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Womo Solarstrom ins Hausnetz einspeisen 1, 2, 3


elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 11:30:30

bernhardm hat geschrieben:
Eigenverbrauch im Sinne des EEG ist nicht, wenn Du am Jahresende mit Deinem Haus weniger Strom verbraucht hast, als Deine Solaranlage erzeugt hat, sondern wenn Du den von Dir erzeugten Solarstrom direkt - ohne daß er durch den Einspeiszähler gelaufen ist selbst verbraucht hast. Das ist ein riesen Unterschied. Bei mir würden sich nichtmal die höheren Kosten für die aufwändigeren Zähler gegenüber einer Volleinspeisung rechnen weil ich den meißten Strom am Abend und in der Nacht verbrauche.


Ja-stimme ich dir zu: Im Sinne des EEG ist das so, wie von dir beschrieben nicht. Aber im Sinne des Verbrauchers durchaus eine "schöne Lösung"

Aber daß die Kosten für Eigenverbrauch immens höher wären stimmt so nicht-schon gar nicht, wenn du noch einen Zählerplatz frei hast im Zählerschrank. Dann wäre es von den Montagekosten her sogar günstiger :-)
Gut-du hast eine zusätzliche Zählermiete. Die beträgt bei EON im Moment 12 Euro im Jahr. Ob die das rausreißen?

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elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 11:52:51

tweiner hat geschrieben:Hi,
also - technisch wird es immer irgendwie funktionieren. Die Frage ist das Kosten- / Nutzen- Verhältnis, und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen!
Die werden eingehalten

Zu deiner Vorstellung: Eine Einspeisung über einen "220V Schukostecker oder Eurostecker" ist technisch nicht erlaubt da bei Steckern die stromführenden Kontakte berührt werden können.
Die Kontakte kann ich bei jedem Gerät berühren und ob das ein WR nach Norm ist oder ein Wasserkocher macht keinen Unterschied. Bei keinem von beiden kann ein Potential anliegen!

Wenn du mit Schuko einspeist wird der FI in deinem Haus mit Zuschaltung des WOMO-Wechselrichter (hoffentlich) sofort auslösen da die angeschlossene Fremdstromquelle ein anderes Potential liefert.
Hää? Mit verlaub: techn. Unsinn! Der FI löst da nicht aus-warum sollte er?

Da die Einspeisung mit einem Stecker nicht zulässig ist, spare ich mir die Suche nach einem Verbot.
Sie ist zulässig und es wird in vielen europ. Ländern genau so praktiziert!

Eine Versicherung schaut übrigens nicht ob etwas verboten ist, dafür gibt es die Fahrlässigkeit oder grobe Fahrlässigkeit.
ABER: am liebsten zahlt sie nicht ...
Ja-das würden die immer gerne-nicht zahlen-aus welchem Grund auch immer. Aber sicher nicht aus dem Grund

Technisch im Haus:
Einspeisen kannst du nur zwischen dem Zähler und FI (=Fehlerstromschalter) bzw. Sicherungen.
Wer sagt das? Wäre mir neu...
Damit ist eine Vollabschaltung deiner Hausverteilung (auch durch den FI) möglich. Eine Freischaltung der "Solareinspeisung" muss ebenfalls möglich sein.
Nach geltender Vorschrift: Erst bei Anlagen über 30 kW. Unter 30 kW reicht eine autom. Abschaltung im WR. Ist in jeder Hausanlage so drin.
Erforderlich ist die Einspeisung durch einen passenden synchronisierenden (Gebäude-) Wechselrichter (Zulassung durch die Stromanbieter, Anschaltung, und / oder Abnahme durch einen vom Stromanbieter zugelassenen Elektriker (der muss dafür Unterschreiben!)).
Rechtlich absolut richtig! Aber zu schnell fahren darf man ja auch nicht :-)
Überlege einmal - sollte eine Freischaltung nicht vorhanden / oder möglich sein: der Elektriker fängt bei Wartungsarbeiten in deinem Haus kurzzeitig an zu leuchten, das bekommt ihm nicht besonders gut ;-)
Zum x-ten Mal: Nein-das tut er nicht, wenn der WR der Norm entspricht!

Womo:
Damit bleibt dir nur die direkte Versorgung des Wandlers von deinen Panels, alles bereits eingebaute wie Solarregler usw. wird nicht benötigt, da bereits im Gebäude-Wechselrichter vorhanden. Entweder als Gleichstrom in dein Haus zum Wandler, oder als synchrone 220V an einen Übergabepunkt in deinem Haus (wenn der unterschreibende Elektriker das mitmacht).
By the way: bei Idealo nach einem günstigen Wechselrichter geschaut (>~500€, >25kg), bei Einbau im Womo erfolgt der Anschluss in den 220V Zweig, damit werden die Batterien immer über "Landstrom" geladen. Ob das vom Wirkungsgrad besser ist? ich möchte es bezweifeln.
Alternativ natürlich sowohl die 12Volt Lade-Technik, mit Umschalter, für die Bordstromversorgung und den Gebäudewechselrichter ins Auto.
.... wenn die Zuladung reicht.
Ich schätze einmal das du nicht unter 1000,00€ bleibst.
Aufwendig, aber so könnte es gehen ;-)

direkte Versorgung von den Modulen wird selten funktionieren, da die "Standart-Wechselrichter" erst bei Spannungen um 200 V (je nach Modell auch bis 800V) überhaupt das arbeiten anfangen. Deshalb schaltet man bei Hausanlagen oft 10-25 Module in Reihe. Ein sog. "String". Auf dem WoMo wohl so nicht möglich :-)
25 kg für so nen WR? Warst du da auf einer Museumsseite? :D Meine mit 500 W wiegen keinel 5 kg...
Keine Ahnung, was du da jetzt mit der 12V-Ladetechnik und Umschalter und dem ganzen gedöhns machen willst. Aber nichts davon ist notwendig für den Betrieb eines solchen WR


gruß
Thomas

Neulich wurden bei uns im Haus Rolladenmotore eingebaut. Der Monteur hat mit fliegender Leitung die Motore getestet und eingestellt - der elektrischer Anschluss musste vom Elektriker ausgeführt werden, gekonnt hätte das auch der Monteur - aber wenn etwas passiert haftet sein Versicherung nicht.
Das ist absolut richtig. Der Monteur darf es nicht. Oder besser: Er dürfte schon-nur er wäre haftbar für das, was er da zusammenbastelt. Also macht er das nicht... Aber rechtlich gesehen hätte er das nicht mal mit seinen fliegenden Leitungen ausprobieren dürfen, da er sich ja einen Stecker an das Kabel montieren mußte um das zu testen. Bereits hier hätte etwas passieren können! DU selber darfst es z.B schon! Ist dein Haus-wer soll es dir verbieten! Klar-baust du dann murks, kannst du rechtlich genauso belangt werden (wenn Fahrlässigkeit ins Spiel kommt)

bernhardm am 14 Dez 2012 11:56:43

Ich weiß jetzt nimmer genau wiso - aber bei mir war Eigenverbrauch aufwändiger in der Installation als Direkteinspeisung. Dazu noch die Situation, daß ich als Single (damals) tagsüber beim Arbeiten war und nur der Kühlschrank Strom verbrauchte. Im Urlaub und am Wochenende war ich auch kaum zu Hause. Ich hätte nicht einmal 12Eur Zählermiete im Jahr amortisieren können - dazu der Zusatzaufwand mit dem Versteuern des selbst verbrauchten Stromes. Bei mir ist allerdings nicht Eon sondern ENBW der Netzbetreiber. Ich hab es letztendlich komplett gelassen, weil alle Handwerker bei denen ich ein Angebot machen lassen habe entweder völlig utoptische Preisvorstellungen hatten (um 3.000Eur netto je kWP als gängige Marktpreise bei 2.400 Brutto lagen) oder utopische Zahlungsbedingungen (100% bei Eintreffen der Module beim Handwerker).

OK - hier eigentlich schon sehr OT. Die Anbindung des eigenen WoMo nach den Regeln der Netzbetreiber ist unwirtschaftlich. Daher gibt es nur wenige realistische wirtschaftliche Möglichkeiten die Solaranlage des WoMo besser zu nutzen:

1. Illegal einspeisen und den Zähler rückwärts drehen
2. Verbraucher ins WoMo verlagern (z.B. alle im Haushalt eingesetzten Akkus dort laden, eventuell Kühlschrank, Kühltruhe oder sonstige Verbraucher mit einer Umschaltung ausgestattet zeitweise am Solarstrom des WoMo betreiben

Bei 1. sollte man sich tunlichst an das 11. Gebot halten. Ansonsten war es extrem unwirtschaftlich. Die Sache mit der Abschaltung des Netzes und dem weiteren Anliegen der Spannung durch den Wechselrichter für die EInspeisung wird übrigens überbewertet. Die Dinger brauchen das Netz als Taktgeber - sobald das weg ist können die nimmer.

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viking92 am 14 Dez 2012 11:59:17

Ein Aufriss hier wegen max. 320 Wp!!! :?

Ich würde im Sommer z.b. `nen Springbrunnen damit laufen lassen & mich daran erfreuen.

elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 12:21:00

@bernhardm:
Nun-zu den Preisen kann und möchte ich nichts sagen, weil ich die Bedingungen nicht kenne, die vor Ort bei dir vorherrschen.
Die "utopischen Zahlungsbedingungen" sind in der Branche üblich. Geht leider oft nicht anders, weil kein Elektriker das Kapital hat, 10 Anlagen vorzufinanzieren. Und mit "Zahlung bei Lieferung" warst du sogar noch gut beraten. Die meisten arbeiten hier oft nur mit Vorkasse, weil leider auch viele Lieferanten und Hersteller so arbeiten. Weil auch die können sich das nicht leisten, vorzufinanzieren...

Nach den Vorschriften der Netzbetreiber vom WoMo einzuspreisen ist tatsächlich unwirtschaftlich (außer du hast bereits eine PV-Anlage auf deinem Hausdach. Hier wäre das durchaus wirtschaftlich, da du ja schon das ganze Elektro-und Zählergedöhns hast)

@viking92:
320 Wp ergibt übers Jahr ca. 300 kWh (wenn dein Womo brav in der Sonne steht und kein Verbrauch im WoMo ist)
Also 300 kWh haben oder nicht haben macht bei 25 ct/kWh auch 75 Euro im Jahr die man "sparen" kann...
Und die Anlage ist ja sowieso auf dem WoMo-Dach. Also warum dann nicht auch voll ausnutzen?

elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 12:36:46

So machen das z.B andere in anderen Ländern:

--> Link

Das wäre z.B einer, der sogar mit Zusatzschaltung in D zulässig wäre...

Und zum Thema "Stecker am WR":

--> Link

thomas56 am 14 Dez 2012 12:37:19

genau, wer den Pfennig nicht ehrt...................

viking92 am 14 Dez 2012 12:38:50

@ e-renner:
Stimmt schon, im Grunde ist es richtig. :wink:
Du kommst günstig an die benötigten Komponenten ran....kannst es installieren usw.
Nur als Otto-Normalo denke ich mal, das es nicht nur zu aufwendig , sondern auch kostenmässig in keinem Rahmen steht.
Selbst ich habe mich nicht weiter dran versucht.


elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 13:19:35

viking92 hat geschrieben:@ e-renner:
Stimmt schon, im Grunde ist es richtig. :wink:
Du kommst günstig an die benötigten Komponenten ran....kannst es installieren usw.
Nur als Otto-Normalo denke ich mal, das es nicht nur zu aufwendig , sondern auch kostenmässig in keinem Rahmen steht.
Selbst ich habe mich nicht weiter dran versucht.



Nun-um es mit bernhardm's Worten auszudrücken:
Wenn du es nach dem "11. Gebot" :D anschließen möchtest, dann kommst du auf ca. 500 Euro für den WR. Der ist auch den deutschen Normen und Vorschriften entsprechend! Rechtlich sicher bedenklich. Aber bleiben wir doch mal auf dem Teppich:
Wir speisen hier keine MW illegal ins Netz, sondern ne Anlage mit 300 oder 400 Wp. Und alle heilige Eiszeit passiert es dann tatsächlich, daß wirklich mal "selbst produzierter Strom" das öffentliche Netz erreichen würde...
Achja-wer zuhause einen Heizlüfter ins Bad fest hinschraubt ist auch bereits (theoretisch) verpflichtet, diesen dem EVU anzumelden! Trotzdem machen es viele, melden es nicht an und interessiert auch keinen... Nur soviel dazu...

Meine persönliche Meinung dazu:
Es ist typisch Deutsch. Man hält sich an Gesetze-egal wie unsinnig sie sein mögen...
Ich war schon viel in der Welt unterwegs, aber ich keine kein Land, das so von gesetzestreuen Schissern überzogen ist wie Deutschland.
Und der Irrwitz dabei ist: Bei Dingen, die oft leicht aufzudecken sind-da wird dann gemogelt und geschummelt was geht (z.B. bei der Steuererklärung. Da ist eh jede 2. falsch-ob jetzt aus Unwissenheit oder Vorsatz), aber bei Dingen, die man recht einfach machen kann ohne daß sie jemals ans Licht kommen würden, wird der gesetzestreue Staatsbürger raushängen lassen...

Wäre das ein Forum aus irgend einem anderen europäischen (oder außeräuropäischem) Land, gäbe es diese Diskussion gar nicht. Höchstens, wie man sie techn. am besten umsetzt... :mrgreen:

Und wenn man mal etwas darüber nachdenkt, warum gerade in D das mit den kleinen WR nicht geht und in anderen Ländern schon, dann kommt man auch schnell dahinter:
Würde jeder sich so ne kleine Anlage aufs Hausdach machen, dann würden die Energieversorger recht schnell ihre Machthoheit verlieren. Das gilt es natürlich zu vermeiden! :ja:
Man bräuchte da auch kein EEG dafür. Aber das geht auch nicht. Wäre ja das erste Mal in D, daß man etwas nicht in irgendwelchen Statuten bin ins kleinste festhält (um Jahre später zu merken, was man da für nen Bockmist gebaut hat!)
Auch das EEG ist wieder ein gutes Mittel, die Schere zwischen Arm und Reich weiter zu öffnen. Ob das unseren Politikern bewußt war? Oder vielleicht sogar gewollt?
Ich bau seit 15 Jahren PV-Anlagen. Und was ich in der Zeit alles gelesen, gehört, erfahren und gesehen habe, ist doch recht umfangreich. Gerade wenn man tiefer in der Materie drin steckt und viele Hintergründe (auch politische) mitbekommt...

Ich persönlich finde es eine Sünde, daß umweltfreundlich produzierter Strom (wie vom WoMo) nicht einfach benutzt werden darf sondern einfach im nichts verpufft...

Lancelot am 14 Dez 2012 13:30:50

(besser war die Änderung ... :? )

elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 13:48:45

Lancelot hat geschrieben:(besser war die Änderung ... :? )



welche Änderung?

bernhardm am 14 Dez 2012 14:31:02

elektrotechnikzrenner hat geschrieben:@bernhardm:
Nun-zu den Preisen kann und möchte ich nichts sagen, weil ich die Bedingungen nicht kenne, die vor Ort bei dir vorherrschen.
Die "utopischen Zahlungsbedingungen" sind in der Branche üblich. Geht leider oft nicht anders, weil kein Elektriker das Kapital hat, 10 Anlagen vorzufinanzieren. Und mit "Zahlung bei Lieferung" warst du sogar noch gut beraten. Die meisten arbeiten hier oft nur mit Vorkasse, weil leider auch viele Lieferanten und Hersteller so arbeiten. Weil auch die können sich das nicht leisten, vorzufinanzieren...

Nun - im Schwäbischen sind viele Firmen die PV Anlagen installieren der Meinung, den kompletten Gewinn den die Anlage theoretisch jemals erwirtschaften kann abgreifen zu können. Hat damals vermutlich auch oft geklappt. Ich hatte auch Angebote bei denen ich z.B. ein paar Prozent Anzahlung, Module bei Lieferung derselben auf die Baustelle und den Rest nach Endabnahme hätte bezahlen sollen. Mindestens 10% braucht man heute leider heute oft als Druckmittel. Auf der anderen Seite stehen dann natürlich Handwerker die wegen irgendwelcher an den Haaren herbeigezogener Mängel diese 10% wirtschaftlich sinnlos einklagen müssen :( trotzdem möchte ich ein gewisses Druckmittel haben und würde niemals nennenswerte Summen vorab bezahlen, wenn nicht eine Absicherung (Bankbürgschaft, Treuhänder, Material zu mir geliefert usw.) vorhanden ist. Nutzt mir ja nix wenn ich bezahle, und der Lieferant nicht liefert weil der Handwerker noch zu viele Rechnungen offen hat. Traurig aber wahr - Handwerkern bricht heute oft nicht der Mangel an Arbeit oder schlechte Erträge, sondern zu viele Zahlungsverzüge das Genick.

Ich hatte schonmal drüber nachgedacht, im Haus stellenweise zwei Netze zu installieren - eines welches mit einer Insellösung betrieben wird (da könnte man auch das Wohnmobil ohne all zu große Auflagen integrieren) und eines welches am normalen Stromnetz hängt. Staplerakku + Wechselrichter und eine intelligente "Notlademöglichkeit" die aus günstigerem Nachtstrom den Akku läd bevor der Kühlschrank am Akkunetz ausfällt. Oder doch lieber mit einer Ausfallumschaltung für den Kühlschrank?

Zukünftig wird vermutlich dank intelligenter Zähler und wegfallender Grundlastkraftwerke der Strompreis immer stärker zeitabhängig variieren (z.B. Tagsüber bei Sonnenschein dank Überangebot billig und nachts bei Windstille teuer). Da könnte man vermutlich auch einiges an Geld sparen, wenn man ein kleinere und damit finanziell überschaubare Insellösung mit dem Netz verheiratet. Regelmässige schwächere Verbraucher (Kühlschrank, Licht usw.) werden aus der Inselanlage betrieben, und nur wenn der eigene Solarstrom nicht ausreicht wird aus möglichst billigem Netzstrom der Akku voll gepumpt. Große Verbraucher (z.B. Waschmaschine, Boiler usw. werden zu möglichst billigen Zeiten direkt am Netz betrieben). Akkus sind nicht gerade billig - allerdings sind gebrauchte Stapler Akkus nicht all zu teuer (und auch als Schrott noch einiges wert). In eine solche Lösung könnte man natürlich auch ein WoMo gut integrieren. Schließlich brauhe ich zu Hause ja auch weniger Strom, wenn ich mit dem WoMo unterwegs bin.

Man könnte auch einen leeren Akku auf dem täglichen Weg zur Arbeit im Auto aufladen (mal sehen wie lange es noch dauert, bis sich "Stromdiebstahl" dank und mit billigem Akku am Arbeitsplatz lohnt. Klingt zwar noch pervers - gibt aber genug Leute, die selbst ihr Klopapier am Arbeitsplatz klauen.

Oh mann bin ich jetzt OT

Und die Sache mit der Regelkonformität... viele Leute haben wenig Ahnung von der Materie und sind daher wegen der Gefahr im Schadenfall ohne Versicherungsschutz da zu stehen wenn das mühsam ersparte Häusschen abgebrannt ist eher vorsichtig und versuchen sich an die Spielregeln zu halten. Und mal ehrlich - bau mal Elektronik oder Elektrogeräte die nicht durch Bauteilfehler einen Brand auslösen können. Auch nicht durch Verschleiß oder nicht vorhandene Wartung oder oder oder und auch nicht bei einem Blitzeinschlag.

chrisk am 14 Dez 2012 14:51:32

thomas56 hat geschrieben:genau, wer den Pfennig nicht ehrt...................


.............. ist in unserer Zeit (Cent) trotzdem verkehrt :wink:

elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 15:06:15

@bernhardm:

Nun-gerade in der PV-Branche gibt es genug schwarze Schafe. Aber leider auch genug bei den Kunden.
Letztes Jahr hat mich ein Kunde um 80000 Euro geprellt.
Hätte ich nur Vorkasse gemacht...

Aber zu deiner Geschichte:
Nun-grundsätzlich gibt es 2 Arten von Anlagen mit Selbstverbrauch.
Die eine, die ähnlich einer USV funktioniert und auch bei Netzausfall somit verfügbar bleibt. Hier ist das Strommanagement bereits vorgesehen (ist von den EVU's bereits in Planung, zu verschiedenen Tageszeiten den Strom zu verschiedenen Preisen anzubieten)
Die anderen brauchen immer das Netz für höheren Strombedarf, aber auch für Strommanagement nachrüstbar.
Welche Lösung für einen die beste ist, muß man immer mit dem Kunden erarbeiten...

Nun-wenn du dich eh schon dafür interessierst, warum machst du es dann nicht gleich vernünftig und kombinierst deine Hausanlage nicht gleich sinnvoll mit deinem WoMo?
Hier gibt es auch verschiedenen Möglichkeiten, die Sinn machen. Und vor allem hat eine solche Anlage einen doppelten Sinn: Unterwegs immer genug Strom dabei und daheim höheren Selbstverbrauch...

Staplerbatterieen sind denkbar ungeeignet. Also die würde ich wirklich bloß nehmen, wenn sie mir einer schenken würde.

Naja-klar-von außen betrachtet hast du natürlich recht, daß die Leute vielleicht eher Angst um ihr Häuschen haben als ob das jetzt so ganz legal ist was sie machen.
Aber dann verstehe ich sie wieder nicht, wenn sie dann im Baumarkt taiwanesische 3-fach-Steckdosen mit gefälschtem TÜV-Zeichen kaufen, die aus technischer Sicht nichts anderes sind als Ausschuß! Da ist Geiz auf einmal wieder Geil? Da spielt es dann auf einmal ne Rolle? Da wird dann lieber eine vorne aus der Schrottkiste genommen für 3,99 als ne Brennenstuhl (o.ä.) für 5,99? Also da steckt mehr potential dahinter sein Häuschen "warm zu sanieren".
Oder der "günstige" Wechselrichter aus Taiwan fürs WoMo als gleich was "'gscheids"?
Also sorry-ich hab die WR damals selber aufgebaut und hatte in den 15 Jahren gerade mal 2 Ausfälle. Einer davon war Überspannung durch Blitzeinwirkung und beim anderen war der Ventilator kaputt. Aber gebrannt hat da keiner davon :-)

Lancelot am 14 Dez 2012 15:25:06

elektrotechnikzrenner hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:(besser war die Änderung ... :? )


welche Änderung?


Du hast Deinen Text abgeändert ( "Dein Kunde in der Wartung ... ") .. und ich meinen ...

elektrotechnikzrenner am 14 Dez 2012 16:13:13

@lanzelot:

ähh-ja-eigentlich schon!
Hab jetzt selber nochmal nachlesen müssen.
Keine Ahnung, was da passiert ist.
Hatte es geändert und reingestellt-warum jetzt wieder der alte post drin ist-komisch...

Vielleicht hat es ein Mod. zurückgesetzt?

franz_99 am 14 Dez 2012 17:22:03

also was lernen wir hier, wir brauchen einen passenden Wechselrichter für die tägliche Grundlast im Haus und die drei Wörter mit ..egal

WernerMobil am 15 Dez 2012 12:15:08

Ich danke euch allen für die vielen Ideen und Informationen.
Eine Einspeisung ins Hausnetz wäre also machbar aber rechtlich zumindest fragwürdig.
Ich bin sonst zwar nicht so zimperlich aber da ich die Risiken nicht wirklich abschätzen kann ist mir das Eisen zu heiß.
Dann werde ich versuchen den Stromertrag aus dem Womo über den WR des Fahrzeuges direkt zu nutzen.
Ich denke den Strom für den Rasenmäher oder die Umwälzpumpe der Solarheizung im Planschbecken kann ich da ganz gut abzweigen.
Bringt zwar finanziell nicht viel, aber ob ich das Kabel hier einstöpsel oder im Womo macht auch keinen großen Unterschied.

Als nächstes werde ich mich dann wohl mal mit eine richtigen Photovoltaikanlage für das Haus befassen.
Falls ich bald PN verschicken darf werde ich mir erlauben eletrotechnikzrenner mal privat anzusprechen.

Werner

singlefreiheit am 15 Dez 2012 12:42:41

In unserem Stromverbundnetz schwankt die Netzfrequenz um 50 Hz herum.
Die Netzfrequenz hängt vom Verhältnis erzeugter zu abgenommener Energie ab und kann hier verfolgt werden:
--> Link
Wenn mehr Energie angeboten als abgenommen wird, so steigt die Frequenz.
Steigt die Frequenz über 50,2 Hz, so dürfen z.B. Photovoltaikanlagen nicht mehr einspeisen.
Wenn die sich alle plötzlich und gleichzeitig vom Netz trennen, kann dies zum Zusammenbrechen des Stromnetzes führen:
--> Link
Damit das nicht passiert, müssen allein in Deutschland in den nächsten Monaten über 300000 Wechselrichter umgerüstet werden.

Warum baut man keine Verbraucher, die sich beim Überschreiten einer bestimmten Frequenz einschalten?
Dies könnten z.B. Heizstäbe in Heizkesseln sein.
Die würden dann überschüssigen Strom verbrauchen, der dann wesentlich billiger angeboten werden müsste.
Technisch liesse sich das einfach lösen:
Ein Vorschaltgerät misst ständig die Netzfrequenz und schaltet beim Überschreiten von 50.xx Hz den Heizstab ein und erfasst die dadurch verbrauchte Energiemenge.
Die so verbrauchte Energie könnte deutlich billiger abgerechnet werden wie die Energie, die zu Zeiten knappen Stromes verbraucht wird.
Die Solar- und Windenergieanlagen können so am Netz bleiben und der Öl/Gasverbrauch sinkt entsprechend um die so entnommene Energiemenge.
Ebenso könnte man Tiefkühltruhen bevorzugt dann einschalten, wenn ein Überangebot an Strom vorhanden ist. Durch deren lange thermische Zeitkonstante brauchen die dann in Zeiten knapper Energie nicht mehr kühlen.

Das ist doch ein gescheiter Vorschlag, oder?
Leider ist zu vermuten, dass unsere Öl-Gas-Strommafia sowas verhindern wird.
Es wird immer die Lösung angestrebt, die die Gewinne der Energiekonzerne maximiert und nicht die, die gesellschaftlich optimal wäre.

elektrotechnikzrenner am 15 Dez 2012 15:45:30

@singlefreiheit:

Ideen gibt es viele. Aber leider wird das unterbunden von unserer Industrie und deren Schoßhündchen (nennen wir sie einfach mal Politiker :D ). Alles was Gewinne schmälert wird abgewürgt, verschleiert, schlecht geredet (von Unternehmerseite aus gesehen auch absolut verständlich. Und unser Staat denkt da genauso unternehmerisch, wenn es um Steuereinnahmen geht)
Als Beispiel:
90 Prozent aller Patente die Techniken zur Treibstoffeinsparung beim KFZ beinhalten werden von Automobilkonzernen oder Mineralölkonzernen gehalten. Aber nicht um die auf den Markt zu bringen, sondern um sie eben nicht auf den Markt zu bringen!
Schau dir doch das mit den Elektroautos an. Glaubst du wirklich, daß die deutschen Konzerne zu blöd dafür sind? Nein-die wollen nur nicht-nach Absprache mit unserer lieben Politik! Solche Autos mit E-Antrieb wurden schon recht erfolgreich von Studenten zusammengebaut-also das ist kein Hexenwerk!
Aber wäre ja auch zu blöd, wenn jeder seine Batterie daheim mit seinen eigenen Solarzellen auflädt. Da kann man ja dann keine Mineralölsteuer mehr verlangen!

Es gäbe ein recht einfaches Konzept, mit dem viele Probleme auf einmal gelöst werden könnten.
Aber das wollen "die da oben" gar nicht!

Es werden nur noch Elektroautos produziert und verkauft. PKW mit Verbrennungsmotor werden nicht mehr produziert.
Die Tankstellen verkaufen keinen Treibstoff mehr sondern Energie. Du fährst mit deinem Auto hin-dein leerer Akku wird vollautomatisch rausgezogen und ein voller reingeschoben (soviel zu der Endlosen Diskussion "das geht alles nicht, weil man mit so ner Batterie ja nur 200 km fahren kann"). Auch werden überall Stromsteckdosen zur Verfügung gestellt-an jeder Parkuhr ist eine dran. Gleichzeitig werden diese ganzen Batterien aus den KFZ zur Netzstabilisierung genommen. Heißt: Bei Sonnenschein wo ein Überangebot an solarer Energie (äquivalent Windkraft) vorhanden ist, wird der Strom über Schnelladung in leere KFZ-Batterien eingelagert. Bei erhöhtem Verbrauch in Spitzenlastzeiten wird diese genauso wieder entnommen...

z.B.:
Am Morgen steht man auf und steigt in sein Elektroauto ein um zur Arbeit zu fahren. Der Akku ist voll.
In der Arbeit ist er halb leer und man steckt ihn an. Der akku wird nun bis Mittags wieder aufgeladen. Mittags kommen Spitzenlasten (durch das Kochen-jeder schaltet seinen Herd ein). Hier wird dieser Strommangel durch die Batterie wieder ausgeglichen. Nachmittags scheint die Sonne und die Batterie im Auto wird wieder vollgeladen..
Man fährt von der Arbeit heim-die Batterie ist wieder halb leer.
Nachdem abends viel Energie benötigt wird, wird die Batterie des Autos sogar weiter entladen. Nachts wird wenig verbraucht-die Batterieen werden wieder vollgeladen für den nächsten Tag...

Auch wäre zudem noch möglich, viele Haushaltsgeräte mit zu integrieren.
Sogar einen selbstlernenden Algorythmus könnte man integrieren...
Sowas nennt man intelligentes Strommanagement und ist vom techn. bereits heute eigentlich ohne Probleme möglich!

Aber das alles will ja "keiner", weil hier keine Abhängigkeit gegenüber Konzernen oder unserem Staat bestehen würde.
Und das gilt es natürlich tunlichst zu vermeiden!
Sieht man ja jetzt mit der Strompreiserhöhung. Würde jeder seinen Strom selber produzieren und gar keinen kaufen müssen-was will man dann erhöhen? Wer soll dann diesen armen Konzerne, die von der Umlage befreit sind, den Strom sponsoren? Solche stromintensiven Betriebe wie Bäckereien und Golfplätze (die ja alle gesponsort werden müssen, da sie ja vom Export abhängen und dann nicht mehr wettbewerbsfähig wären)

Jedoch ist so ein Konzept lässt sich für jeden daheim z.B. auch im kleinen Rahmen realisieren.
Und dafür ist z.B. der Akku im WoMo (den man ja sowieso braucht) schon mal ein guter Anfang, wenn den man in ein solches Konzept mit einbindet!
Wer sagt, daß der Akku für die Eigenverbrauchsanlage im Keller stehen muß?

WernerMobil am 17 Dez 2012 13:31:17

@elektritechnikzrenner
PN ist angekommen, danke.
Ich kann leider noch nicht darauf antworten.
Sobald ich das kann werde mich mich bestimmt bei dir melden!

Werner

elektrotechnikzrenner am 17 Dez 2012 13:50:58

WernerMobil hat geschrieben:@elektritechnikzrenner
PN ist angekommen, danke.
Ich kann leider noch nicht darauf antworten.
Sobald ich das kann werde mich mich bestimmt bei dir melden!

Werner


Hallo Werner,
einfach öfter seinen Senf dazugeben-dann klappt es auch mit der PN :D

WernerMobil am 17 Dez 2012 17:23:37

Wie lange hat es denn bei dir gedauert ?

Werner

elektrotechnikzrenner am 17 Dez 2012 17:42:38

WernerMobil hat geschrieben:Wie lange hat es denn bei dir gedauert ?

Werner


Ich hab keine Ahnung-hab am Anfang nie ne PM geschrieben...
Müsstest mal schaun, ob das nicht irgendwo in den Forumsregeln steht...

Gast am 17 Dez 2012 18:13:24

WernerMobil hat geschrieben:Hallo allerseits,......
Auf dem Wohnmobil habe ich eine Solaranlage mit 4 x 80 Watt installiert.
.....
Nun zu meiner Frage:
Kann ich mit (vertretbarem Aufwand) den Stromertrag aus dem Womo ins Stromnetz meines Hauses einspeisen ?
.......

Ist das technisch machbar, wenn ja wie ?
........


1) Nein, man kann NICHT mit vertretbarem Aufwand den Strom in Hausnetz einspeisen. dazu ist deine PV-Leistung mit 320W Peakleistung einfach zu gering.
Zumal du nie diese 320Wp erreichen wirst. Zumal du nur in wenigen Monaten überhaupt auf über 200W effektive Leistung kommen wirst, und dies auch nur für wenige Stunden.
2) Ja, technisch machbar ist es, aber unrentabel.

Auch lohnt sich (leider) eine Zwischenpufferung der Energie in eine Batterie nicht, da es sich noch immer nicht rechnet bei dieser Leistung.

Anders mag dies sein, wenn man selbst basteln kann und sich etwas in Elektronik auskennt. Dann gäbe es ein paar "Spielwiesen". (Gartenbeleuchtung nachts, Warmwasserboiler aufheizen, "all day free radio", tagsüber Fernsehen umsonst,...). Aber wirtschaftlich rechnen wird sich dies nicht.

Gast am 17 Dez 2012 18:43:58

So, nach der textuellen Erklärung nun etwas Rechnerei:

1) Pro 1 kWp erreicht eine gut installierte PV-Anlage ca. 1000kWh pro Jahr --> Link (optimistischer Ansatz)
2) Bei deinen 0,32kWp wären dies bei optimaler Ausrichtung (was ja nicht der Fall ist) 0,32kWp 320kWh. (viel zu optimistisch)

Gehen wir mal von diesen völlig utopisch optimistischen 320kWh aus.

Eine kWh Strom kostet ca. 25Cent. Somit könntest du bestenfalls 80€ an Stromkosten sparen. Real werden es wohl eher nur um die 50€ pro Jahr oder gar weniger sein.
Für 50€/Jahr aber kann man keine Einspeisung realisieren. Dafür bekommt man nicht einmal eine halbwegs vernünftige Batterie.

Trotzdem planen wir jetzt mal mit Billigkomponenten:

1) Billigbatterie 95Ah für 100€
2) Ladegerät im WoMo schon vorhanden
3) Kabel und Batterieumschalter 50€
4) Billig-Sinuswechselrichter mit echtem Sinus 80€ --> Link (Watt'n Schrott ey :eek: )

Montage:
1) Im WoMo wird ein Umschalter für dem Laderegler installiert, welcher die Billig-Batterie im Haus ladet.
2) An der Batterie wird der Billigwandler montiert.

Jetzt hast du 230V im Haus. Der Batterie darf aber höchstens 95Ah/2 ~ 45Ah entnommen werden. Das sind grob 12V * 45Ah = 540Wh oder auch 1/2kWh.
Das reicht aber locker um einen sparsamen Fernseher zu betreiben. Du könntest also, gutes Wetter vorausgesetzt, jeden Tag umsonst Fernsehen und/oder Musik hören.
Nebenbei könntest du auch mit LED Lampen den Garten jede Nacht beleuchten.

Die einmaligen Investitionskosten waren ca. 250€. Je nachdem, wie oft du diesen Strom in Anspruch nimmst, wird die Batterie ca. 1-3 Jahre durchhalten, bevor sie platt ist.
Eine Batterie dieser Preislage hat ca. 500 bis max. 1000 Zyklen, bevor sie platt ist. Dies hängt stark von der entnommen Leistung ab.
Somit hast du "Stromkosten" für diesen Strom von 33-100€/Jahr.

Oder anders gesagt: Wenn du gar nichts machen würdest, käme es gleich teuer. Da ich eher viel zu optimistisch gerechnet habe (keine Lade- und Wandlerverluste....) wird es real eher noch unrentabler. Und wenn du die Energie nicht täglich entnimmst, wird es noch teurer!


Für unsere Spezialisten: Dies war nur eine sehr grobe Berechung. Auf +/- 20% kam es mir gar nicht an.


FAZIT: Es rechnet sich nicht, leider. :nein: Aber der Gedanke ist schön. :ja:

peter48 am 17 Dez 2012 20:47:07

Hallo, google mal nach MiniJoule.

rolfblock am 17 Dez 2012 20:55:55

Es rechnet sich, wenn man die Investition auf null setzt. Kabel vom Womo zum Tiefkühlschrank. Der braucht 160 W und 150 kWh/anno.
siehe hier:
--> Link

Das einzige was man evtl. noch kaufen müsste wäre ein Fernthermometer.
Und natürlich die Steuerung des Wechselrichters über AES. Die kostet ein Stück Kabel, ein Westernstecker, bischen Kleinzeugs.

elektrotechnikzrenner am 18 Dez 2012 00:39:31

Ui-wurde da schon wieder fleißig weiter diskutiert...

"Gehen wir mal von diesen völlig utopisch optimistischen 320kWh aus."
Ich bin in irgend einem Beitrag hier einfach mal von 300 ausgegangen und komme so auf ca. 75 Euro. Da liegen wir ja recht nah beinander (auch wenn ich genauso wie du von eher etwas weniger ausgehe)

Einfach ins Hausnetz einspeisen halte ich nicht für unrentabel. Ein WR für Einspeisung entsprechend den Vorschriften kostet in der Leistungsklasse ca. 500 Euro. Also ab 8 bis 9 Jahren wäre der wieder herin.
Vorausgesetzt, man speist "einfach so" ein ohne dem ganzen Zählergedöns...
Warum das von der "kleinen Größe" abhängig sein soll erschließt sich mir leider nicht.
Und wenn man das auf einem CP macht, der nach Verbrauch abrechnet für 50 ct/kWh geht das noch schneller mit der Rentabilität...

Du hast selber ne PV-Ablage auf deinem Wohnhaus. Wie ist da die Rentabilität? Nach wieviel Jahren hat die sich bezahlt?

Als Inselbetrieb einzuspeisen-ob sich das rentiert müsste man einzeln betrachten. Hat derjenige keine Standart-Bleisammler an Bord sondern LiFePo's würde sich das sehr wohl rentieren (wenn man vom Datenblatt ausgeht). Schließlich braucht er zusätzlich gar nix mehr-außer seinem Kabel zu seinem Verbraucher im Haus, den er da drüber laufen lassen will...

Hat er normale Bleibatterien rentiert es sich wirklich nicht-hast du recht.
Und da haben wir dann den Fall von Rolfblock...
Und wenn es schon die Tiefkühltruhe, dann wäre ein Thermostat besser. Das kann dann automatisch auf das Hausnetz umschalten, wenn der Strom vom WoMo nicht reicht!
Thermostat und Zeitrelais: Steigt die Temperatur über z.B. -16 Grad wird das Zeitrelais aktiviert und es wird eine halbe Std. oder Std. mit Netzstrom "nachgekühlt"...

Und dann mal so in eigener Sache:
Manche kaufen sich da Brennstoffzellen für 4000 Euro und autom. Sat-Anlagen für 2000 Euro.
Also was die kWh von einer Brennstoffzelle kostet wurde ja schon öfter behandelt. Und das kostet nur etwas-da kommt nie irgendwie wieder Geld rein (außer man verkauft den so produzierten Strom seinen CP-Nachbarn für 5 Euro/kWh :D )
Und eine Sat-Anlage für 2000 Euro wird sich nie rentieren. Die wird nie ihren Preis "wieder reinholen". Aber es ist Komfort...
Da halte ich einen solchen kleinen Einspeisewechselrichter dagegen noch für etwas sehr sinnvolles.
Denn der rentiert sich zumindest insofern, daß die Leistung, der Module die man eh schon hat auch genutzt wird...
Und wie ja auch oben schon beschrieben-er kann zumindest seinen Anschaffungspreis "selber wieder reinarbeiten"...
Außerdem tut man was für die Umwelt. Zwar nicht viel, aber jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt nach vorne!
So seh ich das Thema...

WernerMobil am 18 Dez 2012 08:44:32

@raidy
Ich sehe das nicht nur unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit.
Spieltrieb und Umwelt sind auch wichtige Dinge.
Ich habe auch schon sündhaft teure LED Birnen der ersten Generation gekauft (die zu 90% nach 4 Wochen defekt waren).
Aber sobald teure Batterien ins Spiel kommen wird das ganze wirklich viel zu teuer.
Darum hatte ich ja die Idee der direkten Einspeisung ohne Batteriepuffer.
Bei mir laufen den ganzen Tag mindestens 5 Computer und diverse Zusatzgeräte, da würde der Strom auf jeden Fall im eigenen Haus verbraucht.

@peter48
Diese MiniJoule sind ja richtig Klasse.
Wenn die dort mit Ihrer rechtlichen Einschätzung richtig liegen --> Link ist die Steckdoseneinspeisung eine Grauzone.
Also nicht eindeutig verboten.

@elektrotechnikzrenner
Eine Amortisationszeit von 8 Jahren ist doch völlig ok, aber das siehst du ja auch so.
Bei anderen Energiesparmaßnahmen am Haus nimmt man noch viel längere Zeiträume in Kauf.

Werner

bernierapido am 18 Dez 2012 09:01:58

In dem Zusammenhang kann ich Euch nur eine Reportage zur Energiewende empfehlen, die so im TV vermutlich nicht ausgestrahlt werden durfte. Während des Teil 1 könnte man sich nur noch die Haare raufen und unsere Politiker alle abwählen. Unser Umweltminister macht da eine "gute" Figur. Der weiß nicht mal, was er in seinem eigenen Haushalt bewirken kann. Blamabel !!!!! :( :eek:

Im Teil 2 keimt Hoffnung denn da werden Lösungen gezeigt.
Ein "Muss" für jeden, der an der Energiewende interessiert ist.

--> Link

bernierapido am 18 Dez 2012 09:44:58

Dieser --> Link geht direkt zum Film.
Es gibt ihn jetzt auch zusammengeschnitten auf einen Teil.

elektrotechnikzrenner am 18 Dez 2012 10:41:48

@WernerMobil:

Naja-ich hatte es ja schon hier erwähnt:
Will man ganz brav sein: Anmelden und vom Elektriker fest anschließen lassen (was ja im WoMo schlecht geht :D )
Oder wie ja auch in dem link "empfohlen": Einfach einstecken... :ja:
Wobei ich hier auch empfehle, alle technischen Forderungen einzuhalten!
Schon aus Sicherheitsaspekten.
(Die techn. Infos auf dieser "Minijoule-Seite sind da wohl schon etwas veraltert-und gibt es auch günstiger)

Und wenn du eh genug Verbrauch hast-was gibt es da noch zu überlegen?
WR kaufen, ins WoMo einbauen und schon wird Strom produziert, sobald du deinen Landstromstecker reinsteckst und die Sonne scheint-fertig!


@bernierapido:

Nicht aufregen-bringt nichts! Und ist doch überall das gleiche-nicht nur wenn es um Energiewende geht.
Egal ob Arbeitsmarkt, Steuern oder sonst irgendwas...
Die hocken da in ihrem Ministerium auf ihrem Ledersessel und bekommen doch gar nicht mit, was "draußen" los ist.
Und die Infos, die sie erhalten, sind doch auch alle gefiltert (zum Vorteile der Großindustrie, der Banken und der Investoren)
Schau dir doch nur als Beispiel den Entscheid an zur Verbot der Glühlampe und wie da dann als Alternative die hochgiftige Quecksilber-Leuchtstofflampe empfohlen wird! Und Quecksilber ist wirklich ein Teufelszeug! Gäbe es extra dafür keine Ausnahmegenehmigung dürften die gar nicht hergestellt werden...
Und was kam im nachhinein raus? Es saßen 3 große Lampenhersteller mit im Gremium. Ja ist doch klar: Die erzählen da was und der Politiker, der ja kein Fachmann ist glaubt das natürlich. Man kann ihnen ja nicht mal einen Vorwurf machen...
Außer vielleicht den, daß es manchmal auch sinnvoll wäre, sich auch anderweitig unparteiisch zu informieren.

Oder auch mit den Windkraftanlagen:
Die wurden von Investoren gebaut. Und zwar viel mehr, als das Stromnetz überhaupt übertragen kann. Also stehen die Hälfte davon. Jetzt ist aber nicht so, daß der Investor dann einfach Pech hat und einfach keine Einspeisevergütung bekommt. Nein-der bekommt sein Geld. Ob das Ding jetzt läuft oder nicht...
Und wer darf das bezahlen? Ratet mal. Da wird einfach eine Umlage gemacht und das passt das wieder...

Und wir diskutieren hier, ob man jetzt seine 300 Watt einspeisen und verbrauchen darf oder nicht.

Achja-seit 2001 ist der Stromverbrauch der Privathaushalte um 20 % gesunken.
Nachdem aber kein Energieversorger gerne auf 20 % Gewinn verzichtet wird einfach der Preis um das nach oben gesetzt.
Und nachdem ja auch jedes Jahr Gewinn gemacht werden muß, legt man einfach noch ein paar Prozent oben drauf :-)

Ist beim Wasser genauso! Also es ist nicht immer so, daß durch "sparen" auch wirklich Geld gespart wird! :ja:

Deswegen: Unabhängig machen...

bernierapido am 18 Dez 2012 12:19:07

Aufregen tu ich mich nicht mehr, da ich das ganze ja schon weiß. Als elektroautofahrer ist gehört man zurs Szene.
Der Film fasst das aber sehr schön zusammen.

Deswegen: Unabhängig machen...


Darum geht es in dem Film als Quintessenz.

Mit dem überschüssigen Solarstrom aus meinem Trailer könnte ich, zumindest im Sommer, meinen Motorroller laden.
Der braucht pro Arbeitstag 2kwh immerhin ein sechstel= 0,35kw könnte ich von der Sonne aus dem Wohnwagen bekommen.

bernierapido am 18 Dez 2012 13:08:35

Hab micht verrechnet (nur eine Zelle gerechnet), könnte glatt die Hälfte durch die drei 100W Solarzellen laden.

elektrotechnikzrenner am 18 Dez 2012 13:36:20

bernierapido hat geschrieben:Hab micht verrechnet (nur eine Zelle gerechnet), könnte glatt die Hälfte durch die drei 100W Solarzellen laden.


Naja-würde sich bei dir absolut rentieren.
Du hast ja schon LiFePo drin in deinem WoMo :-)
Einfach ne Außensteckdose ans Womo machen, wo du deinen Roller ansteckst-fertig.

Achja-du hast dich trotzdem total verrechnet :-)
Weil im Sommer wirst du deinen Roller sogar komplett laden können.
Dafür kannst es im Winter komplett vergessen...

bernierapido am 18 Dez 2012 15:02:01

Habe 3- 100W Solar-Zellen die so rund 3x4A über 6 Stunden liefern. Würde ca 1KW machen. Den theoretischen Wert von 18A rechne ich mal nicht.
Aber im Sommer auf dem Campingplatz, dann noch eine Zelle, die der Sonne nachläuft dazu, dann könnte ich auf jeden Fall laden. und dann würde ich auch viel Sparen, da dort der Strom ja mindestens 60Cent /KWh kostet.
Die Batterien haben jedenfalls 2KWh Kapazität

elektrotechnikzrenner am 18 Dez 2012 15:09:48

bernierapido hat geschrieben:... da dort der Strom ja mindestens 60Cent /KWh kostet.


Na dann braucht ja wirklich keiner mehr sagen, das würde sich nicht rentieren...

lehnitz22 am 18 Dez 2012 15:41:57

Hallo Werner,
wenn Du beim Parkzustand des WOMOS die Solarenergie in dein Hausnetzt einspeisen willst, geht es nur wie folgt:
1. Solaranlage vom Batterieladeregler trennen.
2., einen Solarnetzwechselrichter für 230 V / 50 Hz Netz und etwa 400 VA (W) kaufen und an die Solaranlage anschließen. Dabei die Betriebsspannung der Solaranlage beachten . (zB. 18 V DC ) (Kosten ca. 400 € ) Anmerkung: eventuell Solarplatten parllel schalten ?
3., Der Ausgang des Solarwechselrichter kann dann auf das 220 V Netz aufgeschaltet werden , bzw. können damit 230 V Verbraucher betrieben werden. (allerdings nur bei Sonne).
Ist also nicht so einfach.

Rainer

elektrotechnikzrenner am 18 Dez 2012 18:53:11

lehnitz22 hat geschrieben:Hallo Werner,

...einen Solarnetzwechselrichter für 230 V / 50 Hz Netz und etwa 400 VA (W) kaufen und an die Solaranlage anschließen.
...Ist also nicht so einfach.

Rainer


Hallo Rainer,

Für einen Einspeisewechselrichter mit 400 VA 400 Euro?? Nach VDE 0126-1-1 und AR 4105?
Den zeigst du mir bitte! Hast du da nen link bitte? Weil dann bestelle ich da gleich 10 von!
Ich bau solche WR selber und mir kostet ein 350 VA (400 Wp) WR schon 400 Euro für die einzelnen Bauteile in der einfachsten Variante!

Wenn man so einen hat-was da dann "nicht so einfach" sein soll, weiß ich allerdings nicht.
Kannst du mir das bitte noch mal erklären?
Man braucht nichts anderes als ein Relais (falls der Laderegler nicht sogar schon einen Überschußausgang hat) und den Wechselrichter. Und das einbauen schafft jeder, der weiß, wie man ne Glühbirne wechselt...

lehnitz22 am 18 Dez 2012 19:48:11

Hallo,
ich habe für ca. 800 € bei der fa. SMA in Kassel einen solchen WR für etwa 800 W gekauft und bei mir eingestzt.Probleme hatte ich nur mit den ENS Netzwerten, weil mein Ortsnetz etwas "schief" lag.Habe sie dann mit der RS232 Schnittstelle und Software über PC geändert. Nun läuft die Anlage schon einige Jahre super. So etwas kann man dann auch mit größeren WOMO Panelen machen???

Rainer

elektrotechnikzrenner am 18 Dez 2012 20:13:14

lehnitz22 hat geschrieben:Hallo,
ich habe für ca. 800 € bei der fa. SMA in Kassel einen solchen WR für etwa 800 W gekauft und bei mir eingestzt.Probleme hatte ich nur mit den ENS Netzwerten, weil mein Ortsnetz etwas "schief" lag.Habe sie dann mit der RS232 Schnittstelle und Software über PC geändert. Nun läuft die Anlage schon einige Jahre super. So etwas kann man dann auch mit größeren WOMO Panelen machen???

Rainer


Hallo Rainer,
dann hast du wahrscheinlich den SB 700 gekauft.
Kein schlechtes Gerät, nur:
Die Eingangsspannung ist viel zu hoch für ein WoMo (nagel mich nicht fest, aber sicher irgendwas über 100 VDC)
Und deswegen schon gar nicht mit "größeren WOMO Panelen" sondern eher mit Modulen mit den alten 4 (oder 5)-Zoll-Zellen, die nur um die 4-5 A haben.
Das Gerät entspricht nicht der neuen AR. Müsstest du also (theoretisch) nachrüsten...
Außerdem ist es ein 50-Hz-Gerät. Also auch noch fetter Trafo drin. Dementsprechend schwer und nicht ganz so toller Wirkungsgrad.

Also fürs WoMo ziemlich ungeeignet...
Da brauchst du ganz andere WR mit niedriger Eingangsspannung (meine gehen von 14-30 und 28-50V) und HF-Trafo (wiegen kaum was-das schwerste ist wohl das Gehäuse :D )

Wenn du bei dir ENS-Probleme hattest, dann hätte ich erst mal von meinem lieben EVU das Netz messen lassen!
Weil wenn die ENS bei 800 W schon immer wieder aussteigt, dann stimmt da irgendwas ganz gewaltig nicht!
Da müsstest du ja so ein schwaches Netz haben, daß du mit deinem E-Herd die Wohnzimmerlampe dimmen kannst :lach:

lehnitz22 am 18 Dez 2012 20:57:11

Hallo,
natürlich müßte so ein Netzwechselrichter mit 4 Panelen für etwa 20 V bis 40 V ausgelegt sein. Es müssen dann Panele in Reihe geschaltet werden usw.Ich habe es auch so gemacht und arbeite mit 100 V bis 150 V DC. Ich speise ins Netz ein . Meine Anlage läuft recht gut. Im kleineren Maßstab sicherlich auch für größere WOMO Solaranlagen im Ruhezustand auf dem Grundstück zu überlegen. Mein Netzwechselrichter von SMA hat bisher immer super funktioniert. Meine Anlage hat auch nur etwa 1100 Wp aus kleineren Modulen konfiguriert.

Rainer

elektrotechnikzrenner am 18 Dez 2012 21:21:07

lehnitz22 hat geschrieben:Hallo,
natürlich müßte so ein Netzwechselrichter mit 4 Panelen für etwa 20 V bis 40 V ausgelegt sein. Es müssen dann Panele in Reihe geschaltet werden usw.Ich habe es auch so gemacht und arbeite mit 100 V bis 150 V DC. Ich speise ins Netz ein . Meine Anlage läuft recht gut. Im kleineren Maßstab sicherlich auch für größere WOMO Solaranlagen im Ruhezustand auf dem Grundstück zu überlegen. Mein Netzwechselrichter von SMA hat bisher immer super funktioniert. Meine Anlage hat auch nur etwa 1100 Wp aus kleineren Modulen konfiguriert.

Rainer


Ja-glaub ich dir, daß die gut läuft.
Da spielt ja auch nicht die Größe eine Rolle sondern einfach die Qualität. :D
SMA ist einer der größten Hersteller von WR.
Aber der ist halt wie gesagt gar nix für WoMo-Einbau...
Hast du die Anlage für den Eigenverbrauch oder mit Einspeisezähler?

Ach-so groß muß auch die Anlage auf dem WoMo nicht sein.
Gibt auch schon WR mit 150 Watt...

WernerMobil am 19 Dez 2012 08:13:26

@elektrotechnikzrenner
Welche Wechselrichter wären denn konkret für mich geeignet ?

Werner

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