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Dach abdichten


elektrotechnikzrenner am 16 Dez 2012 00:42:41

Hallo,

habe mir vor 2 Jahren meine Solarzellen aufs Dach geschraubt.
Hab jetzt gemerkt, daß es wohl an manchen Stellen nicht ganz dicht ist. Hab Wasser zwischen den Modulen und der Dachhaut.
Die Module sind dicht-das weiß ich!
Damals hab ich EPDM-Gummi unter die Winkel gelegt.
Zum Festschrauben (V2A) die Schrauben genommen und schön dick mit "Dachdicht" eingeschmiert vor dem reindrehen und nachher auch noch "ein Häubchen" über den Schraubenkopf.
Die scheinen eigentlich auch dicht zu sein.

Kann das sein, daß der EPDM-Gummi nicht ganz dicht ist?
Mit was könnte ich das nachdichten? Also an den Übergangskanten.
Wieder mit Dachdicht? Oder doch irgend was anderes?
Hab schon etliches nachgelesen, aber jeder empfiehlt irgend was anderes.
Vom Flüssigkunststoff über Sikaflex...

Achja-mir ist wichtig daß es gut dicht wird und nicht zu teuer ist-Aussehen ist absolut unwichtig!
Wenn einer sagt, ich soll das Dach mit Bitumen übergießen mach ich das auch-dicht muß es sein!
Und schön wäre es, wenn das Zeug dann auch ein paar Jahre hält :-)

Danke!

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Gast am 16 Dez 2012 01:22:28

Ich würde die Paneele abschrauben und die Löcher mit Dekalin füllen,da rein die Schrauben und anschließend um die Schrauben rum auch noch mal Dekalin.Das sollte dann eigentlich dicht sein.

Arno

berny2 am 16 Dez 2012 01:52:19

Und nun kommt wieder einer meiner nicht bzw. kaum beachteten Beiträge, da die hierin genannte Methode der Problemlösung einfach zu profan ist:
In unserem Fahrzeugdach befinden sich an die 20 Löcher, sei es vom Solarmodul, Antennendurchführungen, zunächst falsch montierter Omnistor Markise und damit etlichen geflickten Löchern.
Das Geheimmittel heisst Silikon, transparent, vom Pra**iker für paar Euro etwas.
Womit die Fenster eingebautgeklebt sind, muss ich auch nicht extra erwähnen.
Wohlgemerkt: Die Arbeiten fanden vor knapp 21 Jahren statt.

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berny2 am 16 Dez 2012 02:19:38

Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass bis heute keine Undichtigkeiten festzustellen waren.

turbokurtla am 16 Dez 2012 10:41:03

berny2 hat geschrieben:Und nun kommt wieder einer meiner nicht bzw. kaum beachteten Beiträge

Na hoffentlich !


Arno hats ganz richtig beschrieben, nur so sollte es gemacht werden.

JoS am 16 Dez 2012 12:01:05

Hallo,

ich kann auch nur sagen: Silikon zu verwenden ist ziemlich dumm!

Hat zwar idR. eine gute Klebekraft und auch eine gute Dehnbarkeit, aber auf die Dauer wird es, gerade bei den im WoMo-Bau eingesetzten Substraten, irgendwann reissen und dann wird es richtig interessant: Kaum ortbar dringt Wasser ein und die erneute Reparatur ist sehr aufwendig (wo Silikon war kann kein anderer Kleber haften…).

Also nimm lieber, wie oben geschrieben, "das" Dekalin (Dekaseal 8936 (?)*; es gibt evtl. noch andere Dekalin-Produkte) oder andere "dauerklebrige", nichtaushärtende, abtupfbare Butyldichtmassen, wie zB. Terostat 2759 (?)*, SikaLastomer 710 (?)*.

Dann ist auch später ggf. die Demontierbarkeit / Nachbesserung / Reparatur zu gewährleisten.

*(bitte ggf. genau nachschauen ob es die richtige Nummer bzw. Bezeichnung ist)


Viel Erfolg!

andwein am 16 Dez 2012 13:25:52

elektrotechnikzrenner hat geschrieben:Hallo,
habe mir vor 2 Jahren meine Solarzellen aufs Dach geschraubt.
Hab jetzt gemerkt, daß es wohl an manchen Stellen nicht ganz dicht ist. Hab Wasser zwischen den Modulen und der Dachhaut.
Danke!

Wahrscheinlich begreife ich es nicht, aber "Wasser zwischen Module und Dachhaut" wo ist das Problem? Unter meinen Modulen liegt bei richtigem Wind sogar Schnee (Abstand zur Hinterlüftung/Kühlung).
Die Module sind nach deiner Aussage "aufs Dach geschraubt"
Frage: auf einen geklebten Halter oder direkt durch die Dachhaut ins Dach hinein??
Wenn du ins Dach und durch die Dachhaut geschraubt hast wäre dies eine "unsachgemäße Montage" und sollte schnellstens korrigiert werden. Die Chance, das ganze (die Schraubenlöcher) dicht zu bekommen und vor allem über die Jahre dicht zu halten, ist meiner Meinung nach gering.
Andreas

herby1111 am 16 Dez 2012 13:43:58

Hallo
Löcher ins Dach Bohren tut schon weh und wenn es dann nicht mehr Dicht wird
tut richtig Aua. Also schrauben raus ,löcher schließen oder mit Modulhalter
überkleben.Entweder Sika 252 oder Teroson

Herby1111

elektrotechnikzrenner am 16 Dez 2012 13:55:11

Hallo Andreas,
ähm-ja-ist schwer zum erklären, aber ich probier es mal.
Bei mir sind 4 Module auf Träger-L-Schienen sozusagen als 2. Dach auf das WoMo gekommen. Die Dachluken kamen vorher raus. Um dieses 2. Dach wurde eine U-Schine als so ne Art Dachrinne montiert. Hier fange ich das Regenwasser fürs Duschen und Toilette auf. Außerdem habe ich dadurch eine 2. Isolierschicht durch das Luftpolster darunter. Das wird kontrolliert be- und entlüftet. Im Sommer wird also die Wärme entlüftet-dadurch bleibt selbst im Sommer das eigentliche Dach schön kalt-wie wenn ich im Schatten stehen würde und habe trotzdem immer volle Sonne. Im Winter kann ich diesen Zwischenraum bei Schee mit beheizen. So schmilzt der Schnee von den Modulen weg, also auch hier noch ein paar Ah zu holen, das Schneeräumen auf dem Dach spar ich mir und mein Duschwasser hab ich so auch im Winter. Und wenn es nicht schneit, habe ich eine weitere Isolierschicht.
Und in der Übergangszeit wirkt das wie ein Warmluftkollektor. Selbst bei nur 5 Grad Außentemperatur und Sonnenschein wird es da drunter wohlige 30 Grad warm, die ich zum beheizen nehmen kann...

Also die 4 Module sind wie eine einzige Platte und auch dicht-das weiß ich.
Und ja-die wurde natürlich da drauf geschraubt. Theoretisch hat das Aludach darunter eigentlich keine Funktion mehr.
Und die Schrauben sind auch dicht-das weiß ich auch.
Nur habe ich zwischen allen Kontaktflächen einen EPDM-Gummi dazwischengelegt und ich denke, daß genau da langsam Wasser durchdiffudiert.
Und jetzt suche ich was, das ich praktisch diese Anschlußstellen alle zusätzlich abdichte...

Stell dir vor so ähnlich wie daheim die Anschlußfuge von Duschwanne zur gefließten Wand. Da nimmt man Sanitärsilikon.
Also sowas, aber eben fürs WoMo-Dach.
Hab mir auch schon überlegt, das alles komplett mit so Flüssigkunststoff zu beschichten. Also einfach über alles drüber (außer die Module natürlich :-) )
Oder doch mit Bitumen?
Viel brauche ich da ja nicht...

Ich hoffe, ich konnte es halbwegs verständlich erklären und hoffe, daß halt jemand einen Tipp hat.
Und wie gesagt-das Aussehen ist mir da ziemlich egal-dicht muß es werden...

Danke!
Ronny

Beduin am 16 Dez 2012 15:28:26

Liest sich interessant! Hast da auch mal ein Bild? Wie be und entlüftest du?

Würde Evobond 500 --> Link empfehlen oder eben das gute alte Sikaflex

silent1 am 17 Dez 2012 09:33:37

Guten Morgen,

auch mein Dach wurde mit etlichen Schraublöchern versehen. :(
[url][/url]
Wer macht bloß sowas??
Im Moment ist es Dicht. Zumindest habe ich noch ich keine feuchten Stellen gesehen.
Trotzdem überlege ich im kommenden Frühjahr vorbeugend die Schrauben zu entfernen, abzudichten und Riffelblech über die abgedichteten Schraubenlöcher zu verkleben. Die Solarplatten würde ich gerne auf dem Alkhoven befestigen. Den jetzigen Platz der Solarzellen würde ich nutzen um auf Querträgern eine Dachbox und meine Surfbretter zu befestigen. Insofern wären die Riffelbleche vermutlich eh ganz sinnvoll.
Ich bin unsicher! Ich will auch nichts verschlimmbessern. Wie gesagt - im Moment ist alles Dicht.
Wie würdet Ihr vorgehen?

Viele Güße,
Ralf

andwein am 17 Dez 2012 11:45:47

elektrotechnikzrenner hat geschrieben:Also die 4 Module sind wie eine einzige Platte und auch dicht-das weiß ich.
Und ja-die wurde natürlich da drauf geschraubt. Theoretisch hat das Aludach darunter eigentlich keine Funktion mehr.
Und die Schrauben sind auch dicht-das weiß ich auch.
Nur habe ich zwischen allen Kontaktflächen einen EPDM-Gummi dazwischengelegt und ich denke, daß genau da langsam Wasser durchdiffudiert.
Danke! Ronny

Interessante Konstruktion, aber wassertechnisch (fall ich es jetzt richtig verstanden habe) nicht sauber gelöst. In den über 30Jahren Womo-Besitz habe ich eines gelernt:
Wasser kommt überall durch wo Ritzen oder Löcher sind.
Das Problem ist nicht, das passende Dichtmittel zu finden (das heißt Dekalin) sondern den ganzen Aufbau zu demontieren, abzudichten und wieder zu montieren. Und ohne Abbau wird das sonst auf die Dauer nicht dicht bleiben
Die ganze Konstruktion arbeitet, Heiß/Kalt/Warm, Metall dehnt sich, zieht sich zusammen.
Wenn du das "Überdach" am Rand dichtbekommen willst muss die "Gummidichtung raus", die Trägerschinen angehoben, die Trägerauflagefläche mit Dekalin abgedichtet und das Ganze wieder befestigt werden.
Wenn du die ganze Choose anhebst um abzudichten kannst du auch gleich die alten Schraubenlöcher mit Dekalin auffüllen und den ganzen Solar-Aufbau mit UV-beständigen Sikaflex aufkleben.
Deine Gedanken zur Behebung mit Bitumen oder Flüsigkunstoff meinst du sicherlich nicht ernst, das ist meiner Meinung nach "handwerklicher Pfusch" und entspringt wahrscheinlich dem Gedanken, das Ganze nicht abbauen zu müssen.
Andreas

turbokurtla am 17 Dez 2012 14:28:10

Völlig richtig von Andreas beschrieben.
Ich geb noch einen drauf:
Mach blos kein Riffelblech auf die Löcher. Durch Verwindungen könnten die darunterliegenden Abdichtung undicht werden. Dann hast die volle A...karte gezogen weilst gar nicht mehr hin kommst.
Lass es wie es ist und beobachte es regelmäßig.
Kurt

silent1 am 17 Dez 2012 15:28:02

Hallo Kurt,

vielen Dank für Deinen Tipp. Ich werde ihn beherzigen.

Viele ,
Ralf

lehnitz22 am 20 Dez 2012 16:49:37

Hallo,
eine allerdings teure Lösung wäre der Umbau der Solaranlage mit M-Modulen (nur 2 mm dick) aus der Raumfahrtechnik. Die werden geklebt mit Sicaflex und sind begehbar. Die alten Dachlöcher darunter können dann gleich mit verschlossen werden. Allerdings kostet ein 68 Wp Modul etwa 600 €. Ich habe auf meinen Rapido 2 solche Platten geklebt. Ist super, weil die auch bei leicht trübem Wetter noch laden.

Rainer

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