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anhaengerkupplung
hallo
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Selbstbau vor 30 Jahren und mehr...


logri46 am 07 Dez 2011 18:53:12

hallo!
Mit einem gewissen Neid lese ich die Beiträge zum Selbstbau/Ausbau.
Als wir begannen war es Mitte 70,und nix Internet.Wenn man nicht zufällig einen Anbieter auf der Messe fand oder ein Katalog in der Wohnwagenzeitung
inseriert war geriet die Teilebeschaffung wahrhaftig zur Arbeit.
pm gabs auch noch nicht.Eines war immer besonders ärgerlich-
man hat was gekauft und einige Zeit drauf fand man das Teil woanders günstiger/ besser.Anfang der 80er gings dann,da gabs im Ruhrgebiet die Fa. Lyding und auch andere Anbieter wie Reimo.
Heute kann man vergleichen und tolle Sachen realisieren und da macht es Freude in den Beiträgen den Ideen zu folgen.
Diverse Zipperlein zwingen uns heute ein Fertigprodukt zu fahren,aber das Optimieren kann ich nicht lassen!
Weiter viel Freude für alle Selbstbauer Lothar

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allerleirauh am 07 Dez 2011 19:36:58

moin.

bereits in 1957 hatte schon mal jemand begonnen ein 18 jahre altes fahrzeug zum wohnmobil umzubauen.. auch ohne internet.. :)

(allerdings hat er noch 3 jahre länger dazu gebraucht als ich für meinen bremerausbau 2003..)

bewohnt hat der herr utech es dann damals 2 jahre!
komplett mit familie und spitzengardinen..
--> Link

leider ist es nicht mehr erhalten heute.
aber es zeigt: auch ohne internet war das leben schon kreativ und lebenswert..

smile magda

felix52 am 07 Dez 2011 19:49:54

goil :)

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CKgroupie am 07 Dez 2011 23:57:28

Genialer Link, Martha! Danke! :)

BTW, was macht denn die Regentrude??

Beduin am 08 Dez 2011 06:57:49

Aber ein tragisches Ende :(

Jagstcamp-Widdern am 08 Dez 2011 09:29:51

hammer!
will auch satteldach + schornstein!

grusz hartmut

haballes am 08 Dez 2011 10:46:42

Klasse Link!!!

Und auch ein richtig feines Thema!
Ich machte im Jahr 86 Zivildienst in der Bude, wo ich heute an der Spitze hocke. Einer der Lehrlinge hatte einen VW Bus T3 als Camper und ich leckte Blut. So kratzten wir mit Müh und Not 4000 Märker zusammen und kauften einen 78er VW T2, der teilausgebaut war. Orange, auf der Motorkiste war eine Matraze, die mit der umgeklappten Sitzbank zu einem Zweierbett wurde.
Der Klappmechanismus war einfach genial. Hinterm Fahrersitz ein Klapptisch, der mit Magnet während der Fahrt an der Seitenwand fixiert war. Hinterm Beifahrersitz ein Schrank, wo oben eine Kühlbox sich nach oben öffnen ließ darunter nach vorne ein Porta-Potti rauszuziehen war und seitlich eine Aussenbrause hing, damit man bei geöffneter Schiebetür sich "katzenwaschen" oder spülen konnte.
Unter der Beifahrersitzbank (vorne 3 Sitzer) war das Reserverad entnommen und nach vorne auf die Front geschraubt worden. :D Aufprallschutz, moderner Airbag und gleichzeitig der Antrieb für die Scheibenwasserpumpe, die Luft aus dem Reserverad entnahm.
Nun war in der Reseveradmulde unterm Sitz also ein genau passender 50l Frischwassertank. Im Motorraum (1,6l, 50PS, 2,5l Motoröl!!!) waren zwei Batterien mit Trennrelais. Ich glaub, die beiden Batterien waren schwerer als der Motor.
Geheizt wurde mit einem Campinggazkocher, wo ein umgedrehter Tontopf drauf stand.
Wir beide schliefen mit unserem "Großen" (damals 9) im Bett, der "Kleine" (damals 6) bekam mit Isomatten ein Bett auf dem Boden gebaut, weil er noch quer passte. Uns war aber bewusst, das dies nur noch kurze Zeit gut ging.
Der Bus wurde alltags genutzt und bewährte sich in einem der schlimmsten Winter durch seinen Heckantrieb.
Nie werde ich die beiden "Gucklöcher" vergessen, die nach längerem Motorlauf in der Frontscheibe entstanden, so das man in gebückter Haltung endlich losfahren konnte.

Im Frühjahr endete mein Zivildienst und die Abfindung nutzen wir um nach Lyding in Witten zu fahren und ein GFK Hochdach zu kaufen. Es wurde einfach auf die Regenrinne gesetzt und mit Spanngurten fixiert, ab ging es mit mulmigen Gefühl nach Haus.
Dort alles wieder runter und zum Entsetzen der Nachbarn begannen wir mit der Stichsäge den Ausschnitt im Mittelteil des Daches rauszusägen, wo als Option auch das grosse Schiebedach hätte sitzen können.
Das Dach ordentlich drauf und mit Spezialkitt verklebt, ins Hochdachheck ein gebrauchtes Wohnwagenfenster und einen Heckträger für 4 Fahrräder montiert.
Innen wurde die Krümmung im Dach mit Balken ausgeglichen, zusammen mit einem halb den Dachausschnitt überdeckenden Brett entstand ein weiteres Doppelbett. Über dem Fahrerhaus wurde es mit einer Klappe ein Kleiderschrank.
Das Verkleiden des Innendachs mit Teppich blieb auch ewig in unseren Köpfen Bild, vielleicht hätten wir kein Pattex nehmen sollen.

Mit dem Bus sind wir zu viert mit unserem Perser außer in in Deutschland, Holland durch Nordfrankreich und Italien gedüst. Die weiteste Tour ging von Pisa über Schleswig bis Solingen. Mit 50 PS. :)

Im Winter wälzte ich die Lyding Prospekte, wo hinten die Vorschläge zum Umbau von damaligen Kasten waren.
Mein Traum wäre ein "Düsseldorfer" Mercedes T2 mit 130 PS gewesen. Aber ich hab es leider nicht realisiert.

Internet? Damals hatte ich einen Sharp MZ800 mit Akustikkoppler....

Jagstcamp-Widdern am 08 Dez 2011 11:03:51

@sven:
besserwissermodus an - das reserverad war beim t2 (zumindest beim t2b) nicht unter der sitzbank, sondern im laderaum seitlich stehend - besserwissermodus aus :D

weisz ich noch, weil ich mir die halterung fürs reserverad selbst zusammengeschweisst habe und die graukittel in bawü nicht bereit waren, das tüv-mässig zu akzeptieren, geschweigedenn einzutragen...

alle t2 - fahrer die ich kannte (einschliesslich mir) sind dann ins tiefste bayern (neuulm) zum tüv, die haben das teil widerspruchslos eingetragen!

grusz hartmut

haballes am 08 Dez 2011 11:13:01

8) Für den "Bus" geb ich Dir recht, aber ich hatte den Kastenbulli ohne Scheiben, der vorne drei Sitze hatte. Ich hatte ja auch die halbhohe Trennwand, Durchstieg nach hinten hieß klettern. Links und rechts hatte der Vorbesitzer auch zwei Wohnwagenfenster reingeschnitten. Der Tank für die Reserveradmulde war übrigens von Reimo lieferbar und passte nur in die "LKW" VW-Busse. Meist waren es die Postbullis mit den Buckelhochdächern.
Mein Lyding-Dach war mit integriertem Spoiler richtig spacig. :D

Ich muss unbedingt mal gucken, da gibt es noch Fotos, mit einem langhaarigen Haballes drauf.... :D

Beduin am 08 Dez 2011 16:29:00

Auja, mach mal ;D

est am 13 Dez 2011 20:22:58

Genialer Link, echt stark ! 8)

LG

reisesubi am 14 Dez 2011 08:20:27

logri46 hat geschrieben:hallo!
Mit einem gewissen Neid lese ich die Beiträge zum Selbstbau/Ausbau.
Als wir begannen war es Mitte 70,und nix Internet.Wenn man nicht zufällig einen Anbieter auf der Messe fand oder ein Katalog in der Wohnwagenzeitung
inseriert war geriet die Teilebeschaffung wahrhaftig zur Arbeit.
pm gabs auch noch nicht.Eines war immer besonders ärgerlich-
man hat was gekauft und einige Zeit drauf fand man das Teil woanders günstiger/ besser.Anfang der 80er gings dann,da gabs im Ruhrgebiet die Fa. Lyding und auch andere Anbieter wie Reimo.
Heute kann man vergleichen und tolle Sachen realisieren und da macht es Freude in den Beiträgen den Ideen zu folgen.
Diverse Zipperlein zwingen uns heute ein Fertigprodukt zu fahren,aber das Optimieren kann ich nicht lassen!
Weiter viel Freude für alle Selbstbauer Lothar


Da stimme ich dir zu.
Wo ich herkomme, gab es zu dieser Zeit noch nicht einmal eine einschlägige Messe oder Zeitschrift, trotzdem wurden Wowa mit großer Freude, viel Geschick und einem ungeheuren Improvisationtalent selbst gebaut. Das zeigt, die Faszination "Camping" ist ungebrochen und unabhängig von Mauern.
Wir Camper wissen, warum.

reisesubi

deraltehase am 14 Dez 2011 17:35:00

est hat geschrieben:Genialer Link, echt stark !


nur leider ohne Happy-End :cry:

matkalainen am 15 Dez 2011 11:54:29

Hallo zusammen,

es war im Frühjahr 1974, da haben wir einen neuen VW Bus gekauft. Nichts weiter drin als 2 Vordersitze. Und dann ausgebaut.

Es kam von Westfalia eine Klappsitzbank rein, ein Hängeschrank, ein Klapptisch und ein kleiner Schrank mit Isolierfach (kein richtiger Kühlschrank) und Spüle. Ein paar Gardinen vor die Fenster und das Reserverad wurde vor den Bug geschraubt. Und das wars auch schon.
Gekocht wurde auf einem kleinen Kocher mit Gaz-Kartuschen. Zur Wohnraumbeleuchtung hatten wir Kerzen. Eine Wohnraumbatterie hatten wir nicht. Für eine Gasheizung war kein Geld mehr da - wir wollten sowieso nur im Sommer reisen. Campingstühle passten nicht mehr rein, also kam eine zusammenrollbare Hängematte mit. Viel Auswahl an Zubehör und Teile gab es sowieso nicht. Man mußte immer improvisieren weil irgendwelche Ausbauteile fehlten, oder... es gab sie einfach noch garnicht.
Satfernsehen, Mobilfunk, Navi, UMTS Internet ??? Wir waren schon froh, wenn das Kasettenradio nicht jaulte.

Im Sommer 1974 war unser Bulli fertig und es ging damit sofort zum Nordkapp. Das Jahr drauf wieder nach Norwegen, zu den Lofoten, dann nach Schottland, kreuz und quer durch die Alpen, nach London, nach Paris usw. . 6 Jahre später war der Wagen zu klein geworden, wir hatten Nachwuchs bekommen und ein Größerer mußte her. Wir fanden einen gebrauchten Transporter mit überholter Maschine. Einen Daimler Benz 508 D. Ein halbes Jahr später war dieser Wagen reisefertig.

Jetzt aber mit Heizung, Kühlschrank und richtig kleiner Küche. Sogar ein kleines Badezimmer (allerdings ohne Duche) ließ sich hier einbauen. Die Ausbauteileversorgung war wesentlich besser geworden. Es gab mittlerweile auch mehr und mehr fertige Wohnmobile.

8 Jahre haben wir unseren Daimler gefahren - dann haben wir den Kampf gegen den Rost aufgegeben und ihn bei einem Händler in Zahlung gegeben.

Oh, was habe ich in diesen Jahren gebastelt !

von Rolf

invaderduck am 16 Dez 2011 01:49:59

Hallo Leute,
Ich fahre immer noch nach 24 jahren meinen Discoverfun/608 D Bj 80,
den ich 87 gebaut habe aus einem LKW und einer Klimalaborkammer,
beides gebraucht und bis heute bin ich damit 286 000 km gefahren,bei 180 000 habe ich den Motor mit einem Turbo,Ladeluftkühler
und Wassereinspritzung auf 129PS getunt,der Womo ist mit höchster
Technik ausgestattet so wie PC-gesteuerter Luftfederung,Ortungsradar
für Wasser ablassen an der Ensorg.Station,4 Austellbaren Solarpan.
(der Sonne nach),Warm.W.Unterb.Heizung mit 3 Umwälzpumpen(Eigenbau)
echt gemauertem Kamin u.s.w.u.s.w. Ich habe mir damals ein Traumwomo
gebaut,der mit der heutiger Wohnmobiltechnik durchaus noch gut
mithalten kann,das beweisst das Ich bei dem SAT-Treff im Okt. in
Wietzendorf die Nr.1 unter 800 Fahrzeugen war,(bin auch present im
Reisemobil-International Zeitschrift Nr.12 jezt für Dez,),

Mein Wohnmobil ist im Internet present unterm: --> Link bei
den Bayernwohnmobilforum !
mit an alle Berichtschreiber, Jan/Invaderduck

haballes am 16 Dez 2011 08:46:23

:) Das ist so ein feiner Fred hier und noch besser, daß endlich mehr Leute auspacken und ihre Ausbaugeschichten erzählen.

@invaderduck
Leider verläuft dein Link auf einen Seitenfehler. Versuch doch mal ein zwei Bilder hier einzustellen.

Ich werd am Wochenende auch mal Fotoalben und Scanner bemühen.


Müssen doch noch mehr Selbstausbauer aus alten Zeiten hier im Forum sein.
Traut euch!

macherknox am 16 Dez 2011 12:27:02

Hallo Invaderduck,

wahnsinn Dein Teil, mir gefällt am besten das Steuerrad im Elektroschaltschrank. Ich nehme an, man braucht für die Bedienung noch ein extra Kapitänspatent...!

Für alle anderen der Link ist irgendwie komisch, aber mit Google kam ich hier zum Ziel: --> Link[/url]

Beduin am 16 Dez 2011 14:54:19

Dann bin ich mal gespannt ob der Link jetzt tut --> Link tut :)

est am 16 Dez 2011 15:29:50

Ist ja Hammer ! 8)

Fliegt der auch ? :-o

L G
est

invaderduck am 16 Dez 2011 21:08:21

Hallo Leute,
Mein Discover kann leider nicht fliegen,aber sonst kann er vieles
und wenn man bedenkt das ich die Elektronikschaltungen damals
fast alle selbst entwickelt habe und es funktioniert noch alles tadellos,
bei 4,2 km Kabel das ich instaliert habe,ca 36 Schaltungen,27 Luftventilen,
(PC gesteuert) ,4Luftzylindern(2 für die Solarpanels auzustellen und
2 für die eing.Stufen auszufahren ) 3 Spann.Wandlern,3 programierbaren
Digit.Ladegeräten 10-30 A,und die ganzen Bewegungen - Sol.p.,Markise,
Eing.stufen,Fahrräderkoffer lassen sich auch mit einer Fernbedienung
steuern,u.sw.u.s.w......

an alle, Jan,Invaderduck

daktari110 am 16 Dez 2011 21:36:53

Cooles Teil der Discover.
Mein Selbstausbau hat sich Anfang der 90er auf das wesentliche reduziert. Mit Anfang 20 brauchte man nur ein Gestell für eine leidlich breite Matratze, einen Kühli für´s Bier und ein paar Alukisten, die Kocher, Proviant und Co aufnahmen und unters Bett passten und gleichzeitig draußen als Tisch bzw. Küchenarbeitsplatte dienten. Wenns kalt war, ging man halt zu zweit in einen Schlafsack, Toiletten gab´s irgendwo unterwegs (oder Notfalls mit Klappspaten in die Botanik :D ).
Das Vehikel war ein T4 mit 78PS Saugdiesel, hat nie schlapp gemacht und mich von Südspanien bis Norschweden durch halb Europa treu begleitet (das Auto war immer das gleiche, die Beifahrer(innen) wechselten).
Als ich ihn dann gegen meinen ersten LR Defender (der auch als Basic-Wohnmobil umgebastelt wurde) eingetauscht habe, war mir schon ein wenig wehmütig ums Herz.
und entspannte Weihnachtstage, Stefan

invaderduck am 14 Feb 2012 16:22:30

Hallo Leute,
im Reisemobil/3-März ist ein 3 seitiges Bericht über mein Discoverfun
und eingebauter Technik,Wer interessiert ist kann reinschauen,es lohnt sich
da ich jedemenge Hitech eingebaut habe !

, Jan/Invaderduck

atlantikcruiser am 22 Mär 2012 17:54:16

Tja, Camping war irgendwie schon immer mein Ding. Als Kinder im eigenen Garten, später dann im Süden. Einen Traum vom eigenen Womo hatte ich seit ca. 1975. Da hab ich bereits die ersten Grundrisse gezeichnet, auf Düdo-Basis. Aber am Ende des Geldes blieb dann doch nur das Zelt, mit dem wir einige Jahre Urlaub machten. 1988 ergab sich dann die Gelegenheit und die Notwendigkeit, nachdem wir uns nach dem Tauchen in Holland am Deich mal wieder den A...sch abgefroren hatten. Wir suchten konkret und kamen bald darauf, dass es nur ein Selbstbau sein konnte... und ich hatte noch meine Pläne von früher. Wir fanden einen alten Bäckerei-Düdo, der nur von 77 - 82 im Dienst gewesen war. Dann hatte ihn ein Kfz-Meister gekauft und angefangen auszubauen. Die Fenster und die Isolierung waren schon drin. Ich setzte noch ein Hochdach drauf und baute dann die Inneneinrichtung ein. Kaum waren 1000 Std. vergangen, waren wir schon fertig. Ja, so entstand Hermann, der mich nun seit 1988 begleitet. Eben hab ich ihn in seine Garage zurückgebracht, nach einem 1-wöchigen Trip ins Elsaß. Da tickerten dann die 200000 Km auf dem Tacho durch. Solange gehen wir unseren Weg schon zusammen. Wir sind kreuz und quer durch Europa getourt, von oben bis unten. Und wir denken noch lange nicht ans Aufhören.
Jens :)

rws4711 am 22 Mär 2012 23:42:17

Wir haben uns 1980 einen 2 Jahre alten VW bus mit 40.000 Km fuer eine fahrt durch Africa gekauft.
Wir haben ihn dann mit hilfe eines Einbau satzes von Westfalia in einen Camper umgebaut.
Leider ging auf der probefahrt durch Deutschland der motor kaputt. Habe dann herausgefunden das der haendler mich betrogen hatte und das Auto 140.000km auf dem buckel hatte.
Nach viel Drama ( das Auto wurde vor meiner wohnung mitten in der nacht angesteckt und brannte aus) und anwalt habe ich dann mein geld zurueck bekommen und musste wieder von vorn anfangen.
Wir haben uns dann einen Mercedes 319 gekauft der teilweise recht primitiv umgebaut war. Haben dann noch ein wenig gebastelt und sind dann bis nach Kapstadt gefahren.
Wir Hatten einige technische probleme in der Sahara ( Verbogene Vorderachse und Verteiler kappe in 3 teile) und Zaire ( Kardan welle gebrochen) und auch in Zambia (Cylinder kopf dichtung und ventile)
Muss aber sagen es war eine tolle zeit. Wenn ich daran denke das ich eine 200ltr drum voll benzin im Auto hatte wird mir noch heute ganz komisch.
Aber wenn man jung ist kann sowiso nichts passieren

Hier noch ein paar bilder




Administrator am 23 Mär 2012 00:25:23

haballes hat geschrieben::) Das ist so ein feiner Fred hier und noch besser, daß endlich mehr Leute auspacken und ihre Ausbaugeschichten erzählen.


Ich werd am Wochenende auch mal Fotoalben und Scanner bemühen.

!



und?

haballes am 23 Mär 2012 00:48:31

:( Verdammt. Ich hab Bilder. Und hab sie auch hier im Forum in einem anderen Fred dann eingestellt. Stimmt, bei diesem Fred hier kochten schon meine Erinnerungen hoch. Das hatte ich wieder vergessen. :oops:

Wird Wochenende, ich hau was hier rein.

matkalainen am 23 Mär 2012 10:47:03

Hallo,

@ rws4711.....Tolle Bilder !

Ich habe auch mal ein bischen rumgestöbert und ein Bild von unserem selbstausgebauten Mercedes gefunden

von Rolf


haballes am 23 Mär 2012 11:39:30

Administrator hat geschrieben:
haballes hat geschrieben::) Das ist so ein feiner Fred hier und noch besser, daß endlich mehr Leute auspacken und ihre Ausbaugeschichten erzählen.


Ich werd am Wochenende auch mal Fotoalben und Scanner bemühen.

!



und?


Werter Herr Präsident... :?
Damit Sie nicht erzürnen, hab ich kwasie schon mal die Bilder, die ich hier rein tun wollte, wiedergefunden. Ich hoff, Sie verzeihen die Ungemach...

Ich schau mal am WE, ob ich mehr Material hab.





Sind 1986 und 1987 entstanden. Das Dach hab ich (rechts, der Langhaarige im Blaumann) mir vom Zivientlassgeld bei Lyding gekauft.
Die arbeitende Frau links und später auf dem Campingstuhl am Golf von Genua, hab ich 15 Jahre später geheiratet. Ist nun auch schon wieder 10 Jahre her.

viking92 am 23 Mär 2012 11:52:25

Und welcher von den Langhaarigen is nun unser Haballes? :auslach:

Mittlerweile verstehe ich die Leute, die sich ein Mobil selber ausbauen.
Da weiss man wenigstens wo "gemurkst" wird......wenn überhaupt.
Wenn ich nur Zeit & Platz hätte... :(

rws4711 am 23 Mär 2012 12:57:23

Hallo Rolf,

Dein Fahrzeug sieht ja aus wie ein neuwagen im vergleich zu meinem

spleiss53 am 23 Mär 2012 20:15:34

Guter Thread - gefällt mir :daumen2:

matkalainen am 25 Mär 2012 23:13:58

rws4711 hat geschrieben:
Dein Fahrzeug sieht ja aus wie ein neuwagen im vergleich zu meinem


Hallo rws 4711,

das ist nur die Sonne, die sich auf dem frischpolierten Lack spiegelt.

Als wir den Mercedes 1980 kauften, war er 6 Jahre alt und hatte 180.000 km auf dem Tacho. Aber, der Motor war komplett überholt. Wir haben das Fahrzeug dann 8 Jahre lang gefahren, 200.000 km, und mußten in dieser Zeit nur Wasserpumpe, Kühler und Stoßdämpfer erneuern. Ja - und neue Bremsbeläge waren einmal fällig.

Ansonsten hat uns unser DB 508 D treu und brav dorthin gebracht wo wir hinwollten. Nach Skandinavien, sommers wie winters, immer und immer wieder. Bis in die entlegendsten Ecken.

Obwohl die Einrichtung im Vergleich zu heutigen Womos recht spartanisch war, trauern wir doch manchmal heute noch unserem Mercedes nach. Es war halt alles selbst gemacht. Vom Bau der Möbel bis zum Nähen der Gardinen.


Rolf

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