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Hallo, ich habe einen gut erhaltenen Hymer Camp 644 Baujahr 1996 mit einer Truma Heizung C 6000. Seit kurzem nehme ich beim Betrieb der Heizung einen merkwürdigen Geruch wahr, nicht verbrannt und auch nicht nach Gas, kommt mir vor wie Kohlenmonoxyd, denn nach einer halben Stunde bekomme ich leichte Kopfschmerzen und mir wird benommen. Habe schon beim Truma Service angerufen, dort wurde mir versichert, dass es nicht die Heizung sein kann. Denn diese würde das merken und sofort auf Störung gehen, sie funktioniert aber tadellos. Hat jemand Erfahrungen oder Tipps darüber, würde mich sehr freuen. LG. Heino Prüfe einmal den Abgaskamin, bzw. das Rohr dahin. Hallo, Kohlenmonoxid ist ein geruchloses Gas. Möglicherweise riechst Du aber Stoffe, die bei unvollständiger Verbrennung entstehen. Die Symptome nach könnte es eine leichte Kohlenmonoxidvergiftung sein. Unbedingt nachprüfen!! , Achim Hallo, ich würde wenn man nicht selber es kann umgehend zur Werkstatt fahren und den Abgaskamin untersuchen lassen ob alles dicht ist. Wenn Ihr nicht mehr aufwacht kann truma euch nicht mehr zum leben erwecken. Wenn Truma recht hat um so besser aber umgehend überprüfen lassen den Ihr habr nur ein Leben. Lg Reinhold Danke für die Antworten, ich bin Kfz-Mechaniker und repariere fast alles selber am Wohnmobil. Ich hab auch schon an daran gedacht ob das Abgasrohr es sein könnte, denn darüber ist ja die Frischluft-Ansaugung, also doppelwandig. Ich glaube, ich baue die Heizung mal aus um an das Abgasrohr ran zu kommen und erneuere die Schläuche und natürlich auch die 2 Gummiringe zur Abdichtung. Da es für diese Heizung keine Ersatzteile mehr gibt, hoffe ich das ich diese Gummiringe auch noch irgendwo bekomme, sonst nehme ich eben ähnliche Gummiringe. Die Beschaffung der Schläuche dürfte kein Problem sein. Heino Teile gibt's bei Truma und im Internet. Der komplette Außenkamin ist aber billiger als die Einzelteile.
Servus Heino! Letztes Jahr haben wir einen gebr. Adria Coral im September gekauft in den auch eine Truma C 6002 verbaut ist. Der Vorbesitzer hatte fast nie bzw. äusserst selten mit der Truma geheizt. Ich hatte auch die selben Zustände wie du. Komische Gefühl wie wenn es nach etwas nicht Definierbarem riecht und vor allem Kopfschmerzen. Sohnemann ist bei der Feuerwehr und ist gleich mit so einem Gasmessgerät angetanzt. Keine Anzeichen von Kohlenmoxyd. Dann habe ich einen Trumasevicemann bei uns in der Nähe angerufen. Der sagte mir auch dass es unmöglich ist dass Abgase ins Womo gelangen . Er meinte nur dass es vorkommen kann dass in den Heizungschläuchen sich im Laufe der Zeit sehr viel Staub ansammelt und dieser dann eben diesen komischen Geruch - und wenn man empfindlich ist - auch die Kopfschmerzen verursacht. Nach ein paar Stunden Heizungsbetrieb ist dann alles verschwunden. Die Heizung funktioniert ganz normal und es gibt keine Kopfschmerzen mehr. LG Mathias Unsere Heizung macht das auch. Wenn der Boiler nicht ganz mit Wasser gefüllt ist. Ein paar mal in der Aufheizphase warmes Wasser Zapfen , dann ist es weg. Ich denke der Boiler wird durch den Lufteinschluss zu heiß. Gutes Gelingen Das sind tolle Tipps, habe die Heizung inzwischen ausgebaut und dabei gesehen, dass sich sehr viele Ablagerungen in der Heizung befinden. Ich werde das mal richtig sauber machen und dann schauen wir mal. Heino Hallo Heino, prima, dass Du da selber Hand anlegen kannst. Ich drehe jetzt mal "den Spieß um" und bitte Dich, einmal zu beschreiben, wie bei Deiner Heizung der Brenner ausschaut. Ist der z. B. stark verrusst? Ich frage mich schon seit längerer Zeit, ob man den nicht mal reinigen muss. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Heizung wirklich wartungsfrei sein sollte. Hallo Ralf, ich werde erst in der nächsten Woche die Heizung zerlegen, danach berichte ich weiter, Heino Danke sehr, freut mich ...und natürlich, viel Erfolg beim Wiederzusammenbauen :) Wohnmobil Bürstner T 700 Bj. 2006 Truma C 6002 – gebraucht gekauftKleine Korrektur an der Heizung vorgenommen. Unzufriedener Istzustand: 1. Bei der Warmwasseraufbereitung entsteht eine Stauwärme von 100° C und mehr. Da die Heizung unter dem Bettkasten eingebaut ist, zeigt die Matratze durch die hohe Temperatur schon eine Braunfärbung. Der gesamte hintere Bettenbereich wird dabei unangenehm warm. Diese Stauwärme ist ein grafierender Mangel. Eine Isolierung der Heizung /Therme ist nicht vorhanden. Die Schaumstoffisolierung wird braun und stinkt. Bei Entfernung darf man den Behälter schon nicht mehr anfassen. Ein Dilemma für Truma. Man sollte wissen, das die Stauwärme nur bei der Warmwasseraufbereitung entsteht, weil der Lüfter ausgeschaltet ist und stillsteht. Im Heizungsbetrieb läuft der Lüfter und saugt die Stauwärme mit ab. Dieser Lüfter sollte eigentlich immer laufen. Eine zusätzliche Drosselklappe mit Verlegung des Luftstromes, direkt im oberen Heizungsbereich, könnte das Problem lösen. Dies vielleicht als kleiner Tip an Truma. Hier ist nicht der Verbrennungslüfter gemeint. 2. Im Heizungsmodus ist die Wärmeverteilung durch vier Anschlussrohre gegeben. Die Heizungsrohre sind sehr lang und die Wärme gelangt über den Staukastenbereich dann zu den Ausströmdüsen. Nach ca. 2 Std. wird im Wohnbereich eine 20°C Temperatur angezeigt. Bei einer Aussentemperatur von 7°C. Diese Wärmeverteilung ist nicht gut. Nach zwei Stunden fahren wir meistens schon wieder weiter. Im reinen Heizungsbetrieb wird auch immer das Wasser mit erwärmt. Auch wenn das warme Wasser garnicht benötigt wird. Ein weiteres Kurriosum. 3. Der Temperaturfühler befindet sich über der Tür im Deckenbereich. Hier wird eine um drei Grad höhere Temperatur gegenüber den Sitzbereich angezeigt. 4. Nachts heizen ist mit ständigem Klacken der Gasventile verbunden. Alle 5 bis 15 Minuten ist dieses Klacken zu hören. An Schlaf ist nicht zu denken. 5. Der Heizungslüfter schaltet ein und läuft normal an. Nach kurzer Zeit beginnt eine düsenhafte Drehzahlerhöhung des Lüfters. Man steht wieder im Bett. 6. Die Wärmeverteilung wird über die Ausströmdüsen vorgenommen. Hier pfeift der Wind einen um die Ohren. Natürlich sind die Autodüsen dabei geschlossen zu halten,um Zugluft zu vermeiden. Dieser Hinweis ist eine kleine Anmerkung von Bürstner. Bringt aber garnichts. 7. Nach kurzer Zeit sollte der Wohnbereich warm sein und nicht die Staukästen. Fazit: Die Trumaheizung C ist nicht gut. Kaum zu glauben, dass die neuen Heizungen besser sind. Das Klacken der Gasventile und die Windgeräusche werden sich nicht ändern. Folgende Änderungen wurden durchgeführt: 1. Der Bettkasten wurde im hinteren Bereich zusätzlich nach oben mit einer Designerplatte (Styropor mit Glasfaser 10mm dick) isoliert. Die Ritzen wurden abgedeckt. 2. Von den vier Heizungsrohren wurde ein Rohr von der Heizung abgezogen. Dieses Rohr führt in den hinteren Bereich Wohnmobils. 3. Dieser Heizungsabgang wurde durch ein kurzes Rohr (350mm lang) ersetzt und durch eine 60iger Lochbohrung mittels neuer Ausgangsdüse, gleich zum Innenraum, ausgeführt. 4. Ein zusätzlicher, neu gekaufter, Ablüfter mit zwei Schaltstufen wurde mit dem anderen abgezogenem Rohr verbunden. Dieser Ablüfter saugt die Stauwärme nun ab und minimiert die Temperatur um ca. 20-30°C. Diese Wärme gelangt nun in den hinteren Teil des Wohnmobils und stört dabei auch nicht im Sommer. 5. Der im Deckenbereich befindliche Temperaturfühler wurde dort wohl belassen, aber an der Heizung abgeklemmt. Ein neuer Fühler wurde im Sitzbereich angebracht und neu an die Heizungsregelung angeschlossen. 6. Die Gasmagnetventile wurden mit Dämmwolle eingewickelt. Hat leider nicht viel gebracht, da die Ventile direkt am Gehäuse angeschraubt sind. (bessere Schallübertragung) Schlussbetrachtung: Unser altes Wohnmobil Fendt 570 , 18 Jahre lang gefahren, hatte eine Trumaheizung mit Schornstein nach oben. Nach 15 Minuten war der Innenraum herrlich warm. Geräusche gab es keine. Der Lüfter wurde nur bei Bedarf zugeschaltet. Dem Platzbedarf gehuldet, opfert Truma seine ausgereifte Heizung. Dafür ist der Kühlschrank jetzt riesengross. Hat nicht nur ein Tiefkühlfach, sondern noch ein Backofen obendrauf. Bürstner hat einen Vorhang im Mittelbereich. Dieser wird von uns nicht benutzt. Das Prinzip, Tür auf – Tür zu, gibt es bei uns nicht. Wir wünschen die angenehme Wohnatmosphäre über die gesamte Innenlänge des Wohnmobils. Die Campermeinung ist überwiegend positiv eingestellt. Wir haben eigentlich keine Probleme mit der Heizung, hört man. Wenn man dann hinterfragt oder im Internetforum nachliest sieht es ganz anders aus. Die Wohnmobilhändler kennen dieses Problem auch nicht. Fragen sie ihn mal, wann er das letzte Mal Wintercamping gemacht hat? Vielleicht bekommen wir das Klacken der Gasventile auch noch weg. Ein Camper, der sonst mit Bürstner zufrieden ist, aber nicht mit der Truma C. Bildbeschreibung: (nur 1 Bild hochgeladen) Man sieht deutlich die Braunfärbung der Matratze durch Übererwärmung. Hier erkennt man die zusätzliche Isolierung nach oben. Das original offene Rohr wurde abgezogen. Das kurze rechte Rohr wurde neu eingebaut und nach aussen geführt. Der neue Ablüfter wurde auf das offene Originalrohr aufgesteckt und seitlich befestigt. (2 Bohrungen mit Kabelbinder) Das Rohr vom Ablüfter muss leicht eingedrückt sein. Ohne Ansaugrohr erhöht sich sonst der Motorstrom und der Lüfter regelt ab. Rechts unten erkennt man die eingepackten Gasventile. Hier erkennt man einen ganz einfachen Klettpad. Rechts der Zweistufenschalter vom Ablüfter. Stufe 1 reicht schon aus. Eine ganz einfache Umlenkeinheit wurde mittels Klettpads angebracht. Kann man schnell entfernen. Eine einfache 400 Watt Elektroheizung wird nun nachts verwendet. Irgendwie muss man ja schlafen. Ein Camper aus Thüringen. So, nun bin ich ein ganzes Stück weiter. Habe die Heizung ganz zerlegt, der Schaden ist größer als vermutet. Korrosion in fast allen Teilen, habe mal ein paar Fotos gemacht. Die Heizung ist nicht mehr zu retten, ist nur noch ein Ersatzteilträger... |
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