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Mischbereifung vorn/hinten ?


jonathan am 14 Okt 2005 22:25:17

Hallo,
nach einem Besuch in unserer "Dorfwerkstatt" heute bin ich doch etwas unsicher geworden: Da ich vorn neue Reifen benötige, fragte ich in besagter Werkstatt nach dem Preis usw. und klagte gleichzeitig mein Leid über die kurze Haltbarkeit dieser teuren Schätzchen. Der "Blaumann" empfahl mir nun, 2 neue Reifen einer anderen Marke (Bridgestone), da die haltbarer wären als meine Dunlop SP 2000. Mein Einwand, Mischbereifung sei doch möglichst zu vermeiden, wischte er so weg mit dem Hinweis, das seien Ammenmärchen.
Also-was mein ihr: Sollte ich oder sollte ich nicht ? Mein Gefühl sagt: nimm wieder die Dunlop-wegen der Sicherheit !!!????

Werner

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[Admin] am 14 Okt 2005 22:27:07

soweit ich weiß, ist das mittlerweile erlaubt - ob es immer wirklich gut ist, ist die andere Frage....

jonathan am 14 Okt 2005 22:29:47

Tja, Dirk, das ist eben die Frage !
Vielleicht frag ich nochmal die beim ADAC, mal sehen, was die da so meinen !

Werner

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Camperfan am 14 Okt 2005 22:30:39

Soweit mir bekannt ist, soll zumindest auf jeder Ache der gleiche Reifen sein.

Dagegen hat die Rennleitung nichts einzuwenden!

Schon selber praktiziert und geTÜVt bekommen!

Tipsel am 14 Okt 2005 22:50:01

Wir haben auch weinend die teuren Michelin-Schätzchen gekauft, weil die hinteren noch gut waren und es die gleichen sein sollten. Dannkam die Frage wohin, auf die Antriebsräder ider nach hinten? Antworten überwiegend: nach vorn.

Unterwegs, nach 200 km beim Plattfuß hat uns der Mann vom ADAC erklärt, dass die besseren Reifen hinten hin sollen, wegen der Spurtreue, das könne man auf der schiefen Ebene mit einem Siku-Auto (Räder mit Tesa abkleben) ausprobieren.
Auch unterschiedliche Bereifung vorn und hinten sei vollkommen o.k. Lediglich die Achsen sollen gleich bereift sein.

Eileen am 14 Okt 2005 23:44:36

Tipsel hat geschrieben: der Mann vom ADAC erklärt, dass die besseren Reifen hinten hin sollen, wegen der Spurtreue, das könne man auf der schiefen Ebene mit einem Siku-Auto (Räder mit Tesa abkleben) ausprobieren.


Geht das auch mit Matchbox - Autos oder wird das dann zu unwissenschaftlich ?


:D :D :D

SCNR

Tipsel am 14 Okt 2005 23:50:21

Hab ich nicht gefragt :D

Wichtig ist bei dem Test, erst die Vorderräder abzukleben, und dann den Versuch mit den Hinterrädern zu machen.

Eileen am 14 Okt 2005 23:58:40

...oder das Auto einfach umzudrehen ...

:D :D :D

und man wird feststellen, dass das NULL Unterschied macht ...weil ein Druckguss-Modellauto mit riesen Plastik-Raedern ohne Lenkung auf einem schraegen Couchtisch mit der Realitaet eines echten Fahrzeugs auf der Strasse ungefaehr soviel zu tun hat wie du und ich mit der Mondlandung :D

Tipsel am 15 Okt 2005 00:06:33

Keine Ahnung, aber ich habs den Typ halt mal geglaubt. Er meinte halt, dass das Gewicht auf der Hinterachse höher ist und daher die Reifen dort die Spur halten.
So hat er auch erklärt, dass wir mit 100 km auf der Autobahn und 1 bar Reifendruck vorn rechts nix gemerkt haben und das Auto ganz normal lief.

Eileen am 15 Okt 2005 00:12:09

Im Prinzip hat er ja nicht Unrecht ...die Spur WIRD von den Hinterraedern gehalten, die vorderen koennen das ja gar nicht ...die sind ja schliesslich beweglich.

Wo man jetzt gerne die "besseren" Reifen haette, ist Geschmackssache. Ich haette sie ganz gerne auf den Antriebsraedern ...egal ob vorne oder hinten.

Zum mischen von Reifen ...klar geht das (immer die gleichen pro Achse allerdings). Ich persoenlich tausche meine Reifen allerdings immer gerne durch, deshalb fahre ich am liebsten vier gleiche.

[Admin] am 15 Okt 2005 01:08:28

Eileen hat geschrieben:Wo man jetzt gerne die "besseren" Reifen haette, ist Geschmackssache.


Ist es nicht, die besseren Reifen gehören ausnahmslos auf die Hinterachse - Basiswissen Kfz-Technik!

Gast am 15 Okt 2005 10:13:03

Hallo zusammen,

mit der Mischbereifung haben wir es damals in der Fahrschule so gelernt, dass ein Mischen von Diagonal- und Radialreifen verboten ist. Mit den einzelnen Fabrikaten hat das nichts zu tun.

Camperfan am 15 Okt 2005 13:43:39

uuuund, wat is, wenn ich dat mit dem Tesafilm mal am WoMo teste :?: :anonym:

Mobi am 15 Okt 2005 20:03:50

Die Reifen mit dem tiefsten Profil ergeben natürlich auf der Antriebsachse, also beim Ducato vorne, die beste Traktion.

Trotzdem wird von Fachleuten geraten, die besten Reifen auf der Hinterachse zu fahren, egal bei welcher Antriebsart. Der bessere Grip verhindert, vor allem bei Nässe und schneller Kurvenfahrt, das vorzeitige seitliche Ausbrechen der Heckpartie.

Außerdem soll ein Reisemobil bei schlagartigem Plattfuß eines Vorderreifens noch relativ gut abzufangen sein, während dies bei einem Hinterreifen kaum noch möglich sein soll.

Somit also die besseren Reifen auf die Hinterachse.

Mobi

NaviGer am 15 Okt 2005 21:25:18

@alle,

die WollMilchSau gibt es nicht.

Wenn man bei Schnee, Matsch usw. beste Traktion haben möchte, ist es bei Frontantrieb sicher gut, die besseren Reifen vorne zu haben. Z.B. Im Gebirge bei Schnee bergauf.

ABER: Kommt man bei diesen schlechten Verhältnissen ins Rutschen, ist es besser, das gute Profil hinten zu haben. Z.B. im Gebirge bergab.

WEIL: Hinten kann man nicht lenken. Zumindest dort sollten also 'geordnete', d.h. stabile Verhältnisse herrschen (soweit überhaupt noch möglich). Vorne kann man bei Frontantrieb nämlich korrigieren
a) durch Lenken
b) Gas geben oder Gas wegnehmen, dadurch ist Über- bzw. Untersteuern möglich. Gerade bei Frontantrieb kann man mit Gasgeben (insbesondere auch bei durchdrehenden Rädern) durch die zusätzlich verstärkten Kreiselmomente das Fahrzeug noch stabilisieren. Einfacher gesagt: Die Räder ziehen in Richtung des Lenkeinschlags.

Gerade auch wegen der Kreiselmomente in Richtung der Radstellung sind vorderradangetriebene Fahrzeuge bei Glätte gegenüber hinterradangetriebenen stabiler im Fahrverhalten, solange nicht alle vier Räder die Haftung verlieren.

Wer einmal die Kraft von Kreiselmomenten selbst feststellen will, nehme mal die Achse eines Fahrrad-Vorderrads in die Hand, lasse einen Partner das Rad drehen und bewege die Achse mal hin und her (aber langsam, Gefahr von Daumenbrüchen) .....

Mein Fazit: Die Reifen mit der besseren Traktion eher nach hinten. Lieber mal steckenbleiben als irgendwo quer über die Starße rutschen.

Eileen am 15 Okt 2005 22:24:47

Andreaseits ...

Wer mit einem Womo so faehrt, dass die Hinterhand ausbricht ...

...der war sowieso zu schnell ...egal was fuer Reifen da wo drauf waren.

Und wer auf Sicherheit Wert legt, der tauscht seine Reifen bei einer Profiltiefe von 4 mm (nicht erst bei 1,6) ... wer dabei etwas Geld sparen moechte, der tauscht vorher einmal von der Antriebsachse auf die nicht angetriebenen Raeder und erreicht damit hoffentlich einen gleichmaessigen Verschleiss, so dass ein komplett neuer Satz aufgezogen wird, wenn die 4 mm erreicht sind.

NaviGer am 16 Okt 2005 09:01:56

Hallo Eileen,

das ist schon klar: wenn das WoMo ausbricht, war man ganz bestimmt zu schnell. Nur kann das Ausbrechen in unseren weiter nördlichen und kälteren Breiten auch schon ab 10 km/h passieren.
Und jeder Autofahrer macht auch mal Fehler. Deshalb sollte man das Fahrverhalten des Autos optimieren, um so eher werden Fehler 'verziehen'. Das trifft sich auch mit Deinem Vorschlag, die Reifen schon bei einer Profiltiefe von 4 mm zu tauschen.

Zausel05 am 09 Nov 2005 20:16:33

Die Besseren nur nach hinten , alles andere ist Quatsch.
Sobald die Hinterräder keinen Halt haben bricht der Wagen immer aus, da gibt es keine Ausnahmen.

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