rump
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Microcar mit nur 400kg 2,9l/100km ab 8500€


Gast am 19 Dez 2012 11:40:14

Heute Morgen war in der Zeitung von einem WoMo/CP-Zubehörhandel eine Werbung für einen Microcar ab 8500€. Gewicht 400kg, darf also mit dem neuen Führerschein auf 750kg Anhänger gezogen werden. 2,9l/100km und 3,57l/100km Version, 2 Sitzplätze. --> Link
Nach Studium der Homepage war die Ernüchterung aber schnell wieder da. 45km/h :lach: Naja, ich stelle es trotzdem mal ein. Vielleicht interessiert es doch jemand.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Lancelot am 19 Dez 2012 11:49:38

raidy hat geschrieben:.. war die Ernüchterung aber schnell wieder da. 45km/h :lach:


Wie Du sagst : ein Witz :!:

Damit bist Du ein rollendes Verkehrshindernis erster Güte .. in einer Pappschachtel! ICH hätte darin Angst .. :(

bernierapido am 19 Dez 2012 12:07:46

Da ich schon länger für längere Zeit ein Leichtmobil gefahren habe, allerdings elektrisch und 70kmh möchte ich meinen Senf dazugeben.
Gerade auf den Faktor Angst wurde ich oft angesprochen.
Wer in so einem Fahrzeug Angst hat, sollte sich nicht mehr als Fußgänger, Radfahrer oder Motorrad-/Motorrollerfahrer in den Verkehr wagen denn in solch einem Leichtfahrzeug ist man allemal sicherer untergebracht und es ist auch auf 4 Rädern viel sicherer zu fahren und man ist den Winterungsbedingungen weniger ausgesetzt.
Ich musste mir oft genug von Kollegen anhören, dass das viel zu gefährlich sei.
Ich habe mich mit meinem City-El einmal mit 70kmh und Berg runter überschlagen, weil sich ein "Spaßvogel" an meinem Hinterrad zu schaffen gemacht hatte und die Radmutter gelöst hat.
Die Folge: Haube Kaputt, Achse gebrochen, Scheiben zersplittert .... und ich hatte einen Riss in der Jacke vom Glas.
Der Wagen Lag mit mir Kopfüber auf dem Überrollbügel. Freundliche Helfer haben mich dann mit Fahrzeug wieder auf die "Beine" gestellt und ich konnte den Gurt lösten und aussteigen. Den Wagen haben wir wieder repariert. Ich bin insgesammt 40T km damit gefahren.
Als Elektrofahrzeug und mit 60-80 kmh fände ich diese Leicht-KFZ ideal.
Leider darf ich hinter meinen Trailer keinen Hänger, nicht mal eine selbst rollende Bühne anbringen und musste mich daher für einen Elektroroller entscheiden um auch im Urlaub nicht immer das große Aute bewegen zu müssen. Sonst wäre es ein Twizzy geworden. Ich fahre jetzt noch 3 Jahre elektrisch zur Arbeit dann hat sich auch der Mehraufwandt amortisiert.

Anzeige vom Forum


thomas56 am 19 Dez 2012 12:11:58

Lancelot hat geschrieben: in einer Pappschachtel! ICH hätte darin Angst .. :(


sind die meisten Womos nicht auch Pappschachteln? :D

haballes am 19 Dez 2012 12:12:16

Ich halt nix von den Dingern.

Die Führerscheinklasse S ist einfach nur gefährlich.

45 KM/h geht schon für Roller heutigst nicht mehr.
Karts auf die Strasse zu lassen ist Aufruf zum Selbstmord
und auch Quads sind mit ihren fehlenden Diffis einfach brandgefährlich im normalen Strassenverkehr.

Allenfalls so etwas könnte man tolerieren:

--> Link

Der Listenpreis wird meist weit unterboten.

Lancelot am 19 Dez 2012 12:21:01

bernierapido hat geschrieben:Wer in so einem Fahrzeug Angst hat, sollte sich nicht mehr als Fußgänger, Radfahrer oder Motorrad-/Motorrollerfahrer in den Verkehr wagen ...


Nein Bernhard, das sehe ich ganz anders ... :)

(ich fahre alles, was Räder oder Ketten hat - und hab keine Angst, egal wie groß, wieviel oder sonstwas)

Aber mit so einem Teil bist Du in Mofa-Geschwindigkeit unterwegs, bist aber fast so groß wie ein ausgewachsenes Auto und bewegst Dich auf der Fahrspur/Straße für PKW/LKW, die alle deutlich schneller sind ... Damit ist die Gefahr einfach "übergemangelt" zu werden (weil jemand nicht aufpaßt) imho ziemlich groß.

Deswegen gibt´s ja für Zweiräder und Fußgänger eigene Fahrspuren .. oder die sind genauso schnell und können "mitschwimmen" im regulärem Verkehr.

Gast am 19 Dez 2012 12:27:14

1) Sicherheit
Das Argument Sicherheit hängt mir persönlich schon zum Hals raus. Meinen einzig schweren Unfall hatte ich mit dem Fahrrad, als ein PKW mich übersah.
Natürlich ist kein Kleinwagen so sicher wie eine S-Klasse. Deshalb interessiert mich das Sicherheitsargument nicht. Mit dem Risiko könnte ich leben.
Wer es nicht kann braucht ja keinen Kleinwagen kaufen. Aber pauschales Schlechtmachen finde ich nicht gut.

2) 45km/h
Hier sehe ich das Problem. Es ist mir völlig unverständlich, wieso man bei den Rollern nicht auf 55km/h geht. Denn mit 45km/h ist man definitiv ein Verkehrshindernis, mit 55km/h kann man im Stadtverkehr mitschwimmen. Hier sollte sich der Gesetzgeber nochmals Gedanken mach. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass die Unfallzahlen deshalb nicht steigen würden.
Ich habe einen Elektroroller. Mit 45km/h nervt man die anderen Verkehrsteilnehmer. Zufällig ( :twisted: ) ist mir mal aus Versehen ein Schraubendreher reingefallen und das Ding lief ganz unerklärlicher Weise ( :? 8) ) 60km/h. Und plötzlich war man kein Hindernis mehr und konnte ganz toll mitschwimmen. Aus rechtlichen Gründen habe ich den Schraubendreher aber wieder raus gemacht. :lach:

Und weil ich 45km/h auf einer Fahrspur dumm und hinderlich finde, würde ich mir nie ein solches Vehikel zulegen. Die Sicherheit wäre mir sekundär.

mv4 am 19 Dez 2012 12:45:33

für ab 8,5teuro ...ist viel zu teuer ...dafür bekomme ich ich schon einen normalen PKW...
Schade wieder eine Chance vertan.

Wegen der Sicherheit....Unsicher wird das ganze nur wenn man mit diesen übermotorisierten von nur meist einer Person besetzten 1,6-2,5 t Klasse frontal genommen wird..Das Zauberwort der nächsten Jahre heißt leichtbau..nur so lässt sich mobiler elektrischer-Antrieb umsetzen.

berni1 am 19 Dez 2012 13:02:14

Wenns klein, leicht und günstig sein soll schaut doch hier rein --> Link

Damit ist man wenigstens kein Verkehrshindernis

Stellt euch mal vor mit 45km/h oder 55km/h vom Stellplatz auf den Weg in die Stadt und von hinten rauschen 40t mit 90km/h heran...

mithrandir am 19 Dez 2012 13:10:30

mv4 hat geschrieben:für ab 8,5teuro ...ist viel zu teuer ...dafür bekomme ich ich schon einen normalen PKW...
Schade wieder eine Chance vertan.

Wegen der Sicherheit....Unsicher wird das ganze nur wenn man mit diesen übermotorisierten von nur meist einer Person besetzten 1,6-2,5 t Klasse frontal genommen wird..Das Zauberwort der nächsten Jahre heißt leichtbau..nur so lässt sich mobiler elektrischer-Antrieb umsetzen.


Leider ist daer argumentative Zusammenhang Größe - Kosten immer noch tief und hauptsächlich emotional verwurzelt.
Wiseo sollte ein solches Fahrzeug billiger sein als ein normaler PKW.
Das materila selbst ist für den Endpreis nicht wirklich ausschlaggebend. Und der Aufwand für Entwicklung, Logistik und Bau ist nahezu unabhängig von der Fahrzeuggröße. Im Gegenteil, gerade neue Konzepte bedürfen meist aufwändiger teurer Lösungen. Zumal man ja versucht ein kleines Auto zu bauen, in das aber ähnliche Technik wie beim Großen soll.
Ich fahre seit über 10 jahren Smart und ich höre immer wieder Verwunderung darüber, dass die Werkstattkosten bei dem elefantenrollschuh genau so hoch seien wie bei einem richtigen Auto.
Warum sollten die niedriger sein? Der Ölwechsel dauert doch genau so lang, oder um es überzogen bildlich darzustellen, da der Samrt alles auf engstem Raum hat, ist es schwieriger an die Ölablassschraube zu kommen, deswegen eher teurer.
Ein kleiner walkman war früher auch schon teurer, als ein großer Radiorekorder.

bernhardm am 19 Dez 2012 13:15:33

Hmm... ein aktueller Golf kommt deutlich unter 4l und ist im Gegensatz dazu ein richtiges Auto. Leider viel zu schwer. Bei diesen ganzen Nieschenlösungen ist einfach das Preis Leistungsverhältnis relativ schlecht. Besonders wenn man Randparameter wie Klimatisierung und Sicherheit mit ein bezieht. Ohne vernünftige Klimatisierung ist es ein reines Schönwetterfahrzeug - und da tut es dann eigentlich ein Motorroller etc. für den man nicht einmal unbedingt einen Anhänger braucht.

mv4 am 19 Dez 2012 13:49:43

zu teuer deswegen weil es das produkt Made in India bereits schon gibt (dort wird er auch hergestellt..und rate mal was er dort kostet)..musste also nicht nochmal erfunden werden...und im übrigen...der Preis richtet sich seltenst !! nach den Herstellungskosten...

Gast am 19 Dez 2012 14:03:02

Wäre ein genügend großer Markt für Kleinstfahrzeuge da, dann wären sie auch im Angebot einiger Autohersteller.
Ein Grund, warum kein namhafter Hersteller sie anbietet ist ganz sicher auch der ADAC und der NCAP Crashtest.
Denn der ADAC würde sowieso wieder nur rummeckern, was alles nicht sicher genug ist, dass der Kofferraum nur 100l hat und und und. Der NCAP würde max. 3 Punkte dafür vergeben.
Die Physik ermöglicht es einfach mal nicht, dass Winzigfahrzeuge so viel Knautschzone haben können wie große. Letztlich will sich dies einfach einfach niemand antun.

al am 19 Dez 2012 14:08:22

in der normandie und der bretagne habe ich die kleinen oft genug vor mir...
macht spass, vor allem bei steigungen...... :D

macagi am 19 Dez 2012 19:02:38

bernhardrapido hat den schon Twizy erwähnt - an den hatte ich auch gedacht als ich die Überschrift sah.

Hier ist in Link: --> Link

Läuft immerhin 80 - ich hab schon dringesessen, aber im laden :-)

Gast am 19 Dez 2012 19:13:39

Hallo, warum immer alles verteufeln ?
Mir sind die Renner schon seit vielen Jahren in F begegnet,hauptsächlich mit einem Diesel unter dem Deckel.
Die Leute fahren damit schneller als 50 ,gefühlt über 60.
Ich glaube das Mopedfahren viel gefährlicher ist,die haben nämlich keinen Airbag.
Das die Büchsen zu teuer gehandelt werden ist mir auch klar,für das Geld bekomme ich einen guten soliden,langlebigen SMART !

a.miertsch am 19 Dez 2012 20:17:37

haballes hat geschrieben:Ich halt nix von den Dingern.

Die Führerscheinklasse S ist einfach nur gefährlich.

45 KM/h geht schon für Roller heutigst nicht mehr.
Karts auf die Strasse zu lassen ist Aufruf zum Selbstmord
und auch Quads sind mit ihren fehlenden Diffis einfach brandgefährlich im normalen Strassenverkehr.

Allenfalls so etwas könnte man tolerieren:

--> Link

Der Listenpreis wird meist weit unterboten.


Es ist doch geradezu schizophren, für solche Gefährte soviel Geld auszugeben. Aber manch einer braucht sowas, sein Orthopäde will ja schließlich auch leben.
Die Armut nimmt zu in D, fragt sich nur welche.
Albert

mithrandir am 20 Dez 2012 12:28:50

mv4 hat geschrieben:zu teuer deswegen weil es das produkt Made in India bereits schon gibt (dort wird er auch hergestellt..und rate mal was er dort kostet)..musste also nicht nochmal erfunden werden...und im übrigen...der Preis richtet sich seltenst !! nach den Herstellungskosten...


Genau, wenn wir uns auf den Lebensstandard der hinter hinabbegeben, können wir auch deren Preise fordern.... :roll:

Auch der Verbrauch ist so eine Sache. Ich denke wir sind da aktuell in einem Bereich bei dem nicht mehr viel geht. Der Hauptfaktor ist mittlerweile der Luftwiderstand und der unterscheidet ist halt beim Smart und beim Golf ähnlich.
Das 2l Auto von VW war optimiert, aber wer will schon im Liegen fahren und sich mit 50 aus einer Sardinenbüchse schälen.
Der zweite Faktor ist das Gewicht. Und um das zu verringern, müssten wir auf einiges verzichten.. Sicherheit, Klimaanlage, elektronische Spielereien.

Ein Elektroauto braucht ja im Prinzip nicht weniger Energie als ein Verbrennungsmotor. Es geht halt darum, dass man keine fossilen Brennstoffe verbraucht bzw. ohne CO2 Ausstoß auskommt.

Meiner persönlichen Meinung nach sind wir einfach noch nicht so weit auf Elektroautos umzusteigen. Ich denke vor dem Elektroantrieb wird sich der Gasantrieb etablieren.

Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt.

Ach ja noch was zum Twizy. Ich finde den ja auch ganz schick. Und ich bin ja auch offen für neue Konzepte und würde sogar Komforteinbußen in Kauf nehmen. Aber wenn ich mir ein Fahrzeug kaufe, soll es wenigstens komplett geschlossen und mit ordentlicher Heizung versehen sein. Ich will auch im tiefen Winter die 25km zur Arbeitsstätte ohne Frostbeulen zurücklegen.

Nille am 20 Dez 2012 12:50:02

Im Verhältnis zu den Fahrleistungen ist der Dieselverbrauch von 3,57 Liter ein schlechter Witz. Wir haben einen VW Up, der kostet mit Klima und Airbags 10.000€, bietet ein riesiges Werkstattnetz und kann auch mit 4.2 Liter bewegt werden. Das einzige Argument für das Microcar wäre die Trailerbarkeit mit dem neuen FS.

berni1 am 20 Dez 2012 12:54:55

Nachteil vom Twizy - es kann nur einer (vernünftig) drin sitzen und... Die Batterie kostet 50EUR / Monat

Lancelot am 20 Dez 2012 15:14:41

berni1 hat geschrieben:Nachteil vom Twizy - es kann nur einer (vernünftig) drin sitzen ..


Meiner Frau hat´s hinter mir schon gefallen .. ist wie auf dem Moped, sagt sie :)


berni1 hat geschrieben:... Die Batterie kostet 50EUR / Monat


Das ist die Miete .. dafür kriegst Du aber auch eine Neue, falls die "alte" hinüber sein sollte ..

mithrandir am 20 Dez 2012 15:19:35

Lancelot hat geschrieben:
berni1 hat geschrieben:... Die Batterie kostet 50EUR / Monat


Das ist die Miete .. dafür kriegst Du aber auch eine Neue, falls die "alte" hinüber sein sollte ..


Dieses Preismodell verstehe ich auch nicht. Sollen die Hersteller doch 1800 euro auf den Preis draufschlagen und 3 Jahre garantie geben. Danach muss man halt eine neue kaufen, wenn die alte defekt ist.
Bei der Mietgeschichte muss man sich vorher überlegen wie lange man das auto nutzt.

Lancelot am 20 Dez 2012 15:22:23

mithrandir hat geschrieben:Bei der Mietgeschichte muss man sich vorher überlegen wie lange man das auto nutzt.


Eigentlich nicht .. :)

Die Monatsmiete für die Batterie ist eben ein Teil der Betriebskosten ... :)

Long John Silver am 20 Dez 2012 17:31:40

mithrandir hat geschrieben:...

Ein Elektroauto braucht ja im Prinzip nicht weniger Energie als ein Verbrennungsmotor. Es geht halt darum, dass man keine fossilen Brennstoffe verbraucht bzw. ohne CO2 Ausstoß auskommt.

...


Das ist so nicht ganz richtig - der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors ist wesentlich geringer als der eines Elektroantriebs. Nur die Energiespeicherung ist beim Elektroantrieb problematisch - was in ca. 100kg Lithium-Ionen Akkus an Energie steckt, passt locker in weniger als 10kg Benzin oder Diesel. (An die Experten: werdet bitte jetzt nicht pingelig - mir geht's um die Größenordnung...)

Leider ist die ganze CO2 Rechnerei mittlerer Kappes:
Zur Herstellung von Elektromotoren und Hochleistungsakkus wird deutlich mehr (tendenziell CO2 emittierende) Energie verbraten als zur Herstellung eines Verbrennungsmotors mit vergleichbarer Leistung. Die Rechnungen gehen von Faktor 2 bis Faktor 100, je nachdem, wen man fragt und was man wo einbezieht.

Dieses CO2 - Wunder "tankt" dann Strom, der - überraschend - nicht einfach aus der Steckdose kommt sondern aus vorwiegend aus Kohle-, Gas- und sogar noch Öl-Kraftwerken, die fröhlich CO2 verblasen. Dann wären da noch Biogasanlagen, die Einspeisen - weniger CO2 als fossile Brennstoffe aber beileibe nicht CO2 neutral (wie die Branche sich gerne darstellt). Der Anteil an Windstrom ist - bundesweit - überschaubar und löblich. Solarstrom kommt praktisch nur lokal, vielleicht noch regional in winzigen Mengen vor. Bleibt noch Atomstrom - aber das wollen wir doch auch nicht wirklich, oder...?


Mein ganz persönliches Fazit: Das am wenigsten umweltschädliche Auto ist eins, das einen geregelten Kat hat und damit bis zum bitteren Ende schonend (und damit spritsparend) gefahren wird. Bei sinnvoller Wartung und Pflege sind das mindestens 15 Jahre oder 250.000km für Kleinwagen, größere Kaliber halten 20 Jahre / 500.000km und länger.

Ein neu(er)es Auto hätte bei mir möglichst wenig Schnickschnack, wenig Gewicht und den modernsten und sparsamsten Verbrennungsmotor, den ich mir leisten kann.

Wenn wir dann Windstrom irgendwann nach Süddeutschland bringen können und der Solar-Förderwahnsinn aufhört (womit der Gesamtanteil erneuerbarer Energien im Mix deutlich steigen würde), könnte man über einen Stromer nachdenken.


Aber jetzt werde ich gerade abschweifend ... tut mir leid, musste mal raus.

LJS

ReiseIveco am 04 Jan 2013 15:23:07

Lancelot hat geschrieben:
mithrandir hat geschrieben:Bei der Mietgeschichte muss man sich vorher überlegen wie lange man das auto nutzt.


Eigentlich nicht .. :)

Die Monatsmiete für die Batterie ist eben ein Teil der Betriebskosten ... :)


Eigentlich doch....

Denn meines Wissens ist die Fahrleistung pro Jahr beschränkt.

brainless am 05 Jan 2013 01:13:34

Denn meines Wissens ist die Fahrleistung pro Jahr beschränkt.



Ja,

durch die Akkukapazität, :mrgreen:


Volker :wink:

macagi am 05 Jan 2013 08:49:47

Long John Silver hat geschrieben:Mein ganz persönliches Fazit: Das am wenigsten umweltschädliche Auto ist eins, das einen geregelten Kat hat und damit bis zum bitteren Ende schonend (und damit spritsparend) gefahren wird. Bei sinnvoller Wartung und Pflege sind das mindestens 15 Jahre oder 250.000km für Kleinwagen, größere Kaliber halten 20 Jahre / 500.000km und länger.


Aber genau so was geht ja eben nicht. Erstens hat das ja mit Konsum nichts zu tun, und zweitens - wenn du vor 10Jahren so was gekauft hättest dürftest du ja damit schon heute nicht mehr in viele Städte in BaWü fahren.

tober am 05 Jan 2013 11:33:44

Mit geregeltem Kat erhält man meines wissen immer eine grüne Plakette.

tomsel am 05 Jan 2013 11:51:16

Na dann lieber den SECMA F16, 560 Kg, 105 PS, 180 Spitze, da spart man über´s Jahr auch noch die Kosten für die Kartbahn... ;D

BadHunter am 05 Jan 2013 12:18:56

tober hat geschrieben:Mit geregeltem Kat erhält man meines wissen immer eine grüne Plakette.


Aber nicht unbedingt mit einem Diesel!
Mein voriger Skoda Fabia Combi 1,4 TDi Bj. 2004 mit einem Verbrauch von 4 l im Schnitt hätte, da er keinen Partikelfilter hatte, gerade mal eine gelbe Plakette bekommen....

Ich überlege auch, meinen jetzigen Hyundai i30 Diesel Bj. 2010 so lange zu fahren bis nix mehr geht, entweder bis zur Rente in ca. 22 Jahren, oder eben vorher, wenn er so lange nicht durchhält. Bei 25.000 - 30.000 Km pro Jahr ist das gut möglich dass er das schafft, wären dann also 600.000 Km. Das wäre aus CO2-Sicht das umweltfreundlichste, denn die CO2-Bilanz bemisst sich eben nicht nur an dem Verbrauch sondern auch an dem, was ein Fahrzeug in der Herstellung verursacht, und genau das macht die lange Nutzung sinnvoller...

berni1 am 05 Jan 2013 12:25:48

brainless hat geschrieben:
Denn meines Wissens ist die Fahrleistung pro Jahr beschränkt.



Ja,

durch die Akkukapazität, :mrgreen:


Volker :wink:


Der Mietpreis ( Ist übrigens ein Leasingpreis => Volle Verantwortung beim Leasingnehmer - Tiefentladung, Frostfreie Lagerung usw. ) der Batterie ist ist Kilometerabhängig : Je höher die jährlich vorgesehene Kilometerleistung um so höher der "Mietpreis"

tober am 05 Jan 2013 12:29:04

Ich bleibe dabei - geregelter Kat ist grüne Plakette. :D Mann muss nicht nachrüsten oder sonstiges. Diesel mit geregeltem Kat kenne ich nicht.

berni1 am 05 Jan 2013 15:30:54

Recht hat er...

lolex am 05 Jan 2013 16:59:05

mein smart diesel benötigt ausserorts bei unter 100 km/h 2,8 lt und der jahres durchschnittsverbrauch liegt bei 3,5 lt.
habe aber heizung und klima und ein bequemes fahrzeug , zudem macht dies teil richtig spass ............
hat sogar euro 5 mit partikelfilter .

lolex

bernhardm am 07 Jan 2013 14:10:32

tober hat geschrieben:Diesel mit geregeltem Kat kenne ich nicht.

Brauchten die auch nicht - kam erst mit Euro5 und Partikelfilter. Da findet eine überwachte aktive Abgasnachbehandlung statt, die ein Stück weit mit dem vergleichbar ist, was beim G-Kat praktiziert wird (in der Praxis beudetet G-Kat beim Benziner Lambdaregelung und die ist beim Diesel Blödsinn).

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Geniales Leuchtmittel
Sunplain Fahrerhausabdeckung
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt