|
Hallo
Wir planen für mit März eine Reise nach Frankreich zur Loire. Nun ist es so, dass es im Tal der Loire zahlreiche Schlösser und Burgen gibt. Was sollte man sich unbedingt anschauen und wo sind besonders schöne Stellplätze? Für Tipps von euch wäre ich sehr dankbar. Jonathan1 hallo jonathan,
wenn du bei der Suche "Loire" eingibst, wirst du aktuelle Tipps finden, das Thema hatten wir dieses Jahr mit guten Tipps schon mal
Hallo, gerade beim Ziel "Loire" gilt : "treiben lassen". Ihr kommt zwangsläufig an allen Schlössern vorbei. Jedem gefällt da etwas anderes. Der eine mag´s groß und prunkvoll, dem anderen gefallen die kleinen Exemplare besser. Lasst Euch Zeit. Auch über die vorhandenen Stellplätze stolpert Ihr fast automatisch. Sie sind i.d.R. auch gut ausgeschildert. Roman Hallo Jonathan1,
Manne und Roman haben schon alles wesentliche gesagt. Daher nur ein paar ganz allgemein gehaltene Tipps: - Nehmt Euch nicht zu viel für einen Tag vor und insgesamt viel Zeit - Fahrt die "Highlights" (Chambord, Chenonceau, Blois etc.) möglichst früh morgens an - sehr rasch kommen dann die Massen... - Fahrt auch in die Seitentäler und ins Hinterland...häufig stehen dort wahre Schmuckstücke (Azay-le-Rideau, Agers - dort auch der riesige Bildteppich, Le Lude etc.) Viel Spaß und tolle Erlebnisse an einem der schönsten Flüsse Frankreichs. Mit freundlichen n, Ottomar Die meisten der Schlösser wurden in der Kulturrevolution "geleert" , ausgeplündert.
Trotzdem wird immer noch reichlich Eintrittsgeld kassiert. Fazit für uns, zumindest bei Einigen: Außen hui, innen na ja. Es lohnt sich ein guter Führer, wo sowas drin steht. SP sind häufig die Parkplätze der Schlösser. Hallo!
Drei interessante Loire Schlösser im Internet aussuchen und die besichtigen. Drei reichen, die Schlafzimmermöbel sind dann immer gleich. War etwas extrem formuliert. Stellplätze gibt es genügend. Bei Forumskollege Alzu ist viel zu finden. --> Link Wenn es interessiert. In der Nähe des Schlosses Amboise, im Herrenhaus Clos-Lucé, hat Leonardo da Vinci seinen Lebensabend verbracht. Es ist ein Museum und zeigt Modelle und Entwürfe von ihm. Scout Ach, so ist das, wenn man mal anfängt...
:) Scout verweist auf Leonardo, da fällt mir ein, dass man in Chambord unbedingt die doppelläufige Wendeltreppe über drei Stockwerke nicht nur gesehen, sondern auch benutzt haben muss. Manche sagen, der Entwurf stamme auch von Leonardo. Ist auch für Kinder ein tolles Erlebnis, wenn man sich auf beide Treppenzüge verteilt und hinauf- oder herunterläuft. Man hört sich, aber sieht sich nicht...einfach mal ausprobieren. Trotzdem gilt: Nehmt Euch nicht zu viel vor. Die Einschätzung, dass die Besichtigung der Inneneinrichtung nach drei Schlössern überflüssig geworden sei, teile ich nicht, denn es ist so, dass bei der Wiedereinrichtung der Schlösser z.T. ein wilder Stilmix aus verschiedenen Epochen entstanden ist - nach dem Motto: 1. Zimmer Louis XVI., 2.Zimmer Empire usw. Sehr lehrreiche Sache für Menschen, die Interesse an Kulturgeschichte haben ... aber jeder so, wie er will, ist ja klar. Nun gut, und da es jetzt doch am Ausufern ist: Ein Muss für Menschen, die sich für Napoleon interessieren, das Schloss seines Außenministers Talleyrand, nämlich Valencay: --> Link Mit freundlichen n, Ottomar Danke für eure Tipps!
Am Montag geht es los. Die Vorfreude auf den Urlaub ist schon sehrt groß. Jonathan1
hallo, ich habe sehr großen Respekt vor der Loire, sie ist der letzte große Fluss Mitteleuropas, der nicht verbaut und kanalisiert wurde und daher auch nur an der Mündung schiffbar ist. --> Link Regierung plante das mal, aber die Bevölkerung wehrte sich vehement. Das beobachten dieses Flusses (ständige Änderungen durch die Natur) hat zumindest für mich eine ganz spezielle Bedeutung. das wollte ich denn doch loswerden, viel Spaß :)
Was die Innneinrichtung anbelangt, mag das stimmen. Nicht zustimmen kann ich jedoch, was den Besuch der Schlösser allemein anbelangt. Da liegt jedes für sich anders und jedes hat eine andere Architektur. Mich z.B. interessieren die Loireschlösser in erster Linie von außen. Innen hab ich mir auch nur zwei angeschaut. Roman ja das internet gibt zur loire ne ganze menge her, einige tourismusbüros sind da auch fleissig.
macht mal nen schönen bericht. wir wollen da auch noch hin. Hallo Jonathan,
ich wünsche Dir viel Spass im Loiretal. Sich von Schloss zu Schloss treiben zu lassen ist eine gute Idee. Wir haben es sehr genossen. Falls Du ´mal ein wenig Abwechslung von den vielen Schlössern brauchst, empfehle ich einen Besuch in "Les Grottes Petrifiantes Savonieres". Diese Höhle liegt ca. 1 km vom Schloss Villandry an der D7 Richtung Tours. Die Höhle als solches ist nicht sehr groß, aber das Wasser dort ist extrem kalkhaltig, so dass dort gelagerte Gegenstände sehr schnell einen Kalküberzug erhalten. Das geht so schnell, dass selbst Artischocken dort "versteinert" werden. Echt erstaunlich und auf alle Fälle ein Erlebnis.
Viel Spass Ralf Hallo,
wenn man Gärten mag ist Schloss Villandry ein absoluter Höhepunkt! Viele Anreise über Stuttgart, Karlsruhe – dann wollten wir bei Achern über die Grenze. Doch wegen
Baustelle sind wir eine Ausfahrt früher abgebogen. Leider sind wir wegen des kürzeren Weges über die Landstraße gefahren und haben daher länger bis nach Saverne gebraucht. Dazu begleiteten uns immer wieder Gewitterschauer. Der Stellplatz in Saverne war schon ziemlich voll, doch wir haben noch einen Platz direkt an der Mauer zum Schlosspark gefunden. Am nächsten Tag besuchten wir noch den Rosengarten – eigentlich viel zu früh im Jahr, doch dieses Jahr waren einige Rosen schon verblüht. 2.Tag Da Charlotte nicht gleich so weit fahren wollte, sondern erst ein wenig entspannen, fuhren wir zum Lac de Der Chantecoqu. Eine künstliche Seenlandschaft als Ausgleichsflächen gegen Überflutungen der Marne (weiter im Süden ist der Lac des Forets d'Orient als Ausgleichsflächen der Seine). Übernachtet haben wir auf einem Stellplatz beim Segelclub in Ste. Marie du Lac Nuisement. (Sehr schön gerichtet mit V+E für 3 Euro). 3.Tag Nach nächtlichem Gewitter hat es dann doch noch aufgeklart und wir sind trotz des starken Windes zu einer Radtour rund um den See aufgebrochen (ca. 40 km). Glücklicherweise hat das Wetter gehalten, auch wenn es manchmal sehr nach Regen aussah. Nach rund Einem Viertel der Strecke haben wir auf der Halbinsel La Breche (neben dem Surfclub VLB) einen einsamen Parkplatz gefunden, auf den wir noch am selben Abend gewechselt haben. 4.Tag In einem Heftchen über die Region Le Der haben wir eine Rundfahrt zu den „Holz-Kirchen“ der Region entdeckt, die wir mit dem Fahrrad machen wollten. Also haben wir unseren romantischen Platz verlassen und sind nach Montier de Der gefahren, wo wir auf einem V+E Platz unsere Tour begonnen haben. Diese Kirchen sind aus Holz gebaut, ähnlich den Fachwerkbauten bei uns. Auf dieser Rundfahrt von ca.50km haben wir ein nettes Restaurant gefunden, wo wir zusammen mit etlichen Handwerkern ein 4-Gänge Menü für 13,50 Euro p/P gespeist haben. Eine herrliche Tour, auch wenn Charlotte gegen Ende ein wenig geschwächelt hat. Da der Parkplatz direkt an der Hauptstraße lag und sehr laut war, haben wir uns entschlossen zum Lac de Der zurückzufahren. Die Wassersport-Station in Giffaumont Champeaubert war unser Ziel, da wir diesen Platz bei unserer Radtour bereits erkundet hatten. 5.Tag nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir weiter am Lac des Forets d'Orient vorbei nach Troyes. Die Parkplatzsuche gestaltete sich als etwas schwierig. Doch haben wir schließlich ein schönen Platz gefunden, und wir konnten zum Stadtbummel aufbrechen. Großartige gotische Kirchen, romantische Fachwerkbauten und ein gutes Mittagsmenü waren der Lohn der Suche. Weiter ging es auf schnurgerader Straße nach Sens, wo wir bei einer Umleitung einen romantischen, ruhigen Parkplatz direkt an einem Kanal der Yonne zum Nächtigen gefunden haben. 6.Tag Nach einer ruhigen Nacht (von einem Hahnenschreiduell um 4 Uhr morgens abgesehen) fuhren wir am nächsten Tag weiter nach Briare wo eine Kanalbrücke (konstruiert von Herrn Eifel im 19. Jhh.) die Loire überquert. Dort hatten wir einen beschaulichen Rastplatz am Kanal. Leider war der Wassertank leer und der Fäkalientank voll, und so fuhren wir weiter auf schnurgerader Straße nach Gien, wo wir einen SP aufsuchen wollten. Dieser lag jedoch direkt an der Hauptstraße und so zogen wir nach V+E weiter. Beim Schloss von Sully, unserem eigentlich ersten Etappenziel, gab es dann einen nagelneuen SP mit kostenloser V+E in schöner Lage an der Loire. (Nur die Einfahrt ist so eng, dass es für größere Mobile – dazu gehört schon unser Arto – schwierig wird. 7.Tag Nachdem der vorherige Tag hoch sommerlich heiß war hatten wir an diesem Morgen dichte Bewölkung und Westwind mit ca. 5 Bft. und entsprechend niedrigen Temperaturen. Dennoch entschlossen wir uns nach einem Rundgang um das Schloss und einem Einkaufsbummel durch das Städtchen zu einer Radtour nach St. Benoit s. Loire, dem ältesten Benediktinerkloster in Frankreich. Eine eindrucksvolle romanisch-gotische Basilika. Die 8 km hin waren sehr anstrengend (Gegenwind), doch auf der Strecke zurück lief es dafür fast wie von selbst. 8.Tag Entlang der heutigen Route waren auf der Karte jede Menge Schlösser eingezeichnet. Doch die Straße führte durch dichten Wald und kein Schloß war zu sehen. Auch in Meung s.Loire, einem geschichtsträchtigen Ort gab es nicht viel zu sehen Das Schloß, in dem Francois Villon gefangen gehalten wurde, war nicht zu besichtigen. Wir wurden von einem Regenschauer dann schnell wieder weg getrieben. Auch das nächste Städtchen, Beaugency, war gut für einen romantischen Stadtbummel. Das Ziel des heutigen Tages war Blois, eine der wichtigsten ehemaligen Residenzstädte in Frankreich. So ziemlich Alles was an Francois', Henri's, und Louis's Ziffern hinter dem Namen hat, hat hier schon residiert. Auf einen, zwar gebührenpflichtigen (5 Euro / Nacht), aber unmittelbar beim Schloß liegenden Wohnmobil-Parkplatz fanden wir dann unser Quartier. 9.Tag Heute ist Markt in Blois, und wir schlendern durch die bunt gemischten Marktstände von Schuhen, Klamotten, Gemüse, Fisch, Wurst und Wein. Da mein Rücken wieder mal Schwierigkeiten machte, hat Charlotte die Beute alleine zum WoMo gebracht und ich habe vor dem Schloss für die Besichtigung auf sie gewartet. Das Schloss ist eine bunte, aber gut verbundene Mischung verschiedener Baustile von Gothik bis Spätrenaissance. Das „Maison de la Magie“,ein Museum, das dem berühmten Magier Houdini (ein Kind Blois') gewidmet ist, war dagegen nicht so interessant. 10.Tag Als nächsten Standort haben wir uns einen Campingplatz in Bracieux ausgesucht. Ein schöner, einfacher, aber ruhiger Platz, ideal zentral gelegen für die Besuch der Schlösser Cheverny und Chambord per Fahrrad. Die Tour nach Cheverny, einem zauberhaften privaten Renaissance-Schloss dehnten wir noch ein wenig aus um das Schloss vor Trousnay zu sehen. Bei traumhaften, aber windigen Wetter waren da schnell wieder 50 km auf dem Drahtesel zusammen gekommen. Abends gab es lecker Steak vom Grill. 11.Tag In der Nacht hatte es geregnet, doch wir frühstückten (der CP hatte einen Bäcker-Service) bereits wieder in der Sonne, auch wenn bedrohlich schwarze Wolken im Westen aufgezogen waren. Die Radtour zum Schloss von Chambord mussten wir jedoch nach noch nicht einmal einem Kilometer wegen Regen beenden. Nach etwa 2 Stunden schien dann doch wieder die Sonne, und wir nahmen die knapp 10km unter die Reifen. Ein Radweg führte uns durch den Park bis direkt an den Eingang zum Ehrenhof. Das Schloss, ursprünglich mal das Jagdschloss von Francois I, ist ein riesiger Bau in dem man sich direkt verlaufen könnte. Bemerkenswert ist das Dach, respektive die Dachterrasse mit ihren tausenden Türmchen, Kaminen, Mansarden (Mansard hat als Architekt eine Zeitlang auch mitgewirkt). Die Heimfahrt durch den Park verlief dank Rückenwind schnell und einfach – und bei wärmsten Sonnenschein. 12.Tag Langsam haben wir von Schlössern die Nase voll, und wir beschlossen, nur noch ein paar genau anzusehen, die anderen nur von außen und unten. So Chaumont und Amboise auf dem Weg zum CP in Bléré. 13.Tag Vom schönen CP aus starten wir mit dem Radl Cher aufwärts zur Besichtigung von Chennonceaux, dem „Schloss der Damen“. Ein wirklich sehenswertes Schloss, sowohl von der Einrichtung her, als auch von seinen Gärten. Zurück auf dem CP gab es wieder leckere Steaks vom Grill. 14.Tag Nun haben wir fast genug von Schlössern. Das letzte auf der Liste ist Villandry. Wegen der Gärten wollten wir es besuchen – und wir wurden nicht enttäuscht. Mit viel Liebe und Sachverstand wurden hier die Renaissance-Gärten wieder rekonstruiert. Man glaubt nicht, wie schön Gemüseanbau aussehen kann. Nun ist aber der Atlantik an der Reihe. Gut 200 km hat uns der Nordost-Wind nach Westen getrieben. In Challans, knapp 20 km vor der Küste fanden wir auf einem ruhigen SP gerade noch den letzten Platz. 15.Tag Nur noch 20km zu fahren bis an den Atlantik. St.Jean des Monts. Der Campingplatz „Aux Coeurs Vendéens“ war nach ADAC-Campingführer unser Ziel. Nur 700m zum Meer – wenn es da ist. Bei Ebbe waren es noch gut 100m mehr. Ein schöner CP mit großzügigen Stellplätzen unter großen Bäumen, die allerdings den Fernsehempfang verhinderten. Am ersten Tag machten wir eine Radtour auf dem Strand nach Norden, am 2. Tag nach Süden. Am 3. hat es uns das Sonnen am Strand verregnet, so dass wir am 4. Tag weitergefahren sind. 19.Tag Die (Halb)Insel Noirmoutiers hatte es Charlotte angetan. Über eine riesige Brücke kann man sie mit dem Auto leicht erreichen. In der gleichnamigen Inselhauptstadt parkten wir unser WoMo auf einem riesigen Stellplatz (7€ die Nacht) und machten einen Rundgang durch den Ort. Der Hunger trieb uns in ein kleines Bistro/Restaurant/Vinothek, in dem wir uns das „Menue du Jour“ schmecken ließen – Miesmuscheln in verschiedenen Saucen und ein kleines Dessert mit Café. Der Wein war teurer als ein Essen! Nach einem langen Spaziergang über einen Damm entlang eines Naturschutzgebietes mit Salzgewinnungsanlagen machten wir uns wieder auf den Weg zur Nordost-Spitze der Insel – Herbaudière. Auf dem WoMo-SP (tagsüber kostenfrei, nachts 7 Euro – Entsorgung kostenfrei, Frischwasser 2 Euro) wurde gerade ein traumhafter Platz frei mit Blick auf das Meer. - Wir gaben Ihn für 3 Tage nicht mehr her. 20.Tag Zum Bäcker waren gerade mal 3 Minuten zu Fuß – also gab es jeden Morgen frisches Baguette, Croissants und Pain au Chcocolade. Bei traumhaften Wetter starteten wir eine Radltour um den Norden der Insel. Hübsche Häuschen mit blauen Fensterläden direkt auf der Düne ließen romantische Gefühle aufkommen. Dann gab es wieder Buchten und Strände, die an Postkartenmotive aus Neuseeland erinnerten. Auf der Nordwestseite der Insel fanden wir einen wunderschönen Campingplatz, direkt am Meer auf der Düne ( --> Link. com/de/naturcamping-ferien- Noirmoutier-frankreich.html ). Wir besichtigten ihn sehr ausführlich und suchten uns schon eine Platz dort aus, den wir beabsichtigten dorthin umzuziehen. Eine schwarze Wolke in Richtung unseres SP riss uns jedoch jäh aus unseren Träumen und wir machten uns schnell auf den Heimweg. Um nicht nass zu werden mussten wir heftig in die Pedale treten. Wir erreichten unser WoMo gerade noch trocken, und unmittelbar nachdem wir die Räder verstaut hatten begann es kräftig zu regnen. Allerdings riß der Himmel später wieder auf, und wir erlebten einen herrlichen Sonnenuntergang. 21.Tag (8.Juni 2011) Der Morgen war kalt, windig und regnerisch, so dass keine Eile zum Aufstehen war. Das Frühstück startete dann so um halb elft, wie immer mit frischen Baguette, und wir wurden uns bewusst, dass unser Urlaub sich dem Ende zu neigte. Nach einem Strandspaziergang, bei dem uns ein Regenschauer überraschte, starteten wir also wieder durch. Über die „Passage du Gois“, einer Straße zwischen der Insel und dem Festland, die nur bei Ebbe passierbar ist ging es zurück zum „Continent“ (so war es immer ausgeschildert). Dort haben wir uns treiben lassen durch eine Landschaft, die mit Kanälen und Wasserbecken durchsetzt war. Hier waren die Austernzüchter zu hause. Überall gab es Austern zu kaufen (so um 4€ das Dutzend). Leider schmecken uns die Dinger nicht.Beim Lidl in Bourgneuf-en-Retz gab es jedoch Kabeljau. So stand am Abend in der 5-Sterne Küche des Arto Kabeljau auf Paprikagemüse mit roten Kartoffeln auf der Speisekarte – und das Am Strand neben einem aufgelassenen Campingplatz mit Blickrichtung Westen auf das Watt bei auflaufenden Wasser – und gegen 22Uhr hatten wir wieder einen wunderbaren Sonnenuntergang. 22.Tag Der Tag begann wieder kühl und trübe, aber trocken. Wir fuhren auf einer Autobahn ähnlichen Schnellstraße Richtung St.Nazaire wo eine gigantische Brücke mit kanpp 70m Höhe die Mündung der Loire überspannt. Natürlich mussten wir über diese Brücke fahren – und gleich wieder zurück, da wir am südlichen Ufer der Loire bleiben wollten. Der im Camping-Car-Führer gepriesenen Stellplatz in Paimboeuf an der Loire war nicht besonders einladend. Also setzten wir nach einer gemütlichen Mittagspause unsere Fahrt fort. An Nantes vorbei ging es auf der 23 die Loire entlang über Ancenis nach Varades. Dort wechselten wir auf das andere Ufer und fuhren auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit auf einer kleinen Straße auf dem Hochwasserdamm bis Chalonnes-sur-Loire. Nach einigem Suchen fanden wir dann auch den Platz, etwas unterhalb der Straße an einem kleinen See. (VE kostenlos oben an der Straße) 23.Tag Nach einer ruhigen Nacht und einem Frühstück mit aufgebackenem Brot machten wir uns auf den Weg nach Angers. Nach einigem Suchen fanden wir auch dort den WoMo-Platz – ein großer Parkplatz am Ufer gegenüber der Kathedrale. Wir hatten Glück, denn es hatte zu Regnen aufgehört und wir konnten die Stadt trocken besichtigen. Sogar eine Mittagspause mit einem Sandwich in einem Park war möglich. Angers ist angeblich die blumen- und baumreichste Stadt Frankreichs – viele Blumen haben wir allerdings nicht gesehen. Wir dachten daran, auf dem Parkplatz zu übernachten und vorher in der Stadt Essen zu gehen, doch haben wir uns schließlich wegen des Verkehrslärms dagegen entschieden. So fuhren wir ein paar Kilometer aus der Stadt hinaus nach Westen am Südufer der Loire entlang zum SP in Blaison-Gohier, der uns allerdings von der Lage her nicht gefallen hat. Nur wenige Kilometer weiter in St.Remy-la- Varenne fanden wir einen kleinen SP am Sportplatz. Die VE war noch im Bau, doch gab es ein sauberes Toilettenhäuschen und – noch wichtiger – eine Bäckerei mit Lebensmittelladen gleich in der Nähe. 24.Tag Ein herrlicher Morgen erwartete uns und ein Frühstück mit frischem Brot. Nachdem wir am Abend vorher schon die Karte studiert hatten, holten wir die Räder aus der Garage und starteten zu einer knapp 50km Radtour: die Loire aufwärts durch pittoreske Dörfer nach Gennes und von dort hinauf zum Hochplateau an einigen „Fermes Troglodytiques“ vorbei nach Brissac-Quincé mit einem interessanten Schloß, das wir jedoch nur von außen betrachtet haben. Diese Fermes Triglodytiques sind Bauernhöfe, die meist in einer Vertiefung liegen und sich in Höhlen ausbreiten. Der Boden hier besteht aus Tuffstein, der sehr gut zu bearbeiten ist, und daher als Baustoff für viele Herrenhäuser und Schlösser sehr beliebt und begehrt war. So haben die Bauern im Winter unter ihren Feldern Tuffstein abgebaut und verkauft – ein sehr gutes Geschäft. 25.Tag, Sonntag 12.Juni 2011 Der Tag begann wieder trüb, und so hatten wir keine Eile, denn nach Saumur waren es nur noch wenige Kilometer. Dort suchten wir lange verzweifelt den SP, der in nächster Nähe zum Ortszentrum liegen sollte. Erst viel später kamen wir darauf, dass das Zentrum eines Vorortes Panier gemeint war, wo es außer einem Rathaus und zwei Restaurants nichts gab. Jedoch war da ein aufgelassener Campingplatz mit reichlich Stellmöglichkeiten. Die Waschhäuser waren zwar nur noch Ruinen, doch der Platz war gepflegt und eine nagelneue VE-Station war völlig kostenfrei zu benützen. Da Sonntag war, und die Geschäfte geschlossen, verzichteten wir auf die Stadtbesichtigung und machten den Rest des Tages auf faul. 25.Tag Montag, 13.Juni 2011 Heute fuhren wir mit dem Rad die ca. 5km in die Stadt. Es traf uns wie ein Schlag, dass die Geschäfte (und Bäckereien) geschlossen waren. In unserer Urlaubsstimmung hatten wir überhaupt nicht mehr an Pfingsten gedacht! Offiziell in Frankreich zwar kein Feiertag mehr, doch wird er seit einigen Jahren wieder inoffiziell eingeführt, wie wir dann von netten WoMo-Nachbarn erfahren haben. Zu allem Überfluss war neben den Geschäften auch das Schloss geschlossen, so dass wir nach einem guten Mittagessen wieder zurück radelten. (Wir haben zwar kein Brot kaufen können, doch einen super guten Hefezopf – kann man auch mal als Frühstück essen) Den Nachmittag verbrachten wir im Liegestuhl und mit der Planung der Heimfahrt – wir wollten ja am Samstag den 18.6. zurück sein) 26.Tag Ich wollte noch das Wasserschloss in Azay-le-Rideau sehen – aber dann wirklich Schluss mit Schloss! Die berühmte Ansicht des Schlosses über den Wassergraben hinweg hätte man nur gehabt, wenn man wieder Eintritt bezahlt hätte. Da wir das Schloss nicht von innen besichtigen wollten, haben wir uns das gespart und sind, nachdem wir uns beim Bäcker versorgt hatten, weitergefahren. Unsere Route hatten wir schon ausgesucht: über Bourges, Nevers, ins Burgund und durch den Morvan nach Autun. Die endlos gerade Straße war so ermüdend, dass wir kurz vor Nevers abgebogen sind um uns irgendwo bei einem Schlösschen einen Platz für die Nacht zu suchen. An einem winzigen Bauernsträßchen südlich von La Guerche fanden wir auch einen Pcknick-Platz, wo wir eine absolut ruhige Nacht verbrachten. 27.Tag Strahlende Sonne weckte uns, und wir suchten uns den Weg zurück zur Hauptstraße. Dabei kamen wir in das malerische Örtchen Aprémont sur Allier. Ein alter Hafenort, der in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts originalgetreu restauriert worden ist. Unterhalb des Schlosses wurde von Graf de Brissac ein Parc floral angelegt, ein Landschaftspark im Stil des 19. Jhh.. Ein Traum von Bäumen und Blumen. Doch heute wollten wir noch den Lac des Setons im Morvan erreichen, an den ich während eines Schüleraustausches 1970 bereits einmal war. Herrliches Wetter und ein netter, einfacher Campingplatz ließen uns Pläne für eine Radltour am nächsten Tag machen. 28.Tag Der Regen, der uns an diesem Tag weckte, begleitete uns den ganzen Tag über Autun, Beaune, Dole, Besancon bis nach Baume des Dames am Fluss Doubs. Eigentlich hätten wir uns gerne das römische Theater in Autun und das Hotel de Dieu in Beaune angesehen, doch der Regen machte keine Lust auch nur das Auto zu verlassen. Der offizielle, schön angelegte, aber kostenpflichtige Stellplatz in Baume des Dames war bereits brechend voll, und so stellten wir unser WoMo auf einen kleinen Parkplatz an einem Park zwischen Wohnhäusern und einem Supermarkt, bei dem wir auch noch am nächsten morgen frisches Baguette kaufen konnten. Kein Mensch hat sich an uns gestört, nicht einmal die Polizei, die auch mal vorbei fuhr. 29.Tag Am Morgen schien wieder die Sonne! Charlotte überredete mich, der ich eigentlich heimwärts wollte, doch noch zu einer Radltour entlang des Doubs. Dieser ist ein Teil des Rhein-Rhone-Kanals, der heute fast nur noch für Touristenboote genutzt wird. Auf einem kleinen, verkehrsberuhigten Sträßchen fuhren wir knapp 20km flussaufwärts, begleitet von Touristenbooten, die wir an den Schleusen immer wieder überholten. Mittags waren wir zurück am WoMo und fuhren weiter über Montbeliard, Belfort, Mulhouse Richtung Heimat. Bei Freiburg verließen wir die A5 und quälten uns über den Schwarzwald bis Donaueschingen. Bei einem Abendspaziergang zur Donauquelle begann es nach diesem sonnigen tag wieder zu regnen und hört nicht mehr auf. 30.Tag Ein trüber Tag, jedoch noch trocken erwartete uns. Und es begann erst zu regnen, nachdem wir die Tanks entleert hatten. Doch dann hörte es nicht mehr auf bis nach Hause wo wir gegen 16 Uhr eintrafen.. Hallo Frankreichkenner,
wir wollen im Herbst für ein paar Tage an die Loire, wir möchten in Orléon starten und suchen dort einen Stellplatz auf dem wir die erste Nacht verbringen können. Da wir erst am späten Abend dort ankommen werden, wäre eine Navi-adresse für uns sehr hilfreich. Von Orléon wollen wir der Loire bis zur Küste folgen. Gibt es besonders schöne Stellplätze auf der Route? Auf der Rückfahrt wollen wir in Honfleur übernachten, oder hat jemand eine bessere Idee. Franz-Bernd sieh mal den Link im 2. Thread über Frankreich "Le guide national des aires de services camping-cars"
nach diesem Führer und dem ADAC-Campingführer sind wir letztes Jahr gefahren. Leider sind keine Koordinaten hinterlegt und die Straßenbezeichnungen stimmten auch nicht immer mit unserem Garmin Nüvi überein. Aber wir haben jeden Tag einen Platz gefunden. Wenn Ihr im Herbst, also außerhalb der Saison fahrt, dann holt Euch die ADAC-Gold-Card oder die Asci-Card. Dann kosten die CPs irgendwo zwischen 8 und 15 Euro - das kann man sich dann ja noch leisten. Wir sind auf unserer Reise letztes jahr an Orléans vorbei gefahren, da uns als Landeier die Stadt zu groß erschien. Es gibt aber einen SP außerhalb an de Loire mit Busverbindung in die Stadt (so gelesen) Unser erster SP an der Loire war bei dem Schlß von Sully - ein super SP mit Ver- und Entsorgung und völlig gratis.
Stellplätze findet Ihr in fast jedem Dorf auf der gesamten Strecke. Wenn Ihr allerdings Schlösser ansehen wollt, müßt Ihr auch an den Indre und an den Cher. (Chennonceaux - Sp beim Schloß, Blois - Sp mitten in der Stadt 5€ nahe beim Schloß, Chambord stellmöglichkeit auf dem PP aber sauteuer, da lieber Cp ein paar km weiter weg) Ansosnten schau dir meinen Reisebericht an (leider hat das mit den Fotos nicht geklappt, und wenn Ihr Fragen habt... nur zu! Eberhard Hallo Eberhard,
vielen Dank für Deine Tips. Wir haben jetzt Cháteau de Sully als Startziel unserer Loiretour eingeplant. Du schreibst von einem Stellplatz in der Nähe des Schlosses, hast Du eventuell eine Navi-adresse oder kurze Wegbeschreibung zum Stellplatz. Da wir erst am späten Abend bzw. Nachts dort eintreffen werden, wollen wir nicht lange suchen. Da unsere jüngste Tochter Johanna heißt ist für uns der Besuch Orléans am zweiten Tag unsere Tour Pflicht. Kennt dort jemand eine gute Parkmöglichkeit für Wohnmobile? Franz-Bernd Hallo Franz Bernd!
Hier sind die Koordinaten des SP beim Schlß von Sully: Latitude : (Nord) 47.77111° Décimaux ou 47° 46′ 15′′ Longitude : (Est) 2.38472° Décimaux ou 2° 23′ 4′′ Ich hab mir überigens den USB-Stick von --> Link zugelegt (von dem sind die Koordinaten), auf dem (angeblich) ziemlich alle Stell- und Campingplätze für WoMos in Frankreich gelistet sind. Der erste Eindruck ist einfach toll! Wir werden Mai/Juni über die Cevennen zu den Pyrenäen fahren und sehen, ob der Stick wirklich nützlich ist. Eberhard Ich hab mich bei dem Link vertippt- am besten nicht über den Link gehen sondern selbst eintippen:
www . campingcar-info.com natürlich ohne Leerzeichen Unsere Reise durch das Tal der Loire
1. Tag Anreise von Anröchte über Luxemburg nach Beaugengy Die Loire ]
Nach einer etwas langen Anreise konnten wir eine sehr ruige Nacht auf dem Stellplatz in Beaugengy mit Blick auf die Loire verbringen.
Der 2.Tag Stadtbesichtigung in Beaugengy
Der 3.Tag Besichtigung Château de Chambord
Es ist schon Beeindruckend was die Franzosen da hingestellt haben. Unser Übernachtungsplatz in Chouze De Loire an der Rue dé l'église 000°07'34''O 047°14'17'' N auf dem Platz gibt es eine Ver und Entsorgung die zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht in Betrieb war.
Nach einem Guten Frühstück machten wir uns auf zur nächsten Schlossbesichtigung Chenonceau
Weil wir nicht gerne frei stehen und viele Stellplätze noch nicht geöffnet hatten beschlossen wir weiter durch das Tal der Loire in die Bretagne zu fahren.
Unser Weg führte uns entlang der Loire und durch die Salzfelder bis wir nach Piriac Sur Mer
Es ist angerichtet
Übernachtet haben wir in Piriac Sur Mer 002°31'57'' W, 047°22'06'' N Der 5. Tag Fahrt nach Arzon Hier haben wir drei Tage Pause gemacht und die Zeit mit Spaziergängen am Strand und Hafen verbracht.
Den Strand hatten wir für uns ganz alleine.
Übernachtet haben wir auf dem Stellplatz in Arzon 002°52'53''W, 047°32'22''N 7-8 Tag Quiberon Hier zeigt sich der Atlantik nicht ganz so freundlich
Ich mag es so am Meer zu sitzen den Horizont und das Wetter zu Beobachten und einfach die Gedanken schweifen zu lassen.
Unser Stellplatz auf Quiberon, für mich einer der schönsten in der Bretagne ist in 003°08'24''W, 047°29'29''N Rückfahrt nach Hause mit Zwischenübernachtung am Lac de Madine 048°55'44''N, 005°45'09''O
Eine Anmerkung noch zu Frankreich. Uns ist aufgefallen, dass immer mehr Supermärkte und Tankstellen an Supermärkten Höhenbegrenzungen haben so dass eine Einfahrt für Wohnmobile unmöglich ist. Offene Parkplätze am Meer haben grundsätzlich eine Höhenbegrenzung. Hallo,
danke für den schönen Reisebericht und die Bilder. Macht Vorfreude, bei uns geht es Mitte Mai wieder in die Gegend. aus Oberösterreich Alfred |
Anzeige
|