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Aufbaubatterie laden mit Stromgenerator


maniac am 27 Dez 2012 04:26:27

Hallo an die Strominsider und Technikfreaks,

ich würde gerne mal wissen wie lange es ca. dauert, eine 75 AH bzw. 100 AH Batterie (ab 11,5 Volt Restspannung) mit einem Stromgenerator zu laden, der folgende Kennzahlen liefert:

Maximale Leistung: 1000 VA (ca. 1000 W)
Dauerleistung: 900 VA (ca. 900 W)
Spannung / Frequenz: 230 V / 50 Hz
Spannungsregelung: Inverter
Stromstärke (Überlast): 3,9 A
Schutzart: IP 23

oder per 12 Volt Gleichstromausgang: 8,3 A Ladestrom

Gibt es da vielleicht eine Daumenregel, die ich hernehmen kann?

Ich überlege meine Efoy 1200 zu verkaufen und gegen einen Honda Stromgenerator (EU10i oder EU20i) sowie einer PV-Anlage zu tauschen, da wir sehr selten frei stehen und meist Strom beziehen, ich aber was für den Notfall dabei haben möchte.

Bin auf alle Arten von Antworten gefasst :wink: und freue mich auf jeden guten Tipp.

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felix52 am 27 Dez 2012 05:43:48

Moin Michel,
meine Antwort ist der späten Stunde geschuldet: :D

Nix für ungut. Aber ein Batteriechen von 75 Ah in die Todeszone von 11,5 V ab zu würgen und dann gleich mit
PV und/oder Generator dagegen an zu gehen, erscheint mir unrealistisch. Die Efoy ist dann schon das Richtige.

Zur Frage:
Der Gleichstromanschluss bringt selbst bei hochwertigen Generatoren nichts außer Schäden für das Batterichen, weil er nicht geregelt und auch nicht abgeregelt ist. Außerdem schwankt er sehr stark bei den Ladezyklen. Ich selbst würde dann von einem altertümlichen Ladegerät aus den frühen sechziger Jahren des vorigen Jahrtausends träumen, welches wenigstens im Ansatz Schutz vor dem sofortigen Batteriesuizid bietet.

Ansonsten wäre natürlich der Honda 10i von den Daten und vom Preis her optimal. Aber wenn Du von ihm 900 Watt forderst (Warum und weshalb eigentlich?), wäre schon der 20i angesagter, weil er einfach im ECO-
Modus länger und sehr viel leiser läuft, laufen darf.
Aber sooo viel Aufwand für ein Batteriechen :eek:
Wenn Du es doch selten tust,, laß Deine Efoy laufen. Die stört Niemanden. Und sonst schaust Du hier bei meinem Moppelchen: --> Link

elektrotechnikzrenner am 27 Dez 2012 06:06:41

Naja-also wenn du nur den 12V-Ausgang des Moppels nutzen möchtest:
Wohl gar nicht, wenn da tatsächlich nur 12 V rauskommen...

Wenn du an den 230V-Ausgang ein Ladegerät anschließt:
Kommt ganz aufs Ladegerät an (Ladekurve und Stromstärke)

Allerdings:
Geht man von einer "normalen" Blei-Säure" aus, sollte man die höchstens zwischen 1/10 C bis 1/3 C laden. Das kann dir wiederum nur das Datenblatt der Batterie sagen...
Heißt bei 100 Ah mit 1/10 C ca. 10 Stunden (also Ladegerät mit ca. 10A)
Heißt bei 100 Ah mit 1/3 C ca. 3,x Stunden (also Ladegerät mit ca. 30A)
Pi x Daumen wäre die dann zu ca. 80 % voll

Nur zur PV-Anlage:
Ist ganz was feines und wenn man sie entsprechend deinem Bedarf (welchen Strombedarf hast du? Wie lange stehst du frei? Wann bist du unterwegs. Sommer-Winter? etc) kannst du damit deinen kompletten Strombedarf decken.

Tipp von mir:
Verkauf die BZ. Bau dir ne PV-Anlage hoch (ausgelegt auf deine Bedürfnisse)
Und vergiss das Stromaggregat. Gibt genug hier im Forum, die fahren seit 5 Jahren so ein Teil durch die Gegend und haben es gerade mal 5 Stunden in Betrieb gehabt.
Investiere das Geld dann lieber in eine gute 2. Aufbaubatterie und etwas mehr Solarleistung als Reserve und einen guten Solarladeregler und vielleicht in einen B2B-Lader. Und sollte wirklich mal der Strom zuneige gehen, dann lass einfach wirklich mal ne halbe Stunde deinen Motor laufen und lade über Lichtmaschine nach.
Aber wenn du ja eh sehr selten frei stehst wird dies nie vorkommen. Die PV-Anlage muß nur entspr. ausgelegt sein...

Sag mal: Wußte der Verkäufer wie du dein WoMo nutzt?
Wenn ja, dann war er wohl "sehr geschäftstüchtig" um dir ne BZ zu verkaufen. Oder hatte wirklich keine Ahnung...
Mach nicht den selben Fehler mit der PV-Anlage oder mit dem Moppel und lass dir was aufschwatzen!

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Gast am 27 Dez 2012 06:47:28

maniac hat geschrieben:Ich überlege meine Efoy 1200 zu verkaufen und gegen einen Honda Stromgenerator (EU10i oder EU20i) sowie einer PV-Anlage zu tauschen, da wir sehr selten frei stehen und meist Strom beziehen, ich aber was für den Notfall dabei haben möchte.
Wir haben auch nichts "für den Notfall" ausser z.B. eine ADAC Mitgliedschaft und eine Krankenversicherung :D

Wenn Du ab und zu fährst oder am Stromnetz bist läd sich der Akku und das sollte reichen. Wenn Du der Ansicht bist, dass reicht nicht mal über ein PV Modul nachdenken. Stromgenerator oder Efoy sind Geldverbrenner und sollten nur angeschafft werden, wenn wichtige Gründe dafür bestehen.

Wenn ich die Kosten eines Wohnmobils betrachte --> Link
sollte man auch einen Campingplatz oder Stellplatz bezahlen können. Dort haben wir Strom für den Kühlschrank, Warmwasser und können die Akkus laden.

oberstdorfer am 27 Dez 2012 09:46:49

Wenn du die Efeu guenstig verkaufst, wuerde ich sie nehmen. Ich habe einen Honda 20 mit Gasbetrieb seit 2Jahren der hat jetzt 5 Betriebsstunden und 3 davon zum testen. Den kannst du dann in Zahlung nehmen.

bernierapido am 27 Dez 2012 10:01:24

Ich habe auch einen Generator, den habe ich aber für zu Hause angeschaft und noch nie zum Camping mitgenommen. Im Sommer hat bisher meine 100W nachgeführte Solarzelle ausgereicht um uns vier Wochen lang mit Strom zu versorgen (Ich gucke dann auch kein TV und mache vielleicht alle 2 Tage mal für 1 Stunde den Computer an.
Jetzt habe ich gerade eine 300W PV-Anlage auf dem Dach von denen 200W in die entsprechende Südrichtung aufstellbar sind, installiert. Trotzdem reicht das nicht annähernd, um den Strombedarf, da 50Ah, zu decken (hatten bisher in 5 Tagen nur 10 Stunden Sonne) und bei dem Regenwetter gucken wir schon mal mehrere Stunden fern oder surfen im Netz.
Da muss man dann halt ans Netz, mit meiner Batteriekapazität alle drei Tage.
Oder ich müsste 2,5 Stunden/3 Tage den Moppel laufen lassen bei LiFePO-Batterien und 1000W Ladegerät.

maniac am 27 Dez 2012 12:05:57

Hallo Zusammen,

erst mal dankeschön für die hilfreichen Antworten.

@FelixS & UlrichS & elektrotechnikzrenner,
ich finde meine Brennstoffzelle technisch absolut ?y und bin mit den Leistungsmerkmalen sehr zufrieden, sehe die Efoy für mein Verständnis aber in den Verbrauchskosten einfach als viel zu teuer an. Hier liege ich bei > 3,- €/KWh. Da ich selten ausserhalb der Zivilisation unterwegs bin, muss ich mich nicht zu 100% selbst mit Strom versorgen können. 3 Tage Eigenversorgung incl. vielleicht ein wenig TV, Computer, Heizung und Licht würde mir schon genügen. Länger würden wir derzeit eh nicht frei stehen wollen, wegen unserem Kurzen.
Übrigens, die Efoy war beim Kauf unseres Nexxi schon installiert und haben wir sie so mitbekommen. Das WoMo hatten wir von Privat schon sehr gut verhandelt und die Efoy noch zusätzlich dazu bekommen. Das alte Ehepaar konnte eh nichts mehr damit anfangen und an Verkauf hatten sie nicht gedacht.

Werde sie wohl also verkaufen und in eine PV und größere Batteriekapazität investieren.

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