Hallo Leute,
bringt das was??? --> Link
Oder reicht mein neu installierter FiammaTurbo-Vent, kann ich ja z.Z. leider nicht ausprobieren.
Aber nach der Saison ist ja bekanntlich vor der Saison.
Viele
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Hallo Leute, bringt das was??? --> Link Oder reicht mein neu installierter FiammaTurbo-Vent, kann ich ja z.Z. leider nicht ausprobieren. Aber nach der Saison ist ja bekanntlich vor der Saison. Viele Die Frage, ob die aufgetragene Farbe wirklich einen Temperaturanstieg verhindern kann, kann ich mangels Erfahrung nicht beantworten. Könnte mir aber vorstellen, dass der Fahrtwind der Farbe ganz schön zusetzen kann. MfG kheinz "Die Innentemperatur konnte bei diesem Wohnmobil durch CoolDry auf dem Dach von 45 °C (10.7.2010, Mittagszeit) auf 32 °C (11.7.2010, Mittagszeit) gesenkt werden. Jetzt kann der Sommer kommen!" --> Link Also bei besten Willen. Ich hatte selbst im Hochsommer bei 38 Grad Außentemperatur noch nie über 30 Grad im WoMo. Bei solch optimistischen Aussagen zweifle ich an der Seriosität des Anbieters. Hat der ein schwarz lackiertes WoMo ohne Isolation angestrichen? Hallo, ich denke der Vent ist die bessere Wahl. Bei längeren Fahrten verdreckt das Dach und der Effekt bleibt aus. Wir haben in den letzten beiden Womos mit dem Vent nur gute Erfahrungen gemacht. Auch wenn das Womo den ganzen Tag in der Sonne stand, ist nach 10 Min. eine angenehme Temperatur erreicht. Beim Kochen im Mobil ist er auf alle Fälle besser wie die Farbe. Ein weiterer Punkt, man kann den Luftstrom und die Stärke einstellen. Rimor Kann ich den Vent auch während der Fahrt betreiben und kann die Luke dann etwas geöffnet werden??? Lg Ich habe keine Erfahrung mit diesem Produkt. Nach der Beschreibung ist es Dispersionsfarbe (Chemische Beschaffenheit Wässrige Dispersion eines Acrylcopolymers), dem irgendetwas beigemischt ist. Die isolierende Wirkung ist genauso einzuschätzen wie bei ein dicker Anstrich mit Dispersionsfarbe auf der Hausfassade. Ein anderer Punkt ist die Oberflächentemperatur. Wärme entsteht wenn Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) auf eine Oberfläche auftritt und dabei in Wärme umgewandelt wird. Um dies zu vermeiden muss die Strahlung an der Oberfläche reflektiert werden. Hierzu eignen sich glatte glänzende Oberflächen. Die Beste Wirkung haben Spiegel. Helle Farbe reflektiert besser als dunkle. Wenn man dieses Material mit einer Rolle aufbringt erreicht man nur eine raue, matte Oberfläche. Eine solche raue Oberfächer bringt keine gute Reflektion. Das Dach meines Womos ist glatt und weiß. Das reflektiert sicherlich besser. Exzellente Wärmereflexionseigenschaften, wie es in der Werbung steht, kann es aus physikalischen Gründen nicht haben. Zu den Feldversuchen mit Beton möchte ich folgendes bemerken. Die Cooldry Beschichtung ist weiß Beton ist grau. Durch die Farbe wird die Betonoberfläche schon wärmer. Wichtig wäre auch die Oberflächenstruktur vom Beton. Da findet man keine Angaben. Dann der Versuch Beton mit Dachpappe. Dachpappe ist schwarz. Schwarze Oberflächen werden wesentlich wärmer als graue oder weiße. Ich galube nicht, dass es einen nennenswerten Effekt ergibt. Scout Hallo Scout, alle Einwände Deinerseits und anderer sind absolut einleuchtend, worauf aber keiner eingeht, sind die Glaskügelchen, die in der Farbe sein sollen. Wäre das vielleicht eine Erklärung, dass das Zeug doch irgendwie funktioniert? Mit freundlichen n, Ottomar
Betrachten wir die Isolationseigenschaften. Das Womo hat eine Isolation deren Dämmwert ca. 27-mal besser ist als der Dämmwert von Glas. (0,03W/(m*K) zu 0,8 W/(m*K)) Nehmen wir an mit dem Anstrich bekommen wir eine Schicht von 3 mm Glaskugeln auf das Dach. Diese 3 mm Glas entsprechen 0,1 mm Womoisolierung (3mm/27 = 0,11mm). Das kann man vergessen. Betrachten wir die Reflektionsverhalten. Die Glasperlen sind in eine weiße Dispersionsfarbe eingebettet. Das gleiche wäre, wenn man einen Spiegel mit Dispersionsfarbe bestreicht, damit man sich besser sieht. Auch das kann man vergessen. Noch etwas zu den Betonversuchen. Das Womo hat eine Isolation deren Dämmwert der ca. 70-mal besser ist als der Dämmwert von Beton. (0,03W/(m*K) zu 2,1 W/(m*K)) Die Isolierung bei den Womos ist ca. 2 cm dick. Um die Messergebnisse der Betonversuche für Womoverhältnisse vergleichbar zu machen müsste die Betonplatte 140 cm dick sein um den gleichen Dämmwert wie beim Womo zu erhalten. Die Betonplatten bei deren Messungen haben eine Stärke von 6 cm. Dabei wurde eine Temperaturdifferenz von 18°C gemessen. Je dicker die Wand und damit die Isolation besser ist, je geringer werden die Temperaturdifferenzen. Wenn man von von 6 cm auf 140 cm Wandstärke kommt, bleibt von der großen Temperaturdifferenz nicht mehr viel übrig. Diese Beschichtung mag bei einer sehr schlechten Isolation einen Effekt bringen. Bei einem Womo ist der Effekt zu vernachlässigen. Scout hallo allerseits, ich habe diesen Thread zu CoolDry mit großem Interesse gelesen, da ich der Inhaber der Firma bin, möchte ich doch gern einen Kommentar posten (ich hoffe man werde mir verzeihen, aber da keiner der User Erfahrung mit CoolDry hat, halte ich das für legitim). Ich bitte mögliche Interessenten darum, doch einfach mit uns Kontakt aufzunehmen, dann können wir die Fragen qualifiziert beantworten und die Funktionalität der Farbe belegen. Wir empfehlen nicht in allen Fällen, die Farbe zu verwenden, und ich denke durchaus, dass wir das seriös betreiben. Wir haben das Material für sehr viel Geld ausführlich von DEKRA (in Zusammenarbeit mit der Uni Würzburg) testen lassen, die Ergebnisse stellen wir gerne zur Verfügung, einfach eine email an die auf der Webseite angegebene email-adresse schicken. Ganz kurz zu den hier angesprochenen Punkten: - CoolDry ist keine Isolierung, das wäre mit der Schichtstärke von 400µ absolut nicht zu machen, sondern reflektiert Sonnenlicht und dichtet gegen Wasser ab. - Der Kommentar von Scout bzgl. Oberflächenstruktur ist nicht zutreffend, die Struktur hat auf die Reflexionseigenschaften in unserem Fall einen ziemlich geringen Einfluss. Die Reflexion muss ja nicht parallel erfolgen wie bei einem Spiegel oder einem glänzenden Autolack, sondern kann durchaus in alle Richtungen streuen, somit spielt Glanzgrad oder Struktur der Fläche eine untergeordnete Rolle. Wichtig sind eher wie von Scout erwähnt die Farbe (weiss besser als dunkel), die Art des Bindemittels, die verwendeten Pigmente (hier hochreflektives Titandioxid) und vor allem spezielle Reflexionsverstärker (in unserem Fall Mikro-Glaskügelchen, hohl und mit Alu bedampft). Diese reflektieren deutlich stärker als nur normale weiße Farbe. Übrigens haben wir auch schwarzes CoolDry zu Demonstrationszwecken produziert, bei dem schwarzen normalen Muster habe ich mir in Athen vorletztes Jahr bei einer Präsentation eine Brandblase geholt (fast 80°C) während sich das schwarze CoolDry nur auf etwa 45-50° erwärmte. - Fahrtwind: die Farbe ist ausserordentlich haftungsstark, kann nur mechanisch entfernt werden und wird durch Fahrtwind definitiv nicht beeinträchtigt. - Verschmutzung: je nach Standort kann es wie bei Kunststoff-Dächern tatsächlich zu Verschmutzungen kommen (Laub, Äste, Vogelkot), das liegt an der Dispersionsbasis. Es ist uns bis heute leider nicht gelungen, einen hochreflektierenden Lack zu entwicklen (alle Versuche in dieser Richtung haben dann tatsächlich nur Reflexionseigenschaften wie andere weiße Lacke oder normale Wandfarbe ergeben, ohne dass die Chemiker eine Erklärung dafür gefunden haben). Wir haben aber auch festgestellt, dass auch bei deutlicher Verschmutzung die Reflexionswirkung nicht verlorengeht, sondern nur um ca. 1ß-20% reduziert wird. Natürlich kann man ein Dach auch reinigen, wenn es mit CoolDry beschichtet wurde, bzw. nach ein paar Jahren mit vertretbarem Aufwand eine weitere Schicht aufbringen. Oder man verwendet gleich von Anfang an die beige oder graue Variante von CoolDry. - Dachpappe: CoolDry ist für Gebäude entwickelt worden und wird auch hauptsächlich auf Gebäuden eingesetzt (siehe Beispiele auf Webseite). daher vergleichen wir in den klassischen Tests mit typischen Gebäude-Materialien wie Dachpappe, Beton, etc. Das im Beispiel beschichtete Wohnmobil war übrigens nicht schwarz, sondern weiß, wie man auf den Fotos sehen kann, und teilweise mit Trittplatten aus Aluminium belegt. Zu den Temperaturen in anderen Wohnmobilen können wir natürlich nicht viel sagen, aber bei uns melden sich regelmässig Kunden, denen die Hitze im Fahrzeug deutlich zu groß ist, sodass ich annehme dass dann deutlcih über 30°C herrschen dürften. Wir haben auch erst angefangen, das für Wohnmobile zu verkaufen, nachdem dieser Test eines Bekannten so erstaunliche Ergebnisse gebracht hat (wir haben vor etwa 2 Jahren dann auch einen Kühl-LKW von Sharbatly in Saudi Arabien beschichtet, der im Vergleich fast 20% weniger Energie für Kühlung gebraucht hat als ein normal-weisses Dach. Da der Sprit in Saudi fast nichts kostet, sind wir da aber leider trotzdem nciht ins Geschäft gekommen :-( Fotos davon gibts auch auf der webseite. - Lüftung (Vent): ich halte das auch für die technisch bessere Lösung, zumal man ja gleichzeitig damit auch Gerüche aus dem Wohnmobil entfernen kann - perfekt ist zur Kühlung natürlich eine Klimaanlage. Die Farbe kann nur verhindern, dass die Sonne das Dach erwärmt oder dass Wasser eindringt, beides Probleme die sicher eher bei älteren Fahrzeugen auftreten. Auch aufgrund der optischen Veränderung empfehlen wir CoolDry daher nicht für neue Fahrzeuge. Der Nachteil von Vent oder Klimaanlage sind nur der höhere Einbauaufwand (Kosten, Platzbedarf) sowie Geräuschentwicklung und Stromverbrauch - wer an einem festen Standort mit Strom steht, die Kosten für Lüftung / Klima nicht scheut, wird mit Sicherheit eher mit der Luxus-Lösung glücklich. CoolDry ist eine relativ günstige Lösung, die man selbst schnell aufbringen kann und die unabhängig von Standort und Stromanschluss immer funktioniert. Ich hoffe, ich konnte ein paar der Punkte aus unserer Sicht beleuchten, natürlich verstehe ich auch, dass das nach Zauberei klingt und sich nicht seriös anhört - wir haben jetzt gerade eine Farbe produziert, die Bakterien, Gerüche und teilweise auch Schimmel vernichtet, das ist ein ähnliches Thema: kaum jemand glaubt, dass das wirklich funktioniert, auf der anderen Seite ist die Chemie in vielen Bereichen sehr viel weiter als man so denkt (Beispiel Aerogel, da kaum kürzlich im ZDF eine Sendung, wo man mit 1 cm Aerogel-Matten eine Flammenwand von 850 Grad aussen auf 53° innen reduziert hat, das kann ich auch kaum glauben aber ein bißchen googeln hat mich dann eines Besseren belehrt...) auf jeden Fall immer gute Fahrt, egal ob mit oder ohne farbe auf dem Dach :-) Dirk Hallo zusammen, Ist Cooldry denn nur für ältere Modelle geeignet ? Ich frage mich gerade ob es bei den "neueren" Modellen überhaupt notwendig ist. Frage an CoolDry, können auf dem Dach fest installierte Aluriffelblachplatten mit CoolDry überstrichen werden? Was ist mit Schrauben die mit Dekalin bzw. Sikaflex "versiegelt wurden, oder grundsätzlich Nahtstellen die mit Dichtmittel wie Dekalin oder Sikaflex, behandelt wurden? Eine Info dazu wäre gut, ich habe nämlich die oben beschriebene Konstellation. Mfg. Siegener Erfahrung mit Cool dry Hier schildere ich Ihnen meine Erfahrung mit Cool dry. Mein Flair Baujahr 1996 hat ein planes Aludach mit einigen Hageldellen, ist altersbedingt ausgebleicht, die Laufwege habe ich vor Jahren bereits mit Edelstahlblechen und Sikaflex beklebt. Vergangenes Frühjahr habe ich das Dach saniert, - Dachluken,Heki und Kofferträger abgebaut,- alles geschliffen, Hageldellen verspachtelt, wieder geschliffen und alles gestrichen, tags darauf ein 2tes Mal. Am 3ten Tag wurden die Luken wieder eingebaut. Soweit so gut, das Dach sah ordentlich weiß aus, der Anstrich fühlte sich aber rauh an, ähnlich einer Rauhfaserwand. Von Glaskügelchen in der Farbe war nichts zu sehen,die Farbe hat eine faserige Konsistenz. Etwas dickerer Farbauftrag entlang der Dachreling war auch nach 3 Tagen noch nicht ganz trocken. Dann kam ein Platzregen, die feuchten Farbnasen platzten auf und das Farb,- Regenwassergemisch lief über Lack und Scheiben, trocknete an den Scheiben dann aber umso schneller zu harten Schlieren, wo das Gemisch über den Lack lief wurde dieser verätzt. Mit Glasschaber und Politur brauchten wir den ganzen Sommer um diese Scheiße wieder zu entfernen. Bei genauem Hinsehen sieht mans aber immer noch. Hatte ich in der Gebrauchsanleitung nicht etwas von schnelltrocknend gelesen? Geht man über das Dach hinterläßt man Fußspuren, weil die Farbe den Dreck regelrecht aufsaugt. Im Sommer ging über Süddeutschland ein Hagelschlag nieder, der auch mein Womo traf. Somit ist fast alles wieder beim Alten. Fast. Heute nach fast einem Jahr ist aus dem ausgebleichten weißen Dach, ein kackbeiges rauhes Dach geworden das den schwarzen Umweltschmutz aufsaugt wie ein Schwamm. Sieht man ja nicht wenn man ums Womo geht, aber vom Wohnzimmer sieht´s richtig Scheiße aus. Zugegeben für den Platzregen und den Hagelschlag kann der Hersteller nichts, aber dass die Farbe den Dreck regelrecht aufsaugt und nach knapp einem Jahr von weiß ins kackbeige gewechselt hat zeugt nicht von Qualität. Wer also Geld ausgeben, sich richtig viel Arbeit machen will, um am Ende mit einem kackbeigen Dach durch die Gegend zu fahren, der sollte es damit versuchen. Sonnige aus Süddeutschland Ich begegne solchen neuen Produkten grundsätzlich mit Skepsis. Grund ist, dass ich in meiner Branche (Verwaltung von Wohn- und Gewerbeimmobilien) immer wieder "Problemlösern" gegenübersitze, die ihre Produkte anpreisen. Insbesondere im Abdichtungsbereich. Daher kann ich zu "Cool" nicht viel sagen, aber zu "dry". Was mir da in den letzten 25 Jahren schon angeboten wurde, kann ich gar nicht alles aufzählen. Und natürlich hat man auch schon mal was ausprobiert, insbesondere 2-komponentige Flüssigabdichtungssysteme mit Fließeinlagen usw., auch von namhaften Herstellern. Das Allermeiste hat nicht funktioniert, obwohl qualitativ z. T. sicher wesentlich hochwertiger als Cooldry. Will sagen: Cooldry verspricht viel. Ob es das halten kann, wage ich zu bezweifeln, bis entsprechende Langzeittests das Gegenteil bewiesen haben. Heinz-Jürgen
Hallo Tubenuhu2, Könnten Sie sich bitte mit uns in Verbindung setzen, wir würden das gerne anschauen - wenn es ein Problem gibt, dann wollen wir das natürlich gerne wissen, sonst können wir das nicht in Ordnung bringen. Bitte per email oder telefonisch melden, Vielen Dank, Ihr CoolDry-Team Ist das Treffen zustande gekommen und was hat es gebracht?? Fahre einen VW LT31 mit Karmannaufbau.
Einspruch euer Ehren :D --> Link Nun hab ich 17 Monate Erfahrung mit CoolDry. Ausgangslage war: Der Gelcoat unseres Carthago-Chic (GFK-Dach) war im Begriff sich aufzulösen. Carthago schlug die Anwendung von CoolDry vor, um den Gelcoat zu stabilisieren. Aktion: Reinigung des GFK und Aufrollen von CoolDry. Ergebnis: Die Verarbeitung von CoolDry war sehr gut. Das Dach hatte von mattweiß eine strahlend weiße Farbe erhalten. Die Haftung am gereinigten Gelcoat war sehr gut. Nach fast 1,5 Jahren: Die Haftung von Cooldry am Dach ist weiterhin sehr gut. Nach der Reinigung zeigt sich allerdings eine deutliche Verfärbung der CoolDry-Oberfläche. Das anfangs blendend weiße Dach ist creme bis beige und fällt gegenüber einer alten weißen Hausfassade krass ab. Die Wirkung des Anstrichs ist nur noch "dry"; nicht mehr "cool". Fazit: Der Hersteller von CoolDry verwendet keinen farbstabilen UV-Schutz, sondern billige verfärbende Stabilisatoren. Das Herstellerversprechen "CoolDry" gilt nur für die ersten Monate nach der Applikation. |
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