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Also, ich mag Hunde.Habe selber keinen, merke aber trotzdem wenn ein Hund erzogen oder verzogen ist. Mir ist es auch schon passiert das ein erzogener Hund seine Hundehaare in der Luft verteilte wo für er natürlich nichts kann. Die Tische im Restaurant waren schwarz lackiert so dass man die Haare gut erkennen konnte und auch die Sonne die zum Fenster reinlugte tat ein Übriges dazu um den Hundhaarflug verfolgen zu können. War nicht so prickelnd. :!:
Man merkt schon an der Reaktion der Nachbarn, dass es sie nicht stört. Wir sitzen aber auch immer irgendwo in einer Ecke, sodass Bruno niemanden stören kann. Wenn mich was richtig stört, und ich nicht den Platz wechseln kann, sag ichs schon. Ich hätte keine Probleme jemanden zu bitten den Hund an die andere Seite zu nehmen, oder ihn bei sich zu behalten, wenn er den Kopf auf meinen Tisch legt oder mich anderweitig bedrängt. Auch am Stellplatz sag ichs, wenn uns fremde Hunde uneingeladen besuchen wollen. Ich nehm Rücksicht, und erwarte es von anderen auch. In Spanien dürfen Hunde eigentlich nicht in Restaurants, aber so genau nimmt man es nicht überall. Gestern habe ich mit Nelly einen mordsmäßig langen Spaziergang gemacht. Zwischendurch wollte ich etwas essen und habe die Bedienung gefragt, ob ich mit Hund hinein dürfe. Ich habe den Tisch gleich an der Tür angesteuert, wo ich weit weg von allen anderen Gästen gesessen hätte und der Hund niemanden gestört hätte. Die Bedienung führte mich aber zu einem Tisch mitten im Lokal und brachte meinem Hund sogar einen Wassernapf. Ganz wohl war mir nicht dabei, aber die Gäste hat die Anwesenheit meines Hundes offenbar nicht gestört. Im Gegenteil, von 2 Tischen her kamen Lockrufe. Weil ich Nelly kurz angebunden hatte und sie nicht hingehen konnte, standen die Leute sogar auf und kamen zu mir, um Nelly zu streicheln. :lach: flanelly Wir haben keinen Hund und nichts gegen Hunde, im Restaurant allerdings mag ich sie nicht seit: Österreich - Sommer - stömender Regen - wir bekommen gerade unser Essen und plötzlich steuern Hundehalter, Frau und Hund den Tisch neben uns an. Nun schüttelt das große schwarze Tier kräftig sein langes Fell und wir können für diesen Tag die Dusche sparen. Kommentar: das macht er immer so, wenn er aus dem Nassen kommt. Seitdem schau ich etwas kritisch, nähert sich Hundehalter + Hund dem Restauranttisch, an dem wir sitzen. Auch wenn es in einem anderen Thread vielleicht anders zu verstehen wäre, ich mag Hunde auch. Ich habe keinen mehr (wir hatten einen Kleinpudel den mein Mann mit in die Ehe brachte, und den wir immer mit ins Lokal nehmen konnten, er lag unterm Tisch und hat sich immer ruhig verhalten da er gut erzogen war). Mich stören Hunde im Lokal nicht wenn sie bei ihren Besitzern am Tisch liegen bleiben. Leider gibt es eben auch immer wieder Hundebesitzer denen jegliche Erziehung fehlt, wie z.B. einer Bekannten von mir, die ihren großen Rottweiler immer mit ihrer Gabel am Tisch füttert. Auf meinen Protest hin bekam ich nur zur Antwort mit was sie ihn denn sonst füttern soll, etwa mit den Fingern? Also da fehlt mir jedes Verständnis. Wobei man aber sagen muss das sich das Verhalten gegenüber Hunden in Spanien in den letzten 15 Jahren extrem geändert hat. Der Hund als solches it in den letzten Jahren auch dort sehr in Mode gekommen. Das Schild "No Pero" kenne ich aus dieserZeit als Standardschild an jedem Restaurant. Uns ist es sogar einmal vorgekommen das wir das Restaurant nichtmal durchlaufen durften um in den Biergarten zu kommen. Ist es vielleicht nicht so, dass wir allgemein hin in D das Thema Hund ein wenig zu sehr vermenschlichen? Ein Tier ist und bleibt letztendlich ein Tier und die Bezeichnung Haustier liegt immer im Auge des Betrachters. Wo fängt es an und wo hört es auf? Nur so als Gedankenspiel, was man alles als domestiziertes Haustier bezeichnet. Ist es denn tatsächlich nötig, dass ein Haustier immer und überall mit hin geschleppt werden muss? Orte an denen ich damit rechnen muss, dass ein Haustier nicht unbedingt angemessen ist, sollte ich doch schon allein aus Toleranzgründen den Mitmenschen gegenüber nicht mit meinem Haustier aufsuchen. Dazu gehört meiner Ansicht nach ein Restaurant für Menschen. Ich schleppe ja auch mein Kleinkind nicht mit in eine Bibliothek oder ein klassisches oder Rock-Konzert. Dass ein Sterne-Restauraunt auch nicht unbedingt angebracht ist für ein Kleinkind, steht für mich übrigens auch ausser Frage. Zurück zum Hund, ist ja auch jedem Hundebesitzer bekannt, dass eben nicht alle Menschen auf Hunde stehen, einige sogar aus gesundheitlichen Gründen allergisch reagieren. Da nutzt es nichts, den Hund auf die andere Seite zu nehmen. Ein Hund, auch ein ganz braver und ruhiger, muss sich mal eben schütteln oder kratzt sich am Ohr und dann fliegen die Hundehaare eben unkontrollierbar im Raum herum. Der Spruch: Meine Freiheit hört dort auf, wo die der Anderen beginnt. Finde ich einen sehr weisen Spruch. Im Übrigen, ich war auch lange Hundebesitzer, liebte meine wohlgehorchenden Hunde und habe mich aber aufgrund unserer jetzigen Lebensumstände dazu entschieden derzeit keinen Hund zu halten. Kleines Kind, beruflich viel unterwegs..... In Restaurants habe ich meine Hunde nie mitgenommen, auch nicht in Kneipen, ins Kino oder auf Rockkonzerte. Das versteht sich für mich von selbst. Meine Hunde haben mir das, soweit ich das erkennen konnte, auch nie übel genommen. :wink: Zum Thema Sachlichkeit der Diskussion seitens der Hundebesitzer: Sprüche, sinngemäß wie: "Wenn der Wirt mein Geld nicht will, nur weil ich ein Hund habe", klingt für mich eher zickig als sachlich. Nur mal so am Rande. @maniac Gut geschrieben :daumen2:
... eigentlich ist das der Grund, warum ich unsere Dicke ungern mit in ein Restaurant nehme, insbesondere wenn es etwas voller ist. Obwohl, unsere Dicke verschwindet zu meist unterm Tisch oder Stuhl, so dass die Bedienung häufig erst beim Hinausgehen bemerkte: "Ach, Sie haben ja einen Hund dabei." Mich stört, wenn der Hund eher Wasser bekommt, als ich die Karte. Ärgerlich wird es, wenn Fremde sie streicheln wollen. Gerade Kindern ist es oft langweilig, sie entdecken dann den Hund und wollen ihn streicheln oder gar mit ihm spielen. Wenn ich es verbiete, töten mich dann manchmal die Eltern mit Blicken, wie es angehen kann, dass ich ihrem Kind etwas verbiete, und weil sie sich nun (wieder) mit dem quengelnden Kind beschäftigen müssen. Wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind und nur schnell etwas Essen gehen, bliebt der Hund in seiner Hütte. MfG Steffen
Wer ist denn das größte Raubtier :?: Welches Tier richtet den größten Schaden auf der Erde an ? :?: Und wir regen uns über Hundehaare auf :!:--> Link Hallo @maniac, wir können dir in vielen deiner Worte zustimmen.Was sollen unsere beiden Hunde z.B. mit auf der Buchmesse. Obwohl sie sehr viel mit uns unterwegs sind... alles müssen sie nun auch nicht mitmachen. In einem Lokal in dem Hunde willkommen sind sehe ich aber nun wirklich nicht ein warum ich dieses nicht auch annehmen soll? Was ich aber nicht so stehen lassen möchte (nach meinem Verständnis) ist folgendes von dir: "Ein Tier ist und bleibt letztendlich ein Tier und die Bezeichnung Haustier liegt immer im Auge des Betrachters. Wo fängt es an und wo hört es auf? Nur so als Gedankenspiel, was man alles als domestiziertes Haustier bezeichnet." Der Begriff Heimtier ist relativ schwammig und nicht wirklich klar definiert, wird aber oft mit dem des (biologisch gut definierten) Haustieres verwechselt.
Hallo maniac du spricht mir aus der seele und ich finde ein hund sollte ein tier bleiben und nicht vermenschlicht werden oder als kinderersatz gelten. Die Welt verändert sich ständig. Tiere nehmen immer mehr den Platz eines (Menschlichen) Partners ein. Früher gab es keine Hundeflüsterer, Tierpsychologen oder Massagepraxen für den tierischen Anhängsel. Früher hat man einen Hund im Zwinger gehalten und lediglich bei -20Grad ins Haus geholt. Heute muss der sabbernde Flohteppich inmitten seines Rudels leben und möglichst die gleichen Annehmlichkeiten geniessen wie sein zweibeiniger Ernährer. Die Freizeitindustrie reagiert entsprechend: Entweder will man sich mit einem besonders tierfreundlichen Angebot bei der Kundschaft beliebt machen oder man verbannt gänzlich Tiere aus dem Lokal, was auch seine Anhänger hat. Ich weiss noch wie gross der Aufschrei war, als die ersten Hotels Kinder ausgesperrt haben. Die Hotels waren aber immer voll. Ich glaub es gibt für alles einen Markt.. Hier hat macher immer noch nicht begriffen"der größte Schädling der Erde ist der Mensch" und da moniert macher einen Hund in der Gasttätte. Warum rückt denn der Hund immer mehr in Vordergrung, weil die Gesellschaft, wie sie die angebliche soz. Marktwirtschaft geschaffen hat, menschenfeindlich ist. Warum sind so viele Menschen krank, werden am Arbeitsplatz gemoppt, werden ausgegrenzt usw. Ein guterzogener Hund ist ein treuer Begleiter und hilft unter anderem Tausenden von alleinstehenden, auch älteren Meschen über ihre Einsamkeit hinweg. Natürlich gibt es auch "flegelhafte" Hundebesitzer mit ihren Tieren, aber es sind die Ausnahme. Man könnte zu diesem Thema seitenweise schreiben, aber davon werden unverständige Artgenossen auch keines Besseren belehrt ihre Einstellung wird sich den Mitmenschen und Hundehaltern gegenüber auch nicht ändern. Hunde riechen streng , etliche sabbern und sie verlieren Haare . Auch Katzen oder andere Haustiere gehören nicht in ein Restaurant. Tiere stören mich enorm im Restaurant. Ich bin wahrlich kein Hundehasser , aber Alles hat Grenzen. Jan
:haendereib: Also beruflich hab ich viel mit Hochbetagten Menschen zu tun. Ich musste komischerweise sofort dran denken. Und wenn diese Spezies in meinem Veranstaltungsraum einen Nachmittag veranstaltet hat, dann müssen meine sanitären Anlagen wesentlich aufwendiger als sonst geputzt werden. Aber sie können immer wiederkommen. Mein Herz ist groß. :gruebel: Ach ja, es ging ja um Hunde.....
:bindafür: :bindafür:
Wer hat schon mal auf den Besuch eines Lokals verzichtet, weil dort ein Hund war? MfG Steffen
Ich steht hier aber auch schon geschrieben warum :!: -> selber suchen , dann passiert es nicht , das irgensdwann ein Thema abdriftet :wink:
Mich stören eher unaufmerksame und unfreundliche Bedienungen oder ein Wirt der sein bester Kunde ist. Ich respektiere aber Gastronomen die aus bestimmten Gründen eine Klientel oder Tiere ausschliessen. Wer ist denn das größte Raubtier :?: Welches Tier richtet den größten Schaden auf der Erde an ? :?: Und wir regen uns über Hundehaare auf :!:--> Link Klaus ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Nochmal, ich rege mich nur über Hundehaare auf dem Essen auf :!: :!: :!: :!: . Ich bin selbst Hundehalter..... Und ich habe die Möglichkeit zu entscheiden ob ich in ein Lokal gehe oder nicht...... Und wen ich mich entscheide in ein Lokal nicht zu gehen weil da Hunde nicht erwünscht sind dann ist das meine ureigenste Meinung... Wie schon mal geschrieben wurde......wo mein Hund nicht Willkommen ist bin ich es auch nicht...... Und das hat nichts mit zickigkeit oder sonst was zu tun......
Den Vergleich finde ich, mit Verlaub, absolut ungeeignet und passt nicht zum Thema. Vergleiche herbeizuführen, die nicht vergleichbar sind...... :roll: :?:
das definiert ja glücklicherweise ein jeder für sich.
da bin ich bei Dir, siehe aber auch Zitat 2 (Freiheit...), ausserdem bekommt man uns immer nur im Paket, allerdings gleich das Attribut "zickig" zu vergebe, ist hier auch unsachlich. meine Meinung (sind Hundehalter eines, in der pubertären Phaese befindlichen Labradors mit stattlichen 45kg):Ich verstehe beide Seiten, sehe aber auch hier die Kontroversen der Diskussion in den beiden Lagern als sich wiederholdende Inhalte, nur anders verpackt. Den Einen störts, den anderen nicht (als nicht Hundebesitzer). Wir für unseren Teil nehmen unseren Bodyguard da mit hin, wo wir im Sommer draussen sitzen können, egal obs nur ein Bierchen nach dem Gassigehen oder zum Essen ist. meist interessiert den das Ganze drumherum nicht, es sei denn, es ist ein anderer Hund anwesend, aber selbst dann ist er einfach nur neugierig, aber auch dies reicht, um selber eine Stresssituation zu haben, die ich selber nicht brauche. Verlagere ich das Ganze dann nach innen, in die Räumlichkeiten der Gastronomie.....nene, das brauche ich selber nicht, ergo gehen wir da nicht hin, bzw. lassen den Wuff daheim. Letzteres ist im Urlaub aber nicht immer so clever, denn alleine im Wohnmobil möchten wir ihn definitiv nicht lassen, zumindest nicht für längere Zeit. Und bevor einer auf die Idee kommt, unser Hund bräuchte Erziehung......er ist erzogen, aber wie gesagt, es gibt Situationen, wo sowas manchmal nicht hilft. Er wird weder im Lokal gefüttert, noch hat er Unfug zu machen, sondern sich hinzulegen und fertig. Es wird weiterhin so ablaufen, dass einige ihre Hunde immer und überall mit hinnehmen (ob die das müssen, weiss ich nicht). einige davon sind Ich-Menschen, andere denken sich vielleicht noch nicht mal was dabei. Dann gibts auch die Hundehalter, die ohne Hunde im Lokal sitzen und sich auch über so manchen Hundehalter wundern, wie er mit seinem Hund umgeht und warum der überhaupt dabei ist. Will sagen, es gibt da generell zwei Lager, aber dabei in jedem der Seiten wiederum Unterlager, mit einigen differenzierten Gründen, warum, weswegen und wieseo, oder eben nicht wieso. Es wird immer wieder Situationen geben, wo die Fraktion der Gegner von Hunden im Lokal Seitenweise Notizen niederschreiben kann, die die Segel mit Wind füllen. Genauso wirds aber auch Situationen geben, wo sich gleiche Fraktion mal Gedanken machen sollte, warum vielleicht mal nichts zu schreiben ist, weil sich Hunde auch dementsprechend benehmen können, bzw. auch die Hundebesitzer. Wir selber schleppen fast überall im Urlaub nen Rucksack mit, wo Handtuch, lecGastes und Wasser für den Hund transportiert werden . Wenn der Nass ist, würden wir niemals nicht irgendwo in ein Lokal gehen......aus eigenem Anspruch heraus, keinen Stress zu haben, bzw. den Unmut der nicht Hundebesitzer auf uns zu ziehen. Ach, ist egal, hab jetzt fertig, drehe mich sonst selber im Kreis und wiederhole nur noch. 8) Was mich nur bei solchen "Diskussionen" immens ärgert.......: man bekommt als Hundehalter und da egal ob der Wuff groß, klein, leicht oder schwer ist, immer zu spüren, dass man geduldet wird, bzw. teilweise nicht erwünscht ist. Wenns nicht so ist, gut, allerdings kommt das immer so an
... tja, wenn man den Vorbehalt akzeptiert, gilt man als Spielverderber. MfG Steffen Ich bin zwar kein Hundehalter, plädiere aber doch für mehr Gelassenheit. Einen Hund sehe ich als Familienmitglied seiner Halter und deshalb gibt es für mich überhaupt keine Frage, dass ein Hund auch mit in ein Lokal geht. Die meisten Hunde, die ich bisher in Lokalen gesehen habe, verhalten sich ausgesprochen unauffällig. Sie wollen halt bei ihrer Familie sein. Dass immer sofort von "Verbot..." geredet wird, nur weil einem mal was unangenehmes widerfahren ist, ist schon ausgesprochen nervig in unserem Land. Toleranz zeichnet ein weltoffenes Volk aus. Nicht Verbote. Toleranz ist so ne Sache - Toleranz für wen oder was sollte man dazu erwähnen.... Toleranz für jeden Hund in jeder Situation? Toleranz für Allergiker oder Menschen, die es vor Tierhaaren ekelt? Wer erhebt sich zum Richter, welche Art von Toleranz sein muss oder nicht sein darf? Es geht hier um Interessenskonflikte und ich wüsste nicht, wie man sie lösen könnte - außer durch gegenseitigen Respekt und ggf. auch einseitigen Verzicht. Das kann man wohl kaum von einem Tier erwarten - von den beteiligten Menschen aber durchaus. Und mir fällt schon auf, dass sich kaum mehr jemand traut, eine Meinung zu äußern, die auch nur im entferntesten als nicht 100% tierfreundlich gesehen werden könnte - aber auf der anderen Seite recht martialisch für die Hundelobby gekämpft wird. Mitmenschlichkeit scheint weniger hoch im Kurs zu stehen als Tierliebe, egal wie hoch sie geht. Und - um nicht gelyncht zu werden - ich mag Tiere. Sogar Schlangen und Mäuse - und auch Hunde und Katzen. Aber ich mag auch Menschen - auch junge, ältere, kranke oder "gar" behinderte (die in einem anderen Thread grad wieder problemlos als Krüppel bezeichnet werden....).
Für mich geht es darum lebende Individuen zu achten, egal in welcher Form und mit wieviel Beinen oder Flügeln sie über die Erde laufen. Wer keine Tiere neben sich duldet, ist ein eigenartiger Mensch für mich. Wenn wir Menschen, die wir die Erde als unser Eigentum ansehen schon lange im Torf liegen, dann werden noch sehr, sehr viele Tiere unterwegs sein. Als militanter Tierschützer Schweizer Hunderassen habe ich dazu natürlich auch eine Meinung: Gut erzogene Hunde im Restaurant - kein Problem; Kläffer - nein Danke. Mal abgesehen davon, würde ich einen Hund ab einer gewissen Größe ( z. B. Berner Sennenhund) nicht mit in ein Restaurant nehmen. Z. Zt haben wir nur einen TT (Tibet Terrier) und ich gehe immer vorher in das Restaurant und frage ob er mit hinein darf. Wir sind bisher noch nie abgewiesen worden, selbst in Sternerestaurants nicht. Wenn wir mal abgewiesen werden sollten, auch kein Problem, das hat was mit der bereits erwähnten Toleranz zu tun.
:gruebel: Das "neben sich" bedarf der Interpretation .. :) Beim essen, im Bett, in Menschenmassen (Messen !) finde ich eher nicht .. fühle mich keinesfalls als "eigenartig" :wink: - und mag Tiere wirklich gern - trotzdem :!: @ nuvamic : sehr gutes statement .. :daumen2: Als wir noch Hunde hatten, konnte ich es mir immer verkneifen sie in ein Lokal mit zu nehmen. Nicht weil sie schlecht erzogen waren. Sondern weil ich der Meinung war dass Hunde nichts in einem Speisselokal zu suchen haben. Ja auch ich bin an dem "neben sich" hängen geblieben. Ich mag Hunde. Aber eher aus der Entfernung. Bei einem Hund muss man auch respektieren dass man ihm nicht einfach ungewollt auf die Pelle rücken kann. Oder in sein Revier eindringt. Ebenso mag ich das bei mir auch respektiert haben. Ich mag es nicht wenn unangeleinte Hunde auf mich zustürmen...usw Bleibt ein Hund brav unter dem Tisch ist es okay und ich habe absolut NICHTS dagegen. Aber wir haben es schon erlebt dass fremde Hunde plötzlich unter unserem Tisch waren oder neben uns und uns abgeschnuppert haben. Manche Besitzer finden es ja toll was sie für aufgeweckte und neugierige Hunde haben. Ich mag es nicht. Ich mag gut erzogene Hunde gepaart mit gut erzogenen Herrchen/Frauchen und diese Kombination kommt leider nicht immer häufig vor.
ich finde nur sehr selten ![]() Musste jetzt noch sein. Schönen Tag noch. ich denke mal die meisten hundehalter wissen wie ihr hund erzogen ist und ob man es sich und anderen zumuten kann und mag ihn mit in ein lokal zu nehmen wie schon gesagt, ich gehe nicht in ein lokal in dem hunde nicht erlaubt sind werde aber diese lokale auch nicht anprangern..... ist halt so ..... ich kann mir auch ein anderes lokal suchen.... was messen, menschenaufläufe u.s.w. betrifft.....nehm ich meinen hund nicht mit aus dem einfachen grund ......ich will ihm das nicht antun...... der hund ist meiner meinung nach derjenenige der da meisten leidet..... was mich mehr stört sind auf stellplätzen hunde die da frei rumlaufen und nicht angeleint sind..... unsere hunde sind immer angeleint wen die womotür aufgeht aus mehrern gründen.....ich weiss das es leute gibt die hunde nicht so mögen.... unsere hunde aber jeden begrüßen wollen (sie sind halt nun mal freundlich und zeigen das auch)......ich nicht weiß wie andere hunde reagieren (die evntl. nicht angeleint sind) und ich streit unter hunden vermeiden will Ohne hier jemandem zu nahe zu treten, aber gerade die Hundehalter, die ihren Liebling als Kinder- bzw Partnerersatz sehen, sind oft das Problem. Sie glauben, den weltbesten, erzogensten Hund zu haben und lassen ihm dabei alles durchgehen. Mein Hund geht in kein Lokal - er hütet in unserer Abwesenheit Haus und Hof :D
:top: :top: unterschreibe ich so zu 100% viel besserer vorschlag, es gab eine zeit, da gab es extra bnichtraucher cafes, restaurants, kneipen etc argument der nichtraucher war gesundheit gestank etc-toll- senerzeit war ich noch kettenraucher und hab mich darüber amüsiert, dass nach kurzer zeit die meisten pleite waren jetzt führen wir tierfreie gastronomie ein, mal sehen, wie lang die sich halten können lg olly
Dem schließ ich mich an! :) In meinen Augen besteht bei all den Hundediskussionen doch einfach ein zentrales Problem: Schlecht erzogene Hunde haben in der Regel Frauchen/Herrchen mit ähnlichen Attributen! Daher kann in sensiblen Bereichen - wie dies u.a. der Restaurantbesuch darstellt - gerade von diesem Teil der Halter kaum die notwendige Rücksicht erwartet werden. Die Konfliktsituation ist also wohl vorprogrammiert. Der "gute" Hundehalter würde wohl mit einem jungen, noch wenig geschulten Hund, diesen Schritt nicht tun. Der "schlechte" Hundehalter macht ihn wohl unabhängig vom Alter des Hundes und dessen Erziehungsstand so oder so. Ihr entschuldigt meinen Quervergleich zu den Kindern, aber hier kann ich aus längjähriger und mehrfacher Erfahrung auch im praktischen Sinn mitsprechen und ganz abwegig scheint mir der Vergleich auch nicht zu sein: Als unsere Kinder noch sehr klein waren, war uns klar, das ein Restaurantbesuch weder für sie, noch für uns oder die anderen Gäste eine Bereicherung darstellen würde - also hat man es gelassen! Eine Überlegung, die sich die Hundehalter vielleicht auch öfters machen sollten. Da halt auf den ersten Blick manchmal nicht zu erkennen ist, wie gut der Hund erzogen ist, machen wir häufig, nach Blick in die Gaststube, auch kehrt, wenn wir dort Hunde entdecken. Ähnlich verhält es sich aber auch bei herum rennenden und schreienden Kindern ... Ein gut erzogener Hund wird in einem Restaurant so gut wie nicht sichtbar sein.... :D Wir haben bereits im Welpenalter mit allen notwendigen "Trainungseinheiten" begonnen und unser inzwischen 4-jähriger Golden benimmt sich im Lokal vorbildlich. Leider wollen ihn immer alle streicheln und stören uns und ihn beim "Relaxen". Lehnt man es ab, den Hund streicheln zu lassen und ihn damit zum Aufstehen zu animieren, erntet man oft Unverständnis. Es muss also nicht unbedingt am Hund liegen, wenn es in einem Lokal zu Unruhe am Tisch kommt.. :roll:
Naja, ohne Hund hätte es die Situation ja gar nicht gegeben. Ohne Mensch, der den Hund betatschen will, aber auch nicht. Genau, und ganz ohne Lokale würde das Problem gar nicht existieren und wir hätten nichts für eine vernünftige Diskussion.... |
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