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Hallo,
habe mit meinem neuen Wohnmobil, einem Trimarano5 von Rimor gerade meine erste Urlaubsfahrt hinter mir. In den Bergen war der Ducato, 2,0l 85 kw, ein echtes Problem. Die Leistung des Motors ist völlig ausreichend, aber bergab hat er nahezu keinerlei Bremswirkung, sodass schon nach kurzer Zeit die Bremsen überhitzten und qualmten. Auch besteht ständig die Gefahr des Überdrehens des Motors. Selbst im Schubbetrieb spritzt er - lt. Bordcomputer - immer noch 2l Diesel ein, statt auf Nullförderung zu gehen, wie ich es von meinen vorherigen Fahrzeugen und auch meinem PkW gewohnt bin. Der Freundliche meinte, dies sei halt so aufgrund der Schadstoffreduzierung und Fiat werde wohl kaum für mich eine neue Motorsoftware erstellen, bei der die Kraftstoffeinspritzung im Schubbetrieb auf Null gestzt werde. Da müsse ich halt steile Gebirgsstrecken meiden. Wer hat ähnliche Erfahrungen, bzw. weiß Rat? Danke für Eure Antworten!!! Die 2,0 Liter zeigt unser BC ebenfalls an.
Dass bei uns 4,5 T bergab mehr schieben als bei unserem PKW ist mir allerdings voellig klar und dass die Motorbremse alleine nicht ausreicht, wenn es mal ueber 10% bergab geht, ebenfalls. Aber gequalmt haben die Bremsen bisher nie, nicht einmal gerochen. Nun ja, ich nehme stark an, dass DU / Ihr das schon berücksichtigt habt:
WoMo-Fahren im 'Gebirge' stellt sich genauso dar wie Lkw-Fahren allgemein. Man sollte ( !!! ) nur in dem Gang runterfahren, wie man normalerweise auch nur hochkommt. Das bedeutet, oftmals nur im 2. Gang runter, zwischendurch mal runterbremsen, falls es mal zu schnell werden sollte, und so kann die Bremse eigentlich nicht heiß werden. Und im 2. Gang runter ... da ist von Natur her schon die 'Motorbremse' am Arbeiten. Dass der Motor da nicht 'bremst', so von sich aus, gibts nicht. Es geht halt alles ein wenig laaaangsamer .... Wieviel Sprit dann da noch durchgeschossen wird .... da hab ich keine Anhnung von ..... normalerweise gar kein sprit...evt. ist deine schubabschaltung defekt...sobald der Motor oberhalb der eingestellten Leerlaufzahl dreht (etwa 700-800U/min... ohne Gasbetätigung) ,das passiert ja im schubbetrieb, wird die Krafftstoffzufuhr unterbrochen.
Ob da was defekt ist kann dir eine gute! Fiat Werkstatt sagen. Warum da 2 liter angezeigt werden...das wird wohl der Mindestverbrauch bei leerlauf sein..die Vebrauchsanzeige ist bei Fiat generell nicht sehr gut gelöst. Da besteht noch Nachbesserungsbedarf.
Der Spruch war mal richtig, aber bei 140PS Turbodiesel entspricht er nicht mehr der Realität. Beispiel: Ich fahre mit 6 Gang Getriebe und 140 PS Turbodiesel den Bernhardinopass im 3-4 Gang mit ca 60km/h hoch (über Spritsparen reden wir gerade nicht). Bei der Bergabfahrt fahre ich im 2-3 Gang und bremse wenig, im 1-2 brauche ich gar nicht zu bremsen. Also "bergab 2 Gänge niedriger als Bergauf" Andreas Okee dokee,
das war natürlich noch richtiger ........ Zitat: Die Leistung des Motors ist völlig ausreichend, aber bergab hat er nahezu keinerlei Bremswirkung.
Wenn der Motor Leistung hat, hat er auch Verdichtung. Wennn er Verdichtung hat, bremst er auch. Die "Leistung" dieser Bremse ist nicht nur v. der Verdichtung abhängig, sondern auch von der Drehzahl. Runterschalten, bis KW-Drehzahl zw. 2500-3000 RpM. Mit Werkstatt-Gerät oder Fiatecuscan EOBD beim Fahren auslesen, Einspritzmengen sind im Schleppbetrieb über 1200 Upm = 0 mikroL. Aber auch schon im Stand müsste er Fehler anzeigen, wenn Schubabschaltung ausgefallen(isol. Defekt d. Abschaltung gibt`s angeblich nicht). Gr. R. Was wird denn von einem PKW Motor in einem Transporter erwartet :?:
Kauft ordentliche Autos mit entsprechenden Hubraum, dann bremst auch der Motor ordentlich. Natürlich gibt es immer wieder-auch WoMo Lenker, die Düsen bergein bis die Scheiben glühen, besonders gut nachts sieht man das schöne rotglühen im Radkasten, muß jeder selbst wissen, wie er sein WoMo behandelt. Hallo,
es wäre sicherlich einfacher, dazu etwas zu sagen, wenn uns der TE verraten würde, in welchem Gang er den Berg runtergefahren ist. So ist alles Kaffeesatzleserei. Schönen CarbonUnit Ich denke,
die Schubabschaltung des Ducato funktioniert sicher. Das es Probleme mit der Verbrauchsanzeige gibt, hab ich im Vergleich mit einem 2,3 l Ducato Typ 250 zu meinem Sprinter erlebt. Ich war mit Freunden im März ja in Frankreich. Mein Sprinter hat 129 PS bei 2,2 l Hubraum, der Ducato 130 PS bei 2,3 l Hubraum. Die Verbräuche waren absolut identisch, wobei in den Cevennen mein Bordcomputer exact 0 l Verbrauch anzeigte, der Leih-Ducato aber die schon vom Themenstarter genannten zwei Liter. Ich glaube, da werden immer wieder die Benutzer des Ducatos verunsichert, weil die Anzeige des Augenblickverbrauchs eben nicht verlässlich arbeitet. Damit meine ich die Anzeige eines vermeindlichen Verbrauchs, obwohl definitiv kein Diesel verbraucht wird. Wer also, wie meine Freunde, dann auch noch mit einem Leihmobil unterwegs ist, der ist einfach verunsichert, weil er immer meint, unnötig Diesel zu verbrauchen. Nur die Gegenüberstellung der Tankbelege bei identischer Fahrleistung beruhigte meine Freunde. ( Auch das Leihfahrzeug war ein Teilintegrierter von TEC ) Über die Bremswirkung der Motorbremse des beschriebenen Fahrzeugs kann ich nichts sagen.
welcher Gang ist auch wichtig, aber auch wieviel hatte er eingeladen, wenn er dann zu hoch dreht gibts gleich noch einen neuen Zahnriemen.
Wie schwer ist dein Womo ?? Wie schnell bist du das Gefälle angefahren - also richtig mit Schub ? Wie hoch ist das Drehmoment vom 2 l Motor ? Bist du ständig auf dem Bremspedal gestanden ?? Wie groß war die Außentemp. ?? das kann bei 30 ° eine große Rolle spielen weill hier nix mehr abkühlt. Zu wenig Luftdruck in den Reifen ?? Waren deine Reifen zuvor schon durch Kurvenfahrten stark erhitzt ? Dann gibts kaum noch Kühlung für die Bremsanlage. Wie schon bei den Vorexperten gesagt ,frühzeitig runterschalten, langsam fahren , immer nur kurzeitig anbremsen u. wieder loßlassen damit keine Dauerhitze entsteht. Mal öfters Pausen machen u. die Reifen/Felgen kontrollieren, mit der Hand. schöne :scooter: :wein:
Bei unserem ist es meist umgekehrt (2,5L 75PS Saugdiesel). Danke euch allen, für die guten und gutgemeinten Ratschläge. Zwischenzeitlich wurde der Momentanverbrauch im Schubbetrieb bei Fahrt ausgelesen: ist = 0, obwohl die Verbrauchsanzeige 2l anzeigt. An der kaum vorhandenen Bremswirkung des Motors im Schubbetrieb ist also nichts zu machen. Laut Fiat: Motor zu klein für das Gewicht des Fahrzeuges. Wenig tröstende Aussage. Warum wird dann sowas produziert??? Zumal es auch anders geht: mein letztes Fzg, ein 2,0D Transit, nahezu gleiches Gewicht, hatte eine ordentliche, weil spürbare, Bremswirkung des Motors. Ist wahrscheinlich eine Frage der Einspritztechnik und der damit verbundenen Verdichtung des Motors. Früher lag die Verdichtung eines Diesels bei über 20 : 1 teilweise bis 25:1. Aufgrund der hohen Verdichtung war logischerweise eine stärkere Bremswirkung des Motors. Mein Fiat hat noch knapp 17 : 1 . Allein daraus resultiert eine erheblich geringere Bremswirkung. Da ich ansonsten mit dem Fzg zufrieden bin heisst es wohl für mich in Zukunft: Wo immer möglich steile Passfahrten vermeiden. Wünsche euch allen: Alles Gute und Viel Spass im nächsten Urlaub mit dem Womo!!! Gleiche erfahrung mit Fiat 2.3 l 130ps 35L (max 3,5ton) Nog eine frage: was sollte das max. Drehzahl sein wenn man bergabwerts geht?
Die übliche maximale Drehzahl des Motors (bei unserem bspw. ~4800U/Min. Oké, vielleicht ein wenig zu vorsichtig gewesen auf unserer ersten Reise mit dem Wohnmobil. am 10%+ berghang in SudTirol hat es nicht gequalmt aber schon gerochen. max Drehzahl was ich beobachted habe war 3,5 bis 4000 umdrehungen. Interessant währe auch zu wissen mit welchen Gang der TE den Berg runterfuhr. Mit den Gleichen runter wie rauf klappt nicht immer. Immer den Gang nehmen der die Fuhre eben noch hält. Und wenns mal zu schnell wird richtig kräftig runterbremsen. Dieter Die Frage warum so etwas produziert wird ist sicher überflüssig. Der Hersteller produziert alles was gewünscht wird. Warum kauft Du solch Fahrzeug bzw solche Motorisierung??? Einige Testfahrten mit Fahrzeugen vom Händler hätten Auskunft über die Charakteristik von Motor, Getriebe und ggf. Fahrwerk gegeben. Edit: Sehe gerade dieter2 -Statement: Ja, das ist die Frage die sich viele stellen sollten.... Aber nicht leicht zu beantworten ist. hab nun jetzt gehört: selber gang rauf und runter. Niedrigere gang runter Man hat vielleicht auch angst um das Drehzahl so hoch ansteigen zu lassen. Hatte ich jedenfalls..... Ich bin es gewohnt mit einen Pkw in die berge zu fahren aber das verhalten von eine schwere WoMo mit nicht soviel größerer Motor ist schon etwas anderes. ps: entschuldigen Sie mein schlechtes Deutsch
Da hättest du mit deinem Wohnort allerdings auch eine ziemlich lange Probefahrt unternehmen müssen, um das Motorbremsverhalten an langen Gefällestrecken zu testen. :D hallo; habe zufällig da reingelesen: habe die erfahrung gemacht: 2,5 tdi gegen 2,3 td neuere motor mehr leistung schlechtere bremswirkung! pkw 1,9 TDI bj.2000 1,6 tdi bj.2012 etwa gleiche leistung schlechtere bremswirkung! es liegt nur am hubraum!! die bremswirkung entsteht durch komprimierung der luft im zylinder. und wenn da weniger zusammenzupressen ist dann ist auch die wirkung geringer
Hallo dieter 2, genau so ist es und so mach ich das auch. Ich habe auch den 100Mj und bin oft in den Bergen, z.B. San Bernadinopass oder Thuracher Höhe (24%), habe ich bergab im 2. Gang und bei Bedarf kräftig runtergebremst, dann wieder laufen lassen. Jedenfalls hat bei mir die Bremse noch nicht gerochen,sie wird natürlich heiss Die Motorbremswirkung bei den "Motörchen" ist technisch bedingt nicht mehr mit dem alten Magirus oder "Strich Achter" zu vergleichen. In meinem Duc werkelt noch der Vorgänger mit 2,2l und 100PS ohne Partikelfilter. Auch er lässt sich mit den alten 2,5l Saug oder Turbomotoren aus den 90ern nicht mehr vergleichen. Gleichfalls baut man aber wegen der heutigst besseren Fahr und Fahrwerksleistungen unbemerkt ein schnelleres Tempo auf und bringt bergab die wirklich unterdimensionierten Bremsen an ihre Grenzen. Ist mir letzten Sommer in Österreich auch einmal passiert, das es kurz stank. War aber mit dem 91er Duc mit nur 2,8t nach langer Paßfahrt auch mal geschehen. Und der Bordcompi geht glaub ich aus Prinzip nicht unter 2 Liter. hallo: noch ein aspekt dazu;moderne dieselmotoren sind auf grund der stickoxidentwicklung nicht mehr so hoch verdichtet wie die alten mit mehr hubraum. und da sind wir wieder der bei der kompression: weniger kompressionsraum niederer kompressionsdruck, folglich weniger bremswirkung!! mfg KH Immer wieder lese ich, das vom 2. Gang bergab gesprochen wird. Der konnte im letzten Sommer mein Womo auch nicht genug runterbremsen. Habe auch die Methode des kräftig runterbremsens und dann wieder laufen lassen angewendet. Bei der Inspektion dann den Werkstattmeister gefragt, ob Spuren an den Bremsbelägen zu finden seien. Antwort: Nichts bemerkenswertes, aber warum haste dann nicht den 1.Gang benutzt, der bremst stärker runter. Die Fahrzeuge sind darauf ausgelegt auch längere Zeit im 1. Gang zu fahren. Was haltet ihr von dieser Methode? Hallo Auf einer Passstraße in Norwegen am Geiranger reichten 8 Serpentienen im 2 Gang um die Bremsanlage von meinem Ducato zum qualmen zu bringen. Also nächstes mal noch ein Gang runter. LongJohn hallo longjohn: zu noch ein gang runter; gibt höhere motordrehzahl! so ein dieselmotor hat eine OLL und wenn die drehzahl darüber geht wird es für den ventiltrieb kritisch! OLL = obere leerlaufdrehzahl wird bei ASU angefahren und müßte auf der ASU bescheinigung vermert sein. mfg KH jetzt mal ne (vielleicht) ganz doofe Frage, aber was machen die Automatik-Treiber denn in so einem Fall? In unserem Fall wird es (ab März) ein XGO Family auf Renault Master 2.5 dCi, 150PS mit Automatik. Von Hand auf erste Fahrstufe schalten und beten. :D Richtig, auf manuell stellen und Geschwindigkeit anpassen und ausprobieren. Gebetet habe ich nicht. Nur langsamer gefahren. Letztes Jahr mit meinem B694 (4,5t) Automatik am San Bernadino habe ich es erst im 3. Gang probiert und dann im 2. Gang das richtige Verhältnis gefunden. Die richtige Motordrehzahl geht dann nur über reduziertes Tempo. Wir sind auch das Timmelsjoch auf der Italienseite im ersten Gang runter. Der alte Dampfer war mit 4 Personen für einen 5 Wochen Urlaub ausgelastet. Der 2. Gang war da schon zu hoch da die Fuhre zu schnell wieder Geschwindigkeit aufnimmt. Da nutzt auch nichts das Stossbremsen. Die Stösse kamen zu häufig. Da hilft wirklich nur erster Gang und Geduld. Vielleicht die Musik ein wenig lauter stellen. Tut einem schon irgendwie weh wenn man den Motor über längere Zeit mit hoher Drehzahl drehen hört. Aber nur so geht es ohne Qualm und Gestank. Und wie sagt mal so schön. Stau ist vorne am schönsten. Udo
Hallo, kamst Du von Norden oder Süden? Wir kamen aus dem Norden, von den Lofoten. ![]() LongJohn
Jau, das war der Örnevegen, die Adlerstrasse, einTeil der RV 63. :) Wenig erfreulich ist, dass der Nord-Ost-Hang rutschig ist und mglw. irgendwann mal in den Fjord abrutschen könnte... :cry: Ich überlege z.Zt., die 63 mal von Süden nach Norden zu befahren, bisher waren es nur 2x umgekehrt. Wenn möglich unter 4000 Udmin sonst wirds langsam Ungesund für den Motor Herby
Danke Herby, werde es wenn möglich, berücksichtigen. maximale Drehzahl bergab darf keinesfall höher sein, wie die Höchstdrehzahl des Motors, also bspw. 4.800u/min. Im Normalbetrieb regelt die Einspritzpumpe automatisch bei dieser Drehzahl ab, sodass ein Überdrehen des Motors nicht möglich ist. Bei Talfahrt im Schubbetrieb ist diese Schutzfunktion der Einspritzpumpe nicht gegeben - es können leicht Drehzahlen über dem zulässigen Bereich erreicht werden: Folge: Überdrehen des Motors mit möglicchen schwerwiegenden Schäden, wie bspw. Reissen des Zahnriemens und dadurch ggf. Motortotalschaden, oder auch Abreissen eines Motorbauteiles, - z.B- Pleuel - was ebenfalls zum Totalschaden führt. Und beim Diesel bedeutet Totalschaden: leicht 6000,- bis 10.000,- € für einen neuen Motor mit allen Arbeiten. Also immer schön die Drehzahl im Auge behalten. :-))) |
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