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Hymper Camp 51 kaufen?


paddes am 17 Mai 2012 20:32:05

Hallo zusammen!!

Wir haben uns folgendes Womo bei einem Auto-Händler angesehen:
Hymer Camp 51 auf Fiat Ducato (Typ 290), Bj. 94 2,5 Diesel (75 PS), 150.000 km, TüV/AU neu

Innen Top gepflegt, gefällt hier optisch sehr gut. Zusätzlich beide Fahrersitze mit Armlehne, bessere Sitze wurden nachträglich verbaut. Bad, Wasser, Abwasser, Heizung, Boiler, Kühlschrank, Gasherd funktioniert alles. Eindruck nach abtasten der Wände innen: Alles Dicht, keine Fäule, keinerlei Feuchtigkeit und kein Geruch im Womo. Auch kein Raucherfahrzeug.

Motor/Getriebe: Lt. Verkäufer keine zu erwartende Reparaturen. Zahnriemen u. Stoßdämpfer erst erneuert. Fzg. springt problemlos an und es sind uns keine Mängel „ersichtlich“ geworden. Probefahrt würde allerdings noch ausstehen. Blech unter der Windschutzscheibe wurde fachmännisch erneuert, hier sei Roststelle behoben worden.

Nun zu den Macken des Womos außen:
-Hagelschaden Alkoven Fahrerseite sowie auf Dach (bei Riffelblech nicht ganz so auffällig)
-Abdeckung Markise etwas beschädigt aber funktioniert
-Leiste/Kante hi. rechts sowie Alkoven-Kante vo. links je etwa 5 cm rel. Stark eingedrückt („an Baum hängengeblieben“). Hier optisch außen komischerweise alles sehr sauber, keine Undichtigkeit zu sehen u. auch im Akloven innen keinerlei Feuchtigkeit o. anderes an erkennen
-Unterboden Bereich hinter den Hinterrädern ist das Holz kpl. Trocken aber bröckelt etwas ab, Messgerät unter 15 geblieben (Prognose: Spritzwasser vom Regen?)
Gesamt: Optisch von außen nicht schön

Die Optik außen ist uns weniger wichtig als das Funktionale und Innenbereich, würden den Camper auch nicht gleich nach 1-2 Jahren wieder verkaufen wollen. Wir sind uns unsicher, hin- und hergerissen :-)

Preis: 6.800 Euro

Was meint ihr? Ein paar Meinungen, Einschätzungen könnten mir weiterhelfen.

Sende euch viele

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markgraefin am 18 Mai 2012 10:51:05

Hallole,
die älteren Hymer sind toll, aber 150 000 km und nur 75 PS, das würde mich schrecken.

Mit 75 PS keuchst du mit maximal 70 km/h die Kassler Berge hoch und, ich habe es erlebt, weil mein Turbo den Geist aufgegeben hat, das ist alles andere als nett.

Klar, der Preis ist reizvoll, aber für mich wäre das nichts.


Markgräfin

froeschn am 18 Mai 2012 11:20:40

Moin,

wir haben eine 92er Hymer B534 (also integriert) auf Citroen mit 95Ps und 146.000 auf der Uhr gekauft.
Die 95PS sind ok, es kommt sowieso noch ein Anhänger mit den Enduros dahinter, da ist "schnell" schonmal aus dem Wortschatz gestrichen.

Die 146.000 haben uns nicht geschreckt. Die Technik ist zwar alt, aber auch gut zu warten. Wir sind aber auch Bastler, die nach zig Km mit Mopeds, etc. vieles selbermachen, und, wenn's drauf ankommt, auch jemanden mit einer Werkstatt kennen.
Der Vorbesitzer war ein Rentner, der sich wirklich liebevoll um sein Mobil gekümmert hat und so haben wir Glück gehabt. Bei guter Pflege kann man so'ne Kiste wohl noch 200.000 Km fahren, sagte man uns. :)

Auf was ich mich nicht verlassen würde, wäre die von Dir festgestellte Trockenheit des WoMos, jedenfalls nicht nur durch Geruchs- und vereinzelten Drucktest.
Kauf Dir ein Feuchtigskeitsmessgerät, dieses wirst Du sowieso immer mal wieder benötigen und dann nimm jemanden mit, der Plan hat. Das regelmäßige Auftauchen von Beiträgen mit dem Titel "Jetzt hat es uns auch erwischt" sollte Dir zu denken geben.
Wir haben allergrößten Respekt vor Wasser im Womo, denn es ist wie mit dem Geld:
Es ist nie weg, nur woanders... :D

Ansonsten ist der Preis ok, denke ich.

Viel Glück und LG,

Fröschn

Anzeige vom Forum


wombat1 am 18 Mai 2012 11:30:22

@paddes
Ich habe 22 Jahre einen 75 PS Saugdiesel gefahren und ich bin gut damit klar gekommen. Der Motor fühlt sich am Berg ein wenig gequält an. Wir sind heute mit 140 PS kaum schneller unterwegs.

Bist Du sicher, dass die Beschädigungen am Alkoven dicht sind. Wenn das Fahrzeug z.B. immer in der Halle gestanden hat und nun draußen steht kann sich dies schnell ändern.


Wombat

brainless am 18 Mai 2012 11:51:47

Wir sind heute mit 140 PS kaum schneller unterwegs



Ach so,


ihr seid das,


Volker :wink:

LowCostDriver am 18 Mai 2012 12:19:25

Hallo Paddes,

wir haben 2007 unser erstes Wohnmobil gekauft.
Ein Dethleffs Alkoven Typ Globetrotter SD, vergleichbar mit dem Hymer Camp 51.
Unser Mobil hatte bereits 170tkm auf der Uhr, bei uns werkelte ebenfalls die 75- PS- Maschine.
Nach über 4 Jahren und über 40 TKM gefahrenen Urlaubsträumen kann ich gut berichten denken ich.
Die 75 PS SIND zäh, da beisst die Maus keinen Faden ab.
Hast du denn wenigstens den Motor mit den 2,5 Liter Hubraum?
Ansonsten macht das Fahren besonders auf langen Strecken wirklich keinen Spass.
Dazu kommt der abnorme Verbauch immer oberhalb der 10 Liter Diesel, meist um die 11-12 Liter.
Schnell frustet es dann, wenn man 70 Liter Diesel zu 100 Euro in den Tank kippt und dann mehr schlecht als recht knapp 600km fährt und der Tank dann wieder leer ist.
Natürlich verbrauchen aktuelle Wohnmobile auch gerne mal 10 auf 11 Liter, die fahren mit dem gleichen Verbrauch dann aber auch problemlos 100 oder 110, können also im aktuellen Verkehrsgeschehen problemlos mitfahren und haben noch Reserven.
Wenn du hingegen 100 fahren willst, hängst du beinahe schon am Bodenblech und wunderst dich beim Austreten aus dem Windschatten eines LKW darüber, dass du plötzlich 5 km/h langsamer wirst!
Ihr solltet daher eure Probefahrt auf jeden Fall auch auf eine Autobahnfahrt ausdehnen und dann bitte nicht nur von einer Ausfahrt zur nächsten fahren, das reicht meistens nicht für einen ersten Eindruck.
Noch was: Ich habe ebenfalls einen großen Unterschied festgestellt, wenn das Mobil leer oder beladen war.
Soll man nicht meinen, aber ist so.
Kaum für den Gardasee voll beladen fuhr sich das ganze Fahrzeug deutlich träger, obwohl es ein Leergewicht von was um 2,2 Tonnen hatte und man somit zumindest theoretisch fast 1 Tonne Zuladung frei hatte (bei 3,1 z. GG).
Also achtet bei eurer Probefahrt auf die Eindrücke und zieht im urlaubsbereiten Zustand von der in der Probefahrt gewohnenen Erkenntnis nochmals 10% ab.
Keinesfalls ist der Vergleich im Stadt- und Landverkehr zu gebrauchen!
In der Stadt schaltet sich das kurze Getriebe eigentlich prima und man kann auch mit nur 75 PS recht gut im Verkehr mitfahren, da hatten wir nie Probleme.
Auch die Überlandfahrt mit 70 auf 80 km/h ist meist problemlos.
Nur dummerweise fährt man eben selten nur Landstraße in den Urlaub...

Achtet bei der Fahrt auch auf die Fahrgeräusche!
Besonders oberhalb der 80 kann es schnell recht laut und ruppig werden.
Auf den ersten Kilometern merkt man dies nicht so schnell, aber nach 4, 5 oder gar 600km dröhnt dann doch der Kopf.
Daher am besten mal versuchen, bei 100km/h eine normale Unterhaltung zu führen.

Tja, alles übrige ist Ansichtssache.
Einrichtung, Innenausbau, Optik, damit muss jeder für sich klar kommen.
Wir haben wie gesagt 4 Jahre lang im "Gelsenkirchener Barock" gewohnt und damit keine Probleme gehabt.
Von der Kilometerleistung her habt ihr keine Probleme denke ich.
Ist der Motor in Ordnung und der Zahnriemen gemacht, habt ihr die Basics, wichtig ist aber auch auf jeden Fall das Getriebe, hier besonders der fünfte Gang.
Prüft den Gang sehr genau, Kupplung kommen lassen, Motor muss bei angezogener Handbremse ausgehen, der Gang darf nicht sirren oder gar klingeln, usw.
Schaut auch, ob das Getriebe einen Ölpeilstab hat und schaut nach, ob genügend Öl drin ist.
Hierfür entweder das im Motorraum verbaute Reserverad ausbauen und darunter den Peilstab fingern, oder im Radkasten Fahrerseite das Lenkrad ganz einschlagen, dann kann man den Peilstab auch sehen (wenn er da ist).

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass wir in 4 Jahren leider nicht mängelfrei davon gekommen sind.
Wir hatten einen Getriebeschaden (5ter Gang) und wenig später sogar auch einen Motorschaden.
Das Getriebe hat sich angekündigt (eben durch Rausspringen des Gangs und Sirren im Getriebe während der Fahrt), der Motorschaden kam, trotz penibler Wartung, Zahnriemen- sowie Ölwechsel, plötzlich.
Daher solltet ihr versuchen, mindestens nochmals so 1 T€ in Reserve zu haben, wenn euch plötzliche Schäden ereilen, sonst ist der Traum vom eigenen Mobil schnell mangels Geld zu Ende geträumt...


Björn

LowCostDriver am 18 Mai 2012 12:24:27

Ah, ich lese gerade das von eurem "bröckelndem Holz".
Das ich hochgradig bedenklich!
Holz "bröckelt" nicht, auch nicht nach Jahren.
Es sei denn, es ist wirklich feucht geworden und diese Feuchte kommt normalerweise NICHT nur vom Regenwasser, zumal die Bodenplatte dagegen normalerweise geschützt ist.
Von daher teile ich die mögliche "Erklärung", dass das Fahrzeug eventuell gut ausgetrocknet ist, aber grundsätzlich noch immer die Gefahr besteht, dass Holz dauerhaft Feuchte zieht und dann gammelt und schimmelt.
Wie genau äußert sich denn dein "Bröseln"?
Hast du dunkle Späne in der Hand, wenn du daran fingerst?
Ist die Platte an der Stelle weich und lässt sich mit dem Finger eindrücken?
Dann IST das ein Wasserschaden.
:(

paddes am 18 Mai 2012 18:34:30

Danke für Eure Beiträge. Bei diesem Hymer handelt es sich um einen 2,5 D, mit Geschwindigkeiten von 90 kmh auf Autobahn hab ich keine Probleme und bereits Erfahrung :-)

habe nocheinmal überlegt Björn! also gebröckelt hat da nichts, es ging aber quasi die obere Schicht des Holzes relativ leicht abzusplittern mit den Fingern. Hatte ein Feuchtigkeitsmessgerät direkt draufgehalten (20,- Teil aus dem Baumarkt) und es hat die Zahl 16 angezeigt.

wie verhält sich das mit Wasserschäden beim hymer? die haben doch eine ganz bestimmte Bauart der wände. Wie überprüfe ich am besten beim hymer? Kann die Außenkante, die Dach und Seitenwind miteinander verbindet, trotz ca. 5 cm tief eingedrückter Stelle dicht sein? rein optisch wirkt es, als ob sich kante u. Blech nicht voneinander gelöst sondern miteinander eingedrückt wurden.

Waren vergangenes Jahr mit älterem Womo bereits in Skandinavien, Wasserdichtigkeit absolut wichtig...

Viele

paddes am 18 Mai 2012 18:49:52

Es war keine dunkle Späne und das Holz lies sich auch nicht eindrücken, keine Feuchtigkeit oder Nässe getastet. die obere Schicht aber nicht astrein.

außerdem: Gummi um Alkovenfenster innen war auf der rechten Seite etwas aus der Fassung gerutscht, die Kinder hätten beim Spielen mit den Füßen dagegen gedrückt. Ich denke einige Dinge würde der Verkäufer vor dem Verkauf noch richten!?


Paddes

LowCostDriver am 18 Mai 2012 20:21:43

Hallo Paddes,

das ist dann "aus der Entfernung" natürlich schwierig zu beschreiben!
Schaden ja, Schaden nein?
Hast du Zugriff zum Fahrzeug?
Wenn ja, mach doch mal ein paar Bilder davon!
Vielleicht können wir anhand derer eine bessere Aussage treffen.
Schwierig ist das Erkennen des Wasserschadens übrigens auch, wenn dort bereits "gebastelt" wurde!
Anbei habe ich mal ein Beispiel für dich, hier siehst du einen Unterboden mit einem vertuschten Wasserschaden von einem Wohnwagen:


Quelle: meine eigene Webseite, genauer hier: --> Link

Das gammelige Holz wurde hier mit einer Art Decklack behandelt, sodass erst beim zweiten Blick die Risse im Lack auffallen und man mit einem spitzen Gegenstand die Löcher "schlägt". Optisch auf den ersten Blick nicht zu erkennen!

Ein intakter Unterboden an einem Wohnwagen oder Wohnmobil muss vorbehaltlos an allen Stellen glatt, eben und bei der Klopfprobe fest wie hart sein.
Wie ein solcher Boden auszusehen hat, kann ich dir natürlich ebenfalls zeigen, das folgende Bild zeigt den Unterboden von unserem Adria Unica- Wohnwagen, der vor etwa einem Jahr unser Wohnmobil abgelöst hat.
Ein intakter Unterboden muss in etwa so aussehen:


Quelle: von mir selbst so im Schwesterforum für Wohnwagen eingestellt

Ist er dies nicht, ist im wahrsten Sinne des Wortes was "faul".
Da hilft dann auch kein Schönreden oder ein "Auslegen" des Status, wie es einem gerade gefällt.
Das mag hart klingen, schützt aber im Endeffekt davor, eine böse Überraschung zu erleben.
Am besten nehmt ihr jemanden mit, der sich ein wenig mit der Materie auskennt und der (ganz besonders wichtig!) neutral seine Meinung zum Fahrzeug abgeben kann.
Denn diese Person hat kein Interesse daran, ein Fahrzeug endlich zu finden, um endlich in den Urlaub starten zu können, was einen leider viel zu schnell auch über Mängel hinwegsehen lässt.
Die "rosarote" Brille eben! :wink:
Wo steht das Mobil denn? Wenn es in unserer Region ist, komme ich gerne auch mal zu einer Besichtigung dazu...


Björn

paddes am 18 Mai 2012 21:10:38

Hallo Björn,
super einmal deine Bilder als Beispiel zu sehen, Danke!

Das Mobil ist noch bei Mobile.de unter folgendem Link (steht im Kraichgau nähe Karlsruhe):

--> Link

Leider die Schäden außen nicht abgebildet. Ich lasse mir jetzt Zeit mit dem Kauf, die "Rosarote Brille" hat man wirklich schneller als man schauen kann auf der Nase sitzen ;-) Mal sehen was sich sonst noch so finden lässt, am besten Kauf nur ohne oder kaum Mängel ....

Sehe eben, ihr seid auch schon durch Norwegen! Waren letzten Sommer dort bis Tromsö - ein traumhaft schönes Land nach meinem Geschmack ...

Viele
Paddes

LowCostDriver am 18 Mai 2012 21:19:49

Karlsruhe ist natürlich zu weit für uns, aber ich hab die Anzeige gerade mal aufgerufen.
Kann verstehen, dass der dir gut gefällt, der gefällt sogar mir!
:D
Aber das Bild vom Alkoven lässt mich etwas stutzig werden.
Man kann ja die Dulle oben im Ansatz sehen, die Kante hat da ordentlich einen mitbekommen.
Das Problem ist dann das unter dem Profil befindliche Dichtungsmittel.
Durch den Druck wird dieses extrem gestaucht. Passiert das in frühen Jahren, dürften die Weichmacher das noch ausgleichen. In späteren Jahren allerdings, wenn das Dekalin etwas ausgehärtet ist, sorgen Regen, Schnee, Eis und wieder Sonne mit UV- Strahlen im Wechsel dann doch eventuell für Porösität, die dann Feuchtigkeit durchlässt.
Noch etwas: Da ist ein Alu- Profil am Alkovenfenster angebracht.
Dies ist m.E. kein Serienzustand und ich würde nachforschen, warum dies dort verbaut wurde. Wenn es zur Stabilisierung dient, hat die Struktur des Holzrahmens vielleicht eine größere Beschädigung erhalten, als man auf den ersten Blick sieht.
Echt ärgerlich das ganze, ansonsten nämlich ein sehr schönes Fahrzeug, zumindest von innen.
Sag, hast du im Alkoven mal das Bett hochgehoben?
Wie sieht der Boden im Alkoven aus?
Die eindringende Feuchtigkeit müsste m.E. in den ALkoven runter ziehen und sich dann über der Fahrerkabine im Holz sammeln.
Hast du den Alkoven mal von unten / außen eingedrückt?
Und wie sieht er von innen aus? Matratze und ggf. Lattenrost bzw. anhebbare Bodenplatte mal hochgehoben?
Das Dach der Fahrerkabine vom Ducato / Talento ist gewölbt, d.h. es muss in den Alkoven in eine Art "doppelten Boden" reinragen. Wenn Feuchtigkeit drinnen steckt, sollte man diese hier antreffen...


Björn

froeschn am 18 Mai 2012 21:38:11

Was mir auch noch einfällt:

Ich würde mir auf jeden Fall die Duschwanne ganz genau anschauen. Da sind manchmal feinste Haarrisse, die man auf den ersten Blick nicht sieht.
Ich bin nicht sicher, ob ich Deinen Hinweis mit dem Unterbodenholz richtig verstanden habe, denke aber, dass es doch durchaus sein könnte, dass sich das Wasser eventuell im hinteren Bereich seinen Weg gesucht hat.

Tja, und die Delle im Alkoven finde ich auch ganz schön heftig und würde deshalb Björns Rat mit der Matratze, etc. befolgen.

Auch, wenn es sicher etwas desillusionierend für Dich ist, sei nicht traurig. Wenn's dieses nicht wird, wird's ein anderes, welches am Ende genau das Richtige für euch ist! Alles wird gut!
:)

LG,
Fröschn

brainless am 18 Mai 2012 22:21:49

Hallo paddes,

warum erscheint der Händler bei mobile.de als "Privatanbieter"?
Doch wahrscheinlich deshalb, weil er keine Gewährleistung übernehmen will.
In der Artikelbeschreibung sagt er:
" Innenraum super gepflegt und technich auch 1A Zustand keine zu erwartende Reparaturen"

Frag ihn, ob er das auch in den Kaufvertrag übernimmt 8) und wer Dein Vertragspartner im Kaufvertrag sein wird.


Viel Erfolg,


Volker :wink:

carthagocliff am 19 Mai 2012 09:14:43

brainless hat geschrieben:Hallo paddes,

warum erscheint der Händler bei mobile.de als "Privatanbieter"?
Doch wahrscheinlich deshalb, weil er keine Gewährleistung übernehmen will.
Volker :wink:


Ich bin mir auch fast sicher, daß der Händler die Gewährleistung mit allen Mitteln umgehen will. Womos in dem Preissegment sind selten mit Gewährleistung zu kaufen. Das wäre aber für mich in dem Falle das entscheidende Kriterium, wenn man nicht absolut sicher weiß, ob durch den Alkovenschaden Wasser eingedrungen ist.

Viel Glück
C.

paddes am 19 Mai 2012 10:39:20

Habe entschieden, das Mobil nicht zu kaufen und auf eure Tipps bei der künftigen Suche und Besichtigungen zu achten.

Vielleicht muss es ja auch kein Hymer sein, mal sehen :-)

Viele
Paddes

lex2222 am 20 Mai 2012 15:13:51

Die alten Hymer-Camps sind schon ganz i.O., die hatten damals schon einen PU-Schaum-Aufbau (davon träumen manche Besitzer neuer Styropor-Womos heute noch)!
Und die alten Motoren sind praktisch "unkaputtbar", 300TKM sind keine Seltenheit!

Achte auf die Bodenplatte, auf Beschädigungen am Aufbau und auf dichte (Dach-)Fenster. Vor allem aber muss sich das Getriebe leicht schalten lassen, der 5. Gang ist bei diesen Baujahren oft die Ursache von Reparaturen.

Wenn alles ok ist, dann fährst du mit so einem Opa locker noch 10 Jahre.

Hast du dir schon mal diesen 51 angeschaut?
--> Link
... aus erster Hand, wenig km, macht einen sehr gepflegten Eindruck.


Alex

BOWO am 20 Mai 2012 16:29:57

So eine alte Möhre würde ich auch als Anfänger nicht kaufen wollen.
Neben den schon beschriebenen mangelnden 75 PS kommt noch der ennorme Schadstoffausstoß hinzu, schließlich fährt man das Teil praktisch immer Vollgas um auf die 80 km/h zu kommen. :(
Umweltplakette GRÜN gibt es auch nicht, also keine Städtereisen, nix im Ruhrgebiet und weitere Einschränkungen ohne Ende.
Was auf den ersten Blick billig erscheint kann dann verdammt teuer werden, denn es gibt kaum noch Ersatzteile und der Wiederverkauf dürfte auch ein echtes Problem darstellen. Entsorgung eines WoMo auf dem Schrott kostet auch richtig Geld.
:(

Ich würde also etwas mehr ausgeben und das Nachfolgemodell kaufen, oder noch sparen und/0der leihen.

LowCostDriver am 20 Mai 2012 16:54:08

Hallo Jürgen,

Ersatzteile sind alle noch problemlos zu bekommen.
Zum einen durch die lange Baugleichheit der Ducatos 280 / 290 von über 10 Jahren Bauzeit und zum anderen, wenn nicht über Fiat, dann über den Zweithandel wie Axel Augustin und Co.
Auch Fachwerkstätten mit Spezialität auf den Ducato gibt es nach wie vor. Diese würden sich kaum halten, wenn es hierfür keinen Markt gäbe.

Zum Wiederverkauf muss ich dir ebenfalls widersprechen.
Unser Mobil (Baujahr 1984) haben wir 2007 mit 170tkm gekauft und 2011 mit 212tkm auf der Uhr wieder verkauft.
Effektiver Verlust Kaufpreis 2007 zu Verkaufspreis 2011: 200 Euro!!
Hätten wir keinen Motorschaden erlitten, wären wir 4 Jahre lang praktisch kostenfrei bzw. zu den Minimalkosten der laufenden Wartung gefahren.
Der Einstieg ist hier das entscheidende Kriterium. Diese Hürde gilt es erstmal zu nehmen, daher sind die Kosten auch für 25 Jahre alte Fahrzeuge noch immer so hoch.
Selbst komplett schrottreife Fahrzeuge mit Motorschaden und / oder kompletten irreparablen Wasserschäden werden für gewöhnlich nicht kostenrelevant auf dem Schrott entsorgt, sondern gehen für Verkaufspreise um 1 T€ in Richtung Übersee!

Zum Thema Vollgas: Ich habe ganz genau 1x in 4 Jahren Wohnmobil "Vollgas" fahren müssen, um 80km/h zu erreichen. Da hatten wir aber auch extremen Gegenwind!
Ansonsten erreichst du bei Vollgas (was natürlich nicht empfehlenswert ist) auf gerader Strecke mit dem 2,5er 75 PS etwa 105 - 110 km/h.
Die optimale Reisegeschwindigkeit liegt bei 92-95, vergleichsweise sparsam (mit etwa 10 Litern) geht es mit 88-90 hinterm LKW her.


Björn

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