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Hallo,ich möchte mehr Batterie-Kapazität an Bord haben.Wenn man nun zwei Bordbatterien haben möchte-WAS muss ich bedenken ??Und WIE werden diese RICHTIG verbunden oder angeschlossen ?Und WIE werden diese nach-geladen??
Wer kann mir "Greenhorn" weiterhelfen ? Danke von attesi Als Greenhorn ging ich in meine Auto-/Womowerkstatt oder zu einem Autoelektriker, z.B. zum Bosch-Dienst.
Das ist kein übertriebener Rat. Manches Mobil ist schon durch falschen Umgang mit Strom abgebrannt.
1. Passt eine zweite Batterie neben oder in die Nähe der ersten?
So:
Nachgeladen werden sie vom bordeigenen Ladegerät bei Landstrom bzw. der Lichtmaschine des Basisfahrzeugs im Fahrbetrieb. Rolf
Sorry, aber wer den Glaubensfred (Masseanschluss) komplett liest, weiss hinterher gar nix mehr! :( Parallel anschließen!
Minus an Minus und Plus an Plus. Bitte ausreichend großen Querschnitt der Kabel verwenden (mind. 4mm). Wähle den kürzesten Weg zur Masse (Minus mit der Karosserie verbinden). Gleiche Batterien zu verwenden ist hilfreich sowie die die gleiche Kapazität. (Ist aber nicht wirklich kriegsentscheidend. Wir reden hier schließlich von Batterien und nicht von einer Kernkraftanlage.) Dann passt das schon!
Du meinst hoffentlich 40mm²? Klar, parallel schalten und die Kabel so kurz und so dick wie möglich. Jeder Übergangwiderstand erzeugt einen Spannungsabfall, was auch dazu führt, dass die Batterie nicht vollständig geladen wird (sofern das EBL die Batteriespannung nicht extra überwacht).
Ich denke hier könnte man die Länge der Kabel noch optimieren, was auch den Aus- und Einbau erleichtern würde:
krischan
Parrallel ist erst einmal richtig und 40 mm² sind in etwa die Stärke eine LKW Starthilfekabels von der Dicke eines Daumens :?: :?: Solche "Dicken "verbaue ich nicht -> schaden tut es aber auf keinen Fall -> der Spannungsverlust ist gering :!: Mehtr möchte ich gar nicht schreiben um keine Diskussionen auszulösen :!: Als Empfehlung (wie auf dem Bild -> Plus von der einen Batterie und Minus von der anderen Batterie ).... ........... wobei 40 qmm eine Sonderanfertigung wäre. Entweder 35 qmm oder 50 qmm. Die Hardliner empfehlen noch kurzschlussfestes Kabel, oder wenigstens für jede Batt eine dicke Sicherung, falls mal eine Batt Plattenschluss bekommen sollte. Ich hab mir ein Stück von einem Überbrückungskabel (sollte reichen) abgeschnitten und beide Batterien mittels fetter Kabelschuhe (bekommst beim Bosch) verbunden.
Gleichlange Kabelabschnitte wählen, dann ist der Widerstand und somit der Spannungsabfall gleich. Und wie Carsten schon schrieb, das Aufbaukabel Plus über die eine Batterie und Minus an die andere Batterie klemmen, dann kann quasi man nix falsch machen. Didier Ich habe mir hier --> Link
die entsprechen Kabel nach Maß anfertigen lassen, super schnelle Lieferung und den Preis wert ! Im Bauhaus Baumarkt gibt es in der Marineabteilung rot und schwarzes
Kabel 35 mm/2 im Bootszubehör. Dieter
Damit hast Du natürlich recht. Ich habe das geschrieben, weil maniac 4 mm empfahl und das ist völlig undiskutabel. Wichtig ist ebenfalls die Absicherung am Stromführendem Kabel , wie hoch diese sein muß kommt natürlich auf die Belastung an .
Ein 50mm² kabel nützt einem natürlich nichts , wenn eine 10 A Sicherung verbaut ist :D , da brauchts bei ,vielen eingeschalteten, Verbrauchern einen großen Vorrat :wink:
Entschuldigt bitte, sehr geehrte Fachleute aus der Elektrotechnik ... 40 mm sind 4 cm. Ich denke da sind wir uns einig, oder? Ihr wollt mir doch nicht im Ernst erzählen, dass ihr mit einem 4 cm dicken Kabelquerschnitt euer WoMo verkabeln wollt. Sorry, aber eine Überland-Hochspannungsleitung mit 10 kV-1.000 kV hat gerade mal die Hälfte. Ein 4 mm dickes Kabel ist vollkommen ausreichend! Schaut bitte mal an eurem Anlasser am Auto wie dick die Kabel dort sind. Dort fließt sicher der größte Strom. zur Erklärung: Querschnitt A des runden Leiters in mm2 eingesetzt ergibt den Durchmesser d in mm. Ca. Richtwerte bei Wahl von Leitungsdicken: Kabel-Nennquerschnitt & Maximale Stromstärke 0,5 mm2 = 3,0 A 0,75 mm2 = 7,6 A 1,0 mm2 = 10,4 A 1,5 mm2 = 13,5 A 2,5 mm2 = 18,3 A 4,0 mm2 = 25,0 A
Es wurde von 40 mm2 gesprochen, nicht von 40 mm. Wie dick der Querschnitt sein muss hängt davon ab, wie gross der Entladestrom sein kann. Bei meinem 3 kW Wechselrichter kann der schon mal 300 A betragen, hier ist also ein entsprechender Querschnitt notwendig. Da die Brücken nur sehr kurz sind, ist ein etwas grosser Querschnitt nicht unbedingt negativ, insbesondere dann nicht wenn die Entnahmeleitungen nicht über Kreuz angeschlossen wurde, also fälschlicherweise an einem Akku angeschlossen ist. Dann ist aufgrund des Leitungsquerschnitts die Entnahmeleistung des Akkus überwiegend an dem der Verbraucher, an dem der Verbraucher angeschlossen ist, bei zu dünner Verbindung ( 2,5 mm2 ) = nicht fachgerecht. Dann wird dieser Akku zu stark entladen, es muss eine Ausgleichsladung fließen und es kommt über kurz oder lang zu einem Defekt der Akkus. All das habe ich gemacht. Hier gelernt. Danke an Euch. Sieht jetzt besser aus und unter dem Fahrsitz ist Platz.
Aber leider sind 1500 Watt doch ein wenig viel für 170 Ah. Muss man mit leben. Oder ich kaufe mir noch 80 Ah dazu. Hmm, ich dachte, ich hätte es verständlich erklärt. ;-) maniac:
"Entschuldigt bitte, sehr geehrte Fachleute aus der Elektrotechnik ..." Wie hoch trägst Du Deine Nase? "40 mm sind 4 cm. Ich denke da sind wir uns einig, oder?" Nase ist noch oben... "Ihr wollt mir doch nicht im Ernst erzählen, dass ihr mit einem 4 cm dicken Kabelquerschnitt euer WoMo verkabeln wollt." Nase immer noch oben. Nein, nicht verkabeln, sondern abschleppen. Ich darf darauf hinweisen, dass es zwar nicht Kabel-, sondern Adernquerschnitt heissen sollte, abba das nur mal so am Rande. "Sorry, aber eine Überland-Hochspannungsleitung mit 10 kV-1.000 kV hat gerade mal die Hälfte." Weshalb sorry? Da soll es doch tatsächlich Unterschiede zw. Strömen und Spannungen geben... "Ein 4 mm dickes Kabel ist vollkommen ausreichend!" Eigentlich dreht es sich nicht um Kabeldicke, sondern um Leitungsquerschnitt. "zur Erklärung: Querschnitt A des runden Leiters in mm2 eingesetzt ergibt den Durchmesser d in mm." Dummes Zeugs!! Ca. Richtwerte bei Wahl von Leitungsdicken: Kabel-Nennquerschnitt & Maximale Stromstärke 0,5 mm2 = 3,0 A 0,75 mm2 = 7,6 A 1,0 mm2 = 10,4 A 1,5 mm2 = 13,5 A 2,5 mm2 = 18,3 A 4,0 mm2 = 25,0 A" Richtig abgeschrieben, jedoch kommt es auch auf Verlegeart und Leitungslängen an. Mangelhaft - setzen! Nur noch mal ein einwand von einem "fachleute" der elektrotechnik:
40mm2 kabelquerschnitt hast du bei einem ca. 7,5mm dicken kabel. a= r2 x pi Somit ist d= 2x wurzel aus a/pi Also d= 2x wurzel aus 40/3,14 ergibt 7,2mm durchmesser. Und das sollte man bei 3000wp schon nehmen!! Gut, gut, sehe ich ein und lerne. War wohl ein wenig hochnäsig. Ich habe aber noch nie gehört, dass von 40mm2 gesprochen wird, wenn ein 7,5mm Leitungsquerschnitt gemeint ist. Dass auch bei einer Überlandleitung keine kleinen Ströme fließen, hatte ich bisher zumindest angenommen, wenn ich mich auch hier täusche, ziehe ich selbstverständlich auch diesen Vergleich zurück.
Nochmal klugscheißermodus on: Der leitungsquerschnitt ist die fläche eines senkrechten schnittes durch ein kabel, das was du meinst ist der durchmesser. Diese beiden bezeichnungen sollte man in eigenem interesse nicht verwechseln. (-; Wenn von der dimension eines kabels gesprochen wird, dann wird das in querschnitt, also fläche ausgedrückt, daher die maßeinheit mm2. Ok, danke. So lernt man dazu und wundert sich, warum z.B. Kabel mit 3 x 2,5 mm2 angeboten werden, wenn doch nur die Leitungsdicke 2,5 mm beträgt. Gib es besser auf. Du wirst es wohl nicht verstehen. Auch dieser Einwand ist völliger Blödsinn.
Sorry, aber bei Elekrontechnik hört der Spaß wirklich auf, insbesondere wenn es um niedrige Spannungen und hohe Stromflüsse geht.
Ich bin der Meinung hohe Spannungen bei niedrigen Strömen sind noch gefährlicher. :!:
...
Amen!! Ein Vorteil haben hohe Spannungen: Die Kabel müssen ned so dick sein und man ist trotzdem tot ;-) und gebraten! Und wieder einmal ein wenig Rechnen. 1 mm2 verkraftet durchaus mal 10 A bei offener Verkabelung.
(Früher wurden über 1,5 mm2 Kabel 16 A geschickt.) 1500 W Wechselrichter zieht 150 A, wenn Dauerlast. Kaffemaschine braucht 1200 W also 120 A. Bleibt für eine Batterie 60 A. Da reichen 6 mm2 aus. Wer mag nimmt 10 mm2, alles darüber geht in Richtung Glauben. Glauben tut man, wenn man nichts weiss und den Verstand nicht bemühen möchte. Naja, an einem 6 mm²-Kabel von 1 m (50 cm für Plus und 50 cm für Minus) Länge fallen bei 60 A schon 0.18 V ab.
Da schaltet ein Spannungswandler schon deutlich früher wegen Unterspannung ab. Aber das ist ja alles wurscht, solange hier Batteriekapazitäten überwiegend in A angegeben werden und die Dimension für einen Querschnitt (das ist eine Fläche) hier im diesem Thread mm heisst.
In der Tat ist das größte Problem nicht die Belastbarkeit von (Kupfer-)Kabeln im Wohnmobil sondern der Spannungsabfall. Eine Strombelastung von 10A pro mm² ist sicherlich unbedenklich (mit dieser Grössenordnung wird ja auch meist ungefähr gerechnet). Allerdings kann es durchaus passieren, dass einige Geräte mit eingebautem Unterspannungsschutz dann eben "früher" den Dienst quittieren als sie eigentlich müssten. Wenn Du zwei Batterien verbinden möchtest ist die Distanz dazwischen (hoffentlich!) möglichst kurz. Der Querschnitt, den Du brauchst hängt ganz massgeblich von der Leistung ab, die Du entnehmen möchtest. Für 1000W entnommene Leistung nimm 10mm² (für das kurze Verbindungsstück der Batterien), bei 1500W nimm besser 16mm². 16mm² lässt sich auch vom Laien noch einigermassen verarbeiten. So gibt es für 16mm² auch noch Aderendhülsen oder Kabelschuhe, die man selbst verarbeiten kann ohne grosses Spezialwerkzeug. Ich (ich brauche aber auch nicht viel Strom, habe zum Beispiel keinen Wechselrichter) habe ein altes Starthilfekabel verwendet. Wie immer gilt: Fragestellung lässt sich so nicht einfach beantworten, weil es massgeblich auf die Verwendung (entnommene Leistung) ankommt. |
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