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was ist erlaubt und was nicht? 1, 2


pebbels66 am 29 Feb 2012 12:51:31

Da wir nächstes Jahr unseren ersten Womourlaub planen (Süddeutschland zur Ostsee und zurück) versuche ich, noch ein paar Wissens-Lücken zu füllen. Ich würde nämlich gerne in diesen 14 Tagen komplett auf Campingplätze verzichten - mir schwebt mehr Natur als Mensch vor.
Nun meine Frage: ist dies möglich? Nicht in Bezug auf das Womo, sondern mehr in Bezug auf den Übernachtungsplatz. Ich dachte an Wanderparkplätze, Buchten an Straßenrändern, evtl. Industriegebiete oder natürlich auch offizielle Stellplätze... nur eben keine Campingplätze.
Nun hört man mal so und mal so. Wir würden solch einen Stellplatz immer erst abends an- und am nächsten Tag weiterfahren. Darf man nun an solchen Stellen parken oder nicht?
Ich hoffe auf Eure Kenntnisse und freue mich auf Antworten.

Viele pebbels66

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Gast am 29 Feb 2012 13:01:27

Moin,

ich fahre jetzt schon 40 Jahre mit dem Womo durch die Welt

und bin noch nicht ein einziges mal auf einem Campingplatz gewesen :D

ich bin letztes Wochenende erst von meiner 9 wöchigen Tour durch Deutschland zurück gekommen, habe für Übernachtungen in der gesammten Zeit 36 € an Stellplatzgebühren ausgegeben.

Ich stehe eigentlich nur frei.

Gast am 29 Feb 2012 13:06:20

pebbels66 hat geschrieben: Darf man nun an solchen Stellen parken oder nicht?


Du darfst auf jeden Parkplatz mit einem " P " übernachten, wo es nicht ausdrücklich oder mit einem Zusatzschild verboten ist.

Also fahr einfach los :D

Es gibt sehr schöne Friedhofsparkplätze oder Fußballparkplätze und nicht die Gasthöfe vergessen, ich bin noch nie abgewiesen worden, mußt natürlich schon einkehren :D

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proudbadener am 29 Feb 2012 13:24:22

pebbels66 hat geschrieben:Da wir nächstes Jahr unseren ersten Womourlaub planen (Süddeutschland zur Ostsee und zurück) versuche ich, noch ein paar Wissens-Lücken zu füllen. Ich würde nämlich gerne in diesen 14 Tagen komplett auf Campingplätze verzichten - mir schwebt mehr Natur als Mensch vor.
Nun meine Frage: ist dies möglich? Nicht in Bezug auf das Womo, sondern mehr in Bezug auf den Übernachtungsplatz. Ich dachte an Wanderparkplätze, Buchten an Straßenrändern, evtl. Industriegebiete oder natürlich auch offizielle Stellplätze... nur eben keine Campingplätze.
Nun hört man mal so und mal so. Wir würden solch einen Stellplatz immer erst abends an- und am nächsten Tag weiterfahren. Darf man nun an solchen Stellen parken oder nicht?
Ich hoffe auf Eure Kenntnisse und freue mich auf Antworten.

Viele pebbels66



In Deutschland darfst du im Öffentlichen Verkehrsraum zur wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit 1 Nacht übernachten egal wo,
soweit es nicht durch Verbots oder Gebots Schilder untersagt ist.

Wir gehen auch nicht auf CP und stehen nur frei auf Stellplätzen, Parkplätzen,Industriegebieten usw. und das schon immer.
Und da wir in unserem Womo leben kann ich Dir nur sagen das es Problemlos geht.

Nur so mal eben die Markise oder Tisch und Stühle raus holen ist dann nicht, das muss Dir dann auch klar sein :!:

friedhelm28 am 29 Feb 2012 13:34:32

hennes hat geschrieben:
pebbels66 hat geschrieben: Darf man nun an solchen Stellen parken oder nicht?


Du darfst auf jeden Parkplatz mit einem " P " übernachten, wo es nicht ausdrücklich oder mit einem Zusatzschild verboten ist.

Also fahr einfach los :D

Es gibt sehr schöne Friedhofsparkplätze oder Fußballparkplätze und nicht die Gasthöfe vergessen, ich bin noch nie abgewiesen worden, mußt natürlich schon einkehren :D


Krankenhausparkplätze nicht zu vergessen. :)

madden am 29 Feb 2012 13:38:31

Wie scchon oben geschrieben, darfst Du dich Nachts in deinem Wohnmobil aufhalten, wenn es korrekt parkt. Du also kein Halteverbot oder Parkverbot missachtest.

Das nächtigen ist an jedem Ort wo das Parken deines LKW (wenn >3,5to) gestattet ist um die Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen, erlaubt. Das bedeutet 10 Stunden Ruheaufenthalt und weiterfahren ist kein Problem.

Solltest Du allerdings ein Verbot missachten und dich auf die Fahrtüchtigkeit beziehen (weil du zb. schon wein getrunken hast) kann das "vorsätzliche" Missachten und billigende Inkaufnehmen der Fahruntüchtigkeit eine teure Sache werden, die meines Erachtens dann keine Ordnungswidrigkeit sondern ein Bussgeldverfahren mit sich ziehen kann.

Aus der Praxis: Ich bin noch nie von einem Nachtplatz auf dem ich gegen kein Verbot verstossen habe verscheucht worden. In Gewerbegebieten kann es mal zu einem freundlichen der Jungs in Grün kommen, die dann meistens aber mit guten Nachtwünschen wieder abziehen.

In touristischen Gebieten (Nord- und Ostsee) wird das Nächtigen auf Flächen mit Parkverbot für Wohnmobile oder des Nachts streng verfolgt und alle "verlockenden" Flächen werden routinemässig und täglich patroulliert. In Sankt Peter Ording kommt morgens um 06.00 Uhr der Parkplatzwächter und kassiert Parkgebühren, Kurtaxe und verpasst dir ein Ticket wegen Falschparken (40,- €). Da wirds auf der anderen Seite des Deiches deutlich billiger. Bei Wiederholung erhöht sich das auf ein Bussgeld von 200,- € wegen Parken im Naturschutzgebiet. Und die Jungs mit Blaulicht begleiten dich vom Platz. (Aber soweit habe ich es noch nie kommen lassen 8) )

Martin

jbreunig am 29 Feb 2012 13:41:09

friedhelm28 hat geschrieben:
hennes hat geschrieben:
pebbels66 hat geschrieben: Darf man nun an solchen Stellen parken oder nicht?


Du darfst auf jeden Parkplatz mit einem " P " übernachten, wo es nicht ausdrücklich oder mit einem Zusatzschild verboten ist.

Also fahr einfach los :D

Es gibt sehr schöne Friedhofsparkplätze oder Fußballparkplätze und nicht die Gasthöfe vergessen, ich bin noch nie abgewiesen worden, mußt natürlich schon einkehren :D


Krankenhausparkplätze nicht zu vergessen. :)


Einkehren würde ich allerdings nur in den Gaststätten
Bei Friedhof und Krankenhaus verzichte ich lieber
:lol:

Mir fallen da auch noch Parkplätze an Schwimmbädern und Thermen ein...
da steht es sich auch immer recht gut

wolfherm am 29 Feb 2012 13:45:59

Krankenhaus ist manchmal schlecht, wenn "Anlieferungen" mit Blaulicht und Sirene kommen. Wir hatten mal neben einer Feuerwache geparkt, ohne das vorher zu bemerken. Da war dann in der Nacht ganz schön was los. :D

jbreunig am 29 Feb 2012 13:48:11

Das war bestimmt die Feuerwache in Amberg ;)

travelrebell am 29 Feb 2012 13:52:04

im städtischen Bereich nächtigt es sich gut nah der Autohäuser in Gewerbegebieten, am WE besonders ruhig, der Flair ist nicht berücksichtigt.

Die Parkplätze an Badeseen und Freibädern eignen sich ebenfalls außersaisonal

a.miertsch am 29 Feb 2012 18:08:02

Unser Gipfel der Übernachtungsörtlichkeit war 1976 ein verlassene dörfliche Mülldeponie in der Tschechei. Wir waren den ganzen Tag gefahren und hundemüde, da war uns der Platz gleich. Am anderen Morgen sahen wir die Bescherung, wir hatten den einzigen relativ sauberen Fleck erwischt.
Albert

pebbels66 am 01 Mär 2012 12:49:45

vielen, vielen Dank für die Info´s :razz:
Nun ist alles klar!
Werde - wie immer nach unseren Urlauben - einen Bericht verfassen und diesen hier einstellen... das dauert aber noch ein paar Monate (ich bin ein "lange Vorausplaner" - leider auch aus beruflichen Gründen nicht anders machbar)

Bis dahin schaue ich mich einfach weiterhin in diesem tollen Forum um :D

LG pebbels66

apollonia am 02 Mär 2012 19:59:27

Noch ein Tipp: in ländlichen Gebieten habe die Finanzämter, Gemeinden oder sonstige Behörden oftmals eigene Parkplätze für die Mitarbeiter und Kunden.
Dort steht es sich am Wochenende auch sehr gut.

Gast am 03 Mär 2012 18:00:12

Hallo,

wir stehen auch meist frei.....

...aber wie macht ihr das dann mit Versorgung/Entsorgung? Oder ist das so zu verstehen, daß ihr zwar nicht auf CP aber auf SP mit V/E fahrt?

Würd mich interessieren.

Ich hab jetzt einmal auf der Autobahntoilette das WC entsorgt (oder besser den Inhalt) :D, hab nix versaut und aufgepasst, aber ich kam mir trotzdem wie ein Gauner vor.

Wie macht ihr das dann?


Tom

ollybär am 03 Mär 2012 18:18:13

Bei der Frage was ist erlaubt, sind Tips wie Industriegebiete, Krankenhäuser, Friedhöfe etc. meiner Meinung nach fehl am Platz. Diese Plätze sind privat oder zweckgebunden, man ist dort lediglich geduldet.

Es geht bei dieser Art zu reisen nicht nur um die Frage wo kann ich stehen, sondern wo kann ich meinen Müll entsorgen, wo die Toilette und das Abwasser loswerden, wo bekomme ich Frischwaser. Gestaltet man seinen gesamten Urlaub nur mit Freistehen, so lebt man letzlich auf Kosten Anderer, benutzt öffentliche Papierkörbe für seinen Müll, leert in öffentliche Toiletten, benutzt schonmal im verlassenen Industriegebiet den Gulli. (Natürlich niemand aus diesem Forum :) )

Ich finde, gerade einem Anfänger sollte all dies auch erzählt werden wenn er fragt was ist erlaubt und was nicht.

rolf51 am 03 Mär 2012 18:38:39

Entsorgung beim Frei stehen
> Grauwasser, am Gully oder an Entsorgungsstationen ( Stellplätze).
> Toilette, ohne Chemie/ Papier mit Spaten im Wald oder an Entsorgungsstationen (Stellplätze) oder in öffentliche Toiletten.
> Müll wird getrennt in die Aufgestellten Container entsorgt (hat jeder Ort)
> Frischwasser an Tankstellen, öffentliche Quellen, oder Stellplätze

Tipsel am 03 Mär 2012 18:52:08

Also mit dem Spaten in den Wald gehen oder das Grauwasser in den Gully.....

Solche Tipps sollte man einem Neuling nicht geben, denn das ist Schweinerei und bringt die ganze Zunft der Womofahrer in Verruf.

Niemand möchte in diese Schweinerei reintreten. Und stell dir vor, das würde jeder machen.
Und beim Kanalsystem ist vorher zu erfragen, ob das Oberflächenwasser in die Kläranlage fließt. Und da dies unterwegs kaum herauszufinden ist, ist davon abzuraten, Grauwasser in den Gully einzuleiten.

CKgroupie am 03 Mär 2012 19:20:23

Mir drängt sich auch die Frage auf: "mehr Natur als Mensch" und dann Industriegebiete oder Supermarktparkplätze? Wo ist denn da die vielgesuchte Natur?
Oder geht es doch nur ums Geld sparen?

a.miertsch am 03 Mär 2012 19:21:07

Tipsel hat geschrieben:Also mit dem Spaten in den Wald gehen oder das Grauwasser in den Gully.....

Solche Tipps sollte man einem Neuling nicht geben, denn das ist Schweinerei und bringt die ganze Zunft der Womofahrer in Verruf.

Niemand möchte in diese Schweinerei reintreten. Und stell dir vor, das würde jeder machen.
Und beim Kanalsystem ist vorher zu erfragen, ob das Oberflächenwasser in die Kläranlage fließt. Und da dies unterwegs kaum herauszufinden ist, ist davon abzuraten, Grauwasser in den Gully einzuleiten.
Bei allem Respekt, aber sämtlicher Gummiabrieb, jeder Öltropfen und aller Bremsenstaub auf der Fahrbahn landet nach einem Regen auch im Gully inclusive Zigarettenkippen und sonstigem Unrat. man kann es natürlich auch mit dem Saubermann übertreiben. Schaut mal in den genannten Industriegebieten in die Gullys, am besten, wenn eine Frittenbude in der Nähe ist. Nicht daß es Rechtens wäre, aber beim Feinstaub nimmt auch keiner auf Dieselfahrer Rücksicht.
Albert

km99 am 03 Mär 2012 19:35:42

a.miertsch hat geschrieben:Bei allem Respekt, aber sämtlicher Gummiabrieb, jeder Öltropfen und aller Bremsenstaub auf der Fahrbahn landet nach einem Regen auch im Gully inclusive Zigarettenkippen und sonstigem Unrat.
Das ist schon richtig und ich bin sicher, dass in den Gulli abgelassenes Grauwasser keine Umweltschäden hervorruft. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die nicht mit den Spezifika von WoMos vertrauten Mitmenschen davon ausgehen, dass da gerade der Inhalt der Toilette entsorgt wird. Daher sollte die Grauwasserentsorgung über den Gulli nur im absoluten Notfall erfolgen. ;)


Klaus

Tipsel am 03 Mär 2012 19:35:44

Wozu werden Stellplätze mit V+E gebaut, wenn es doch so einfach ist, wenn jeder in einer Seitenstraße übern Gully fährt.

Ich denke, es macht keinen guten Eindruck und man macht sich keine Freunde mit einem solchen Verhalten. Und nur weil auf der Straße sowieso Dreck ist, muss ich nicht mein Abwasser dort auch noch entsorgen, denn es gehört dort numal nicht hin.

Bei uns läuft Oberflächenwasser aus einem Stadtteil in den Main. Und dort gehört das Grauwasser nunmal nicht rein.

Gast am 03 Mär 2012 20:41:32

Tipsel hat geschrieben:Ich denke, es macht keinen guten Eindruck und man macht sich keine Freunde mit einem solchen Verhalten. Und nur weil auf der Straße sowieso Dreck ist, muss ich nicht mein Abwasser dort auch noch entsorgen, denn es gehört dort numal nicht hin..



Man sollte es zumindest wissen: ich habe einen streitbaren NAchbarn, daher habe ich mal mein städt. Wasserwerk gefragt, ob ich mein Grauwasser in den Gully neben meinem privaten Stplatz zuhause einlassen darf (Abwasser wird ja teuer bezahlt in der jährl. Hausrechnung). Antwort: wenn ich dieselbe Menge an Trinkwasser in der gleichen Stadt entnommen und bezahlt habe ist das Abwasser mitbezahlt.
Wenn nicht, könnte mich jeder, der das sieht anzeigen.

Das wäre die Rechtslage. Wie wir alle das handhaben ist oft eine andere Sache, klar. Man sollte es halt wissen.

ottomar am 04 Mär 2012 06:23:41

a.miertsch hat geschrieben:Bei allem Respekt, aber sämtlicher Gummiabrieb, jeder Öltropfen und aller Bremsenstaub auf der Fahrbahn landet nach einem Regen auch im Gully inclusive Zigarettenkippen und sonstigem Unrat. man kann es natürlich auch mit dem Saubermann übertreiben. Schaut mal in den genannten Industriegebieten in die Gullys, am besten, wenn eine Frittenbude in der Nähe ist. Nicht daß es Rechtens wäre, aber beim Feinstaub nimmt auch keiner auf Dieselfahrer Rücksicht.
Albert


Volle Zustimmung! Ein Nachbar und guter Freund ist Chef unserer Verbandskläranlage und berichtet folgendes: Von der Autobahnbrücke bei Rottweil wird alles an Abwasser in die Kläranlage als besonders belastetes Abwasser eingeleitet - südlich oder nördlich von der Brücke kann die belastete Brühe hinlaufen, wohin das Gefalle sie zufällig führt.

Soviel zum Thema Grauwasser.

Mit freundlichen n,
Ottomar

rolf51 am 04 Mär 2012 08:07:26

Hallo Christel,

was ist hier ne Sauerei? Bist Du noch nie bei einer Tageswanderung hinter den Busch oder in den Wald gegangen? Wenn ich meine Hinterlassenschaft vergrabe tritt niemand hinein! Wird natürlich nur gemacht wenn keine andere Entsorgung möglich ist! In Industriegebieten sind die Kanäle an die Kläranlage angeschlossen, wie auch in den Ortsmitten.
Diese Vorschläge kommen nicht von mir, lese mal das Buch von der WOMO-REIHE Band 5. Es ist für Anfänger sehr interessant mit vielen Tipps und Informationen, für die Gruppe sehr zum Empfehlen.

PS: ne Sauerei und ein Umweltschwein ist, wenn einer mit einem Undichten Motor/Getriebe durch die Gegend fährt!

Gast am 04 Mär 2012 10:15:53

Tja so gespalten wie die Meinungen sind, so sieht es schon fast in mir aus.

Bislang machen wir das so:

1. Wenn es Zeit zum Stehenbleiben ist, suchen wir einen Stellplatz. Gibt es keinen, stehen wir frei

2. Spätestenst am 3. Tag planen wir die Übernachtung so, daß wir nen Stellplatz mit V/E finden, notfalls mit vertretbarem Umweg.

3. Läßt es sich nicht vermeiden, dann leere ich mein Grauwasser in den Gully (das mach ich aber unauffällig, spät abends wenns keiner sieht).

4. Das größte Problem ist die Toilette. Wir verwenden ja Chemie. Ich bin bis jetzt nicht von den SOG-Anlagen überzeugt. Neben mir hat mal einer seine 3 Tage alte Toilette ohne Chemie entsorgt (CP). Ehrlich gesagt hats mich gewürgt....

Ist das Ausleeren auf der Autobahntoilette erlaubt? (Für mich ist selbstverständlich, daß man da sauber macht und nachwischt/-spült).

Frischwasser an der Tankstelle: Sind die da zuvorkommend oder schauen die einen an als käme man vom Mond?


Tom

proudbadener am 04 Mär 2012 21:59:18

Chips und Bier stehen bereit !! :D

haballes am 04 Mär 2012 22:18:39

:D Wir hatten das im Sommer....mehrfach....

Unauffällig find ich gut!
Deshalb gut, weil viele Menschen einfach nicht deuten können, welche Flüssigkeiten da so aus den großen weissen Fahrzeugen rauslaufen.
Und dann entstehen diese Vorurteile und Meinungen, die viel zerstören können auf Dauer.

Ich persönlich versuch immer den Kram entweder an einer Ver/Entsorgung loszuwerden, oder nimms mit heim. Wir haben eine eigene Kläranlage, die bisher auf mein Grauwasser und unser Gek...tes gemischt mit Aquakem nie negativ reagiert hat. Und sie wird regelmässig gemessen.

Grauwasser lass ich auch schon mal an Waschboxen ab, weil ich mit dem Restwasser wasche. Und ja, ich giesse sogar unsere Gartenblumen damit. Wie gesagt, unser Grundstück hat eine eigene Kläranlage. Und es ist dann nur noch der zweite Aufguss, also das restliche altgewordene Frischwasser.

Was gar nicht geht, ist einfach unterwegs den Hahn öffnen oder gar seinen Schwarzwassertank in die Landschaft zu kippen.
Im Winter bin ich aber auch schon mit geöffnetem Abwasserventil um den Block gefahren, um letzte Reste rauszulassen, damits nicht friert.

dieterk am 06 Mär 2012 08:55:44

hennes hat geschrieben:Moin,

ich fahre jetzt schon 40 Jahre mit dem Womo durch die Welt

und bin noch nicht ein einziges mal auf einem Campingplatz gewesen :D

ich bin letztes Wochenende erst von meiner 9 wöchigen Tour durch Deutschland zurück gekommen, habe für Übernachtungen in der gesammten Zeit 36 € an Stellplatzgebühren ausgegeben.

Ich stehe eigentlich nur frei.


Hallo,
dazu mal ein paar Fragen:
- wie machst Du das mit Strom ?
- wie mit Toilette und Wasser, ver- und entsorgen und so ?
- wo war es da besonders schön, ich meine nicht jetzt Städte etc, sondern die Natur, Ruhe, Möglichkeiten mit den Hunden zu laufen usw...


Dieter

pebbels66 am 09 Mär 2012 10:27:59

Es hat sich ja mittlerweile eine recht große Beteiligung ergeben, vielen Dank hierfür.
Auch in mir keimten schon ein paar weitere Überlegungen ...
Gerade was das Abwasser, den Strom und den Abfall anbelangt... Grundsätzlich dachte ich mir daher: fahren wir alle 3 Tage einen richtigen SP an. Dann kann man die Toilette leeren, Strom "tanken" und Abfälle entsorgen. Da wir nicht so wirklich viel kochen werden (wird sich eher auf Frühstück und kalte Küche beschränken), könnte ich mir vorstellen, dass sich der Abfall in Grenzen halten wird.
Es ist auch nicht so, dass es uns um "Geld sparen" geht - dann dürften wir so eine Reise generell nicht machen, denn ein Womo zu mieten und dann die NK dazurechnen ist nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür hat man aber die Flexibilität. Und wir möchten uns einfach erst einmal mit der Materie vertraut machen - wenn´s Spaß macht, würden wir auch den Kauf eines Womos in Betracht ziehen.
Sicherlich sind "wilde" PP in Industriegebieten nicht unbedingt optisch attraktiv - es gibt jedoch ja auch Waldparkplätze, diese schweben mir eher vor... und das kann man ja bereits vor Abreise alles festlegen, wo man dann das Ziel des Tages sein wird.
Was bzw wie lange sich ein Womo überhaupt autark bewegen kann, weiß ich ja nicht. Das kommt wohl auch auf das Modell an... Daher wollen wir im Januar 2013 auch noch auf die CMT in Stgt.
Ein Stellplatz im Grünen ist mir schon wegen der Hunde wichtig.

Gast am 09 Mär 2012 11:00:19

rolf51 hat geschrieben:In Industriegebieten sind die Kanäle an die Kläranlage angeschlossen, wie auch in den Ortsmitten.


Nein!
du kannst dich darauf nicht verlassen. Bei Neubauten von Straßen oder Generalsanierung versuchen die Kommunen immer öfter, die Regenwassergullys nicht an die Kläranlage zu leiten.

Ich warne ganz stark davor. Dann gibt es auch regionale Gepflogenheiten: im Norden oftmals anders als im Süden. Ich würde Gullys generell ohne genaue Kenntnis nicht verwenden für Grau+Abwasser.

travelrebell am 09 Mär 2012 11:23:01

CKgroupie hat geschrieben:Mir drängt sich auch die Frage auf: "mehr Natur als Mensch" und dann Industriegebiete oder Supermarktparkplätze? Wo ist denn da die vielgesuchte Natur?
Oder geht es doch nur ums Geld sparen?



geb dir vollkommen recht, zum urlauben nicht grad erste sahne, aber für nen Städtetrip, ein Rockkonzert, einmalige Übernachtung nehmen wir gerne Platz vor eeinem Autohaus o.Ä. da ist wenigstens Ruhe am Samstag oder Sonntagmorgen. Hingegen ist der Supermarkt wie ein Automatikwecker wenn um 5h30 die Rollcontainer angeliefert werden.

Für Urlaub, nein da soll es mehr wie ein Schlafplatz sein...

schorsche51 am 09 Mär 2012 11:36:07

Hallo
Wir (meine Frau und ich,früher mit Tochter) sind seit ca.30 Jahren mit Womo im Sommer unterwegs und stehen immer Frei.
Tags über Fahren wir, halten hier und dort an, Fahren Fahrrad gehen Spazieren.
Abends gibts immer irgendwo ein Platz zum Stehen (Sportplatz Friedhof ect. wurde schon beschrieben) ich will ja nur Übernachten am anderen Morgen nach Frühstück geht es weiter.
Wir machen kein Camping dann hätten wir einen Wohnwagen, wir haben ein Wohnmobil also sind Mobil.
Abfall für 2 Personen, kommt in Plastiktüte und wird bei nächster gelegenheit entsorgt (Mülltonne) Frisch Wasser 300 Liter, Abwasser 150 Liter auch kein Problem wenn man 30 Jahre mit Womo unterwegs ist weist du schon wo es Wasser gibt und entsorgen kannst.
Strom kein Problem, Solar auf dem Dach und wir fahren ja fast jeden Tag ein Paar Km Batterien werden wieder Geladen.
Das ist das Bisschen Freiheit was wir uns gönnen es muss nicht alles Perfekt und geplant sein, das hab ich zu Hause.
Wir Überlegen uns zu Hause wo gehts hin, Frankreich, Spanien, Italien, Ostsee ect. dann gehts los wo wir am Abend sind ???? egal, nach 3 Wochen sind wir wieder zu Hause.
Und wenn das alles illegal ist, dann verkauf ich die Kiste und setze mich in den Garten und warte bis der Tot kommt.

Schorsche

rolf51 am 09 Mär 2012 18:58:44

Schorsche
:top: :top: :top: :top:

schorsche51 am 09 Mär 2012 19:05:31

Rolf.....Danke :D :D :D :D

Schorsche

Gast am 09 Mär 2012 20:00:09

leute mal ganz kurz zur kanalisation/straßeneinläufen (gullys):
mittlerweile werden, sofern es geht diese direkt in den vorfluter zb fluß über leichtflüßigkeitsabscheider, notbecken etc geleitet. aber in über ca 90% aller fälle gehts richtigerweise innerorts immer noch über die kläranlage
außerort ists umgekehrt
(hab jahrzenhnte lang solche anlagen mitverbrochen)
lg
olly

wolfherm am 09 Mär 2012 21:05:07

Olly,

das sieht in Neubaugebieten aber mittlerweile auch so aus, dass getrennt abgewässert wird. Die bauen da zwei Systeme.

Gast am 09 Mär 2012 21:33:23

@wolfherm,
hab ich doch gemeint:
in neubaugebieten(innerorts)+ bei xxl umbauten sofern vorfluter erreichbar wird wird trennkanalisation gebaut
1kanal=schwarzwasser in kläranl
1kanal = oberflächenwasser in vorfluter aber meist über leichtflüßigkeitsabscheider zb ggf über retentionsbecken abh. vom erschließungsgebiet, insbes bei gewerberbegebieten auch spielt die lage des gebietes eine große rolle
lg
olly

pit02 am 10 Mär 2012 11:48:02

inpraxi hat geschrieben:
Tipsel hat geschrieben:Ich denke, es macht keinen guten Eindruck und man macht sich keine Freunde mit einem solchen Verhalten. Und nur weil auf der Straße sowieso Dreck ist, muss ich nicht mein Abwasser dort auch noch entsorgen, denn es gehört dort numal nicht hin..



Man sollte es zumindest wissen: ich habe einen streitbaren NAchbarn, daher habe ich mal mein städt. Wasserwerk gefragt, ob ich mein Grauwasser in den Gully neben meinem privaten Stplatz zuhause einlassen darf (Abwasser wird ja teuer bezahlt in der jährl. Hausrechnung). Antwort: wenn ich dieselbe Menge an Trinkwasser in der gleichen Stadt entnommen und bezahlt habe ist das Abwasser mitbezahlt.
Wenn nicht, könnte mich jeder, der das sieht anzeigen.

Das wäre die Rechtslage. Wie wir alle das handhaben ist oft eine andere Sache, klar. Man sollte es halt wissen.


Es wird höchste Zeit, dass man auch für die mit viel Aufwand reingehaltene Luft einer Ortschaft etwas bezahlen muss und den ausgeatmeten Dreck in Luftsäcken entsorgt.

Früher ja ja sehr viel früher, hat man Steuern bezahlt und die Komunen haben mit dem Geld die Aufgaben durchgeführt. Und weil die Bürger sich gegenseitig besuchten, hat sich der Aufwand ausgeglichen. Dann kam Onkel Donald aus den USA und hat berichtet, dass man für alles Geld verlangen könne. Nun hat man endlich einen Weg laufende Lohnerhöhungen zu finanzieren und mit Marketing die Leute mit dem Begriff vom Verursacherprinzip zu konditionieren.

Da ich auch Beamter bin (wenn auch etwas kritisch) bedanke ich mich hier bei allen wohlerzogenen Bürgern für den guten Lohn und die Gratisrente im Alter. Es gibt übrigens ausser Luft noch eine ganze Palette von öffentlichen Dienstleistungen, die man endlich mal mit Gebühren abgelten sollte.

oberstdorfer am 10 Mär 2012 15:41:44

Ich versteh diese ganze Diskusion mal wieder nicht. Ich fahr im Schnitt 20.000 km im Jahr mit dem Wohnmobil so mit 150 Übernachtungen. Es gibt soviele Ver und Entsorgungsmöglichkeiten auf Stell und Campingpätzen. Man muss nur als oberste Entsorgungsdeviese beachten, wenn Entsorgungsmöglichkeit dann Entsorgen, egal ob viertel oder halbvoll. Einen Stellplatzatlas hatt wohl jeder und lesen können auch die meisten. Es gibt wohl zumindestens in Deutschland keinen Punkt der weiter wie 50 km von einem VE-Platz entfernt ist. Mit einen kleinem bischen Planung kriegt das jeder vernünftigte Womo-Fahrer in den Griff. Und wenn nicht dann besorgt man sich halt ne Ersatzkasette für das WC.

matthiast4 am 15 Mär 2012 20:06:41

oberstdorfer hat geschrieben:Ich versteh diese ganze Diskusion mal wieder nicht. Ich fahr im Schnitt 20.000 km im Jahr mit dem Wohnmobil so mit 150 Übernachtungen. Es gibt soviele Ver und Entsorgungsmöglichkeiten auf Stell und Campingpätzen. Man muss nur als oberste Entsorgungsdeviese beachten, wenn Entsorgungsmöglichkeit dann Entsorgen, egal ob viertel oder halbvoll. Einen Stellplatzatlas hatt wohl jeder und lesen können auch die meisten. Es gibt wohl zumindestens in Deutschland keinen Punkt der weiter wie 50 km von einem VE-Platz entfernt ist. Mit einen kleinem bischen Planung kriegt das jeder vernünftigte Womo-Fahrer in den Griff. Und wenn nicht dann besorgt man sich halt ne Ersatzkasette für das WC.


Ehm, WIR haben keinen Stellplatzatlas, weil wir nich auf Stellplätze fahren sondern frei stehen.
Aber zum Entsorgen haben wir bisher immer was gefunden, völlig ohne Probleme. Für gewöhnlich machen wir das aber bei mir in der Firma.

daffi2222 am 04 Apr 2012 13:29:28

Mal etwas lustiges:

Eine meiner ersten Touren mit dem Mobil ging nach Papenburg. Also vorher einen Stellplatz gesucht und sogar angerufen. War ein Hotel. Platz wäre kein Problem. Also hin. Dann dort sehr gut gegessen, das war einfach klasse. Später dann glücklich und müde ins Bett.
Auf einmal geht das Lied " Highway to Hell" los. Ich aufgestanden halb im Tran und mich angezogen. Meine Frau fragt im Halbschlaf was ich da mache. Ich Sage ich gehe zur Arbeit. Die Gattin dann , Hej, es ist Wochenende.
Dann merkte ich, das das Lied nicht aus meinem Handy kam, sonder vom Dorf D J der im Saal nebenan noch eine Feier hatte. Seid dem habe ich wieder einen einfachen Klingelton und halte mich von Sällen fern.



Ralf

lonsome am 04 Apr 2012 18:29:01

Hallo,

bei manchen Antworten wundere ich mich - bzw. wundere ich mich nicht mehr, dass ich als Womo-Fahrer ständig dumm angeredet werde.

- Fäkaltank im Wald in ein gebuddeltes Loch entleeren: Genau deshalb gibt es Leute, die schon allergisch reagieren, wenn man nur an einem Waldrand parkt, um dort spazieren zu gehen. Mit solchen Praktiken bringt man doch uns Womo-Fahrer in Verruf. Das kommt gar nicht darauf an, ob es jetzt tatsächlich umweltschädigend ist oder nicht. Alleine schon der Eindruck bei anderen Leuten ...

- von den Büchern der Womo-Reihe lernen? Gerade diese Reihe hat dafür gesorgt, dass die Womo-Fahrer in vielen Ländern, z.B. in Norwegen, in Verruf geraten sind, oder aber wunderschöne Stellen in der Zwischenzeit überflut oder mit einem teueren Stellplatz versehen sind, wenn sie nicht mit einem Höhenbegrenzer ausgestattet wurde. Durch diese Bücher wird der Eindruck geweckt: Ich fahre dorthin, bringe alles eingeweckt in Gläser mit, zapfe an jedem freien Wasserhahn beliebig Wasser, lasse den Abfall zurück, zahle nichts, nehme aber dafür viel Fisch mit nach Hause ...

- ein Erlebnis vom Parkplatz Kloster Andechs (dort wird Übernachten geduldet, ich habe extra nach einer Erlaubnis gefragt): am Morgen stellt sich jemand neben sein Womo, tut so, als ob er die Staufächer überprüft, aber unten läuft die Brühe aus dem Fahrzeug auf den Kies, einige Minuten lang. Der Fahrer steht daneben und tut ganz unschuldig. Zurück beibt eine große Pfütze mit Abwasser. Mann, das riecht alles gut mit der Zeit ... Und ein anderes Womo: Die sind schnell an den Toiletten vorbeigefahren, angehalten, zwei große Plastiktüten mit Abfall in der Hand, bei den Toiletten entsorgt, und schnell wieder weg. Hauptsache kostenlos, hauptsache 9 Wochen Urlaub und keine 50.- € für Stellplätze gezahlt!

Übrigens: Ich stehe auch am liebsten dort, wo niemand adnderes ist, wo mir niemand ins Fenster schaut oder ich die Blähungen des Nachbarn anhören muss ....

Noch eine Frage dazu: Wenn Ihr bei Sportplätzen o.ä, steht - seid Ihr da noch nie dumm angeredet worden, oder in der Nach von der Polizei geweckt und gefragt worden, das Ihr da macht?


Klaus

pfalzcamper am 04 Apr 2012 18:33:57

@Klaus: :zustimm:

ottomar am 04 Apr 2012 18:38:57

lonsome hat geschrieben:Noch eine Frage dazu: Wenn Ihr bei Sportplätzen o.ä, steht - seid Ihr da noch nie dumm angeredet worden, oder in der Nach von der Polizei geweckt und gefragt worden, das Ihr da macht?


Nein.

In Straßburg hat uns der Platzwart sogar über Nacht auf dem vereinseigenen Parkplatz eingeschlossen, da nach seinem Bekunden die Gegend nicht die sicherste sei. Am nächsten Morgen hat er uns dann natürlich wieder hinaus gelassen ... :)

Sprecht mit den Leuten, das macht vieles einfacher.

Mit freundlichen n,
Ottomar

rolf51 am 04 Apr 2012 20:08:27

Hallo Klaus,

wir sind noch nicht dumm angeredet worden. Wir fallen nicht auf!!! Und wenn nötig fragen wir und haben noch immer eine freundlichen Antwort erhalten.
Wir halten uns an Gebote und Verbote!!! Das ist für mich wichtig, darum stoßen wir mit niemand an!

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