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Hallo an die Hundebesitzer,
wir haben seit kurzem einen 9 Wochen alten Labrador-Welpen und wollen ihn demnächst im Womo mitnehmen,auch zum übernachten. Wo im Womo habt ihr euren Hund während der Fahrt und des nachts? Wahrscheinlich wird er versuchen während der Fahrt auf dem Schoss oder an den Füßen des Beifahrers zu sitzen/liegen. Wir möchten ihn aber direkt und beizeiten an seinen Platz während der Fahrt und nachts angewöhnen. Im Gang schlafen geht nicht,ist zu eng,wenn mal nachts aufgestanden wrden muß, auf Fahrer-und Beifahrersitz sein Bett machen? Wie macht ihr das???? Trix
Ein ausgewachsener Labrador wir immer dort schlafen wo Er will. Am liebsten auf der Decke bei Frauchen, weil er da gut hinkommt. Bis zu mir in den Alkoven hat es Odin auch schon geschafft. Ist einfach auf Rita und dann zu mir hoch. Hi Trix,
aaalso: mit 9 Wochen dürfte das Hundi noch nicht unbedingt stubenrein sein und ich würde ihn in der Box mitnehmen und unterm Tisch (bzw. den Tisch dann halt während der Fahrt aufs Bett oder so) plazieren, bis die Pipi-Sache geklärt ist :D Unser Bruno liegt während der Fahrt mit Sicherheitsgeschirr am Sicherheitsgurt hinterm Fahrersitz auf der Bank, da kann ihm nix passieren. Er kann dort stehen und nach uns gucken, aber nicht umherlaufen und ist somit sicher und es gefällt ihm inzwischen 8).Nachts bewacht er den Stellplatz vom Fahrersitz aus, das hat er sich ausgesucht und wir waren einverstanden. Euer Winzling wird sich schon den richtigen Platz für nachts aussuchen und dannn könnt ihr immer noch erzieherisch eingreifen, wenn dieser Platz euch nicht richtig erscheint . Sorry Tipsel!
Aber ich erziehe einen Hund nicht, indem ich warte und dann den falschen Platz aberziehe, sondern ihm sofort positiv den richtigen Platz (meinen Wunschplatz) anerziehe. Wir waren auch heuer mit unserem ausgewachsenen Riesenschnauzer unterwegs und er ist im Gang gelegen. Ich habe mich viele Jahre mit Hundeausbildung beschäftigt. Bei einem Welpen wäre ich sehr,sehr vorsichtig. Einerseits sind die Kerlchen mit 9 Wochen fast unwiderstehlich, andererseits sind schlechte Gewohnheiten, die man ihnen jetzt durchgehen läßt, nur sehr schwer abzustellen. Ihr solltet bedenken, dass der Platz den ihr dem Labrador jetzt zuteilt immer sein Platz sein sollte. Egal, ob vom Regen durchnäßt und voll Sand und Schmutz, oder aber auch wenn er einmal alleine im Wohnmobil bleiben soll. Ob während der Fahrt oder in der Nacht. Gleichzeitig würde ich so eine Fahrt, wenn schon wirklich unvermeidbar, mit einem Welpen nur nach vorgehendem Test machen. Wird dem Hund schlecht und er muß brechen, dann gibt es ein Problem, das auf der Urlaubsreise schnell zum echten Prüfstein werden könnte. Da er sicher noch nicht 100% stubenrein ist wird er dann bei einem Mißgeschick getadelt. Dabei könnte durch einen kleinen Fehler eurerseits eine negative Fehlverknüpfung mit dem Womo entstehen. Wie auch aus 100 anderen Gründen Fehlverknüpfungen in diesem Alter entstehen könnten, die sich aufs Womo beziehen.Ein zitternder kleiner Hund, der sich winselnd davor fürchtet ein Womo zu besteigen ist kein Spass, wenn man unterwegs ist! Und eine Phobie eines Tieres löst man nicht in 2, 3 Minuten. Muß natürlich nicht passieren, ich will sicher den Teufel nicht an die Wand malen, aber könnte. Wenn der Hund in der Prägephase nicht wirklich zu einem selbstsicheren und draufgängerischem Kerlchen gemacht wurde, dann ist eine Womo Reise jetzt eine ungeheuere Belastung für ihn. Der Hund hat jetzt genug mit dem neuen Menschenrudel und der neuen Umwelt zuhause zu tun. Er muß insgesamt erst seinen Platz finden. Und da ist eine Womo Reise mit ständig wechselnden Revier, stundenlangem Motorengeräuschen und einer täglich neuen Geruchs- und sonstigen Sinneswelt eine schwere Prüfung für den Racker. Ich würde zuerst damit beginnen, ihn langsam an das Womo im stehenden Zustand zu gewöhnen. 2 Minuten hinein-drinnen kurz balgen-eine positive Erfahrung-LecGaste oder Spielzeug- und schon wieder hinaus in die Wiese.Das Womo muß ein mit positiven Erfahrungen verknüpftes Ding werden. Etwas total Normales. Wenn Ihr das dem Tier wirklich gut signalisiert, dann hat er sein ganzes Leben kein Problem mit Womos. Und denkt daran: Die meisten Probleme mit Hunden entstehen durch mangelnde Geduld, Konsequenz und Vorbereitung. Die "wird schon irgendwie klappen Mentalität" ist meiner Meinung nach bei einem Hund IMMER falsch. LG Trechala Womos und erwachsene Hunde sind dann eine andere Geschichte! Hi Trechala,
wir gehen da schon in eine Richtung, aber ohne Box würde ich keinen Welpen mitnehmen, denn der würde auf der Tour kreuz und quer durchs Womo hopsen, und das kann seiner Sicherheit nicht unbedingt dienlich sein. Klar, muss er das Womo erst mal kennenlernen und das kann er nach einer kurzen Eingewöhnung beim Packen nachher sehr gut auch von der sicheren Box aus während der Fahrt. Den Rest erledigt man dann an Ort und Stelle und sagt ihm, wo er hindarf. Unsrer hat sich damit gut zurechtgefunden. Auch unsre Pflegehunde kapieren, wo sie sich hinzulegen haben (nächstes WE ist wieder mal eine Herauforderung angesagt :D ) Mit der Gewöhnung ans Autofahren ists ne Extrasache, aber ich denke, das ist schon ausprobiert, bevor es auf große Fahrt geht. Hallo,
ich habe wie folgt den Michi an das WoMo gewöhnt. Ich habe einen großen Käfig von Anfang an mit offener Türe an seinen Freßplatz gestellt, oben draub eine Abdeckung, quasie als Hundehöhle, in den Käfig habe ich dann immer sein Fressen hinen gestellt. Später habe ich dann den Käfig in den PKW gestellt, und immer kurze Fahrstrecken fürs Gassi gehen gewählt. So hatte er sich an den Käfig und an das Fahrgeräusch gewöhnt, später wurde die Fahrstrecke wurde immer länger. Im Mietmobil habe ich dann den Käfig auf die Vorde Sitzbank, gleich hinter dem Fahrersitz mit Spannband besfestigt. Der Michi habe ich dann mit lecGast oder einem Kauknochen während der Fahrt in den Käfig, jede Stunde habe ich dann für 15-30 Minuten rast gemacht und eine Gassirunde eingelegt. Bei der Übernachtung, habe ich ihn dann auf den Boden unter dem Tisch auf seine Decke abgelegt, dort liegt er heute noch als 15 Monate alter "Welpe". Die Stubenreinheit hat sich sozusagen im WoMo von selbst gelöst, er hielt die Nacht durch, und angeknabbert hat er auch nicht. Also langsam von vorsichtig ran gehen, mit viel Liebe, verständnis und mit noch mehr LecGast und vor allem konsequent. Uwe Hallo Trechalla,
bist scho a Hund, leider haben wir uns nicht getroffen am Dienstag in Wien. Wir haben eine Aussie und sind mit ihm mit 8 Monaten nach Portugal im Womo gefahren, er ist immer glücklich bei seinem Rudel zu sein und steht Womo vor der Tür dann liegt er davor bis es los geht. Box hatten wir auch, aber nur in den ersten Wochen im Haus, jetzt liegt er mit Geschirr hinter dem Pilotensitz, schaut sich die Gegend an oder schläft. wie er klein war hat er natürlich versucht immer den für ihn besten Platz zu besteigen In der Nacht liegt er im Gang und muß einer raus ja dann ist Schwerstarbeit zu leisten bis er aufsteht, die Sitze deck wir mit alten Bettüberzügen ab oder machen die Kiste blickdicht. Übrigens hatte schon einmal böse Erfahrung gemacht aber sowie der Hund sich gemeldet und raus kam war Eile da zu verschwinden, ein Deutscher Schäfer mit allen Prüfungen ist nicht zu unterschätzen, besonders gefürchtet in den östlichen Ländern. Einen schönen Tag aus Bayer/Österreich noch hat es viel Nebel und es herbsttelt Wilfried BR-2HOS @wilfried
Schade wegen Dienstag. Nächstes Mal sicher. War ein Notfall-blöd! @skylape Du hast alles richtig gemacht. Perfekte positive Konditionierung auf Box und Auto. @marisa Thema Hund ist immer ein Hit. Das ist völlig normal. Du wirst auf eine Frage selbst unter Trainern oft unterschiedliche Antworten und Lösungsversuche bekommen. Immer sind die eigene Erfahrung und Wahrnehmung hier ein wesentlicher Faktor. Ich empfehle dir generell, so rasch wie möglich den Besuch einer Welpenschule. Dort plauderst du mit vielen Hundehaltern und Trainern während der Kleine mit Artgenossen herumtollt und nebenbei die Sozialisierungsphase bewältigt. Kauf dir so viele Bücher, wie du bewältigen kannst. Nur ein Tip dazu: Ekard Lind:"Richtig spielen mit Hunden". Eines ist in der Hundehaltung völlig unbestritten. Der Phasenablauf der Hundeentwicklung: Prägung-Sozialisierung-Rangordnung-Rudelhierarchie. Dein Hund befindet sich derzeit in der ersten Phase der Sozialisierung. Beendet sind diese Phasen mit dem 6.Lebensmonat und der kurz darauf einsetzenden Pubertät. Und hier zu deiner Frage: Besonders bis zum 6.Monat sind die Belastungen für den Hund sehr vorsichtig in einem möglichst überschau und kalkulierbaren Umfeld zu steigern. Da ist das Tier sehr sensibel. Wie willst du ihm auf dem engen Platz, der nach Benzin stinkt, der ungewohnt ist, stark wackelt, an dem Fliehkräfte wirken, wo ständig etwas Lautes am Fenster vorbeihuscht eine Gefühl der Rudelsicherheit geben? Es erfordert die ganze Konzentration auf das Tier jetzt keinen Fehler zu machen. Hast du die, wenn du unterwegs bist? Ein plötzlich heulendes Überlandhorn, eine quietschende Notbtremsung und der Hund könnte fehlgeprägt auf Womos sein. Später, wenn er im Rudel mehr Sicherheit hat, mehr Selbstbewußtsein generell,dann steckt er solche Belastungen locker weg. Aber auch da wird Vertrauen zu seinem "Menschen" sehr wichtig sein. Dann wird es super sein , mit dem Rudel neue Dinge zu entdecken, auf die Pirsch zu gehen, neue Reviere zu erkunden. Also lass dir Zeit und warte zumindest bis zum sechsten Lebensmonat. LG Trechala Hallo Trix,
am Anfang waren die Hunde auf der Seitensitzgruppe, Max in Fahrtrichtung und angeschnallt, Leni auf der gegenüberliegenden Seite, zwar nicht angeschnallt, aber durch Rücklehne und Fahrersitz relativ sicher. Max hat allerdings ständig gequängelt, war unruhig und hat sich mit dem Sicherheitsgurt total verheddert. Im Ernstfall wäre er zwar nicht nach vorne geschleudert worden, hätte sich aber bestimmt schwer verletzt, weil der Gurt nie optimal saß. Dann haben wir es mal zugelassen, dass er sich selber einen Platz ausguckt und seit dieser Zeit liegt er zwischen den Frontsitzen und schläft die ganze Zeit absolut entspannt. Also manchmal scheint es doch besser zu sein, dass der Hund mitentscheiden darf :) Nur bei wirklich gefährlichen Plätzen würde ich eingreifen (z.B. ungesicherte Längssitzbank, Heckbett oder Sitze in Fahrtrichtung).
Dem kann ich übrigens nur zustimmen :!: Nur ganz kurz zum Thema Hund allgemein:
Mit neun Wochen ist ein Welpe definitiv noch zu jung um auf Womo Tour zu gehen. In dem Alter muessen sie sich erst mal in die Familie einsortieren. Ausserdem kennen Welpen in dem Alter nur zwei Zustaende ...entweder voll aufgedreht oder schwer ruhebeduerftig ...beides ist fuer eine Womo-Tour unguenstig. Denn der Hund braucht Ruhe und Routine Gebt dem kleinen mindestens noch 6-8 Wochen Zeit, bevor ihr ihn mit auf grosse Tour bringt. Inzwischen koennt ihr ihn ja schon wie oben beschrieben an's Womo gewoehnen und auch mal ein halbes Stuendchen spazieren fahren, aber der grosse Ausflug muss noch ein bischen warten. Das mit der Phobie und Rudelsicherheit wuerde ich nun nicht ganz so eng sehen, solange ihr ruhig und gelassen bleibt und nicht um jeden Furz ein riesen Tam-Tam macht, wird der Hund auch nicht verunsichert. Wenn er kotzt, so wird's ohne weitere Worte (weder schimpfen noch troesten) einfach aufgeputzt, wenn er pinkelt ebenso. Wenn draussen was rappelt oder hupt, dann ist das halt so ..da muss er sich dran gewoehnen ...bloss keinen Aufstand machen. Dann kriegt der Hund auch keine Panik oder Phobie. Allerdings ...und das ist wirklich wichtig ...muss das in kleinen Dosen passieren. Der kleine darf nicht ueberfordert werden. Im Alter von 9 Wochen sind 15 Minuten Anforderung schon fast zuviel ...mit 3 Monaten ist eine halbe Stunde die Obergrenze und erst mit 12 - 15 Monaten ist so ein Hund voll belastbar. Das gilt uebrigens nicht nur fuer's Auto/Womo fahren, sondern auch fuers Gassigehen, spielen, Training, usw Moin....
zu dem Thema: unsere Zira hat letzte Woche drei junge geworfen. Ging alles glatt :razz: Wochenende sind wir in Geslau, die Babys sind natürlich dabei. Zira hat einen eigenen Raum (sep. Dusche). Das klappt hervorragend. K & H Hallo K & H,
herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs :!: Malteser x Rauhaardackel :D Da müsst Ihr aber mal ein Foto ins Forum stellen!
:oops: Hallo, mal eine Frage: Was mache ich bei einem Berner-Welpen, 15 Monate, Rüde, gegen die "Läufigkeit" und das Gehäule. Danke und Uwe kastrieren :D Wie war......., oder Oropax!
Wenn er aber wirklich dauerhaft jammert, dann würde ich kastrieren wirklich empfehlen. Wenn die Hormone durchgehen und er extrem triebgesteuert ist, kann er Dir auch schnell mal entwischen und allein unnterwegs sein, wenn Du nicht aufpasst und wenn ihm dann ein Auto in den Weg kommt..... :eek: Bei unserem kleinen war´s auch nötig, der hat nix mehr gehört und gesehen und auch den Korb schon als Welpe zu Tode gerammelt, unser großer hat noch alles ... sabbert zwar auch wenn´s gut riecht, aber jammert nur, wenn seine Herzdame an der Straße vorbei läuft, aber er hört wenigstens noch und ist ansonsten nur ein wenig verwirrt. Einen Rüden würde ich nur im äußersten Notfall kastrieren lassen. Wir haben den Vorgänger von Max aus gesundheitlichen Gründen kastrieren lassen müssen und das hat seinen Charakter ganz schön gewandelt. Das Kernige/Draufgängerische, was einen Rüden eigentlich auszeichnet, war verschwunden, irgendwie war das nicht mehr derselbe Hund :( Hündinnen kastrieren- uneingeschränkt JA, da haben wir noch nie eine Wesensveränderung feststellen können. Hallo Eva,
bei unserm hat sich nix geändert, ist noch der gleiche Racker und Draufgänger wie vorher, lediglich das Fell hat sich verändert, ist fusseliger geworden. Er hat sogar letztes Jahr ruckzuck beim Spielen eine Hündin beglückt, weil wir alle dachten, der kann das garnicht :eek: und wir standen machtlos 10 Min. daneben :oops: Brunos Schwester wurde ebenfalls kastriert, die hat trotz gleichbleibender Futtermenge bißchen Gewicht zugelegt. Hallo Tipsel,
warum soll er nicht mehr können bei den Männern gehts ja auch noch, sind halt Platzpatronen! Das Vergnügen bleibt erhalten. Wir mußten unseren Gartenzaun auf ca 1,5 m erhöhen und mit einem Kunststoffgitter verstärken damit er nicht darüber springt. Aussies sind für mich Springwunder punto Höhe. Ein schönes Wochenende Wilfried BR-2HOS Hallo Skylape!
Da sind wir dann aber schon auf sehr,sehr hohem Niveau, wenn wir diesen Trieb beeinflussen wollen! Garantien gibt es da bei Männchen nie! :D Generell wäre zu sagen, dass man einem Hund während der Phase des höchsten Triebverhaltens natürlich keine Lehrstunde geben kann. Du kannst einem Hund, der ein Raufer ist, nicht im Angesicht des Rivalen beibringen, korrekt abzuliegen. Du kannst mit einem Jäger nicht am Waldrand das sichere bei Fuß gehen üben. Und einem Lover boy nicht Gelassenheit und Ruhe, wenn der Duft der Frauen gerade lockt. Vergiß jeden Versuch auf den Berner einzuwirken, wenn die Mädels rufen. Da scheiterst du, und zeigst ihm nur, dass er dich ignorieren kann und deine Kommandos eh egal sind. Das ist überhaupt eines der ganz großen Geheimnisse der Hundeausbildung: Gib nie ein Kommando, das der Hund ignorieren kann. Sei es aus mangelndem Appell, Motivation oder Unverständnis. Ich schmunzle über alle, die dutzende Male nach dem Hund rufen. Die haben gerade dem Tier beigebracht den Ruf und damit die Autorität ebensooft ignorieren zu können. Wahrscheinlich hast du ihn aber leider schon oft erfolglos zur Ruhe gemahnt. Heult er nur nach Mädels, oder auch sonst? Ist er insgesamt einer der gerne Laut gibt? Das wäre gut. Dann beginn folgendes. Bau eine Verknüpfung auf, sein "Laut geben" positiv bestätigt. Halte seinen Napf in der Hand und warte bis er sich stimmlich äußert. Das sollst du auch durch ein lockendes Kommando "Gib Laut" unterstützen. Achte aufmerksamst auf den hund und bestätige unmittelbar die geringste Lautabgabe mit der Bestätigung durch Abgabe des Napfes. Mit der Zeit kannst du immer mehr und anhaltendere Lautabgabe einfordern. Wenn du das wirklich täglich machst wird er in 3,4 Wochen verläßlich dein Kommando "gib Laut" befolgen. Damit haben wir den Hund darauf trainiert jederzeit auf Wunsch laut zu werden. Jetzt kommt der nächste Schritt. Wir lehren ihm "Die Ruhe" auf Kommando. Also wieder. Freßnapf-gib laut-hund wird laut- verbales Lob-aber dann das neue Kommando: "Ruhe!". Verblüffung! Es kommt jetzt auf dein Fingerspitzengefühl an! Einerseits soll der Hund in positiver Erwartung Laut geben, andererseits nicht frustriert werden, wenn er dann plötzlich nicht sofort Futter bekommt. Das Kommando Ruhe kommt also ganz ruhig und vorest nicht fordernd. Wichtig also hier: Nütze unmittelbar jede Lautpause nach dem Kommando"Ruhe" zur Futtergabe. Laut geben soll also Spass machen und Ruhe geben auch. Das trainiert man im Wechsel. Nach einiger Zeit wird also das Kommando "Ruhe" auch als positiv empfunden. das dauert! Und jetzt hast du also ein positives verknüpftes Kommando. Füll die Taschen voll mit LecGast und mach die ersten Versuche wenn er von alleine heult. Er heult, du: "Gib laut" er heult stärker, du: Ruhe! er ist ruhig - du bestätigst sofort!! Brich diesen Versuch sofort ab, wenn er erfolglos ist. (Gilt auch für alle anderen Kommandos) Schritt zurück nach einem Fehlversuch. Trainiere weiter. Wenn er über Futter schlecht konditionierbar ist probiere entsprechend obigem über den Spiel oder Bringtrieb die Kommandos. Das alles ist ein langer Weg bei diesem Romeo. Der Hund muß begreifen, dass laut werden wirklich super ist, wenn Herrchen das mag. Und ruhig sein auch! Gib das Kommado nie, wenn du nichts zur Bestätigung machen kannst oder willst. Und habe als Hundehalter immer die Taschen voller Überraschungen. Viel Glück! Trechala P.S.: Das ist ein Lösungsversuch und kein Kochrezept. Wir haben Lebewesen in unser Rudel aufgenommen und keine Zinnsoldaten. Aber austricksen wird man sie doch noch dürfen, oder?
Da hatten die beiden ja ein harmloses Vergnügen :D In so einer Situation einfach so tun als ob einem der Hund nicht gehört :D :D :D
Hallo, ich hatte mit dem Samson eine zwei jährige Ausbildung zum Rettungshund genossen, da kenn ich aus erfahrung wie man das "gib laut" beibringt, beim Michi habe ich dies auch schon von klein an gemacht, und er macht es, auch mit Handzeichen. Das Heulen ist seit einer Woche, ich selbst tu ihn ignorieren, aber meine Eltern, die haben im während der Arbeitszeit, die rufen ihn zur Ruhe. Onst ist er ruhig, nur wenn er vor einer Gefahr warnt, dann schaut er mich an, und will seine bestätigung, die bekommt er nur wenns wirklich richtig war, sonst ignorier ich es. Ich denke die Läufigkeit ist eh in einer Woche vorbei, dann wird die heulerei auch weg sein. Uwe Sorry, da hab ich die Frage mißverstanden! Wer so viel Hundeerfahrung hat, der braucht keine Tipps mehr.
Trechala Hallo an alle,
vielen lieben Dank für eure Ratschläge und Tipps. Wir mußten kurzentschlossen für 3 aufeinanderfolgende Tage beruflich mit dem Auto unterwegs sein und haben dafür an einem Tag den PKW und an den folgenden 2 Tagen das Womo genommen,aber immer abends wieder nach Hause.An allen 3 Tagen haben wir "die Kleine",den Welpen, mitgenommen. Im PKW gleich auf die Rücksitzbank gelegt,3-4 x den Platz gewechselt.Fußraum-Rücksitzbank,dann war Ruhe für den Rest des Tages. Im Womo hinter dem Beifahrersitz hingelegt,ein paarmal versucht nach vorne zu kommen,durch LecGasts wieder nach hinten gelockt und die Sache war perfekt.Sie hat sich ihren Platz dann selbst gesucht und während den Fahrten dann geschlafen, Also besser konnte es in den 3 Tagen nicht gehen,hoffentlich bleibts so!!!!! Werden es jetzt weiterhin 1-2x die Woche üben und dann mal eine Nacht einplanen. Ach noch was; Sie hat mit ihren 9 Wochen kein einziges Mal weder im PKW noch im Womo in 2 Stunden ihr Geschäftchen gemacht. Ist das nicht Klasse???? Wir sind selbst sprachlos und happy. Das mit dem Sicherheitsgurt werden wir bald auch ausprobieren. Nochmals Danke für die Beiträge Trix Sie war einfach" super".
Leider erst jetzt gesehen.... :oops: Herzlichen Glückstrumpf... Äh du hast Post |
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