5cm Holzbrettern unterfüttert. Beim Heben gingen natürlich die hanghöheren Federn in die Knie, auf der angehobenen Seite waren die Räder hinten und vorne frei. Die hanghöheren Stützen wurden bis Bodenkontakt ausgefahren, fertig. So standen wir drei Tage an einem schönen See. Es wackelte nichts, nur die Treppe stieß an ihre Grenzen, die erste Stufe lag ca. 50cm über dem Boden. Solche Aktionen sind aber aufwändig und dauern mindestens 10 Minuten. Das mache ich nicht ständig. Sobald die Stütze den Boden berührt und unter Last läuft, hört man das deutlich. Eine Fernbedienung erleichtert das Leben ungemein, da ich immer nachschaue, was gerade passiert. Blind würde ich die Dinger nie laufen lassen. Aber nochmal, wer ein 150.000 Euro Womo fährt, sollte nicht über elektrische Hubstützen nachdenken. Aber ein 3,5t Massen - Womo kann man schon damit ausstatten. Mir ist ein Rätsel, weshalb die Womohersteller diese Dinger nicht als Zusatzausstattung anbieten. Es scheint ja genug "Verrückte" zu geben die mehr als 1400 Euro für diesen Luxus ausgeben. Viele Claudius
Ist aber so !!! mfg Fred 8)
Kannst Du was über Deinen nutzbaren Hub an der Vorderachse schreiben? :bindafür:
Nein, leider nicht. Das habe ich noch nicht gemessen. Fred 8)
Dein Fahrzeug gem. Profil ist ca. 7 m schätze ich; sagen wir die Stützen sind minimum 4-4,5 m Auseinander. Nach ca. 10 cm Ausfederweg heben die Räder an der VA vom Boden ab. Keine weiteren Fragen. Martin |
Anzeige
|