|
Moin aus dem kalten Ostrhauderfehn!
Wer kann mir wohl - losgelöst von den Aussagen meines Heizungsbauers :wink: , hier etwas zu sagen? Nachdem ab April diese Dinger wieder gefördert werden, bin ich am überlegen, so ein Teil für meinen 4-Familien - Altbau in Herford (Ostwestfalen voll vermietet) anzuschaffen zwecks Reduzierung der Heiz- und Stromkosten. Ist das wohl rentabel- auch unter dem Hintergrund, daß ich 11% jährlich der Erstellungskosten auf die Mieter abwälzen kann ? Bin für Anregungen -auch gute Hersteller- empfänglich! Werner Hallo Werner,
habe in unserem Zweifamilienhaus seit 2004 einen Dachs von Sennertec. Hatten bis jetzt, ausser dem jährlichen Kundendienst, keine größeren Störungen bzw. Kosten. Wir hatten, vor dem Einbau des Dachses, ca. einen Verbrauch im Jahr von 3.800 Liter Öl und brauchen jetzt ungefähr 4.500 Liter. Im Jahr produzieren wir mit dem Dachs für ca. 2.200 Euro Strom, den wir teilweise selber verbrauchen oder an die örtlichen Stadtwerke verkaufen. (wird durch Zähler abgerechnet) Zusätzlich bekommst du die Ölsteuer und Umsatzsteuer zurück bzw. verrechnet. Ist zwar eine gewaltige Investition, aber wenn die Anlage so weiter läuft, ist sie ihr Geld wert. Achim :D Hallo Namensvetter Achim ! :D
Erklaer einem absolut Unwissenden mal bitte, wie das mit dem Dachs laeuft, wielange laeuft der am Tag und was verbrauchst du dabei von welchem Kraftstoff ? Pro Stunde oder Tag. Und der erzeugt dabei Waerme und als Abfallprodukt quasi Strom ? Und was kostet so ein Ding in etwa ? Und wielange haelt das Teil so in etwa ? Ich danke dir schon mal fuer deine Antworten, weil auch ich mir Gedanken machen muss, unser 10 Familien-Miethaus in irgendeiner Art und Weise etwas unabhaengigiger vom heizoel zu machen, Verbrauch ca. 9000 liter pro Jahr. von der schoenen Mittelmosel :D Achim
Unabhängig vom Öl wirst du nicht, im Gegenteil du wirst mehr brauchen. Am efektivsten ist ein BHKW das 24 Stunden durchläuft. Im Winter kein Problem. Du brauchst im 10 Familienhaus einen großen Warmwasserspeicher um die Duschzeiten morgen und abends gut abzudecken- Ungefähr 3000l im 10Fam.-Haus, je größer desto besser und wirtschaftlicher. Du brauchst ausser dem BHKW noch eine Ölheizung für die Spitzenlastabdeckung im Winter bei Minusgraden. Deswegen je größer der Wärmespeicher desto weniger wird die Ölheizung laufen. (Kann natürlich auch eine Pallettsheizung sein, rechnet sich aber nicht wegen dem geringen Bedarf) Für so ein großes Haus ist ein BHKW Ideal. Das wichtigste ist die Einstellung der Komponenten untereinander. In deinem Fall währe ein BHKW mit 15-25 kW thermischer Leistung angebracht. Der Betrieb sieht so aus das jede Stunde 15 kW Wärme erzeugt werden x 24 am Tag. Diese Wärme geht über einen Wärmetauscher in den Wärmespeicher aus dem die Heizkörper versorgt werden. Fällt die Wärme im Speicher unter einen Wert der über die Aussentemperatur gleitend geregelt wird heizt die Ölheizung nach. Steigt der Wert über ca.75-90 Grad im Speicher schaltet das BHKW ab. Aus diesem Speicher wird über einen weiteren Wärmetauscher auch das Warmwasser entnommen. Zur Abrechnung des Ganzen. Wie geschrieben kannst du 11% der Anschaffungskosten auf die Mieter abwälzen. Das sind grob gerechnet 40-50 Euro Mieterhöhung pro Wohnung. (Die Mieter werden nicht besonders begeistert sein, kannst Ihnen aber geringere Nebenkosten in Aussicht stellen.) Die gesamte erzeugte Wärme wird über einen Wärmemengenzähler gemessen. Der gesamt erzeugte Strom über einen Stromzähler. Dagegen wird der ÖL-Verbrauch sowie die Wartungskosten dagegengestellt. Jetzt gibt es sicher einen Quotienten der dir sagt aus 100 l Öl werden soundsoviel % Wärme und Strom. Damit hast du die Gesamtkosten für die Wärme die du dann nach dem bisherigen Schlüssel auf die Wohnugen verteilen kannst. Der Strom gehört dir und den wirst du dann an den Stromversorger verkaufen, dabei kannst du noch was verdienen. Zu beachten ist noch die Steuerliche Seite da du u.U. Steuerrückerstattungen für das verbrauchte Öl bekommst. Wenn du noch Fragen dazu hast beantworte ich diese Gerne. PS: Ich verkaufe keine BHKW's habe aber viel mit Energiemanagment zu tun. Angetrieben wird der Motor wahlweise mit Diesel, Pflanzenöl oder Gas.
Der Verbrauch meines Dieseldachs liegt bei etwa 1,8 Liter pro Stunde. Es wird Strom erzeugt, etwa 5,4 KW/h, und als Abfallprodukt die Abwärme in die bestehende Heizung eingespeist. Heizleistung etwa 14 KW/h. Laufzeit bei den z. Zt. herrschenden Temperaturen: 20 Stunden Der erzeugte Strom wird entweder - selbst verbraucht, dies wird mit 5,11 Cent sogar noch vergütet, oder - eingespeist in das Stromnetz mit einer Grundvergütung von 5,11 Cent plus dem vierteljährlich berechneten Durchschnittspreis von Strom an der Leipziger Strombörse (das können nochmals 3 - 10 Cent sein) Viele Informationen rund um den Dachs bekommt man im Dachs Forum! aus dem sibirischen Hunsrück von einem Dachsbetreiber, der sein Haustier jetzt auf Volllast stellt :D Edit: Der Förderbeginn ist nicht der 01.04.2012 Irrtümlich wurde dies in einem Artikel so beschrieben. Zum 01.04.2012 soll die Förderhöhe feststehen! Ich habe mal nachgelesen was Klein_BHKW's für Wirkungsgrade haben.
20% Strom 75% Wärme 95% Gesamt Für die Aufteilung der Kosten würde das bedeuten ca. 78,5% der Kosten enfallen auf die Wärmegewinnung und sind somit Umlagefähig auf die Mieter. Die Fa. Vaillant/Honda bieten auch eine Lösung an. Dank an euch alle- dann werde ich mir mal ganz konkrete Angebote machen lassen. Übrigens: bei uns würde normales Stadt-Erdgas zum Einsatz kommen.
Werner Na ja, bei mir sieht das anders aus, ich verkaufe den Senertec Dachs seit 15 Jahren und habe auch viel mit allem rund um Energie zu tun. Im 10 Fam. Haus reicht ein 1.000 Liter Hygienespeicher, da ist Heizungswasser drin, Trinkwasser fleißt nur durch ein Edelstahlrohr und wird dabei auf über 60 Grad erwärmt. Grundsätzlich sagt man, dass etwa ein Drittel der Gesamtleistung des notwendigen Wärmebedarf KWK sein sollte. Bei einem Gebäude im Bestand, dass einigermaßen gedämmt ist halte ich einen SenerTec Dachs mit ca.14 kW Wärmeausgangsleistung ( mit nachgeschalteten Wärmetauscher ) für optimal. Zusätzlich wird jedoch eine Heizung weiterhin benötigt. Wenn die alte noch einigermaßen ist, kann man die stehen lassen. Der Dachs schaltet die Heizung elektrisch ab, so dass diese nur bei sehr kalten Tagen arbeiten muss. Da ein Kleinkraftwerk leider wesentlich Störungsanfälliger ist, sollte ein zusätzlicher Wärmeerzeuger Standby stehen. Ein 10 Fam Haus sollte man mit einer Heizung von 40 kW beheizen können, wenn nicht unbedingt Wärmedämmmaßnahmen durchführen. Nach der Drittel Regel ist eine KWK Leistung von 12 -14 kW optimal. Energiesteuerrückzahlung vom zuständigen Hauptzollamt erfolgt immer, wenn man einen Antrag stellt. ( Jährlich ) Man kann ab dem 01.04.2012 Anträge stellen, die Förderhöhe steht fest: --> Link
Greife die Frage nochmal auf. Was kostet so ein Teil und wie lange hält es? Was entsteht an jährlichen Kosten für Wartung und Verschleiß? Hab mal gehört das das nicht ohne sein soll. Kai So-ich habe eben ein längeres Gespräch mit dem Heizungsbauer meines Vertrauens gehabt. Der war gerade die letzten Tage wieder auf einer entsprechenden Schulungsveranstaltung von Vaillant. Er rät mir dringend von BHKW ab (obwohl er auf Wunsch auch gern eines verkaufen würde), da die nur dann wirtschaftlich sind, wenn sie möglichst viele Betriebsstunden laufen. Und bei meinem 4-Familienhaus wird das nur in den Wintermonaten sein-im Sommer frisst sich die Investition kaufmännisch gesehen wieder auf, da kein Strom produziert wird, die Kapitalverzinsung aber negativ weiterläuft. Er rät mir zu Solarthermie und Gasbrennwerttechnik- und wird ein entspr. Angebot machen.
Warten wir es mal ab! Werner Scheint zwar Dein Vertrauen zu haben, aber reicht das ? Ahnung scheint er jedenfalls keine zu haben. :roll: Zu einer fachgerechten Beratung gehört eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Zu einer weiteren Beratung ( Solar- und Brennwert ) gehört wieder eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Aber offenbar macht er es mit, mein Heizungsbauer hat gesagt ..... :? Wie hoch hat er den die Einsparungen der drei entfallenden Stromzählergrundgebühren veranschlagt? Das Viefamilienhaus hat nur noch einen abrechnungsrelevanten Summenstromzähler zum Netzbetreiber, also auch nur einmal die Grundgebühr. --> Link Wie hoch ist die Jahreslaufzeit der KWK Anlage ? Ich schätze mal über den Daumen, dass in einem 4-Fam Haus eine KWK Anlage mind. 1.500 €/ Jahr Energiekosten einspart. Wieviel Euro spart er denn mit einer Solaranlage und Brennwertheizung ein ? Wie hoch ist die Rücklauftemperatur bei Deinem Gebäude, garantiert er den Einspareffekt der Brennwertheizung ? ( Ein Trick ist einfach die max. Einsparung der Brennwertheizung zu benennen, da die Rücklauftemperatur aber in der Regel bei Gebäuden im Bestand wesentlich höher ist, kann der Einspareffekt der Brennwertheizung nur zu einem Teil genutzt werden ) Übrigens, der Stromverbrauch einer Brennwertheizung ist zum Teil erheblich höher ( das doppelte ) als bei einer normalen Heizung. Frag mal wie gross denn der Strommehrverbrauch der neuen Brennwertheizung und Solaranlage im Jahr ist. ( Steht aber auch in der Wirtschaftlichkeitsberechnung ) Hallo Werner, mit BHKW hat er recht, es geht nur, wenn du auch im Sommer die anfallende Wärme verkaufen kannst.
Mit Brennwerttechnik sparst du natürlich, aber das fressen für viele Jahre, die zusätzlichen Heizkörper wieder auf, denn die brauchst du, weil die Vorlauftemperatur ja niedrig ist. Haben uns auch für unser Mietshaus damit beschäftigt, haben einen ganz "normalen" Buderus einbauen lassen und das war gut so.
Ich fürchte das mit der niedrigen Vorlauftemperatur verwechselst Du mit einer Fußbodenheizung. Die meiste Zeit nutzt man einen Kessel in der Übergangszeit. In dieser Zeit moduliert ein Brennwertgerät die Flamme (Leistung) runter. Dein Kessel heizt dann mehr um die Abgase, samt der Feuchtigkeit in den Abgasen, über das Dach zu bekommen, als Dein Haus zu beheizen. Im Warmwasserbetrieb, oder bei den jetzigen Temperaturen ist natürlich nichts mit Brennwertbereich, weil der Kessel dann auf Vollast geht. Die Ersparnis einer Brennwertanlage bekommst Du also in den Übergangszeiten und natürlich auch mit Heizkörpern die mit 70/50, also konventionell ausgelegt sind. Genau, nur fragt sich wie gross ist die Einsparung in der Zeit in der ich die Vorlauftemperatur entsprechend niedrig fahren kann ( deutlich unterhalb des Taupunktes ), wie gross sind die Mehrkosten für Mehrverbrauch Strom und leider die relativ kurze Lebenserwartung der Brennwertheizung. ( Faustregel 2/3 Lebenserwartung gegenüber einer "nicht Brennwertheizung" ) Es soll grundsätzlich keineswegs von Brennwertheizungen abgeraten werden, ( im Gegenteil) nur muss eine Brennwertheizung auch zum Gebäude "passen". ( Kosten - Nutzen ) Ich kann die Rechnung noch nicht ganz nachvollziehen. Bei den anfallenden recht hohen Wartungsaufwand (laut Homepage Hersteller) Lebenserwartung des Verbrennungsmotor u.s.w. wann tritt denn dann ein Überschuss ein?
Also wie lange dauert es bis man die Anschaffungskosten, einschl. Wartungskosten, wieder rauß hat? :? Schließlich ist eine "normale" Heizung ja vorhanden, es handelt sich bei dem Kauf ja um 100% Mehraufwand. (Bei Neubau mag es anders aussehen, mich interessiert jetzt aber mehr der Renovierungsaspekt.) Hallo Werner,
ich habe zwar keine Vaillant sondern einen Dachs von Senertec, aber mir ging es damals bei der Planung auch so, dass fast alle Heizungsbauer mir andere Systeme empfehlen wollten. Frage doch mal deinen Heizungsfachmann wieviel Anlagen er schon eingebaut bzw. am laufen hat. Die meisten Heizungsbauer haben keine Erfahrung mit den Geräten und den Dachs dürfen sowieso nicht alle warten oder einbauen. Mein Gerät läuft seit 2004 in meinem Zweifamilienhaus und ich bin sehr zufrieden. Mein Heizungbauer (Chef selbst) kennt sich bestens mit den Geräten aus, da er einige eingebaut und am laufen hat, auch in kleinen Wohnanlagen auch Einfamilienhäuser. Ich glaube dass es mit so einer Anlage wie mit einem Auto ist, es ist halt nur so gut, wie die Werkstatt. Achim Ach herrje- und nu??? Nu weiss ich gar nix mehr. Wer kann mich denn da vor Ort beraten- von "unabhängigen" Energieberatern hatte ich zuvor noch nichts gehört. Fragen über Fragen:
-Warum macht mein Heizungsbauer (recht große, am Ort renomierte Firma), eine solche "Falschberatung ? -Kann ich den Schornsteinfeger fragen?? Der Berater des Heizungsunternehmens sprach davon, das BHKW in der für mein Gebäude geeigneten Grösse nur 1 KW/h Strom liefere-das aber auch nur, wenn die Anlage läuft, um Wärme zu produzieren. -Also-im Sommer Stillstand. Dann muss Strom wieder von aussen zugeliefert werden-individuell in die einzelnen Wohnungen... jonathan Hallo Jürgen,
ich habe seit 2004 keine andere oder zusätzliche Heizung als den Dachs. 2004 wurde bei mir der 22 Jahre alte Buderuskessel durch einen Dachs ersetzt und leistet zu 100% meinen Heizungsbedarf. Auch jetzt bei Minus 20° kein Problem. Achim Nun sollte man mit den Vergleichen nicht ständig springen.
Sobald Dein Haus ein Mindesmaß an Dämmung hat, lohnt sich eine Brennwerttherme. Wie gesagt, die absolut größte Zeit des heizens ist die Übergangszeit. Aber selbst jetzt heizt das Gerät nicht nur auf Vollast, sondern durch den ensprechenden Rücklauf moduliert das Gerät. Ein altes Gerät fängt an zu takten, sprich die Abgaswege kühlen aus und die musst du beim nächsten Anlauf wieder mit aufheizen. Von der inneren Auskühlung des Wärmetauschers bei Stillstand durch die Thermik mal ganz abgesehen. Die kürzere Lebensdauer war bei der ersten Generation ein Problem. Die Hersteller mussten sich anscheinend erst einmal auf den Umgang mit Kondensat und Co. einstellen. Inzwischen halten die Anlagen locker über 10 Jahre. Meine ist jetzt 12 Jahre alt und auch bei meinen Kunden wurde noch keine Anlage unter 15 Jahre erneuert. Der Vergleich von einer Brennwertankage zu einem konventionellen Kessel steht außer Frage. Die Brennwertanlage lohnt sich eigentlich immer, zumal die Preise für Brennwertthermen inzwischen deutlich näher an Kesseln sind. Die eigentliche Frage galt doch aber den BHK's. Wie hoch ist da denn die Lebenserwartung in Jahren und was kostet so eine Anlage in Euro? Nachdem was ich gestern so auf die Schnelle gefunden habe, ist das BHK im Einkauf ca. 6x so hoch und soll ca. 6-7 Jahre halten. kannst Du das bestätigen, Ulrich? Hallo Punky,
meine läuft jetzt im 8 Jahr und 25.000 Betriebsstunden ohne Störung und Probleme. Achim
Danke Achim und die Kosten damals? :D Hallo Punky,
habe 2004 für den kompletten Umbau des Heizraumes - kompl. neuer Zählerschrank - neue 6000 Liter Öltanks - 1000 Liter Wärmespeicher - Brauchwasserwärmetauscher - Senertec Dachs - Ausbau alter Heizung und 10.000 Liter Öltank - Einbau BHKW 34.000.- Euro plus Mwst. bezahlt Ist natürlich schon ein Sümmchen, gibt auch ein schönes WOMO. Aber das gibt nun mal halt zu Hause nicht warm. Achim Vielen Dank Achim, endlich mal Fakten.
Für die Summe bekommt man übrigens auch ein gebrauchtes WoMo... :wink: Hast Du einen Überblick wieviel Strom Du in den 8 Jahren über, sprich verkauft hast? Hallo Punky,
von 01.2005 bis 31.12.2011: 82.712 KW 10.188.- Euro Achim
Produziert oder verkaufte kW? Hallo Punky,
jetzt willst du es aber genau Wissen, aber kein Problem. 01.01.2005-31.12.2011 Laufzeit: 21. 168 Betr. Stunden Ges. Strom = 112.190 KW Verkauft davon= 82.712 KW Somit Eigenverbrauch = 29.478 KW Achim
Ja, ich finde Deine Erfahrung echt super. Endlich mal Fakten. Mich interessieren BHK beruflich und privat. Eigentlich fehlen mir jetzt nur noch 2 Zahlen. Was hast Du für Öl in den Jahren aufgewendet und wieviel qm beheizt Du. Na gut eins noch, Du sagtest 2 Familienhaus, Eigenverbrauch Strom gilt für beide Häuser, nehme ich an? aus Hamburg Rolf Hallo Rolf,
ich habe ein Haus mit zwei Wohnungen. 1x 134 qm Wohnung 1x 112 qm Wohnung 1x 108 qm beheizte Kellerräume Der Eigenverbrauch gilt natürlich für den gesamten Wohnraum Was mich das Heizöl in der Zeit gekostet hat kann ich nicht genau feststellen, da von der alten Anlage noch ein großer Rest übernommen wurde. Kann dir aber sagen wieviel Liter die Anlage für die genannten Betriebsstunden verbraucht. Diese Anzeige ist glaube ich geaicht, da dieser Wert auch mit dem Zollamt abgerechnet wird. 21.168 Std. x 1,79 Liter = 37.890 Liter Heizöl Achim Moin Achim, noch einmal vielen Dank für Deine Energie Infos!
Ich werde mich später mal ans rechnen machen. Zur Zeit muss ich im Auftrage meiner Regierung das Wohnzimmer und Treppenhaus streichen. Das ist mein Preis den ich zu zahlen habe dafür, dass man mich im Sommer damit in Ruhe lässt und wir die Wochenenden im WoMo unterwegs verbringen können... :roll: Die ersten Geräte waren totaler Müll und waren oft nach 5 - 8 Jahren Schrott. Die aktuellen sind recht gut, dass stimmt aber nach 15 Jahren ist auch heute Schluss ( in der Regel) Ich würde auch zu einem Brennwertgerät raten, aber man muss auch auf die höheren Stromkosten des Gerätes hinweisen ! Auch eine thermische Solaranlage hat einen Strombedarf durch Regler, Pumpe, weitere Kosten Solarflüssigkeit hält nicht ewig usw. Mich störte, dass da nicht drüber gesprochen wurde. Ich arbeite seit 15 Jahren als Partnerbetrieb vom Werk Senertec . Hier ein Link zu meiner Firma: --> Link Die ältestens Anlagen die wir betreuen sind über 20 Jahre alt und laufen immer noch einwandfrei. Ich wüsste auch keinen Grund warum diese jetzt 20 Jahre alten Anlagen in den nächsten Jahren ausgetauscht werden müssen. ABER ! Die Anlagen > 10 Jahre haben in der Regel bereits einen Motorservice bekommen. Siehe: --> Link Entweder wurde nur ein neuer Kolben eingesetzt ( Kosten komplett ca. 700 € ) oder es wurde ein Austauschmotor eingebaut ( Motorzylinder ) mit Kosten von ca. 2.000 € Der Dachs kostet derzeit ca. 17.500 € zuzüglich MwSt zuzüglich Montage. In der Regel muss man mit 30.000 € komplett mit Kondenser ( zusätzlicher externer weiterer Abgaswärmetauscher ) , Hygienespeicher ( Wärmespeicher für Heizung und Warmwasser ) Kunstoffabgasleitung etc. etc. rechnen. Mein Dachs, den ich vor 2000 gekauft habe läuft auch noch bestens. Viele Infos über mein Objekt habe ich hier geschrieben: --> Link Im Moment läuft mein Dachs 24 Stunden am Tag erzeugt Strom für unser Mehrfamilienhaus den wir verbrauchen und Strom für unsere Wärmepumpe die ebenfalls 24 Stunden am Tag läuft. Ich kann nicht bestätigen, dass es für den Betrieb bzw. die Wirtschaftlichkeit einer KWK Anlage notwendig ist, unbedingt im Sommer zu laufen. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung beantwortet immer alle Fragen und ist sehr wichtig. Hallo,
ergänzend noch ein paar Angaben zu meinem Haustier: Eingebaut im November 2005 Kosten 23000,--€ Darin enthalten: Demontage der alten Heizanlage und Aufbau der neuen Anlage (Dachs) darin eingebunden die alte Anlage für Spitzenlast und als Notheizung. Bisher wurde die alte Anlage aber noch nie in Betrieb genommen. 1000 Ltr Pufferspeicher Elokasten Es handelt sich um einen Heizöldachs. Aufgestellt in einem 1 Familienhaus/5 Personenhaushalt mit 180 qm Wohnfläche. Leistung bis heute: thermische Leistung: 157433 kw/h elektrische Leistung: 79700 kw/h Eingespeist: 56900 kw/h eigener Verbrauch seit 01.01.2009: 35600 kw/h Die Vergütung kann man jetzt aus diesen Daten errechnen. Nicht zu verachten ist dabei der Anteil des selbst genutzten Stromes der zudem seit 01.01.2009 noch mit 5,11 cent/kwh vergütet wird. Die Anschaffungskosten werden abgeschrieben. Die Mehrwertsteuer wird in meinem Falle anteilig gegen gerechnet (geschäftlich genutzter Raum/Büro) Die Mineralölsteuer (250 - 300 €/Jahr) wird komplett erstattet. Kosten für die Wartung (Wartungsintervall 2700 Bh) 350,--€. Kosten für den Schornsteinfeger 0,-- € Verbrauch 4000 Ltr/Jahr Lebensdauer: unbegrenzt Der Dachs ist ein Baukastensystem. Geht ein Bauteil kaputt wird dieses ausgetauscht. Hier kostet der Motor natürlich mehr wie ein Thermosat.. :D Die Lebensdauer des Motors soll bei 17 - 20 Jahren liegen. Diese lange Lebensdauer wird begründet durch die relative niedrige Drehzahl (2750 U/min) und die wenigen Starts/Stops. Anfang 2011 kam es bei meinem Dachs zu einem Bruch eines Kolbenringes. Die Anlage schaltete sich darauf hin sofort ab. Es wurde eine neue Zylinderlaufbuchse und ein neuer Kolben eingesetzt. Diese Arbeiten wurden von der Fa. Senertec kostenlos übernommen. Nach Angaben der Fa. wurden nun verstärkte Kolbenringe verbaut. Die Problematik der defekten Kolbenringe ist auf den Schwefel im Heizöl zurück zu führen. Wie kamen wir zum Dachs? Unsere Heizanlage musste aufgrund der Emissionsobergrenzen stillgelegt werden. Durch Zufall sah ich in dieser Zeit einen Beitrag von Jean Pütz. Das hat mich begeistert. Endgültig kam es zum Kauf durch ein unabhängiges Gutachten, welches Aufgrund der vorliegenden Zahlen meines Verbrauchs an Öl und Strom erstellt wurde (wenn ich mich richtig erinnere musste dies auch vorgelegt werden um in den Genuss der damaligen Förderung zu kommen). Interessierte sollten sich einfach an die Fa. Senertec wenden. Die beauftragen dann einen Fachmann in der Nähe, der die Planung vor Ort übernimmt. Zu den Laufzeiten: In der ersten Zeit, lief der Dachs fast ununterbrochen. Schnell merkte ich aber, dass dies vollkommener Blödsinn war. Bei den derzeit herrschenden Temperaturen läuft der Dachs 18 Stunden/Tag. Bei Temperaturen um 0° etwa 12 Stunden/Tag Bei Temperaturen um 10° etwa 10 Stunden/Tag Bei 20° etwa 2 Stunden/Tag Die Laufzeit wird so eingestellt wie der größte Stromverbrauch ist. Z.B. Mittagszeit, Wäschezeit, Dunkelheit/Fernsehzeit..... Dies erfordert etwas Disziplin aber der Geldbeutel dankt es....... Die Heizung ist, bis auf die Kellerräume, eine Fußbodenheizung. Zusätzlich, meine Frau liebt Afrika, habe ich einen Bullerjan --> Link in Betrieb. So, das war es zu meinem Dachs --> Link Weitere Fragen beantworten ich gerne! aus dem sonnigen Hunsrück, wo meine PV-Anlage noch viel mehr Spaß macht .......... :D |
Anzeige
|