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Traum von Amsterdam - ein Wochenende in Holland


vulcanizza am 03 Nov 2011 08:36:47

Diesmal an einem Freitag durften wir unser Womo in Empfang nehmen, überraschenderweise schon um 13.30.
Das war doch mal was, Martin konnte es abholen, seine Sachen laden und ich nach der Arbeit meine reinschmeißen und ab zu den Oranjes.
So schön der Plan war, so schief ging er.
Martin arbeitete ausnahmsweise bis um 8, ich schleppte meine Sachen zu Fuß (!) ins Womo, das beim Nachbarn im Hof stand, weil bei mir vor der Tür kein Platz war, dann luden wir noch bei ihm die "paar Sachen" für die wenigen Tage.

1,5 Stunden brauchten wir, bis alles verstaut war, viel schneller als bei unserer ersten Reise im Sommer.
Wenn wir das nächste Mal mit dem eigenen Womi fahren, geht das ja schneller weil fast alles schon drin ist :-)












Das Womo war voll, wir waren müde, aber egal, es mußte jetzt endlich los gehen.
Es ist unfaßbar, daß wir 1.50 Meter mehr Platz haben als im Sommer, nur ein Viertel der Klamotten und Proviant dabeihaben und doch volle Schränke haben?
Eins ist klar - so schick der Bürstner Elegance ist, so unpraktisch und verbaut ist er.
Wunderschöne Inneneinrichtung, schickes Holz und raffinierte LED-Lösungen hier und da, aber kaum Schränke, kleine Heckgarage, Fahrradträger fast im Himmel (drum haben wir sie zuhause gelassen) - nein, diesen Teppich möchten wir nicht kaufen.

Um 22.00 ging es dann endlich auf die Autobahn, direkt standen wir im Baustellenstau.
Vor lauter Stress hatten wir nicht an die Baustelle gedacht - immerhin wohnen wir zwischen zwei Autobahnen und hätten auch locker anders fahren können.
Nun denn - eine Stunde für die ersten 30 km, was solls, wir haben ja Urlaub.

Wir fuhren auf der A 3 Richtung Holland, irgendwie hoffte ich, an dem Abend noch die Grenze zu erreichen.
Zwischendurch schalteten wir aus Spaß mal die Rückfahrkamera an - im Stau hat man ja Zeit.
Das Bild war spiegelverkehrt!!
Hallo - wo gibt`s denn sowas?
Soll man jetzt nicht nur rückwärts, sondern auch noch seitenverkehrt denken,wenn man ein 7. 50 - Mobil wendet???

Also, morgen früh rufen wir gleich beim Vermieter an und fragen mal nach - so geht's ja nicht.

Um 1 verließen wir die Autobahn, um zum ersten Mal auf einen vom Bordatlas empfohlenen Stellplatz zu fahren.
Der Stellplatz ist in Limburg bei einem Autohändler, kostenlos.
Der Weg dorthin ist ein bißchen verzwickt,wenn man das Navi ignoriert und eine Ausfahrt zu spät abbiegt.
Sonst wars aber ok, außer uns stand noch ein Riese von Womo da, mehr Platz als für 3 Womos ist auch nicht.
Wir haben noch einen Wein und 2 Bier getrunken und sind gegen 2 müde in unser King-Size-Bett gefallen :-)



Ich hatte von der Heizung im Womo eine trockene Nase, fühlte sich an wie Schnupfen und so entschied ich - Heizung über Nacht aus!
Unerfahren wie wir sind, stellte sich heraus, es war ein Fehler, es war saukalt nachts - es ist halt auch fast November und ein Womo ist keine Kuschelwohnung.

Morgens (gegen 6) war ich wieder mal wach und bin rumgewandert, bis Martin endlich aufgewacht ist.
Ich wollte jetzt endlich nach Amsterdam, es war schon fast 7 und wir hatten noch 400 km vor uns.

Um halb 8 fuhren wir bei pinkfarbenen Sonnenaufgang endlich wieder auf die A3, es war leer, es lief gut.

Ich hab mich nochmal mit der Rückfahrkamera beschäftigt, es gab tatsächlich eine Funktion "spiegelverkehrt", die sich leicht umstellen ließ.
Offensichtlich mochte der Vormieter lieber die spiegelverkehrte Variante oder er ist nicht rückwärts gefahren oder hat es schlicht ohne Kamera geschafft - wir werden es nie erfahren.

Jedenfalls waren wir froh,daß ich diese unnütze (?) Funktion entdeckt habe und wir uns nicht beim Vermieter zum Depp gemacht haben ;-)

Zwei kleine Kaffeepausen brauchten wir (oder ich) , dann waren wir fast da.
Das Navi schickte uns interessanterweise durch einen Tunnel, durch den nur Fahrzeuge bis 2.90 Meter passen - ich mußte aussteigen und mußte schauen, ob wir da echt durchpaßten.

Zuhause hatten wir zur Sicherheit nochmal nachgemessen und hatten 2.80 (!)
Es war knapp, aber es ging - trotzdem war das schon spannend und erinnerte uns an die Straße in Trogir ( siehe ander Reisebericht, noch nicht veröffentlicht)






Es gibt natürlich noch eine andere Zufahrt, die wir erst am nächsten Tag entdeckt haben.
Typisch für uns *höm*

Die Anmeldung in Zeeburg ging flott, wie praktisch, daß man hier mit englisch so unproblematisch weiterkommt.
Der wirklich gutaussehende Mensch an der Rezeption sagte mir, daß wir den letzten freien Platz bekommen haben - puh, nochmal Glück gehabt.

Der CP ist zweckmäßig, nichts besonderes, das wußten wir ja.
Er liegt direkt am Wasser durch Schilf abgetrennt, unser Platz liegt ganz hinten und das Riesenauto paßt hin, das ist die Hauptsache.
Es sind unheimlich viele junge Leute hier, die zelten.
Als ich mittags in der Winterjacke einen Rundgang über den CP mache, sehe ich einen bärtigen jungen Menschen in Flip Flops.
Nun ja - die tragen auch alle t- shirts, sitzen auf Plastiktüten vor den Zelten, essen irgendwelche Dinge aus Tüten oder sitzen im Kreis um den Campingkocher, trinken Bier und sind einfach gechillt - vielleicht haben sie einfach noch nicht gemerkt, daß Oktober ist

Nein, also zelten wär nix fur uns, ich gehe zurück ins trockene, warme Womo und kuschle mich in die dick gepolsterte Sitzecke.
Sind wir verwöhnt???







Nachdem Martin eine gute Stunde geschlummert hat und wir aus Faulheit mal im Womo geduscht haben, kann es losgehen nach Adam - ich bin soooo gespannt.
Wir müssen über eine Bücke laufen - also eine laaaange Brücke, auf der anderen Seite des Flusses fährt die Tram.

Das Wetter ist mittelgut, es sieht ständig nach Regen aus, aber ich weiß ja,daß die Sonne noch kommen wird - sie muß einfach
Martin belächelt meine Wettervorhersage wie immer, aber warten wirs ab.

Wir wollen an der Central Station aussteigen, das ist mitten in der City und nicht weit vom echt interessanten Rotlichtbezirk, aber dazu später.
Irgendwie hat die Ansage und die Anzeige in der Tram die Central Station übersehen, jedenfalls fuhren wir wieder raus aus der City.
Also aussteigen, andere Seite wieder zurück.
Zum Glück, sonst hätte ich den Kitschladen übersehen, den ich unbedingt besuchen wollte.
So viel toller Kitsch auf einen Haufen - hier möchte ich einziehen.
Leider darf man hier nicht fotografieren - schade.
Ich erstehe eine pinkfarbene Einkaufstasche mit chinesischen Kitschbildern und einen Unterwegs-Geldbeutel aus Plastik.
Martin kauft neues Campinggeschirr mit Elefanten und ein buntes Salatbesteck im Angebot.
Toll :-)




Weiter gehts Richtung Stadtmitte - die scheint hier aber übarall zu sein.
Wir müssen in jeden Souvenir-Laden, müssen hier und da ein Bier trinken und immer wieder stehenbleiben, weil uns sonst die Räder über den Haufen gefahren hätten.

Das hier ist Fahrrad - und Rollerterror!
Ein Geklingel und Gehupe - man springt von hier nach da, um sein Leben zu retten oder zumindest die Dinge,die man gekauft hat

Wir kaufen wieder einen Haufen Kitsch, unter anderem auch Frau Antjes Klompen aus Plüsch!
Das werden unsere neuen Womo- Hausschuhe.
Wieder denke ich kurz übers verwöhnt/verweichlicht sein nach und wieviele unnütze Dinge man im Laufe der Zeit anhäuft.
Egal.



Hier ein paar Eindrücke vom wunderschönen Amsterdam, jetzt mit Sonne :-)










Nachdem wir am Dam, das ist ein großer Platz in der City, an dem tausende Menschen in Straßencafés sitzen und in die Sonne (!) blinzeln, zwei unverschämt teure Bier getrunken haben und Martin Aspirin gekauft hat, kann es weitergehen zu H&M, den müßte man in Amsterdam einfach gesehen haben, wurde uns gesagt.

Joa, nicht schlecht, aber sehr verwinkelt und ziemlich viele Treppen, nichts für meine ohnehin schon wehen Füße.
Langsam wird es dunkel, ich muß auch langsam mal was essen, schon 7 Stunden in Holland und noch nix holländisches gegessen.
Ich bin so neugierig auf Frites und Frikandel, gibts ja hier an jeder Ecke.
Die Pommes sind super, über Frikandel muß ich erst noch nachdenken - eine frikadellenartige Wurst im Currywursttyle am Stück - wie ißt man das???



Nach der Stärkung holen wir uns erstmal ein zünftiges Dosenbier, das man hier aber versteckt trinken muß, Alkohol ist außerhalb der Bars nicht erlaubt.
Nun denn.
Dann gehts ab ins Rotlichtviertel, daß sich rund um die oude Kerk den Platz mit Chinaviertel und Restaurantmeile teilt.
Überall sind kleine Zimmerchen mit Schaufenstern, in denen sich vorwieged hübsche und ziemlich junge Mädchen räkeln.
Dazwischen immer wieder ?shops, Kinos und Bars, Gay und Hetero, für jeden was dabei.







Seit 2000 ist Prostitution in Holland erlaubt, die Damen zahlen Steuern und Sozialabgaben.
Abends stehen sie in den Fenstern und bieten sich zur "Vermietung" an.
Mieten heißt auf holländisch huren - das finde ich aus sprachwissenschaftlicher Sicht hochinteressant.

Man darf sie nicht fotogarfieren, was ich völlig verständlich finde.

Ihre Werbung ist ziemlich aggressiv und provokant, Männer , die hier ohne weibliche Begleitung unterwegs sind, werden angemacht, was das Zeug hält - klar, die Mädchen zahlen bis zu 150 Euro am Tag für ein kleines Zimmer mit Schaufenster, das muß ja irgendwie verdient werden.
Nicht beneidenswert, wie ich finde.

Nachdem wir zweimal rauf und runter flaniert sind und genug Neon-Bikinis im Schwarzlicht gesehen haben, trinken wir noch großes Bier für 5 Euro in einem Straßencafé und entscheiden uns dann für ein Taxi, da es just anfängt zu regnen.
Mit dem Wetter nochmal Glück gehabt.

Amsterdam ist eine Wahnsinnsstadt, es gibt so viel zu sehen, so viele Eindrücke.
Hier wollen wir nächstes Jahr im Frühling nochmal hin, ich habe noch das Anne-Frank-Haus auf der Liste und die Grachtenfahrt.

Ein wunderbarer Tag geht zu Ende, Amsterdam, wir kommen wieder,wenn sich unsere Füße erholt haben.



Sonntag, 30.10.2011

Heute morgen war ich noch früher wach als sonst, da die Zeit umgestellt wurde.
um 5.00 (höm) hab ich schon wieder rumgekruschtelt .
Was aber sein Gutes hatte, so konnten wir um 9.00 den CP verlassen, um Richtung Alkmaar, besser gesagt nach Petten auf den CP Corfwater direkt am Meer zu fahren.Wir fuhren ca 50 km, dann an der Abfahrt Petten war die Straße gesperrt.
Hmpf, also über den nächsten Ort an der schmalen Deichstraße lang und zurück.
Der CP lag toll direkt hinter der Düne - nur leider leider schloß er genau heute um 12.00 bis nächstes Jahr im April.
Laut ADAC Campingführer sollte er bis morgen aufhaben.



Parkplatz vor dem Campingplatz





Alle Plätze, die ich in der Nähe noch gut fand, hatte schon geschlossen.
Nach einem wunderbaren Strandspaziergang fuhren wir weiter nach Norden auf den CP Tempelhof in Callantsoog (5 Sterne).

--> Link

Nicht ganz so praktisch gelegen, aber mit supersauberen Sanitäranlagen und Schwimmbad.
Man kann in den Ort laufen (ca 30 min), aber das Wetter war uns nicht hold.

Wir feierten unsere Ankunft mit Miracoli :-)









Wir wollten Räder leihen und ans Meer fahren, sind dann beide eingeschlafen bis um 16.00.

Der Rest des Tages verlief gemütlich - duschen, essen gehen, noch ein Weizen für Martin, tv, einschlummern, süßes Nichtstun,wir lieben Dich.
Aber morgen wird was unternommen, das ist klar.


Montag, 31.10.2011

Wieder mal war ich um halb 6 wach - ich kann echt nix dafür.
Aber diesmal bin ich erst nach dem Sonnenaufgang aufgestanden, dank Zeitumstellung um halb 8, hmpf.
Die Sonne war wieder da, endlich :-)







Nachdem wir nochmal die sehr sauberen Sanitäranlagen genossen und gefrühstückt haben, ging es Richtung Norden nach Den Helder ins Marinemuseum.

(Danke an dieser Stelle bei transitfrei.de für den Bericht - das hat richtig Lust gemacht aufs Museum.)

Der Weg nach Den Helder war abenteuerlich, wieder einmal hat uns eine Baustelle zur Umkehr gezwungen.
Kurz vor der Innenstadt schien uns eine Höhenbegrenzung von 2.10 zu stoppen, aber das Navi hatte ein Nachsehen und hat unsere Alternativroute kommentarlos akzeptiert.
Das Museum befindet sich kurz vor der Fähre Richtung Texel , leider konnten wir nicht bis an den Fährhafen fahren, da auch hier schon wieder die Straße gesperrt war.
Man kannn super auf dem Museumsparkplatz stehen, alles gut ausgeschildert und viel Platz für alle.





Das Museum besteht aus mehreren Gebäuden, man beginnt mit dem historischen Teil, gelangt dann durchs Uboot an den kleinen Hafen, an dem zwei weitere Schiffe liegen, die man auch von innen besichtigen kann.
Das Uboot fasziniert uns, es ist natürlich wahnsinnig eng, aber sehr spannend, so viel Technik, man ist völlig überfordert.
Man kann alles ausprobieren, wir waren allein im Uboot, wobei ich glaube mich zu erinnern, daß ich oben ein Schild gesehen habe, auf dem stand "max.50 Personen".
50????
Ich fands jetzt zu zweit schon eng genug.
















Wer Platzangst hat, kann auch direkt vom Parkplatz aus zu den Schiffen gehen, natürlich, nachdem er oben in Gebäude 1 sein Ticket gekauft hat.
Weiter geht es zu einer Schiffsbrücke mit einem Riesen- 3D-Radarschirm, den man auch von innen besichtigen kann.

Bis zu 340 km kann das Radar erfassen - es ist beeindruckend.
Alles hier ist unglaublich interessant, für 6 Euro Eintritt eigentlich nicht zu glauben.





Gegen 14.00 müssen wir uns jedoch loseisen, denn 115 km weiter südlich wartet der nächste und letzte CP auf uns.
Unser Ziel ist Katvijk, ein kleiner Badeort Richtung Den Haag.
Wir treffen am Nachmittag ein, das Wetter ist traumhaft, 31. Oktober und 16 Grad.











Nachdem wir unser Dickschiff geparkt haben, geht es zu Fuß über die Dünen in den beschaulichen Ort.
Wir trinken ein Heineken in der Sonne und schlendern durch die kleine City.
Nachdem wir wieder einmal unnütze Dinges des Lebens erworben haben, geht es zurück zum Womi.
Vor lauter Kriegsschiffen und interaktiven Spielereien im Museum haben wir total vergessen zu essen.
Heute gibts Tomatensalat, Brot und Wurst, es eilt ja schließlich.

Wir kuscheln uns in die Sitzecke und entspannen uns bei TV und Bericht schreiben.

Parkplatz am Strand und Eingang durch die Dünen zum CP (geöffnet 6.00 bis 23.00)





Der CP liegt sehr schön und man läuft ca. 15 Min in den Ort.
Nach Nordwijk (ca 5 km) fährt ein Bus.
Leider war das mit 29 Euro unser teuerster CP, aber wir hatten keine Wahl, fast alles war schon geschlossen.
Egal, es hat sich gelohnt, der Strand und die Lage sind herrlich.



Am nächsten Morgen um 10.00 treten wir die Heimreise an, zuhause ist Feiertag und die Autobahn ist leer.
Nach 6 Stunden sind wir zuhause, Womo ausladen, saubermachen und das wars mal wieder :-)

Fazit:
Holland ist wunderschön, die Menschen waren superfreundlich und auch sehr lustig.
Wir kommen wieder, das nächste Mal aber im Frühling und dann mit dem eigenen Womo :-)

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Tipsel am 03 Nov 2011 09:02:54

:daumen2:

Ganz schöne Strecke für die paar Tage :wink:

Gast am 03 Nov 2011 09:13:52

Auf welchem CP in Amsterdam seid Ihr gestanden ?

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vulcanizza am 03 Nov 2011 09:17:33

Zeeburg, steht auch irgendwo im text :-)

Gast am 03 Nov 2011 09:37:08

vulcanizza hat geschrieben:Zeeburg, steht auch irgendwo im text :-)


Sorry,
Danke , wußte nicht, das Zeeburg in Amsterdam liegt :oops:

vulcanizza am 03 Nov 2011 09:41:32

Sorry auch von meiner Seite, ich dachte immer, der ist so bekannt,weil so viele hier aus dem Forum schon über den Platz geschrieben haben :-)

Georg350 am 03 Nov 2011 09:59:03

Hallo,
wir haben fast die gleiche Tour im Sommer in 8 Tagen gemacht. Alkmaar war noch auf dem Programm. Es lohnt sich von dort mit der Bahn nach Amsterdam zu fahren. Der Fahrplan ist sehr dicht und es es ist auch kostengünstig. Wir wollten damit eventuellen Unannehmlichkeiten in Amsterdam entgehen.
Die Bilder sind wunderschön.
Wir fahren im Mai zur Tulpenblüte wieder dorthin.

Georg350

heldandy am 03 Nov 2011 10:14:31

Super Bericht, danke dafür. Macht Lust auf "nachfahren"..........

ImmerUnterwegs am 03 Nov 2011 12:09:11

Danke! Das führt mich auf den Plan auch mal wieder nach Amsterdam zu fahren.

vulcanizza am 03 Nov 2011 12:14:56

@Georg

Alkmaar stand eigentlich auch auf unserem Zettel, aber der CP hätte schon zu gehabt oder war uns zu weit weg vom Ort, ich weiß nicht mehr so genau.

War schon halb blind vom CP- und Stellplatzführer lesen.

Wie weit ist das mit dem Zug von Alkmaar nach Amsterdam?

Georg350 am 03 Nov 2011 12:44:37

@vulcanizza

20 Fußweg vom CP zum Bahnhof, geht aber auch mit Bus.
ca. 30 min Fahrzeit zum Hauptbahnhof.
CP Alkmar 26 Euro pro Nacht all inclusive im August.

Georg350

vulcanizza am 03 Nov 2011 14:10:54

danke, wird fürs Frühjahr notiert :-)

@immerunterwegs - Bensheim - das ist ja quasi ums Eck :-)

CKgroupie am 03 Nov 2011 14:45:40

Danke für diesen schönen Reisebericht! Hat mich auch daran erinnert, dass ich unbedingt mal mit meinem Mann nach Amsterdam fahren wollte, weil er es noch gar nicht kennt.

oppi am 03 Nov 2011 15:05:17

Sehr schnöner Bericht mit tollen Bildern - vielen Dank!
Wir waren letztes Jahr in Edam auf dem CP, direkt am Ijsselmeer. Von Edam aus kann man mit dem Bus ohne Umsteigen bis zum Hauptbahnhof in Amsterdam fahren. Soweit ich mich erinnere, fährt man ca. 30-40 min.

Aretousa am 03 Nov 2011 15:12:29

Vielen Dank für deinen schönen Bericht. Unsere allererste "richtige" Wohnmobiltour nach 2 Wochenendfahrten ging auch nach Holland. Ich hatte mir im Jahr vorher noch mit Zelt im knallheißen Italien geschworen "im nächsten Sommer geht´s nach Holland". Da hat es dann ununterbrochen geregnet und wir durften mit dem Wohnmobil nicht auf die Wiesen der Campingplätze sondern mussten auf Parkplätzen stehen bleiben. Das ist lange her. Wir sollten mal wieder nach Holland fahren. :wink: :wink:

vulcanizza am 03 Nov 2011 16:45:02

@Lena

Holland im Sommer wäre mir auch zu riskant.
Ich bin ein Mittelmeermensch und wenns in den 2 Wochen Haupturlaub im Jahr nicht warm und trocken wäre, würde ich verrückt werden ;-)

Bei einem Wochenendtrip kann man schlechteres Wetter verschmerzen.

Oder man packt zusammen und haut wieder ab :-)

Chris_62 am 03 Nov 2011 20:54:06

Hallo ,

erst dachte ich , sind die Berichtschreiber arrogant ...... :wink:
aber nein so köstlich geschrieben , bei mir dauerts eine Weile bis ich das geschnallt habe 8) .

Tolle Eindrücke und ja , ihr seid verwöhnt :kuller: !

Ich freue mich schon auf Meer von euch :wink: , dann vom eigenen Dickschiff mit genug Schränken und Plüschpantoffeln.........

:hallo:

vulcanizza am 03 Nov 2011 22:53:52

Arrogant und verwöhnt - schlimmer geht´s nimmer ;-) ;-)

eva b. am 04 Nov 2011 10:44:03

Zitat: ...eine frikadellenartige Wurst im Currywursttyle am Stück - wie ißt man das??? Zitatende

Mit der tollen Erfindung einer Plastiksägegabel -> die kann beides: schneiden und aufspießen. Dafür ist allerdings etwas Übung notwendig :D
Hat mir viel Spaß gemacht, deinen Beitrag zu lesen :) Normalerweise meiden wir Großstädte, aber jetzt hast du mein Interesse an Amsterdam geweckt. Vielleicht im nächsten Frühling?
Vielen Dank für den schönen Bericht!

vulcanizza am 04 Nov 2011 11:29:00

oh,das gabs da nicht.
Problematisch ist es auch,wenn man in der linken Hand die Pommes hat und in der rechten die Wurst im Pappschälchen.

Vielleicht sollte man nicht so gefräßig sein :-)

haballes am 04 Nov 2011 12:01:35

:D Ich als Linkshänder und Frikandelsüchtiger....


Toller Bericht, die Gegend dort ist ein Traum. Ich bin oft dort, da es immer nur knapp 300km sind für mich. In der Gegend um Kaatwijk und Noordwijk (Hundestrand!) gibt es viele kleine familier geführte CP´s, besser und ruhiger als Stellplätze. Unbedingt zur Tulpenblüte im Frühjahr mal hin, ihr werdet es nicht reuen. Den "Keukenhof" kann man ruhig auslassen, drumrum ist es natürlicher.
Amsterdam ruhig anfahren, aber 2 km vor dem Zentrum parken, dann sollte alles sicher sein. Da es flach dort ist, macht der Fußweg keine Müh.

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