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Wohnmobil Eigenbau aus Alu mit Schimmel


saxosun am 24 Mär 2013 20:47:58

Hallo,
ich habe mir vor ein par Tagen ein altes Wohnmobil (Eigenbau) zugelegt. Basisfahrzeug ist ein Ford Transit Pritschenwagen. Darauf wurde ein ALU Koffer gesetzt, welcher meiner Meinung nach komplett sebst gebaut wurde. Ich habe nicht viel für das Fahrzeug bezahlt und mir war klar, dass es komplett neu aufgebaut werden muß, aber beim entkernen habe ich überall Schimmel gefunden.
Das Fahrzeug hat an einigen Stellen kleinere Undichtigkeiten, so dass auch Feuchtigkeit in das Fahrzeug gelangen konnte. Jedoch lassen sich die Schimmelflecken auch an Stellen wiederfinden, wo keine Undichtigkeiten vorhanden sind.
Der Aufbau war besteht aus der ALU Haut und 40mm Alu Rechteckrohr. Der Vorbesitzer hat einfach Styropor in die "Kästen" gemacht, und dann direkt auf die Alu Rechteckrohre eine Sperrholzplatte geschraubt. Der Schimmel findet sich oft an den Stellen wo das Styropor an den Rohren gelegen hat, also am Kantenbereich.

Kann der Schimmelschaden allein durch Schwitzwasser kommen, oder hat der Vorbesitzer nicht vernünftig geheizt?
Wie beseitige ich den Schimmelschaden am besten?

Wie baue ich das Mobil wiedervernünftig auf? Meine Idee wäre es, noch eine zusätzliche mindestens 15mm Isolierschicht zu bauen, welche auch über die Rohre geht, so dass kein direkter Kontakt mehr zum Aluminium besteht.

Benötigt man eine Dampfsperre ? ( Ich lese dazu unterschiedliche Meinungen)

Ich würde mich über Ideen und Anregungen freuen.

Viele
Saxosun

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mawogu am 24 Mär 2013 22:57:43

Hallo,

Alu ist ein sehr guter Wärme/Kälte-Leiter, daher ist Schwitzwasser nur mit einer perfekten Isolation zu vermeiden.
Mein Vorschlag:
1) Die kompletten Innenwände und Holme reinigen und mit Antischimmelmittel behandeln - nicht nur die befallenen Stellen. (Ich habe gute Erfahrung mit Danklorix, schwach verdünnt, gemacht).
2) Die Aluplatten mit 19mm Armaflex AEF selbstklebend (oder äquivalente Produkte) isolieren. Darauf achten, dass keine freien Spalten bleiben. Das Armaflex klebt grossflächig sehr gut, Feuchtigkeit kann nicht durchfundieren, Schwitzwasser kann sich also dahinter nicht bilden.
3) Von den Vierkantprofilen sind jetzt noch 22mm blank, auch diese mit 22mm breiten Iso-Streifen isolieren,
4) Die verbleibende Flächen entweder wieder mit Armaflex ausfüllen oder kostengünstiger Styrodur (kein Styropor) in die Freiflächen richtig einpassen/einpressen.
5) Jetzt sind die Innenwände praktisch plan. Darüber noch eine Lage Armaflex kleben, so verschwinden auch die Vierkantprofile hinter einer ausreichend dicken Isolation.
6) Eine Dampfsperre ist jetzt nicht mehr notwendig

Offene Probleme:
Wie die Innenverkleidung anbringen?
Schlecht ist diese mit Schrauben an den Aluprofilen zu befestigen. Besser ist von Anfang an Holzleisten (z.B. 40x20mm) auf die Aluplatten zu kleben (SIKAFLEX), die zusammen mit den Aluprofilen mit Isolation überzogen werden. Auf diese Leisten kann die Innenverkleidung dann festgeschraubt werden.
Wie die Hängeschränke anbringen?
Analog zu oben, aber mit massiveren Holzleisten (40xXXmm.

Für das erste war's das mal


Manfred

PS: Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Ich habe meinen Bus genauso isoliert - dokumentiert in den Pixum-Alben.

saxosun am 25 Mär 2013 09:33:45

Hallo Manfred,

danke für die schnelle Antwort.

Kann ich anstelle von Armaflex auch dirket 40mm Roofmate nehmen und vollflächig verkleben. (Ähnlich wie der Kollege mit dem Ducato 4 Threads unter mir?) Ich habe den Vorteil das ich nur gerade Wände habe.

Viele
Saxosun

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mawogu am 25 Mär 2013 10:57:28

Hallo,

Roofmate ist wohl vergleichbar mit STYRODUR und damit als Isolierung geeignet.

Mit Styrodur habe ich auch den Fussboden (=Kellerboden, da Doppelboden) - ohne zu kleben - isoliert und darauf Laminat verlegt.Die Hohlräume der Blechsicken blieben dabei bewusst offen um eine Durchlüftung zu schaffen, falls doch mal ein "Wasserschaden" passiert.
Ich hätte eher Bedenken, dass eine vollflächige Klebung von Roofmate schwierig ist oder dass sich der Kleber später unter Temperatureinflüssen, Vibrationen und Spannungen zwischen den starren Platten und dem Alu ablöst und damit Hohlräume schafft. Schimmelporen wirst du vermutlich nicht vollständig entfernen können (z.B. zwischen Alu Profilen und Aussenwand) und wenn sie sich erstmal "eingenistet" haben und vernetzt sind bleiben sie auch erhalten, auch wenn das Schwitzwasser wieder abtrocknet.
Bei Armaflex kann das Ablösen nicht passieren, da die Klebeschicht bereits aufgebracht ist und die Isolierung sehr elastisch ist und damit auch kleine Spalten zugepresst werden können, ja man könnte dei Stosskanten sogar verkleben.
Ausserdem sind auch mögliche Quitschgeräusche ausgeschlossen.

Aber ganz klar Armaflex ist bedeutend teurer.



Manfred

saxosun am 26 Mär 2013 21:50:55

Hallo,
ich habe mir mal eine Dose Brunnenschaum besorgt und werde mal einen Versuch mit einem Reststück Roofmate machen.
Mal schaun wie gut sich das überhaupt verarbeiten lässt.
Wegen dem Schimmel habe ich erstmal alles ausgebaut, auch die Bodenplatte, so dass ich in den nächsten Tagen die Wände mehrfach behandeln kann und alles gut durchlüftet wird.
Viele
Saxosun

Gast am 18 Jun 2013 19:30:23

Der letze Beitrag ist schon einige Wochen alt, aber wer mal Styrodur (Styropor gehört nicht in ein Womo) auf Metall verkleben muß dem kann ich diesen Dachkleber wärmstens empfehlen, ich habe damit einige tausend m2 verlegt und es gab nicht eine Reklamation.

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