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Hallo, wir sind bei diesem frostigen Wetter unsere Reisen für das Jahr 2013 am planen. Als "Wohnmobilneulinge" fiel uns letztes Jahr auf, das der Heimweg bei einer Reise für uns immer ganz schrecklich lang war. Irgendetwas machen wir verkehrt!!!!!!!!!!!!! :lach: Nun meine Frage zu Euren Erfahrungen: Ist es eigentlich egal, wie man seine Reise plant? Zum Beispiel 2013 ist Normandie mit Bretagne geplant. Die meisten starten ja in der Normandie - nun habe ich mir überlegt, auf dem schnellsten Weg in die Bretagne zu fahren und dann an der Küste entlang über die Normandie Richtung Heimat (Hunsrück). Müssen wir dabei etwas beachten? Wie haltet Ihr das mit der Heimreise so im Allgemeinen? Letztes Jahr z. B. landeten wir in Dax (Frankreich) und mussten dann 1300 km am Stück zurückfahren!! :roll: Wir fahren nicht mehr als 200-300 km am Stück. Im Zielgebiet in kleineren Etappen. Und dann auch wieder etappenweise nach Hause. So ists für uns am entspannendsten, und wir spulen nicht nur Kilometer ab, sondern schauen uns auch auf dem Weg noch was an. Der Weg ist das Ziel. Es hat aber ne Weile gedauert, bis wir herausgefunden haben, dass diese Art für uns die beste ist. Und manchmal kriegt Peter doch noch nen Koller und fährt 5 Stunden am Stück. Das büßen wir aber hinterher, durch gereizte Stimmung oder Rückenschmerzen. moin, natürlich kommt es auch mal vor das wir einen Tag, maximal 2 Tage, nur "Strecke" machen, aber eigentlich nervt uns das. Also lieber genügend Ziele auf dem Weg suchen die man ansteuert. Meist machen wir das sogar so, das wir bei den Zwischenzielen (wenn wir denn mal ordentlich KM-schrubben müssen) je 2 Übernachtungen an einem Ort einplanen um mehr Ruhe rein zu bekommen und damit werden auch die Zwischenstaionen teil des Urlaubs und nicht nur Übernachtungsorte. Beispiel: Auf der Route nach Schottland haben wir erstmal Amsterdam angesteuert und haben dort 2 Nächte verbracht und die tolle Stadt genossen, anstatt gleich zur Fähre zu fahren - und auf der Rücktour das Gleiche. Auf dem Weg in die Normandie haben wir ausgiebig Brügge besucht usw... Allerdings erlauben wir uns auch den Luxus 4 Wochen Urlaub am Stück zu nehmen. Wenn man nur 3 Wochen bekommt muss man vieleicht öfters in den sauren Apfel beißen und viele Km am Stück zurück fahren. Aber hier werden dir bestimmt gleich auch noch ganz andere Konzepte für die Planung genannt :) Viel Spaß bei eurer Planung Oliver Es kommt natürlich auch auf Eure Situation an, berufstätig oder Renter (meist ohne Zeit :D ) Wir sind im Ruhestand und planen unsere Reise ähnlich wie Christel mit kleineren Etappen ca 300 km. Auch planen wir Ruhetage gleich mit ein, wobei unterwegs erst festgelegt wird wo und wann die stattfinden. Wir haben es uns angewöhnt, den Weg schon zum Urlaub zu machen. Wir machen Pausen, schauen uns Orte an, die noch weiße Flecken auf unserer Landkarte bilden und bleiben auch mal einen Tag vor Ort. Ich möchte entspannt und erholt zurückkommen. So ist es für uns richtig. Ich weiss ja nicht, wie lange Ihr Zeit habt, aber Normandie UND Bretagne sind in der "normalen" Urlaubsdauer arbeitender Menschen (2 - 3 Wochen) nicht zu schaffen. Erfahrungsgemäss beschränken sich diese Touren auf das Abfahren der Küstenlinie und da entgeht einem doch sehr viel, wenn man einfach nur "durchrauscht". Wir fahren dieses Jahr das dritte Mal in 5 Jahren in die Bretagne, da gibt's so viel zu sehen. Und ja, am Endpunkt der Reise zu beginnen ist für uns auch immer eine Option, die Anreise ist dann zwar etwas länger, aber die Rückreise ist deutlich entspannter. Es kommt immer auf die eigene Situation an=Berufstätiger oder Pensionär. :oops: Wo wir auch nur 3 Wochen hatten, haben wir es immer so gehalten - schnell zum Ziel und dann langsam - zurück. Strecken sollten aber nie über 500 km sein, sonst ist es Stress. :? Heute planen wir idR 300 km Tagestouren und auch Ruhetage, wobei die frei nach Bedarf gewählt werden. :sport: Als Pensionäre machen wir den Weg schon zum Urlaub. Wir haben ja unser Haus dabei :womobus: Viel Spass bei der Planung und ein gutes Händchen für die Strecken. :eek: 2012 hab ich endlich mal aufs Forum gehört und bin Etappen gefahren. Trotz meiner Einschränkung nur 10 Tage am Stück reisen zu können waren wir in Italien und in Kroatien. Und wie es oben schon viele schroben, es hat was vorgestern am Strand von Istrien zu stehen und dann am Main in Dettelbach. 500 KM ist eine Hausnummer, die uns nicht weh tut. Mehr sollte nicht. Wir sind noch berufstätig und können daher max. 3 Wochen Urlaub machen. Wir fahren nur am ersten Tag eine größere Strecke, jedoch selten mehr als ca. 500 km. Am ersten Ort im Zielgebiet übernachten wir dann 2-3 Tage zum „runterkommen“. Danach geht es in kleinen Etappen von ca. 100-200 km weiter, dabei versuchen wir so oft wie möglich 2 Übernachtungen an einem Ort. Die Rückfahrt erfolgt auch in kleinen Etappen, so dass es eigentlich kein Rückweg ist, sondern Teil der Reise. wir als pensis planen fast nichts. ungefähre dauer der reise und zielgebiet und los gehts. wir leisten uns den luxu,s dort wo es uns gefällt länger (max 3 tage) zu bleiben, aber dafür kann es vorkommen das wir das zielgebiet später oder auch gar nicht erreichen. wie heißt es in einer werbung "der weg ist das ziel" :razz: da mir das fahren nichts ausmacht fahr ich wenn nötig 7-800 km nur mit kurzen pausen durch.
Aus Erfahrung lernt man :D Jeder plant Individuell und hat andere Reiseeigenarten -> wir rutschen auch immer in einem Zug auch Hause, da gehts dann in einem Ritt auch schon mal 1500 km in "fast" einen Zug durch :lol: -> mir machts nichts aus , da ich in meiner "Vorurlaubszeit " auch Arbeitstage von 5:00- 24:00 habe bzw keine Seltenheit sind habe ich damit kein Problem ....-> Andere würden schon nach 200 km die Augen zufallen .Wenn ich wirklich müde werde halte ich und mache die Augen einfach zu und gut iss..... Ich habe leider nicht so viel Urlaub und daher "reiten wir " in 2- 3 Tages Etappen an den Urlausort und geniessen dort . Auf der Rückreise wird dann nicht mehr genossen -> dann gehts nach Hause ...
So machen wir das auch, nur das Zielgebiet, bzw. eine Himmelsrichtung ;-) danach kann es losgehen. Wir machen eine Grobplanung für die jeweilige Reiseroute, denn spätestens nach wenigen Tagen nach dem Start stimmt die sorgfältige Planung nimmer. Im zweiten Drittel der Reise planen wir im letzten Drittel der Strecke einen bis zu einwöchigen Erholungsurlaub an irgendeinem See an der Heimfahrtsroute. So kommt meine bessere Hälfte immer gut erholt nach Hause, denn ich bin GsD schon in einem Alter, in dem ich gut erholt in den Urlaub starten darf. :D :D :D Niemals würden wir 1300 km in einem Rutsch nach Hause fahren !!! Wir haben im letzten Urlaub die geplanten Etappen am ersten Abend übern Haufen geworfen, und 3 Tage später auch noch das Zielgebiet geändert. Und genau das finden wir so spannend am Urlaub. Anstatt Ruhrgebiet und Weserbergland war es die Nordsee bis Sylt. Hallo, wir planen fast nichts. Grobe Richtung und los gehts. Dafür haben wir ja unseren Fährdi (fährt dich überall hin). Wir sind ja auf fast alle Überraschungen vorbereitet, man hat ja ziemlich alles dabei. Wir haben auch schon im Womo gesessen und gesagt, wohin fahren wir denn nun? Allerdings haben wir auch die Zeit, wir sind Rentner. :D Wir fahren allerdings meistens nur 300 km am Stück. Als wir noch auf die Urlaubszeit angewiesen waren, haben wir auch mehr Kilometer gefressen, aber ob man dann erholt war? Wir reisen auch so, wie es J. Lennon beschrieb:" Leben ist das , was passiert, während du Pläne machst". Also wir machen grobe Pläne und wir fahren, wie es passt. Eine grobe Orientierung ist gut, aber man muss flexibel bleiben. Oft erhält man spontane Empfehlungen, die in keinem Reiseführer stehen.Das sind meist die besten.Als wir 2 Monate im Baltikum waren und zu einem festen Termin zurück sein mussten, haben wir die letzten Etappen der Reiseroute terminlich fixiert und das hat geklappt. Da wir beide noch Malochen gehen, ist die Zeit wertvoll und wir teilen sie ein. Das Zielgebiet ist festgelegt, die Touren dort weniger, lange an einem Platz stehen kann ich nicht, ich mache Rundreisen. Mehr als 3 Wochen am Stück Urlaub kann ich in den letzten 20 Jahren an zwei Fingern abzählen :roll: Bücher aus dem Womoverlag finde ich meist hilfreich, nicht immer aber Literatur nehmen wir immer mit, will ja wissen wat für eine Kirche da wieder in der Landschaft rumsteht. Zu eurem Plan, Normadie und Bretagne, ja ja, das wollten wir auch mal, kann man komplett vergessen, geht nicht. Beide Landstriche sind von einer Schönheit die mindestens und jeweils 3 Wochen Urlaub wert sind, dann hat man Blut geleckt und es wird noch häufiger als Zielgebiet ausgewählt, da es immer noch unendlich viel zu entdecken gibt, das 3 Wochen nicht hergeben. Durch diese Landschaft zu hetzen macht keinen Sinn! Matthias So ähnlich ergehts mir auch im Moment ... bin voll in der Planung. Wales hin und zurück, gut eine Woche (Besuch eines Freundes) und dann noch etwa 1 1/2 Wochen Richtung Normandie. Die England/U.K.-Ziele sind soweit durchprogrammiert ... und Normandie erfolgt schon direkt nach den Zurück-Übersetzen. Nee nee, nicht Calais--> Mitte Normandie , da fängts an. Erst mal nach Gris Nez, dann weiter trudeln mit Navi-Eintrag <Autobahnen und größere Straßen meiden>. Ein DIREKTES Ziel in der Haut Normandie, und dann mal weitersehen, wo's entlang geht westwärts. Muss nur in etwa wissen, wie viele kms ich für den direkten Rückweg habe, weil über 400km will ich da auf gar keinen Fall schrubben am Tag. Für nach Wales gehts halt nicht anders, in 2 Tagen dortsein bedeutet rund 500 km pro Tag. Und für den Sommer --- nen Zwischenstop irgendwo, wo's mir gar nicht gefällt, geht auch nicht. Also doch wieder 500 kms und dann mal schauen. Schreibe mir dann verschiedene Optionen raus und werde dort einlaufen, wo sich's lohnt (BERGE will ich sehen). Wobei ich sagen muss, dass mir Kulturgüter, Schlösser, Museen, Städte, Waderakte usw. gar nicht abgehen, nur schöne Landschaften und 'grüne' Straßen und Sträßchen ..... und ebensolche 'Schlafplätze' ... Ich glaube, ich muss noch viel lernen, iss doch schon'n Unterschied zwischen Moppedd-Reisen und WoMO-Reisen .... aber grade das Reisen, das isses für mich. Wenn ich dann erst mal pensioniert bin (4 Jahre, 2 Monate und den Rest vom Januar --- + X) werd ichs wohl leichter haben mit der Zeiteinteilung ...... Hallo und guten Morgen, zuerst mal vielen Dank für Eure Antworten und eines schon Mal vorweg: IHR HABT RECHT!!! Gestern haben wir bei Google Maps mal die Orte eingegeben, die uns in der Normandie und der Bretagne interessieren würden. :? Da wir keine 3 Monate Urlaub haben, planen wir nun den direkten Weg von uns aus nach Saint Malo (850 km) in zwei Tagen, was eigentlich zu schaffen sein müsste und dann lassen wir uns einfach an der Küste entlang Richtung Heimat treiben. Egal wie weit wir kommen, von Dieppe aus sind es noch 600 km bis nach hause, mit ein zwei Zwischenstops müsste das doch entspannt zu bewältigen sein. Mal schauen, wir werden auch noch eine Tour planen à la Tipsel (Christel) - wir finden diese Deutschlandtouren ganz toll!! Hier gibt es soviel zu sehen...... :ja: Wir werden jedenfalls nicht mehr einfach so drauflosfahren und dann diesen langen Heimweg abspulen!!!!! :roll: Wie sagt man so schön: "Aus Erfahrung wird man klug....." Etappen von mehr als 800 km kommen schon auch mal vor, wenn die Urlaubstage mal wieder für die Jahresplanung zu knapp sind oder es uns irgendwo so gut gefallen hat, daß wir statt Zwischenstopp lieber in einem Rutsch durchfahren. Normalerweise planen wir aber eher die Rundreise mit gemütlicheren Etappen bis max. 3-500 km. Bei den Wochenendtouren kommt´s darauf an, wonach uns grad ist, paddeln, wandern, radeln, Besichtigungen, angeln , oder einfach nur in Ruhe Buch lesen. Kurz Zielgebiet gesucht, Wetter gescheckt und los. ![]() Wir sind auch berufstätig, und wenn Urlaubsziele für 2 Wochen Urlaub geplant werden fahre ich auch schonmal Entfernungen von 800 bis 1000 Km durch. Aber her planen wir so, dass wir nachmittags losfahren, schonmal 300 Km fahren bis zu einem vorher ausgesuchten Stellplatz, und dann eben am nächsten Tag weiter. Rückfahrten laufen genauso: auf einer Strecke von 1.300 Km z.B. haben wir am ersten Tag ca. die Hälfte gefahren, dann einen schön glegenen Stellplatz abgefahren, den Rest dann ausgeruht am nächsten Tag. Nun muss ich aber auch dazu sagen: ich fahre gern Auto, erst rest Womo, und schon das Fahren entspannt mich. Deshalb habe ich auch kein Problem damit, dass meine Lebensgefährtin sich das Womofahren nicht zutraut, erst Recht nicht mit Anhänger, und ich dann die ganzen Strecken allein fahren darf... :wink: Hallo Assi, “Der Weg ist das Ziel” also mit ganz viel Gelassenheit die Reise antreten. Denn weniger ist meist mehr. Natürlich planen auch wir ein Ziel und den Weg dorthin, aber es kommt bei uns meistens ganz anders. Statt an der Französischen Atlantikküste landeten wir schon mal in der Camargue. Statt in Bayonne anzukommen, blieben wir in der Gegend um Pau hängen. Aber es war jedes Mal wunderschön, schöner, als mit Gewalt das ursprüngliche Ziel zu verfolgen. Wir fahren immer nur kleine Etappen, so bis max. 4 Stunden. Wenn es uns irgendwo gefällt, bleiben wir auch spontan etwas länger. Ein Ruhetag in netter Umgebung tut sehr gut. Für die Rückfahrt sollte genügend Zeit bleiben, damit man/frau wirklich erholt den Urlaub beenden kann. Normandie und Bretagne in einem Urlaub ist nicht mit Genuss zu schaffen. Das wäre ein reines abhaken, ja, wir sind auch dort gewesen. Nun, wir haben als Pensionistas gut reden, da wir kaum unter Zeitdruck stehen. Aber manchmal sollten wir schon zu einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort sein, was uns jedoch nicht davon abhalten kann, noch mehrere Tage ungeplant an einem schönen Ort zu verweilen – in der Folge wird dann einfach die geplante Tour verkürzt. Hallo, . Genau diese Reise haben wir letztes Jahr gemacht. In zwei Etappen sind wir quer bis zum Golf von Morbihan gefahren, hatten dort wunderschöne verschiedene Stellplätze und haben nach dem miesen Wetter in Deutschland erst einmal die Sonne genossen. Dann ging es an der Nordküste entlang und durch die Normandie und Belgien zurück Richtung Eifel. Wir haben wunderschöne Orte gesehen und viele unterschiedliche Küsten und Strände. Ganz bestimmt machen wir diese Reise noch einmal. Und wenn es das Wetter erlaubt, werden wir dann auch den Rest der bretanischen Halbinsel erkunden, die wir wegen der Witterung dann ausgelassen hatten. Hi, also im Sommer fahren wir meisens ganz früh los, so gegen 5, es wird hell, dann schafft man eine Menge weg und wir sind aus Hamburg dann nachmittags schon am Kanal. Aber auf dem Rückweg trödeln wir dann richtig rum und schiggern ganz gemütlich nach Hause. Wolf Wir fahren immer mit festem Ziel und -zumindest auf dem Hinweg- mit einer detaillierten Etappenplanung. Da wir aber selten unsere detaillierte Planung einhalten können, weil uns attraktive Regionen, "ansehnliche" Städte oder einfach nur unsere Launen vorher ablenken, kommen wir meist ganz woanders hin. :D Einen großen Vorteil hat diese Unbeständigkeit aber doch: Wir behalten alte geplante Ziele für die Zukunft und müssen uns keine neuen einfallen lassen. Wir nennen das "Planrecycling". 8) Einzig die Unbeständigkeit ist beständig, Volker :wink: Das kommt darauf an ob man viel Zeit hat oder nicht und wo man hin will. Ich muss leider noch schgaffen. Und das noch recht lange. Dazu kommt das sich meine Reiseziele meist im Süden Italiens befinden. Da kann ich nicht rumzicken und keine Lust zum Fahren haben. Dann reduziert sich mein Aufenthalt am Zielort drastisch. Allerdings fahre ich alleine und es macht kein Spass zwischen 1500 oder 2500 Km mit Anhänger am Stück abzureissen. Also baue ich meist dies und jenseits der Alpen ein wenig Kultur ein. Das geht dann niicht schneller aber es ein Teil des Urlaubs. Wenn ich könnte würde ich sicherlich auch nicht mehr als 300 Km am Tag fahren. Aber dann brauche ich ja bis Livorno schon gut ne Woche... Mache ich Urlaub in Deutschland ist bei mir die Anfahrt meist recht lang. Ich bin ein Nachtmensch. Ich starte dann gegen Abend und fahre bis ich keinen Bock mehr habe oder nicht mehr kann. Das sind dann meistens 500Km oder ein bissel mehr. Danach grase ich dann die Ecke ab wo ich hin will. Das sind dann meist nicht mehr als 150 Km pro Etappe. jeder fährt anders, jeder denkt anders, jeder guckt anders. das ist es. beispiel: wir planen bretagne. also erstmal bis calais, wegen proviant und tanken. dann aufs wetter gucken und entscheiden, ob es auf die autobahn geht (mautfrei) oder gemütlich die küste entlang. danach neu entscheiden. nach überquerung der seine wieder neu entscheiden, wetterbericht hören. spätestens hier ändert sich fast alles. zu der bemerkung, man brauche sachon drei wochen für die bretagne und auch wieder drei wochen für die normandie.... ja und nein. fahrt einfach immer wieder hin, immer wieder in andere ecken und erledigt die länder stückchenweise. so machen wir es und kommen mit weniger tagen aus. wollt ihr aber bestimmte orte genauer kennenlernen, braucht ihr schon mehr. fazit so oder so wird die gegend ein ziel, das ihr immer wieder besuchen werdet. geht uns nicht anders. Urlaub, wie und wann und wie lange, viele Möglichkeiten gibt es da. Letztlich hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass weiter entfernte Zielgebiete besser so schnell wie möglich erreicht werden. Trotzdem liegt es an Jedem welche Kilometerleistungen er sich ohne Stress antut. Dies wurde aber auch in den vorangegangenen Artikeln bereits geschrieben. Meine persönliche Einstellung ist es nicht mehr wie 500 Km am Tag zu machen. Lieber jedoch wesentlich weniger. Ein Beispiel: 2012 stand Rom auf der Wunschliste. Vorher Bekannte und Freunde in der Schweiz besuchen. Wir hatten 4 Wochen zur Verfügung. Nach 6 Tagen erreichten wir Rom, legten unterwegs 3 Stopps ein. 2 Tage Schweiz, 1 mal Übernachtung kurz hinter dem Tessin, 2 Übernachtungen in der Toscana. Dann Rom. 5 Tage CP. Dann hoch an der Mittelmeerküste Richtung Genua. Weitere 3 Übernachtungen folgten. Wechsel von Mittelmeer an die Adria, Richtung Rimini. Dort 3 Tage auf CP. Weiter Richtung Venedig, immer auf der Flucht vor den sehr netten Moskitos, lach. Vorbei an den tollen Städten ins Po-Delta. Dort wieder 2 Tage CP. Lust auf Gardasee. Leider war es dort sehr heiß und wenig schattig, für unsere Begleittiere einfach zu heiß. Weiter nach Riva und dort noch einmal 3 Tage auf CP zwischen den Bergen. Relaxen, grillen, entspannen. Richtung Südtirol und Schweiz geht es weiter. Südtirol noch einmal eine Übernachtung, dann über die Berge im strömenden Regen. Flüeli-Paß fast Totalcrash nach langer, anstrengender Fahrt mit Tieflader. Kosten Plastikabdeckungen hinten rechts, wegen Leitplankenberührung beim Zurücksetzen. Übermüdung meinerseits. Hätten halt noch einen Tag ruhen sollen bei dem Wetter. Dann noch 2 Übernachtungen in der Schweiz und noch einmal 2 Übernachtungen auf der Heimreise nach NRW. Vielleicht etwas lang mein Geschreibsel? Möchte auch nur hinweisen, dass ein Wohnmobil nicht übermüdet gefahren werden soll. Ist einfach zu gefährlich und was hindert mal einen Parkplatz anzufahren und sich hinzulegen oder auch die Nacht zu verbringen? Ein anderer Grund schnellstmöglich das Zielgebiet zu erreichen ist, dass man von dort aus besser den Rückweg angehen kann. Alles was ihr dort gesehen müßt ihr nicht mehr so schnell sehen, dass was auf der Rückfahrt jedoch liegen bleibt, ist schneller wieder erreichbar. Das waren die Worte zum Sonntag maredo |
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