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Zum ersten Mal wollen wir in die Bretagne. Im Gepäck haben wir den schönen Reisebericht von Pauker und im Gedächtnis die dazu passenden tollen Bilder von Udo aus dem Sommer 2005. Nicht, dass wir unbedingt ganz genau jemandem hinterher fahren wollen, aber es ist doch sehr hilfreich, ein paar Tipps eines Bretagne-Kenners griffbereit zu haben. Wahrscheinlich hätten wir sonst nämlich ein paar sehenswerte Stellen verpasst.
Zwei Vorbemerkungen: 1. Warum hat uns keiner vorher gesagt, wie wichtig die Tide ist ? Zwar habe ich mit Interesse gelesen, dass der Tidenhub am Mont St. Michel mit 14 m der höchste der Welt sein soll, aber was denkt sich ein Rheinländer, der häufiger an der Nord- und Ostsee war, schon dabei ? Jedenfalls denkt er nicht an kilometertiefen feuchten Sand, bis in alle Häfen und Fjorde hinein. So lautete leider unser ständiger Spruch die ersten zehn Tage: „Muss wohl sehr schön sein hier, wenn die Sonne scheint und das Wasser da ist.“ Im September lag nämlich nicht nur der Scheitelpunkt der Flut so zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens, so dass zwischen zehn und siebzehn Uhr das Wasser so weit wie möglich vor uns zurückwich, auch die Sonne schaute in der ersten Hälfte nur selten mal kurz nach, ob wir immer noch da waren. Also: Beim nächsten Mal würde ich versuchen, den Reisetermin in eine Zeit zu legen, wenn tagsüber Flut ist. 2. Wer hatte vorher gesagt, im September ist es überall leer ? So viele Wohnmobile haben wir noch nie irgendwo gesehen, manche SP sind schon am frühen Nachmittag überfüllt. Wie soll das bloß im Sommer aussehen ?
Los geht es am 8.9.05 zunächst in die falsche Richtung, nämlich nach Enkirch an der Mosel, wo wir uns auf dem Stellplatz (SP) mittags mit Freunden treffen. Am nächsten Morgen fahren wir dann endlich über Luxemburg und einen Zipfel Belgien nach Frankreich, ins Land der Kreisverkehre, über Sedan, Reims, Soissons und Rouen (ausschließlich über kostenlose RN) nach Honfleur, unserem ersten Ziel. Um 18 Uhr kommen wir am SP am Hafen an (7 Euro, V/E, nur rd. ein Dutzend Stromanschlüsse). Dort finden wir nur noch einen Platz in der Mitte und zählen 96 Wohnmobile, später sind es weit über 100 ! Das fängt ja schon gut an. Das nahe gelegene Viertel um das Bassin ist aber wirklich sehr sehenswert. Am nächsten Tag regnet es bis mittags. Wir fahren vom SP aus immer an der Küste entlang, eine sehr enge Straße, aber es lohnt sich; tolle Anwesen mit normannischen Fachwerkhäusern, tolle Landschaft. In Deauville drehen wir eine Runde am schönen Hafen, entlang an einer langen Reihe von über 30 Wohnmobilen, hier hätten wir keine freie Lücke gefunden.
Die nächsten Orte gefallen uns nicht mehr, so dass wir uns etwas vom Wasser entfernen und schneller vorankommen. Über die Pegasus Bridge und die D35 stoßen wir in Courseulles-s/m wieder an die Küste. In Arromanches-les-Bains suchen wir den ausgeschilderten kostenlosen Stellplatz auf. Auf dem asphaltierten Parkplatz quetschen wir uns in die letzte Lücke, der Abstand zum Nebenmann reicht gerade zum Öffnen der Aufbautür. Nach einer Viertelstunde zu Fuß haben wir den Ort gesehen und sind froh, keinen Grund zum Bleiben zu haben. In Port-en-Bessin gefällt es uns um den Hafen herum schon besser, der Stellplatz liegt etwas oberhalb des Hafens zwischen Mauern (3,20 Euro), aber doch noch nicht so, dass wir bleiben wollen. Auf der N13 umrunden wir die Bucht und biegen hinter Carentan wieder zum Meer ab. Hinter Ste. Marie-du-Mont finden wir am Strand (Utah Beach) einen sehr schönen SP. Vor einem Invasionsmuseum ist ein großer geschotterter Parkplatz, der vordere separate Teil ist von einigen Wohnmobilen belegt. Neben dem Museum sind in einem Bunker Toiletten. Hinter der Düne liegt der breite und endlose Sandstrand. Es ist warm und sonnig und wir verbringen den Nachmittag am Strand. Abends sind alle Pkw verschwunden und die Nacht ist sehr ruhig. Auch der nächste Tag ist warm und sonnig (leider für eine ganze Woche zum letzten Mal), wir bleiben bis zum Nachmittag. Dann fahren wir nur 45 Minuten nach Südwesten über Coutances nach Annoville. Dort finden wir südlich des Ortes den Camping Municipal Les Peupliers, ein Glücksfall, wie sich erweist. Für 10,40 Euro nah am Strand ein sehr komfortabler Platz, ruhig gelegen, mit nur acht Gästeeinheiten belegt. Um es kurz zu machen: Wir müssen vier Tage Zwangspause einlegen, dafür ist es hier wirklich ideal. Schon unterwegs heute und vor allem bei der Ankunft hat sich nicht zum ersten Mal meine Bandscheibe kräftig gemeldet. Ich komme gar nicht erst aus dem Wagen. Am nächsten Tag zum nächsten Arzt, etc . Zum Glück sind es für Lupinchen vom Platz aus nur ein paar Minuten mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Leider schließt der Platz am 20.9., sonst hätten wir auf der Rückfahrt noch einmal hier Station gemacht (dann hätte auch ich mal die Umgebung gesehen).
Nach vier Tagen bin ich wieder einigermaßen „transportfähig“ und es soll weiter gehen. Leider ist schon wieder seit ein paar Tagen das Wetter ziemlich trist, alles mittel- bis dunkelgrau. Mittags sind wir am Mont St. Michel. Wir sind uns natürlich bewusst, dass wir einen Stilbruch begehen, aber wir stellen uns nicht auf den vollen und lauten Parkplatz (8 Euro) wie mehrere Dutzend andere Womos, sondern gehen für 2,50 Euro mehr auf den ca. 4 km entfernten CP Aux Pommiers in Beauvoir; von dort aus fahren wir mit dem Fahrrad auf einem sehr schönen asphaltierten Weg am Kanal entlang, ca. 100 m entfernt von der parallel verlaufenden Straße, auf den Mont zu. Dort zunächst eine kleine Enttäuschung: kein Wasser in Sicht, Ebbe so weit das Auge reicht. Durch ein Tor die einzige schmale Gasse hoch, voller Läden und Restaurants und natürlich voller Touristen. Am nächsten Tag schauen wir uns in Cherrueix kurz die Mühlen an. Beim Aussteigen wird man vom Wind fast umgeworfen, der Himmel ist schwarzgrau. Vielleicht fragen wir uns deshalb, was andere hier so toll finden ?
Weiter geht es nach St. Malo zum Stadtteil Intra Mures. Am Hafen und den großen Parkplätzen vorbei überall die 1,90m-Balken; aber dahinter die Ecke herum plötzlich genug Platz am Straßenrand für Wohnmobile. Trotz steifer Brise und immer wieder Regen sind wir drei Stunden zu Fuß unterwegs, es gibt eine Menge zu sehen. Hier wären wir gern und länger bei schönem Wetter gewesen. Auf dem Weg nach Cap Frehel hört es endlich auf zu regnen. Am Cap denken wir, für die 2 Euro Gebühr kommen wir bis an den Turm, aber der P für Wohnmobile ist direkt hinter der Schranke. Natürlich machen wir einen ausgiebigen Rundgang; bei dem Sturm kann man allerdings nur in Schräglage gehen und nicht ruhig stehen. Wir wollen nicht wie zahlreiche andere Wohnmobile hier übernachten und fahren weiter. Erst bei der Weiterfahrt an der Westseite entlang (D34) über Sables-d´Or kommen wir an den spektakulären Ausblicken und Buchten vorbei, wo wir mehrmals anhalten.
In Erquy bleiben wir auf dem am Plage de Caroual ausgeschilderten SP am Meer (3 Euro). Um 18 Uhr stehen hier schon 35 Wohnmobile, auch in der Mitte wird der noch Platz noch voll. Morgens schon um viertel vor acht kommt mit Hupen der Bäcker auf den Platz gefahren, eine halbe Stunde später hätte er wohl mehr Umsatz gemacht. Um halb neun kommt die Gendarmerie und kontrolliert die Parkscheine; das haben wir übrigens nur hier erlebt. Am nächsten Morgen endlich etwas sonnig, aber kühl. Wir besichtigen den SP in Hillion, mitten im Ort, kostenlos, mit V/E; könnte vielleicht nachts unruhig sein. Weiter geht es nach St. Brieuc; im Zentrum quetschen wir uns mit dem Wohnmobil mitten durch einen Markt; in Richtung Guingamp ist ein Supermarkt mit Diesel für 1,019 Euro, verdammt, gerade 50 km vorher getankt. In Plouezec fahren wir rechts ab zum Pointe de Bilfot; dort bietet sich ein spektakulärer Ausblick auf die Bucht von Paimpol; der richtige Ort zum Kaffeetrinken. Dann fahren wir hinunter nach Paimpol. Hinter dem Hafen ist ein SP ausgeschildert, ca. 12 Nischen im Halbkreis unter Bäumen, leider hört man die Straße; 100 m dahinter ist ein weiterer geschotterter Platz für bis zu 20 Womos, er liegt ruhiger, ist aber nicht schön. Beide kosten nur im Juli/August 5,30 Euro, sonst kostenlos. Wir ergattern gegen 14 Uhr gerade noch eine grüne Nische; auf dem Nachbarplatz stehen abends die Mobile Tür an Tür (bis auf einen Flair, der sich quer gestellt hatte; aus welchem Land kam der wohl ? Richtig.). Der Ort hat einen großen Hafen, auch viele hübsche Gassen mit Läden und Lokalen. Überall ist jetzt tagsüber Ebbe, das Wasser kommt leider erst abends gegen 19 Uhr und über Nacht. Am Morgen fahren wir früh los über Treguir (am Nordende ist ein SP am Fluss) zur Pointe du chateau / Le Gouffre. Dort halten wir uns lange auf und bewundern den Ausblick in alle Richtungen (u.a. das berühmte Haus zwischen den Felsen). Dies ist wirklich einer der Höhepunkte der Reise. Zum Glück läßt sich zwischendurch sogar die Sonne einige kurze Momente sehen. Von dort aus folgen wir dann dem ausgeschilderten „Circuit de la cote des Ajoncs“ entlang der Küste und halten noch an mehreren Stellen, u.a. Pors Scarff; überall spektakuläre Ausblicke. Die Straße ist sehr eng und kurvenreich, teilweise steil, aber die Arbeit für den Fahrer lohnt sich, und zum Glück kommen nur ein paar Pkw entgegen.
Anschließend geht es mit einigen Schlenkern bis zu den Dünen von Lampaul-Ploudalmezeau; nachmittags kommt tatsächlich die Sonne heraus, später ist der Himmel endlich mal eineinhalb Tage lang blau. Hierhin hat uns der Bericht von Pauker gelockt, wir halten an mehreren Stellen, laufen am Strand herum, aber den erwähnten Stellplatz mit Meeresblick finden wir nicht (@Pauker: Wenn man hinten beim CP Municipal und Sportplatz den Weg reinfährt, kommen mehrere Stellmöglichkeiten, aber immer mit der Düne davor. ) Am Abend fahren wir nach Plougonvelin zum ausgeschilderten SP oberhalb vom Fort Bertheaume; toller Ausblick über die Bucht, eine warme Dusche, zwei WC, Stromanschlüsse für alle, V/E, alles für 4 Euro/24 Std., der komfortabelste SP, den wir auf dieser Reise erlebt haben, und auch noch schön dabei; am Hang gelegen, aber mit relativ ebenen Plätzen. Angesichts des blauen Himmels fahren wir am nächsten Morgen noch einmal zurück zu den Dünen von L.-P., um dort den Tag zu verbringen. Auf der Hinfahrt schauen wir uns den ein paar km nördlich von Plougonvelin gelegenen SP am Leuchtturm von Trezien an, der uns aber nicht gefällt, weil unterhalb zwischen den Klippen nur ein winziger Strand ist. Die Nacht verbringen wir wieder in Plougonvelin.
Am nächsten Morgen sehen wir beim Frühstück, dass der beste Platz ganz oben rechts, mit ungehindertem Blick über den ganzen Stellplatz auf die Bucht, frei wird. Jetzt bricht Hektik aus. Schnell sichern wir notdürftig alles, was auf dem Tisch steht, und fahren den Wagen dorthin. Ein weiterer Grund, noch einen Tag zu bleiben. Mit dem Roller erforschen wir heute die Umgebung, St. Mathieu und Le Conquet, ein lohnender Ausflug. In Richtung Brest ist es dagegen völlig uninteressant. Einmal muss man sich trennen. Heute fahren wir über Brest nach Crozon, dort rechts über Roscanvel, Pointe des Espagnols rund um die Halbinsel, ein Weg, der sich lohnt. Nach mehreren kurzen Aufenthalten geht es in Camaret zum Pointe de Penhir; hier erwartet uns ein weiterer Höhepunkt der Reise. Vom vielen Fotografieren tut fast der rechte Zeigefinger weh. Wir landen auf dem nahe gelegenen SP (4 Euro, V/E extra); abgeteilte relativ breite Nischen auf Schotterboden; angrenzend ist die Rückseite des CP Municipal, im Zaun ist ein Durchgang.
;D Nachmittags machen wir einen langen, aber wirklich sehr lohnenden Fußmarsch, erst nach Westen den Berg hinunter zum Strand, von dort hoch zur Straße, dann über einen Wanderpfad hoch über den Klippen um den nördlichen Zipfel der Halbinsel. Alle paar Minuten neue tolle Ausblicke; der Weg führt schließlich hinunter zum Hafen. Die nächste Etappe geht über Audierne ein Stück die Küste entlang nach Penmarch / St.Guenole, wo wir u.a. den Phare d´Eckmühl bestaunen. Wir finden keinen SP, der uns zusagt, außerdem denken wir seit heute morgen daran, dass wir in fünf Tagen wieder zu Hause sein müssen. Daher fassen wir bei einer Kaffeepause den Entschluss, heute schon mal wieder ein Stück zurück zu fahren. Quer durchs Land über die vierspurige N24 nach Rennes, weiter über die kostenlose A 84 geht das sehr flott.
Neugierig geworden durch einen Tipp von Wienix wollen wir die Nacht in Ceresy-la-Foret, zwischen St. Lo und Bayeux, verbringen. Sofort finden wir den SP bei der Abtei neben dem Friedhof, winzig, hinter einer hohen Hecke versteckt (V/E-Säule, WC um die Ecke, kostenlos). Wir sind ganz allein, hier passen auch höchstens drei Wohnmobile hin. In der Abendsonne bewundern wir das Äußere der Abtei, den Teich davor und einige steinerne Kunstwerke. Ein herrliches ruhiges Plätzchen am Ende der Welt. Am Morgen kommt das böse Erwachen. Um 6.30 Uhr lädt ein Lkw 50 m neben uns mit Riesenkrach leere Schuttcontainer ab, um 7 h läuten die Glocken der Abtei fünf Minuten lang; als es später hell wird, kommt ein Auto nach dem anderen, die Fahrer werfen polternd Schutt oder Metall in die Container ... Na ja, man kann eben nicht alles auf einmal haben. Wir fahren ab Bayeux über die vierspurige N13 bis zum Ende der Umfahrung Caen und geraten dort in eine peage-Falle. Normalerweise ist auf den Autobahnschildern peage angekündigt, hier aber nicht. Außerdem zeigt unsere Karte eine Mautstelle erst hinter der zweiten Abfahrt. Wir fahren also über die A 13 bis zur Abfahrt Cabourg, wo auch die peage für die Weiterfahrt angezeigt ist. Also die Abfahrt raus, plötzlich stehen wir vor einer Schranke, 2 Euro peage. Eine Gemeinheit, nicht wegen der 2 Euro, sondern aus Prinzip. Pont l´Eveque gefällt uns gut, aber wir finden keinen Parkplatz und fahren weiter. In Honfleur fahren wir auf die Pont de Normandy (5 Euro), dann Abfahrt St. Romain (1 Euro) und weiter nach Etretat. In Etretat ist der SP (großer P gegenüber den Tennisplätzen) versperrt mit Balken 2m, ein neuer SP (Parkstreifen ohne alles) ist jetzt am oberen Ortsende in Richtung Yport bei der Gendarmerie. Dort gefällt es uns überhaupt nicht. Wir klettern auf die imposanten Klippen und schlendern durch den Ort, fahren dann weiter nach Yport. In Yport parken wir auf dem ausgeschilderten SP (Parkplatz mitten im Ort, WC, kostenlos). Hier können wir uns weder mit dem SP noch mit Ort und kleiner Strandfront anfreunden. Also weiter nach Fecamp.
In Fecamp bleiben wir auf dem CP Municipal Reneville (11,70 Euro); Terrassen hoch über dem Ort, je nach Stellplatz toller Blick über Meer, Strand und Ort. Kaum stehen wir, fängt es kräftig an zu regnen. Na, heute war wohl nicht unser Glückstag. Am Hafen findet an diesem Wochenende der Salon Nautique statt, rund um das Hafenbecken in weißen Zelten Anbieter von Seglerbedarf, dazu Schlauchboote, Motorboote etc., im Wasser liegen die „occasions“ vom Segelboot bis zur großen Yacht. Eine gute Gelegenheit, um über Preisniveau und Nutzwert von Booten im Vergleich zu Wohnmobilen nachzusinnen. Mehr als der halbe Tag ist hier und im großen und interessanten Ortszentrum schnell herum, und am Nachmittag genießen wir den Ausblick von unserem Platz aus, es ist nämlich wieder sonnig und warm. Wir bleiben noch eine Nacht. Über Veulettes-s/m (SP an der Straße, Ort winzig, nein danke) geht es morgens nach St. Valery-en-Caux. Auf dem ausgeschilderten SP unter den Klippen stehen 40 Womos dicht an dicht, Platz wäre eigentlich nur für die Hälfte; wir können nur wenden, weil gerade jemand wegfährt; noch einmal nein danke. In Eu besichtigen wir den CP Municipal am Schloss (ca.7,50 Euro), er gefällt uns aber nicht, weil er uns zu dunkel ist (im Sommer sicher ein Vorteil) und alle Stellplätze hängen. In Treport parken wir am Hafen und laufen herum, hier ist viel Betrieb. Später sehen wir uns den ausgeschilderten SP an, ein asphaltierter Platz, eng, am frühen Nachmittag schon fast voll, einer neben dem andern, 6 Euro mit Strom. Das ist nicht nach unserem Geschmack. Daher fahren wir ca. 10 km zurück nach Touffreville zum CP Municipal Acacias, völlig abgeschieden im Grünen, Kosten 4,10 Euro, mit Strom 5,80 Euro. Das Büro soll lt. Schild von 9-12 und 17-19 Uhr besetzt sein, es ist aber keiner da. Einige Wohnwagen sind auf dem Platz, man versichert uns, der Platz sei noch nicht geschlossen. An der Einfahrt ist ein verschlossener Balken in 2 m Höhe. Daneben ist noch genug Platz für uns. Zu unserem Erstaunen verschwinden am Abend bis auf einen alle Camper mit ihren Pkw, wir sind fast allein. Die Nacht ist ruhig. Auch am Morgen kommt niemand, und so verschwinden wir nach einer kostenlosen Nacht.
Über Amiens, St. Quentin, Hirson, Sedan fahren wir kurz nach Belgien, um in Florenville bei einem belgischen Aldi einen Großeinkauf für Sachen, die es bei uns nicht gibt, zu machen (so hat eben jeder andere Prioritäten). Dann geht es weiter nach Luxemburg und am nächsten Tag zurück nach Köln, wo am 27.9. die Reise zu Ende geht. :tear: Toller Bericht und super Fotos.
Ja,das Wetter kann man sich leider nicht aussuchen und mit den Gezeiten ist es ebenso - selten passend.Hauptsache es hat Euch gefallen und beim nächsten Besuch wird alles anders. Unglaublich...
... gut! Und man kennt alles und will sofort wieder los! Toll :) Sehr schön, vielen Dank für Deinen Bericht! Wir waren von Ende August bis Anfang September auch zum ersten Mal in der Normandie/Bretagne unterwegs. Deinen Bericht nehme ich als Motivation, auch endlich den Reisebericht mit Photos fertig zu stellen. Es gibt zwar schon so viele von der Gegend, aber es ist immer wieder schön zu lesen und zu sehen, auch wenn man die Plätze kennt. Und ein paar neue Plätze und gemachte Erfahrungen sind immer dabei.
Viele und Schönes langes Wochenende Hallo Lupo3,
ein schöner Bericht :ja: Ich kenne auch viele der Orte und freue mich jetzt um so mehr auf den Frühling, da geht's auch in die Bretagne. Mich wundert es nur, dass die Sps alle so ausgelastet waren. Wir waren schon oft von Mitte September bis Anfang Oktober in der Gegend unterwegs- da waren auch auf den schönen Plätzen immer noch genug Stellmöglichkeiten. Schöner Bericht und tolle Fotos.
Ich wundere mich allerdings überhaupt nicht dass die Bretagne immer mehr Wohnmobile aufzuweisen hat, auch in der Nachsaison. Mit daran "Schuld" sind unter anderem die begeisterten Berichte in diesem Forum. Die werden immerhin etwa 1000 oder auch schon mal 3000 mal aufgerufen- und gaz viele von den stillen Mitlesern machen sich dann natürlich auch auf Paukers oder wessen Spuren auch immer auf in die Bretagne. Und ich bin sicher- ein ähnliches Forum gibt´s in Italien auch....die Folgen sind bekannt. Trotzdem werde ich weiterhin dorthin fahren L.G. Aretousa Ja -Lupo da warst du nicht weit vom schönen Stellplatz entfernt.
Du hättest ,statt gegen den CP Platz, noch auf der Strassen- Kreuzung nach links ca 50 m in Richtung Portsal fahren sollen und dann den ersten gesandeten weg nach rechts in die Dünen nehmen. .... aber du fährst ja eh wieder hin. ....... :D so kannst du dann noch mal einen Anlauf nehmen.... PS : Sehr schöner Bericht mit ebensolchen Bildern und den UDO wirds freuen das blöde Auto stand auch bei Dir vor dem Haus zwischen den Felsen :(
Ich bekenne mich NICHTSCHULDIG ....bei uns auch. Ob das überhaupt mal wegbewegt wird?
-bezieht sich auf das blöde Auto. Klar bist du nicht schuldig- die anderen sind selber schuld!!!!!!! A. :D
Das Problem kenne ich, ich habe den auch nicht gefunden. Also bitte nochmal, ich komme die Straße runter und fahre auf die Dünen zu. Es geht nach rechts Richtung CP Municipal und Sportplatz. Das ist eine Sackgasse. Biege ich nach rechts in die Sackgasse ab, habe ich ca. 50m danach einen Weg in die Dünen. Dort kann ich stehen, aber ohne Meerblick. Biege ich links ab, kam, soweit ich mich erinnern kann, erst nach 200 m ein Weg rechts rein in die Dünen. Als ich den reingefahren bin, kam ich nicht mehr weiter, aber mehr aus Angst um meine nächtliche Unterkunft. Ich habe gesehn das dort ein sehr kleines Womo stand war mir aber nicht sicher ob ich heil dort hin komme. Ich werde beim nächsten mal ein Video drehen :D um Pauker dann zu fragen, ob wir von der gleichen Stelle sprechen. Gibt ja schließlich mehrere Einfahrten in die Dünen. Aber ich glaube schon das wir die gleiche Stelle meinen. Ich kann auch ohne Auto ...... (natürlich möchte ich Udo damit nicht ärgern!). mensch lupo3, was für bilder ! sagenhaft, du kannst es :) !
tja, die gezeiten: die sind wirklich suboptimal organisiert, das muss beim nächsten mal besser gemacht werden. vll sollte man zwischenzeitlich in frankreich mal so ne art "meeresministerium" einführen - mit besonderer touristischer verantwortung für ebbe und flut :wink: und die vollen plätze! also normandie ist nicht finister ... normandie haben wir noch nie "verlassen" erlebt. im finister aber war sogar im siedepunkt der saison dieses jahr nix los - und während die nördliche bretagne im sommer deutsch spricht, haben wir in 2 wochen finister nur ein einziges deutsches nummernschild gesehen :razz: ! Hallo Lupo,
toller Bericht und ebenso schöne Fotos. Wie hast Du das Foto ohne Auto gemacht? Das hast Du bestimmt per Compi korrigiert :D , gib es zu. Udo
Hallo Lupo, war schnell mal ohne Pauker dort und habe auch ein Bild ohne Auto machen können :wink: Udo Na also, geht doch ganz einfach. Vielleicht mache ich mich am Wochenende mal versuchsweise daran, das Wasser und den blauen Himmel in die anderen Fotos reinzukriegen. :scherzkeks:
Lupo3 Nö das gilt nicht -wir haben schliesslich auch nur unverfälschte Fotos reingestellt.
Deine Schilderung ist Korrekt. nur denke ich dass es keine 200 m sind bis rechts die strasse in die Dünen mit Meerblick führt. wienix hats auch gefunden :D Das ist er: --> Link JEP ! :french:
vorschlag: lasst uns doch dort einfach mal ein treffen verabreden ... das gäb was :razz: ... ( nicht ganz ernst gemeint :wink: ) Servus lupo3,
sehr schöner Reisebericht mit tollen Fotos! Bin nur etwas erstaunt über die "WOMO-Dichte" Mitte, Ende September. Ich hab' halt nur "alte" Erinnerungen von 1989 mit Miet-WOMO, da war es fast überall "einsam"! schön wenn man fast die gleichen bilder sieht die man auch hat ...... !! :-)
waren auch genau zu der zeit in der gegend ,,,,, ich kann dir ja mal n paar unserer bilder schicken Dank dir, Lupo3, für den schönen Bericht. Gleichzeitig stellt sich bei mir ein schlechtes Gewissen ein. Hatte mir nämlich vorgenommen auch von unseren Reisen zu berichten. Na ja, nächstes mal bestimmt.
aus dem Rheinland und schönes XXL-Wochenende Matthias
ohne worte ...... |
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