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SyltShuttle: Kind aus Wohnmobil vom Zug gefallen 1, 2


wolfworldwide am 15 Jul 2012 11:23:10

Moin, moin,

würde man eigentlich nicht für möglich halten, aber so ganz abwegig ist dieser Unfall wiederum auch nicht:



--> Link




Mit besten n


Wolf

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Lancelot am 15 Jul 2012 11:42:00

Ist da der Sog tatsächlich sooo stark .. :gruebel:

Hätte ich nicht für möglich gehalten ... haben beide großes Glück gehabt :!:

SingleMalt am 15 Jul 2012 12:01:47

Gehört eigentlich in die Rubrik "Gasüberfälle in Frankreich"!

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batchman99 am 15 Jul 2012 12:19:20

Lancelot hat geschrieben:Ist da der Sog tatsächlich sooo stark .. :gruebel:

Ich hatte einen Ducato-230, bei dem man die Fahrertür mit Schwung zuschlagen musste.
Wenn ich das vergessen hatte und die nicht richtig zu war, hab ich auch schon mal im Rollen die Tür nochmal auf und wieder fest zugezogen.
Das habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn genau ein einziges Mal auf der Landstrasse bei ca. 80km/h gemacht.
Die Tür wurde durch den Wind einen Spalt aufgezogen, genau bis zur Aussenkante des Aufbaus und wurde dort "fest gesaugt".
Ich konnte mit dem linken Arm die Tür nicht mehr zu ziehen, sondern musste kurz beide Arme nehmen ;-)

ahd250 am 15 Jul 2012 12:27:15

Halloundso,

keine schöne Geschichte, sowas.

Aber: Wie zieht man denn die Notbremse wenn man in seinem WoMo sitzt :?: :?

Sorry, ich war noch nie auf einem Autoreisezug, und kann mir irgendwie nicht vorstellen wie das gehen soll. Ist da neben jedem Wagen eine Bremse, die man aus dem Fenster erreichen kann?

wolfworldwide am 15 Jul 2012 13:02:29

Moin, moin,

ich persönlich mag nicht wirklich glauben, dass es der Sog alleine gewesen sein könnte, da die Züge nicht wirklich sehr schnell fahren. Richtig ist aber, bedingt durch die Breite eines WoMos, geht eine Tür auf dann lauert darunter der Abgrund bis zu den Schienen bzw. Bahndamm.

Wie das mit den Notbremsen auf den Lkw-Waggons funktioniert ist mir nicht bekannt. Ich würde es aber durchaus für vorstellbar halten, dass jedes Fahrzeug so eine Art Notbrems-Fernbedienung reingelegt bekommt. Technisch sollte das kein Problem sein.

Unfälle können überall passieren, völlig klar, ich möchte mir an dieser Stelle jedoch einen Tipp erlauben: Wir fahren auch relativ häufig mit dem Wohnmobil nach Sylt, kämen jedoch nie auf die Idee den Autozug zu nutzen, weil der Weg zur Fähre nach Havneby auf Römö nur rund 60 km länger ist.

Die Fähre hat im Vergleich zum Zug einige Vorteile:

1. Man kann eine feste Abfahrt reservieren (beim Zug wartet man in der Schlange)

2. Die Fähre ist günstiger

3. An Bord gibt es ein nettes Restaurant mit freundlichem Service und einen shop

4. Was auch immer an diesem Zug-Gerücht dran sein mag (hat für mich ein bisschen was von Gas-Angriff): Auf der Fähre wird einem sicher nicht die Sat-Antenne durch den Fahrtwind abgerissen.


Mit besten n


Wolf

Gast am 15 Jul 2012 14:28:33

Hallo an die Zweifler,

als ich mit dem Womo und dem Sylt-shuttle nach Sylt fuhr( Oktober 2009), gab es keine Hilfsmittel. Auf dem Niederbord-Wagen läuft links und rechts jeweils ein Seilzug, der ist vermutlich mit der Notbremse des Waggons/Zuges verbunden.

Offen gestanden, wenn eine Notsituation entsteht, wüsste ich nicht, wie man an das Drahtseil herankommen sollte. Der Zug hat, solange er am Festland unterwegs ist, sicher eine Geschwindigkeit um die 60 km/h, auf dem Damm sicher auch etwas mehr. Da man mit dem Womo gegen die Fahrtrichtung steht, würde bei dem Fahrtwind mit Sicherheit die Tür aus der Hand gerissen.

Vielleicht reicht dann ein Treten auf das Seil, um die Notbremse auszulösen. Testen kann man dass ja nun nicht :) , oder nur, wenn einem die Geldstrafe gleichgültig ist.

Abgesehen von der Möglichkeit einer "Ente", warum sollte die Tageszeitung wissentlich Falschmeldungen verbreiten.

roomer am 15 Jul 2012 14:31:13

Moin,
darf ich mal Fragen was die Eltern im Womo wärendessen gemacht haben???!!!

:hoppel: ???????

Das Womo ist ja auch SOOOOOOOOOOOO groß das man ein 2 Jähriges Kind aus den Augen verliert.

Sorry rolle mit den Augen...was machen die wenn sie Fahren??? Fliegt das Kind dann wieder raus???

Ich bin echt sprachlos über so viel Unachtsamkeit.

palstek am 15 Jul 2012 15:22:49

Ich fass es nicht: Google News listet mittlerweile 84 Zeitungsberichte zu diesem Vorfall, und sofort melden sich hier "Spezialisten", die "wissen", dass dies gar nicht passiert sein kann...


Frank

kirsche01 am 15 Jul 2012 15:40:56

SingleMalt hat geschrieben:Gehört eigentlich in die Rubrik "Gasüberfälle in Frankreich"!


Yes!
Geht nicht, gibt´s nicht. :zustimm:

wolfworldwide am 15 Jul 2012 15:43:36

palstek hat geschrieben:Ich fass es nicht: Google News listet mittlerweile 84 Zeitungsberichte zu diesem Vorfall, und sofort melden sich hier "Spezialisten", die "wissen", dass dies gar nicht passiert sein kann...


Frank




Natürlich ist der Unfall so passiert. Aber wer hat denn hier das Gegenteil behauptet?


Mit besten n


Wolf

palstek am 15 Jul 2012 16:41:33

wolfworldwide hat geschrieben:Natürlich ist der Unfall so passiert. Aber wer hat denn hier das Gegenteil behauptet?


Na, du beispielsweise. Oder die anderen Kollegen, die es wie einen "Gas-Angriff" sehen. Zumindest sagst du, es wäre ein Gerücht. Ich zitiere dich mal:

wolfworldwide hat geschrieben:Was auch immer an diesem Zug-Gerücht dran sein mag (hat für mich ein bisschen was von Gas-Angriff):


Oder habe ich dich falsch verstanden?


Frank

Lancelot am 15 Jul 2012 17:16:18

palstek hat geschrieben:
wolfworldwide hat geschrieben:Was auch immer an diesem Zug-Gerücht dran sein mag (hat für mich ein bisschen was von Gas-Angriff):


Oder habe ich dich falsch verstanden?



Glaub schon, Frank ...

Es wird doch nicht der Unfall bestritten, sondern die geschilderte Ursache (Sog) bezweifelt und Unverständnis darüber geäußert, wie ein 2-jähriges Kind während der Zugfahrt unbeaufsichtigt die Wohni-Tür öffnen kann ... :gruebel:

markgraefin am 15 Jul 2012 17:25:23

Den Sog würde ich auch bezweifeln, aber wenn das Kind mit dem Rücken an die nicht richtig verschlossene Tür (wie kann man nur?) fällt, dann geht es schon verdammt schnell raus und auf die Gleise.

Und wenn es die Tür nur öffnet, dann erschrickt es, lässt los und fällt.

Der Zug fährt nur eine ganz kurze Strecke schnell und auch das ist relativ.

Ich kann mir beim besten Willen auch keinen Sog vorstellen.


Markgräfin

palstek am 15 Jul 2012 17:31:30

Lancelot hat geschrieben:
palstek hat geschrieben:
wolfworldwide hat geschrieben:Was auch immer an diesem Zug-Gerücht dran sein mag (hat für mich ein bisschen was von Gas-Angriff):


Oder habe ich dich falsch verstanden?



Glaub schon, Frank ...

Es wird doch nicht der Unfall bestritten, sondern die geschilderte Ursache (Sog) bezweifelt und Unverständnis darüber geäußert, wie ein 2-jähriges Kind während der Zugfahrt unbeaufsichtigt die Wohni-Tür öffnen kann ... :gruebel:


OK, OK, dann nehme ich alles zurück... :oops:

Gast am 15 Jul 2012 18:10:26

markgraefin hat geschrieben:Den Sog würde ich auch bezweifeln, aber wenn das Kind mit dem Rücken an die nicht richtig verschlossene Tür (wie kann man nur?) fällt, dann geht es schon verdammt schnell raus und auf die Gleise.

Und wenn es die Tür nur öffnet, dann erschrickt es, lässt los und fällt.

Der Zug fährt nur eine ganz kurze Strecke schnell und auch das ist relativ.

Ich kann mir beim besten Willen auch keinen Sog vorstellen.


Markgräfin


Ich würde da dicht bei Markgräfin sein. Ich denke, nur so einmal angenommen, das Kind läuft durch das womo, aus welchem Grund auch immer verliert es sein Gleichgewicht und stößt vor die Aufbautür. Diese ist, aus welchem Grund auch immer, nicht richtig verschlossen und springt auf. Durch den Fahrtwind wird die Tür vollständig aufgerissen, das Kind fällt einfach weiter, weil keine Tür mehr vorhanden. Da sehe ich, im Gegensatz zu " roomer " kein Fehlverhalten der Eltern. Tatsächlich steht das Fahrzeug fest auf dem Niederflur-Wagen des Autozuges. Außerdem dürfen auch die Eltern eines Kleinkindes durchaus aus den Fenstern des Womos auf die vorbeigleitende Landschaft schauen, ohne ständig nach dem Kind suchen zu müssen.

Ich könnte mir vorstellen, das mehr als ein Elternpaar bei stehendem Auto nichts gegen ein wenig Bewegung der lieben Kleinen haben, wenn die auch wieder vor dem Herunterfahren vom Zug in ihrem Kindersitz sitzen.

wolfworldwide am 15 Jul 2012 19:33:35

Lancelot hat geschrieben:
palstek hat geschrieben:
wolfworldwide hat geschrieben:Was auch immer an diesem Zug-Gerücht dran sein mag (hat für mich ein bisschen was von Gas-Angriff):


Oder habe ich dich falsch verstanden?



Glaub schon, Frank ...

Es wird doch nicht der Unfall bestritten, sondern die geschilderte Ursache (Sog) bezweifelt und Unverständnis darüber geäußert, wie ein 2-jähriges Kind während der Zugfahrt unbeaufsichtigt die Wohni-Tür öffnen kann ... :gruebel:



Nee, da bin ich völlig falsch verstanden worden. Es gibt ein Gerücht, das in der Vergangenheit mehrfach bei Wohnmobilen die Sat-Antennen auf dem Autozug beschädigt worden wären, da Lkw und WoMos ja "rückwärts" über den Deich gefahren werden. Und das scheint mir so eine Art "Gasangriff" zu sein, da davon mehrfach in Foren berichtet worden ist, aber immer nur: Ich hab mal gehört, dass es so passiert sei.


Mit besten n


Wolf

wolfworldwide am 15 Jul 2012 19:44:08

....im Übrigen,

sorry aber ich kann es mir jetzt einfach nicht verkneifen: Ich gehören zu den Menschen, die in diesem Zeitungsverlag Nachrichten verantworten. Und der Verlag, genau so wie seine Redakteure, sind schon sehr seriös. Ich schwör! Von daher habe ich bezüglich der inhaltlichen Korrektheit dieser Meldung ein absolutes berufliches Ur-Vertrauen.


Mit besten n


Wolf

Gast am 15 Jul 2012 20:58:52

Hallo wolfworldwide,

meine Erfahrung mit der Bundesbahn auf dieser Route ist wie folgt:

Frage Schaffner, der die Passage kontrolliert: "Alle Dachluken ordnungsgemäß verschlossen?" Auf Nachfrage, warum diese Frage, Antwort:"Wenn nicht richtig verriegelt, kann so eine Dachhaube schon mal fliegen gehen. Ist aber dann nicht unsere Schuld, sondern liegt in der Verantwortung des Wohnmobilisten. Allerdings ist auch die Windrichtung für die eventuellen Schäden mitverantwortlich."

Gast am 16 Jul 2012 03:33:04

rundefan hat geschrieben:Ich denke, nur so einmal angenommen, das Kind läuft durch das womo, aus welchem Grund auch immer verliert es sein Gleichgewicht und stößt vor die Aufbautür. Diese ist, aus welchem Grund auch immer, nicht richtig verschlossen und springt auf. Durch den Fahrtwind wird die Tür vollständig aufgerissen, das Kind fällt einfach weiter, weil keine Tür mehr vorhanden. Da sehe ich, im Gegensatz zu " roomer " kein Fehlverhalten der Eltern. Tatsächlich steht das Fahrzeug fest auf dem Niederflur-Wagen des Autozuges. Außerdem dürfen auch die Eltern eines Kleinkindes durchaus aus den Fenstern des Womos auf die vorbeigleitende Landschaft schauen, ohne ständig nach dem Kind suchen zu müssen.

Ich könnte mir vorstellen, das mehr als ein Elternpaar bei stehendem Auto nichts gegen ein wenig Bewegung der lieben Kleinen haben, wenn die auch wieder vor dem Herunterfahren vom Zug in ihrem Kindersitz sitzen.
Verstehe ich jetzt nicht, in einem fahrenden Zug würde ich auf unseren fixtiven Zweijährigen schon aufpassen, dass der nicht durch eine plötzliche Bremsung durchs Wohnmobil fliegt.

Ich kann doch nicht ausschließen, dass der Zug gleich eine Vollbremsung macht :roll:

gartendersinne am 16 Jul 2012 07:20:42

Moinsen Ladies and Gents,

ist jetzt vielleicht ne dumme Frage, aber ich bin Neuling und steh vor unserer ersten Fahrt mit dem Womo. Kann die Tür des Womos von innen so verschlossen werden, das ein Zweijähriger sie nicht öffnen kann? Also mit Schlüssel, oder Haken?

Mein Kind wäre, sobald er nicht festgeschnallt ist, nämlich ein Anwärter für genau so eine Aktion...

matthiast4 am 16 Jul 2012 08:19:43

UlrichS hat geschrieben:
rundefan hat geschrieben:Ich denke, nur so einmal angenommen, das Kind läuft durch das womo, aus welchem Grund auch immer verliert es sein Gleichgewicht und stößt vor die Aufbautür. Diese ist, aus welchem Grund auch immer, nicht richtig verschlossen und springt auf. Durch den Fahrtwind wird die Tür vollständig aufgerissen, das Kind fällt einfach weiter, weil keine Tür mehr vorhanden. Da sehe ich, im Gegensatz zu " roomer " kein Fehlverhalten der Eltern. Tatsächlich steht das Fahrzeug fest auf dem Niederflur-Wagen des Autozuges. Außerdem dürfen auch die Eltern eines Kleinkindes durchaus aus den Fenstern des Womos auf die vorbeigleitende Landschaft schauen, ohne ständig nach dem Kind suchen zu müssen.

Ich könnte mir vorstellen, das mehr als ein Elternpaar bei stehendem Auto nichts gegen ein wenig Bewegung der lieben Kleinen haben, wenn die auch wieder vor dem Herunterfahren vom Zug in ihrem Kindersitz sitzen.
Verstehe ich jetzt nicht, in einem fahrenden Zug würde ich auf unseren fixtiven Zweijährigen schon aufpassen, dass der nicht durch eine plötzliche Bremsung durchs Wohnmobil fliegt.

Ich kann doch nicht ausschließen, dass der Zug gleich eine Vollbremsung macht :roll:


Und wie macht man das gleich, wenn man mit dem Kind im normalen Zug fährt?? Kindersitz und Spanngurte (alternativ das 3x2,5 qmm Gummikabel immer am Mann??)? Hoffentlich muss das Kind nicht mal zur Toilette, der Zug könnte ja eine Vollbremsung machen. Aber sicher hält der dann auf freier Strecke mal auf dem nächsten Rastplatz.

ETWAS realitätsfern gedacht. Aber es ist immer gut, über die angeblichen Versäumnisse anderer zu urteilen.

achwas am 16 Jul 2012 08:50:52

batchman99 hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:Ist da der Sog tatsächlich sooo stark .. :gruebel:

Ich hatte einen Ducato-230, bei dem man die Fahrertür mit Schwung zuschlagen musste.
Wenn ich das vergessen hatte und die nicht richtig zu war, hab ich auch schon mal im Rollen die Tür nochmal auf und wieder fest zugezogen.
Das habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn genau ein einziges Mal auf der Landstrasse bei ca. 80km/h gemacht.
Die Tür wurde durch den Wind einen Spalt aufgezogen, genau bis zur Aussenkante des Aufbaus und wurde dort "fest gesaugt".
Ich konnte mit dem linken Arm die Tür nicht mehr zu ziehen, sondern musste kurz beide Arme nehmen ;-)


Ging mir ähnlich, auf der Autobahn, bekam die Tür auch nicht mehr zu, also mit der linken Hand festhalten, daß sie nicht weiter aufriß und mit der rechten auf einen Parkplatz rausfahren. Ein Erlebnis, was ich nicht nochmal brauche.

Und wer schon einmal (früher ging das noch) eine Zugtür bei der Einfahrt in den Bahnhof zu früh geöffnet hat, der weiß, was ein Sog ist.

Gast am 16 Jul 2012 10:29:11

gartendersinne hat geschrieben:Mein Kind wäre, sobald er nicht festgeschnallt ist, nämlich ein Anwärter für genau so eine Aktion...
Nein meines Wissens muss man immer die Türen öffnen können, damit wenn Gefahr droht man raus kann.

Anschnallen muss man sein Kind während der Zugfahrt natürlich nicht aber ich würde es nicht dulden das es überall rumklettert, denn eine Zugfahrt ist wie ich sie kenne auch mal von einer plötzlichen Bremsung oder Seitlichem Versatz auf eienr Weiche begleitet.

Auch würde ich es nicht in der Nähe der Tür spielen lassen.

gartendersinne am 16 Jul 2012 10:38:56

UlrichS hat geschrieben:
gartendersinne hat geschrieben:Mein Kind wäre, sobald er nicht festgeschnallt ist, nämlich ein Anwärter für genau so eine Aktion...
Nein meines Wissens muss man immer die Türen öffnen können, damit wenn Gefahr droht man raus kann.
.



Aiii, echt jetzt?
Hmm, gut das mit der Zugfahrt wird nicht unser Problem werden, da wir nicht mit dem Zug fahren. Ich dachte aber so an den frühen Morgen, wenn das Kind aus dem Bett krabbelt und wir noch komatös sind... Nicht das es dann Tür auf und weg...
Egal, ungelegte Eier, wir werden wohl eine Lösung finden!

Gast am 16 Jul 2012 10:47:10

UlrichS hat geschrieben: Hier stand zunächst mein posting, nun Dein Text:

Verstehe ich jetzt nicht, in einem fahrenden Zug würde ich auf unseren fixtiven Zweijährigen schon aufpassen, dass der nicht durch eine plötzliche Bremsung durchs Wohnmobil fliegt.

Ich kann doch nicht ausschließen, dass der Zug gleich eine Vollbremsung macht :roll:


@UlrichS

Musst Du ja auch nicht verstehen. Ich habe keine Ahnung, ob Du schon einmal mit einem Wohnmobil auf einem Autoreisezug unterwegs warst. Das ist nach meiner Erfahrung , eben mit demm Sylt-Shuttle, nicht vergleichbar mit einer normalen Zugfahrt. Komischerweise haben Wohnmobile so etwas wie Federung und Stoßdämpfer, die das übliche Rütteln und Schaukeln des Waggons durchaus minimieren.

Fakt für mich ist, dass meine Kinder, heute 37 und 32, GsD nie in einer so reglementierten Welt ( bezogen auf das Autofahren ) aufwachsen mussten. Wir haben sie zur passenden Zeit in den damals als "unverzichtbares Acsessoir für den Kleinkindtransport" angepriesenen "Römer -Sitz" gesetzt. Wenn sie keine Lust mehr hatten, darin zu sitzen, wurde der als Rückhaltevorrichtung geplante Tisch einfach geöffnet. Deshalb sind meine Kinder trotzdem nicht im Auto herumgekrabbelt, hätten aber die Möglichkeit dazu gehabt. Geschadet hat diese, unsere damalige Einstellung zu Verkehrssicherheit unseren Kindern nicht. Aber denke einfach an die auch hier im Forum schon mehrfach zitierte Geschichte " Wenn Sie vor 1960 geboren wurden, brauchen Sie hier nicht weiterlesen....." .

Die hier an den Tag gelegte vermeintlich besserwisserische Verhaltensrüge an die betroffenen Eltern k...... mich an. Diese junge Familie wollte schlicht und ergreifend mit ihrem Kind und dem Autoreiszug nach Hause. Ob das Kind dabei schlafend im Kindersitz oder spielend auf dem Womoboden sitzt, bleibt nur in der Entscheidung der Eltern. Meiner Auffassung haben sie auch nicht gegegen geltendes Rechts verstoßen, das sie nicht aktiv fuhren, sondern sich von einem Transportunternehmen( Sylt-Shuttle) fortbewegen liessen. Das Womo sollte zu diesem Zeitpunkt mit angezogener Handbremse auf dem Niederbord-Waggon gestanden haben.

@gartendersinne,

ich würde mir bei einem zweijährigen nicht zuviel Sorgen machen. Die Türöffnungsmechanik ist idR doch nicht von den vorhandenen Kräften eines solchen Stöpsels zu überwinden. Wenn kein zusätzliches Schloss in einer erhöhten Position angebracht ist, gibt es eigentlich keine Haken usw. die werksmäßig zur Verriegelung der Aufbautür vorhanden sind.


Edit @UlrichS, wo steht denn geschrieben, dass man die Türen jederzeit öffnen können muss? Von aussen sicher nicht, hochpreisige Limousinen haben ein automatisches Schließen der Türverriegelung, nebenbei geht das bei meinem Sprinteraufbau auch. Der Wunsch kann also sich nur auf das Öffnen von innen beziehen. Aber ich lass mich gern belehren

blade01 am 16 Jul 2012 11:11:58

Ich helf auch mal ein wenig beim Zumüllen des Forums:

Ich bin der Meinung, dass Züge und Womos in ihrer Eigenart als extrem lebenverkürzende Fortbewegungsmittel, entweder mit kompletten Stahlkäfigen und vergitterten Fenstern oder, um gefährliches Fahren zu unterbinden, ohne Räder oder gleich ganz ohne Fenster ausgeliefert werden sollen.
Zudem werd ich eine Petition einreichen, die eine Öse mit einer 50 cm Kette, in der Mitte von Womos und Zügen vorschreibt, und mit der eine Leinenpflicht an dieser Öse für Kinder, Hunde, Bowlingkugeln etc einhergeht.


Nur so könnte man die Kosten durch diese ständig aus dem Zug und dem Womo fallenden Kinder in den Griff kriegen.

Gast am 16 Jul 2012 12:04:45

rundefan hat geschrieben: Meiner Auffassung haben sie auch nicht gegegen geltendes Rechts verstoßen, das sie nicht aktiv fuhren, sondern sich von einem Transportunternehmen( Sylt-Shuttle) fortbewegen liessen. Das Womo sollte zu diesem Zeitpunkt mit angezogener Handbremse auf dem Niederbord-Waggon gestanden haben.

Der Wunsch kann also sich nur auf das Öffnen von innen beziehen. Aber ich lass mich gern belehren
Vernachlässigung der Aufsichtspflicht verstößt gegen geltendes Recht und ich bin überzeugt davon, dass sich der Staatsanwalt bei der Familie melden wird.

Wie Ihr das mit Euren Kinder handhabt ist Eure Sache, wir haben aufgepasst das unseren Kindern nichts passiert, d.h. spielen im WOMO ja aber nicht in der Nähe der Tür und nicht klettern über Tisch und Bänke.

Was das ganze mit guter Federung zu tun haben soll, weiß ich nicht. Ich glaube nicht das ein Zweiähriger zielstrebig auf die Tür zu geht und diese unverzüglich öffnet. Ich glaube eher das das Kinde da schon eine Weile mit der Tür gespielt hat.


Natürlich meinte ich, dass die Tür jederzeit von innen zu öffnen ist. :D

Gast am 16 Jul 2012 13:10:44

Hallo UlrichS,

möglicherweise ist Dir durchgegangen, dass ich

a) das Alter unserer Kinder hier anführte und

b) das unsrige Verhalten natürlich auf die damalige Zeit festmache.

Ich hab es leider nicht für möglich gehalten, dass , wenn man so etwas hier kundtut, selbst nach nunmehr etwa 28 Jahren ( von denen nur die letzten 15 als Womofahrer und -Besitzer für uns geltend gemacht werden könnten) irgend so ein "Oberlehrer" noch meint, mich dafür maßregeln zu müssen. Ich habe schon während meines Studiums mich mit Sicherheitsfragen im Berufsleben freiwillig beschäftigt, war bis zu meinem Ausscheiden, als leitende Fachkraft Arbeitssicherheit ( Leitender Sicherheitsingenieur) in einer 365Tage/24 Stunden produzierenden Glashütte, neben meinen anderen Tätigkeiten zuständig. Erzähl mir also nichts zu sicherem Verhalten. Arbeitsunfälle geschehen, trotz Vorschriften zu sachgemäßer Vorgehensweise, auch immer wieder.

So, genug zu diesem Thema von mir hier. Wenn Du es für notwendig hältst, so verfolge doch dieses Unglück für Kind und Vater weiter und eröffne hier dann noch einen neuen Threat, in dem dann die weiteren Schritte von Bundespolizei und evtl. Staatsanwaltschaft zusammengefaßt und von Dir als scheinbar tugendhaftenstem Forianer kommentiert werden. Mir reicht es auf jeden Fall, unvollständig zitiert zu werden. Es gibt Möglichkeiten, sich Gedanken über jeden Einzelnen, der hier gepostet hat, zu machen. Lass aber bitte die ungelegten Eier bezüglich der geschädigten Familie wenigsten einmal aussen vor.

wolfherm am 16 Jul 2012 13:24:55

UlrichS hat geschrieben:
Vernachlässigung der Aufsichtspflicht verstößt gegen geltendes Recht und ich bin überzeugt davon, dass sich der Staatsanwalt bei der Familie melden wird.




Ulrich,

auch davon hast du keine Ahnung. Befasse dich mal mit den einschlägigen Vorschriften zur Aufsichtspflicht, bevor du hier die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufst. Unmöglich, du warst nicht dabei, kannst aber hier schon wieder alles erklären.

CKgroupie am 16 Jul 2012 13:40:56

Unfälle mit Kleinkindern passieren egal wie sehr man sie im Auge hat und egal wie ernst man seine Aufsichtspflicht nimmt.

Wer einmal mitgekriegt hat wie schnell ein Kind einen plötzlichen Einfall bekommt und eine nicht voraussehbare Situation entsteht, der weiß wovon ich spreche.

Und kein Mensch geht als Elternteil ununterbrochen seiner Aufsichtspflicht nach, wenn man sich in einer scheinbar sicheren Situation befindet. Wer kommt denn auf die Idee, dass ein Kind, das eben noch brav irgendwo gespielt hat urplötzlich aus einem stehenden Wohnmobil von einem fahrenden Zug fallen kann?

Ich z.B. wusste auch nicht, dass die Womotür immer von innen geöffnet werden kann, auch wenn man sie von außen verriegelt hat, bevor nicht mein (damals ebenfalls 2jähriger) eines Abends über den Campingplatz marschiert kam und ich ihn sicher und schlafend im Womo wähnte.

Insofern finde ich den Unfall vor allem nur tragisch, wie immer, wenn Kindern vor den Augen der Eltern ein Unglück passiert. Das muss besonders schrecklich sein und ich denke, dass die Eltern sich noch Vorwürfe genug machen und die Situation sie noch auf ewig im Schlaf verfolgen wird. Ich hoffe der Kleine wird wieder ganz gesund.

Gast am 16 Jul 2012 14:21:18

Mist.... da les ich 1 3/4 Seiten, steh extra auf, geh Cola & Chips holen, blättere auf die 3. Seite des Threades und da schreibt doch glatt CKgroupie was wirklich vernünftiges....... :wink:


Nach meiner Meinung passieren Unfälle zu 30% aus Dummheit, zu 20% aus grober Fahrlässigkeit und Gleichgültigkeit sich selbst und anderen gegenüber und die restlichen 50% sind einfach Unfälle, die einfach passieren, egal wie umsichtig man ist. Kein Kind ist letztendlich berechenbar, kein Mensch kann an alle Eventualitäten denken und sollte es auch nicht, den sonst müsste man im Bettbleiben und blos nicht aufstehen, weil man sich ja schon auf dem Bettvorleger überschlagen kann. Dann stirbt man eben im Bett an der Angst, dass einem der Himmel auf den Kopf fallen könnte.

Es ist wohl jedem von uns schon mal irgendwas schief gegangen, was sich nicht durch 3 fache Kontrolle hätte verhindern lassen.
So ist eben das Leben.

Kontrolliert man während der normalen Autofahrt alles gründlich, ist jeder angeschnallt, alles Feste, bewegliche gesichert usw. kann auf dem kurzen Stückchen mit dem Syltzug schon mal etwas sorglosigkeit eintreten. Man sitzt ja gemütlch zusammen hinten, das Kind spielt, warum auch nicht ? Man hat es ja im Auge und dann passiert es...

Über das Warum und Wieso kan man nur spekulieren.
Ich weiß nur, die Türen unserer WoMo und WoWa mussten und müssen fast alle schon richtig zugeknallt werden. Zuziehen allein (weils ja leiser ist) reicht oft nicht. Die Tür ist zwar zu, aber der Riegel hat noch nicht richtig hintergeriffen.

Ich drücke Eltern und Kind die Daumen, dass alles wieder gut wird.

Die blödesten Unfälle und Schäden produziert das ganz normale Leben, ich habe fast tag, täglich damit zu tun.

yakini am 16 Jul 2012 14:43:26

...also wo das Kind im Fahrzeug war und was dem Unfall genau voranging muss man sicher die Beteiiligten fragen...

Ich würde mir auch nicht wagen von Verletzung der Aufsichtspflicht zu sprechen, ohne den Sachverhalt zu kennen, aber kann mir durchaus Szenarien vorstellen, bei denen sowas passieren kann.

Ein Kind ist im Womo nicht angeleint und die Situation, in der das Womo auf dem Zug sozusagen alleine fährt, verführt dazu entspannt zu sein, sich mit der Umwelt zu beschäftigen und das Kind auch herum laufen zu lassen.

In meinem Wohnmobil wäre der Unfall bei schneller Rückwärtsfahrt leicht möglich.

Der Öffnungsmechanismus der Aufbautür ist in einen waagerechten Griff der Tür integriert, so dass man den Griff im Prinzip nur anfassen muss.
Wenn das Womo rückwärts fährt, fliegt einem die Tür mit Sicherheit auf. Wenn das Kind dann nicht sofort los lässt, fliegt es....

Ich wusste nicht, dass die Fahrzeuge auf diesem Zug rückwärts fahren, da muss man wirklich an jede Luke denken, ich habe oft welche gegen die normale Fahrtrichtung offen. Manche Dinge kann man gar nicht sichern...
Die gelegte SAT-Parabolschüssel ist bestimmt auch ein dankbarer Gegner für den Fahrtwind....

Also was solls... man muss aus solchen Begebenheiten lernen....

Gast am 16 Jul 2012 15:24:08

@ yakini,

alle PKW werden beim Sylt-Shuttle in Fahrtrichtung auf Doppelstockwagen geparkt. Die Fahrer der PKW müssen allerdings auch in normale Personenwagen einsteigen. LKW und Womo´s, sowie Wohnwagengespanne werden auf Niederbordwagen der Art, wie sie auch bei der "Rollenden Landstrasse" eingesetzt sind, gegen die Fahrtrichtung aufgeladen. Das hat etwas mit der Entladesituation sowohl auf Westerland als auch in Niebüll zu tun. Auf diese Art wird das Verkehrsaufkommen in den jeweiligen Bahnhöfen ein wenig entzerrt. Ob das bei "normalen" Autoreisezügen auch so ist, weiß ich nicht. Dein Hinweis zu den SAT-Parabolschüssel ist natürlich interessant, wobei da aus meiner Erfahrung kein Nachteil zu "normalen" BAS-Antennen zu erkennen ist. Die Schüsseln legen sich ja doch deutlich näher auf das Fahrzeugdach als eben die Flachantennen.

Gast am 16 Jul 2012 15:54:02

yakini hat geschrieben:Ich würde mir auch nicht wagen von Verletzung der Aufsichtspflicht zu sprechen, ohne den Sachverhalt zu kennen, aber kann mir durchaus Szenarien vorstellen, bei denen sowas passieren kann.

Ein Kind ist im Womo nicht angeleint und die Situation, in der das Womo auf dem Zug sozusagen alleine fährt, verführt dazu entspannt zu sein, sich mit der Umwelt zu beschäftigen und das Kind auch herum laufen zu lassen.

In meinem Wohnmobil wäre der Unfall bei schneller Rückwärtsfahrt leicht möglich.

Der Öffnungsmechanismus der Aufbautür ist in einen waagerechten Griff der Tür integriert, so dass man den Griff im Prinzip nur anfassen muss.
Wenn das Womo rückwärts fährt, fliegt einem die Tür mit Sicherheit auf. Wenn das Kind dann nicht sofort los lässt, fliegt es....


Das sehe ich genau so.

reisemobil.online.cx am 16 Jul 2012 16:01:23

rundefan hat geschrieben:@ yakini,
... gegen die Fahrtrichtung aufgeladen. Das hat etwas mit der Entladesituation sowohl auf Westerland als auch in Niebüll zu tun.

Genau dieses Fahren gegen die Fahrtrichtung sorgt dafür, dass eine auch nur leicht geöffnete Tür durch den Fahrtwind sofort aufgerissen wird und der angesprochene Sog eintritt. Normalerweise sind die Türen so angeschlagen, dass sie in Fahrtrichtung, durch den Fahrtwind zugedrückt werden.

Das rote Notbremsseil kann leicht, ohne große Verrenkungen, durch das geöffnete Fenster, z.B. an der Fahrertür angefasst werden und sicher auch gezogen werden.

Michael

ottomar am 16 Jul 2012 16:05:40

bigpit hat geschrieben:Ich drücke Eltern und Kind die Daumen, dass alles wieder gut wird.


Volle Zustimmung zu all Deinen Ausführungen und insbesondere zu dem zitierten Satz.


:daumen2:


Mit freundlichen n,
Ottomar

Gast am 16 Jul 2012 16:22:10

CKgroupie hat geschrieben:Unfälle mit Kleinkindern passieren egal wie sehr man sie im Auge hat und egal wie ernst man seine Aufsichtspflicht nimmt.

Wer einmal mitgekriegt hat wie schnell ein Kind einen plötzlichen Einfall bekommt und eine nicht voraussehbare Situation entsteht, der weiß wovon ich spreche.

Und kein Mensch geht als Elternteil ununterbrochen seiner Aufsichtspflicht nach, wenn man sich in einer scheinbar sicheren Situation befindet.

Das muss besonders schrecklich sein und ich denke, dass die Eltern sich noch Vorwürfe genug machen und die Situation sie noch auf ewig im Schlaf verfolgen wird.


Meine Anerkennung für deinen Kommentar. Statt der ewig zwanghaften Suche nach der Schuld sollte doch die Freude darüber siegen, dass alle es überlebt haben. Vom braven Kind bis zum Öffnen der Tür sind es in einem WoMo eben nur 2 Sekunden. Ich wollte für mich nicht in Anspruch nehmen, dass mir das nicht auch hätte passieren können.

Gast am 16 Jul 2012 20:43:45

wolfherm hat geschrieben:
UlrichS hat geschrieben:
Vernachlässigung der Aufsichtspflicht verstößt gegen geltendes Recht und ich bin überzeugt davon, dass sich der Staatsanwalt bei der Familie melden wird.




Ulrich,

auch davon hast du keine Ahnung. Befasse dich mal mit den einschlägigen Vorschriften zur Aufsichtspflicht, bevor du hier die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufst. Unmöglich, du warst nicht dabei, kannst aber hier schon wieder alles erklären.
Nichts für ungut aber ich denke davon hast Du keine Ahnung.

Bei einem so schweren Unfall wird natürlich geprüft, da ein Anfangsverdacht besteht. Passieren kann alles, aber wenn ein Kind aus dem fahrenden Zug bzw aus dem Wohnmobil fällt das auf einem fahrenden Zug steht fragt man sich ob die Eltern ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind.

Ist schon traurig, dass schwerste Unfälle von kleinen Kindern so abgetan werden, kann ja mal passieren ... :(

Gast am 16 Jul 2012 21:06:21

Ich kann hier keinen einzigen Beitrag erkennen, wo der tragische Unfall einfach mit " kann ja mal passieren" abgetan wird. Eine solche Darstellung ist meines erachtens nicht nur fehl am Platz, sondern ein Schlag ins Gesicht all derer denen durch solche unvorhersehbaren Unfälle menschen verletzt oder genommen wurden.

Ich erkenne Betroffenheit und Realitätsnähe und wenn erkannt wird das auch Eltern nicht immer und überall gleichzeitig sein können, hat das nichts mit Gleichgültigkeit zu tun. Wenn weiterhin erkannt wird, das in jedermans Umfeld so was passieren kann, dann ist das ebenso von Vorteil.
Vielleicht kommt jedoch durch den Thread etwas mehr Besonnenheit in den täglichen Verrichtungen auf. Viel Hoffnung, dass viel verhindert wird habe ich gedoch nicht.
Täglich sehe ich an unserer Schule Taximama mit überhöhter Geschwindigkeit durch den 30kmh Bereich brettern, weil sie ja Ihre Kinder pünktlich anbholen müssen. DAS ist fahrlässig, ja vorsätzlich, nicht ein grausamer Unglücksfall wie der hier beschriebene.

Ich habe lange Jahre im DRK gearbeitet und heute noch in der Feuerwehr. ICH habe Mitleid mit den Eltern, mit dem Kind.
Selbstgefällige Polemik derer die ja unfehlbar sind und über Wasser gehen können, kotzt mich jedoch an.
Es sollte JEDER im eigenen Umfeld auspassen und Sorge tragen das alles getan wird was machbar ist, den Leute die mit dem Finger auf einen zeigen wenn es daneben ging, finden sich sofort.

Wo wir gerade von Umsicht und Vorsorge reden....ich will nicht wissen wie viele jetzt hier mitlesen die in Ihrer Wohnung, Ihrem Haus trotz Information, trotz Gesetz keine Rauchmelder haben........

Gast am 16 Jul 2012 21:28:59

Auch mir tun die Betroffenen leid, aber ich widerspreche denen die schreiben man müsse Kinden anketten und so ein Quatsch. Aber anschnallen während der Zugfahrt oder so beaufsichtigen damit Kleinkinder nicht aus öffenen Fenstern fallen oder die Tür öffnen, dass ist doch das mindeste was man von den Eltern verlangen kann.

Hier wird aber so getan als stände das WOMO auf dem Sandstrand und nicht auf einem fahrenen Zug.

Wenn das Kind am Sandstrand die Tür öffent und rausfällt passiert nicht viel, auf einem Fahrenden Zug sieht das ganz anders aus.

Vieleicht ist das Kind jetzt sein Leben lang im Rollstuhl oder stirbt. Natürlich kommt es immer zu Unfällen, aber ich bin der Ansicht 90 % sind vermeidbar wenn man Umsichtig handelt.

Gast am 16 Jul 2012 21:35:22

bigpit hat geschrieben: ICH habe Mitleid mit den Eltern, mit dem Kind.
Selbstgefällige Polemik derer die ja unfehlbar sind und über Wasser gehen können, kotzt mich jedoch an.


Yup.

Ein Gedanke, der mich erst jetzt anspringt:

In diesem Land, in dem Eierschalenberstdrücke und die Länge von Schnullerketten amtlich festgelegt werden; hat da irgendjemand mal einen Gedanken daran verschwendet was alles passiert, wenn man ein Wohnmobil mit über 80 km/h rückwärts bewegt? Das kommt ja sonst eher selten vor.

topolino666 am 16 Jul 2012 21:39:41

UlrichS hat geschrieben:Natürlich kommt es immer zu Unfällen, aber ich bin der Ansicht 90 % sind vermeidbar wenn man Umsichtig handelt.


Wenn Deine "Ansicht" auch auf Kinder zutreffen sollte würde mich interessieren ob Du selbst Kinder hast? :eek:

EDIT ruft gerade von hinten, DU Ulrich hättest damals da auf der rechten Spur Deine Beulenschüssel etwas umsichtiger parken sollen! :D

km99 am 16 Jul 2012 21:49:53

UlrichS hat geschrieben:Aber anschnallen während der Zugfahrt...
Ulrich, im Zug sitzt auch niemand angeschnallt. Zumindest habe ich in der Bahn noch nie solche Vorrichtungen gesehen. Warum also sollten Personen in einem Womo während des Bahntransports angeschnallt sein?

Im Übrigen bin ich froh darüber, dass Du nicht Jura studiert und ggf. sogar noch Staatsanwalt geworden bist. :zustimm: ;)


Klaus

cambodunum am 16 Jul 2012 21:52:22

vielleicht wäre eine Kindersicherung an der Aufbautüre sinnvoll..wie beim PKW

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