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Das 1. Mal in England


p+v am 29 Okt 2012 14:36:03

Hallo zusammen,

hier mal ein paar Worte zu unserem 1. Englandurlaub mit dem Wohnmobil. Es wird kein Reisebericht aber ich wollte mal ein paar Dinge hier mittteilen wie es MIR / UNS ergangen ist.

Wir waren nur eine Woche im Süden, haben uns 2 Tage London angesehen und sind dann östlich die Küste wieder Richtung Dover zum Boot zurück.

1. und absolut 1. oder noch davor: Wir sind in England nur freundlichen, netten, gesprächigen, offenen, zuvorkommenden und geduldigen Menschen begegnet. Es wird auch andere geben, aber wir haben sie nicht getroffen.....

2. Linksverkehr: Ich empfand das Fahren als sehr anstrengen, dann die Straßßen sind ziemlich eng. Auch in den Städten. Auf einer Seite wird immer geparkt und dann kommen dir mit dem Womo die Mittelstreifen zwischen die Räder. Man fährt gefühlt IMMER 5 cm an Hecken entlang und sieht nicht was auf der Straße passiert. ICH emfand es als sehr anstrengend!
Wenn man z. B. in den Alpen auf der "richtigen" Seite am Steuer sitzt, verlieren die bestimmt engeren Starsse ihren Schrecken...

3. Es gibt keine Parkplätze.
Natürlich gibt es in den Städten immer einen Parkplatz, sogar zu 99% mit sauberen Toiletten, aber auf den Landstraßen gibt es nicht soetwas wie bei uns die Wanderparkplätze.
Man muss sich also immer überlegen wo man stehen / übernachten will.
Dies wirkte sich für uns besonders

4. in Dover vor der Fährrückfahrt um 6.00 Uhr aus. Auf dem Hafengelände darf man nicht parken und übernachten. Wir haben auf einem Parkplatz an der Hauptsrasse wie auf einer Busspur gestanden. Nicht schön!
Das werden wir bei unserem nächsten Aufentahlt anders organisieren.

1a. Es hat uns gefallen. Wegen der Gegend (einfach toll) wegen der Menschen (einfach ...sh. Punkt 1)

Ach so, noch etwas, das was ich in der Schule gelernt habe ist eine andere Sprache, aber es hiess Engsichunterricht. Irgendwas war falsch mit listen and repeat. Ich weiss nur noch nicht an wem es lag, an mir oder an den Lehrkörpern.......


Volker

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ottomar am 29 Okt 2012 14:57:10

Hallo Volker,

willkommen in der Gemeinde der Englandfahrer. Schau mal in unseren GB-Plauderthread rein - da wird manches auf humorige Weise besprochen, was wir vom Kontinent schrullig, seltsam, gar merkwürdig finden.

Schön ist es, dass Euch "1." und "1a" begegnet sind und daher "2." bis "4." nicht so ins Gewicht fallen.

Zu "2.": Schade, dass Du das Fahren als derart anstrengend empfunden hast. Aber erlaube mir eine Frage: Hat Dich je ein englischer Pkw-Fahrer blöde angemacht? Es würde mich sehr wundern.

Zu "4." gibt es überdies gute Lösungen.

Ich hoffe, wir lesen noch öfter voneinander.

Mit freundlichen n,

Ottomar

Gast am 29 Okt 2012 15:37:51

Hallo Volker,

herzlich willkommen hier im Forum und aus Niederbayern !
Danke für Deinen Erfahrungsbericht aus GB. :-)
Auch wir haben bisher, wo auch immer wir Briten getroffen haben, nur die
allerbesten Erfahrungen mit ihnen gemacht,
wenn auch nicht in GB, denn da waren wir noch nicht. :)
Die Sache mit dem Links fahren haben wir auf Malta erleben dürfen,
da waren die Leute, häufig auch Briten, außerordentlich
geduldig und verständnisvoll mit und über die "ausländischen"
Leihwagenfahrer. :D

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cambodunum am 29 Okt 2012 15:48:10

Boah Peter


Malta war für mich das schlimmste Land um Auto zu fahren..und ich bin schon viel links gefahren...GB Schottland, Zypern,Mauritius
Kein Wunder, dass die Malteser in jedem alten Bus einen Altar haben :)

Gast am 29 Okt 2012 15:54:31

Hallo Wolfgang,

wir hatten da nie Probleme :D
Die sind immer aus Ihren Autos ausgestiegen,
haben uns höflich auf die richtige Straßenseite
gelotst und sind dann freundlich
winkend von dannen gefahren. :D
War das bei Euch nicht so ?
Dann habt Ihr irgendwas verkehrt gemacht :D
Auf den Bahamas war es leichter,
da standen immer alle paar hundert Meter so Schilder "keep left"
und immer wenn wir wieder so eines gesehen haben, sind wir ganz
geschwind wieder auf die andere Seite gefahren. :D

daffi2222 am 29 Okt 2012 15:59:27

@ Peter

Ich wusste Du bist ein Querulant :twisted:

deedee am 29 Okt 2012 16:02:58

Ich habe die gleichen Erfahrungen hinsichtlich der Freundlichkeit der Bevölkerung machen dürfen. Sowas hatte ich bis dahin noch nicht gekannt.
Verkehr ...: Well, war das erste Mal auf 'eigenen Rädern' mit nem Moppedd dort, war anfangs schon ne Umstellung und ich dachte, ich könne plötzlich keine Kurven mehr anfahren,
Ausfahrt mit englischen Freunden
das hat sich aber flott gelegt. Einzig das Einfahren in die vielen Kreisel ... erst nach RECHTS gucken ... gewöhnungsbedürftig.
Aber an den britischen Kreiseln kann man erkennen, welchen Quatsch unsere Verkehr?perten verzapfen, wenn es um Verwaltungsvorschriften geht, wie hier ein Kreisel auzusehen hat (Mindestdurchmesser, Entfernung Mittelpunkt zum Fahrbahnrand usw...).
Ich war gern drüben', und fahre auch wieder hin ......

Gast am 29 Okt 2012 16:07:00

daffi2222 hat geschrieben:@ Peter

Ich wusste Du bist ein Querulant :twisted:


und schwer erziehbar, aber dazu steh ich :D

cambodunum am 29 Okt 2012 16:12:20

In Malta war mir nicht klar, ob die selbst wissen, dass sie Linksverkehr haben :)

daffi2222 am 29 Okt 2012 16:27:54

Freetec 598 hat geschrieben:
daffi2222 hat geschrieben:@ Peter

Ich wusste Du bist ein Querulant :twisted:


und schwer erziehbar, aber dazu steh ich :D




Pahhh, du suchst doch nur ne Ausrede, wenn mal was schief geht. :kuller: :kuller: :tanz:

Gast am 29 Okt 2012 16:29:03

cambodunum hat geschrieben:In Malta war mir nicht klar, ob die selbst wissen, dass sie Linksverkehr haben :)


Die Malteser und auch die vielen Briten, die dort leben
wissen es sehr wohl.
Nur die vielen Touris, die sich dort einen Leihwagen leihen
blicken es nicht. :D

p+v am 29 Okt 2012 17:03:11

Hallo Ottomar,

auf deine Frage ein klares NEIN!!!

Da hat niemand gedrängelt, gehupt oder so. Es wurde eher nochmal 10 Meter zurückgesetzt das wir alle durchkamen.

Aber das war es nicht. Dieses Gefühl, die Strasse nict ausreichend einsehen zu können, war für mich sehr anstrengend.

Volker

daktari110 am 29 Okt 2012 17:47:09

Hallo Volker,

willkommen im Forum und im erlesenen Kreis der Englandfahrer :D !
Schön, das euch der Kurztrip so gut gefallen hat.
An die engen Straßen und das links außen sitzen gewöhnt man sich irgendwann - ich fahre seit gut 25 Jahren regelmäßig auf die Insel und habe komischerweise mehr Probleme, mich auf der Rückreise wieder an die "richtige" Straßenseite zu gewöhnen - wobei das erste Mal mit dem WoMo auf der Insel war auch noch ein bischen anders, als vorher unzählige Male mit PKW oder VW Bus....
In Dover kann man übrigens hafennah relativ ruhig an der Marine Parade, direkt an der Promenade stehen - ist nicht ausdrücklich verboten und wird von der Polizei, die dort regelmäßig Streife fährt, geduldet.
,

Stefan

al am 29 Okt 2012 19:35:00

gut, als krefelder ist man vorbelastet, bis in die neuntiger lebten wir mit briten, aber eins ist geblieben, von jeder tour.

kommt man nach deutschland zurück, empfindet man den verkehr hier als krieg!

ich schätze auch meine brit. nachbarn, wenn wir regelmässig in frankreich unterwegs sind. ihre höflichkeit, ihre hilfsbereitschaft.... einfach wunderbar.

wenn man ein par mal auf der insel war, verlieren sich ale ängste in bezug auf strasse und "sichten".

Roman am 29 Okt 2012 22:49:31

p+v hat geschrieben:...Man fährt gefühlt IMMER 5 cm an Hecken entlang und sieht nicht was auf der Straße passiert....Wenn man z. B. in den Alpen auf der "richtigen" Seite am Steuer sitzt, verlieren die bestimmt engeren Starsse ihren Schrecken...


Ich finde das witzig, dass Du das so schilderst. Ich fahre gerade im Linksverkehr deutlich näher am Fahrbahnrand entlang, da ich auf der Seite sitze.

Das ist der gleiche Effekt, den wohl die Fahrer großer Straßenkehrmaschinen bei uns haben. Deren Fahrersitz ist nämlich rechts. :wink:



Roman

ottomar am 29 Okt 2012 22:57:51

Roman hat geschrieben:
p+v hat geschrieben: Ich fahre gerade im Linksverkehr deutlich näher am Fahrbahnrand entlang, da ich auf der Seite sitze.


Roman,

Du bist aber mutig. Also ich könnte nicht gleichzeitig fahren und schreiben.

Komm´ gut an!

Mit freundlichen n,

Ottomar

Concordino am 29 Okt 2012 23:44:16

Hallo Volker,

zu den nicht immer üppigen Fahrspuren hatten wir uns im Plaudertröt schon angeregt ausgetauscht. Ich persönlich empfehle immer, sich nicht auf das Navi zu verlassen, sondern eine möglichst detaillierte Karte zusätzlich zu verwenden. Das verlangt zwar nach etwas Planung, erspart jedoch ggf. das von Dir beschriebene Gefühl und vielleicht sogar den ein oder anderen Kratzer. Insbesondere im Süden der Insel wird es kein Nachteil sein, auf möglichst großen (= meist auch etwas breiteren) A-Straßen zu fahren. Wobei es auch hier unverhofft eng sein kann. Hilft also nur ein Womo, welches nicht fabrikneu ist...

Die Sprache ist wirklich nicht immer einfach zu verstehen. Nachdem wir viele Jahre lang Nordamerika bereist haben und mit dem dort gesprochenen und geschriebenen Wort sehr gut zurechtkamen, war GB wie ein Kulturschock. Und das hat sich auch nach vielen Aufenthalten nicht wirklich geändert.

Viele aus Berlin.

Stefan-Claudia am 30 Okt 2012 00:04:39

cambodunum hat geschrieben:Boah Peter
Malta war für mich das schlimmste Land um Auto zu fahren..und ich bin schon viel links gefahren...GB Schottland, Zypern,Mauritius
Kein Wunder, dass die Malteser in jedem alten Bus einen Aquavit haben :)
Ich hab es mal leicht verändert 8)



aber zum Linksverkehr, es ist schon bekloppt wenn man links fährt und dann an einer Kreuzung rechts abbiegen will :
*auf der Spur in die man automatisch einbiegen will steht schon einer...aber mit der Motorhaube zur Kreuzung
* man schaut ob nicht noch einer von hinten kommt ( auf der rechten Spur)
* der großen Bogen rechtsrum muss man erst noch üben
* der kleine Bogen links rum ist oft zu klein
* der rechtsabbieger, der dir entgenkommt mit dem Blinklicht...Ähh,so wat ??

Aber es stimmt schon was hier gesagt wird und daher meine Abschließende Frage :

WAS ???

* essen
* rauchen
* trinken
* spritzen

die Briten ( und Schotten ) um so gelassen durch den Verkehr zu kommen und
immer so zuvorkommend zu sein ?????

Stefan :wink:

nuvamic am 30 Okt 2012 09:58:37

Stay human.... das is für mich der Schlüssel. Hier (speziell) in D geht es vor allem darum, recht zu haben. Das hat weder mit der eigenen noch der Menschlichkeit des Gegenüber zu tun.

ottomar am 30 Okt 2012 12:34:42

Concordino hat geschrieben:Die Sprache ist wirklich nicht immer einfach zu verstehen. Nachdem wir viele Jahre lang Nordamerika bereist haben und mit dem dort gesprochenen und geschriebenen Wort sehr gut zurechtkamen, war GB wie ein Kulturschock. Und das hat sich auch nach vielen Aufenthalten nicht wirklich geändert.


Hinzu kommt nach meinem Dafürhalten die jeweils gesprochene lokale Variante.

"A language reveals the attitudes of the people who use and shape it." Salman Rushdi

... oder anders gesagt: Fragt mal einen Engländer, wo das am schwersten zu verstehende Englisch gesprochen werde. Mir wurde schon öfter gesagt, es sei das Scouse in Liverpool. Diesen Sommer haben wir die Probe aufs Exempel gemacht - und höre da, wir fanden es klanglich hübsch, verstanden haben wir allerdings, nun ja, eher weniger.

Alles liegt im Ohr des Hörers. :)

Mit freundlichen n,

Ottomar

nuvamic am 30 Okt 2012 12:44:17

Ever met a Glasvegian?

al am 30 Okt 2012 13:24:20

denen gehts auch nicht besser als unseren friesen und Gastn...

ottomar am 30 Okt 2012 13:28:14

Ist schon lange her und es war sehr spät...

Hab mal gegoogelt:

--> Link

You underrstand? Oder so ...

Mit Tränen in den Augen,

Ottomar

deedee am 30 Okt 2012 13:39:23

al hat geschrieben:kommt man nach deutschland zurück, empfindet man den verkehr hier als krieg!


Dem kann ich nur -aus einen Erfahrungen- unbedingt beipflichten.
Ist mir bis jetzt IMMER so ergangen. Ob ich nun aus UK gekommen bin oder aus USA - und hier war der Unterschied noch viel größer.
Hier im D-Land feht definitiv DISZIPLIN und RÜCKSICHTNAHME im Straßenverkehr.
Gut, Fehler macht jeder mal, und wenn ich mich mal für'n Fehler entschuldige, brech ich mir auch keinen Zacken aus der Krone. Aber diese Rechthaberei ... das "jetzt-bin-ich-dran" ....
Aber wir womocruiser fahren eh alle anständig ....

und @concordino .... in Wales sind die Straßpe noch einmal und 'n Eck schmälerer ... und mit der amerikanischen Sprache hab ich auch wesentlich weniger Probleme .... vor allem, was die Grammatik angeht :D

nuvamic am 30 Okt 2012 14:04:24

Biste sicher, dass die in USA ne Grammatik haben? ;)

Hab mal Englisch studiert. Da gab es auch Kurse in Grammatik. Schön war immer, wenn der Dozent dann die anwesenden Muttersprachler (Engländer, Iren, Australier, Amerikaner - je nachdem, wer grad da war) fragte, wie sie das denn formulieren.... es war IMMER anders, als Chefe es wollte. Ich hab dann bei der anstehenden Semesterarbeit über Grammatik das Thema "wish und will in der -ing-Form" gewählt. Was es ja angeblich (!) auch nicht gibt :D

deedee am 30 Okt 2012 14:22:55

It matters not what you ride ... just that you ride .... :klatschen:

ottomar am 30 Okt 2012 15:27:07

nuvamic hat geschrieben: Ich hab dann bei der anstehenden Semesterarbeit über Grammatik das Thema "wish und will in der -ing-Form" gewählt. Was es ja angeblich (!) auch nicht gibt :D


I am wishing more and more that you understand me :D

Oder?

Zweifelnd,

Ottomar

nuvamic am 30 Okt 2012 15:42:01

Jou - genau so. Laut Grammatik verboten, in der Realität kommt das durchaus vor. Es betont den Vorgang.

al am 30 Okt 2012 19:23:02

wenn ich zurückdenke, mir hatte man in der schule im abschlusszeugnis die 1 in englisch verweigert, da meine aussprache und meine grammatik nicht der gelehrten form entsprach.

mir hat es gereicht das amerikanische soldaten meine lyrik für ihre bands haben wollten. vielleicht singt in den staaten imer noch irgendwer texte von mir.

schön wär´s.

deshalb an alle
you can say you to me :!: :twisted:

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