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Freistehen, was tun gegen Angst? 1, 2, 3, 4


Gast am 09 Aug 2012 19:36:11

svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
Wer meint, Angst sei nicht so gut, der ist in meinen Augen ein serh serh ängtlicher Mensch - denn so was scheint mir sind ja direkt Anzeichen von regelrechter Angstverdrängung. .
Und wer wie rady schreibt, :" Angst sollte NICHT zum Leben gehören " scheint mir auch serh gefährdet zu sein.


Falls es sich tatsächlich um Angstverdrängung handeln sollte, dann wünsche ich mir diese für den Rest meines Lebens :ja: :D

Selbst wenn du und vielleicht hunderte Wissenschaftler darin das Gegenteil deuten - ich habe keine Angst vorm absolut wilden Campen.
Mögest du in der Theorie vielleicht recht haben - ich habe immer noch keine Angst vorm wilden campen.
Mögen alles Psychologen zu einem anderen Ergebnis kommen - ich habe sie nicht. Es ist mir auch überhaupt nicht bewusst, dass ich irgend eine Angst verdrängen würde.

Du kannst gerne für mich weiterhin das Gegenteil deuten.

Wenn ich auswählen könnte zwischen einem bewachten Campingplatz oder einem schönen Waldparkplatz nebenan, ich würde den Waldparkplatz nehmen.

Aber ich finde es schon sehr interessant, dass du mir eine versteckte innere Angst "auferlegen" willst und werde bei der nächsten Übernachtung im wilden mal in Ruhe darüber nachdenken. :D

Was da schnarcht im wilden Walde, dürfte ich sein und keine Wildsau. :P


Mag sein, dass ich einfach nur ein Interpretationsproblem mit dem Wort Angst habe.

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tammy99 am 09 Aug 2012 19:48:23

svenhedin1 hat geschrieben:Genau !

bonjurelfi schrieb: " ....
Also für mich ist es klar, zunehmende Angst...mehr auf den Campingplatz ..."

Eben. Dafür ist die Angst ja da . sie sagt einem, man stuft eine Situation (hier mal die im Baltikum) als nicht klar beurteilbar ein und dann entscheidet man sich lieber für CP (oder einen Wechsel des ursprünglich angepeilten Übernachtungsplatzes). Und das ist/war den Umständen nach womöglich sogar richtig. Die Angst hilft einem also, ertwas zu tun, bis man sich wieder sicher fühlt.


Sven, nichts für ungut...Du verrenst Dich da. Lass bitte die "Stammtisch-Psychologie" oder belege Deine Aussagen.
Oder hast Du ANGST, das Du unrecht haben könntest? :D

LG,
Fred

schnatterente am 09 Aug 2012 20:13:26

Es gibt halt eine gesunde und eine krankhafte Angst, gewisse Leute hier haben eher das Zweite. Die waren wahrscheinlich auch noch nie irgendwo in der Pampa unterwegs. :wink:

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Gast am 09 Aug 2012 20:17:13

apollonia hat geschrieben:...Ich habe mich für mein Leben entschieden, vor Freistehen und Gewitter keine Angst mehr zu haben.
Klingt einfach, ist es aber nicht. Aber es nicht unmöglich.


Respekt!

Genial!

Und - eigentlich :wink: - soooo einfach!

Bei ca. 40 Reise-Jahren mit vielleicht 2 - 3 wirklich unangenehmen Situationen, kann ich diese Sichtweise nur unterstützen.

Aber auch beim Freistehen gilt

- gewisse Regeln beachten

- auf den Bauch hören

und gut ists!

Wenn ich ANGST hätte würde ich nicht mehr losfahren (und ev. Freistehen). Aber meine "VORSICHT" hat uns - trotzdem - unbeschreibliche Momente und Orte beschert und wir sind trotzdem immer gut zurück gekommen. :)

Gast am 09 Aug 2012 20:18:32

Wenn ein gesunder Selbsterhaltungstrieb und der Wunsch nach Erholung, Ruhe und Geborgenheit im Urlaub eine krankhafte Angst ist, dann sind wir und Millionen andere CP-Camper wohl krankhaft . :roll:

schnatterente am 09 Aug 2012 20:39:03

So habe ich das auch nicht gemeint, es geht ja hier im Tröd um die Angst beim Freistehen und nicht um eine Grunddiskussion CP, SP oder wild. Bei Alleinfahrern sehe ich auch ein, das man da eine erhöhte Angst verspührt. Aber warum soll man als Familie oder Päarchen bitteschön Angst haben, wenn man irgenwo mitten im Wald, z.B in Lappland /Finnland steht? Ja, ja es könnten noch Bären und Wölfe auf ein Abendessen vorbei kommen, aber dann beißt auch jeder weiße Hai die Taucher tot.

Wenn man hingegen in einer touristischen Hochburg unterwegs ist, ist es bei uns keine Angst, wenn wir einen CP besuchen, sondern nur eine gewisse Erfahrung und wie schon geschrieben wurde: Bauchgefühl. Obwohl wir eigentlich nur noch ängstlich in einem Glaskasten unterwegs sein müßten, da wir auch schon negative Dinge erlebt haben, aber da muß man drüber stehen.

Mein Onkel ist seit Jahren in der ganzen Welt unterwegs, allein oder mit Kumpels, noch nie was passiert. Zuhause in Dresden wird er in einer Nacht von ein paar Typen an der nächsten Kneipe zusammengeschlagen, obwohl er in dem Viertel schon länger wohnt und ihm alles vertraut ist.

travelrebell am 09 Aug 2012 20:47:37

nochmal zur Erinnerung, hat denn irgendwer einen gewalttätigen Raub im Womo bei Nacht erlebt ? Anscheinend nicht in Westeuropa ? Oder ?

Gast am 09 Aug 2012 20:49:18

... kommt darauf an, was geraubt wurde. :D

kawaudi am 09 Aug 2012 20:51:35

Uih, welch Resonanz auf meine Frage oder vielmehr Eingangspost.
Vielen Dank zunachst dafür, zeigt es doch, dass sich fast alle mit dem Thema Angst vor...., ja vor was eigentlich?, beschäftigen.
Rational lässt sich das Thema bestimmt nicht allgemeingültig angehen.
Mit einer gesunden Portion Vorsicht und den beschriebenen Gedankengängen zur Festlegung auf einen freien Übernachtungsplatz sollte man in der Regel klar kommen.
Schocktherapie wäre auch eine Möglichkeit, das verdirbt aber schnell die Urlaubsstimmung.
Da Freistehen ja auch nicht überall erlaubt ist und man sich ja eh im Laufe des Tages überlegen muss, wo man nächtigt, werden wir wohl nach wie vor alle drei Möglichkeiten nutzen. Die wirklich schönen Plätze findet man nur leider nicht auf Cp und SP.
Steter Tropfen höhlt da wohl den Stein,... muss die Strategie bei meiner Frau wohl heißen.

schnatterente am 09 Aug 2012 20:54:03

Garlic hat geschrieben:... kommt darauf an, was geraubt wurde. :D


Unterhosen, Klopapier und alte Zahnbürste :D :D :D

Gast am 09 Aug 2012 20:57:43

Ich denke, das die Angstprobleme sowohl bei Freistehern, als als auch auf SP und Cp in etwa gleich verteilt sind:

- beim Freistehen --> Angst vor Kuschelcampern - siehe Island.. u,a,

- auf SP --> Angst vor Querparkern, Kuschlern, Manuellen Satverzweiflern, tropfenden Abwassertanks, illegalen Nudelwasserentsorgern usw.

- auf CP --> Angst vor lärmenden Nachbarn, Rollern, Motorrädern, Störungen in der Mittagszeit, Fahrraddieben usw.

Insgesamt gesehen scheinen mir die Ängste beim Freistehen überschaubar. Deshalb sind wir auch überzeugte Freisteher.

schnatterente am 09 Aug 2012 21:01:54

@ longo,

:daumen2:

longo hat geschrieben:- beim Freistehen --> Angst vor Kuschelcampern


Ich habe aber noch keinen Bären mit eigenem Wohnmobil gesehen :D Also fällt das auch weg.

Gast am 09 Aug 2012 21:03:26

"Angst fressen Seele auf " - (alle Türken heissen Ali)

Gast am 09 Aug 2012 21:14:48

Garlic hat geschrieben:"Angst fressen Seele auf " - (alle Türken heissen Ali)


BITTE!

.... ESSEN Seele auf"

Soviel Oberlehrer muss sein :wink:

schnatterente am 09 Aug 2012 21:19:36

:kuller:

Apropo: Wir sind auch überzeugte Freisteher, wenn nur nicht immer die vielen PKW um uns rum stehen würden. :D


hanton am 09 Aug 2012 21:28:39

....man kann sich aber schützen:

--> Link

:explodieren:

und schläft ruhiger

Gast am 09 Aug 2012 21:33:58

schnatterente hat geschrieben::kuller:

Apropo: Wir sind auch überzeugte Freisteher, wenn nur nicht immer die vielen PKW um uns rum stehen würden. :D



Dann kommt die Angst vor PKW-Kuschlern noch dazu. Vielleicht solltet ihr euch bei den Bussen einreihen, da fallt ihr weniger auf und habt Ruhe vor den PKW.

schnatterente am 09 Aug 2012 21:38:52

longo hat geschrieben:
schnatterente hat geschrieben::kuller:

Apropo: Wir sind auch überzeugte Freisteher, wenn nur nicht immer die vielen PKW um uns rum stehen würden. :D



Dann kommt die Angst vor PKW-Kuschlern noch dazu. Vielleicht solltet ihr euch bei den Bussen einreihen, da fallt ihr weniger auf und habt Ruhe vor den PKW.


Haben wir schon gemacht, aber da kommen immer die netten Damen mit den eingetütelten Zetteln zum an den Scheibenwischer klemmen.

Gast am 09 Aug 2012 22:19:04

Ich muss mich leicht korrigieren:
Ja, ich kenne doch noch eine Angst. Immer wenn der Brief grau ist und beim Absender "Finanzamt" drauf steht. :D

Das Freistehen bietet so schöne Momente und Erlebnisse, die ein CP und SP nie bieten kann. Mag sein, dass der eine oder andere erst mal eine gewisse Überwindung dafür braucht. Doch was die Natur in Ruhe und Abgeschiedenheit zu bieten hat, ist mit Geld nicht bezahlbar.

Gast am 09 Aug 2012 22:21:45

.. die Angst beschleunigt sich, wenn man schon vorher genau weiss, was darin stehen wird.

wolfherm am 09 Aug 2012 22:22:42

Garlic hat geschrieben:.. die Angst beschleunigt sich, wenn man schon vorher genau weiss, was darin stehen wird.


Vor allem, wenn die wieder eine CD gekauft haben....

Gast am 09 Aug 2012 22:33:46

... da bin ich beruhigt, ... meine Daten passen maximal auf eine DVD !

Gast am 09 Aug 2012 22:46:50

Freistehen, was tun gegen Angst?

Mein Vorschlag für "Ängstliche":

1) Frage in einer sehr ruhigen Landschaft einen Bauer, ob du mal in der Nähe seines Hofes übernachten darfst. So hast du ein sicheres Gefühl, weil da außer dem Bauernhof und dir niemand mehr ist.

2) Suche dir eine ruhige und sichere Gegend. Hier im Süden wäre das z.B. eine dünn besiedelte Gegen in der schwäbischen Alb, dem Schwarzwald oder dem bayrischem Wald. Abseits jedes Tourismus. Denn da hat es quasi kein "Gesindel", die suchen sich lebhafte Gegenden. Mag sein, dass es dir die erste Nacht noch etwas schwer fällt und du keinen tiefen Schlaf hast. Aber nach 2-3 Nächten bemerkst du dann, dass es eben doch harmlos war.

3) Steigere dich jetzt langsam, indem du eine nicht mehr ganz so ruhige Gegend nimmst.

Irgendwann merkst du, dass es funktioniert. das nimmt dir dann (hoffentlich) deine Ängste.

Vielleicht hilft es dir auch, wenn eine guter Freund mitkommt, der diese "Ängste" nicht hat und dir etwas Sicherheit vermittelt.

Gast am 09 Aug 2012 22:50:59

raidy hat geschrieben:Vielleicht hilft es dir auch, wenn eine guter Freund mitkommt, der diese "Ängste" nicht hat und dir etwas Sicherheit vermittelt.


Ohhh, ... meinen guten Freund habe ich immer dabei.
Aber erzähle das mal meiner "Alten".

:D :D :D

hypnobader am 10 Aug 2012 00:18:10

Ich steh gern frei. Aber mich nervt manchmal das Suchen nach einem erlaubten oder zumindest unauffälligen und schönen Platz. Deswegen gehen wir auch öfters auf einen CP, weil die oft auf sehr schönen Plätzen sind. Aber Angst oder gefährliche Situationen hatten wir bisher nicht wirklich. Wir sind aber auch erst seit 5 Jahren mit dem Wohnmobil unterwegs.

Rodja am 10 Aug 2012 20:33:48

Ich kenne das Problem mit der Angst auch . Wir wurden schon mal ausgeraubt und das mittags in einer belebten Stadt ,außerdem hatten wir in Rio ,ebenfalls am Tage, beide ein Messer am Hals. Also nicht ganz unbegründet- das Problem mit der Angst. Mein Mann schläft wie ein Wolf und ich sitze im Bett, wenn es nachts knackt oder außen ein Geräusch auftritt. Ich habe mir Hilfe geholt und es hat Wirkung gehabt.Wir waren dieses Jahr zwei Monate im Baltikum und haben viel frei gestanden, einen Teil der Reise auch allein und auch das ohne "ungesunde" Angst. Denn eines habe ich in der Therapie erfahren, Angst ist eine normale Schutzfunktion, nur Panik ist problematisch ,ebenso das Hineinsteigern in die Angst.

abenn am 10 Aug 2012 21:24:01

Hallo,
Wir stehen gerade frei und das irgendwo im Nichts an einem klieinen Badeplatz an einem schwedischen See! Angst, nö eigentlich nicht, man hört hier zwar fast nur seinen eigenen Atem,, aber wie schon geschrieben wurde, warum sollte die "Bösen" sich die Mühe machen uns hier zu suchen?! :twisted:
Trotzdem stellen meine beste Beifhrerin der Welt und ich uns an jedem Abnd wo wie frei stehen die Frage, "... kannste hier schlafen...", ich muss sagen ich kann, ist aber wie ich finde Übung und auch ein wenig Überwindung, aber das Erlebnis ist toll!!

Liebe von unterwgs vi Telia Internet aus dem tollen Värmland, ca 20km nördlich von Fiipstadt
Alf

Tipsel am 10 Aug 2012 21:43:57

Hmm, direkt Angst haben wir nicht, aber ein wenig unheimlich so ganz alleine ists uns doch und es kommt selten vor, dass wir uns ganz alleine hinstellen, weil unser Wohlfühlgefühl auf einem Stellplatz besser ist. Ich weiß, das ist Kopfsache, aber ist halt so und wir kommen damit klar und machen deshalb auch keine Therapie, denn so dringend freistehen müssen wir nicht.

Wir standen mal irgendwo in der Eifel ganz hinten in einem Tal und brauchten ewig lange, um herauszufinden, dass die Geräusche von der Weide nebenan kamen. Die Rinder schubberten sich vermutlich an Bäumen. Obendrein war in dieser Nacht auch noch unser Gas all und rundherum alles butzedunkel... und dann diese Geräusche. Im Telefonfunkloch saßen wir außerdem.
In Frankreich war einer an der Tür nachts. Für mich war diese Nacht gelaufen und hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck.
Im Schwarzwald hatten wir laut gröhlende Jugendliche mit waghalsigen Mopedkunststückchen um uns herum, und zum Wegfahren wars zu spät, weil wir ja unser Feierabendbierchen schon getrunken hatten.
Und irgendwo hatte ich mal Angst vor Wildschweinen.

Nee, so abenteuerlustig sind wir nicht und standen später nur noch mit mehreren auf Wanderparkplätzen frei.

Alleine fahren wir jetzt grundsätzlich auf Stellplätze und gut ists. Dort fühlen wir uns wohl, auch wenn wir alleine dort stehen.

So findet jeder seinen Weg bzw. Übernachtungsplatz.

Gast am 10 Aug 2012 22:06:33

Wir standen einmal wild an einem kleinen Waldparkplatz an einem Berg, als wir gegen 23:00 Uhr ein merkwürdiges Geräusch hörten. Es war nicht räumlich zu orten und ist auch nicht in Worten zu beschreiben. Es klang irgendwie so, wie wenn jemand mühsam atmet und einer in 5m Tiefe vergrabenen Schlagbohrmaschine, die man nur knapp an der Hörgrenze wahrnimmt.
Ein Geräusch, wie ich es in meinem Leben noch nie gehört habe. Oft kaum hörbar, manchmal etwas deutlicher aber nie deutlich hörbar.
Angst hatte ich keine, aber es lies mir keine Ruhe was dies wohl sein könnte.
Also bin ich nachts im Stockdunkeln durch den Wald getiegert und die Quelle des Geräusches zu finden. Aber es war eben nicht ortbar. Meine Raidyne hatte schon etwas Muffe, mich machte es nur verrückt, dass ich den Grund dafür nicht fand. Die ganze Nacht dieses Geräusch und ich konnte keinen logischen Grund dafür finden. Es hat mir den Schlaf geraubt, weil mir nicht aus dem Kopf ging, was dies wohl sein könnte.

Lange Rede kurzer Sinn. Am anderen Morgen sind wir den Berg hoch gelaufen und siehe da: Ein Pumpspeichersee. Das Geräusch waren die Steigrohre, durch die das Wasser nachts nach oben gepumpt wurde und deren Schallübertragung durch den oberen See.


Die netten Menschen vom Pumpspeicherkraftwerk im Tal haben uns sogar eine "Privatführung" spendiert. Schon toll, so ein Pumpspeicherwerk. Und sie haben mir erklärt, dass wir die Erdvibrationen gehört haben. Denn die Rohre verliefen quasi fast auf der anderen Seite des Berges. Die obere Wasserfläche des Speichersees wirkt ähnlich einer Lautsprechermembran welche die Geräusche in den Boden ableitet, hat man uns erklärt.
Es war irgendwo im fränkischen oder bayrischen Land vor ca. 20-25 Jahren.

globulli am 10 Aug 2012 23:32:41

Mein Rezept: Zwei Hunde (einer reicht auch schon) - die merken einfach alles und man hat einfach ein gutes Gefühl. Zudem sind sie kuschelig!

womogirl am 11 Aug 2012 11:34:15

Wir standen letzten Oktober in Maria Laach in Österreich ganz allein oben auf dem Stellplatz, der eigentlich nur eine grüne Wiese ist. Drumherum eine herrliche Aussicht, wie bei Heidi und dem Alm-Öhi, echt, da müsst Ihr mal hinfahren.
Etwas unheimlich fand ich es anfangs schon, aber nach ein paar Bierchen beim Kurti in der Blockhütte habe ich wunderbar geschlafen. Man hörte nichts, außer der Kuhglocken.

Ich denke, ich sollte aber mal mein Pfefferspray ins Womo legen. Das liegt sonst in der Nachttischschublade eigentlich unnütz herum.

kilroy am 11 Aug 2012 17:04:02

:) ihr immer mit eurem pfefferspray. in geschlossenen kleinen räumen und bei leichtem wind besser pfeffer-schaum oder -gel !

Christel am 11 Aug 2012 20:11:36

Mein Mann
parkt immer rückwärts ein um abhauen zu können, wenn es brenzlig wird.
Aber, einmal an der Atlantikküste, hatte die Polizei uns abends vor Überfällen gewarnt. Unser Nachbar, ein Metzger aus Bayern, hatte sein großes Messer dabei und wollte auch auf uns aufpassen. Mein Mann hatte einen Knüppel neben sich deponiert.
Nachts wurde ich wach, weil ein PKW direkt vor uns parkte und acht Augen aus dem Inneren in unsere Richtung schauten. Ich versuchte meinen Mann leise zu wecken. "Hä?" "......" "Was ist los?" "......" "Können wir das morgen klären?" ..und schlief weiter.
Das Auto parkte parkte nach einiger Zeit zwischen uns ein. Sie dachten wohl dazwischen sei es sicher. Die beiden jungen Männer gingen mit einer Decke bewaffnet an den Strand schlafen und die jungen Damen blieben im Auto, also keine Räuber.
Der Metzger und mein Mann waren am nächsten Morgen sehr erstaunt über den Zuwachs.
Fazit: Verlass dich bloß nicht auf einen mit Messer oder Knüppel.
Verlass dich bloß nicht darauf schnell abhauen zu können. Es könnte die Abfahrt verhindert werden oder ein müder Mann ist nicht wach zu kriegen.

Christel

saren am 11 Aug 2012 21:03:24

Hallo,
wir fahren seit 1985 Wohnmobil und standen früher immer und überall - auf Hügeln vor verfallenen Bauernhäusern in der Toskana, mitten auf dem Marktplatz, wo wir morgens von den Markttreibenden "verjagt" wurden usw.
In der Auvergne standen wir in den 90iger Jahren mal auf einem sehr schönen Parkplatz ohne jemanden zu stören, wo am späten Abend Jugendliche mit Mopeds vorbei kamen und unser Womo mit Steinen bewarfen. Wir sind dann weggefahren und haben mitten in der Nacht im Dunkeln einen anderen Stellplatz gesucht.
Ähnliches ist uns seitdem häufiger passiert - allerdings ohne Steinewerfer. Abends kamen Jugendliche mit Autos oder Mopeds, feierten die halbe Nacht um unser Womo herum mit lauter Autoradio-Musik, einmal lagen morgens jede Menge Scherben vor unseren Reifen, usw. usw.

Seitdem schauen wir immer ganz genau hin und fühlen uns einfach wohler, wenn es ein ausgewiesener Womo-Stellplatz ist, wenn evtl. schon jemand dort steht (wobei wir keine Kuschelparker sind!) - ggfs. fahren wir dann lieber auf einen CP.
Nur am Rande: Ich bin hier durchaus nicht die Ängstlichere, sondern das "starke" Geschlecht an meiner Seite kann die ganze Nacht nicht schlafen.
Ach so: Wir fahren seit 13 Jahren mit Hund, aber...

Ich find's auch schade, an manchen wunderschönen Plätzen vorbei fahren zu müssen, aber man kann halt nicht aus seiner Haut...

Sabine

schnatterente am 11 Aug 2012 22:59:08

Christel hat geschrieben:Mein Mann
parkt immer rückwärts ein um abhauen zu können, wenn es brenzlig wird.


Das wäre gut, wenn das bei uns ginge, aber ich muß immer erst warten bis sich die Kessel für die Druckluftbremsen gefüllt haben. :roll:

@ christel,

das kennen wir auch, die vermeintlich schönen Plätze, die man sich so vor Ort aussucht, kennen die ortsansässigen Jugendlichen auch. In Spanien und Italien schon mehrfach erlebt. Am frühen Abend ein ruhiges Plätzchen ergattert und gegen 23 Uhr dann Menschenaufläufe, seie es nur zum "Schnackseln" :-) oder eben zum Feiern mit ordentlich bum,bum. Die Küstenstreifen sind da bekannt dafür. Man kann es eigentlich auch an den herumliegenden Verhüterlies erkennen :D

kawaudi am 12 Aug 2012 00:00:50

An was man nicht alles denken muss....

Gast am 12 Aug 2012 00:56:07

kawaudi hat geschrieben:An was man nicht alles denken muss....
.....oder genieße einfach das Leben. :ja:

Ich glaube, ich gebe auf und lasse euch die Ängste.
Ich habe langsam das Gefühl, ihr wollt sie behalten.
Dann will ich sie euch auch nicht wegnehmen. :ja:

Tipsel am 12 Aug 2012 01:32:30

raidy hat geschrieben:
Ich glaube, ich gebe auf und lasse euch die Ängste.
Ich habe langsam das Gefühl, ihr wollt sie behalten.
Dann will ich sie euch auch nicht wegnehmen. :ja:



Ängste sind nicht beherrschbar- sondern kommen und beherrschen uns, auch wenn wir rational die Sache begreifen und dagegen angehen. Das sitzt tiefer und man sollte es akzeptieren, dass es etwas gibt, was sich dir scheinbar nicht erschließt.

Wir ängstlichen sind ja nicht wirklich doof und dumm, und tun was wir können, weil Angst nicht wirklich spaßig ist und uns ausbremst und wir sowas nicht wirklich haben müssen. Das ist uns schon bewusst.

Sei froh, dass du keine hast. Aber akzeptiere bitte, dass nicht jeder so begnadet ist wie du, keine Angst zu spüren.

Es gibt auch sensible Menschen, die nicht auf die Bühne der Welt treten und die Arme ausbreiten und sagen: Hallo Welt, hier bin ich, und ich beherrsche alles, und Probleme gibts nicht, denn die sind hausgemacht. Und alles was ich tu ist klasse und der Rest geht mir am ? worbei und kann mir nix anhaben, weil ich furchtlos bin und alles ikm Griff habe.

Es gibt nunmal auch Menschen, die sensibel sind und nicht dein Selbstbewusstsein haben. Warum auch immer, aber solche gibts auch. Und sie wollen nicht wirklich ihre Ängste behalten, auch wenn du das glaubst. Aber Ängste haben ihren Grund, und sowas kann man nicht mit einem Satz abtun, indem man sagt: Ihr wollt sie behalten.

In meinen Augen ist dies sehr oberflächlich und fast schon arrogant, denn man unterstellt demjenigen, dass er geistig mindermittelt ist, weil er seinen Gefühlen vertraut und sein Gefühl nicht anzweifelt, sondern danach lebt.

Gast am 12 Aug 2012 01:53:16

Tipsel hat geschrieben:Sei froh, dass du keine hast. Aber akzeptiere bitte, dass nicht jeder so begnadet ist, keine Angst zu spühren.

Das akzeptiere ich natürlich.
Es gibt viele Menschen die Ängste haben. Aber man kann sich ja auch förmlich selbst rein steigern, indem man geradezu aktiv nach Gefahren sucht.
Manchmal ist es einfach besser nicht alle theoretischen Gefahren zu kennen und sich nur auf die echten zu konzentrieren.
Ich möchte dir hierfür mal nur ein paar Beispiele geben:

1) Ich habe noch nie gelesen, dass jemand vom Wasser aus dem Frischwassertank ernsthaft erkrankt ist. Und trotzdem ist dies hier ein Dauerbrenner. Und sollte es doch einmal einem passieren, dann sind hier im Forum 50.000, denen es noch nicht passiert ist.

2) Ich kenne keinen erwiesen Fall von Gasüberfällen. Trotzdem ist es ein Dauerbrenner. Auch hier hat noch keiner der 50.000 Mitglieder von einem klar bewiesenen Gasüberfall geschrieben, den er selbst erlebt hat.

3) Die andauernden Sicherheitsdiskussionen VI/TI. Ich habe immer noch nicht eine Unfallstatistik gelesen in der es belegt ist. Fahren ist in sich schon sehr gefährlich, da macht dieser eventuell statistisch vorhandene Unterschied wenn überhaupt, dann nur in den hinteren Kommastellen etwas aus. Es wird aber hier oft so hochgespielt, wie wenn ein VI-Fahrer keine 10 Jahre mehr zu leben hätte.

Dies sind nur 3 von sehr vielen Beispielen. Zumindest hier sollte man sich nicht selbst verrückt machen. Was soll dies bringen?

Natürlich wäre der Gegenschluss auch falsch:
Man soll nicht leichtsinnig durchs Leben ziehen. Es gibt Gefahrenquellen und Wahrscheinlichkeiten, denen man mit etwas Vernunft ausweichen kann. So würde ich niemals auf Autobahnparkplätzen übernachten, weil dort ein reales Risiko des Diebstahls besteht. Oder in touristisch stark besuchten aber "windigen" Gegenden das WoMo länger unbewacht stehen lassen.

Ich kann alle verstehen, die vor dem freistehen Angst oder ein mulmiges Gefühl haben, aber Fakten für diese "Gefahr" kenne ich keine.
Und ich habe einige Posts zuvor geschrieben, wie man es vielleicht angehen könnte, diese Angst zu überwinden.

Was soll den der Sinn dieses Thread sein?

Dass jeder antwortet, der Ängste hat? Oder dass man versucht, Lösungen dafür zu finden?
Und dazu gehört eben auch, dass diejenigen die keine Angst haben, dies hier klar bekunden, weil ich meine dass es helfen könnte.
Wie war das denn mit deinen Kindern, als du ihnen das Radfahren beigebracht hast.
Hast du auf ihre Ängste geantwortet: "ja, ich habe auch Angst davor"?
oder hast du ihnen gesagt "Das klappt schon und bald wirst du dich darüber freuen, das du es kannst"?

Wer seinen Ängste nicht gegensteuert, der wird immer mehr und mehr Ängste erleiden. Letztlich kann dies in Agoraphobie (der Angst, überhaupt noch das Haus zu verlassen) enden. Und dann ist die Freude am Leben vorbei. Übersteigerte Ängste rauben Lebensqualität. Ängste sind "bekämpfbar", der Kampf lohnt sich immer.

Manche suchen Lösungsansätze um ihre Angst in den Griff zu bekommen.
Aber es gibt auch einige, die steigern sich hier geradezu rein und wollen (für mich scheinbar) gar nicht erst Lösungsansätze wahr nehmen. Denen galt mein zugegebener Maßen angespitzter Kommentar.
Wer sich nicht selbst helfen will und keine Hilfe will, der möge eben mit diesen Ängsten leben. Oder siehst du dann noch eine Alternative?
Wer sie nicht will, kann sie mit hoher Sicherheit ablegen. Das Flugtraining für Menschen mit Flugangst der Lufthansa in Frankfurt hat eine Erfolgsquote von über 80%! Nicht weil das Genies sind, sondern weil sich diese Menschen der Angst gestellt haben. Und nichts ist trauriger und dümmer wie ein Leben lang mit einer/mehreren Ängsten zu leben. Wobei "dümmer" nicht abwertend meine, sondern als "Schade, dass ...." deuten will.
Wer freistehen Angstfrei genießen kann, genießt meiner Meinung nach die schönste Form der WoMo-Freiheit.

Also gibt es nur eine logische Schlussfolgerung: "Nehmt euch eure Ängste vorm Frei stehen, wenn es sein muss mit fremder Hilfe!" Und am besten in vielen kleinen Schritten bis zum Ziel.

Wir standen jetzt 3 Tage an meinem "Geheimplatz" direkt am Rhein und haben die Ruhe, die vorbei fahrenden Schiffe und die tollen Tiere der Rheinauen genossen. Eine herrliche Erfahrung, die ich jedem hier nur wünschen kann.

Zum Nachtrag in deiner Post (die wohl kam, während ich die Antwort geschrieben habe):

Ja, Ängste sind dann wenn sie kommen nicht mehr beherrschbar.
Wer nicht mit ihnen Leben will, muss etwas dagegen tun. Aber nicht erst, wenn sie kommen. Nein, niemand der Ängste hat ist " geistig mindermittelt", dies habe ich nicht gesagt und auch nie gemeint.
Es gibt keinen Zusammenhang mit Ängsten und Intelligenz, denn Ängste sind ein Gefühl.
Wenn es "arrogant" rüber kam, dann deshalb, weil ich die "Ängstlichen" zum Nachdenken bewegen will, zur Not auch mit etwas "oberflächlicher Provokation".
Jetzt und hier hast du die Langversion meiner Meinung zu Ängsten. Und ich hoffe du verstehst meine "Provokation".
Aber umgekehrter Weise verwehre ich mich auch dagegen, angstfreie Menschen als "unsensibel zu bezeichnen, denen alles am ? vorbei geht".

Und ich frage nochmals: Was könnte das beste Ergebnis dieses Threads sein? Doch sicher nicht, dass man die Ängste einfach so im Raum stehen lässt, meine ich oder gar mit albernen Kommentaren ins Lächerliche zieht.
Denn dies habe ich nirgends hier getan, weil das Thema hierfür zu ernst ist.

Tipsel am 12 Aug 2012 02:39:44

Wer mich kennt, weiß dass ich weißgott kein ängstlicher Mensch bin. Ich bin ein gestandenes Weibsbild, und fürchte weder Tod und Teufel (sinnbildlich, also der Tod passt mir garnicht), aber respektiere auch, dass andere nicht von meinem Kaliber sind. Und andere sollen auch akzeptieren, dass ich mir bei Gewitter in die Hosen mache, auch wenn die Statistik sagt, dass der Blitz mich niemals trifft, denn der 6er im Lotto hat mich auch nicht getroffen.

Man kann zwar versuchen Gefühle und Ängste vom Kopf her zu steuern, aber letztendlich sinds Gefühle, also nicht zu beherrschen, und nur rational zu verstehen, aber nicht wirklich umzukehren und abzuschalten, sondern wir müssen versuchen, mit unsren Ängsten umzugehen, weil der Aus-Schalter seinerzeit nicht mitgeliefert wurde.

Jeder Jeck ist anners, und jeder lebt nach seiner Fasson.

Gast am 12 Aug 2012 02:59:32

Hier ist eine meiner Meinung nach wunderbare Antwort zu dem Thema Ängste und dem eigenen Kampf gegen diese:

apollonia hat geschrieben:Ich denke ich schreibe hier auch mal was dazu. Ich bin Frau und habe beim Freistehen auch Angst gehabt. Jetzt habe ich noch Bedenken.

Wie schon geschrieben wurde, halte ich das Ganze auch für eine Kopfsache. Dazu vielleicht die Geschichte mit dem Gewitter:
Davor habe ich Stadtkind schon immer Angst gehabt. So richtig, mit Kopf unter Kissen und Augen zu kneifen.
Dann waren wir letzten Sommer im dem WoMo im Urlaub, hatten ganz tolles Wetter, aber JEDEN Abend heftige Gewitter. Mal näher, mal weiter weg, mal mehr mal weniger, aber immer erträglich.
Bis zu dem Abend, als wir am Rande eines Dorfe, mitten im Wald ganz alleine standen. Wir waren schon im Bett und dann kam das Gewitter, mit Sturm. Und blieb. Es hört nicht auf, es krachte und blitzte ohne Ende, der Sturm war die Hölle. Ich war nur noch ein Schatten meiner Selbst.
Dann kam der Gedanke: ok, das war es dann eben, übermorgen steht in der Zeitung: "deutsches Urlauberpaar von Baum und Blitz erschlagen". Ich hatte echt abgeschlossen und mir dann gesagt: Quatsch, entspann dich jetzt, das Leben ist schön und du hast schon so viele Gewitter überlebt, warum nicht dieses?
Ich hatte die Wahl und habe mich für Entspannung und schlafen entschieden. Der Morgen war frisch und klar, mit blauem Himmel bis zum Horizont.

Ich habe keine Angst mehr vor Gewitter, weil ich mich entschieden habe, keine mehr zu haben.

Mit dem Freistehen ist es ähnlich gelaufen, da musste ich auch an mir arbeiten, aber es hat funktioniert. Grundsätzlich eigentlich nach dem Motto: je einsamer desto besser. DER Gauner muss dann heute und hier vorbeikommen. Und da sprich dann einfach die Wahrscheinlichkeitslehre dagegen.
Wichtig ist für mich, dass alle Türen abgeschlossen sind, die Fenster unten zu, ein Sehschlitz nach draussen, Handy und Geldbörse am Kopfende. Und das Auto muss einen sicheren Stand haben ohne z.B. vom Sturm geschüttelt zu werden. Dann genieße ich das total.
Ich habe mich für mein Leben entschieden, vor Freistehen und Gewitter keine Angst mehr zu haben.
Klingt einfach, ist es aber nicht. Aber es nicht unmöglich.


Ja, es war ganz bestimmt nicht einfach und ich bewundere die Art, wie du es geschafft hast. So leicht werden es die meisten anderen nicht haben. Ihr Weg wird länger und steiniger sein, sofern sie ihn auch gehen wollen. Aber nur, wer ihn geht......

saren am 12 Aug 2012 08:03:45

Christel: :daumen2: :daumen2: :daumen2:

Es ist doch tatsächlich so: Ängste sind da, man kann das schlecht steuern.
Versuch mal, NICHT an rosa Elefanten zu denken...

Das ist doch das gleiche mit Leuten die Angst vor Spinnen oder Schlangen oder sowas haben - rational kommt man da nicht ran. Derjenige WEISS auch, dass eine Spinne (in unseren Breitengraden) nix tut, aber....

Wenn es sich tatsächlich um Dinge handelt, die mich übermäßig belasten, sprich Phobien, würde ich auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Und es ist ja auch nicht so, dass wir garnicht frei stehen, aber das "Gefühl" muss eben stimmen.

Aber professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, weil man sich nicht traut, an manchen Stellen frei zu übernachten...??? Ich weiß nicht... :?

Schönen Sonntag - Sabine

Heraline am 12 Aug 2012 10:12:18

Ich bin 1,65cm, wiege ca. 50 kg, bin alleine unterwegs, bzw. nach Hera´s Tod nur noch mit 1 kleinen Hund (wobei die Hunde keinen Schutz darstellten) und Campingplätze sowie überfüllte Stellplätze mag ich nicht und meide ich. Einbrechern hätte ich im Ernstfall absolut nichts entgegen zu setzen. Ich stehe wo es geht frei und habe dabei keine Angst obwohl Womo letzten Herbst in der Toskana aufgebrochen wurde.

Für mich ist es Freiheit und ich geniese das Alleinsein! Aber ich weiss, dass es genug Menschen gibt die dabei nicht entspannen können! Ich ernte oft überraschte und manchmal gar entsetzte Blicke wenn ich erzähle, dass ich alleine mit Womo unterwegs bin und dabei frei stehe. Und gerade weil unsere Art zu Reisen und zu Leben in unserer Freizeit Entspannung sein sollte, würde ich mir den Stress des Freistehens niemals antun wenn ich dabei Angst hätte!! Warum auch? Und für wen?

Connie

zeus am 12 Aug 2012 15:17:50

Zu meinem Mann sage ich immer: Keine Sorge, ich passe schon auf Dich auf. :D :)
Aber Spaß bei Seite, ein Hund rettet einen zwar nicht vor den möglichen Einbrechern, aber er weckt mich vorher, und dann ist meine Stimme gewaltig genug, Leute in die Flucht zu schlagen - hatten wir einmal in Spanien, da haben wir vor einem Friedhof geschlafen.
Ca. 5.30 Uhr hat jemand mit der Faust (wahrscheinlich) gegen das Womo gedonnert, ich dachte, jemand hat einen Stein ins Womo geworfen.
Nachdem ich vor Wut losgebrüllt habe, aus dem Bett gesprungen bin, um demjenigen die Meinung zu sagen, sah ich nur noch eine Staubwolke von einem wegrennenden jungen Mann. - Und mein Mann: pass auf, das ist gefährlich, geh da nicht raus. 8)
Seit wir den Hund haben, schlafe ich tiefer, weil ich hoffe, dass er mich rechtzeitig zum Brüllen weckt :D :D

Rosine am 15 Aug 2012 09:59:07

Oh, so eine Nacht kann seeehr lang werden, in der man sich unsicher fühlt und Gedanken im Kopf kreisen, ob nicht doch zufällig welche vorbeikommen und sich an den Satz "Gelegenheit macht Diebe" erinnern. In der man im Halbschlaf laufend aufschreckt, sich wälzt....

Wenn manche beim Freistehen gut schlafen, dann bitte.
Aber nee, das tue ich mir nicht an. Ich möchte mich an meinem Urlaub erfreuen und zahle lieber die Gebühren für sichere Stell- und Campingplätze. Und schlafe dann gut und bin tagsüber fit.

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