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Truma 6000 direkt an Bordbatterie? Spannungsverlust


mueckenstuermer am 17 Dez 2011 14:13:38

Ich habe zwischen der Bordbatterie und der Truma einen Spannungsverlust von ca. 0,5 bis 0,6 Volt. Das kann bei weit runtergefahrener Bordbatterie dazu führen, dass die Truma auf Störung geht. Wenn meine Batterien noch 12,0 bis 12,1 Volt Spannung haben, fängt die rote Lampe schon an zu blinken.

Jetzt hatte ich die Idee, die Truma direkt mit einer 12V plus Leitung von der Bordbatterie zu versorgen, also den Elektroschaltblock zu umgehen.

Ist das eine gute Idee?

Wie schließe ich das an?

Habe mal ein Foto beigefügt.






Was passiert mit dem Truma-Schalter und Termostaten, wenn ich eine direkte Leitung legen würde? Oder muss das direkte Kabel zum Schalter gelegt werden?

Was für eine Sicherung baue ich dazwischen; wie viele Amp?

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Gast am 17 Dez 2011 14:42:09

Wenn Du gleich von der Batterie zum Stromanschluß der Truma eine neue Leitung verlegst, plus und minus, diese mit 10Amp. absicherst bist Du auf der sicheren Seite, ich würde ein 2,5mm² kabel nehmen

Gast am 17 Dez 2011 14:46:16

Bei 12V bist du aber schon nahe an der Grenze, wo du deine Batterie nicht noch weiter leersaugen solltest, weil sie sonst bei mehrfacher, dauerhafter Unterspannung Schaden nehmen kann.

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inzman am 17 Dez 2011 14:53:03

raidy hat es schon vorweggenommen. Ich habe das HPR System von Agtar drin und dort hat man mir dringend geraten, nie unter 12 V zu kommen. Nimm mal das rote Lämpchen als Alarm, denn tiefer entladen dürfte den Akkus nicht gut tun.
inzman

mueckenstuermer am 17 Dez 2011 15:06:55

inzman hat geschrieben:raidy hat es schon vorweggenommen. Ich habe das HPR System von Agtar drin und dort hat man mir dringend geraten, nie unter 12 V zu kommen. Nimm mal das rote Lämpchen als Alarm, denn tiefer entladen dürfte den Akkus nicht gut tun.
inzman


Ja, ok! Die 12 Volt sind wohl bei Ruhestrom gemeint. Ich denke, bei Belastung gilt das so nicht!? Oder irre ich mich da?

mueckenstuermer am 17 Dez 2011 15:07:42

willy13 hat geschrieben:Wenn Du gleich von der Batterie zum Stromanschluß der Truma eine neue Leitung verlegst, plus und minus, diese mit 10Amp. absicherst bist Du auf der sicheren Seite, ich würde ein 2,5mm² kabel nehmen


Ok. Danke.

Gast am 17 Dez 2011 15:53:48

mueckenstuermer hat geschrieben:Ja, ok! Die 12 Volt sind wohl bei Ruhestrom gemeint. Ich denke, bei Belastung gilt das so nicht!? Oder irre ich mich da?


Um es gleich vorweg zu sagen. Das Bild ist etwas schlampig gemalt. Die Kurve verläuft nicht exakt so. Aber für die Erklärung ist es mal egal.
Diese Grafik ist ungenau und nur exemplarisch. Nagelt mich bitte nicht darauf fest

Wenn du eine Autobatterie mit gleichmäßiger Last enlädst, dann nimmt die Spannung U mit der Zeit h in ungefähr (ungenau!) so wie auf dem Diagramm ab.
Das heißt: Von 14,4V bis 12,8V recht schnell, dann langsam bis ca. 12V und ab so 11,8V gehts dann ganz schnell in den Keller.

Was heißt das für dich:
1) Selbst wenn du das Kabel direkt verlegst, gewinnst du hierdurch nur sehr wenig Zeit für deine Heizung weil du ja sehr schnell in die steil fallende Kurve kommst.
2) Die Heizung läuft ja nicht immer durch. In jeder Heizungspause unter 11,8V schädigst du die Batterie.

Sie stirbt aber nicht den schnellen Tod sie hält "nur" ein paar Monate weniger. Wenn dein Motto heißt: Lieber früher Batterietod wie erfrieren, dann macht es Sinn.

mueckenstuermer am 17 Dez 2011 16:03:38

@ ready

Danke sehr. Das leuchtet ein. Ich werde alles so lassen, wie es ist. Vor dem Erfrieren bleibt immer noch, Motor laufen lassen oder weiterfahren oder Landstrom. Ich dachte nur, wenn bei 12 Volt Ruhestrom noch 25 % Restkapazität vorhanden sind, warum die nicht im Notfall nutzen, wenn´s mal eng wird.

Gast am 17 Dez 2011 16:10:53

mueckenstuermer hat geschrieben:@ ready

Danke sehr. Das leuchtet ein. Ich werde alles so lassen, wie es ist. Vor dem Erfrieren bleibt immer noch, Motor laufen lassen oder weiterfahren oder Landstrom. Ich dachte nur, wenn bei 12 Volt Ruhestrom noch 25 % Restkapazität vorhanden sind, warum die nicht im Notfall nutzen, wenn´s mal eng wird.

1) Hör mal genau auf deine Batterie, die sagt gerade DANKE.
2) die Heizung heizt trotz des kleinen Spannungsverlustes gleich gut (minimalster Leistungsverlust des Gebläses aber nicht der Heizleistung). Bei einem Wandler hätte ich dir sofort eine dickere Direktleitung empfohlen dort wären es echte Verluste.

dl3ro am 17 Dez 2011 18:40:33

Hallo M,
ich habe bei mir festgestellt, dass das blinken der roten lampe auftritt wenn die Heizung mit voller Lüfterleistung läuft. Dann habe ich alle Stecker der Stromversorgung getrennt und neu gesteckt und es war weg. Womo 12 jahre in tapferen Einsatz ca. 100-120 Tage/ Jahr.
Da die Elektronik relativ wenig Strom zieht können Übergangskorrosion schon eine Rolle spielen.
Jedenfalls war noch nie ein Ausfall wegen des blinkens geben.

johnny333 am 17 Dez 2011 18:57:23

Ich habe unsere Truma auch direkt mit 2,5mm² an die Batterie angeschlossen, natürlich mit Sicherung davor. Ich habe aber auch gleich ein neues 2,5mm² Massekabel verlegt.

Grund dafür war ein Spannungsabfall von über einem Volt bei maximaler Leistungsaufnahme der Heizung. Das sind dann ca. 5A. Das war mir doch deutlich zu viel. Vor allem im Winter schaltet die Heizung dann viel zu früh ab.

Je höher die Leistungsaufnahme wird, desto höher ist der Spannungsabfall.

Bei welchem Strom hast du den Spannungsabfall gemessen?

Hat auch den Vorteil, dass die Heizung bei abgeschaltetem Hauptschalter weiterläuft.

Das was dl3ro beschreibt hatte ich auch bei meiner Truma. Da war eine kleine Sicherung vor der Heizung so korrodiert, dass beim einschalten der Heizung die rote LED nur ganz kurz aufblitzte und sofort wieder erlosch. Die Heizung lief überhaupt nicht an.

Johnny

kintzi am 17 Dez 2011 23:07:04

Hallo, Truma zieht bei max. Leistung wegen der Ventilatoren ca. 5,5A.

Spannungsverluste durch Übergangswiderstände an Sicherungen u. Flachsteckern.

Bei mir im Kleiderschrank bei 2,5mm² Ltg. bis 1/2V Spannungsabfall, da Fernsehen mit dranhängt.

Lösung: 6mm² Plus u. Minus abgesichert vom Spannungswächter verlegt u. dort ordentlicher Verteiler von dort kurze Verbindung mit 2,5mm² zu Truma/Oyster.
Seitdem keine Zwangsabschaltung wegen U-Spannung mehr, max. 0,1V Spannungsverlust zur Batt gemessen. Richi

selbstschrauber am 17 Dez 2011 23:53:25

Hallo Kollege m.,

das Problem kenne ich. Unsere Truma 6000 ging auch viel zu früh auf Störungsanzeige mit blinkender LED, sie lief dann nur noch auf kleiner Stufe und nicht mit voller Gebläseleistung. Zunächst hatte ich die Batterien in Verdacht und hab sie rausgeschmissen, das half für eine Saison. Ein Jahr später das gleiche Spiel, ich konnte es nicht glauben, dass die neuen Batt. schon wieder platt sind, zumal der erste Batteriesatz fast 6 Jahre gehalten hatte. Da habe ich dann mal das Messen angefangen und abei einen relativ hohen
Spannungsabfall an der Truma festgestellt. (Die genauen Messwerte habe ich nicht mehr im Kopf, waren so 0,2 bis 0,3V) Probehalber habe ich mal zusätzliches Plus von den Batt. direkt an die Truma gelegt und siehe da, diese 0,2V waren nun da, das Störungsblinken weg. Erst wenn ich durch massive Belastung der Batterien (Alle Lampen eingeschaltet, Fernseher etc, 25A zusätzlicher Verbrauch) diese um weitere 0,2-0,3V in die Kniee zwang, kam das Blinken wieder.
Provisorisch habe ich eine Leitung mit einem Schalter an die Truma gelegt, blinkt die, gebe ich zusätzlichen Strom via Zusatzleitung. Ist zunächst nur eine provisorische Lösung.
Dann habe ich mich wie gesagt daran erinnert, dass das in den ersten 5 Jahren ja nie ein Problem war, also wo kommt der Spannungsabfall her? Alle Steckverbindungen am EBL geprüft. Außer der vom Kühlschrankanschluss (die hat schon etwas geschmort) sahen die Kontakte gut aus. Fündig wurde ich bei den Verteilungen und der Hauptsicherung unter dem Auto, hier haben Nässe und Streusalz für Korrosion gesorgt, das ist offensichtlich die Ursache für den Spannungsabfall.
Für diesen Winter steht die Erneuerung dieser Kontakte an, bei der Gelegenheit werde ich die zusätzlichen Sicherungen für das von mir nachgerüstete Zubehör (Anschluss Wechselrichter, zusätzliche 12V Steckdosen etc.) unter dem Wagen herausholen und neben dem EBL einen zusätzlichen Sicherungskasten setzen und an diesen die zusätzlichen Vebraucher anschließen. Die Hauptsicherung verschwindet dann in einem möglichst dichten Plastikinstallationskasten damit sie zukünftig vor Wsser uns Salz geschützt ist, Dann hoffe ich, das Problem der Truma ohne "Zusatzstrom" gelöst zu haben.

Ergo: 0,2V Spannungsabfall machen bei der Truma sehr viel aus. Bei uns beruht dieser Spannungsabfall allein auf Korrosion der Steckverbinder.- Wird bei dir evtl. genau so sein.

LG

Selbstschrauber

Edit;

Kintzi schrieb:
Spannungsverluste durch Übergangswiderstände an Sicherungen u. Flachsteckern.

Bei mir im Kleiderschrank bei 2,5mm² Ltg. bis 1/2V Spannungsabfall, da Fernsehen mit dranhängt.

Lösung: 6mm² Plus u. Minus abgesichert vom Spannungswächter verlegt u. dort ordentlicher Verteiler von dort kurze Verbindung

Habe immer Schwierigkeiten seinen Telegrammstil zu verstehen, aber er meint genaue das, was ich auch herausgefunden habe

johnny333 am 18 Dez 2011 00:21:12

Mir fällt gerade noch ein:

Ab einer Kabellänge von ca. 5 Metern empfielt Truma 4mm² Leitungen.
Bei mir hing die Truma zusammen mit der elektrischen Tritt-Stufe und Backofenbeleuchtung an 1,5mm². Jaja, unsere kompetenten Wohnmobilbauer... :wink:

Johnny

mueckenstuermer am 18 Dez 2011 11:40:30

Danke für die interessanten Beiträge! Ich suche nach Korrosion und schlechten Kontakten. Mal sehen.

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