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Wasser innen, wie wird es wieder trocken


frankencamper am 03 Okt 2012 08:25:52

Hallo,
Bei unserer letzten Übernachtung in unserem Womo hat es in der Nacht geregnet. Nach circa 2 Stunden tropfte es aus einer Deckenleuchte über dem Bett heraus. Raus in der Nacht und Plane über die Stelle geworfen. Am nächsten Morgen fand ich drei stecknadelkopfgroße Löcher circa 10 cm entfernt wo es innen getropft hat. Notreparatur einen Planenstreifen über geklebt. Seitdem ist wieder Ruhe. Nun stellt sich aber für mich die Frage: Trocknet es von selbst wieder aus? Oder was kann ich tun um es wieder trocken zu bekommen? Übrigens, eine Dachlucke ist circa 5 cm von der Wassereintrittstelle entfernt und das Dach ist im Sandwich-System. (Alu/Iso/Alu/Deco) Wer kann mir einen guten Tipp geben. Jürgen

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mv4 am 03 Okt 2012 09:33:43

Jürgen...ich gehe mal davon aus das die drei löcher aussen waren?...wenn es so ist?...sieht das nicht gut aus...alufraß?...ich würde die dachluke mal ausbauen...und so offen lassen so lange wie es geht..hoffe du hast die Möglichkeit dein mobil übern winter trocken unterzustellen.
wenn du die luke ausgebaut hast sieht du schon mal wie groß der Schaden schon ist (Holz nur nass oder schon in Verwesung übergehend)
Hast du wirklich innen Alublech?

frankencamper am 03 Okt 2012 09:53:20

mv4 hat geschrieben:Jürgen...ich gehe mal davon aus das die drei löcher aussen waren?...wenn es so ist?...sieht das nicht gut aus...alufraß?...ich würde die dachluke mal ausbauen...und so offen lassen so lange wie es geht..hoffe du hast die Möglichkeit dein mobil übern winter trocken unterzustellen.
wenn du die luke ausgebaut hast sieht du schon mal wie groß der Schaden schon ist (Holz nur nass oder schon in Verwesung übergehend)
Hast du wirklich innen Alublech?

Hallo mv4, nach Alufraß sieht es nicht aus. Ich vermute eher, dass der Vorbesitzer (Surfer) die Löcher eingetreten oder versehentlich "eingeschlagen" hat. Ein Winterquartier habe ich zum Glück. An der besagten Luke ist es "nur" Naß, aber ich habe gerade noch festgestellt, dass ich schon Schimmel am Holz und Verwesung an der Badluke habe. Beide Luken befinden sich auf gleichen horizontalen. Ich habe wirklich ein Alublech innen. Ich glaube da kommt einiges an Winterarbeit auf mich zu. Jürgen

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pepe53 am 03 Okt 2012 10:20:00

Das Hauptproblem ist, dass die Nässe in der Dämmung zwischen den Alublechen kaum verdunstet (rein geht immer leichter). Vielleicht hilft es, wenn Du die Holzrahmen der Dachluken ausbaust, so die Dämmung freilegst und diese trocknen kann.

mv4 am 03 Okt 2012 10:28:46

na wird schon wieder...musst halt erstmal überall Luft ranlassen zum Trocknen...soviel wie es geht..also auch nicht scheuen die Badluke gleich mit ab..dann stellst mal Fotos vom Holzzustand rein.
Also ein Surfer macht sowas net... :D ..der schleicht doch nur barfuss oder mit einen dünnen Neo sohle durchs Leben.
Vielleicht ist mal material raufgefallen? Aber schon blöde gelaufen.
Da du Alu Haut beidseitig hast...wird das schwierig mit messen.
vielleicht hast du auch innen die möglichkeit etwas Blech zu entfernen...unter der Lampe zb.

frankencamper am 03 Okt 2012 10:36:33

In 14 Tagen kann ich das Winterquartier beziehen. Wenn ich die Lücken ausgebaut habe stelle ich Bilder vom Holzzustand ein. Bis dahin nehme ich die Innenrahmen ab und lasse die Heizung laufen. Mit 20 Grad durchgehend kann ich, so hoffe ich, für eine Abtrocknung sorgen. Zumindest sollte sich der Zustand nicht verschlimmern. Danke Euch schon einmal für die Ideen und Ratschläge. Jürgen

frankencamper am 23 Dez 2012 16:07:31

Hinter den Kulissen hat sich viel getan, deshalb noch einmal eine kurze Zusammenfassung:
Das Drama begann in einer regnerischen Nacht, als wir von Wassertropfen, welche aus der Lampenfassung kamen, geweckt wurden. Unser Womo Cristall A68 auf Fiat Ducato, Bj. 98, hatten wir gebraucht drei Monate vorher gekauft.
Nun war guter Rat gefragt.
Wir fanden Hilfe im Forum und ein Spezialist für Wasserschäden namens Turbokurtla führte eine vor Ort Besichtigung durch. (Kurt hierfür nochmals vielen Dank) Er ging rein ins Womo schaute sich um und zeigte sofort auf eine Wand, ohne vorher eine Messung durchgeführt zu haben. Er vermittelte mir in zwei Stunden enorm wichtige Ratschläge und Tipps. Aber der zugesprochene Mut an die Sache heranzugehen war mit am wichtigsten. Sowie seine Aussage er würde gerne und jederzeit kommen und mir aus etwaigen Problemsituationen heraushelfen. Da hörte sich die von mir geschätzten 200 Arbeitsstunden bei circa 700.-- € Materialkosten gleich nicht mehr so schlimm. Dachte ich zu diesem Zeitpunkt.
Welch ein Glück, dass wir in der Nähe von Kurt wohnen. Diesen Umstand möchten wir aber verwenden um hier im Forum unseren Reparaturverlauf zu beschreiben um auch anderen „Wassergeschädigten“ Mut und Zuversicht zu geben. Wenn Ihr Handwerklich ein wenig Geschick habt, greift die Sache an.
Aber auch, wenn wir auf Probleme stoßen um diese hier im Forum zu Diskutieren und Lösungswege zu finden und nicht zu letzt um Kurt nicht ständig nerven zu müssen.
Nun erst mal Bilder wo alles begonnen hat:

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Diese beiden Dachfenster sowie die seitlichen Abdeckschienen sind Undicht.

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Holzzustand des einen Rahmen nur noch bröseliges Material

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Schrank innen, diese Wand hat Kurt als erstes gesehen. Wobei die Wasserflecken bzw. die feuchte Querlatte hinter der Verkleidung erst durch das Blitzlicht zu erkennen war. Man konnte es Life nicht erkennen.

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Hier habe ich die Wandverkleidung teilweise entfernt um den Schaden sehen zu können.
? Entfernen der Wandverkleidung ist sehr mühselig und erfordert enorme Geduld und Ausdauer. Auch bleiben an den Händen blutige spuren zurück. Es geht wie folgt: Mit einem z. B. Cuttermesser oder Teppichmesser an den Außenkanten entlang schneiden. (Hier sauber und möglichst im Winkel arbeiten, wir wollen ja später die neuen Platen wieder im Winkel einkleben können) Dieses muss mehrmals geschehen bis die Dekor-Plattenstärke überwunden ist. Und nun mit einem Stecheisen ganz vorsichtig beginnen vom Styropor cm für cm die Dekor platte von der Verklebung zu lösen. Dabei ist die Kunst so wenig wie möglich das Styropor zu beschädigen, denn wir wollen ja später nicht auch noch ganze Styropor platten von der Außenwandverklebung lösen müssen, weil wir zu starke Höhenunterschiede haben. Ich selbst habe mir eine Vibrationssäge für die Schneidearbeiten angeschafft. Bosch ca. 120.-- €. Nicht weil ich zu bequem war die Arbeiten mit dem Messer auszuführen, aber bei 8 Bandscheibenvorfällen muss man halt den bequemsten Weg gehen um auch bis zum Ende durchhalten zu können.

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Nun bin ich den verfaulten Latten nach links – Richtung Fahrzeugheck – nachgegangen und fand noch weitere 3 Wasser-Eindringstellen. Langsam bekam ich nun Angst bzgl. der Stabilität, nicht das mir die Decke auf den Kopf knallt. Denn alles was ich öffnete, da waren nur noch faulige Latten vorhanden und mein Gedanke war, dass eigentlich nur die Wandverkleidung und das Blech das Dach stützt. Also habe ich bei Kurt nachgefragt ob ich mir sorgen machen muss. Die Antwort war sehr vorsichtig formuliert, was ich verstehen kann, es sollten nie mehr als circa 4-6 qm Wandverkleidung abgenommen werden. Als Tipp sagte er mir ich solle eine Latte zw. Boden und Dach klemmen und wenn ich bei den weiteren Arbeiten bemerke, dass sich die Latte das Durchbiegen anfängt, so solle ich sofort aufhören und zuerst das Dach abstützen. Es muss aber jeder für sich selbst der Sitation entsprechend entscheiden. Mich hat er beruhigen können, weil noch die Schrank und Bad Wände das Dach stützen. Kurt gab mir noch die Empfehlung ich solle circa 4-5 cm über und unter den verfaulten Latten das Styropor entfernen, weil hier die meiste Nässe steht. Und wieder befolgte ich seinen Rat und das war gut wie am nächsten Bild zusehen ist.

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Nässe über und unter den Latten.

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Das entfernen der Toiletten/Duschverkleidung wollte ich unbedingt vermeiden. Doch leider wird es bei einem Wunsch bleiben. Siehe nächstes Bild.

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Genau an diesem Eck, habe ich das Stemmeisen wie ein Messer in weicher Butter stecken können. Die Latte geht noch circa 60 cm nach hinten, also hinter die Badverkleidung, deshalb werde ich die Plastik-Badverkleidung nicht stehen lassen können. Ferner muss ich auch damit rechnen, dass auch die Hecklatten angefault sind.

So und nun brauche ich einen Ratschlag, weiß jemand wie diese Verkleidung befestigt ist?

Ich habe schon alles mögliche probiert ziehen, drücken, schieben, zerren und und und. Klar habe ich erst alle Silikonverklebungen entfernt.

Ich möchte diese Verkleidung eigentlich ohne Beschädigungen ausbauen, ist so etwas überhaupt möglich?

Vielen Dank für Eure Unterstützung in Voraus. Jürgen

mv4 am 23 Dez 2012 18:29:23

also wie die Verkleidung entfernt werden kann, kann ich dir leider aus der Ferne auch nicht sagen..aber sicher bekommst du hilfe in Belgien wo die hergestellt werden..evt. sogar von einen deutschen Händler...einfach mal rumtelephonieren. Hast du schon mal die Badlampen ausgebaut? da siehst evt mehr dahinter. (Wie es befestigt ist)
Sieht leider schlimmer aus wie erst vermutet..aber bekommst du schon hin...Kurt ist ja auch noch da..und wie du schreibst nicht so weit weg.

frankencamper am 23 Dez 2012 20:19:26

Hallo mv4,
guter Tipp mit dem Hersteller, schon viele Telefonate geführt, leider kann sich keiner mehr Erinnern, vieleicht wollen Sie auch nicht, der Hersteller ist insolvent. Gebaut wurden die Cristall-Serie in England und unter Lizenz teilw, auch in D. Aber in D halt nur bis zu einer Länge von 5 mtr. Ein Händler in Karlsruhe hatte die Vertretung, war auch sehr bemüht und hilfsbereit, aber sein Cristall spezialist ist ausgewandert. Es ist also Schwierig infos zu bekommen. Deshalb auch dieser Versuch übers Forum. Die Lampen hatte ich schon außen, sieht mann leider nichts von einer Befestigung. Problem ist auch, hintzer der Verkleidung ist ein Hohlraum von circa 40 cm zur Heckwand. Nach langen Überlegungen weshalb so viel Platz hergeschenkt wurde viel mir auf, dass meine Toilettenkasette bzw. Außentüre dazu unten am Rundungsbeginn abschließt. Sie konnten deshalb wahrscheinlich innen nicht weiter nach hinten gehen. Deshalb bin ich auch noch hin und hergerissen die Badrückwand ganz zu entfernen und den Platz mit einem Schrank oder ähnlichem zu nutzen. Ich werde jetzt noch propieren mit einer Endoskopkamera über die Lampenöffnungen etwas von der Befestigung zu erspähen. Vielen Dank für Deine Tipps. Jürgen

mv4 am 23 Dez 2012 21:00:30

User Beduin hatte auch mal einen Cristall 68, Frag sie mal per PN an vielleicht hat sie noch einen Plan. Ich vermute mal das die Plaste wo die Lampen verbaut sind ähnlich wie beim Knaus befestigt sind...die greifen hinter einer art Plaste-lasche..müsste eigentlich noch oben wegzuziehen gehen.

turbokurtla am 24 Dez 2012 11:23:37

Tag Jürgen
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher was genau Du meinst. Leider sind auch Deine Bilder nicht einsehbar.
Deshalb auch nur das, was ich sicher weiß.
Sehr viele Hersteller bauen vor dem gerundeten Heck eine gerade Platte vor. Daran befestigen sie dann Möbel- und Kunststoffteile. Hat für sie den Vorteil, dass sie gerade weiteranbauen können. Für den Eigner hat dies später ev. viele Nachteile. Nicht nur der Platzverlust, sondern es ist auch durch den Zwischenraum kein Messen an der Heckwand möglich. Das Schlimmste aber ist, dass man in keinster Weise Flecken oder sonstige Zeichen eines Wasserschadens erkennen kann. Dies ist erst möglich wenn dieser so schlimm ist, dass der Unterboden betroffen ist.
Da gibts auch viele renomierte deutsche Hersteller, die das betrifft.
Falls Das mit den Bildern hier nicht hinbekommst, schick sie mir privat.
Über Weihnachten hab ich etwas Zeit.
Kurt

willi_chic am 24 Dez 2012 11:49:20

Hallo Jürgen,

wir hatten anno 1995 einen Cristall, gekauft bei RMC (REISEMOBILCAMP) in Erlangen, Wetterkreuz 29. Tel 09131-602283. Eigentümer war ein Herr Reichel
Die Firma existiert nicht mehr, evtl läßt sich was über den Verbleib von H. Reichel herausfinden

grüße klaus

kurt2 am 24 Dez 2012 15:57:57

Hallo Kurt,
die pers. Bilder von „frankencamper“ kannst Du einsehen in dem Du auf dessen "Nick" klickst. Dann unter Galerie „Persönliches Album von Frankencamper anzeigen“ klicken.
Dort sind die Bilder des Grauens versteckt.

von Deinem Namensvetter
(der sich nichts mehr wünscht, als nie, nie, nie Deine speziellen Kenntnisse in Sachen Feuchteschäden in Anspruch nehmen zu müssen).

turbokurtla am 25 Dez 2012 10:28:36

Danke Kurt
Versteh ich gut, dass Du nix mit mir zu tun haben willst. :D
Kurt

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