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Batterieversorgung für 1 Fam.Haus ??


dramme73 am 22 Mär 2013 14:34:20

Hallo, an alle,

Nachdem wir nun unser Rentnerdomizil fertiggestellt ( Außenanlagen fehlen noch) haben und vor einigen Wochen eingezogen sind wende ich mich mit folgendem Problem an Euch.
Denn hier sind so einige Allrounder unterwegs ( die entsprechenden Fachforen sind mir oft zu einseitig technisch ausgerichtet) .

Nun ist mein Sohn im ländlichen Raum Hannover am Haus planen: gibt es schon eine sinnvolle halbwegs wirtschaftliche Möglichkeit die „ Hausenergieversorgung auf Batteriebasis“ mit Photovoltaik zu installieren ? Er hat mir so etwas geschickt:

--> Link

Angedacht ist ein ordentlich gedämmtes Haus mit ca. 180 bis 200 qm Wohnfläche.

Kann man so etwas schon ernsthaft einsetzen ?

Wie ist die Wirtschaftlichkeit ?

Reparaturanfälligkeit und Pflegeaufwand, Lebensdauer ?

Für hilfreiche Beiträge und Tipps bedanke ich mich schon jetzt.

Viele aus dem verschneiten Südniedersachsen

von Olli

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pepe53 am 22 Mär 2013 14:40:04

Einfache Antwort - NEIN!
Die Steuer- und Regeltechnik ist kein Problem, aber die Akkus. Willst Du den Strombedarf eines Tages für ein mittleres EFH mittels Akkustrom abdecken, dann ist dieser so groß wie das Haus selbst. Warte noch 10 Jahre (Optimismus) und denke dann neu nach.

felix52 am 22 Mär 2013 14:44:48

Moin Oli,
so pauschal kann man diese Fragen nicht beantworten.
Allerdings würde ich die zusätzliche Installation von Windrädern empfehlen, falls dafür Platz frei ist. Bei meinem Womo hats das sehr fut funktioniert bis auf die Nachteile des dauernden Auf- und Abbaus.


Felix52 :)

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singlefreiheit am 22 Mär 2013 15:43:32

Mit Bleiakkus, wie in dem Link beschrieben, wird sich das nicht rentieren. Durch deren kurze Lebensdauer liegen die Akkuverbrauchskosten bei ca. 1 €/kWh.
Mit moderneren Akkus mit wesentlich längerer Lebensdauer kommt man heute auf Akkuverbrauchskosten von ca. 0.15 €/kWh.
Der Wochendedarf an elektrischer Energie eines modernen Hauses liegt bei ca. 50 kWh.
Ein LiFeYPo4-Akku, der diesen Wochenbedarf speichern kann, hat Abmessungen von 56 cm * 36 cm * 208 cm - also etwa die Grösse eines Gefrierschrankes.
So ein Akku kostet heute ca. 27000 € mit fallender Tendenz.
Fazit:
Bei einem Neubau würde ich heute alles so planen, dass man - je nach Preisentwicklung der Akkus und der Energiepreise vom Versorger - nachrüsten kann.
D.h. z.B. grosse, nach Süden gerichtete Dachfläche mit 30° Dachneigung, Kabelschächte vom Dach in den Keller, sehr grossen Warmwasserkessel mit elektrischer Zuheizmöglichkeit um überflüssigen Strom zur Warmwasserbereitung zu nutzen etc.

thomas56 am 22 Mär 2013 15:58:05

singlefreiheit hat geschrieben:Der Wochendedarf an elektrischer Energie eines modernen Hauses liegt bei ca. 50 kWh.
Ein LiFeYPo4-Akku, der diesen Wochenbedarf speichern kann, hat Abmessungen von 56 cm * 36 cm * 208 cm - also etwa die Grösse eines Gefrierschrankes.
So ein Akku kostet heute ca. 27000 € mit fallender Tendenz.

Warum so einen grossen Speicher für 7 Tage bei 27.000,- und nicht für jeden einzelnen Tag, das wären dann nur 4.000,- für den Akku?
Für den Notfall dann noch einen Generator.

tober am 22 Mär 2013 16:09:48

Es stellt sich halt die Frage inwieweit man bereit ist in "vorkasse" zu treten. Wenn Du autark sein willst musst Du auch die Anschaffungskosten bezahlen. Also Stromakku -angenommen er kostet 25.000€ - sofort bezahlen.Ansonsten hast Du "nur" den Stromabschlag zu zahlen. Beim Neubau würde ich auch wie Singlefreiheit geschrieben hat alles nach "autark" einplanen. Dazu gehört z.B. ein Kleines Kraftwerk im Haus ( tja, Gas oder Benzin/Heizöl oder Holz ) mit dem man im Winter nicht nur Wärme sondern auch Strom erzeugt.
Ich ringe immer noch mit mir ob ich heuer endlich mal ne PV-Eigenverbrauchanlage installieren soll. Nedap + Winston heißt da meine derzeit bevorzugte Wahl.

felix52 am 22 Mär 2013 16:46:08

Thomas,
ich habe da keinen Plan von. Aber nach wie vielen Jahren müssten denn selbst diese "neuen" Batterietechnologien erneuert werden?

Felix52 :)

kurt2 am 22 Mär 2013 20:04:44

dramme73 hat geschrieben:Gibt es schon eine sinnvolle halbwegs wirtschaftliche Möglichkeit die „ Hausenergieversorgung auf Batteriebasis“ mit Photovoltaik zu installieren ?
von Olli


Hallo Olli,

gibt es natürlich. Sogar in bester Qualität: --> Link

singlefreiheit am 23 Mär 2013 10:01:59

felix52 hat geschrieben:Aber nach wie vielen Jahren müssten denn selbst diese "neuen" Batterietechnologien erneuert werden?

Bei Akkus gibt die kalendarische Lebensdauer und die Zyklenlebensdauer.
Die kalendarische Lebensdauer wird durch chemische Zersetzung begrenzt und lässt sich nicht verhindern.
Sie beträgt bei einem voll geladenen Bleiakku bei 25°C etwa 13 Jahre.
Für jede Temperaturerhöhung um 5°K halbiert sich diese Zeit.
Bei LiFeYPo4-Akkus gibt es noch keine Langzeiterfahrung, dafür ist diese Technologie noch zu neu.

Dann gibt es noch die Zyklenlebensdauer. Die hängt von der Entladetiefe ab.
Hier machen die Hersteller z.B. folgende Angaben:
Bleiakku: 850 Zyklen bei 50% Entladetiefe und 500 Zyklen bei 80%
LiFeYPo4: 5000 Zyklen bei 70% Entladetiefe und 3000 Zyklen bei 80%

Die Fa.Whisperpower gibt eine Garantie von 5 Jahren auf LiFePo4-Akkus, wenn diese mit maximal 375 Zyklen/Jahr und einer Entladetiefe von maximal 80% betrieben werden.

willi_chic am 23 Mär 2013 15:43:25

wenn man noch etwas Zeit hat kann man folgenden Ansatz verfolgen: -> --> Link, die Firma geht eben in die Pilotphase

es werden Speicher mit 3,5 bzw 5 kWh angeboten, Preis zwischen 7795 und 10825 €
es sind eigenentwickelte Li-Ionen-Polymer Zellen mit eigensicheren keramischen Elektroden und hoher Lebensdauer, kalendarisch rund 20 Jahre und zyklisch 7000 x komplett zuentladen (d.h. 1x pro Tag), Wirkungsgrad 95%

grüß klaus

deedee am 23 Mär 2013 17:35:53

Wie hat da letztens ein Bericht im TV gezeigt:
Pilotprojekt:
Einfamilienhaus, Photovoltaik, im Keller ein kleiner, sparsamer Dieselmotor (spingt nur bei Bedarf an), dessen Kühlwasser die Heizung mit Warmwasser speist und über einen Boiler für warmes Brauchwasser sorgt.
Das Aggregat dient auch dazu, die Batterien im Haus ständig zu erhalten ......

dazu brauchste halt wieder ... Öl, Diesel ...... soll aber WESENTLICH günstiger sein als die 'herkömmliche Methode' ....

singlefreiheit am 25 Mär 2013 22:50:35

thomas56 hat geschrieben:
singlefreiheit hat geschrieben:Der Wochendedarf an elektrischer Energie eines modernen Hauses liegt bei ca. 50 kWh.
Ein LiFeYPo4-Akku, der diesen Wochenbedarf speichern kann, hat Abmessungen von 56 cm * 36 cm * 208 cm - also etwa die Grösse eines Gefrierschrankes.
So ein Akku kostet heute ca. 27000 € mit fallender Tendenz.

Warum so einen grossen Speicher für 7 Tage bei 27.000,- und nicht für jeden einzelnen Tag, das wären dann nur 4.000,- für den Akku?
Für den Notfall dann noch einen Generator.


Da habe ich wohl mit viel zu viel Reserve kalkuliert :oops: - da hast du Recht!

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