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Vesterålen und Lofoten – Ein Reisebericht 1, 2


arco1111 am 29 Dez 2012 10:43:25

Tag 1 - Dienstag, 05.06.2012
Jetzt sind wir da.
Wir sind im Norden Dänemarks, in Grenaa, und stehen auf einem Campingplatz direkt am Wasser.





Die Fahrt war doch etwas anstrengend, über 1000 km bei unerwartet recht starkem Verkehr, hauptsächlich LKW, aber auch viele PKW’s, die die 100 km/h auf der Autobahn nicht schaffen ( grins ) und deshalb im dichten Verkehr überholt werden müssen.
Auf jeden Fall haben wir es nach 12 Stunden geschafft und können noch den Sonnenuntergang bewundern.



Morgen geht es mit der Fähre rüber nach Schweden.



Gefahrene km: 1.079

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arco1111 am 29 Dez 2012 10:45:28

Tag 2 - Mittwoch, 06.06.2012
Der Morgen beschert uns einen strahlend blauen Himmel und 15°. Wir haben in der absoluten Ruhe sehr gut geschlafen.
Nach dem Frühstück fahren wir in den Ort Grenaa, tanken voll und schauen uns im Hafen um.










Unsere einlaufende Fähre ist schon von weitem zu sehen.



Wir gehen zwischen lauter LKW’s an Bord. Es geht ganz schön eng zu auf dem Ladedeck.
Fast die ganze Überfahrt verbringen wir an Deck bei herrlichstem Sonnenschein, ja sogar für einen leichten Sonnenbrand im Gesicht hat es gereicht.





In Varberg/Schweden kommen wir nach 4,5 Stunden Schifffahrt gegen Abend an.
Wir fahren immer nach Norden und an Göteborg vorbei nach Trollhättan, wo wir übernachten wollen.
Wir finden einen Parkplatz mit herrlicher Sicht auf die Schleusen und den Kanal.





Es ist jetzt 23.00 Uhr und die Dämmerung hat gerade erst begonnen. Das berühmte Zeitungslesen zur Mitsommerzeit ist also noch möglich.



Gefahrene km: 168 + 4;5 Stunden Schifffahrt

arco1111 am 29 Dez 2012 10:47:23

Tag 3 - Donnerstag, 07.06.2012
Das Thermometer zeigt um 7.00 Uhr 13° bei wolkenlosem Himmel.
Die Nacht war ruhig neben 3 weiteren Wohnmobilen.
Wir frühstücken und fahren zügig los, denn heute steht eine Verbindungsetappe von über 700 km nach Östersund an.
Lange Zeit fahren wir am Vänern-See entlang, später passieren wir bei Mora den Siljan-See.
Die Europastrasse 45 ist meistens 2-spurig und es existieren jede Menge Baustellen, sodaß an ein flottes Vorkommen nicht zu denken ist. Aber wir haben ja Urlaub. Zum Glück herrscht wenig Verkehr.



Die Landschaft zeigt immer mehr die nordischen Züge. Wälder und Seen wechseln sich ab, immer wieder durchschneidet ein Fluss die Auen.







Jetzt stehen wir bei herrlicher Abendsonne und 17° in Östersund direkt am Wasser des Störsjön.
Ein herrlicher Stellplatz (N 63°11.259 – O 014°37.737)









Gefahrene km: 720

Anzeige vom Forum


bonjourelfie am 29 Dez 2012 11:25:14

Oh, wunderschön, mal wieder was zum Träumen..
Dankeschön, und mach bald weiter.

LGElfie

phoenix am 29 Dez 2012 14:12:57

Hallo Uwe,

im Juni mal kurz zu den Lofoten, und dann im August in 19 Tagen knapp 10000 km zum Nordkap.
Respekt, Respekt. Aber wo warst Du denn die ganze andere Zeit in 2012. Ich hoffe auf weitere Reiseberichte.

Alles Gute für 2013 und viele Reiseberichte wünscht

Franz-Bernd

Gast am 29 Dez 2012 14:26:31

Hallo phoenix,

wer richtig liest, wird feststellen, dass es sich beim Reisebericht Nordkapp aus dem Jahr 2011 handelt und der Reisebericht Lofoten aus 2012 stammt. soviel zu der unbändigen Reisemöglichkeit.

Hall Uwe ( arco1111 ), fängst ja wieder Verheißungsvoll an :D

Schöne Bilder, die Du bisher zeigen konntest. Bin gespannt auf die Fortsetzung.

arco1111 am 29 Dez 2012 16:14:56

Tag 4 - Freitag, 08.06.2012
Über Nacht hat es zugezogen. Der Himmel ist stark bewölkt und es ist nur 10° warm.
Eigentlich war es ja gar keine richtige Nacht, denn um Mitternacht stand die Sonne immer noch am Horizont und es war recht hell.
Wir fahren nach dem Frühstück rüber nach Norwegen. Vorher wollen wir jedoch noch das Rathausgebäude von Östersund anschauen.



Die Europastrasse 14 ist gut ausgebaut und ermöglicht ein zügiges Vorwärtskommen. Am Horizont sehen wir schneebedeckte Berge und die Landkarte sagt uns, dass dies das Gebiet um Åre sein muss, in dem 2007 die Ski-Weltmeisterschaften stattgefunden haben.





Neben einem Supermarkt entdecken wir eine kleine Schokoladenfabrik und können verständlicherweise nicht widerstehen.



Wir passieren auf der Hochebene die Grenze zu Norwegen relativ unspektakulär, denn es ist niemand da, bei dem wir unseren mitgebrachten Alkoholvorrat anmelden könnten.
Die Strasse führt immer bergab durch ein grünes Tal, bis wir Stjørdal erreichen.



Hier ver- und entsorgen wir an einer Tankstelle, dann machen wir einen kleinen Abstecher nach Selbu und besuchen kurz unseren Forumskollegen Walter.
Wieder zurück in Stjørdal schwenken wir ab auf die Europastrasse 6 nach Trondheim.
Auf dem Stellplatz am Stadion finden wir ein freies Plätzchen und machen uns sogleich auf zu einem Stadtbummel.







Mittlerweile ist der Himmel strahlend blau und die Temperatur auf 19° angestiegen. Wir haben den Eindruck, dass alle bereits ihre leichtesten Sommerklamotten rausgekramt haben.





So richtig begeistert uns die Stadt jedoch nicht, so dass wir nach 3 Stunden wieder zurückgehen um Abendbrot zu essen und Fussball zu kucken.



Gefahrene km: 344

arco1111 am 29 Dez 2012 16:16:28

Tag 5 - Samstag, 09.06.2012
Heute ist wieder Bombenwetter. Ich bin am Morgen zu Fuss im T-Shirt in die Innenstadt unterwegs, um die Telenor-Internetkarte aufladen zu lassen.
Danach fahren wir auf der Europastrasse 6 immer Richtung Narvik.
Am Strassenrand dominiert die Farbe gelb, denn der Löwenzahn steht massenhaft in voller Blüte.



Bei Grong biegen wir kurz ab, um den Formofoss-Wasserfall anzusehen.





Wenig später kommen wir zu einem Laksaquarium mit der längsten Lachstreppe der Welt. Hier kann man auf einem Steg über den Staudamm gehen.





Wir biegen von der Hauptstrasse ab und fahren nach Hammer, um eine der längsten erhaltenen überdachten Holzbrücken anzusehen.



Die Fahrt dahin ist nicht ungefährlich, denn überall liegen freilaufende Schafe mit ihren Jungen vor den Leitplanken. Also schön langsam und aufpassen.



Und dann passieren wir das Tor zu Nord-Norge.





Bei Grane kommen wir zu einem weiteren beeindruckenden Wasserfall, dem Lakseforsen.



Danach fahren wir weiter nach Mo i Rana.







Noch 70 km bis zum Polarkreis.
Das Wetter ändert sich, die Temperatur fällt stetig und es beginnt zu regnen.
Jetzt stehen wir direkt am Polarkreis, es ist 3° kalt und es hat Schneeregen.





Gefahrene km: 654

arco1111 am 29 Dez 2012 16:20:18

Tag 6 - Sonntag, 10.06.2012
Vor lauter Aufregung hab ich gestern ganz vergessen, von unserem ersten Elch zu berichten. Plötzlich stand dieses Riesenvieh keine 20m vom Strassenrand entfernt. Aber bevor ich zum Fotografieren anhalten konnte, war er schon wieder im Unterholz verschwunden.
Schade, dann wird eben der nächste fotografiert.

Über Nacht hat es aufgehört zu regnen und jetzt ist es wieder trocken, aber nur 6° warm. Bevor wir weiterfahren, besichtigen wir das Polarkreiscenter.









Und dann kommt alles anders als geplant.
Auf dem Rückweg nach Mo i Rana kommt uns ein Mietmobil zu nahe, der linke Aussenspiegel wird zertrümmert und schlägt die Seitenscheibe in tausend kleine Stückchen, die auf mich niederprasseln. So können wir nicht wie geplant einfach weiterfahren, ohne Rückspiegel geht das nicht.
Die Fensteröffnung wird mit Karton, Klebeband und Müllbeutel verschlossen, aber das ist nur ein kurzzeitiges Provisorium.



Also planen wir um. Svartisen-Gletscher und die RV 17 müssen leider vorerst entfallen, denn in Bodø soll es eine Fiat-Werkstatt geben.

Dort stehen wir jetzt auf einem Stellplatz am Meer.



Der Platzverwalter (Udo aus Würzburg) macht uns jedoch wenig Hoffnung, auf die Schnelle das Auto repariert zu bekommen. Wahrscheinlich werden wir morgen improvisieren müssen.



Gefahrene km: 226

heidchen am 29 Dez 2012 23:13:22

Juchhuuu, wieder ein Norwegenbericht :D , wieder tolle Bilder... und Danke für's Mitnehmen. :daumen2:

Du machst es ja spannend, so ein Pech aber auch mit Spiegel und Seitenfenster :cry: .

wernair52 am 29 Dez 2012 23:40:55

Super Bericht ! :daumen2:

schneutzl am 30 Dez 2012 00:14:06

Lieber Uwe,
als wir Deinen abgefahrenen Aussenspiegel sahen, kamen Erinnerungen in uns hoch. Wir "verloren" unseren Spiegel auf der Rückfahrt vom Nordkap Mitte Juli, d.h., der Spiegel selbst überlebte, alles andere war kaputt samt Blinker. Und wir wollten noch bis Oktober in Nordland bleiben. Wir klebten mit einer Riesenrolle Panzertape und Hölzern, um die richtige Neigung des Spiegels wieder herzustellen. In Havoysund kauften wir eine neue Birne für den Blinker, es funktionierte. Die anderen elektrischen Einrichtungen waren hin, aber egal. Diese Konstruktion ist immer noch dran, wird nächstes Jahr erneuert. Wir haben nur ab und zu neues Tape drangeklebt, weil sich das andere löste.
Wir waren auch schon mal in dieser Fiatwerkstatt in Bodö, 2008 wegen einer defekten Motorwasserpumpe. Die Norweger hatten keine Eile, unseren Wagen wieder flott zu machen, das Ersatzteil wurde irgendwie vom ADAC besorgt, als es geliefert war, flehten wir die Mechaniker auf Knien an, es einzubauen. Haben sie gemacht, bevorzugte Behandlung. Alles in allem 5 Übernachtungen in Bodö, 2 davon auf dem Parkplatz des Luftfahrtmuseums, 2 mit Wasser und Strom vor der Werkstatt, die letzte im Hotel am Hafen bezahlt vom ADAC dank Auslandsschurzbrief. Dann kam die Rechnung, Originalton der Dame bei der Reparaturannahme" Are you ready for the bill ?". Über 10.000 NOK, aber uns war alles egal, wir wollten nur weg. Wir sind gleich zum Hafen und haben die Fähre zu den Lofoten genommen.

Wie ging es bei Euch weiter, habt Ihr mehr Glück gehabt ?
Wir freuen uns auf den Bericht und die Lofoten-/Versteralenbilder.


Walter und Sabine

arco1111 am 30 Dez 2012 01:59:14

Tag 7 - Montag, 11.06.2012
Die Nacht war sehr ruhig und als wir nach Mitternacht ins Bett sind, hat die Sonne immer noch geschienen.



Heute geht’s früh los, denn wir müssen in die Werkstatt. Wir finden die Firma, aber mittlerweile hat die das Fabrikat gewechselt und wir müssen zu einer anderen Werkstatt fahren. Dort versuchen wir ein Fenster zu bekommen, aber erst nach vielen Telefonaten kommt die Zusage aus Oslo, dass bis morgen früh eine Scheibe da sein soll. Den Rückspiegel vergessen wir mal, denn bei dem Preis, der hier dafür zu bezahlen wäre, wird mir schwindelig.
Also fahren wir anschliessend zu einem Autozubehörhandel und kaufen zwei Zusatzspiegel, wie sie für Wohnwagenbetrieb benutzt werden. Mit bordeigenen Kabelbindern werden sie so fixiert, dass sie als Aussenspiegel zur Not benutzt werden können.



Da wir jetzt viel Zeit bis zur morgigen Scheibenreparatur haben, fahren wir in den Hafen, um das Einlaufen des Hurtigruten-Schiffes aus allernächster Nähe mitzuerleben. Pünktlich läuft die „Trollfjord“ ein.





Unser nächstes Ziel ist ein Aussichtspunkt hoch über Bodø, der eine tolle Sicht über die Stadt und bis zu den Lofoten ermöglicht.



Was tun mit dem angebrochenen Nachmittag? Also raus aus der Stadt, nicht weit weg ist der Saltstraumen, der ein gewaltiges Naturschauspiel liefert.



Bei jedem Gezeitenwechsel werden Unmengen Wasser rasend schnell durch die Meerenge gezwängt und verursachen Strudel mit bis zu 10 m Durchmesser, die alles mit sich in die Tiefe reissen. Wir warten auf dem Gezeitenwechsel und tatsächlich, es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel.





Jetzt stehen wir auf dem Campingplatz am Saltstraumen.



Gefahrene km: 86

arco1111 am 30 Dez 2012 02:01:15

Tag 8 - Dienstag, 12.06.2012
Um 9:00 Uhr soll die Scheibe aus Oslo in der Werkstatt ankommen. Also heisst es früh aufstehen und nach Bodø fahren.
Wir geben das WoMo in der Werkstatt ab und fahren mit dem Linienbus in die Innenstadt. Außer der relativ schmucklosen Domkirche hat die Stadtmitte nichts zu bieten.









Interessant anzusehen ist noch das Passagierschiff „Adonia“, das am Kai vor Anker liegt.



Gegen Mittag sind wir wieder in der Werkstatt und stellen erleichtert fest, dass die Scheibe eingebaut ist.
Nach dem Bezahlen von 4.400 NOK können wir unsere Reise nach einer weiteren Stunde Wartezeit, bis der Scheibenkleber angetrocknet ist, fortsetzen.
Wir fahren Richtung Narvik, um in Bognes die Fähre nach Lødingen auf den Lofoten zu nehmen.







Die Überfahrt dauert ca. 1 Stunde, die ganze Zeit kann man am Horizont das typische Panorama der Lofoten erkennen.






Dort angekommen, fahren wir direkt zum Stellplatz beim Jachtclub Lødingen mit herrlicher Aussicht aufs Meer.



Gefahrene km: 258

berny2 am 30 Dez 2012 03:53:09

arco1111 hat geschrieben:Jetzt stehen wir bei herrlicher Abendsonne und 17° in Östersund direkt am Wasser des Störsjön.
Ein herrlicher Stellplatz (N 63°11.259 – O 014°37.737)

Hallo Uwe,
denke nur nicht, Du fährst ohne "Aufsicht"...
Ähem, mit den o.a. Koordinaten komme ich nicht klar, denn das ist wohl eher an der E45 nordöstlich der Stadt...
Ich wollte sie nämlich in mein Nüvi einprogrammieren.

arco1111 am 30 Dez 2012 11:12:54

Hallo berny2,

ich hab die Koords mit Google-Earth überprüft, sie stimmen.
Kann es sein, dass dein Navi ein anderes Format hat?

N 63°11.259 = N 63°11'16'' = O 63,187650
O 14°37.737 = O 14°37'44'' = O 14,628950

Wenn ja, dann versuchs mal nochmal mit dem richtigen Format.

klausevert am 30 Dez 2012 11:45:42


arco1111 am 30 Dez 2012 11:48:18

@klausevert

was willst du uns damit sagen??????????

klausevert am 30 Dez 2012 11:50:00

Da kommt genau ein Platz in Östersund am See.

Und nicht irgendwo ausserhalb

arco1111 am 30 Dez 2012 11:57:52

Ja klar, ist ja auch wieder dieser Reisebericht, den du nun mit google gefunden hast

arco1111 am 30 Dez 2012 12:23:32

Tag 9 - Mittwoch, 13.06.2012
Die Sonne scheint, als wir nach einer ruhigen Nacht aufbrechen. Unser Ziel ist heute Andenes, ganz oben im Norden der Insel Andoya.

Unterwegs treffen wir das Hurtigrutenschiff , das Sortland ansteuert und eben die Brücke passiert hat, die wir jetzt überqueren.






In Andenes angekommen, gehen wir sofort ins Wal-Zentrum und melden uns für eine Walsafari an, denn das Wetter ist herrlich und die See schön ruhig.



Bevor es jedoch aufs Schiff geht, findet zuerst eine Unterweisung in das Leben der Wale statt, dann wird ein Film gezeigt und endlich geht es 10 min zu Fuss zu dem 25 m langen Boot.





Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt im eiskalten Nord-Ost-Wind erreichen wir das Gebiet, in dem sich die Wale aufhalten sollen. Das Boot kreuzt eine halbe Stunde und plötzlich der Ruf: „Wal bläst“. Einige hundert Meter entfernt ist der Rücken des Wals und die Rückenflosse zu erkennen.



Unser Boot nähert sich dem Wal, der völlig unbeeindruckt ob unserer Anwesenheit weiter schwimmt und immer wieder über sein oben seitlich am Kopf befindliches Nasenloch abbläst.



Nach 5 min krümmt der Wal seinen Rücken und taucht ab. Zu sehen ist nur noch die Schwanzflosse, die steil aus dem Wasser ragt und dann ist der Wal auf seinem Weg nach unten, denn er kann immerhin bis auf über 1000 m tief tauchen.















Die Rückfahrt kommt uns viel kürzer vor. Danach aber schnell ins WoMo, die Heizung an und die eingefrorenen Knochen wieder aufgetaut.



Gefahrene km: 171

Gast am 30 Dez 2012 14:58:23

Wie schon vermutet, es lohnt sich auf die Fortsetzung zu warten.

Toll geschrieben, noch besser die dazugehörenden Bilder!

sternleinzähler am 30 Dez 2012 21:45:56

WEITER!!

Kommen Erinnerungen an den Sommer hoch! (Beim Wale-watching war es meiner Frau leider speiübel, hatten aber auch mehr Seegang :D )

Bisher 2,5 x Seitenspiegelkontakte in N (2 x defekt: 1 x kurvenschneidender Lkw-Anhänger, 1 x Pkw Dachträger auf Brücke, kam jedesmal mit Schwung),
1 x Womo auf dem Weg Dalsnibba.
Mit Panzertape und Kabelbinder aber immer soweit repariert, dass man bis nach Hause kam!

Panzertape gehört in jedes gutausgerüstete Womo :bindafür: !!

arco1111 am 30 Dez 2012 22:54:39

Tag 10 - Donnerstag, 14.06.2012
Die Sonne geht nicht unter.
Heute Nacht um 1:00 Uhr habe ich diese Bilder geschossen und um 3:00 Uhr war die Sonne zwar weitergezogen, aber keinesfalls untergegangen.







Man muss sich einfach daran gewöhnen, nicht ständig beim Aufwachen zu meinen, man hätte verschlafen, weil es draussen schon so hell ist.

Heute gibt es eine kurze Etappe. Wir fahren zurück nach Sortland, überqueren den Fjord und dann geht’s wieder nach Norden zum Endpunkt der Insel Langøya, nach Stø. Die Ansiedlung besteht eigentlich nur aus einem Hafen mit Fischindustrie und weit verstreuten Häusern.







Gerade wird der Trockenfisch von den Gestellen „geerntet“.







An exponierten Stellen im und um den Hafen nisten gerade die Möwen und vollführen einen Höllenlärm, wenn sich der jeweilige Partner dem Nest nähert.







Gefahrene km: 161

Gast am 30 Dez 2012 23:56:02

Herrlich...ich rieche förmlich den Trockenfisch (meine Frau lief dem "Gestank" immer davon..).

Für mich immer noch eine große Faszination: Die Mitternachtssonne.
Man wird einfach nicht müde, erst durch sorgsames Verdunkeln des Fahrzeuges und dann am besten noch darin eine halbe Stunde lesen suggestiert einem dann "Nacht" (und damit kam die entsprechende Müdigkeit).
Ich kam gut klar damit, meine Frau hatte Anfangs Probleme damit!
Wie war das bei euch?

arco1111 am 31 Dez 2012 02:51:35

Klaus, wir sind eigentlich ganz gut damit zurecht gekommen.
Wir gehen eh immer spät ins Bett und nach Verdunkelung und dem letzten Einschlafbierchen hats ganz gut mit einem erholsamen Schlaf geklappt.

arco1111 am 31 Dez 2012 02:53:54

Tag 11 - Freitag, 15.06.2012
Wir fahren nach einem Kurzbesuch bei Bekannten rechtzeitig von Stø weg, denn wir wollen das Verkehrsmittel wechseln und in Stokmarknes / Vesterålen auf einem Schiff der Hurtigruten nach Svolvær / Lofoten einchecken. Abfahrt ist um 15.15 und die „Finnmarken“ kommt rechtzeitig eingelaufen.



Im Hafen liegt die alte Finnmarken, die heute als Museum dient.





Die Fahrt geht durch den Raftsund, vorbei an der herrlichen Bergwelt.





Selbst in den Trollfjord laufen wir ein.
Der Trollfjord ist 2,5 km lang, an seiner Mündung nur 100 m breit und 60m tief.





Das Schiff gleitet an den Felswänden, die zum Greifen nah sind, sehr langsam vorbei und der Kapitän schafft es, das Schiff am Ende des Fjords zu wenden und wieder herauszufahren.
Nach 3 Stunden erreichen wir Svolvær, wo wir um 22 Uhr das nordgehende Schwesterschiff zurück nehmen wollen.







Fast pünktlich läuft die „Vesterålen“ ein und nach kurzer Zeit verlässt auch sie wieder den Hafen. Mittlerweile ist es richtig kalt geworden, obwohl die Mitternachtssonne strahlend hell am Himmel steht.





Um 1.30 Uhr haben wir wieder festen Boden unter den Füssen und bewältigen den Fussmarsch zum WoMo, wo noch ein Absacker auf uns wartet. Das Thermometer zeigt 3°.







Gefahrene km: 86

alzu am 31 Dez 2012 06:15:00

Ach, das ist schon viele Jahre her, dass wir dort oben waren. Danke für den tollen Bericht und die schönen Bilder, wecken Nordland - Reisesehnsucht. Bei uns hat auf den Lofoten damals leider nur geregnet, aber, wie man sieht, kann das Wetter auch viel schöner sein.
Bitte bald weitermachen mit dem Reisebericht!

arco1111 am 31 Dez 2012 11:51:48

Tag 12 - Samstag, 16.06.2012
Heute fahren wir fast eine ähnliche Strecke wie gestern mit dem Schiff. Es geht südwärts. Wir fahren bis Melbu und nehmen dort die Fähre über den Hadselfjord, der die Versterålen von den Lofoten trennt.







Keine Wolke trübt das Blau des Himmels und bald passieren wir auf der Europastrasse 10 unser gestriges Ziel der Hurtigrutenfahrt.
In Kabelvåg fällt uns die Lofot-Kathedrale von Vågan ins Auge, sie wurde 1898 erbaut und ist Norwegens größte Holzkirche nördlich Trondheims mit 1200 Sitzplätzen



Immer wieder aufs Neue begeistert die Bergwelt mit verschneiten Gipfeln, von denen die Fjorde eingesäumt werden.



Jetzt stehen wir direkt am Wasser in Eggum mit absolut freiem Blick nach Norden, um die Mitternachtssonne in vollen Zügen geniessen zu können.









Gefahrene km: 147

arco1111 am 31 Dez 2012 11:55:52

Tag 13 - Sonntag, 17.06.2012
Die ganze Nacht (die keine war) scheint die Sonne ins Wohnmobil und man verliert jedes Zeitgefühl. Selbst die Verdunkelung schafft es nicht, ein Gefühl von Nacht aufkommen zu lassen.
Wir fahren das schmale Sträßchen zurück auf die Europastrasse 10 und dann Richtung Süden.
In Gravdal schwenken wir kurz ab, hier soll bei der Kirche, die vor über 100 Jahren im Stabkirchenstil erbaut wurde, ein Cache versteckt sein, den wir schnell finden.





Vorbei geht die Fahrt an unzähligen Trockengestellen für Stockfisch.



Hauptabnehmer für den getrockneten Dorsch ist Italien, wo leckere Gerichte damit hergestellt werden, die getrockneten Köpfe gehen fast alle nach Nigeria.



Glaubt mir, es stinkt fürchterlich unter diesen vollhängenden Gestellen.

Nach zahlreichen Baustellen wegen Felsabbrüchen kommen wir nach Reine und geniessen das als Postkartenmotiv bekannte Panorama.







Letzter und südlichster Ort auf den Lofoten ist der Ort mit dem kürzesten Namen, der Ort „Å“, in dem gerade mal 100 Leute wohnen und der einer einzigen Familie gehört.



Am Nachmittag nehmen wir die Fähre zurück aufs Festland.
Bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Moskenes springt plötzlich ein Schwertwal (Orca) hinter dem Schiff aus dem Wasser, macht eine Drehung und verschwindet wieder. Welch ein Erlebnis.





Jetzt stehen wir hinter Bodø wieder auf dem nahen Campingplatz am Saltstraumen und schauen uns das Fußballspiel im TV an.



Gefahrene km: 132 und 3,5 Stunden Fähre

arco1111 am 31 Dez 2012 12:34:28

Tag 14 - Montag, 18.06.2012
Nach Frühstück und Ver-/Entsorgung fahren wir los auf der RV 17. In der Nacht hat es angefangen zu regnen und auch jetzt ist der Himmel Wolken verhangen und immer wieder beginnt es zu regnen.



Die RV 17 ist eine landschaftlich wunderschöne Strasse, immer an den Fjorden entlang, ab und zu kommt ein Tunnel. Einer der längsten Tunnels Norwegens ist der Svartisen-Tunnel mit 7.600 m, den wir zum Glück mit wenig Gegenverkehr passieren. Bei LKW und WoMo wird’s schon ein wenig eng.



Zweimal endet die Strasse am Wasser und man ist gezwungen, auf eine Fähre umzusteigen, um weiter zu kommen.



Als wir am Nordfjorden entlang fahren, haben wir einen tollen Blick auf den Gletscherausläufer des Svartisen, den „Engabreen“. Sicher würde der bei Sonnenschein viel schöner leuchten.





Den Polarkreis passieren wir dieses Mal auf dem Wasser. Mit der Fähre geht’s vorbei an einem eisernen Globus, für den wohl das Nordkappmonument Model gestanden hat.



Jetzt stehen wir nicht weit vor Mo i Rana auf einem wunderschön neu angelegten Stellplatz direkt neben der RV 17.





Gefahrene km: 220

Gerd-Frank am 31 Dez 2012 14:53:24

Hallo aus Rostock,
tolle Eindrücke die Ihr auf Eurer Fahrt festgehalten habt.Mit dem Wetter hat es bis jetzt ja eigentlich auch sehr gut funktioniert.Sehr gut finde ich die Idee mit den Hurtigroutenschiffen durch den Trollfjord.Haste da noch Preise im Kopf?Eigentlich wollte ich eine Tour mit dem Schlauchboot von Raften aus in den Trollfjord machen.Ich hoffe, das wir dieses Jahr (die wenigen Stunden vom alten Jahr zähle ich nicht mehr), bei einer fast identischen Tour, genau so viel Glück mit dem Wetter haben werden.Ich freue mich schon auf die Fortsetzung des Reiseberichtes.
:daumen2: :wink:

lonsome am 31 Dez 2012 15:07:44

Hallo,

auch von mir noch die Nachfrage zur Schiffsfahrt: Habt Ihr da ein Ticket Schiff - Bus gehabt? Irgendwie muss man ja wieder zurück oder zuerst hinkommen?


Klaus

Gerd-Frank am 31 Dez 2012 15:28:29

Hallo Klaus,
in dem Bericht ist die Rede von Stokmarknes-Solvaer und zurück.Haste bestimmt überlesen.In Stokmarknes gibt einen Campingplatz gleichen Namens.
:wink:

lonsome am 31 Dez 2012 16:15:29

Hallo Gerd,

wer lesen kann, ist klar im Vorteil, sorry! Für die Wale hattet Ihr ja geniales Wetter, sehr schön!


Klaus

arco1111 am 31 Dez 2012 16:27:14

Hallo Gerd,

Stokmarknes-Solvaer-Stokmarknes hat den Vorteil, dass Du bei Ankunft in Solvaer Zeit hast, um den Ort anzuschauen un dann das Gegenschiff nehmen kannst, um zu Deinem WoMo zurück zu kommen.
Die Schiffe verkehren ja nur 1 x pro Tag.
Neben dem Hotel in Stokmarknes ist ein kleiner CP (Anmelden im Hotel), paar Minuten Fussweg zur Anlegestelle.
Wir haben pro Person für eine einfache Fahrt 55,-- € bezahlt.

arco1111 am 31 Dez 2012 16:30:44

Tag 15 - Dienstag, 19.06.2012
Die Nacht war ruhig und nach dem Frühstück auf der Sitzgruppe vor dem WoMo fahren wir nach Mo i Rana und von dort ein Stück die E 6 hinauf bis zum Flugplatz, wo wir abbiegen, um an den Østerdalsbreen, einen Ausläufer des Svartisengletschers zu fahren. Die Strasse wird immer schmaler und plötzlich ist es nur noch ein unbefestigter Weg, auf dem wir bis zum See vorstoßen.



Von hier aus kann man entweder mit dem Boot über den See fahren oder sich ca. 4 km am Ufer entlang durch das Birkenunterholz kämpfen.
Wir entscheiden uns für das Boot.



Jetzt geht es noch 3 km bergauf, über den vom Gletscher blankpolierten Fels, immer wieder durch Schmelzwasser, das über den Fels rinnt.



Vorbei am sprudelnden reissenden Ausfluss des Gletschers, den er sich unterirdisch gegraben hat.



Wir kraxeln um die nächste Biegung und da ist er. Trotz der leider fehlenden Sonneneinstahlung schimmert das Eis leicht bläulich.







Man kann nur andächtig dastehen, und dieses Naturereignis bestaunen.

Trotz des kalten Windes wären wir gerne noch länger geblieben, aber der Abstieg muss in Angriff genommen werden, um das Boot für die Rückfahrt zu erreichen.



Anschliessend fahren wir zurück nach Mo i Rana, wo wir auf einem Campingplatz die Nacht verbringen wollen.



Gefahrene km: 135

arco1111 am 31 Dez 2012 21:48:18

Tag 16 - Mittwoch, 20.06.2012
Es fängt leicht an zu regnen, als wir Mo i Rana verlassen. Die Europastrasse 12 schraubt sich immer höher und nach ca. 40 km passieren wir die Grenze zu Schweden.
Überall liegen noch Schneereste und in den Seen ist das Eis noch cm-dick.



Eine ziemlich unwirtliche Gegend da oben und außer ein paar Rentieren ist kaum jemand zu sehen.





In Storuman werden wir freundlich begrüsst.



Erst als wir Lycksele passieren, zeigt sich die Sonne wieder und es wird mit jedem km schöner.
Jetzt stehen wir in Umea auf dem Campingplatz.



Gefahrene km: 505

Chekov am 01 Jan 2013 10:57:15

Vielen Dank für den schönen Reisebericht. Immer wieder schön hier so eine Tour virtuell mitfahren zu können.
Wir waren 2012 im April am Nordkapp und den Lofoten. Da gabs noch richtig Schnee. Ich glaub ich muss mich mal revanchieren und auch einen Breicht für Euch einstellen.

Chekov

arco1111 am 01 Jan 2013 11:03:35

Tag 17 - Donnerstag, 21.06.2012
Heut früh erwartet uns strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Wir leeren unsere Tanks und füllen Frischwasser auf für die Heimfahrt.
Vorbei an der typisch schwedischen Seenlandschaft rollen wir südwärts.



In Örnsköldsvik sehen wir dieses Mal die Skisprungschanze aus einer anderen Perspektive, weil wir einen kleinen Umweg am Hafen vorbei machen um das Eishockeystadion zu besichtigen.



Dieses Mal kann ich nicht widerstehen, wir schwenken ab und statten dem Werksverkauf von Fjällräven einen Besuch ab.

Dann geht’s weiter, mal 3-spurig, mal auf der Autobahn.
Und dann seh ich ihn, meinen 2. Elch. Kurz vor Gävle steht er keine 5 m hinter dem Zaun direkt an der Autobahn und knabbert frisches Birkengrün. Ein Riesenbulle mit einem mächtigen Geweih, noch total vom Bast überzogen. Leider bleibt bei fast 100 km/h keine Zeit für ein Foto.

Die Autobahn Richtung Norden ist so voll, wie ich sie noch nie gesehen habe. Anscheinend sind die meisten Schweden unterwegs, um Mittsommer zu feiern. Wenn das so weitergeht, sind wir in Malmö alleine.

Jetzt stehen wir in Uppsala und es ist Zeit fürs Abendessen.



Gefahren km: 572

arco1111 am 01 Jan 2013 11:05:03

Tag 18 - Freitag, 22.06.2012
In Uppsala strahlt die Sonne und das Thermometer zeigt um 9:00 Uhr schon 21°. Wir kaufen noch ein paar Lebensmittel und gehen dann auf die Autobahn Richtung Süden. Die Fahrzeugkarawane, die uns entgegen kommt, wird immer stärker, je näher wir uns Stockholm nähern. Alles drängt aufs Land, um Mittsommer zu feiern. Die Geschäfte schließen bereits schon ab Nachmittag.
Wir durchqueren Stockholm und stehen alsbald im Stau. Das geht viele km so, bis wir endlich einigermaßen freie Fahrt haben.
Als wir am Vätternsee entlangfahren, kommen die ersten Wolken auf.



Bei Jönköping legen wir eine Rast ein und essen eine Kleinigkeit zu Mittag.



Wir wollen heute noch bis Malmö. Das Wetter wird immer schlechter und dann schüttet es wie aus Eimern. Das kann ja lustig werden mit der Aussicht auf die Öresundbrücke. Aber zum Glück hört es wenige km vorher auf zu regnen, die Wolken lösen sich auf und jetzt stehen wir bei blauem Himmel und Sonnenschein in Sichtweite zur Brücke.



Gefahrene km: 704

arco1111 am 01 Jan 2013 11:06:41

Tag 19 - Samstag, 23.06.2012
Die Öresundbrücke präsentiert sich bei herrlichem Sonnenschein.



Wir verstauen unsere Siebensachen und machen uns auf den Weg, die 3 Brücken nach Dänemark zu überqueren.
Der Verkehr läuft recht gut, lediglich vor dem Elbtunnel steht alles.



Aber auch dieses Hindernis schaffen wir. Zum Quartiersuchen ist es noch zu früh, also wird einfach weiter und weiter gefahren, bis es letztendlich mal wieder dunkel wird und wir um 23:30 Uhr zuhause einlaufen.
Ausgeräumt wird das WoMo morgen, heute reichts.

Gefahrene km: 1.199

Gefahrene km insgesamt: 7.567

arco1111 am 04 Jan 2013 12:01:18

Auch hier noch Kartenskizzen über die gefahrene Route:




Gast am 04 Jan 2013 20:03:34

Großen Dank Uwe für Deine Mühe, die Reiseberichte zu erstellen!!

Erstklassig und kurzweilig zu lesen mit schönen Bildern...

Bin gerne mitgereist und wurde wieder darin bestätigt, dieses Land (Norwegen) noch oft zu bereisen (auch wenn es dieses Jahr nicht klappt)

Haste noch mehr?? :D

arco1111 am 04 Jan 2013 23:37:30

Hallo Klaus,

danke für die Lorbeeren.
Kann es auch kaum erwarten, bis es wieder los geht (wenn es zeitlich passt dieses Jahr)
Ich hätte noch Fjordnorwegen, aber das ist schon 2 Jahre her.
Weiss nicht, ob das noch jemand interessiert.

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