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Freistehen, was tun gegen Angst? 1, 2, 3, 4


kawaudi am 09 Aug 2012 09:17:18

Moin,
wie schon in Gogo`s Threat angesprochen interessiert mich, was ihr gegen die Angst beim Freistehen macht.

Also mit einem weitestgehend autarkem Fahrzeug macht das Freie Stehen ja den wirklichen Reiz eines ReiMo`s aus.
Wenn da nicht ständig dieser Halbschlaf wäre, der einem bei jedem kleinsten Geräusch im und am Fahrzeug (was ja nichts ungewöhnliches ist) gleich nach Taschenlampe und Selbstverteidigungsspray greifen lässt.

Mit meiner Frau geht das nur, wenn mindestens ein weiteres Fahrzeug in unmittelbarer Nähe steht. Ganz alleine traut sie sich nicht und meine Überzeugungsargumente reichen nicht aus, genauso wenig können wir jeden Abend so viel Wein trinken, dass es doch einen tiefen Schlaf gibt.
Bin auf eure Tips und Argumente gespannt....

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pipo am 09 Aug 2012 09:21:08

Schaumal, hier ein änlich gelagerter Thread:
--> Link


peter

carthagocliff am 09 Aug 2012 09:28:51

Ich weiß nicht, ob es da wirklich Hilfe geben kann. Denn Ängst, Emotionen, Depressionen, etc, entstehen ja nicht rational. Ich höre sehr oft von Leuten, die sich nicht freistehen trauen, aus Angstgründen, wobei die Frauen da noch ängstlicher sind.

Nun schlafen ja ängstliche Leute zu Hause gut und fühlen sich sicher, obwohl nur von der Außenmauer getrennt auf dem Gehsteig dunkle Gestalten unterwegs sind. Wenn ich mir jeden Monat "Aktenzeichen XY" anschaue und sehe, wie locker und leicht die Ganoven in die Häuser meist älterer Leute eindringen um sie zu überfallen, sehe ich keinen Unterschied in der Sicherheit zum Womo. Trotzdem fühlen sich viele Menschen im Womo unsicherer. Alles eine Frage des Kopfes :?

Ich glaube man kann nur an der eigenen Einstellung arbeiten.

Viel Glück
C.

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Gast am 09 Aug 2012 09:41:20

Das ein anderes Wohnmobil Dir Sicherheit bietet bezweifel ich sehr, ich stehe am liebsten ganz allein dann fühle ich mich sicherer, ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl und gut ist.

mv4 am 09 Aug 2012 09:44:38

Wirkliche Hilfe bekommst du nur vom Facharzt, wenn überhaupt.
Ich übernachte nie auf einen CP oder Stellplatz...es sei denn ich fühle mich dort wohl...und das ist bei den allermeisten nicht der Fall. (bin eben kein Kuschelparker Typ :D )..ich höre auch auf Geräusche...ohne aber dabei Angst zu verspüren...und etwas Vorsichtig sollte man bei der Auswahl des Parkplatzes auch sein...dunkle Ecken in heruntergekommen Wohnvierteln lässt man zb. lieber bleiben.
Am besten ist es ihr probiert es ein paarmal, wenn dann die ängstlichkeit immer noch da ist, ist es eben nix für euch, das ist doch auch nicht weiter schlimm.
Ist wie beim Tauchen oder selbst fliegen...entweder die "Angst" weicht Respekt und Vorsicht, oder aber nicht. Wenn man sich dazu überwinden muss, macht es ja auch keinen Spaß...dann sollte man das bleiben lassen.

rueckenwind am 09 Aug 2012 09:54:20

da hilft nur eins: => kuscheln :D

Lancelot am 09 Aug 2012 09:59:00

carthagocliff hat geschrieben:Wenn ich mir jeden Monat "Aktenzeichen XY" anschaue ...


Erste Maßnahme : schau Dir sowas halt nicht an ... :) Damit schürst Du nur "unterbewußte Ängste" ...

Zweite Maßnahme : meide (beim Übernachten) Ansammlungen von Fahrzeugen jeder Art - je weniger da los ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß auch keine "bösen Buben" da rumschleichen.

Dritte Maßnahme : für den (unwahrscheinlichen) Fall, daß doch mal einer "rein will": richte Dein Auto so her, daß es schwierig bis unmöglich ist, da (ohne Lärm) einzudringen. Je offensichtlicher diese Maßnahme, desto besser und abschreckender (auch Einbrecher sind "faul").

Vierte Maßnahme : entwickle einen Blick für "Problemzonen" ... im runtergekommenen Glasscherbenviertel einer Großstadt wird´s wohl tendentell unsicherer sein, als auf dem P eines Ausflugslokals auf dem Land.

Und wenn das alles nix hilft ... brauchst Du entweder die Hilfe eines Spezialisten ... oder Du "stehst einfach nicht frei", ist ja kein "must have". Dafür gibt´s CP und SP an (fast) jeder touristisch erschlossenen Ecke ... :)

Gast am 09 Aug 2012 10:03:13

Fahrt eben auf CP oder Stellplätze wo schon mehrere stehen.
Seht zu, dass Ihr vor dem schlafengehen mit den Leuten ins Gespräch kommt ( sollte unter uns Campern kein Problem sein) und schonn klappt das mit der Beruhigung, weil man ja weiß, man ist nicht alleine.
Vielleicht auch mal bei Aussiedlerbauernhöfen fragen und dort stehen.

Gänzlich freistehen ist nun mal nicht Jedermanns Sache.

manni63 am 09 Aug 2012 10:04:12

rueckenwind hat geschrieben:da hilft nur eins: => kuscheln :D


oder direkt auf eine CP fahren :wink: ... was ich in deinem Falle auch machen würde.
Dort habt ihr die nötige Ruhe und Sicherheit :roll:

fantom am 09 Aug 2012 10:57:57

In irgend einem Film kam der Tipp:
"Gegen Angst hilft nur Kopf abhacken!"
Kannste nix machen. Überzeugung hilft nicht weiter. Vielleicht ein großer Hund? Dann haste aber auch keinen Platz und es stinkt(Oh Gott, das gibt wieder Ärger :? ).
Angst hilft Dir aber auch weiter, indem Du kein Risiko eingehst, was Du nicht händeln kannst. Und je mehr riskante Sachen Du machst, umso weniger Angst ist vorhanden. So kann Dich eine Raftingtour, Bungee-Jumping oder auch nur ne lausige Achterbahnfahrt "abhärten", Dir Selbstvertrauen geben und so eine einsame Nacht näher kommen lassen.
Also schick Deine Frau in den nächsten Hochseilgarten oder schmeiß sie vom Kran(aber bitte mit Gummiseil :D )
Frank

Gast am 09 Aug 2012 11:00:14

Hallo,

ich stamme aus einer Familie von Nicht-Campern. Familienurlaub war in Ferienwohnungen oder Pensionen, also immer in festen Häusern.
Mit Schlafen im Auto haben meine Eltern automatisch überfallen werden assoziiert und ich natürlich auch.
Trotzdem musste es irgendwann in den Achtzigern sein, in der Toskana, noch unterwegs mit PKW. Ich konnte kein Quartier finden und hab mich auf einem Parkplatz schlafen gelegt. Die ganze Nacht habe ich damit zugebracht, Wahrscheinlichkeiten auszurechnen, also wieviel von denen, die vorbeifahren, sehen das Auto? Wieviele davon erkennen, dass einer drin schläft? Und wieviele von denen, die das erkennen, sind böse?
Ich hab sauschlecht geschlafen, auch weil ein Fahrersitz einfach nicht dafür gemacht ist, war aber irgendwie fast enttäuscht, dass mich alle ignoriert haben.

Nach der ersten Nacht im VW-Bus am heimischen Baggersee neben einem Kollegen, der auch im WoMo lebte hab ich gemerkt, dass die Beifahrertür gar nicht zu war. Trotzdem hat mich keiner geklaut.
Seltsame Geräusche haben meistens eine natürlich Ursache: Material knackt beim Abkühlen, ein Zweig fällt aufs Dach, Nachttiere rascheln draussen herum. Schritte und Stimmen nachts an einem einsamen Platz wären heute auch ein Grund für mich, rauszugucken. Aber ich habe immer wieder bemerkt, wie wenig sich die Leute für mein WoMo interessieren.

Wie schon anderswo angemerkt: Ganoven sind faul, sonst würden sie ja arbeiten gehen. Sie werden nicht einsame Waldparkplätze nach WoMos absuchen. Die finden sie leichter in Städten oder an Autobahnraststätten. Je weniger Leute um mich rum sind, umso höher für mein Gefühl die Sicherheit. Nun ist der Mensch ein Herdentier und es gibt sicherlich Leute, die das genau anders sehen. Aber außer unseresgleichen haben wir nun mal keine natürlichen Feinde.
Es mag da Ausnahmen geben, aber auch von anderen WoMo-Besatzungen ist nicht immer Hilfe zu erwarten, wenn es einem an den Kragen gehen sollte. Möglicherweise wird das einzige Lebenszeichen das Starten des Motors und die Flucht sein. Aber es ging mir in zwanzig Jahren bisher nicht an den Kragen, also kann ich keine persönlichen Erfahrungen darüber berichten.

Bei der Angst spielt sich alles im Kopf ab. Schwer zu sagen, wie man die überwinden kann. Bei mir haben einsame Nächte, in denen einfach nichts passiert ist, zum Sicherheitsgefühl beigetragen.
Wenn draußen Käuzchen schreien oder um Punkt Mitternacht die umgebenden Dorfköter heulen, dann ist das schaurig schön, aber es bedroht mich ja nicht, ebenswenig wie Wildschweine oder Waschbären, die Nachts die Mülleimer am Parkplatz durchsuchen. Ich hab aber auch nie gerne Horrorfilme geguckt...


CarbonUnit

BOWO am 09 Aug 2012 11:06:56

Freistehen, was tun gegen Angst?

Ganz einfach: Auf SP fahren. Gibt es mittlerweile in fast jeden Ort / Gegend.
Warum sich quälen wenn es doch so einfach sein kann? :P

urmel71 am 09 Aug 2012 11:19:49

einzigstes negatives Erlebnis waren mal jugendliche Rowdies auf einem CP in Österreich, die die Nacht dazu nutzten, Wohnwägen und Wohnmobile aufzuschütteln. Keinen hat es interessiert, (Der Platz war voll) ausser Herrn Urmel, der in Unterhose und barfuss den Burschen auf dem Platz nachgerannt ist und einem die Ohren langgezogen hat, bis dann doch der nächtliche Sicherheitsdienst aus seinem Schlaf erwachte und diesen an die örtliche Gendarmerie auslieferte :-)

Mitten im Wald mag es zwar sicher sein, weil sich kein Schwein für einen interessiert, dennoch weiss man ja auch nie, was einem dabei selber passieren kann (Herzinfarkt o.ä.) dann wir es eventuell sehr schwierig einem Notarzt die Koordinaten durchzugeben. Deshalb mal lieber in ein Wohn- oder Gewerbegebiet abbiegen, wo zumindest in Sichtweite Zivilisation erkennbar scheint.

felix52 am 09 Aug 2012 11:30:52

Ich habe mehr Angst davor, an einer Touri-Hochburg in F oder I im Kuschel-
päckchen neben deren Womo zu stehen und gemeinsam mit denen in die
Luft zu fliegen, wenn sie Ihre Gasgrills anschließen..... :wink:


Felix52 :) ,

der gerne auch freisteht.

Gast am 09 Aug 2012 11:31:11

urmel77 hat geschrieben:einzigstes negatives Erlebnis waren mal jugendliche Rowdies auf einem CP in Österreich, die die Nacht dazu nutzten, Wohnwägen und Wohnmobile aufzuschütteln. Keinen hat es interessiert, (Der Platz war voll) ausser Herrn Urmel...

Bemerkenswert, das passierte auf einem Campingplatz. Dank an Herrn Urmel für das mutige Eingreifen.

urmel77 hat geschrieben:Mitten im Wald mag es zwar sicher sein, weil sich kein Schwein für einen interessiert, dennoch weiss man ja auch nie, was einem dabei selber passieren kann (Herzinfarkt o.ä.) dann wir es eventuell sehr schwierig einem Notarzt die Koordinaten durchzugeben. Deshalb mal lieber in ein Wohn- oder Gewerbegebiet abbiegen, wo zumindest in Sichtweite Zivilisation erkennbar scheint.

Denkbar ist natürlich alles Mögliche. Wenn das Lebensrisiko in der Form zuschlägt, hab' ich eben Pech gehabt. Wie sagte ein Freund so treffend: "Wir werden alle sterben, aber... später."

Paulinchen am 09 Aug 2012 11:39:02

Zwei Möglichkeiten bieten sich nur an:

entweder wegfahren und einen neuen Platz (auf CP oder SP) suchen oder..... Augen zu und durch damit. :D

cambodunum am 09 Aug 2012 11:39:54

da hilft als Soforthilfe nur der SP oder CP..und wenn das Verlangen nach Freistehen so groß ist, dann würde ich auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Die Angst ist wohl am ehesten mit Kontrollverlust zu erklären.vielleicht hilft die Einsicht, dass pöse Puben nix von mir wollen, sondern nur Geld etc...

schnatterente am 09 Aug 2012 11:49:33

carthagocliff hat geschrieben:Nun schlafen ja ängstliche Leute zu Hause gut und fühlen sich sicher, obwohl nur von der Außenmauer getrennt auf dem Gehsteig dunkle Gestalten unterwegs sind. Wenn ich mir jeden Monat "Aktenzeichen XY" anschaue und sehe, wie locker und leicht die Ganoven in die Häuser meist älterer Leute eindringen um sie zu überfallen, sehe ich keinen Unterschied in der Sicherheit zum Womo. Trotzdem fühlen sich viele Menschen im Womo unsicherer. Alles eine Frage des Kopfes :?
C.


Genau, wobei das eigene Heim meist schon eine längere Zeit unter Beobachtung stand, dieses Risiko fällt bei den kurzen Wohnmobilaufenthalten weg. Es sei denn, die Gangster fahren (wie in allen Krimi´s) ständig dem Opfer mit ausgeschaltetem Licht hinterher :-D

apollonia am 09 Aug 2012 11:54:01

Ich denke ich schreibe hier auch mal was dazu. Ich bin Frau und habe beim Freistehen auch Angst gehabt. Jetzt habe ich noch Bedenken.

Wie schon geschrieben wurde, halte ich das Ganze auch für eine Kopfsache. Dazu vielleicht die Geschichte mit dem Gewitter:
Davor habe ich Stadtkind schon immer Angst gehabt. So richtig, mit Kopf unter Kissen und Augen zu kneifen.
Dann waren wir letzten Sommer im dem WoMo im Urlaub, hatten ganz tolles Wetter, aber JEDEN Abend heftige Gewitter. Mal näher, mal weiter weg, mal mehr mal weniger, aber immer erträglich.
Bis zu dem Abend, als wir am Rande eines Dorfe, mitten im Wald ganz alleine standen. Wir waren schon im Bett und dann kam das Gewitter, mit Sturm. Und blieb. Es hört nicht auf, es krachte und blitzte ohne Ende, der Sturm war die Hölle. Ich war nur noch ein Schatten meiner Selbst.
Dann kam der Gedanke: ok, das war es dann eben, übermorgen steht in der Zeitung: "deutsches Urlauberpaar von Baum und Blitz erschlagen". Ich hatte echt abgeschlossen und mir dann gesagt: Quatsch, entspann dich jetzt, das Leben ist schön und du hast schon so viele Gewitter überlebt, warum nicht dieses?
Ich hatte die Wahl und habe mich für Entspannung und schlafen entschieden. Der Morgen war frisch und klar, mit blauem Himmel bis zum Horizont.

Ich habe keine Angst mehr vor Gewitter, weil ich mich entschieden habe, keine mehr zu haben.

Mit dem Freistehen ist es ähnlich gelaufen, da musste ich auch an mir arbeiten, aber es hat funktioniert. Grundsätzlich eigentlich nach dem Motto: je einsamer desto besser. DER Gauner muss dann heute und hier vorbeikommen. Und da sprich dann einfach die Wahrscheinlichkeitslehre dagegen.
Wichtig ist für mich, dass alle Türen abgeschlossen sind, die Fenster unten zu, ein Sehschlitz nach draussen, Handy und Geldbörse am Kopfende. Und das Auto muss einen sicheren Stand haben ohne z.B. vom Sturm geschüttelt zu werden. Dann genieße ich das total.
Ich habe mich für mein Leben entschieden, vor Freistehen und Gewitter keine Angst mehr zu haben.
Klingt einfach, ist es aber nicht. Aber es nicht unmöglich.

travelrebell am 09 Aug 2012 11:56:44

ganz einfach :

überlegt um wieviel mal sicherer ist eure Wohnung ggü. dem Womo...

wieviel mehr Wert sind die Wertsachen die zuhause lagern...

wieviel Tage steht das Objekt der Begierde an genau dem Ort wo vermeintliche Täter es in ruhe ausspionieren können.

Alle Risikopunkte sprechen für das Haus/die Whg., die stellt das aussichtsreichere Objekt dar.

Schaut nicht so oft den XY-Aktenzeichenblödsinn, behängt euch nicht mit Schmuck wie die Pfingstochsen im Urlaub, und baut euch sicherer (unsichtbare) Verwahrmöglichkeiten/Verstecke im Fahrzeug ein.

Bspw. für die alten Westfalia - VW-Busse, dort gab es ein breites Alu-Riffelblech an den Einstiegskanten. 4 Schrauben lösen 2/3 des Bargeldes plus eine Kreditkarte drunter- fertig.

Gab es eigentlich "richtige" Beraubungsfälle von Forumsmitgliedern, wo mit Gewalt/Waffen gegen die Opfer vorgegangen wurde ? Bitte nicht wieder die Gas oder Trickdiebstahlgeschichten, welche die Reisegepäck - versicherungen erleichtern. Spannende Frage ?


Für den TE der Hinweis, fahrt auf CP-Plätze, sonst ist der nächtliche Stress ein Risikofaktor für den vorzeitigen Herzinfarkt. Das ist es nicht Wert, nein ist nicht ironisch gemeint. Wer nicht in Ruhe schläft findet keine Erholung, ergo steigt das Risiko...

will49 am 09 Aug 2012 12:10:00

:) vielleicht mal eine anregung für tüftler ? ich werde mal probeweise
(da alleinfahrer mit tiefschlafallüren.) einen bewegungsmelder im innenraum plazieren. damit ist sowohl die fahrerkabine + die aufbautür beobachtet.

kann ja sein , das das funzt und damit ist , denke ich , auch bei ängstlichkeiten doch ein beruhigungshaken im kopf da.

ansonsten nix passiert bisher , ein paar jugendliche gibt es immer in städten
.
will

mueckenstuermer am 09 Aug 2012 12:10:44

Ich hatte in einem anderen Beitrag geschrieben

--> Link



"20 07 2010 06:37:32

--------------------------------------------------------------------------------
Beim Knackerschreck geht es um psychologische Kriegsführung.

Beispiel:

Wir waren vor einiger Zeit in Amsterdam Campingplatz Zeeburg. Am Tage sind dort zwei andere Womos aufgebrochen worden, unscheinbare, kleine Fahrzeuge ohne besondere Sicherungsvorkehrungen. Bei einem haben sie das Küchenfenster aufgebrochen und dabei komplett zerstört.

Wir blieben verschont, obwohl wir direkt daneben standen, vielleicht weil ich eine deutlich sichtbare rote Alarmleuchte auf dem Dach montiert habe und das Führerhaus mit dem "Womo-Knackerschreck" sichere, also dem vom Womo-Verlag für ca. 40 EUR angebotetenen Stahlgestänge, mit dem man gut sichtbar die Türen sichert.

--> Link

Wahrscheinlich haben die Täter gedacht, dieses Fahrzeug ist uns zu aufwendig zu öffnen und zu gefährlich, gehen wir lieber zum nächsten.

Tut mir zwar leid für die anderen, aber Vorsorge hilft eben doch ein bisschen.

Wenn jemand in meiner Abwesenheit ins Fahrzeug will, nützt der Knackerschreck und das Zusatztürschloß gar nichts. Da reicht ein Ruck am HEKI oder der große Schraubenzieher für die Seitenscheiben. Und wenn man sieht, wie die Profis vom ADAC Womos öffnen, bei denen der Schlüssel im Fahrzeug vergessen wurde, kann man sich leicht ausmalen, dass die Profieinbrecher die gleichen Methoden kennen.

Und das Zusatzschloß an der Aufbautüre führt allenfalls dazu, dass der Schaden dort noch größer würde, falls überhaupt ein Einbrecher so blöd ist, diesen schwierigsten Weg zu wählen."

Vielleicht hilft auch die Lektüre von

Amazon Link

Da findet sich eine Befragung bezogen auf ca. 20.000 Übernachtungen. Nachdem ich das glesen und mir die Tipps zur Platzauswahl zu Herzen genommen hatte, übernachten wir "frei" durchaus ruhiger, aber niemals unsorgsam.

daffi2222 am 09 Aug 2012 12:20:45

Wenn man sich mal klar macht, dass Gauner schnelles Geld machen wollen, dann merkt man wo das Problem für diese Leute liegt.

Wir stehen in Finnland frei. Jetzt müsste mich der böse Mensch ja suchen und finden. Nehmen wir an er sucht. Wann findet er mich? Wohl nie.
Gut er hat mich gefunden. Aber woher will er wissen, dass ich Dinge habe, die sich für ihn lohnen?
Viel Unsicherer sind Ansammlungen von Womo's. Da kann man schön auswählen.

Überdenke das mal . Draußen ist garnich so schlimm.

Ich hoffe Du kommst davon weg, denn das Leben macht nur ohne Angst wirklich Spass.

Trotzallem aber immer Vorsicht.

carthagocliff am 09 Aug 2012 13:30:31

BOWO hat geschrieben:Freistehen, was tun gegen Angst?

Ganz einfach: Auf SP fahren. Gibt es mittlerweile in fast jeden Ort / Gegend.
Warum sich quälen wenn es doch so einfach sein kann? :P


Na,na,na :wink: Jetzt zeigst Du aber gerade wieder, wie der Kopf Dir Sicherheit suggeriert, wo keine ist :eek:

Der Unterschied zwischen Freistehen und SP ist genau das Verkehrschild, auf der ein Womo abgebildet ist :) Ansonsten sind beides öffentliche Parkplätze. Auch auf jeden SP können böse Buben vorbei kommen.

C.

dieter2 am 09 Aug 2012 13:39:51

Wenn man wirklich tief und fest schlafen möchte darf man nicht irgendwo freistehen.

Habe auch schon frei gestanden,aber die wirkliche tiefe Entspannung gibt es da nicht.

Freistehen ist zwar preiswert,fahren ab doch lieber CP u.SP an.

Dieter

cambodunum am 09 Aug 2012 13:48:52

Dieter

du musst schreiben, für dich ist kein entspanntes Schlafen möglich..es gibt sicher Hunderte, die entspannt schlafen wenn sie alleine stehen..wenn ich daran denke wo wir früher gezeltet haben...und nichts passiert..nur einmal war das komplette Zelt weg als wir wieder kamen :D

tammy99 am 09 Aug 2012 13:51:45

Moin,

also, wir stehen auch mit zwei kleinen Kindern oft frei und können wunderbar schlafen.

Wenn man gerne frei stehen möchte und Angst hat, sollte man etwas gegen die Angst tun. Verkehrt wäre, davor zu flüchten. Damit würde sich die Konditionierung der Angst nur verstärken oder zumindest gleich bleiben.
Da hilft z.B sich ganz rational damit auseinandersetzen, wovor man Angst hat und wie realistisch diese Befürchtungen sind. Danach so oft wie möglich frei stehen und sich damit konfrontieren. Die Konditionierung wird mit der Zeit weniger und irgendwann gelöscht...reine Psychologie.
Ähnlich funktionieren auch die Trainings bei Flugangst.
Zusätzlich könnte man bei jedem angstmachenden Geräusch immer nachschauen gehen. Findet man immer eine rationale ungefährliche Ursache, wird die Angst irgendwann verschwinden und man hat keine Lust mehr bei jedem Geräusch aufzustehen.

LG,
Fred

wagner1 am 09 Aug 2012 15:56:13

manni63 hat geschrieben:
rueckenwind hat geschrieben:da hilft nur eins: => kuscheln :D


oder direkt auf eine CP fahren :wink: ... was ich in deinem Falle auch machen würde.
Dort habt ihr die nötige Ruhe und Sicherheit :roll:

Dazu fällt mir eine Geschichte ein:
Bekannte von uns fuhren vor ein paar Jahren,kurz nach der Wende an die Ostsee .Hatten auch große Angst unterwegs im Ostgebiet zu nächtigen.Was also machen?Auf einen Campingplatz :D .
Leider kamen in dieser Nacht rechtsradikale mit Baseballschlägern und schlugen den halben Platz klein.Die Bekannten wurden zum Glück verschont,konnten aber kein Auge zumachen :( .Das heißt also,wenn man Pech hat kann überall etwas passieren!

Gast am 09 Aug 2012 16:11:45

als wir vor gefühlten 100 jahren ein Womo hatten, hatte ich keine probleme, frei zu stehen.
jetzt, wo ich allein unterwegs bin, muss ich zugeben, ein kleiner schisser geworden zu sein. auch wenn mein tierischer begleiter mit sicherheit für einige abschreckend wirkt, fühle ich mich mit zumindest einem mitparker sicherer.
die argumentation, dass wohl kaum ein gauner durch die einsamkeit läuft, um ein freistehendes womo zu suchen, leuchtet mir zwar ein, aber spätestens wenn´s stockfinster ist, krieg ich die muffe.
für uns angsthasen gilt also: mutig werden oder rauf auf den stellplatz!

Gast am 09 Aug 2012 16:19:34

habe beschlossen, Euch mit Geschichten von Bekannten und Kollegen denen schlechtes wiederfahren ist zu verschonen :D

... bei der Wahl eines Übernachtungsplatzes (frei, CP oder SP) haben wir persönlich in ganz Europa und Nordafrika mit Bus, Boot und Womo in den letzten 20 Jahren bisher überwiegend auf unseren Bauch gehört, wenn wir ein ungutes Gefühl hatten sind wir weitergezogen

wir haben in der freien Natur tief und fest geschlafen aber auch schon auf CP unruhige Nächte erlebt / Angst hatten wir allerdings noch nie

svenhedin1 am 09 Aug 2012 17:09:17

Hi,
die Angst gehört nicht nur zum Woni-Fahren,. sondern zum ganzen Leben- - sie ist was serh wertvolles, dass uns anhält, sich um die Sicherheit einige Gedanken zu machen und auch intuitiv die jeweilige Situation dafür zu bewerten. Was Euch also umtreibt, ist zunächst was serh wertvolles.

Sprich man muss die Angst als wertvollen Ratgeber betrachten, darf nichts verdrängen diesbezüglich, ab er auch nichts situations-un-gerecht ins panische überhöhen.

Es ist also unbedingt positiv, tüchtig Angst zu haben. Denn man darf NIRGENDWO, etwa weil noch ein oder zwei Wonis neben einem stehen, zu blauäugig sein, naiv um nicht zu sagen doof. Das kann sich bitter rächen.

Und man muss ÜBERALL Angst haben, - vor allem möglichen - AUCH auf einem CP, AUCH auf einem SP, EGAL ob alleine oder mit anderen (so gut wie niemand von denen riskiert nachts seine Haut, wenn was ist und kommt raus und hilft - das anzunehmen ist soweiso eine Illusion ) und auch ganz alleine in freier Wildbahn muss man Angst haben.

Und weil das nun mal so ist, TUT man etwas gegen die Angst, sie hilft, sie motiviert ja geradewegs dazu. D. h. mit all dem Wissen und den gewachsenen Instinkten und der vielen Erfahrung, die man hat, bewertet man stets und überall die Situation - auch vor der jeweiligen Übernachtung. Man schaut sich alles an, überlegt sich, wie es nachts ist, wo dann noch Menschen sind und welche Sorte menschen hier wohl hin passen nachts - ist nachts noch eine soziale Kontrolle, sieht und hört mich noch jemand, wenn ich dann Lärm schlage - wie ist mein Fluchtweg/wer könnte den zu stellen oder ist das nicht möglich -welche Vorkehrungen kann icht treffen, um nachts sofort not-fliehen zu können. Oder wie kann ich Lärm mächen, den jeder Räuber scheut.

Um diese Fragen und weitere zu klären, muss ich mich damit BESCHÄFTIGEN (statt jammern), also etwas TUN: Diese Dinge abzuarbeiten statt nur da zu sitzen und gar zu katastrophieren gehört zu den TATEN. Und TATEN , die sind das einzige, was gegen Angst hilft. Wenn es dann dunkel wird, kann man bewußt einschlafen mit den Wissen, ich habe alles beurteilt, mir viel Mühe gegeben dafür, verräterische Anzeichen raus zu filtern, aber ich habe keine gefunden - ich habe nun ein gutes Gefühl zu diesem Übernachtusnplatz - zusätzlich habe ich dennoch alles gerichtet für einen gute Notstartmöglichkeit, alles liegt dafür parat. Somit habe ich alles getan, was möglich war. Und wäre der Platz vom Bauchgefühl von mir für unsicher befunden worden, wäre ich ja weg gefarhen -hätte den Aufwand dafür auch keineswegs ! gescheut. Dazu habe ich aber keinen Anlass gesehen. Also habe ich berechtigte Gründe, anzunehmen, dass alles in Ordnung ist, so wie ich es aus meiner Verantwortugn heraus für mich und die meinen entscheiden habe. Den immer noch unwägsamen Rest, den niemand vorher wissen kann, kann ich dann getrost in die Verantwortung von Gott geben, der eh unser ganzes Schicksal bestimmt -auch am nächsten Tag bei der nächsten Autofahrt usw. (denn es steht geschrieben, dass unser Leben so wird, wie es vorbestimmt ist...) Und damit ist dann endgültig ein guter Schalf garantiert. Denn reisen und anderes bedeutet immer, sich in gewisser Geise auch aus der Hand zu geben - denn keine Unternehmung ist risikolos. - aber auch zu Hause im Bett bleiben nicht -da sterben sogar die meisten.

Gast am 09 Aug 2012 17:19:45

kawaudi hat geschrieben:Moin,
wie schon in Gogo`s Threat angesprochen interessiert mich, was ihr gegen die Angst beim Freistehen macht.

Also mit einem weitestgehend autarkem Fahrzeug macht das Freie Stehen ja den wirklichen Reiz eines ReiMo`s aus.
Wenn da nicht ständig dieser Halbschlaf wäre, der einem bei jedem kleinsten Geräusch im und am Fahrzeug (was ja nichts ungewöhnliches ist) gleich nach Taschenlampe und Selbstverteidigungsspray greifen lässt.

Mit meiner Frau geht das nur, wenn mindestens ein weiteres Fahrzeug in unmittelbarer Nähe steht. Ganz alleine traut sie sich nicht und meine Überzeugungsargumente reichen nicht aus, genauso wenig können wir jeden Abend so viel Wein trinken, dass es doch einen tiefen Schlaf gibt.
Bin auf eure Tips und Argumente gespannt....



Hallo,

ich habe es in Gogolos letztem Thread auch schon angesprochen:
Ich glaube, das sehr viele Camper Angst haben , frei zu stehen.
Nicht umsonst haben gefühlt 80 % aller Camper einen Hund dabei
und oder allerlei Alarmanlagen verbaut.
Und ich gebe es gerne zu, auch wir fühlen uns auf einem CP sicherer und wohler als irgendwo in der fremden Botanik, auf irgendwelchen Parkplätzen oder in irgendwelchen
Industriegebieten. :roll:
Offenbar sind wir aber nicht die einzigen mit unserem Sicherheitsbedürfnis, wenn man sich auf den CP
so umschaut. :wink:
Aber jedem wie es ihm gefällt und Jeder möge da stehen, wo er sich am wohlsten fühlt.

Gast am 09 Aug 2012 17:35:28

svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
die Angst gehört nicht nur zum Woni-Fahren,. sondern zum ganzen Leben- - sie ist was serh wertvolles, ....
Sprich man muss die Angst als wertvollen Ratgeber betrachten, darf nichts verdrängen .....

Es ist also unbedingt positiv, tüchtig Angst zu haben.......
Und man muss ÜBERALL Angst haben, - .....
.
. .


Sorry, aber da bin ich persönlich gar nicht deiner Meinung. :? ( Ich meine aber schon in ungefähr zu verstehen, was du damit ausdrücken wolltest. Nur das Wort Angst hätte ich eher durch Vorsicht ersetzt).
Denn Vorsicht ist keine Angst, sondern eine willentliche Planung zur Vermeidung von "Ärger".
Angst ist für mich ein lähmendes Gefühl ohne wirklichen Nutzen.
Vermutlich sind wir gar nicht so weit voneinander entfernt.

Angst sollte NICHT zum Leben gehören. Etwas Vernunft und Vorsicht sollte zum Leben gehören.

Ich habe keine Angst vorm wilden Campen. Wozu auch?
Ich denke darüber völlig anders:
Jedem Menschen kann im Leben etwas unangenehmes passieren. Ob man davor Angst hat oder nicht, wenn es passieren will passiert es.
Angst schützt nicht vor Überfällen, Unfällen, Diebstahl, Einbruch.
Etwas Vorsicht und Vernunft schon eher.

Ich habe schon als Jugendlicher nur mit dem Schlafsack ausgerüstet an Waldrändern und hinter Gebüschen geschlafen und hatte nie Angst.

Im Gegenteil:
Wer Angst als Grundmotorik sieht, kann das Leben nicht genießen.

Wobei man eine gewisses Maß an VORsicht walten lassen sollte. Aber das hat meines Erachtens nichts mit Angst, sondern mit Vernunft zu tun.

Es ist doch etwas wunderbares, wenn man so im Wald steht und Rotwild, Fuchs oder auch mal ein paar Wildschweine ums WoMo schleichen.


Das Gefährlichste und Beängstigenste am WoMo-Hobby ist und bleibt die Gefahr des Straßenverkehrs. Hier ist die Gefahr für Leib und Leben wohl um Faktor 10.000 höher wie bei einem stehenden WoMo.

Wie man jedoch ängstlichen Menschen diese unnötige Angst nehmen könnte, weiß ich leider auch nicht, :nein: aber ich bin sehr dankbar dafür nicht zu den Ängstlichen zu gehören. :ja:

daffi2222 am 09 Aug 2012 17:58:56

Es gibt auch viele Menschen die Angst vor dem fliegen haben. Na und die nehmen das Schiff.

Will sagen, für jeden gibt es ein gutes Gefühl. Man muss es nur ausprobieren.

Gast am 09 Aug 2012 18:28:14

Vor Jahren hatte ich eine neue Mitarbeiterin im Bereich Marketing eingestellt. Ihr erster Arbeitstag war aber nicht in der Firma, sondern auf einer Messe in Kopenhagen. Ich dachte mir noch, dass sie sich ganz sicher tierisch darüber freuen dürfte. Also hat meine Sekretärin ihr Bescheid gegeben. Auf der Messe kam sie dann an und war bleich wie ein Zombie. Sie hatte Flugangst, traute es sich aber nicht zu sagen, da sie die neue Stelle nicht riskieren wollte.
Monate später hatte ich eine wichtige Besprechung mit ihr und bin dazu auf das Fernsehturmrestaurant nach Stuttgart. Schon wieder schaute sie mich oben ganz ängstlich an. Sie hatte Höhenangst und auch das wusste ich nicht.
"Sollen wir sofort wieder herunter fahren? Ich würde es an ihrer Stelle aber nicht tun und einfach mutig hier oben bleiben.", sagte ich. "Jetzt wo ich schon mal hier oben bin, bleibe ich jetzt auch", sagte sie.
Natürlich wären ihr hierdurch keine Nachteile entstanden.

Wochen später teilte sie mir mit, dass sie jede Woche einmal alleine wieder auf den Fernsehturm ist.

Heute, Jahre später, fliegt sie in die USA, hat keine Angst mehr vor Höhen und Bergen und war sogar schon bei einem Tandem-Gleitschirmsprung dabei.
Sie ist total glücklich und stolz, dass die diese Ängste ablegen konnte. Sie hat mir gesagt, dass der "erzwungene" Flug und der erste Aufenthalt auf dem Fernsehturm die Basis zur Bewältigung dieser Ängste war, und sie mir im Nachhinein total dankbar dafür ist. Darauf bin ich aber auch mächtig stolz, obwohl ich ja nichts geplantes getan habe.

daffi2222 am 09 Aug 2012 18:32:27

@raidy

Schade, das es nicht mehr Menschen wie Dich gibt. Würde vieles vereinfachen.
:daumen2:

svenhedin1 am 09 Aug 2012 18:32:55

Hi,
bei Problemen mit z.B. der Begriffsbestimmung schaut mancher generell und häufig gerne z.B. dann in Wikipedia nach. Dort steht z.B. unter Angst vieeeeel: z.B.
> Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis ......usw

> Evolutionsgeschichtlich hat Angst eine wichtige Funktion als ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus .......in ... Gefahrensituationen .....angemessenes Verhalten .....Flucht ...usw usw.

Genau das hatte ich geschrieben. Angst halte ich für sehr sehr nützlich und unverzichtbar, weil sie so wertvoll uns anhält/motiviert, uns zu schüten (durch TATEN) vor Bedrohungen oder als Bedrohungen empfundenen Dingen. Aber druch TATEN, Maßnahmen dagegen - erst dann verschwindet sie meist (ebenso wie die Sorgen dann erst auch - aber anderes Thema)

Gast am 09 Aug 2012 18:36:52

daffi2222 hat geschrieben:@raidy
Schade, das es nicht mehr Menschen wie Dich gibt. Würde vieles vereinfachen.
:daumen2:

Das war keine Leistung von mir. Ich habe sie unbewusst in diese Situation "verfrachtet" und unwissentlich dieser Angst ausgesetzt.
Es war die Leistung von ihr, diesen Schritt dennoch zu wagen. Vermutlich siegte bei ihr die "Angst" vorm neuen Arbeitgeber und Chef über die Flug- und Höhenangst. Niemals würde ich jemanden diese Schritte abverlangen.

Es war im Nachhinein einfach nur Glück und noch wichtiger: Der Ruck, den sie sich gegeben hat.
Und diesen Ruck sollte sich jeder mit einer Angstphobie mal geben. Denn den meisten wird es sicherlich helfen.
Das Kompliment nehme ich somit nicht an und gebe es innerlich an diese junge Dame weiter.

daffi2222 am 09 Aug 2012 18:39:22

Ich meinte auch das Angebot den unangenehmen Ort zu verlassen.

Gast am 09 Aug 2012 18:49:39

daffi2222 hat geschrieben:Ich meinte auch das Angebot den unangenehmen Ort zu verlassen.

Das muss für jeden eine Selbstverständlichkeit sein. Wer hier seine Vorgesetzten-Funktion ausnutzt ist ein S......!

bonjourelfie am 09 Aug 2012 19:04:27

Hallo,

jahrelang waren wir jeden Sommer in Skandinavien unterwegs und haben zu 80% frei gestanden. Dann war ich einige Jahre Alleinfahrerin mit Tochter und auch da haben wir meistens frei übernachtet. Niemals haben wir schlechte Erfahrungen gemacht.

Und doch hat sich bei mir etwas verändert, obwohl ich wieder mit einem Partner reise. Wenn ich zum ersten Mal in einem Land bin, so wie diesen Sommer im Baltikum, kann ich die Lage nicht so gut abschätzen, dann ziehe ich einen CP vor. Wir haben wunderschöne Stellen gefunden, waren uns aber nie so ganz sicher. Und dann hat sich auch einfach mein Schlafverhalten geändert, dem sorglosen Tiefschlaf trauere ich schon etwas nach. Und eh ich gar nicht schlafe, gehe ich eben lieber auf einen CP.

Außerdem lassen wir das Womo tagsüber nicht gerne allein irgendwo in der Pampa stehen. Meistens bleiben wir doch 2 bis 3 Tage und erkunden die Gegend mit dem Rad. Dann ist es gut, das Womo auf einem sicheren CP zu wissen.

Ich bin eigentlich ganz froh, dass es überall CPs gibt und dass in Deutschland das SP-Netz so toll ausgebaut ist. Aber das Feistehen hat schon auch seinen besonderen Reiz...

Also für mich ist es klar, zunehmende Angst...mehr auf den Campingplatz.
LGElfie

svenhedin1 am 09 Aug 2012 19:13:03

Hi,
Wer meint, Angst sei nicht so gut, der ist in meinen Augen ein serh serh ängtlicher Mensch - denn so was scheint mir sind ja direkt Anzeichen von regelrechter Angstverdrängung. .

Und wer wie rady schreibt, :" Angst sollte NICHT zum Leben gehören " scheint mir auch serh gefährdet zu sein.

Die Begründung steht auch in Wikipedia wiefolgt
" Die körperlichen Symptome der Angst sind normale (also nicht krankhafte) physiologische Reaktionen, die bei (einer realen oder phantasierten) Gefahr die körperliche oder seelische Unversehrtheit, im Extremfall also das Überleben sichern sollen. Sie sollen ein Lebewesen auf eine Kampf- oder Flucht-Situation (fight or flight) vorbereiten ..."

Man braucht also Angst, richtige Angst, manchmal direkt panische Angst, um wirklich alle Kräfte für einen Kampf oder eine Flucht mobilisieren zu können. Wer also Angst aus dem Leben verdrängen will, dem fehlt im Gefahrenfalle die ganze Power für seine Reaktionen -auch physioligisch muss sie sein für die entsprechenden mobilisierenden Hirn- und Organreaktkionen. Eine gesunde Angst hilft uns also serh und ist was sehr gutes. Und von Angstörungen war ja sowieso nirgends die Rede.

svenhedin1 am 09 Aug 2012 19:21:23

Genau !

bonjurelfi schrieb: " ....
Also für mich ist es klar, zunehmende Angst...mehr auf den Campingplatz ..."

Eben. Dafür ist die Angst ja da . sie sagt einem, man stuft eine Situation (hier mal die im Baltikum) als nicht klar beurteilbar ein und dann entscheidet man sich lieber für CP (oder einen Wechsel des ursprünglich angepeilten Übernachtungsplatzes). Und das ist/war den Umständen nach womöglich sogar richtig. Die Angst hilft einem also, ertwas zu tun, bis man sich wieder sicher fühlt.

womogirl am 09 Aug 2012 19:24:15

Ohne Ängste würden wir ganz schnell sterben.

cambodunum am 09 Aug 2012 19:34:09

svenhedin

das ist ja der Unterschied....eine gewisse Angst..ich sag lieber Respekt, ist normal..wenn die Angst dein Leben bestimmt, dann ist das meiner Meinung schädlich

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