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Hallo Gemeinde Habe nun 2-3 Geräte die im Normalfall über einen 220V-Trafo angschlossen werden. Diese Geräte benötigen aber alle schlussendlich 12 Volt Gleichstrom zwischen 1-4 A. Ist mir zu riskant diese Geräte direkt ohne den Travo an mein WoMo-Netz zu speisen. Nun meine Frage: Bestimmt gibt es bei Conrad oder so ein Gerät, welches eine Eingangsspannug von 11-15 Volt auf konstante 12 Volt stabilisiert. Bloss wie nennt sich dieses "Teil"? Bin für jeden Tipp dankbar. , Martin
versuchs mal mit "DC/DC-Wandler" - die wandeln die Spannung rauf und runter - während Schaltregler - deutlich günstiger und effizienter - nur rauf oder runter regeln.
Wobei der Text Schwachsinn ist: "Schalten Sie dort den Stabilisator zwischen, um den Wechselstrom in einen stabilen Niedervoltstromfluss zu wandeln. " Wechselstrom? Nöh, gibts bei Batterien nicht. :lach: Niedervoltstromfluss? So was hab ich noch nie gelesen, das Elektrounwort des Jahres. :lach: Es ist ein DC DC Wandler, der aus schwankender Gleichspannung am Eingang eine stabile Ausgangsspannung von 12V bei max. 5A Stromfluss zur Verfügung stellt. Aber das Gerät wäre schon das richtige und eine gute Empfehlung, ist aber ausverkauft. Hallöchen, vielleicht findest Du einen passenden Lösungsansatz in folgendem Thread : --> Link Universal-Step-up / Step-down-Spannungswandler USW 525 der Firma ELV , Dirk
Na ja, ganz so unsinnig ist die Beschreibung m.E. nicht, denn wenn eine Gleichspannung schwankt hat man grundsätzlich auch einen Wechselspannungsanteil darin, nur meistens nicht so schön sinusförmig und die Frequenz ist nicht gleichbleibend. Wenn also eine Kiste aus einer beliebigen Mischspannung am Eingang eine konstante Gleichspannung am Ausgang erzeugt, erfüllt sie ihren Zweck. eine schwankende Gleichspannung hat aber immer die selbe Polung, während bei Wechselspannung die Polarität wechselt. Wie bekommst du das denn in einem Fahrzeugnetz hin? :?:
Ich weiß was du meinst, aber leider liegst du trotzdem falsch. :? Die "Kiste" würde eine Wechselspannung (wechselnde Polarität) wohl eher nicht überleben, da sie als DC/DC-Wandler angegeben ist. So lange die Spannung nicht ihre Polarität wechselt, ist es keine Wechselspannung. Denn nicht auf die Amplitude (Höhe der Spannung) oder deren Schwankungen(Modulation), sondern einzig auf den Polaritätswechsel bezieht sich das Wort "Wechsel". Eine Gleichspannung, egal wie sehr die Kurve tanzt, bleibt eine Gleichspannung. Schwankt sie gewollt, kann man auch modulierte Gleichspannung dazu sagen, oder Gleichspannung mit Oberwellenanteil. Möglicher Weise aber versteht ein absoluter Laie die Beschreibung des Shops so besser, wie eine technisch exakte Beschreibung. Ich hätte eher geschrieben: Egal, wie sehr die Eingangsspannung schwankt (ob 6V oder 36V) , die Ausgangsspannung bleibt immer sauber bei 12V .
Stimmt, n bissl unglücklich geschrieben, obwohl die Dinger früher intern mit echter Wechselspannung über einen Trafo arbeiteten. Wenn man aus 6 Volt 12 Volt machen will, brauchts einen Upscaler, wenn man aus 20V aber 12V machen will, einen Spannungsregler, man müßte also ständig zwischen zwei Techniken hin und her schalten. Also "schiebt" man intern den variablen Eingangsbereich mit einen "Aufwärtswandler" deutlich über 12V, z.B. auf 16-46V, um danach mit einem Spannungsregler eine stabile Festspannung zu erzeugen. Übrigens arbeiten heute schon viele Klein-Geräte, z.B. TV oder Radios, intern überwiegend mit 5V und haben bereits einen Spannungsregler eingebaut, die externe 12V müßen deshalb in vielen Fällen nicht soooo stabil sein....
Das kann ich aus einem unfreiwilligen Selbstversuch heraus bestätigen. Im Urlaub ist auf einem Stellplatz bei heftigem Dauerregen die E-Säule abgeraucht. Reparatur am Wochenende eher unwahrscheinlich, Platzwechsel aus verschiedenen Gründen nicht möglich und wegen Solar und großer Batterie auch nicht unbedingt nötig. Um Gemecker von Frau und Kids zu entgehen vor lauter Verzweiflung die Steckernetzteile (waren zum Glück beides Netzteile mit 12V Ausgangsspannung) an Fernseher und Sat-Receiver abgeschnitten und die Geräte direkt auf das Bordnetz geklemmt. Hauptsache erst mal Ruhe. Gemäß der alten Redensart "Nix hält so lange wie ein Provisorium" hängen die Geräte da noch heute und funktionieren bislang problemlos. Muss aber nicht mit jedem Elektroschnickschnack so Problemlos funktionieren. Andy Hallo miteinander Oder einfach nen kleinen Dreibein Festspannungsregler mit einschleifen , da wird der Rest verbraten. Bin für Korrekturen immer zu haben . Rudolf
Jein, sorry. :nein: Angenommen du hast gerade nur 12,5V. Jeder typische 3 Bein Spannungsregler (z.B. 7812, LM312...) hat einen Drop-Spannung, also eine bestimmte Anzahl Volt, die er selbst verbratet. Diese liegt leider meist >1V. Somit hättest du bestenfalls erst ab 13,xV auch noch 12V am Ausgang. Genau dies umgeht man mit sogenannten Step-Up ans Step-Down Reglern. Diese machen (wie von batchman99 schon beschrieben) aus z.B. 6-30V erst mal eine hohe Spannung (z.B. 36V). Das nennt man Step-Up. Dann macht ein Step-Down daraus wieder exakte 12V. Klingt kompliziert und nach vielen Verlusten, ist es aber nicht. Solche Regler haben Wirkungsgrade weit oberhalb 90%. Leider ist dies so. Ansonsten wäre das Leben zu einfach. :lach:
Besten Dank für die Beiträge oben. Die Thematik habe ich nun verstanden und habe mir oben stehendes Gerät bestellt. Bei einem Wirkungsgrad von 97% ist das eine sehr gute Wahl. , Martin
Wenn ich mal fragen darf, welches Gerät benötigt denn so genaue 12 V ? Wir schließen auch alles mögliche an unser Bordnetz, aber noch nie hat sich ein Gerät beschwert das es nur 11 V oder 13 V bekommt. Hall raidy besten Dank für deine Erklärung, das hab sogar ich der ein horror vor El ( nein mach ich nicht, will ich nicht, kann ich nicht ) hab, Verstanden. Denn nun versteh ich auch, weshalb das bei meinem 24 Volt toyota Bj 42, so gut funktioniert hat.( Ich Liebte den Stromlaufplan von diesem Wagen , den hab ich verstanden). Ich Hasse Elektrik;-( Rudolf
Mir geht es nichtbum die klassischen 12V Geräte, sondern um diejenigen die eigentlich für 220V vorgesehen sind, aber dort mittels Travo eingesteckt werden. Bei den Trafos steht dann biespielsweise kleingedruckt dass das Gerät 12V Gleichspannung benötigt. Bei solchen Geräten gehtvder Hersteller davon aus dass man den mitgelieferten Trafo verwendet. Nicht zuletzt wegen meinen AGM Batterien steigt die Spannung beim Laden fast auf 15V. Bei Geräten die vom Hersteller für das Einstecken am Zigarettenanzünder ausgelegt sind, ist die Spannungstoleranz bestimmt grösser ausgelegt. , Martin
Richtig, Raidy, ich denke, es sind zwei Diodenstrecken, die er benötigt, um stabi zu regeln, also beim 7812/7912 dann ab 13,4V.
Wie schon geschrieben, sind Spannungs-Stabilisatoren bis ungefähr 1A Centartikel, das ist eigentlich Standard in 12V-Kleingeräten, erst recht wenn sie intern mehrere unterschiedliche Spannungen brauchen. Manch bessere LED-Lampe hat auch einen Festspannungsregler für konstante Helligkeit und effektiven Arbeitspunkt der Leuchtdioden, was aber gleichzeitig den Nachteil der Nicht-Dimmbarkeit mit sich bringt. Der TS sucht aber eine stabile Spannung im Bereich bis 4 Ampere bei einem weiten Eingangsbereich, das verlangt eben besondere Tricks, die man bezahlen muß.
Hallo Marin, mach Dich nicht verrückt. Die Geräte, die Du meinst, brauchen eben nur 12 Volt und der Trafo / das Netzteil ist dazu da, um diese auch an 220 Volt betreiben zu können. Ich bin bisher das Risiko eingegangen und habe diese Geräte direkt am Bordnetz betrieben. Das waren 4 TVs, 1 DVD-Player, Sat-Receiver, diverse Radios, aktive Lautsprecher, Multimediafestplatte usw. Nix passiert bisher. Was Du suchst, ist übrigens ein "Spannungskonstanthalter". Der macht genau das, was Du willst, allerdings die bezahlbaren Teile "von der Stange", also für den Laien konfektioniert, nur bis max. 3,5 Ampere. Das wären dann bei 12 Volt 36 Watt. Kann mich da nur anschließen,betreibe auch alle Geräte direckt am Bordnetz,bin da absolut schmerzfrei. Auch die mit einen Vorschalttrafo geliefert sind. Abgeraucht ist noch keines,auch jetzt im neuen Womo mit neuen AGM Batterien nicht. Dieter Wenn es denn immer genau 12V sein sollen brauchst Du einen Auto Buck Boost Converter. Z.B. sowas. Gibt es natürlich auch billiger für weniger Strom. Link zum eBay Artikel Der macht egal ob die Eingangsspannung kleiner oder größer ist immer die eingestellte Ausgangsspannung. Ich benutze sowas um von den Solarzellen Energie zur Erhaltungsladung von Motorradbatterie und Starterbatterie zu erzeugen. Für TV-Geräte ist es nicht notwendig. Bei höherer Spannung sinkt eher die Stromaufnahme. Das regeln die internen Spannungswandler des Fersehgerätes. Uwe
Dieses Teil würde ich aufgrund des Ruhestromes (45mA) nicht unbedingt empfehlen, da es keinen seperaten Ausschalter hat und damit mit großer Sicherheit ständig am 12V-Netz hängt (0,045Ax12hx30Tage = 16Ah) Andreas
Nö. Verrat mir wie du mit einem Dreibeiner aus 11,4 Volt 12,0 am Ausgang machst. Bei Low-Drop brauchst du schon ca. 13-13.5 V Eingangsspannung um 12 am Ausgang zu erzielen. Bon Voyage
Manche Geräte stabilisieren intern auf andere, niedrigere Spannungen. Wenn du nun eine auf 12 Volt ausgerichtete Versorgungsspannung ausgerichtete Elektronik betreibst und diese im Ladezustand deiner AGM-Zelle mit 14,7 Volt betreibst kann das den Hitztod eines ohne Reserve dimensionierten Bauteiles bedeuten. Und diese Spannung kann im Bordnetz z.B. beim Landanschluss auftreten. Dann stehst Du noch in einem warmen Land im Urlaub und schon stirbt die Elektronik in weniger als 2 Stunden Betrieb. Bon Voyage Mein Asus Eee PC 901 hat ein externes 12 V-Netzteil. Mit einem Labornetzgerät habe ich festgestellt, dass der Laptop nur im Bereich von 11.56 ... 12.42 V über die externe Stromversorgung betrieben werden kann. Ausserhalb dieses Spannungsbereiches läuft er nur über seinen eingebauten Akku. Diverse No-Name-Chinesen bieten trotzdem Autoadapter für diesen PC an. Die dürften nur die Zigarettenanzünderspannung zum PC-Stecker durchreichen und nichts regeln oder stabilisieren. Die Kunden dieser Adapter haben ihre Freude daran: --> Link Als mehrjähriger Nutzer von "EEE`s" bis hin zum neuen "Transformer" sag ich mal: Thomas hat recht! Erstaunt hat mich allerdings, dass ein nur "sinusähnlicher WR" zum Laden ausreicht. Felix52 :) Unter anderem möchte ich zeitweise für das Backup unserer Urlaubsbilder die "Buffalo Linkstation" benutzen, die zu Hause ebenfalls am 230V-Netz hängt. Das Netzteil liefert dann eben die 12V-DC mit maximalen 4 A Strombezug. Ist mir zu riskant 2TB an Daten zu verlieren, bloss weil ich "testen" wollte wie das NAS mit 15,4 Volt reagiert :oops: Das Teil werde ich gut versteckt fix im Wohnmobil einbauen und über einen 12V W-Lan-Router darauf zugreifen für die Sicherung. Oder per Kabel, wenn es schneller gehen soll. Wenn der ganze Camper verschwindet ist das Pech. Aber bei einem "normalen Einbruch" werden die das NAS nicht finden können. :D , Martin |
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