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am 24.8.2013 spielt im beschaulichen Brockhagen die 2011 mit dem Deutschen Rock & Pop Preis "Beste Folkrock Band" ausgezeichnete Celtic Folkrock Band "IrishStew". alles weitere hier : --> Link der Lageplan stimmt auch, ein großer Parkplatz befindet sich direkt gegenüber dem Outlet von GERRY WEBER an der Gütersloher Str. Weitere Outlets befinden sich in unmittelbarer Nähe. Bis zum Veranstaltungsort sind es ca. 700 - 1000 Meter Schade, das es bei uns nicht am klappen tut :| mfG Stefan Hallo Stefan, konnten uns gestern nicht mehr aufraffen. Wenn es das nächstes Jahr wieder gibt, poste es, sobald du es erfährst. Dann können wir es besser einplanen. Celso Fracking ist, nachdem die derzeitige Bundesregierung keine parlamentarische Mehrheit für eine Novellierung des entsprechenden Gesetzes zusammenbrachte, bei uns faktisch leider nach wie vor erlaubt. Auch hier gilt es zu beobachten, wie eine zuküftige Regierung handeln wird. Es ist nicht meine Absicht, eine - hier unerwünschte - politische Diskussion loszutreten, aber sauberes Trinkwasser, das möchte ich schon. Siehe dazu: --> Link Ottomar Zum Glück scheinen es auch viele Engländer zu wollen... hoffen wir, die setzen sich durch. Zur Wiederbelebung unseres Threads ein Tipp/etwas zum Spielen. Interaktiver travel guide des Guardian: --> Link Ein freundliches Hallo in die Runde der GB- Insider. So ganz langsam mache ich mich mit dem Gedanken vertraut, im Mai/ Juni 2014 mit dem WOMO für wenigstens 4 Wochen nach Südengland/ Cornwall zu fahren. Nachdem ich mir die ersten …zig Seiten förmlich reingezogen, die folgenden auch mal nur quer gelesen und insgesamt eine Unmenge an Infos gesammelt habe, bleiben für mich dennoch vorerst wenigsten zwei Fragen offen. Macht es Sinn Fahrräder auf diese Reise mitzunehmen? Hat jemand Erfahrungen was die med. Betreuung bzw. ärztliche Versorgung anbetrifft? Ewalld Hallo Ewald, herzlich Willkommen! Zum Thema Fahrräder: Fast die ganze Insel ist extrem hügelig mit tierischen Steigungen. Ist wirklich nur was für gut Trainierte. So mal eben in den nächsten Ort fahren, kann zu einer häufig auch gefährlichen- wegen der schmalen Strassen- Strapaze werden. Es gibt wünderschöne Radstrecken und Fernradwanderwege, die Zahl nimmt ständig zu, das bedarf aber der Planung: --> Link Celso Von wegen Medizin - vielleicht kann stu was beitragen? Mein theoretisches Wissen sagte immer, es wäre als EU-Bürger in GB kein Problem, man würde formlos Hilfe bekommen. Aber ausprobiert hab ich's nie... (evtl. muss man auch dazu sagen, dass nicht alle Briten glücklich über Qualität und Verfügbarkeit ihrer Gesundheitseinrichtungen sind.... aber wie gesagt - bisher alles graue Theorie) Hi Celso, danke für die zeitnahe und klare Ansage. Keine Räder; aber in den weltbekannten Filmen sieht man doch die „Hübschen“ immer auf Rädern rumsausen!? Ich kann auch ohne Räder leben, daran soll’s nicht scheitern. Nuvamic, da werde ich wohl noch ein wenig recherchieren müssen. Eine Auslands KV natürlich vorausgesetzt, hätte mich schon ein Hinweis auf pers. Erfahrungen interessiert. Vielen Dank zunächst. Ewald Hallo Ewald, welche "Hübschen" meinst Du? Habe ich gerade jetzt keine Idee zu. Grundsätzlich ist die Gesundheitsversorgung in GB umsonst. Wenn Du also mit dem Fahrrad z.B. eine Kollision mit einem Schaf hast, wird Frau oder Herr Doktor euch (das Schaf und Dich) umsonst zusammenflicken. Da brauchst Du keine Krankenversicherungskarte für. Da ich allerdings die Einzelheiten nicht genau kenne, hoffe ich, das Stu oder Stefan (Daktari) bald mal wieder vorbeischauen. Dann wird Dir geholfen werden. Celso "welche "Hübschen" meinst Du? Habe ich gerade jetzt keine Idee zu." Die gutaussehenden Mädels der "Fam. Pilcher". Bei der AOK, obwohl nicht meine KV, habe ich inzwischen ein Merkblatt und einen Arztsprachführer aufgestöbert. Das das hilft mir schon sehr viel weiter. Danke dennoch für Deine Hinweise. Ewald Hallo Ewald, ich guck´das ja nicht. AUCH NICHT WEGEN DER LANDSCHAFT ! Ich dachte, die reiten ständig. Celso Hab das Gefühl, die labern mehr als sie reiten. Aber gucken tu ich's auch nich. Da sind mir im Zweifelsfall meine Dias lieber als Freizeitbeschäftigung *gg* Hallo Ewald, hallo GB-Gemeinde! Zum Thema Fahrräder: Radfahren ist im UK nicht ganz ungefährlich, da es außerhalb der größeren Städte und Ballungsräume recht wenig Radwege gibt und die Straßen häufig sehr schmal und unübersichtlich sind. Ich bin in früheren (jüngeren) Jahren zwar des öfteren mit Rad und Zelt in England und Irland unterwegs gewesen, habe die meisten Autofahrer als sehr rücksichtsvoll Radlern gegenüber kennengelernt und alle Urlaube heil überstanden, so richtig toll zum Rad fahren ist die Insel aber nicht. Die letzten Jahre hatten wir die Räder immer dabei, haben sie aber kein einziges Mal vom Träger geholt. Thema Gesundheit: Der National Health Service bietet auch jedem EU-Bürger mit gültiger Versicherungskarte eine kostenlose Behandlung. Jeder Engländer hat (nach seinem Postcode zugeordnet) einen Hausarzt, zu dem er im Krankheitsfall zunächst gehen muß, und der nach einer Erstuntersuchung entweder selbst behandelt, zu einem Facharzt überweist oder aber in ein Krankenhaus einweist. Der NHS ist besser als sein Ruf, die Qualität der medizinischen Versorgung ist gut, allerdings sind die Wartezeiten auf Termine beim Spezialisten oder für OP-Termine im KH noch länger als bei uns. Immer mehr Engländer sind deshalb privatversichert und umgehen so den NHS. Als "Ausländer" hat man damit allerdings wenig Probleme, geh einfach zu einem Arzt oder Krankenhaus in der Nähe und dir wird kurzfristig geholfen. Die Botschaft in London oder die deutschen Konsulate nennen im Bedarfsfall auch die Adresse eines deutschsprachigen Arztes. und ein schönes Wochenende, Stefan Danke Stefan, damit sind meine Fragen umfassend beantwortet. Jetzt bin ich sehr beruhigt aber hoffe, dass ich auf Deine Hinweise zum NHS nicht zurück greifen muß . Deine Begründung, die Räder betreffend, leuchtet mir ein, wobei ich damit ehrlich gesagt, nicht gerechnet hätte. Es ist das erste Mal, dass wir auf die Insel wollen. Wir haben uns auf kein bestimmtes Ziel festgelegt außer der Südwesten soll es sein. Da ich täglich max. nur 200 km oder bestenfalls 2-3 Std. fahren kann, werden wir uns langsam unserem Ziel nähern. Unser Plan ist, was wir schaffen, das schaffen wir. Da wir 4-5 Wochen Zeit eingeplant haben, sollte unser Vorhaben schon machbar sein. Also nochmals, herzlichen Dank! PS: muss ich mich jetzt dafür schämen, dass ich Bezug auf „Pilcher“ genommen habe? Aber, … celseo und nuvamic müssen Ihre Erkenntnisse ja auch irgendwo gesammelt haben. Sorry! Ewald
Ewald - schämen musste dich dafür sicher nich. Meine Erkenntnisse hab ich aus den Vorschauen im TV, die haben mir gereicht. Vielleicht geht es dir während und nach der Reise ähnlich - das echte Großbritannien ist halt wesentlich interessanter und übrigens auch abwechslungsreicher. Da findet man dann solche Cliché-Anhäufungen ziemlich dröge. Die grundsätzliche Idee, es langsam anzugehen, find ich klasse. Allerdings könnten die Zeiten manchmal ein bissel eng werden. Speziell das Fahren auf den Landstraßen (B... oder gar C / D) kann ganz schön zeitraubend sein. Hat aber auch was. Mein erstes Mal auf der Insel bin ich gleich nach der Fähre "in die Pampa" und war dann schon nach einem Tag fast übersättigt mit Landschaft und Schlössern. Ein bissel Zeit zum Eingewöhnen ist da schon gut, irgendwann findet man den eigenen Rhythmus mit einer Balance aus Strecke, Angucken und Erleben. Und für den Notfall - bist du allein fürs Fahren zuständig? Oder haste noch jemand, der fahren kann? Moin! Bin Anfang August mit meinen drei Mädels durch den Tunnel auf die Insel gefahren. Wir waren zwar nur 5 Tage unterwegs und hatten neben dem Sightseeing auch Kundenbesuche (z.B.: --> Link) auf dem Zettel (btw. gibt es dort auch garantiert ein Plätzchen für die Nacht und vorher erstaunlich gute englische Weine!) , aber als süchtiger Radler hatte ich natürlich auch mein RR in der Garage. Normalerweise halte ich es maximal zwei Tage aus ohne Rad, aber in Südengland habe ich geklemmt und bin nicht einen einzigen Kilometer gefahren. Mit dem WoMo war ich auf der linken Straßenseite zumeist mit dem Spiegel in den Hecken, auf der rechten Seite aber immer noch knapp am Mittelstreifen oder drüber. Ein Rätsel woher die Briten Radsportler wie Froome oder Wiggins rekrutieren. :roll: Vermutlich fahren die in einsameren Gegenden (machen die hiesigen übrigens auch *g*). Nene, ich bin ein "Hiesiger" und fahre zwischen 8 und 10 TKm pro Jahr auf unseren Straßen und seltenst wird es eng. Wiggins und Froome haben das Radfahren jedenfalls nicht auf den Straßen von Südengland gelernt. Wiggins ist in Gent(Belgien) geboren, ist lange ausschließlich Bahn gefahren. Froome ist in Nairobi geboren und in Südafrika aufgewachsen. Wir haben auch schon mehrere, kleinere Radtouren gemacht, z.B.hier --> Link von Padstow nach Bodmin oder im New Forest: --> Link aber -wie gesagt- das erfordert etwas Planung. Lieber Ewald, lass´ Dich nicht veräppeln in Bezug auf Pilcher! Für mich persönlich gilt zwar: Ich gebe Dir mein Ehrenwort -ichwiederhole- Dir und dem ganzen Forum mein Ehrenwort, daß ich noch nie einen kompletten Pilcher gesehen habe. Aber ich gucke halt genug anderen Sch... Im Übrigen zolle ich Frau Pilcher meinen Respekt. Sie hat eine Menge wirtschaftlich und touristisch für´s eigentlich arme Cornwall erreicht. Celso Moin, ein TV Tip für Cornwall, am 06.10. 16.45 Uhr SWR. Ob der Beitrag was taugt weiß ich nicht, aber ansehen werde ich ihn mir. Bernd Dieses Herumgepilchere hat mich neugierig gemacht ... und was fand ich auf der Stelle? Seht selbst: --> Link Na, macht das Lust auf mehr? Gibt es! Hier! Zumindest als Inhaltsangabe ... --> Link Unglaublich produktiv die Dame - seit 1993 über 70 Verfilmungen im deutschen TV. Und eine natürliche Scheu hinderte mich daran, auch nur eine einzige anzuschauen. Muss ich dringend ändern! Hallo Ottomar, habe gerade mal bei onlinetvrecorder geguckt. So 30 Folgen könnte ich Dir downloaden. Danach bist Du so weichgespült, wie nach 4 Wochen Lenor Tauchbad und für keinen vernünftigen Streit mehr zu gebrauchen. Lass´es lieber wünscht sich Celso Hallo Celso, sieh mir den kurzen Moment der Schwäche nach. Auf der anderen Seite muss es auch gestattet sein, darauf hinzuweisen, dass die doch hier etwas arg geschmähte Autorin immerhin den Titel eines Officer of the Order of the British Empire trägt ... wie übrigens auch die von dir so geschätzte Edith Sitwell. Ich meine, das könnte als Beweis für Rang und Bedeutung stehen.
wir haben die als kostenlosen, hochauflösenden Download aus einem legalen (!) Archiv des US-Kongresses geholt, dort gibt es buchstäblich tausende historische Karten, teilweise 30 Mbyte-Scans, alles für lau und höchstens gegen kostenfreie Registrierung. Andreas Haddu nen Link? Danke! Ich liebe Karten! Habe auch noch was Schönes: --> Link Ausführliche Beschreibung von britischen Fernwanderwegen zu denen es wohl noch ausführlichere Bücher gibt. Von den Wegen war mir nur Offa`s Dyke ein Begriff. Ein bißchen zum Mitlaufen und Träumen! Celso In der anglo-amerikanischen Sprachwelt hat sich die Erkenntnis breit gemacht, dass das Unsagbare nur auf Deutsch gesagt werden kann. Ein Link für all diejenigen, die meinen, dass unsere schöne Sprache durch Anglizismen beschädigt werde - es geht auch in der Gegenrichtung: --> Link Ich gebe ja zu das mir einige deutsche Wörter bis dato unbekannt waren, aber einige werde ich sicherlich in meinen täglichen Sprachgebrauch übernenmen ! * Herbstlaubtrittvernügen * Schmutzwortsuche * Tageslichtspielschock * Leertretung * Eisenbahnscheinbewegung * Plauschplage * Mundphantom * Tantalusquälerlösung * Baggerspion * Zeigarnikfrustration * Fingernageltafelquietschen * Dornhöschenschlaf * Marksismus * Götzengeschwätz ;D Stefan Stefan, bleibt zu hoffen, dass dir die ominöse lingerie erspart bleibt. 8)
Naja, alles ein Frage der persönlichen Vorlieben! Her Schott ist mir gut von seinem "Sammelsurium" bekannt, was ja ein großer Verschenkhit vor einigen Jahren war und einige Nachahmer fand. Ich hatte eigentlich gedacht, viele Dinge liessen sich im Englischen einfacher und präziser benennen ("No fouling"), lasse mich aber gerne belehren. Ich frage mich, ob das Buch auch in Deutsch erscheinen wird. Celso
Meine bescheidenen Erfahrungen mit wissenschaftlicher Literatur angloamerikanischer Provinienz verleiten mich zu dem Urteil, dass einfache Sachverhalte auf Englisch sehr viel "zupackender" erfasst werden können, je komplexer die Zusammenhänge aber werden, desto unpräziser wird dann die Darstellung. Mein Gefühl war und ist, dass das Deutsche einfach "trennschärfer" ist. Und jetzt wäre es angebracht, Fachleute zu lesen. ![]()
IMHO wird im Deutschen vieles durch Groß/Klein und Kommasetzung klarer, was im Englischen unklar bleibt. Außerdem haben wir wohl des öfteren feinere Bedeutungsunterschiede bei Wörtern, die ähnliches beschreiben. Das wird es aber wohl auch umgekehrt geben. RK Hängt das nicht einfach vom Thema ab? So ähnlich wie Eskimos Dutzende Begriffe für Schnee haben (die wir nie brauchen)... Oder auch die vielen Bezeichnungen der Tuaregs für Sand, die jeweils eine andere Konsistenz bezeichnen, die für uns noch nicht einmal erkennbar ist. So weit, so klar. Aber themenabhängige Trennschärfe, ich will einmal bei diesem Begriff bleiben, bei Engländern und bei uns? Haben wir unterschiedliche Themen jenseits der Frage, in welchen Mengen beefdripping in den Pudding gehört oder bis wann spätestens die Weißwurst gegessen sein muss? Ich meine, dass sich gerade bei gemeinsamen Themen Unterschiede bemerken lassen. Was mich einmal überrascht und beeindruckt hat, waren die nach meinem Verständnis sehr unscharfen Aussagen etwa zum Thema chinesische Außenpolitik in der wissenschaftlichen Literatur und in diversen Zeitschriftenartikeln aus England, USA und Hongkong, während deutsche Wissenschaftler mir hier erheblich differenzierter schienen. Bin auf gegenteilige Erfahrungen gespannt. Meine Vermutung geht eher Richtung "sentimentaler", also gefühlsmäßiger Dinge vs. internationale, weltweite Themen. Sozusagen Heimwehland vs. Kolonialmacht. Das verstehe ich jetzt nicht so recht. Meinst Du, dass eine Sprache, egal welche, eher in der Lage ist, gefühlige Themen besser zu erfassen? Die andere Sache, dass etwa Fragen im Zusammenhang des Kolonialismus in Englisch vermutlich differenzierter erörtert werden können, leuchtet vor dem Hintergrund der deutlich längeren Kolonialgeschichte Englands auf den ersten Blick ein. Andererseits, aber das ist jetzt kein ernst gemeinter Einwand, hat der zweite Wilhelm ja alles getan, um auch einen Platz an der Sonne zu ergattern. Zur der Trennschärfe kann ich nicht allzuviel beitragen, dafür ist mein Englisch zu schlecht. Allerdings bin ich in diesem Artikel: --> Link auf einen anderen Aspekt gestoßen. Die Verfasserin schreibt über die deutsche Sprache aus englischer Sicht: "Für mich ist aber die interessanteste Eigenschaft das Vermögen, Wörter zusammenzufügen, ja richtig zu »verschmelzen«: Wörter wie katzenfreundlich oder Kadavergehorsam. Im Englischen ließen sich diese Begriffe nur durch einen schwerfälligen Gebrauch ausdrücken: so freundlich wie eine Katze oder ebenso gehorsam wie ein Kadaver. Zwar erscheinen für einen Deutschen solche Wortgemälde weder so neu noch so aufregend wie für mich, der das alles erst im Erwachsenenalter entdecken durfte. Aber auch wenn man diesen Fremdheitsfaktor in Betracht zieht, bleibt die Tatsache, daß deutsche Wörter wirklich anheimelnd bildhaft sind, bildhafter als ich es mir auf englisch träumen lassen könnte. Manche dieser Wörter verdienen es sogar, in einen kleinen goldenen Rahmen gesteckt und an die Wand gehängt zu werden. Zu ihnen zählen: schlafmützenhaft, Amtsschimmel, Schmollwinkel, Prinzipienreiter, Pappelgeplapper, Flittergelehrsamkeit, pfeifegal, pudelwohl, katzbuckeln, hinauskomplimentieren, ausgequakt, Schneckenhausmentalität und trojanischer Wortesel. " Ein paar Fragezeichen hinterlassen diese Worte bei mir. Selbst zu Ottomar habe ich nie gesagt: "Du hast ausgequakt, du mit deinem Pappelgeplapper, du trojanischer Wortesel!" Nichtsdestotrotz könnten wir vielleicht ein paar nette Wortverschmelzungen aus dem Bereich unseres gemeinsamen Hobbys kreieren, die dann vielleicht irgendwann mal die englische Sprache bereichern. Spontan fällt mir allerdings nur der Begriff "Kuschelcamping" ein. Andere Vorschläge? Celso
Ja - ist aber schwer, exakt bzw. zahlenmäßig / mengenmäßig zu belegen. Bin ja auch keine Sprachforscherin (hab allerdings mal Anglistik studiert.... is schon ein bissel her *g*). Mein Eindruck bezieht sich z.B. auf Worte wie "Gemütlichkeit" oder "Heimat". Die haben zwar notdürftige Entsprechungen im englischen, aber ich hab schon mehrfach gehört, dass Englisch sprechende die deutschen Worte als viel treffender empfinden. Mehr Beispiele fallen mir grad nicht ein, aber ich hab entsprechende Kommentare halt schon öfter gehört. Die Worte Gemütlichkeit und Heimat passen ja irgendwie zu den Wortverschmelzungen. Selbst wenn man den ursprünglichen Wortstamm kennt (Gemüt und Heim), kann man den Sinn der abgeleiteten Worte nicht ohne weitere Erkärung erkennen. Celso Celso, du Frechdachs! Zu deinem Vorschlag einer Sammlung campingaffiner Komposita fallen mir spontan nur Stellplatzführer, Stellplatzblockwart ein. Seltsam belastete Begriffe ... Nuvamic, jetzt verstehe ich dich, komme momentan aber auch nicht weiter.
Dann füge ich mal "Gemüt" meiner Liste hinzu :lol: Es könnte übrigens sein, dass vor allem das 19. Jahrhundert uns solche Begriffe beschert hat. Die Epoche der Romantik war da glaub ich sehr produktiv... at Ottomar: Frechdachs ist ein schönes Wort, Allerdings absolut nicht auf mich zutreffend! Ich habe ja das alles n i c h t zu Dir gesagt. Deinen beiden Vorschlägen fehlt ein wenig die Poesie, die z.B. "Kuschelcamping" innewohnt. at Alle Im Forum erscheint das Wort "Kuschelcamping" zum ersten Mal am 10.Juni 2007 in einem Posting von schulze. Mit rollendem rrr: "Schulze, haben sie´s erfunden?" Während ich glaube, dass Mr Schott uns mit seinem Buch ein wenig auf den Arm nehmen will, überzeugen mich die Ausführungen von Frau Fraser (die Autorin von meinem link) nicht vollends. Schließlich gibt es auch im Englischen schöne zusammengesetzte Worte wie z.B. "Greenkeeper". Oder stimmt Nuvamic Vermutung, dass das Deutsche bei Gefühlen seine Stärken hat ? Eines würde ich mir gerne von Frau Fraser erklären lassen, nämlich wo sie den Begriff "trojanischer Wortesel" gefunden hat. Eine Google-Suche in Anführungszeichen ergibt genau einen Treffer und der Treffer ist ihr eigener Artikel. Zudem erkenne ich absolut keinen Sinn in dem Begriff, ausser dass er sich vielleicht bei Gelegenheit zum Beschimpfen von Ottomar eignet. Celso |
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