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Einsame Wölfe oder im Rudel? 1, 2


haballes am 10 Jul 2012 11:37:38

Es ist wirklich so, das hier im Netz mehr Leute untereinander kommunizieren, als sie das in der realen Welt zulassen würden. Irgendwie auch bedenklich.

Für mich persönlich bedeutet halt jede reale Freundschaft oder Bekanntschaft eine zusätzliche Verpflichtung. Ins Netz kann ich immer dann, wenn ich auch Zeit und Lust dazu habe.

Unterwegs ist es so, das ich eigentlich sehr schnell irgendwo immer Kontakt finde. Aber halt auch in dem Rahmen, wie ich es für mich angenehm empfinde. Geplante Verabredungen oder spontane Besuche sind mir halt ein Greuel, weil mein Zeitfenster für wirklich freie Freizeit sehr eingeschränkt ist.
Man hat berufliche Verpflichtungen, die Haustiere fordern Pflege, die Holde verlangt Zeit und ein altes Mütterchen hebt auch ab und an die Hand um Hilfe.
Dazu kommen die üblichen Familienfeiern, die mir persönlich das grösste Übel dieser Erde sind. Pflege ich dann noch Bekanntschaften von unterwegs, oder organisiere mit hiesigen Freunden Reisen, wird mein "Freizeitfenster" noch kleiner.

Und so haben meine Frau und ich für uns festgestellt, das die Zeit im Wohnmobil wirklich uns gehört. Und das wir uns da auch reichen.


Wenn andere aber es gemeinsam organisiert bekommen, dann finde ich das auch sehr gut. Früher unsere Fernreisen, die haben wir ja auch gut organisiert in Gruppen gemacht. Aber es war für mich immer schwierig ein einsames Eckchen für mein Frühstück zu finden, oder nicht dauernd angesprochen zu werden. Dazu kam halt noch die sehr bindende Uhrzeitplanung für jeden Tag. Wir haben so sehr viel erlebt und gesehen, es war aber keinesfalls erholsam.

Nun mit dem Wohnmobil versuche ich für mich den Erholungswert in den Vordergrund zu stellen. Und wirklich abzuschalten.

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pfalzcamper am 10 Jul 2012 12:00:59

Es geht ja nicht darum, dass man keinen KONTAKT wuenscht, sondern dass die Urlaubsvarianten - gerade mit einem Reisemobil - extrem differieren.

Und selbst die bis ins Detail geplante Route wirft man gerne mal um, wenn es die Umstaende oder die Laune ermoeglichen oder erfordern.

Hat man dass dann nur mit seinem Partner oder seiner Familie abzustimmen, findet man ruckzuck Einigung.

Will man das aber auch noch mit anderen zur Abstimmung bringen, endet es in endlosen Diskussionen.

Von daher bleibe ich dabei: Forentreffen gerne, gemeinsamer Urlaub am festen Standort auch gerne, Rundreise niemals mit anderen.

traveller-71 am 10 Jul 2012 12:03:56

Hallo zusammen,

interessantes Thema, zu dem ich mich dann auch mal äußern werde.

Dem Lesen nach gehören wir auch zu Typ 3. Dh wir sind nun 3 Jahre mit dem Wohnmobil unterwegs, mit zwei Kleinkinder und bisher immer alleine gestartet.
Der Hauptgrund dafür ist die Unabhängigkeit, welche ein Wohnmobil bietet und wir sehr schätzen. Bei uns fängt das damit an, dass wir teilweise einen Tag vor Abfahrt entscheiden wohin es geht. Meist gibt es 2 Ziele, welche in Abhängigkeit des Wetters in Frage kommen.
Weiter geht es mit der Unabhängigkeit während einer Tour. Gefällt es uns, bleiben wir auch mal eine Nacht länger. Meist allerdings nur 1-2 Nächte. Oder ist das Wetter und die Vorhersagen schlecht, ändern wir kurzfristig unsere Pläne, fahren früher oder wechseln sogar das Gebiet. So zBsp auf Sylt. Nachdem es ca. 2-3Tage sehr stürmisch war und öfter geregnet hatte, sind wir rüber an die Ostsee gefahren, mit strahlendem Sonnenschein.

Wir haben aber auch schon darüber nachgedacht, mal zusammen mit anderen einen Urlaub oder ein paar Tage zu verbringen, wobei ich erstmal einige Tage austesten würde, ob es überhaupt harmoniert.
Mal schauen ....

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alterschalter am 10 Jul 2012 12:47:47

haballes hat geschrieben:.....Für mich persönlich bedeutet halt jede reale Freundschaft oder Bekanntschaft eine zusätzliche Verpflichtung.....


Das sehe ich anders, denn nicht jede Freundschaft bedeutet automatisch Verpflichtungen.

Wir halten es im Freundeskreis grundsätzlich so: Wenn es passt, dann passt es und wenn nicht, dann nicht.
In einer Freundschaft darf man auch mal sagen, dass man keine Lust zu etwas hat und der andere sollte Verständnis dafür haben.

Wir sind spontan und planen nicht alles preußisch korrekt :D
Jeder macht auch sein Ding, auch wenn wir gemeinsam unterwegs sind.

Daher halten wir es so mit deiner Frage:
1. ja
2. ja
3. ja
je nachdem wir Lust und Laune haben. 8)

northernlights am 10 Jul 2012 16:52:17

Egal in welchen Wohnmobiltyp man sich hier einstufen will geht es wohl eher auch um den aktiven und passiven Wohnmobiler im Kontaktverkehr mit anderen.
Als wir noch ohne Wohnmobil um die Welt getingelt sind, haben sich Freundschaften ergeben, gleiche Ziele,Reisen auf Zeit und Bekanntschaften, die Jahrzehnte geblieben sind.
So wird as auch beim Wohnmobilen sein. Wichtig bei einer gemeinsamen Reise ist das individuelle Tempo jedes einzelnen Wohnmobils um an nächsten Ort anzukommen. So will der eine vielleicht hier halten, der andere dort, der nächste durchbrausen und ein Nickerchen machen. Egal ob in Europa oder Kanada, wir haben immer jemanden gefunden der eine gute Flasche Wein mit uns leert, lacht und einen schönen Abend hat.

SingleMalt am 10 Jul 2012 17:07:49

Unabhänging vom Typ antworte ich mal prinzipiell:
Ich bin ein langjährig gewachsener Single. Das bedeutet, dass "Gemeinschaft" und "gemeinsam" für mich Reizworte sind.
Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch Gemeinschaft mag oder nicht gerne gemeinsam tue. Wenn das aber viel bis ausschließlich oder gar ein Muss wird, dann verweigere ich mich und ich lege den Rückwärtsgang ein.

matthiast4 am 10 Jul 2012 17:13:38

Jobelix hat geschrieben:
conrad163a hat geschrieben:Hallo

Nun haben sich zu diesem Thema von ca 138 Wohnmobilisten 135 als Eizelgänger vorgestellt 1Berliner 1 Tühüringer und 1aus der Eifel sind 3 gegen 135. Das ist eine überwältigende Mehrheit. Ich finde das eigendlich schade. Man spürt diese Einstellung auch auf den Stellplätzen die meisten sind sehr zurückhaltend teilweise abweisend. Wir haben hier im Ostharz einen Bekanntenkreis von ca 12Wohnmobilen treffen uns 2mal im Jahr zum gemütlichen Beisammensein, tauschen unsere Reiseerlebnisse aus und verabreden uns auch zu gemeinsamen Reisen. Wir waren Zb. mit 5 Womos in Grichenland, mit 4 Besatzungen in der Ukraine auf der Krim, es fahren auch mal nur 2, waren oft auf Sardinien, 2fahren jetzt nach Masuren usw. Ich kann nur sagen das waren tolle Reisen. Es gab nie einen Streit, aber lebhafte Dikusionen. Zu Pfingsten ware wir mit 10 Womos auf einem Stellplatz in Berlin, und im Herbst machen wir einen gemeisamen Kegelabend.

In diesem Sinne, weiterhin gute Reisen

conrad


Moin Conrad,
der Grund für die Gewichtung im Forum wird sein, dass sich diese Gruppen lieber persönlich untereinander austauschen, als virtuel über das Internet. Zuidem: Im Internet gibt es eben viele "einsame Wölfe" :twisted:


Der Grund kann aber auch die Formulierung der Frage sein.
So ist 'in Kolonne verreisen' doch wesentlich negativer besetzt, als 'ungezwungen unterwegs'.

Und wer möchte hier schon als der uncoole Typ dastehen, der mit seinen Kumpels in Unterhemd und Jogginghose das billige Bier aus dem Lidl vor den 4 Womos trinkt, die irendwo Wand an Wand auf einem Stellplatz stehen??

Nein, ich trinke kein Bier, ein Unterhemd besitze ich nicht mal, und wir sind allermeistens alleine unterwegs. Aber wir fahren auch sehr gerne mit Freunden, nur nicht in Kolonne, wir sind alle in der Lage Ziele jeweils alleine zu erreichen.

Auf 'Stellplätzen' findet man uns nur, wenns wirklich nicht anders geht, und wir quatschen auch keine Leute an, die wir zufällig unterwegs treffen, da wollen wir einfach unsere Ruhe. Ich bin den ganzen Tag mit verschiedensten Leuten zusammen, da brauche ich im Urlaub meistens meine Ruhe.

Die Wahrheit liegt also - wie so oft - irgendwo dazwischen.

brainless am 14 Jul 2012 00:58:40

Wir haben gerne Kontakt, sitzen gerne mit Freunden zusammen, sind anderen gerne behilflich - aber bitte, alles zu seiner Zeit. :roll:

Da kann es auch auf einem Stellplatz passieren, daß ich keine Lust auf Kontaktaufnahme habe.....selbst wenn der 3728. feststellt, daß an unserem Womo das Lenkrad auf der falschen Seite ist, hihihi. :roll:

Bei uns daheim haben wir's auf folgende Weise gelöst:
Da wir am Ende einer Sackgasse in dörflicher Umgebung wohnen, nette Nachbarn und keine Angst vor "bösen Buben" haben müssen, ist während der warmen Jahreszeit unsere Haustür immer offen - wenn wir Lust auf mögliche Geselligkeit haben.
Wenn wir diese Lust nicht verspüren, lieber lesen oder sonstiges tun wollen, schließen wir die Tür zu: Die Nachbarn wissen Bescheid und kämen auch nie auf die Idee, an der Haustür zu klingeln.
Vice versa tun wir's bei denen genauso.

Es gehört eben ein wenig Respekt dazu, nicht nur, sich "zu mögen",


Volker :wink:

herbstfrau am 14 Jul 2012 19:41:25

Also, wir sind so ein Mittelding.

Wir reisen gerne alleine, treffen aber auf der Route gerne Bekannte und Unbekannte (z.B. Foris).

Im letzten Urlaub war das super. Aus einem geplanten 1-tägigen Treffen wurden 4 Tage, weils so schön war. Allerdings: die Getroffenen waren auch sehr feinfühlig und rückten uns nicht zu dicht auffe Pelle.
Tagsüber gingen wir getrennter Wege, abends haben wir uns zum Essen oder auf ein Weinchen getroffen. So mag ich's.

Ich hatte aber auch schon mal einen Urlaub mit Freunden, die anschließend keine mehr waren. Damals noch im Ferienhaus.

Da wir auch schön öfter Familienurlaube hatten, gibts es bei uns drei Goldene Regeln:

1. Jeder macht was er will, wann er will
2. Keiner versucht den anderen zu irgendetwas zu überreden.
3. Schmollen ist unerwünscht, aber im Zweifel gilt Regel 1

Klingt sehr nach "deutschem Regulierungswahn?
Isset auch.... :lol:

Wenn alle entspannt sind, macht es richtig Spaß....

Rosine am 17 Jul 2012 15:00:58

@ inpraxi
In Trier selbst standen wir mit WOMO sicher nicht, kann aber sein, dass wir an der Mosel unterwegs waren (1 Fahrrad, 1 Tandem).

Noch ein Nachtrag zu den "Rudel" (oder heißt es Rudels?)

Es kommt schon mal vor, dass wir auf Stellplätzen in der Nähe von solchen "Wagenburgen" stehen, d.h. Cliquen, die ihre Mobile mit den Eingängen zueinander stellen und evtl. noch ein drittes quer zum Abschirmen. Da sollte man vorsichtig sein, denn in der Nähe dieser Rudel kann es sein, dass man abends kaum einschlafen kann, weil ziemlich laut und lange gefeiert wird. An alle solche: Denkt daran, die Lautstärke zu reduzieren. Nicht alle finden es lustig, wenn sie hier und da durch laute Lacher so erschrecken, dass sie fast aus dem Bett fallen.

svenhedin1 am 17 Jul 2012 16:54:50

Hi,
irgendwie dreht sich aus meiner Sicht diese Diskussion nicht um den eigentlichen Hintergrund. Sehr vielen geht es doch gar nicht um Kontakt oder keinen Kontakt - sprich alleine sein.

So wie viele erleben geht’s doch in Wirklichkeit sehr vielen Mobilisten, gerade den angeblich ach so einsamen reservierten Wölfen doch um was ganz anderes.

Natürlich wollen sehr viele herzlichen Kontakt. Aber sie wollen dennoch GUTEN Kontakt oder sonst bis auf den Höflichkeits-Minimalkonsens Tagesgruß/Wetterblaba usw. lieber gar keinen . Und die sind befähigt, dass mit einem Blick zutreffend zu cheken.

Gerade die angeblich ach so reservierten - Hat man erst mal vor deren (Schutz)-Filter bestanden, steht man plötzlich vor den bezaubernsten Menschen - . wobei man oft gerade bei denen die wirklich schöne Erfahrung machen kann, dass gerade die erst etwas reservierten oft direkt derart erstklassige Typen sind, dass die Begegnung, der Gedankenaustausch mit ihnen schon alleine die ganze Fahrt wert war.

Das ganze scheint also eher eine Frage des Levels - deshalb gibt es wohl auch so viele abgeklärte “angebliche” einsame Wölfe in der Szene - das sagt ja jetzt genug aus.

Gast am 17 Jul 2012 17:05:11

Hallo haballes-Sven,

Du stellst eine gute Frage! Urlaub im Konvoi (siehe gogolo in Asien!) hat - wie alles im Leben - immer zwei Seiten. Mich erinnert das an drei eng befreundete Ehepaare, die eine Reise per Hausboot auf französischen Kanälen gebucht hatten. Sie reden heute nicht mehr miteinander!

Also? Wahrscheinlich wie bei den allermeisten hier: Nette Kontakte vor Ort sind herzlich willkommen - ansonsten ist man sein eigener Herr!

reisesubi am 18 Jul 2012 09:32:40

Es ist ein bekanntes Sprichwort, welches nicht von ungefähr kommt:
Ein gemeinsamer Urlaub kann die besten Freundschaften zerstören.
Das gilt meiner Meinung nach erst Recht für eine Campingreise.
Wir haben das 3-4 mal in über 40 Jahren versucht und sind immer wieder zu der Erkenntnis gelangt, dass Alleinfahren besser ist, zumal, wenn man spontan die Pläne ändern will.
Sehr angenehm empfinden wir freundliche Kontakte mit anderen Campern auf dem CP.

Werner

Gast am 18 Jul 2012 09:45:46

Rosine hat geschrieben:@ inpraxi
In Trier selbst standen wir mit WOMO sicher nicht, kann aber sein, dass wir an der Mosel unterwegs waren (1 Fahrrad, 1 Tandem).

Noch ein Nachtrag zu den "Rudel" (oder heißt es Rudels?)

Es kommt schon mal vor, dass wir auf Stellplätzen in der Nähe von solchen "Wagenburgen" stehen, d.h. Cliquen, die ihre Mobile mit den Eingängen zueinander stellen und evtl. noch ein drittes quer zum Abschirmen. Da sollte man vorsichtig sein, denn in der Nähe dieser Rudel kann es sein, dass man abends kaum einschlafen kann, weil ziemlich laut und lange gefeiert wird. An alle solche: Denkt daran, die Lautstärke zu reduzieren. Nicht alle finden es lustig, wenn sie hier und da durch laute Lacher so erschrecken, dass sie fast aus dem Bett fallen.


"Rudeln" :D :)

janamarcel6878 am 18 Jul 2012 11:40:49

Hallo zusammen,

nun will ich mich auch mal äußern, wir fahren zwar erst das 2. mal mit dem Wohnmobil, aber wir gehören auch eher zu der gruppe, die eher wenig kontakt zu anderen sucht. Das war schon früher in den Hotels so und bei den Ferienwohnungen haben wir auch eher geschaut, dass es nur eine ist und nicht mehrere im selben Gebäude.
Trotzdem sind wir gesellig, zu Hause haben wir eine gute nachbarschaft mit 4 Familien, wo man sich eigentlich jede woche einmal trifft, ob zum grillen oder einfach nur zum reden oder für einen ausflug. Beruflich haben wir sehr sehr viel Publikumsverkehr.....deshalb lieben wir es im Urlaub "alleine" zu sein.


lg Jana

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