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Hallo, ich habe eine Solaranlage damals als Versuchsanlage auf mein Dach bei relativ schlechten Solarbedingungen aufgebaut. Eine 1100 Wp Anlage mit SMA Netzwechselrichter. Ich speise den Strom über einen Lieferzähler in das öffentliche Netz ein. Ich arbeite mit einer Solarspannung von 100 .. 150 V DC. In den zurückliegenden ca 8 Jahren wurden viele Erkenntnisse dabei gesammelt und verwertet. Ich bekomme noch 57,5 cent für 1 KWh. Nun zu den gestellten Fragen: 1., Es sind nur zertivizierte Netzwechselrichter zur angemeldeten Netzeinspeisung mit abgestimmten ENS Werten zulässig. 2., Wildeinspeisung ist in der Grauzone mit freien Geräten möglich, aber macht keinen Sinn, da die eingespeiste Energie nicht bezahlt wird. 3., Will man die Solarenergie vom parkendem WOMO für das Haus nutzen, gibt es 2 Möglichkeiten - Die Bordbatterien als Speicher nutzen und die 12 V DC über Transverter auf 230 V bringen. Diese Spannung als Inselnetz zu speziellen Verbrauchern (zB Kühlschr.) ins Haus leiten und nutzen. (Achtung die billigen Transverter haben Verluste bis zu gut 20 %) - über einen kleinen Netzwechselrichter die Solarspannung auf 230 V /50 Hz bringen und ins Haus (Inselnetz) einspeisen und nutzen Eine Zusammenschaltung mit dem Ortsnetz ist problematisch und halte ich für nicht sinnvoll (funktioniert aber nur bei Sonne) 4., Man soll auch beachten, dass die auf dem WOMO Dach liegenden Panele nur etwa 70 Ihrer Leistung abgeben können, wegen der Einstrahlwinkel ( Gut ist ca. 35 Gra) Rainer Jegliche Einspeisung und Entnahme in/von einer Batterie ist leider sehr teurer Strom. Denn rechnet man die Anzahl möglicher Batteriezyklen und ihren Preis, dann "lohnt" es sich einfach noch nicht. Batteriestrom ist nur dann sinnvoll, wenn man keinen Netzstrom verfügbar hat, wie z.B. bei WoMos und Gartenhäusern. So ganz, ganz langsam aber und "Dank" (welch Ironie) ständig steigender Strompreise nähern wir uns dem Breakpoint Even für Batterien. In ganz grob ~10 Jahren wird es dann wohl soweit sein, dass jeglicher Solarstrom, in Batterien gepuffert und entnommen, billiger ist wie der durch Steuern und Abgaben völlig überteuerte Netzstrom. Die Energielobby wird sich aber dagegen zu wehren wissen und über die Politik eine "Batteriesteuer" o.ä. einführen lassen, fürchte ich. :daumen2: Raidy, aber vorher kommt noch die Solarsteuer je m²solarfläche x dachneigung x kompassgrad oder so und Windsteuer je windradflügelmeter x durchschnittliche windgeschwindigkeit zum quadrat :haendereib:
Richtig. Für's Regenwasser bezahlen wir bei uns schon :evil: Dann noch für Solarstrom bei Sonnenschein :D Auf Nebel hoffen hilft nicht weil ja kein Solarstrom dann :lach: Sowas nennt man "?karte" :lol: Wie ist es eigentlich mit "Zweitwohnungssteuer" für's Womo für die zeit wo es nicht fährt ? Und wieso gibt es eine Einkommensteuer aber keine Auskommensteuer :?: Ich bewerbe mich beim Schäuble als Ideengeber. Sobald ich im Parlament sitze werde ich ich für Lancelot und Thomas mal mit dem Ramsauer reden. Ihr dürft dann LKW's überholen. :wink: Mann - der Thread, ich bin sowas von OT :oops: der Fred läuft gen Germania. Jetzt wird gekalauert und verkompliziert. Mal der Versuch einer technischen Zusammenfassung. - Kopplung mit dem Stromnetz ist unrentabel! Hohe Investition, evtl. illegal, hoher Verdrahtungsaufwand, keine Amortisation innerhalb von xxxx Jahren. Warten auf St Nimmerlein. - Akkupufferung völlig unrentabel, stresst den Akku; wozu? - Kühltruhe: bisher hat niemand etwas substantiiertes gegen die Applikation vorgebracht. Eine Nutzung, die die Womo Akkus pflegt und gleichzeitig den überschüssigen Strom bereitstellt. Wo der Invest gegen null geht. Und dann wird tagelang über sinnfreie Netzeinspeisungen lamentiert. Wenn euch eine einfache, nahezu investitionsfreie Verwertung des Überflussstroms nicht anmacht, kann ich das auch akzeptieren. Wild einspeisen? no risk no fun. Wenn (wild) eingespeist werden soll, ist wohl die einfachste und bequemste Lösung, das WoMo vor dem Haus auf den Parkplatz zu stellen, Stecker rein so daß das bereits vorhandene Ladegerät dafür sorgt, daß die Akkus voll sind. Die Solarpanele werden auf einen Netzwechselrichter geschaltet, der den kompletten erzeugten Strom in das Hausnetz einspeist. So bekommen die Akkus keinen einzigen Ladezyklus und sind immer schön voll. Es entfällt der Aufwand mit Technik zu entscheiden ob der Strom jetzt ins Netz oder in den Akku muss. Legal ist das nicht, doch wo kein Kläger da kein Richter. Amortisieren könnte sich das auch irgendwann einmal, denn kleine Netzwechselrichter sind nicht soo teuer.
Jawoll, und die Pännels auf dem Dach auf 35° gestellt und das Mobil auf einen Drehteller, dann gibt es auch ordentlichen Ertrag. Bei Nachfragen missgünstiger Nachbarn kann man ja sagen , es wäre ein poytechnisches Schulprojekt, um alternative Energieressourcen zu erschließen. :D Später kann man ja auch noch eine Brauchwassererwärmung für die Waschmaschine dazu installieren. Albert Damit das ganze etwas konkreter wird würde ich gern mal wissen welche Wechselrichter da nun wirklich geeignet sind (genaue Typen). Es sollten schon welche sein die technisch und sicherheitsmäßig alle Anforderungen erfüllen. Die rechtliche Seite lassen wir mal außen vor. Danke für eure Tips. Werner
Ja-genau so habe ich das schon umgesetzt! Das es durchaus rentabel ist, habe ich schon vorgerechnet. Und das es nicht legal ist, ist so auch nicht richtig. Solange du den Strom selber verbrauchst ist es legal...
Hallo Werner, fertig mit Zulassung in D: keiner! mit Nachrüstung gibt es welche... Ich finde es schon manchmal faszinierend. Da kommen Beiträge in dem Treat, die einfach falsch sind. Das ist ja auch ok-dafür gibt es ja Foren, daß man frägt und sich kundig macht und es gibt sicher ganz viele Sachen, die manche sicher besser wissen als andere. Ist ja bei mir nicht anders... Dann erklärt man es groß und breit, daß es eigentlich jeder verstehen müsste. Und was passiert? 5 Beiträge später schreibt wieder irgend jemand den gleichen Blödsinn wie vor der Erklärung! Das ist doch das tolle an einem Forum - du findest immer wieder Ungläubige, die du nie überzeugen kannst :mrgreen:
Damit wirst du leben müssen. Damit habe ich mich am Anfang auch schwer getan. Manchmal aber gibt es eben auch mehrere Wahrheiten. Ich meine dass beide Seiten Recht und Unrecht haben. Warum? Du kennst dich in der Materie aus. Du kannst alles selbst installieren, betreuen und im Fehlerfall reparieren. Du kannst (und ich vermute sogar darfst ganz offiziell) an 230V arbeiten. Somit fallen für dich nur Materialkosten und Arbeitszeit an. Dann lohnt es sich schon wesentlich früher, den Strom vom WoMo-Dach zu verwenden. Die meisten aber können oder wollen nicht an 230V rumschrauben. Holen sie einen Elektriker, dann kostet dies ordentlich Geld. Die meisten Elektriker werden einen Teufel tun, eine "illegale" Einspeisung zu installieren. Zudem werden sie ihre Lieblingsprodukte einsetzen wollen. Dies sind aber meist nicht die, welche du als günstig und gut kennst. Und schon wird die ganze Sache einiges teurer. Jede Störung wird zum Kostenfall. Und da sind eben Ruck zuck ein paar hundert € Lohnkosten mehr in der Kalkulation. Wie du siehst, kann es richtig sein oder auch nicht. Denn deine Berechnungen waren immer auf Basis 0 Fremdlohnkosten. Ich "darf" Kraft Ausbildung an 230V rumschrauben. Aber ich will es anderen in einem Forum nicht empfehlen weil 230V eben doch ganz schön gefährlich sein können. Auch wenn ich zu der Fraktion "Bei 100W lohnt es sich noch nicht" gehöre, würde es mich schon freuen, wenn jedes Watt PV-Strom auch genutzt wird. Eigentlich ist es wirklich schade, wenn der Strom vom Dach nutzlos erzeugt wird. Ich selbst mache es nicht, da für mich der Nutzen einfach zu gering erscheint. Ich bin gerade eher am überlegen, ob ich eine nicht so günstige Dachseite mit 15kWp "Billigmodulen" vollknallen soll.aber das ist ein ganz anderes Thema. und mich würde immer noch ein passender Wechselrichter interessieren, schrauben können und dürfte ich auch wohl. Habe aber bei den WR überhaupt keinen Plan. Will auch event. noch 15kw aufs ´-46 Grad Dach hoch im Norden schrauben. @raidy: Sorry-ist gar nicht böse gemeint-aber gehörst du auch dazu? Denn das hatten wir bereits: Nein-man braucht keinen Elektriker dafür, denn der Wechselrichter wird einfach an einer Steckdose angesteckt! Und ja-es rentiert sich. Vielleicht nicht bei jemanden, der ein 80-Watt-Modul auf seinem WoMo hat. Aber ab 200 Wp ist das durchaus rentabel. Nicht nur daß es Freude macht, eigenen Strom zu verbrauchen und der Zähler steht :D Aber das habe ich bereits alles schon mal geschrieben... Fehlerfall? Welcher Fehlerfall? Es gibt da nur 3 Fehler: Stecker nicht drin, keine Sonne auf den Modulen, Wechselrichter kaputt. Und sorry-ich hab seit ein paar Tagen die neuen Preise für Module von meinen Großhändlern. Da wird man ja schon fast gezwungen, eine Anlage hinzuschrauben... @Franz: Naja-also ein 45-Grad-Dach nach Norden? Und hier wird diskutiert, ob sich Module, die flach auf dem WoMo-Dach liegen rentieren zum einspeisen? Oder war das als Scherz gedacht?
Lach - nein, er wohnt im Norden Deutschlands :D nee beides, 15kW bring ich nicht auf Womo, da sind 200W flach drauf und 100W passen noch mehr. Das letzte Modul wollte ich beweglich bauen. Schön wäre es ein WR <500W und alternativ <1kW. Genau im Norden fast bei Klaus und das Dach ist Südost mit ca. 30Grad Neigung.
@franz: Die 15kW sind das Hausdach du Spaßvogel. :lach: Ich habe jetzt mal die Seiten von Minijoule genauer durchgelesen. Zur Rentabilität halte ich mich raus, da sind wir ja unterschiedlicher Meinung. Was mich stört ist folgender Inhalt unter der Rubik "Deutschland": "Es wird ein ortsfester Anschluss gefordert. Laut VDE-Normen hat zum Beispiel auch das Anschließen von Lampen, Bewegungsmeldern, (Kraft-)Steckdosen und Schaltern durch einen eingetragenen Elektroinstallationsbetrieb zu erfolgen. Das bedeutet für das miniJOULE, dass sich der Anschluss in einer „Grauzone“ bewegt. Keiner verbietet es offiziell und keiner erlaubt es offiziell. Wir müssen jedoch darauf hinweisen, dass bei Verwendung des Produktes die jeweils geltenden nationalen Rechtsvorschriften, die Anschlussbedingungen des Netzbetreibers und die daraus evtl. folgenden Beschränkungen zu beachten sind. Insbesondere ist der Anschluss mit dem Netzbetreiber abzustimmen und in einigen Ländern darf der Anschluss nur von einem Fachbetrieb für Elektroinstallationen vorgenommen werden." Splitten wir ihn doch mal auf: "Es wird ein ortsfester Anschluss gefordert." = Anschluss über "Stecker in Steckdose" nicht "zulässig". "Laut VDE-Normen hat zum Beispiel auch das Anschließen ...... durch einen eingetragenen Elektroinstallationsbetrieb zu erfolgen. Das bedeutet für das miniJOULE, dass sich der Anschluss in einer „Grauzone“ bewegt." Nun sind VDE Normen ja keine gesetzlichen Vorschriften. So lange nichts passiert, kräht kein Hahn. Wenn aber was passiert entscheidet der Richter.... "Wir müssen jedoch darauf hinweisen, dass bei Verwendung des Produktes die jeweils geltenden nationalen Rechtsvorschriften, die Anschlussbedingungen des Netzbetreibers und die daraus evtl. folgenden Beschränkungen zu beachten sind." Soll sich jeder seinen Reim selbst machen. "Insbesondere ist der Anschluss mit dem Netzbetreiber abzustimmen und in einigen Ländern darf der Anschluss nur von einem Fachbetrieb für Elektroinstallationen vorgenommen werden." In einigen Ländern?? unter der Rubrik "Deutschland"?? Also auch in Deutschland? Meines Wissens ja. Ich konnte übrigens keinen Stecker im Zubehör finden, den man einfach so in die Steckdose steckt, nur ein Anschlußpanel, welches ORTSFEST angebracht wird. Aber vielleicht habe ich doch was übersehen. Unabhängig jeglicher Kostenbetrachtung sagt selbst der Hersteller, dass wir uns in einer "Grauzone" befinden. Dies sollte man auch genau so deutlich sagen. Dann wiederum kann jeder selbst entscheiden, ob er will oder nicht. Was ich am meisten vermisse sind die vollständigen technischen Daten. Ab welcher PV-Eingangsleistung kommt überhaupt 230V Output. Meine SMA (und die zählt ja zu den Guten) schaltet unterhalb 30W einfach ab. Und nun doch nochmals zu Berechnung: 1kWp bestens installiert erbringt (Referenz Würzburg) ca. 1000kWh.Jahresertrag Eine 200Wp Anlage somit 200kWh Jahresertrag. Nun liegt sie ja mal flach auf dem Dach, was zwar im Juni-August gut ist aber davor und danach sehr schlecht. Laut Tabelle sind mind. 13% abzuziehen = 174kWh. Das wären bei 26Cent/kWh gesparten Strom (so denn auch immer genau welcher verbraucht wurde, wenn er da war) = 43,5€/Jahr. Und dies auch nur, wenn man mit dem WoMo bei schönem Wetter zu Hause bleibt. Gehen wir jetzt aber mal davon aus, dass man es 4 Wochen im Jahr nutzt (und dies wohl eher nicht im Winter) dann sind mind. nochmals 10% abzuziehen = 39€ Ich habe die Preisliste nicht wirklich verstanden und was man da jetzt genau alles braucht. Drum nehme ich mal die Aussage von elektrozeichner "Wir sprechen da bei 300 Watt von ca. 500 Euro für so etwas." Also 500€ / 39€ pro Jahr = 12,8 Jahre Dabei finde ich Rechnung noch geschmeichelt, da ich alle Wirkungsgrad-Verluste sogar unter den Teppich gekehrt habe, genau so wie evtl. Zinsen auf die 500€. Auch wird dieser Wechselrichter nicht ab dem ersten Watt eine Wandlung beginnen. Für langfristige Anlagen gibt es selbst im jetzigen Zinsloch noch 2,5%, was bei 500€ ja auch 12,50€ jährlich wären. Dann komme ich auf 18,8 Jahre ROI *). Und jetzt lieber elektrozeichner, ist auch nicht böse gemeint: Für mich sieht "Es rechnet sich" schon anders aus, von der rechtliche Grauzone mal ganz abgesehen. Wobei es mir nicht schlüssig gelungen ist, die tatsächlich benötigen Komponenten und Gesamtkosten des miniJoule zusammen zu rechnen. *) ROI = return of investment = Dauer, bis es Gewinn abwirft (habe es erklärt, da es wohl nicht jeder kennt)
Sag uns doch bitte welche Geräte ohne Zulassung da technisch in Frage kommen (absolut sichere Funktion natürlich vorausgesetzt). Einfach ein paar konkrete Beispiele mit Hersteller und Typenbezeichnung. Und vielleicht auch welche die man nachrüsten könnte (um rechtlich aus der Grauzone zu kommen). @raidy Der wesentliche Kostenfaktor für deine Berechnung ist ja der Wechselrichter. Und dazu gibt es bisher nur eine unegefähre Angabe von elektrotechnikzrenner. Wenn es da auch "günstigere" Geräte gibt sieht die Rechnung vielleicht schon günstiger aus. Werner
Ja, natürlich. Fall "legal, illegal, sch.....", dann ist man mit 219€ dabei --> Link (kenne das Teil nicht, will es nicht blind empfehlen) und schon sieht die Rechnung anders aus. Um es nochmals ganz deutlich zu sagen: Ich bin dafür, dass man jegliche Ressource nutzt, statt brach liegen lässt. Die Idee der Einspeisung finde ich ?y. Aber man muss es eben auch seriös durchrechnen. Oder man ist Idealist und schaut nicht auf die Kosten, sondern will eben den Strom auch nutzen. danke raidy
Bitteschön. Also ganz Mutige können es auch für 95€ + Versand riskieren Link zum eBay Artikel Empfehlen würde ich es aber nicht, so rein aus dem Bauch heraus gesagt. :lach: Aber die Kosten/Nutzenrechnung würde da wunderschön aussehen (falls das Ding so lange lebt).
Hallo Franz, --> Link hier werden sie geholfen! Dies ist ein empfehlenswertes Programm um Komponenten 'im Trockenen' zu testen. Viel Erfolg, mfG Paule2 Edit: Leider funktioniert der Link nicht komplett! Weiter geht's so: --> Anlagenplanung --> SMA OFF Grid Configurator --> PC Software
Na ja, auch deine Aussage sollte man besser klarstellen. Deine Aussage : "a-genau so habe ich das schon umgesetzt! Das es durchaus rentabel ist, habe ich schon vorgerechnet. Und das es nicht legal ist, ist so auch nicht richtig. Solange du den Strom selber verbrauchst ist es legal..." ist im letzten Teil auch nicht korrekt und müsste lauten: Solange du nicht in ein, von einem EVU belieferten, Hausnetz einspeist sondern den Strom in ein eigenständiges privates Netz einspeist und dort verbrauchst ist es legal. VDE-Vorschriften und die Anschlussvorschriften der EVUs haben rechtlichen Charakter! Andreas War die letzten Tag nicht online-aber nun: @klausevert: Achso-das habe ich wohl dann falsch gelesen. Ich dachte es ginge um eine Ausrichtung nach Norden. Und du meintest, er wohnt im Norden Deutschlands... @franz 99: Du hast 300 Wp auf deinem WoMo. Wofür dann ein WR mit 1 kW? @raidy: jep-klar muß das jeder selber entscheiden. Ich äußere ja hier auch nur meine Meinung und meine (langjährige) Erfahrung diesbezüglich. Nun zur genaueren Erklärung: Also: Module sind auf dem WoMo-Dach und laden über den Laderegler die Batterien (falls sie eben nicht ganz voll sein sollten). Sind diese nun voll, wird umgeschaltet auf den Einspeisewechselrichter (gibt Laderegler, die haben ein sog. Überschussmanagement bereits enthalten. Wenn nicht, dann gibt es sowas auch bereits für 20-30 Euro zum nachrüsten. In meinen WR ist sowas als Option auch bereits eingebaut). Der Einspeisewechselrichter hängt AC-seitig am Bordnetz. Und ist der Stecker für Landstrom gesteckt, speist er über diese Leitung ins Hausnetz ein. Also-wenn Batterien leer, funktioniert das wie gewohnt. Sind die Batterien voll, geht die Solarleistung in den Einspeisewechselrichter ins Stromnetz... Völlig primitiv und einfach. Und nachdem an dem Einspeisewechselrichter ein Stecker dran ist, braucht man da auch an keinerlei Netzspannung rumfummeln. Nun zu den techn. "Kleinigkeiten": Wie ja du selber schreibst, hätte auch bereits der Anschluß einer Leuchte durch eine Fachkraft zu erfolgen. Das entspricht den VDE-Richtlinien. (Demzufolge dürfte es in keinem Baumarkt eine "Elektroabteilung" geben :D ) Allerdings sind es eben Richtlinien und keine Gesetze. Und somit ist es für jeden Häuschenbesitzer völlig legitim, an seiner Elektroinstallation selber herumzuspielen-aber natürlich auch auf eigene Gefahr! Ich war 3 Jahre beim TÜV Süddeutschland als elektrotechnischer Sachverständiger beschäftigt und wir hatten dieses Thema immer wieder. Also ich weiß, wovon ich da rede... Die Gesetzeslage in D ist leider nun mal so. Zu deiner Aussage:"Ich konnte übrigens keinen Stecker im Zubehör finden, den man einfach so in die Steckdose steckt": --> Link Rubrik "Installationskabel" drittes von oben. Mehr sag ich dazu dann nicht mehr... :D Wie schon geschrieben: Wofür einen Elektriker? Und wie ich ja erwähnte (und ist auch genau so in den TAB's festgelegt), ist das einspeisen legitim, solange "keinerlei Rückwirkungen auf das öffentliche Netz zu erwarten sind" Alleine dadurch ist die legitimität gegeben, solange dieses eben eingehalten wird. Also keinerlei Rückspeisung ins ÖFFENTLICHE Netz (also über Hausübergabepunkt) und natürlich auch die Einhaltung der Normen bezgl. Oberwellen, Frequenz, Spannungserhöhung, etc... Nun-und ob das eben WR erfüllen oder nicht-davon hängt der legitimer Einsatz eben ab... Na was willst du schon groß techn. Daten verlangen in solchen Preisklassen, wie in den hier zum Teil abenteuerlichen links? Ich kenne deren Daten genauso wenig. Und wahrscheinlich wissen das sogar manche Hersteller nicht :-) Die Daten meiner WR kenne ich genauestens. So speisen die bereits ab 2 Watt ein und der europ. Wirkungsgrad liegt bei 97,6 % Und die wirtschafliche Berechnung lasse ich jetzt mal außen vor. Weil wenn ich dann noch anfange, Bankzinsen über 500 Euro auf den WR zu berechnen, dann führt das meiner Ansicht nach zu nichts... Dieser Rechnung zufolge dürften nur noch Firmen ein WoMo haben, deren Monteure diese dann excessiv nutzen um in eine positive Rentabilität zu kommen im Verhältnis zu Übernachtungskosten in Hotels oder Pensionen... Die benötigten Komponenten von Minijoule? siehe link oben... Du hast auch eine PV-Anlage auf deinem Wohnhaus. Ist es dir da gelungen, selbstständig alle Komponenten herauszusuchen? Hat es sich da für dich erschlossen, welche Komponenten der Gestelltechnik du da genau brauchst? Genau dafür gibt es ja auch wieder Fachfirmen, die genau sowas machen... (Auch gut so-sonst wäre ich ja arbeitslos :ja: ) Achja-ich habe mit diesen Minijouledingern gar nix zu tun. Ich habe eigene Komponenten. Allerdings kam ja von irgendjemandem der link dahin und so wollen wir eben dabei bleiben... @Wernermobil: Ich kann dir leider dazu keinerlei Infos geben! Ich kenne die WR anderer Hersteller nicht, da ich eigene habe. Ich kann nur-genauso wie du-deren Datenblätter durchschauen... Und preislich ist es genauso. Ich weiß was meine kosten-aber frag mich nicht, was andere so verlangen für ihre Dinger... Sorry-ich kann dir da auch nicht weiterhelfen! Nochmal @raidy: ja-die WR aus den links sind preislich echt top. Aber das war es dann auch schon. Also sollte ich mal jemanden wirklich abgrundtief hassen, dann verkaufe ich dem so ein Ding :lach: Mal schaun, was früher eintritt: Daß ihm das Teil abfackelt, er tot umfällt wenn er hinlangt oder die Bundesnetzagentur vor seiner Hütte steht :-) @andwein: So leider nicht ganz richtig. Wiederholung von oben: Und wie ich ja erwähnte (und ist auch genau so in den TAB's festgelegt), ist das einspeisen legitim, solange "keinerlei Rückwirkungen auf das öffentliche Netz zu erwarten sind" Alleine dadurch ist die legitimität gegeben, solange dieses eben eingehalten wird. Also keinerlei Rückspeisung ins ÖFFENTLICHE Netz (also über Hausübergabepunkt) und natürlich auch die Einhaltung der Normen bezgl. Oberwellen, Frequenz, Spannungserhöhung, etc... In ein "eigenes" Netz einspeisen funktioniert mit den erwähnten WR überhaupt nicht! Die würden nie angehen, da sie ja netzgeführt sind. Dafür wären dann die allen bekannten Inselwechselrichter da, die ja jeder durch die Gegend fährt... Richtig ist allerdings, daß im Streit- oder Fehlerfall entsprechend den VDE-Richtlinien und auch den TAB's der EVU's entschieden wird, wenn kein Nachweis erbracht werden kann, daß entweder der Fehler auch bei Einhaltung dieser Richtlinien entstanden wäre oder dieses gar nicht ursächlich war... Es freut mich, daß hier eine so umfangreiche Diskussion stattfindet! Auch von Leuten, die doch auch technisch etwas versierter sind... Es ist meiner Meinung nach so:seit dem 1.1.12 ist die neue VDE in Kraft.Laut mini joule würden sie sogar die Anwaltskosten übernehmen!? Es ist schon absurt was hier in Germany wieder getrieben wird.Ist der Strom in anderen Eu Ländern anders? Warum wird eine NA Box benötigt,wenn der Wechselrichter sich selbst abschaltet? Ich gehe davon aus, das man mit allen Mitteln versuchen möchte, die Energiewende aus den Köpfen zu schlagen.Jetzt wo Solar billiger ist wie Bezugsstrom, bekommen die großen Angst.Es gibt einen Modulwechselrichter nach Vorschrift --> Link Es ist aber krank.Das Chinateil würde ich nicht nehmen.Dazu habe ich schon das eine oder andere gelesen.Ich bin sogar der Meinung das wir bald eine Konstellation haben, die den Leuten das Blut gefrieren läßt.Wenn der Eigenverbrauch weiter so nachgefragt wird, werden die Energieversorger Strompakete verkaufen.Wehe dem der die Energiewende privat finanziert hat.(Eigenverbrauch über Back Up) Na das Teil von dem link schaut doch ganz gut aus... Qualität dürfte passen, die Daten könnten noch ein bischen besser sein. Und den Preis-da darf ich ja nix sagen dazu (sonst heißt es wieder, ich will ja hier nur mein Zeug verkaufen :D ) Was sonnentau's Einstellung bezügl. der politischen "Verhinderungspolitik" betrifft, gehe ich absolut mit ihm Konform! Langsam sehen die EVU's ihre Felle davonschwimmen. Gerade wenn ich mir die Preise anschau, für was ich ab Januar Module kaufen kann! Da wird man ja praktisch schon gezwungen, eine PV-Anlage zu bauen um sich den Wucherpreisen unserer Mafiaähnlich Strukturierten Stromanbieter zu entziehen... elektrotechnikzrenner, zumindest was den politische Teil betrifft, sind wir wohl einer Meinung. der Staat wird es nicht zulassen, dass wir autark Strom erzeugen. Ab einer kritischen Menge X wir er intervenieren und neue Gesetze erlassen. Bei uns in der Nähe (5km) in einem Neubaugebiet haben sich 10 Häuser zusammengeschlossen und ein Gas-BHKW installiert. Im Winter rechnet es sich total gut, das auch die Wärme zu 100% verwendet werden kann und der Strom als "Abfallprodukt" nebenher erzeugt wird. Die Abschlussprüfung und Genehmigung ist immer noch nicht durch. Die Stadt (eigentlich im Hintergrund die EnBW) wirft denen eine Knüppel nach dem anderen zwischen die Füße. Seit 3 Monaten haben sie es jetzt einfach hochgefahren und lassen es drauf ankommen. Die Stadt hat mit Stilllegung via einstweiliger Verfügung gedroht. Ja, die Großen fangen an sich zu wehren. @elektrotechnikzrenner, ich habe dich ja nach WR gefragt, warum bietest du mir nicht einfach mal das an was du hast. Dann kann ich mal mit den anderen vergleichen und die Kosten abschätzen die mir entstehen. Und zu den 1kW,vielleicht will ich ja noch ein paar Module an anderer Stelle aufbauen.
Da kann man schon bald verrückt werden.Am Anfang haben sie gedacht :Gebt den grünen Spinnern ihre Module.Nach dem aber die Leute sich daran beteiligen und es zu einer großen Gefahr wird werden Gesetze durchgeboxt,das man sich fragt: für wie dumm halten die einen.Ich hoffe ,das die Masse mal aufwacht und sich nicht mit Brot und Spiele ablenken läßt!!!
Kein Problem. Welche Module mit welcher Leistung und Nennspannung hast du? Hat dein Laderegler Überschußmanagement (Typ?) Haben alle Module die gleiche Ausrichtung? (Ich frag das nur, weil wenn die Module unterschiedliche Ausrichtung haben, gibt es sog. Missmatch-Verluste. Sollte es so sein, dann bräuchtest du einen WR mit mehreren Mpp-Trackern.) Welches Zubehör möchtest du? (Strom-Spannungsanzeige DC-seitig, Zähler AC-seitig, etc.) ich habe 18V Module und keine Verschattung. Regler ist Votronic MPP mit AES Ausgang. Ein günstiges Gerät reicht mir.
Also: Alle Module sind vom genau gleichen Typ (bei 18 V wohl 36-zellige-auch die Erweiterung bis 1000 Wp), haben die selbe Ausrichtung und sind verschattungsfrei. Somit reicht 1 Mpp-Tracker. Wegen dem AES-Ausgang muß ich erst mit Votronic Kontakt aufnehmen, wie dessen Ein- und Abschaltkriterien sind. P.S: 18V-Module auf einem Mpp-Laderegler bringt nicht wirklich Vorteile. Besser wäre, du würdest 2 in Reihe schalten und dann auf den Laderegler gehen. Hättest einen höheren Wirkungsgrad... Klar-bräuchtest dann natürlich 2,4,6,8,etc. Module jeweils.
das ist mir schon klar aber ich hab den nu mal. Ich dachte ich schraub das Kabel am Votronic los und am 230V WS von dir einfach neu an oder liege ich da falsch?
Ja-klar. Den Laderegler kannst du ja auch weiter verwenden. Auch wenn du immer 2 Module in Reihe schalten würdest. War ja nur ein Tipp für deine bestehende Ladegeschichte... Klar-hast du jetzt gerade 3 oder 5 Module funktioniert das nicht. Dem WR ist das völlig egal. Der hat seine(n) eigenen MPP-Regler drin. Und ob 18V oder 36V macht gerade mal einen Wirkungsgradunterschied von ca. 1 % aus. Ja-wenn du nur hergehst und deine Module vom Laderegler abklemmst und am WR anklemmst, dann benötigst du auch kein Überschussmanagement oder irgendwas. Aber willst du das wirklich so machen? "Ui-meine Batterien sind jetzt voll. Jetzt hole ich meinen Schraubenzieher, klemme meinen Laderegler ab und schließ die Module am WR an" Sowas sollte vollautomatisch laufen um auch möglichst effektiv zu sein (finde ich zumindest) Aber mir soll es recht sein-brauch ich mich mit dem Überschussmanagement von Votronic nicht abtun. Bin ab 06.01. wieder daheim und da kann ich das dann durchkalkulieren und schick dir ein Angebot. danke |
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