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Frage über FI im Womo? 1, 2


Gast am 24 Jun 2012 11:15:56

Potentialausgleich bezeichnet eine elektrisch gut leitfähige Verbindung, die unterschiedliche elektrische Potentiale minimiert. Die grundsätzliche Forderung für den Potenzialausgleich ergibt sich aus den „Anforderungen zum Schutz gegen elektrischen Schlag“ und ist in der DIN VDE 0100-410:2007-06 festgelegt. Die Verbindung aller leitfähigen Körper (Gehäuse) elektrischer Betriebsmittel mit einem geerdeten Schutzleiter und mit der Haupterdungsschiene ist die Grundlage für den Schutz gegen elektrischen Schlag. Die in der VDE vorrangig angeführte Schutzmaßnahme der „automatischen Abschaltung der Stromversorgung im Fehlerfall“ wird durch normgerechte Ausführung[1] und anschließender Prüfung der Anlage sichergestellt. Damit sind auch die ausreichend kleinen Schleifenimpedanzen für den Fehlerschutz nachgewiesen.

Die technische Ausführung für den Potentialausgleich, die Dimensionierung der Querschnitte und die genormten Begriffe ergeben sich aus der DIN VDE 0100:540:2007-06[2]
Zitat: WIKIPEDIA

Da wahrscheinlich niemand mittels Erdungsstab eine zusätzliche Vorsorge trifft, ist es umso wichtiger, dass die Anschlussleitungen zum WOMO, so wie UlrichS das beschreibt, ausreichend dimensioniert und die Stecker oder Kupplungen fachgerecht angeschlossen sind. Dazu zählt insbesondere, dass der Schutzleiter (gelb/grün) immer länger sein muss als die beiden anderen Leiter. Im Fall, dass einmal die Leitung abgerissen wird, muss es der Schutzleiter sein, welcher sich zuletzt löst.

Im Übrigen soll der Schutzschalter, wie immer er auch bezeichnet wird, bereits bei dem geringsten Fehlerstom (z.B. Heizung von der Kaffeemaschine, Toaster oder Verdichter vom KS, verursachen einen Kurzschluß oder ein Kabel hat sich durchgescheuert, oder aber es ist Feuchtigkeit eingedrungen) an einem Verbraucher reagieren und das bevor überhaupt eine Gefahr für den Menschen besteht.

Solch eine Situationen, dass jemand den Spannungsführenden Leiter in der einen und den Null- Leiter in der anderen Hand hat, sollte in jedem Fall umgangen werden indem man vor Beginn der Bastelarbeiten das WOMO stromlos macht. Im täglichen Umgang mit dem WOMO dürfte dieser Fall wohl eher wie beschrieben unter 1% liegen; besser es kommt erst gar nicht vor.

Ja mit den Gummistiefeln und den Reifen; das hat jemand falsch verstanden. Bitte noch einmal genau nachlesen.

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Meule am 25 Jun 2012 01:06:28

UlrichS hat geschrieben:Fakt ist, dass ein Blitz der in das Wohnmobil über die Reifen in den Boden gelangt, trotz "Gummi".


Hallo Ulrich,

diese Aussage macht mir natürlich etwas Sorge, lebe ich doch im WoMo und kann mich nicht jedem Gewitter entziehen.
Gibt es für diesen Bereich nachlesbare Fakten?
Und macht es einen Unterschied, wie das WoMo aufgebaut ist?

Meines ist schon älter und hat auf dem Dach Gfk und an den Seiten Alu.

Ich war bisher davon ausgegangen, dass mein WoMo vergleichbar einem PKW als faradäischer Käfig dient.

Vor allem würde mich dabei aber die Frage interessieren, ob mein WoMo durch diesen Blitzeinschlag dann in Rauch aufgehen würde?

UlrichS hat geschrieben:Weder ich noch andere haben Lust "Dich oder andere zu befriedigen".


Das finde ich sehr nett .... dafür suche ich mir auch lieber Frauen in anderen Foren *zwinker*

UlrichS hat geschrieben:Leider gibt es immer noch viele Wohnungen ohne Fehlerstromschutzschalter und ich finde es sehr bedenklich gerade zu kriminell wie ich hier gelesen habe, den Fehlerstromschutzschalter auszubauen, weil das Bier nicht kalt ist.


Wir schreiben hier aber nicht über Wohnungen, sondern über WoMos. Und der Kühlschrank befand sich in einem WoMo.

Und daher tauchte wohl auch irgendwie die Frage auf, ob denn ein FI in einem WoMo Sinn macht!?

UlrichS hat geschrieben:Grundsätzlich gibt es keine Elektriker fürs Haus und Elektriker fürs Wohnmobil. Wer nicht beides sicher beherrscht sollte sich einen anderen Beruf suchen.


Da möchte ich nicht an Deine Berufsehre, auch wenn ich da schon etwas unterscheide.
Aber vielleicht einen kleinen Hinweis erlaube mir:
Wissen zu haben bedeutet nicht gleichzeitig Wissen verständnisvoll weiter zu vermitteln.



@ lukashig,

Danke für die Ausführungen zum Potenzialausgleich!


Aber wie ein Potenzialausgleich im WoMo aussieht, ist dadurch leider nicht erkennbar für einen Laien.


@ all,


es gibt Menschen die von einem Hubschrauber auf eine Überlandleitung wechseln, in welcher mehrere tausend Volt Spannung vorhanden sind. Die müssen vor dem Umstieg auch den Hubschrauber erden (obwohl dieser gar keinen Kontakt mit dem Boden hat).



Welche Situationen (230 V) haben wir im WoMo?

Landstrom:

Der Landstrom ist geerdet. Gute Tips, dass z. B. das Erdkabel (gelb/grün) länger sein soll. (@ lukashig, Danke für Deinen Beitrag).

Ist das WoMo als solches damit auch gleichzeitig geerdet?

Eigentlich wohl doch nur dann, wenn das Erdkabel (gelb/grün) auch gleichzeitig mit dem Aufbau verbunden worden ist!?


Wandler 12 V auf 230 V:

Findet über den Wandler im Gerät ein Potenzialausgleich statt?


Generator:

Bei Generatoren befindet sich in der Regel ein Anschluß für einen Erdspieß.
Wer benutzt den tatsächlich?
Und wenn man ihn benutzen würde, würde sich wieder die Frage zu "Landstrom" ergeben.



Nun mal zurück zur Ausgangsfrage:
Macht ein FI (oder RCD) Sinn in einem WoMo?
Oder ist er vielleicht sogar vorgeschrieben, so dass ich einen nachrüsten müßte?




Ich würde hier gerne in der Art befriedigt werden, dass ich mein Risiko abschätzen kann. Sowohl was den Strom vom Himmel, als auch den Strom von sonstigen Quellen angeht!
Mehr nicht!

Aber bitte laienhaft verständlich, damit auch viele andere User dieser Plattform einen sinnvollen Nutzen daraus ziehen können *zwinker*


Meule

Gast am 25 Jun 2012 08:53:00

Klar ist jedes WOMO ein faradäischer Käfig, der Blitzstrom läuft auf der Oberfläche aber springt wenn nicht Stützen herausgefahren sind usw. über die Reifen zum Boden.

Es ist so, dass der Blitz die Oberfläche längs wandert und dann auch die Reifen als Fläche nutzt um zu Boden zu kommen. Ich sehe mich nicht verpflichtet entsprechende Links zu suchen.

Es ist seit 20 Jahren vorgeschrieben einen FI in einem Campingfahrzeug einzubauen.

Wanderbetrieb, in der Regel ist der speisende Akku mit seinem Minuspol geerdet, so das auch die Ausgangsspannung nicht vollkommen Potentialfrei ist. Es sollte also auch hier ein FI eingesetzt werden, dass muss man aber im Einzelfall besprechen bzw. beurteilen.

Spätestens dann wenn Wandler fest eingebaut ist und mehrere Steckdosen versorgt muss der Wandler in das Schutzsystem mit eingezogen werden.

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Gast am 25 Jun 2012 09:12:05

UlrichS hat geschrieben:Klar ist jedes WOMO ein faradäischer Käfig, der Blitzstrom läuft auf der Oberfläche aber springt wenn nicht Stützen herausgefahren sind usw. über die Reifen zum Boden.


Das, finde ich, ist nicht so klar, wie du es hier beschreibst, denn per Definition ist ein "..Faradayscher Käfig (eine allseitig geschlossene Hülle aus einem elektrischen Leiter (z. B. Drahtgeflecht oder Blech), die als elektrische Abschirmung wirkt."

Konstruktiv unterscheiden sich die Womos doch erheblich. Eine Beschichtung mit (Alu-) Blech würde ich als FK gelten lassen. Bei einem reinen GFK-Aufbau sieht es da schon anders aus, denn hier fehlt das leitende Metall. Fakt ist ist, das ein Blitz sich den kürzesten bzw. leichtesten Weg zur Erde sucht. Wenn ihm ein Womo im Weg steht, schlägt er oben ein und tritt unten irgendwo wieder aus. Häufig geht es dann vom metallischen Chassis über die feuchten Reifen in die Erde. Reifen leiden durch die kurzzeitige Erwärmung meistens auch.

Wo sich der Blitz bei einem GFK-Aufbau den Weg sucht, kann nur schwer vorhergesagt werden. Aber durch leitende Dachaufbauten, wir Solarzellen, SAT- und andere Antennen werden Wege vorbereitet. Das Resultat möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Gast am 25 Jun 2012 10:10:21

Man müsste sich im Einzelfall jeden GFK Aufbau ansehen und dies beurteilen. Wenn es regnet und die Oberfläche nass ist wird der Blitz sicherlich an der Oberfläche abgeleitet.

Tipps zum richtigen Umgang mit dem Wohnmobil im Gewitter:


--> Link

longo hat geschrieben:Häufig geht es dann vom metallischen Chassis über die feuchten Reifen in die Erde.
Wenn ein Stromanschluss besteht, ist das Fahrgestell geerdet und der Blitz wird sich auch alle drei Leiter als "Autobahn" nehmen. Der Blitz wird in Form einer "Überspannung" auch die Nachbarwohnmobile "besuchen" . :roll:

Auch dabei wird der FI auslösen :D

kintzi am 25 Jun 2012 12:46:41

Das Problem hat man auch bei GFK-Fliegern, entweder Kohlenstaub/Kohlefaser oder Drahtmatten/ braucht man auch als elektr.Gegengewicht f. d. Antennen der E-tronik. Bei Kohlefaser-Bau sieht die Sache besser aus.
Alu-Flieger haben Massebänder, besonders an den Rudern, da die Fett gefüllten Lader isolieren (Funkstörungen). Nebenbei: Beim Käfer hat man aus gleichem Grund in den Vorderradnabenabdeckungen Spiralfederschleifer eingebaut.
R.

marvin42 am 25 Jun 2012 19:42:44

:schlaumeier: Da Blitze in der Regel erst einmal einen Leitblitz zur ionisierung der Luft sozusagen zur Vorbereitung der Wegstrecke von unten nach oben schicken, also von einer leitfähigen erhöhten Stelle, in der Regel sogar der höchsten Stelle der Umgebung, wird Dein Womo nur dann zum Teil der Blitzstrecke wenn es LEITET z.B. weil es nass ist. Dann verhält es sich in der Tat wie ein Faradayscher Käfig. Dabei kann Dir aber KEINER eine absolute Sicherheit GARANTIEREN. Das ist aber in einem Haus das gleiche.

Den Weg durch das innere des Wohnmobils kann es nämlich auch geben wenn Du z.B. eine leitfähige SAT-Antenne bei Gewitter ausgefahren hast und die Ladung sich über das Antennenkabel Sat-Reciever, Batterie und Rahmen(- Pol) des Womo ausgleichen kann.
:twisted:
Du solltest in solchen(TV bei Gewitter) Fällen neben Dein Womo einen gut geerdeten Blitzableiter stellen der hoch genug ist - das hilft. Der Leitblitz geht jetzt von dem Blitzableiter aus und der ionisierte Kanal mit dem Hauptblitz bleibt von Deinem Fahrzeug weg :D

Gast am 25 Jun 2012 20:10:29

marvin42 hat geschrieben:.. wird Dein Womo nur dann zum Teil der Blitzstrecke wenn es LEITET z.B. weil es nass ist. Dann verhält es sich in der Tat wie ein Faradayscher Käfig. Dabei kann Dir aber KEINER eine absolute Sicherheit GARANTIEREN. Das ist aber in einem Haus das gleiche.
In jedem Haus wird ein Blitz einschlagen auch wenn das Haus oder das Wohnmobil nicht leitet.

Zum einen sind in beiden sehr gut leitfähige Elektroinstallationen vorhanden, zum anderen in beiden auch leitfähige Bauteile wie im Wohnmobil Rahmen aus Metall, Führerhaus aus Metall, Fensterschienen aus Metall, Spiegelrahmen aus Metall usw.

Bei Fahrzeugen mit Metallaussenwänden ( wie meinem ) wird der Blitz um das WOMO herum abgeleitet.

Dabei ist es uninteressant ob mein WOMO nass ist oder nicht.

Selbstverständlich ist der Aufenthalt bei Gewitter in meinem WOMO 100 % Sicher.

marvin42 am 25 Jun 2012 20:27:44

Lieber Ulrich zieh Dir doch bitte keine Schuh an der gar nicht passt :D
Aber meine Einlassung "nass" bezog sich selbstverständlich nur auf solche mit reiner/teilweiser GFK Außenhaut, Jedes Womo mit Alu rundum ist ein perfekter Farradayscher Käfig und damit 100% sicher.
Und dein Womo ist natürlich sowieso elektrisch sicher. Etwas anderes würde ich niemals behaupten.

Leute die RCD ausbauen sind wie Leute die mit 230km/h Motorrad ohne Helm fahren. Es ist einfach geil - und es kann auch gut gehen

Gast am 25 Jun 2012 20:33:06

Ist ok, aber das musst Du schreiben, denn ein Leser Deines Beitrags wird verwirrt bzw falsch informiert.

marvin42 am 25 Jun 2012 20:37:15

:flehan: Sorry ich werde mich in Zukunft bemühen :flehan:

Meule am 26 Jun 2012 10:14:14

Danke für die weiteren Antworten!

Werde eventuell einen FI (RCD) nachrüsten. Muss mal schauen, was so an Platz vorhanden ist.


Meule

Gast am 26 Jun 2012 13:50:00

Meule hat geschrieben:Danke für die weiteren Antworten!

Werde eventuell einen FI (RCD) nachrüsten. Muss mal schauen, was so an Platz vorhanden ist.
Ich wusste ja das Ihr zum Teil kleine Wohnmobile habt, aber das die sooo klein sind, dass noch nicht mal ein FI Schalter reinpasst :eek:

AUfputzgehäuse gibt`s in jedem Baumarkt :D

bussi1256 am 26 Jun 2012 17:35:16

Hallo,
vielen dank für die Antworten.
Wenn ich erlich sein soll, weis ich immer noch nichts!!
Fest steht das laut Gesetz ein FI drinn sein muß, da man ja Netzstrom oft hat. Aber 220V über einen Wechselrichter hat man anscheinend nicht bedacht, oder der FI im Womo erkennt dies doch. Ich wollte den FI testen, habe aber Angst, der Wechselrichter bekommt dadurch einen Schaden.
bussi1256

kintzi am 26 Jun 2012 18:01:24

Ist doch Quatsch, WR passiert nichts. Gibt FI`s als Schukosteckerteil, einfach in Ausgangssteckdose d. WR zwischenstecken. Aber : vollständiger Potentialausgleich, sonst Schutz lückenhaft, sie lukaschigs Beitrag am Anfang der Seite, sonst kannst Du das eigentlich bleiben lassen. Heisst WR-Masseanschl. an Masse, Masse an Batt.-Minus u. an Antrieb (Massband werksmässig an Motor/Getriebe) das gesamte dann an "Landerde" über CEE. R.

Gast am 26 Jun 2012 19:03:35

Oh je, jetzt wird schon wieder alles durcheinander geworfen :roll:

Ein Potentialausgleich ist immer notwendig und Vorschrift. Einige glauben ja das sie sich nicht an Vorschriften halten müssen da VDE ja nur ein Verein ist und nix zu sagen hat :roll: :(

Da kommt dann zum Beispiel so etwas heraus: --> Link

Der RCD Schalter oder FI genannt funktioniert selbstverständlich sowohl bei Netzstrom als auch bei Wechselrichterbetrieb ohne Potentialausgleich.

Gast am 26 Jun 2012 20:09:57

Meule schreibt:
„Eigentlich wohl doch nur dann, wenn das Erdkabel (gelb/grün) auch gleichzeitig mit dem Aufbau verbunden worden ist!? „

Ja natürlich, das setze ich voraus, das macht ja den Potentialausgleich aus.
Alle leitenden, berührungsfähigen Teile sind untereinander verbunden.
Es gilt zwischen den einzelnen Teilen kein unterschiedliches Potential aufkommen zu lassen.

Aber: Am Toaster tritt eine Fehlerspannung (möglich von bis230 V) auf, weil die Heizung einen Schluss hat und der Schutzleiter welcher die Fehlerspannung gefahrlos ableiten könnte, beschädigt ist.
In der Nähe befindet sich die Innenhaut des WOMO`S (Alu) oder ein anderes leitendes Teil welches in den Potentialausgleich einbezogen ist.
Möglicherweise besteht dann ein Spannungsunterschied zwischen diesen beiden Teilen von 50, 60 oder mehr Volt.
Berühre ich beide Teile gleichzeitig, dann fließt Strom; vom Toastergehäuse über linken Arm- Körper- rechten Arm zur Sammelschiene Schutzleiter/ Potentialausgleich.
Dieser Strom, sollte er größer sein als 30 mA wird vom Schutzschalter, sofern vorhanden registriert
(...Ampere fehlen in der Rechnung „rein- raus muss gleich sein“) und das WOMO wird vom Netz getrennt. Glück gehabt? Gut vorgesorgt!!!


Meule schreibt:
„Wandler 12 V auf 230 V:
Findet über den Wandler im Gerät ein Potenzialausgleich statt? „

Ist nicht die Aufgabe des Wandlers.
Dieser sollte in den Potentialausgleich einbezogen werden.
Am Ausgang 230V kann man sich zusätzlich mit einem Schutzschalter schützen.
(siehe Beitrag von „kintzi“)

Meule schreibt:
„Bei Generatoren befindet sich in der Regel ein Anschluß für einen Erdspieß.
Wer benutzt den tatsächlich?
Und wenn man ihn benutzen würde, würde sich wieder die Frage zu "Landstrom" ergeben.“

Nach DIN VDE 1000-551 (VDE 1000 Teil 551) wird eine Schutzmaßnahme für mobile Stromerzeuger gefordert.
Dies bedeutet meist die Anwendung des TN-Systems, Fehlerstromschutzeinrichtung RCE, Erdspieß und Prüfung durch eine Elektrofachkraft vor jeder Inbetriebnahme, was sicher nicht einer praxisgerechten Schutzmaßnahme entspricht.
Deshalb die Ausnahme (Anhang VDE) ein Sicherheitsverteiler für mobile Stromerzeuger.

WOMO`s welche einen RCE Schutzschalter an Bord haben können darauf verzichten.

Hinweise erheben kein Anspruch auf Richtigkeit weil jeder Fall gesondert betrachtet werden muß.
Im Zweifelsfall immer einen Fachmann hinzuziehen!

Meule am 27 Jun 2012 01:43:52

lukashig hat geschrieben:Meule schreibt:
„Eigentlich wohl doch nur dann, wenn das Erdkabel (gelb/grün) auch gleichzeitig mit dem Aufbau verbunden worden ist!? „

Ja natürlich, das setze ich voraus, das macht ja den Potentialausgleich aus.
Alle leitenden, berührungsfähigen Teile sind untereinander verbunden.
Es gilt zwischen den einzelnen Teilen kein unterschiedliches Potential aufkommen zu lassen.



Danke für diese Antwort!!!!!!

Das war nämlich der Reim, welcher mir aus meiner ersten Frage in diesem Beitrag fehlte, wo ich geschrieben hatte, dass der Schutzleiter wohl nicht mit meinem WoMo verbunden ist (laienhaft ausgedrückt).
Daher konnte ich auch den Potenzialausgleich nicht auf die Kette bekommen *zwinker*


UlrichS hat geschrieben:Ich wusste ja das Ihr zum Teil kleine Wohnmobile habt, aber das die sooo klein sind, dass noch nicht mal ein FI Schalter reinpasst eek.gif

AUfputzgehäuse gibt`s in jedem Baumarkt grin.gif


Hallo Ulrich,

wenn, dann geht auch nur ein Aufputzgehäuse, denn wenn ich eine Unterputzdose verwenden würde, dann würden die Kabel im freien neben meiner Türe hängen. Das wäre bestimmt nicht gut - oder?


Meule

kintzi am 27 Jun 2012 03:44:17

Zitat UlrichS: Der RCD Schalter oder FI genannt funktioniert selbstverständlich sowohl bei Netzstrom
"als auch bei Wechselrichterbetrieb ohne Potentialausgleich".

??

Wohin soll denn der Fehlerstrom bei einem isoliert betriebenen WR abfliessen ? Er hängt doch nur an 12V +/- =-Strom u. wirkt wie ein Trenntrafo(galvanisch) isolierend? WR-Gehäuse sollte doch am Chassis hängen, Batt-Minus (Starter u. Aufbau) hängen dort auch mit dran. Wenn dann das Metallgehäuse des E-Gerätes Schluss kriegt u. der Körper stellt eine Verbindung zum "Potentialausgeglichenen" dar, wissen doch die > 30 mA, wo sie hin müssen, damit der FI auslöst!
Wenn dem so nicht ist, bitte ich um aufklärende Hilfe. Richi

kintzi am 27 Jun 2012 16:20:22

Na UlrichS, nimm doch zu Deiner Behauptung Stellung, wo ist denn Deine Antwort? R.

Gast am 27 Jun 2012 18:44:56

Wenn doch der Strom vollständig zum Wechselrichter zurück kommt, ist doch alles in Ordnung.

Mit der gleichen Logik das ein Potentialausgleich zum funktionieren des FI notwendig ist, kann ich behaupten, dass ich jährlich einmal vor eine Wand fahren muss, damit die Airbags im Auto funktionieren.

Der Fehlerstromschutzschalter hinter dem Wechselrichter dient ja lediglich der Sicherheit, wenn ein Stromunterschied zwischen den beiden Stromführenden Leitungen auftritt, schaltet er ab.

Über die Stromwege wie der 230 V Strom des Wechselrichters zum Teil ohne durch den FI zu laufen ( also den vorgeschriebenen sicheren Wg zu gehen ) darüber mache ich mir keine Gedanken.

Es kann sein das Metallgehäuse des Wechelrichters hat Verbindung zum Fahrzeug, es kann sein der Minuspol ist mit Masse verbunden und ein gefährlicher Stromanteil fließt über diesen Weg. Interessiert für die Funktion des FI absolut nicht. So wie Wasser sucht auch Strom sich imemr seinen eigenen Weg, machmal über die unmöglichsten Stellen.

Letztlich ist nur wichtig das der Strom brav über seine Leitung vollständig wieder dahin zurückfließt wo er hergekommen ist, fehlen > 20 mA ( bei einem 30 mA FISchalter ) löst er aus und schaltet den Strom ab.

Letztlich soll bei mir auch der Airbag immer schön da bleiben wo er ist, bis ein Fehlerfall ( Unfall ) auftritt, dann soll er sich bewegen :D

Auch der Fi soll sich erst bewegen ( der Ausschaltknopf :D ) wenn ein Fehler auftritt, wie der Fehler gestaltet ist, ist mir dann egal, eine gefährliche Situation ist aufgetreten, der Rückfließende Strom ist niedriger als der hinfließende, dann schaltet er ab.

Ich kenne übrigens kein einziges Wohnmobil, wo der Wechselrichter Minuspol nicht mit der Fahrzeugmasse und damit mit "der Erde des Fahrzeugs" verbunden ist.

Infos der Wiki: --> Link

Die hier angenommen Verhältnisse, Mensch berührt mit der rechten Hand den einen Leiter des Wechselrichters und mit der anderen Hand den anderen Leiter halte ich für Quatsch. Wenn berührt Mensch mit einer Hand ein defekte Elektroleitung und beide Leiter, der Strom fließt also nur innerhalb seiner Hand und verursacht noch nicht einmal ansatzweise Herzkammerflimmern.

Die Wahrscheinlichkeit ist gross wenn ein FI vorhanden ist, dass ein Teilstrom über den Holzboden ( ja richtig gelesen über den Holzboden ! ) zum Wechselrichter zurückfließt und dabei vom FI nicht gemessen wird. Folge FI schaltet ab.

Hinsichtlich der Gefährlichkeit und der Zeitdauer bis zum Herzkammerflimmern hat die Wiki zutreffend und ausführlich Stellung genommen.
kintzi hat geschrieben:Er hängt doch nur an 12V +/- =-Strom u. wirkt wie ein Trenntrafo(galvanisch) isolierend? WR-Gehäuse sollte doch am Chassis hängen, Batt-Minus (Starter u. Aufbau) hängen dort auch mit dran. Wenn dann das Metallgehäuse des E-Gerätes Schluss kriegt u. der Körper stellt eine Verbindung zum "Potentialausgeglichenen" dar, wissen doch die > 30 mA, wo sie hin müssen, damit der FI auslöst!
Wenn dem so nicht ist, bitte ich um aufklärende Hilfe. Richi
Ich hatte nicht Stellung genommen weil es so ist.

Nur ist der Potentialausgleich nicht notwendig um die Schutzfunktion des Fi sicherzustellen.

Ich wende mich keineswegs gegen einen Potentialausgleich, aber der FI funktiert auch ohne diesen. Ob ein FI eingesetzt wird oder nicht, ist bei einer nachträglichen Installation Sache des Installierenden ( leider in der Regel Laie )

Gut das Laien keine Autos bauen, sonst wären auch keine Airbags drin. Funktionieren ja auch nur wenn man vor eine Mauer fährt. Das mache ich ja gar nicht, also brauche ich auch keine Airbags. :(

kintzi am 27 Jun 2012 21:34:36

Der Holzboden, sofern ein bischen leitend, ist auch Teil des gesamten Potentialausgleich, z. B.an Chassis geschraubt oder WR auf Boden geschraubt. Es sei denn er ist geklebt oder mit PVC belegt oder die Schuh-Sohlen hochisolierend. Dann fliesst aber auch kein Fehlerstrom, u. wo keiner ist, kann FI nicht auslösen. R.

Gast am 27 Jun 2012 22:52:57

Ja o.k., aber wenn kein Strom fließt, dann besteht auch keine Gefahr.
Dennoch, ein mulmiges Gefühl bleibt wohl doch.
Begründet oder unbergründet?

Gast am 27 Jun 2012 23:23:56

@ lukashig Du solltest nicht alles glauben was geschrieben wird.

Natürlich kann man auch im Wohnmobil einen Stromschlag bekommen, wenn das Wohnmobil mit geklebten Holzboden oder Teppich ausgelegt ist.

Das ist nicht anders wie in den Wohnungen, auch wenn ich auf einem Teppich oder auf einem Holzdielenboden stehe, kann ich einen Stromschlag bekommen.

Unsere Mitarbeiter bekommen selbst in "hochisolierenden" Sicherheitsschuhen speziell für Elektriker einen Stromschlag, wenn sie mit der Hand an einen Spannungsführenden Draht kommen. Bei der Fehlersuche an Steuerungen passiert das jede Jahre mal einem.

kintzi am 28 Jun 2012 08:35:06

Und hingen dann mind. 24h am Monitor. Harte Burschen mit besonders isolierenden Hornhäuten? Glaube ich auch noch. In 35 J habe ich genügend davon gesehen, selten Laien. Arme BG, diese haben dann aber oft den Rauch hineingelassen. Gr. R

andwein am 28 Jun 2012 13:55:57

UlrichS hat geschrieben:Die hier angenommen Verhältnisse, Mensch berührt mit der rechten Hand den einen Leiter des Wechselrichters und mit der anderen Hand den anderen Leiter halte ich für Quatsch. Wenn berührt Mensch mit einer Hand ein defekte Elektroleitung und beide Leiter, der Strom fließt also nur innerhalb seiner Hand und verursacht noch nicht einmal ansatzweise Herzkammerflimmern.
Hinsichtlich der Gefährlichkeit und der Zeitdauer bis zum Herzkammerflimmern hat die Wiki zutreffend und ausführlich Stellung genommen.
(

Sorry @Ulrich S, das war die Antwort auf die Frage "Löst ein FI aus" und der Testaufbau war natürlich theoretisch.
Ich kenne aber aus meinem Installationsleben genügend Fälle wo es hätte so passieren können.
(Natürlich nur in Situationen wo nicht alles VDE / Handwerksordnungsgemäß ablief)
Aber genau dafür sind ja diese Einrichtungen da. Also bitte ein bischen mehr auf die Praxis/Nutzen achten. Das ist übrigens auch der Grundgedanke der VDE etc, Die Verordnungen sagen wie/was/wo gemacht wird, der Grundgedanke ist aber im Fehlerfall einen Schutz zu haben. Dein Beispiel mit dem längeren Schutzleiter gehört auch dazu. Keiner zieht spannungsführende Kabel aus der Kupplung, aber wenn trotzdem passiert ist der SL noch angeschlossen.
Und zu der Auslösezeit, dem Kammerflimmern, dem Strom über Körper >30ma und dem theoretischen Körperwiderstand:::
Hoffentlich wissen die unterschiedlichen Menschen (Kinder, 96-jährigen, trockenen, schwitzenden, Herz/kreislaufkranken diese Werte auch und sagen dann:
Nein, ich sterbe nicht, der Wert ist unter der VDE-Norm!!!!!!
musste raus, sorry, Andreas

Gast am 28 Jun 2012 14:52:50

andwein hat geschrieben:Hoffentlich wissen die unterschiedlichen Menschen (Kinder, 96-jährigen, trockenen, schwitzenden, Herz/kreislaufkranken diese Werte auch und sagen dann:
Nein, ich sterbe nicht, der Wert ist unter der VDE-Norm!!!!!!
musste raus, sorry, Andreas
Deswegen rate ich ja zu einer zusätzlichen Sicherheit - z.B. dem Fehlerstromschutzschalter.

Viele sagen, Stromunfall, habe auch schon ein gewischt bekommen, ist nichts passiert. Deshalb auch mein Link auf die Wiki:

--> Link

Ich habe auch einen weiteren Link gesetzt, ein Bericht in dem es um ein verletztes Kind durch einen Stromschlag geht:

--> Link

Ich habe ausdrücklich mit meinen Beiträgen deutlich gemacht, dass da man auch verantworlich für andere ist, man etwas für mehr Sicherheit tun sollte.

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