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Höhen und Gewicht


ostfriesencruiser am 25 Mär 2013 20:46:38

Hallo an alle Norwegenfahrer,
ich habe bisher nur einmal Südnorwegen (Fjordnorwegen) mit dem Motorrad bereist.Viele Tipps habe ich für Wohnmobilfahrer hier bereits erhalten.
Da wir in diesem Sommer eventuell mit zwei weiteren Mobilen Norwegen bereisen wollen und mein Mobil eine Höhe von ca 3,80m hat, würde ich die Einschätzung von Dickschifffahrern gerne hören, ob sie generell Probleme mit der Höhe ihres Mobils hatten.
Ich weiß, dass viele Straßen eng sind und viele Tunnel Rundbögen haben. Andererseits fahren in Norwegen ja auch LKW mit Aufbauten.
Die meisten Mobile auf den Fotos sind alles kleine Mobile mit Höhen bis 3,20 m, wie es ausschaut.
Wie sieht es weiterhin mit der Gewichtsüberschreitung aus? In Norwegen sind die Tolleranzgrenzen bestimmt geringer ( 5% Tolleranz in D)?
Bitte nicht so viele dumme Sprüche, sondern bitte konkrete Aussagen von betroffenen Dickschiffern.
von Wolfgang

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piloteur am 26 Mär 2013 10:59:03

"Für Fahrzeuge mit einer Höhe von mehr als 3,50 m empfiehlt es sich beim Norwegischen Fremdenverkehrsamt eine Karte speziell für Busunternehmen anzufordern, da einige wenige Tunnel eine geringere Durchfahrtshöhe haben.

Höhe
Auf norwegischen Straßen gibt es keine generellen Höhenbegrenzungen. Tunnel, Brücken und Unterführungen werden bei einer lichten Höhe ab 4,5 m nicht ausgeschildert. Tunnel u.dgl. mit einer geringeren lichten Höhen als 4,5 m werden durch Schilder gekennzeichnet, auf denen die maximal zulässige Höhe angegeben ist. Einen Überblick über Tunnel und andere Bauwerke auf Fernstraßen und primären Landstraßen, deren lichte Höhe weniger als 4,5 m beträgt, erhalten
Sie in der Karte „Schwerlasttransport auf Fernstraßen und primären Landstraßen in Norwegen"

--> Link

--> Link

ostfriesencruiser am 26 Mär 2013 12:33:37

Hallo Hanns,
herzlichen Dank für die Links,
Ich werde auch mal mein Snooper 7000 überprüfen, ob die LKW Navigation in Norwegen auch funktioniert.
von Wolfgang

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lonsome am 26 Mär 2013 14:08:00

Hallo,

ich habe schon einmal eine Busreise durch Norwegen, auch Nordnorwegen, organisiert. Es gab eigentlich wegen der Höhe keine Probleme. Es kann sein, dass an manchen kleinen Straßen Höhenbegrenzungen da sind, aber das dürfte weniger von Belang sein. Prinzipiell sind die Norweger auch auf die Lieferungen mit LKW angewiesen, und bauen damit auch für die entsprechenden Höhen.

Mit der Überladung würde ich eher aufpassen. Es gibt sehr, sehr viele Waagen, und die werden auch fleißig von der Polizei genutzt.


Klaus

piloteur am 26 Mär 2013 14:31:46

ostfriesencruiser hat geschrieben:Hallo Hanns,
herzlichen Dank für die Links,
Ich werde auch mal mein Snooper 7000 überprüfen, ob die LKW Navigation in Norwegen auch funktioniert.
von Wolfgang


Ich habe die Karten auch mal überprüft für unsere geplante Route, und bin auf eine Unterführung mit max 3,10m gestossen. Habe mein Becker Transit
(Truck Navigation !?) die Strecke abfahren lassen. Und siehe: das Navi kennt die Höhenbegrenzung nicht. Bin mal gespannt, ob Du auch solche Erfahrungen machst.
Ich habe den Fehler auf der RV 175 zwischen Kongsvinger und Skarnes entdeckt.

walter7149 am 31 Mär 2013 23:22:16

Hallo Hanns,
die zwei von dir genannten links sind sehr informativ auch für womofahrer in Norwegen und besonder für die mit den "Dickschiffen", für die es ratsam wäre sich den link mit den durchfahrtshöhen von brücken und tunnel auszudrucken und mitzuführen - bewahrt vor vielleicht mancher bösen überraschung.

Habe mir die karten mit den durchfahrtshöhen mal angeschaut, mit den von mir gemachten erfahrungen verglichen und auch einige nicht genannte mir bekannte sehr niedrige tunnel und brücken gefunden, aber wirklich nur an nebenstrecken.
Also kann eine vollständigkeit nicht garantiert werden und die fahrer von womo´s >3,40 m höhe sollten besonders auf nebenstrecken die durchfahrthöhen immer im auge behalten.

piloteur am 01 Apr 2013 11:37:21

Hallo Walter,

auf unserer geplanten Tour habe ich bisher auch nur die eine kleine Strecke streichen müssen. Ansonsten ausreichend Platz für mein Womo. Der ostfriesencruiser hat 3,80 Höhe. Da ist die Karte sicher mal wert angeschaut zu werden.
Ich drucke mir da auch die eine oder andere Info aus.
Für mich überraschend war auch die Liste mit den 17 längsten Tunneln. Daß es so viele lange Tunnel gibt ! :eek:


Gogolo am 01 Apr 2013 11:51:16

Wir haben in Norwegen nur einen einzigen Tunnel auf unserer Strecke gehabt, der nur 3,40m laut Beschilderung hoch war. Dies war auf der Straße zur Insel Runde. Unser Gogolobil ist 3,45m hoch und ich bin ganz vorsichtig diesen Tunnel trotzdem unbeschadet gefahren. Es handelt sich um einen Bogentunnel, der in der Mitte wesentlich höher als 3,40m war, darum haben wir uns auch mehr oder weniger in der Straßenmitte orientiert.


Habe die Ehre

Gogolo

piloteur am 01 Apr 2013 12:37:34

Hallo Gogolo,

ich bin auch sehr zuversichtlich, zumal die höchste Stelle unseres Womos (Sat Antenne) auf der linken Seite ist.

walter7149 am 01 Apr 2013 13:29:40

Hallo, vielleicht findet ja jemand etwa zur methodik der durchfahrthöhenfeststellung und -beschilderung von brücken und tunnel.

Ich habe bisher nur das gefunden:
"Straßenverkehrsbehörden und Eigentümer von Gebäudedurchfahrten müssen übrigens bei der Angabe der Durchfahrtshöhe einen Sicherheitszuschlag von mindestens 20 Zentimetern berücksichtigen (Landgericht Osnabrück, Aktenzeichen 2 S 790/03), um kleinere Höhenunterschiede, die durch die Ladung bedingt sein können, auszugleichen. " Quelle - LKW-Recht.de - --> Link

Ich könnte mir vorstellen, das die höhenmessung an der jeweils linken/rechten fahrbahn-/asphaltkante vorgenommen wird und entsprechende sicherheitszuschläge dazukommen.

piloteur am 01 Apr 2013 14:49:37

walter7149 hat geschrieben:....

Ich könnte mir vorstellen, das die höhenmessung an der jeweils linken/rechten fahrbahn-/asphaltkante vorgenommen wird und entsprechende sicherheitszuschläge dazukommen.


Das wäre natürlich sehr beruhigend. In Wiki habe ich gefunden: Wenn Tunnel für Fahrzeuge bestimmt sind (die üblicherweise ein ungefähr ebenes Dach haben), aber aus bautechnischen oder statischen Gründen gleichwohl gewölbt ausgeführt sind, kann man zwischen einer maximalen lichten Höhe und der lichten Durchfahrtshöhe unterscheiden. Letzteres ist die minimale lichte Höhe in dem planmäßig zum Befahren vorgesehenen Bereich.

--> Link

Ob das für die Tunnel in Norwegen gilt ??


walter7149 am 01 Apr 2013 18:48:19

Hallo Hanns,
die strecke auf der E 6 mit den meisten dicht nacheinander folgenden tunnel ist nördlich von Fauske und war in unseren ersten fünf jahren in Norwegen unsere hausstrecke die letzten 150 km bis dann der Steigentunnel des Fv 835 uns in unsere heimatkommune brachte.
Wie man aus der autokarte sehen kann ist gerade diese strecke das berühmte "Nadelöhr" in der süd-nord-landverbindung von Norwegen - dort muß der ganze LKW- und womoverkehr in beiden richtungen durch und eine umleitung ist nicht möglich oder wäre nur sehr sehr weiträumig über Schweden möglich.
Mir ist bisher noch nicht bekannt, das dieser streckenabschnitt eine länger als 12 stunden andauernde tunnelsperrung durch einen unfall hatte - max. 12 stunden sperrung meistens nachts bei umfangreicheren straßen- oder wartungsarbeiten.
Die E 6 von süden kommend ist vor dem ersten tunnel nördlich von Fauske, in Megård (GPS 67.40433º N, 15.65483º O ;
67° 24? 15.6?N, 15° 39? 17.4?O ) ein höhenbegrenzungsbalken über der rechten fahrbahnseite und gleich der zweite tunnel ist der spannensde tunnel der strecke, weil man ca. einhundert meter vor der südlichen tunneleinfahrt gleichzeitig die nördliche tunnelausfahrt sehen kann und natürlich auch umgedreht, d.h. der tunnel macht einen 180°bogen.
Man kann also beidseitig der tunneleinfahrt den zu erwartenden gegenverkehr schon vorher einige sekunden beobachten oder vom beifahrer beobachten lassen.
Trotzdem hatten auch wir zwei erinnerungswürdige erlebnisse bei tunneldurchfahrten auf diesem streckenabschnitt.
Einmal, als ich im rückspiegel den funkenflug eines container-lkw zwischen oberer rechten containerkante und tunnelfelswand gesehen habe. Seitdem fahre ich mit sehr großem sicherheitsabstand hinter vorausfahrenden lkw, denn ein steinschlag im tunnel, ob pkw oder Womo ist gefährlich.
Ein anderes mal hatte ein lkw mit munitionscontainern rechtsseitig eine reifenpanne, der munitionscontainer sich gegen die rechte felswand geneigt. Für lkw war der tunnel gesperrt wegen der unmöglichen durchfahrtbreite und -höhe. Pkw durften nur einzeln durch den tunnel und an der direkten gefahrenstelle im schritttempo passieren.

Für womofahrer mit einer ausgeprägten Tunnelphobie ist Norwegen mit seinen vielen straßentunnel nicht als das geeignetste reiseland zu empfehlen oder man kann hier gerade seine Tunnelangst richtig bekämpfen.

Arielle am 12 Apr 2013 15:54:35

Hier haben wir dann doch überlegt, ob wir uns verfahren haben und das der Fahrradtunnel ist.
Frau rausgeschickt, Luft angehalten und probiert... :mrgreen:

Wenn ich mich richtig erinnere, war das auf der 569 der Tunnel nach Otterstad


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