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Kältetest: Spannungswandler bei -2 Grad.


barfoot am 19 Feb 2013 09:55:58

Hallo Gemeinde

Bei unserem WoMo habe ich einfach für Notfälle einen kleineren Spannungswandler mit reiner Sinunswelle eingebaut. Ist für Geräte mit max. 600 Watt geeignet.
Nun habe ich mir einen günstigen 220V-Wasserkocher gekauft mit einer Nennleistung von eben diesen 600 Watt.

Im Aufbau sind 2 Yellowtop mit je 75Ah eingebaut. Zur Überwachung ein Büttner Batteriecomputer und ein Akku-Wächter MT100.
Heute früh bei gemessenen -2 Grad im WoMo wollte ich es dann wissen und habe getestet.

Zwei Sachen sind mir nicht logisch:

A) Stromverbrauch
Zu Beginn des Tests zeigte mein Batteriecomputer eine Kapazität von 145Ah an. Die Batterien haben sich gestern tagsüber mit der Solaranlage vollständig geladen.
Mit eingeschaltetem Panel und eingeschaltetem Wechselrichter habe ich einen Ruhestromverbrauch von ca. 1,5A.
Mit zusätzlich eingeschaltetem Wasserkocher stieg der gemessene Stromfluss dann auf 62A. Was mich nicht weiter beunruhigt hat. Keine thermischen Probleme oder dergleichen.
Nach ca. 3-4 Minuten (kurz bevor das Wasser anfing zu kochen) habe ich den Versuch dann abbrechen müssen. Dies wegen Ursache B).
Jedoch hat mich dann die angezeigte Restkapazität der Batterien sehr überascht.
Der Batteriecomputer zeigte noch 109Ah an. Die Leerlaufspannung nach dem Test betrug ca. 12,3V.
Also sind (145-109) 36Ah "verschwunden".
Gemäss meiner Theorie müsste ich einen Wasserkocher der 60A zieht ca. eine halbe Stunde betreiben, damit bei der Batterie 30Ah an Kapazität fehlen.

Woran liegt das?
Lässt sich das mit den kalten Temperaturen irgendwie erklären?

B)
Als Akkuwächter setze ich den MT-100 ein.
Die Schalter für die Abschaltspannung habe ich auf 10,7V voreingestellt.
Ca. 30 Sek nachdem ich den Wasserkocher eingeschaltet habe, piepste der akustische Alarm des Akkuwächters.
In der selben Periode zeigte der Batteriecomputer eine Spannung der Aufbaubatterie von 11,5V. Also alles noch im grünen Bereich.
Ich liess trotz dem Pfeifton den Test weiterlaufen und beobachtete die Batteriespannung.
Bei ca. 11,2V fing dann ein seltsames "Spiel" an:
Irgendwie wurde die Spannung in einem Intervall von ca. 1 Sek ein- und ausgeschaltet. Bemerkbar am ein- und ausschaltenden Pfeifton. Auch die Beleuchtung des Batteriecomputers schaltete sich aus und ein. Dann habe ich den Wechselrichter (übrigens ein Fraron SWI650W12V) ausgeschaltet.
Zuerst dachte ich, dass ich die Abschaltspannung am Batteriewächter zu tief gesetzt habe.
Die Kontrolle ergab, dass die (so wie Eingans erwähnt) auf 10,7V war. Die Sensorleitung für den Batteriewächter habe ich ja extra auch an die Aufbaubatterie verlegt gehabt.....
Also habe ich nun den Batteriewächter auf 9,5V Abschaltspannung geschaltet und den Test erneut gestartet: dito!
Ab ca. 11,5V Batteriespannung pfeift das Teil und ab 11,2V habe ich wieder "Disco-Feeling".
Dann habe ich den Wechselrichter abgestellt.
Zuletzt habe ich nun versucht den "Beeper" des Akkuwächters abzustellen und habe den Kippschalter (Pos 4) auf "-" geschaltet um den Test zum letzten Mal zu starten.
Ab 11,5V pfeifft das Teil obwohl ich den Beeper abgestellt habe......

Hat jemand hierfür eine Erklärung?

Sämtliche eingebauten Teile sind keine 2 Monate alt und ich bin jetzt einfach mal am Testen, um in der Saison genau diese Dinge nicht lösen zu müssen :cry:

Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen.

, Martin

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uwet am 19 Feb 2013 10:03:00

Lies mal was zur Peukert-Konstante.

Uwe

joekel am 19 Feb 2013 10:12:34

naja bei -2 Grad haben die Bleiakkus allenfalls 30-50% % ihrer Leistung.... plus Peukerteffekt da kommt nicht mehr viel.

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viking92 am 19 Feb 2013 10:14:09

barfoot hat geschrieben:Woran liegt das?
Lässt sich das mit den kalten Temperaturen irgendwie erklären?


Moin Martin,

wenn die beiden Batt. in der -2°C Umgebung standen....völlig normal, das sie bei Last recht früh "in`n Keller gehen".
Von daher ist es sinnvoll, sie in irgendeiner Art & Weise mit etwas Wärme zu versorgen.


barfoot am 19 Feb 2013 10:19:39

Danke für die Rückmeldungen.
Hat jemand noch eine Idee, wieso der Akku-Wächter dann schon ab 11,5V pfeift obwohl die Abschaltspannung bei 10,7V programmiert ist?
...und ich den Beeper auch nicht abschalten kann?

,
Martin

kintzi am 19 Feb 2013 10:20:43

WR hat seine eigene Eingangs-Spannungsüberwachung. Zum "Discoeffekt":Wenn WR abschaltet,
erholt sich die Spannung --> WR schaltet ein --> Spann. sinkt --> abschalten d.WR, neues Spiel.

barfoot am 19 Feb 2013 10:44:51

Hallo Kintzi

Der Disco-Effekt kam definitiv nicht vom Wechselrichter.
Es ist Korrekt, dass dieser eine Überwachung zum Tiefentladungsschutz hat. Bloss hat diese Überwachung nie ausgelöst, zumal dies durch eine LED am Wechselrichter angezeigt worden wäre.

Der Disco-Effekt muss vom Batteriewächter ausgegangen sein, da alle Verbraucher die am Wächter dran sind davon betroffen waren. Darum hat auch die Beleuchtung des Batteriecomputers das Ab- und Einschalten mitgemacht. Oder aber es waren die Batterien selbst, was ich mir fast nicht vorstellen kann dass die derart in die Knie gehen bei 60A nach ca. 3-4 Minuten..... :roll:

, Martin

viking92 am 19 Feb 2013 10:52:13

barfoot hat geschrieben:Oder aber es waren die Batterien selbst, was ich mir fast nicht vorstellen kann dass die derart in die Knie gehen bei 60A nach ca. 3-4 Minuten..... :roll:

, Martin


Bei den Temp.? .....das tun sie :wink:

Gast am 19 Feb 2013 12:57:11

Ist schon äußerst grenzwertig was du da machst und ein sicherer Weg die Lebensdauer deiner Akkus rapide zu verkürzen. :!:
Bei 2 x 75 Ah Blei-Akkus würde ich kein Wasser elektrisch kochen. Hast du denn kein Gas :?:
Und einen 600 W Wechselrichter würde ich auch nicht mit einem 600 W Heizgerät belasten.

barfoot am 19 Feb 2013 13:40:38

Es war ja ausdrücklich ein Test.
Wobei ich es eher sportlich sehe, bei moderaten 20-25 Grad für ca. 3-4 Minuten 60A aus den Akkus zu ziehen, wenn im Sommer 10-12A durch die Solaranlage wieder zurückfliessen.
Somit sollte sich der Stromverbrauch des Wasserkochers im Sommer innert ca. 20-30 Minuten durch die Solaranlage wieder kompensieren.

Wollte jetzt halt mal sehen, was bei -2 Grad passiert. Denke nicht, dass die Optima-Batterien durch diesen Test rapide an Lebensdauer eingebüsst haben.
Die Standard-Nutzung ist das garantiert nicht. :oops:

, Martin

Pepto am 19 Feb 2013 14:33:36

barfoot hat geschrieben:Hallo Kintzi
Oder aber es waren die Batterien selbst, was ich mir fast nicht vorstellen kann dass die derart in die Knie gehen bei 60A nach ca. 3-4 Minuten..... :roll:

, Martin

Hallo Martin,

bei der Gesamtkapazität-Last-Temperatur-Kombination kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Akkus genau so reagieren. Allzu oft solltest Du den Härtetest unter diesen Rahmenbedingungen nicht wiederholen.

felix52 am 19 Feb 2013 14:46:13

Wenn ich mir das Produktblatt des Herstellers anschaue, ist das eine Batterie, die Ihresgleichen sucht.

Ich mags zwar auch nicht glauben, aber hier steht Folgendes als "garantiert"! :eek:

--> Link

Danach müssten 2 Optimas also bei Null Grad 155 A eine Stunde lang den WR betreiben können..... :eek: .
Theoretisch sogar fast 5 Stunden bis zum Exitus, oder was sehe ich falsch? :?


Felix52 :)

fuzzy am 19 Feb 2013 16:18:53

superduty hat geschrieben:Ist schon äußerst grenzwertig was du da machst und ein sicherer Weg die Lebensdauer deiner Akkus rapide zu verkürzen. :!:
Bei 2 x 75 Ah Blei-Akkus würde ich kein Wasser elektrisch kochen. Hast du denn kein Gas :?:
Und einen 600 W Wechselrichter würde ich auch nicht mit einem 600 W Heizgerät belasten.


war auch mein erster Gedanke !

daffi2222 am 19 Feb 2013 19:08:11

Da das Ergebnis nicht vorher nicht bekannt war, konnte er doch nicht wissen das es so endet. Ich glaube kaum, das er seinen Akku's Schaden wollte.

Trotzdem fand ich die Erklärungen sehr Hilfreich. Ich bin gerne unterwegs, auch im Winter. Somit bedeutet das für mich, beim nächsten Akkuwechsel muss ich etwas drauflegen. Im Sommer ist ja nicht ein so großes Problem. Da hilft Solar. Aber im Winter, was macht man dann? Wenn sich die Akku-Leistung nur noch bei 25% befindet?

felix52 am 19 Feb 2013 19:49:52

Ralf,
zunächst einmal solltest Du berücksichtigen, daß der Akku spätestens bei 50 - 60 % der Restkapazität aufgeladen werden sollte.



Martin,
also brauchts von vornherein eine Batterie, die diesen Ansprüchen gerecht werden kann.
Sebst, wenn man der Fa. Optima skeptisch gegenüber stehen sollte, darf man deren hervorragenden Leistungsdaten wenigstens vertrauen.

Und demnach hätte so etwas auch bei - 2 Grad Celsius nicht passieren dürfen.
Siehe mein obiger Link aus dem Vorbeitrag. Ich meine, es gibt zwar Pferdefleisch im Döner, der Lasagne (Rind) und beim Aldi-Gulasch. Aber das ist versteckt.
Die Daten der o.g. Firma sind jedoch ohne "Wenn und Aber" veröffentlicht.
Insofern vermute ich den Fehler an ganz anderer Stelle. Etwa hier bei dem Firmenhinweis: " Keine Garantie, wenn die Batterieladebestimmungen NICHT GENAU eingehalten werden "!
Aber auch zu schwach dimensionierte Kabelquerschnitte oder -Verbindungen könnten eine Ursache für dieses Totalversagen sein, meine ich.


Felix52

daffi2222 am 19 Feb 2013 19:58:51

@Felix.

Das ich nur die halbe Ah nutzen kann, habe ich hier ja gelernt.

Ich habe ähnliches Problem, nur bei normaler Teperatur.

Daten: 170 Ah, Starterkabel aus Kupfer zur Verbindung der Akku's und des Wechselrichters.
Wechselrichter hat 1600 Watt Dauerleistung.
14,3 V zeigt die Anzeige der Solaranlage an.
Jetzt nehme ich eine Kaffeepadmaschine. 1400 W . Sie heizt auf und saugt bis der Wechselrichter wegen Unterspannung abschaltet. Mist. Sobald aber die Solaranlage so um die 4 Ah Laden kann, kann ich einen Kaffee nach dem anderen kochen. Hängt das auch mit dem Peukerteffekt zusammen? Bräuche ich mehr Akku?

barfoot am 19 Feb 2013 21:02:31

felix52 hat geschrieben:Und demnach hätte so etwas auch bei - 2 Grad Celsius nicht passieren dürfen.


Und darum glaube ich als Erstes an einen defekten Akkuwächter!
Denn der pfeift wie geschrieben bereits ab 11,5 Volt!
Auch wenn ich die minimalste Abschaltspannung (10,6V) voreistelle.
Der pfeift auch dann ab 11,5V wenn ich den Beeper am Kippschalter abschalte.....

Eine korrekte Ladung setze ich voraus.
Zumal der Solarladeregler und der Ladebooster (beides von Büttner) auf AGM eigestellt sind.
Über Netz wird mit dem Ctek MXS25 geladen. Da kann ich auch nichts falsch machen.

Zu schwache Kabelquerschnitte oder Verbindungen schliesse ich auch aus. Alles sauber gecrimpt und minimalste Kabellängen von max 60cm! Ist alles zusammen unter der Rücksitzbank eingebaut.

Ich rufe morgen mal bei Büttner an und suche nach einer Erklärung für das Piepsen.....

Andernfalls lasse ich den Akkuwächter morgen früh weg und verbinde die zwei dahinführenden Kabel indem ich die M6-Ringkabelschuhe mit einer Schraube verbinde.

Habe sonst keine Bedenken einen 600W Wechselrichter für 3-5Min mit 600W zu Belasten.
Und bei -2 Grad für die selbe Zeit 60A aus den beiden Optimas zu ziehen finde ich eigentlich auch nicht kritisch. Habe mir die Dinger eigentlich genau wegen ihrer herausragenden Fähigkeiten gekauft.

Wir werden voraussichtlich nie im Winter campen. Ich wollte nur testen was so möglich ist und glaube nach meinem heutigen Versuch eher daran dass der Akkuwächter zickt.

Ich werde berichten.

, Martin

felix52 am 19 Feb 2013 21:11:12

Tu das Martin,
ich meine, irgendwas außerhalb Deiner Yellows kann nicht stimmen....! Ne Entladespannung von ca. 10,3 V kann da nicht die Ursache sein.


Felix52 :)

joekel am 19 Feb 2013 21:18:06

Blei bleibt Blei, egal von welcher Firma.... Optima ist wahrscheinlich optimiert den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

barfoot am 19 Feb 2013 22:05:24

Fehler gefunden: Akkuwächter!

Dass die Batterien bei -2 Grad deutlich an Kapazität verlieren, ist mir nun auch klar.
Aber die Art und Weise wie sich der Test heute früh abgespielt hat, liess mir keine Ruhe. Ich musste das heute Abend noch testen: :D

Da mein Wechselrichter wie gesagt selber bei einer Unterspannung abstellt, habe ich nun gerade eben einen weiteren Versuch gestartet.
Im WoMo waren es gemessene +2 Grad. Aber um den Fehler zu simulieren muss das reichen, dachte ich mir.

So habe ich als erstes die eine Plusleitung des Akkuwächters zur anderen verlegt und quasi beide zusammen mit der selben Schraube an den selben Slott geschraubt.
Den Strom sonst habe ich am Akkuwächter unverändert belassen.

750ml Wasser aufgefüllt. Wechselrichter eingeschaltet. Wasserkocher eingeschaltet.
Bei genau 11,5V pfeift der Akkuwächter wie heute früh.*
Es fliessen ca. 62-64A und was soll ich sagen:
Nach 4min und 25sek stellte der Wasserkocher mit sprudelndem Wasser selber ab. Die Batteriespannung betrug zu dem Zeitpunkt 11,1V.
Kurz nachdem der Wasserkocher abgestellt hat, war lag die Batteriespannung bei unbelasteten 12,4 Volt.

Werde morgen einen neuen Akku-Wächter ordern auf Garantie.

, Martin

* = Dass der Akkuwächter bei 11,5V lospfeift deutet eigentlich auf die erst mögliche Abschaltspannung hin. Diese liegt bei 11,5V!
Jedoch war meiner in der Position 2 (10,7V) eingestellt und er pfiff trotzdem ab 11,5V.
Zudem habe ich diese Wählschalter heute früh auf eine Abschaltspannung von 9,5V gestellt. Trotzdem pfeift er ab 11,5V.
Und mit dem Schalter "S4" sollte man den Beeper ein- oder ausschalten können: in beiden Positionen hat er ab 11,5V gepfiffen.......

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