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Deutschland, Osterräderlauf,Weserbergland, Sauerland...


Tipsel am 31 Mär 2013 01:16:05

Osterfeuer Schieder See

Puh, geschafft. Nach gefühlten 100 endlosen Monaten mit Mistwetter starten wie endlich in den Osterurlaub. Gerade war Vollmond, und nun sollte doch ein Wetterumschwung einsetzen.

Peter wollte so gegen 15:00 heimkommen, aber plötzlich steht er um 13:30 schon da, und dann wird es hektisch. Egal, wir packen es, und um 16:00 landen wir in Marburg



auf dem Stellplatz, unser erstes Ziel, denn dort haben wir uns mit Wiebke und Konrad verabredet.



Der Platz wurde inzwischen erweitert und jeder hat seinen eigenen Biergarten. Sowas gibts sonst nirgends.

Nach der Begrüßung machen wir uns auf ins Städtchen. Es gibt nur ein paar wenige Bilder, denn hier waren wir schon mehrmals.





Hier haben die Marburger den Wolf und die sieben kleinen Geißlein an die Wand getackert. Die Armen.



Das gemeinsame Abendessen gibts wie üblich im Womo mit dem meisten Platz, also bei Wiebke und Konrad, und danach gehen wir in unser Nicotarium,



und haben Spaß bis gegen 1:00.



Inzwischen hat es sich eingeschneit und wir hoffen, dass wir nicht einschneien. Soviel zum Wetterumschwung nach Vollmond. Wir dachten, jetzt kommt der Frühling.

Dann wird es Zeit für die Heia. Schee wars.



Karfreitag

Ganz vorsichtig kommt die Sonne raus und ich mach ein schönes Hundegassi,





während die anderen sich aus den Federn schälen. Und nach dem Frühstück, so gegen 12:30, ist Abfahrt Richtung Schieder See.

Die Landschaft ist teilweise weiß, der Himmel ist trüb,



und der Edersee hat sogar noch Eis drauf.



Um 16:00 sagt die Navi-Trulla: Sie haben Ihr Ziel erreicht.



Hier stehen wir nun mit unverbaubarem Blick auf den See, und gleich drauf fängt Frau Holle wieder mit dem Theater an. Eigentlich war das ja nicht notwendig. Zur Aufmunterung begeben wir uns ins Aussichtsrestaurant und nehmen einen Imbiss ein:










Und während die anderen zum Mittagsschläfchen in die Kojen krabbeln werden draußen die Flocken immer dicker.



Weiße Ostern. Frohe Einachten.



Dann wirds auch schon wieder Zeit fürs Abendessen. Wir haben zwar volle Kühlschränke, aber keine Lust selbst was zu machen. Also gehen wir wieder vor ins Restaurant, aber diesmal unten rein, denn Aussicht gibts jetzt keine mehr.



Irgendwie sind wir hinterher alle platt und machens uns vor der Flimmerkiste und dem Läppi gemütlich.



Ostersamstag

Beim ersten Wachwerden sehe ich, dass draußen alles komplett weiß ist. Nee, das geht ja mal garnicht. Ich ignoriere es und schlafe weiter.
So gegen 10:00 bin ich allerdings dermaßen ausgeschlafen, dass nix mehr geht. Ich stehe auf und bemühe mich während des Hundegassis positive Gedanken zum Wetter zuzulassen. Leider wollen sie nicht kommen. Mein Hirn scheint eingefroren zu sein.

Peter bringt warme Brötchen zum Frühstück, dazu gibts Räucherforellenfilet, und langsam rückt sich meine Welt wieder zurecht. Nun wirds Zeit für die gemeinsame Tagesplanung, und wir rüsten, um mit Konrad und Wiebke nach Lügde zu fahren und einen Stellplatz fürs morgige Osterräderlauf-Event zu suchen. Den finden wir auch, denn Lidl ist ganz in der Nähe der Großveranstaltung. Passt. Dann wird noch Bier nachgefasst und wir machen uns auf den Heimweg.

Inzwischen hat Frau Holle eine Pause eingelegt, die Sonne guckt vorsichtig raus, es gibt keine Entschuldigung mehr für uns Bewegungslegastheniker, und wir laufen am See entlang rüber auf die andere Seite zum Restaurant Seeterrassen. Es ist ja schon wieder Essenszeit.

Aber erst mal versuchen wir die vorgegebene Umleitung zu umgehen und wollen über den angeblich baufälligen Steg, der uns garnicht baufällig vorkommt. Mist, die Absperrung ist festgekettet und wir müssen wieder zurück.










Jetzt noch ein Blick rüber zum Platz, wo die MS Schiedersee festgezurrt rumliegt, auf den Frühling wartet, und auch heute nicht fährt.



Mit letzter Kraft schleppt sich die Wandergruppe zurück zum Platz,



und alle verkriechen sich auf ihre Schlaflager. The same Procedure as every day.

Die Feuerwehr ist da wesentlich fitter, und alle Mann bauen die Zelte fürs Osterfeuer auf.





Auf dem Bild sieht der Haufen garnicht so riesig aus, wie er wirklich ist. Bin mal gespannt, ob die das Zeug nachher angezündet kriegen. Ist ja doch ziemlich nass geworden.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung gehen wir nochmal unsren Butzel leeren und kriegen dabei eine private Vorführung des Equipments, inkl. Nagelschere und Klamotten:







Konrad hat sich als Model und Testperson zur Verfügung gestellt.

Während wir uns seelisch und moralisch auf das Osterfeuer vorbereiten, klopfts am Womo. Bekannte, die wir seit 2005 nicht mehr gesehen haben, sind auch hier und haben uns gefunden. Die Welt ist klein.

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Tipsel am 31 Mär 2013 15:07:26

Bei einsetzender Dunkelheit gehts endlich los. Erst mal werden im Zelt die hungrigen Mäuler gestopft
und die durstigen Kehlen benetzt. Und dann kommen die gasbetriebenen Flammenwerfer der Feuerwehr zum Einsatz.



Das Konglomerat aus Weihnachtsbäumen und wahrscheinlich der ausgedienten Einrichtung eines Gemeindesaales wird trotz Schneegestöbers in Brand gesetzt. Endlich dürfen die Brandlöscher mal auf der Gegenseite arbeiten. Und das machen sie gut.









Wir nehmen nach dem Spektakel noch ein Zwischenbierchen und nen Zwischenwacholder im Zelt, schauen durch die Fenster aufs Feuer, und wärmen uns dann im Womo auf. Kurz vor dem Abbrennen des Scheiterhaufens schauen wir nochmal vorbei,



erleben die feiernde Meute, und verziehen uns dann wieder ins warme Womo und feiern dort weiter.

Schee wars.

Tipsel am 01 Apr 2013 16:10:36

Ostersonntag

Um 8:00 ist Peter schon wach und übernimmt das Morgengassi im Neuschnee. Nach dem Frühstück kommt der Osterhase, Bruno kriegt ein getrocknetes Hasenohr



und dann überlegen wir, ob wir gleich nach Lügde zum Feuerräderlauf fahren und dort auf dem Parkplatz bis 21:00 rumsitzen, oder lieber hier das blöde Wetter aussitzen. Wir entscheiden uns hierzubleiben und machen ein Brunogassi am See entlang. Dabei hören wir, dass der Dampfer die Maschinen anwirft, und ruckzuck entschließen wir uns zu einer Rundfahrt. Irgendwie müssen wir ja den Tag rumbringen.








Anschließend kommt das obligatorische Mittagsschläfchen, und nach langer Beratschlagung packen wir zusammen und fahren nun doch nach Lügde auf den Lidl-Parkplatz.
Dann erkunden wir das Städtchen und finden auch den Ort des Events.







Hier oben werden bereits die Osterräder vorbereitet.
 
Neben der Kirmes gibts auch einen Bauern- und Handwerkermarkt.







Zur Stärkung gibts Currywurst, und zum Nachtisch noch nen Hotdog. Dann wärmen wir uns eine Stunde im Womo auf, erklären Bruno, dass wir zum Feuerwerk wieder da sind, und er keine Angst haben muss, und marschieren los, damit wir rechtzeitig zum Räderlauf dort sind.







Die Häuserreihen links und rechts der Straße sind bunt beleuchtet, am Bach entlang sind Fackeln und Kerzen aufgestellt, der Jahrmarkt ist total überfüllt. Es herrscht Ausnahmezustand hier.

Der vorhin leere Platz ist nun brechend voll. Menschenmassen haben sich versammelt und starren alle hoch zum Hügel, wo bereits das Osterfeuer brennt.



Leider sind die Bilder wenig aussagekräftig, denn der Autofokus hat Probleme, sich auf das flackernde Feuer einzustellen.
Jedenfalls erscheint als erstes in der Mitte des Osterberges der Schriftzug: Gut Lauf.



Dann spielt die Blaskapelle,



man sieht Gewusel am Berg, jede Menge Aktive scheinen sich dort oben rumzutreiben, und dann kommt der erste Donnerschlag, die Beleuchtung des Kreuzes geht aus, daneben flackert das erste Rad auf, und dann kommts runter.





Dabei kommentieren die Menschen um mich herum jede Kurve, man hält die Luft an, ob es bis runter in den Graben, der es aufhalten soll, kommt, aber leider biegt es leicht seitlich ab, hinterlässt eine leuchtende Spur brennenden Strohs, und endet an einem Zaun und geht vollends in Feuer auf.



Alle sind begeistert, die Kapelle auch,
denn sie tuscht und tuscht, und die Feuerwehrleute löschen den Zaun. Das dauert ne Weile, und dann geht das Spektakel weiter.

Das Zweite Rad schaffts bis runter, endet auch dort in einem Riesenfeuerball, wird gelöscht, und dann kommts dritte, und nimmt den gleichen Weg und knallt auf die Reste des zweiten.
Spannend wird es, als Rad Nummer 4 in der Mitte des Berges nach rechts abbiegt, und quer zum Hügel läuft, um auf der anderen Seite irgendwo zu zerschellen. Und wieder wird gelöscht.

Das 5. Rad nimmt doch tatsächlich exakt den gleichen Weg, um dann auf Rad Nummer 4 zu knallen. Sehr seltsam. Ich muss mal nachlesen, ob der Wegverlauf der Räder eine Bedeutung hat, und warum es 6 Räder sind. Den Filmvortrag zum Räderlauf haben wir nämlich um eine halbe Stunde verpasst und sind so ganz unvorbereitet zu dieser Veranstaltung gefahren. Aber wenn die Eichenräder, die vorher im Wasser der Emmer eingeweicht wurden, unbeschadet am Fuß des Osterberges ankommen, soll es ein gutes Erntejahr geben.

Hier gibts ein Video vom 4. Osterrad Konrad hats gemacht, denn ich kann das mit youtube noch nicht, aber ich wills lernen.

--> Link


Und weil jetzt nur noch ein Rad kommt, und dann das Feuerwerk losgeht, machen wir uns auf den Rückweg, denn wir haben Bruno versprochen, ihm zur Seite zu stehen, denn der Dödel wird im Alter sonderbar und erschreckt sich bei dem Geböller.
Wir sehen also von unterwegs noch das letzte Rad geradeauslaufen, und dann gehts schon los.





Mit schlechtem Gewissen erreichen wir natürlich erst nach Ende des Feuerwerks unser Auto, und den selig schlummernden Butzel, der von allem nichts mitgekriegt hat.
Nen Tröstefisch gibts trotzdem.



Heut werden wir nicht alt, denn die Männer schwächeln ein wenig und müssen ins Bett, und ich hab mit meinen Bildern zu tun.

Und weils Internet ganz gut war, hab ich kurz nach Mitternacht den Bericht und die Bilder gleich hochgeladen. Leider ist das Internet beim Absenden des Beitrages abgekackt und alles war weg. Klasse.

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Tipsel am 03 Apr 2013 00:48:15

Ostermontag

Ein traumhaft sonniger Frühlingstag. Strahlend blauer Himmel überm Lidl-Parkplatz.



Bei diesem Wetter hält uns nichts mehr hier, und kurz drauf sind wir in Bad Pyrmont, um hier unser Frühstück einzunehmen.





Unser heutiges Ziel ist Minden, wo der Mittellandkanal die Weser kreuzt. Aber vorher kommen wir noch am Schloss Hämelschenburg in Emmerthal vorbei, wo wir natürlich Rast machen.





Und kurz drauf landen wir schon in Minden und machen uns auf den Weg zum Kanal.



Hier gehen wir unter dem neuen Kanal durch, um dann zwischen beiden Kanälen nach oben zu kommen.







Und hier ist die Kreuzung. Unten fließt die Weser unterm Kanal durch.

Nun müssen wir auch noch die Schachtschleuse sehen, über welche die Schiffe aus der Weser in den Mittellandkanal einfahren.



Wir müssen draußen bleiben..... Nee, Wiebke und Konrad waren erst vor kurzem hier und kennen die Schleuse schon.









Hier kommen von links die Schiffe aus der Weser in den Mittellandkanal.

Der Stellplatz in Minden liegt am Rand des Festplatzes, und dort gastiert gerade ein Zirkus, also das müssen wir nicht haben. Wir wollen sowieso noch nach Bückeburg, denn im letzten Urlaub hier in der Gegend haben wir es ausgelassen. Also nix wie hin.

Tipsel am 03 Apr 2013 01:01:17

Jetzt stehen wir bei immernoch herrlichen Sonnenschein hier neben dem Schloss



und machen auch gleich noch einen kleinen Rundgang durch Bückeburg,









bevor der allmittägliche Matratzenhorchdienst der Männer beginnt.

Zum Abendessen wollten wir ursprünglich in die Küche des Schlosses gehen, aber leider hatte sie zu und es blieb uns nur ein Blick durch die Scheiben:





Also entschieden wir uns für das Bistro, aus dem es vorhin so lecker nach Knobi geduftet hat.



Es ist das cappuccinofarbene Haus. Und es war die richtige Entscheidung.



Wiebke und ich hatten lecker Lammfilet, Peter Schweinerückensteak, und Konrad eine Pizza mit Rucola und Zitronenöl.







Das Lammfilet war butterzart und wir alle waren mit dem Essen sehr zufrieden. Hinterher gabs noch nen Friesengeist und einen lecker Blubberlutsch aufs Haus.

Tipsel am 03 Apr 2013 01:22:32

Dienstag, 2.4.2013

Kurz vor 10:00 war die Nacht rum, denn aus dem Gymnasium drang Musik herüber an unsre schlaftrunkenen Ohren. Immer wieder das gleiche Lied. Es war nervig. Keine Ahnung was dort vor sich ging. Nach dem Frühstück beschlossen wir nach Rinteln zu fahren, denn Wolfsburg wäre für die Männer zwar toll, aber für Bruno und mich wärs öde, und Wiebke zeigte auch keine große Begeisterung.

Der Stellplatz in Rinteln liegt an der Weser, aber trotzdem unweit der Altstadt.



Bei eisigem Wind machen wir uns auf den Weg zum Stadtrundgang:









Und weil der Tag noch jung ist, gehts gleich weiter in die Rattenfängerstadt Hameln, noch mehr schöne alte Häuser angucke.



Der Stellplatz ist schief und wenig einladend, aber für eine Nacht gehts.







Und überall begegnen wir den Ratten.













Nun haben wir genug alte Häuser gesehen und stärken uns in einem Pfannenkuchenhaus.







Speckpfannkuchen mit Ziegenkäse und Spinat



... mit Ragout fin



Speckpfannkuchen mit Kartoffelraspeln und Preisselbeeren

Und Konrad hatte einen mit Walnußeis, Birnen und Schoko



Lecker wars.

Pappsatt und mit runden Füßen vom Altstadtpflaster kommen wir gegen 19:00 zurück. Bruno fällt gleich todmüde auf sein Schlaflager, und wir machens uns vorm Fernseher gemütlich.
Und bissi später treffen wir uns nochmal zur Lagebesprechung inkl. Umtrunk. :D

Tipsel am 03 Apr 2013 21:23:19

Mittwoch, 3.4.2013

Wie sollte es anders sein, wir haben wieder mieses Wetter mit eiskaltem Wind.

Nach dem Frühstück ist allgemeine Verabschiedung. Wiebke und Konrad fahren heim, und wir wollen Richtung Paderborn, denn vor kurzem wars schon fast dunkel, als wir dort waren. Außerdem konnte man wegen des Nieselregens das Sprudeln der Paderquellen nicht richtig sehen.







Hier sind nun die zahlreichen Quellen, die sich zur Pader vereinen und so den kürzesten Fluss Deutschlands bilden. Er ist nur 4 km lang, und gerne wären wir an ihr entlang gewandert, aber Bruno gehts nicht gut. Er hatte nachts Verdauungsprobleme und schwächelt jetzt.

Also machen wir nur einen kurzen Stadtrundgang, während dem ich mehrmals mit Tempotaschentüchern den Bürgersteig putzen musste,







und fahren dann weiter Richtung Süden. Hier kommen wir an der Wewelsburg vorbei, die einzige Dreiecksburg Deutschlands. Und die wollen wir kurz anschauen. Die NS-Vergangenheit der Burg interessiert und weniger, deshalb lassen wir das Museum aus und begnügen uns mit einem Rundgang außerhalb der Mauern der heutigen Jugendherberge.











Als Übernachtungsplatz haben wir uns Bestwig am Wasserfall ausgesucht. Leider haben wir nicht auf die Landkarte geschaut, sondern uns auf den Bordatlas verlassen und die Adresse ins Navi eingegeben.

Dabei kamen wir an diesem beeindruckenden Autobahnbrückenbauwerk vorbei:





Und eigentlich wollten wir keine Tour durch eine SkiundRodelgut-Landschaft machen. Aber ruckzuck waren wir mitten drin im Hochsauerland, und höher gings plötzlich nicht mehr.








Das so schön beschriebene Wohnmobil-Terrassencamp am Wasserfall war zugeschneit und lag am ? der Welt. So war das nicht geplant.

Der Weg war umsonst. Und zurück wollten wir diese Berg- und Talfahrt nicht mehr machen und suchten verzweifelt einen ordentlichen Weg heraus aus dem Gebiet. Das war auch nix. Mitten im Gebirge ists nunmal gebirgig.

Vorbei am Abenteuerland Fort Fun,



das ebenfalls noch im tiefen Winterschlaf lag, kamen wir dann irgendwann kurz vor Einbruch der Dunkelheit ziemlich entnervt in Schmallenberg an.

Der Stellplatz ist recht schön gelegen, Internetempfang hab ich auch, und wir sind mit dem Hochsauerland wieder versöhnt.



Zum Abendessen gibts Bratkartoffeln mit Steak und Lachs.



Schmegge musses. Alles ist gut.

Und jetzt gibts Fußball.

Tipsel am 04 Apr 2013 22:05:41

Donnerstag, 4.4.2013

Nach einer absolut ruhigen Nacht haben wir bis 10:00 geschlafen. Bruno ist noch nicht wieder fit und schleppt sich mühsam durch die Gegend. Appetit hat er auch keinen. Und weil so kein Spaziergang möglich ist, packen wir zusammen und gucken uns die Gegend vom Auto aus an.
Durch schöne kleine Fachwerkortschaften mit schiefergedeckten Häusern gehts Richtung Olpe.



Auf dem Weg liegt der Aussichtspunkt Hohe Bracht. Dort fahren wir hin.



Leider ists sehr trüb, aber ich glaube man kann trotzdem erahnen, wie herrlich die Landschaft hier ist.





Hier sieht man wie unser Butzel alles hängen lässt und kaum stehen kann. Er tut uns ja so leid.



Jetzt fahren wir weiter zum Biggesee. Man fährt dabei an mehreren Staustufen vorbei. Der See erstreckt sich über verschiedene schmale Seitenarme, wobei das Wasser der einzelnen Täler gestaut wird und so ein total verzweigter Stausee entsteht.



An einer Baustelle entdecke ich diesen Warnhinweis:



Ich muss zugeben, es hat ne Weile gedauert bis mir der 1. April einfiel.
Dann gehts nach Olpe. Der Stellplatz am Freizeitbad ist nicht so der Knaller, aber er liegt total günstig.

In die Stadt ists nicht weit, und nach der anderen Seite ist man in 5 Minuten am Biggesee. Dort machen wir ein Hundegassi hin.



Bruno hat noch immer blutigen Durchfall und nach ein paar Metern drehen wir um und bringen unsren schlappen Butzel ins Womo. Er kann nicht mehr.
Wir gehn jetzt kurz in die Stadt, bissi Geld ausgeben. Anschließend gibts nen Dönerteller und dann schauen wir nach unsrem kranken Rüpel. Er scheint sich gesund zu schlafen. Also geht Peter ins Schwimmbad und ich koch für Bruno ein Hühnerbrüstchen mit Nudeln und Karotten, was er sogar haben will. Dann versuchs ichs nochmal mit dem Hundegassi, und jetzt gehts Schwänzchen schon wieder in die Höhe, auch wenn der Rest noch recht schlapp ist und er nur breitbeinig stehen kann. Jetzt hab ich aber wieder Hoffnung.



Zurück am Womo muss ich feststellen, dass mein Peter Frauenbesuch hat. Und zwar im Feinripp. Nicht Bambiball ist im Feinripp sondern Peter, denn nach dem Schwimmbad wars ihm warm. Schön, wenn man unterwegs immer wieder neue Forumsuser kennenlernt und ich wäre auch schwer enttäuscht gewesen, wenn Claudia nicht vorbeigeschaut hätte. Immerhin hat sie uns den Platz empfohlen, also muss sie uns gefälligst auch betreuen :D :D :D
Doch, der Besuch hat mich gefreut und aufgemuntert, denn meine Stimmung war nicht die beste. Claudia hat aber selbst Hunde und kanns bestimmt nachvollziehen, was bei uns gerade los ist.
Den Rest des Abends verbringen wir vorm Fernseher.





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Tipsel am 05 Apr 2013 21:37:02

Freitag, 5.4.2013

Schon recht früh wurde es unruhig auf dem Platz. Müllabfuhr, Flaschencontainer und PKWs haben uns geweckt. Trotzdem konnten wir nochmal bis 11:00 weiterschlafen. Bruno hat Hunger und Durst ohne Ende. Er hat die ganze Wasserschüssel leer gemacht und ich denk ständig an die Nierengeschichte. Wir packen und starten Richtung Heimat.

In Dillenburg machen wir doch noch den Versuch eines Stadtrundgangs,







aber Bruno ist zu schwach und wir fahren heim. Dillenburg kommt aber auf die Liste für eines der nächsten Wochenenden.

abba am 06 Apr 2013 00:05:23

Liebe Christel, wie immer ein schöner Bericht mit wundervollen Fotos. Schade, dass Euer Urlaub ein so jähes Ende gefunden hat. Ich wünsche Eurem Rüpel gute Besserung!

womokater am 06 Apr 2013 00:20:51

Ich hoffe, daß es Bruno bald besser geht, ich drücke die Daumen.
Der Reisebericht war sehr schön zu lesen. Danke für die Mühe.

zeus am 06 Apr 2013 11:08:06

Ein ganz toller Bericht aus teilweise oder großenteils unserer Region. Sogar Paderborn :D
Trotzdem habe ich eine Träne im Auge und drücke dem Butzel ganz feste die Daumen.

uschi-s am 06 Apr 2013 11:16:19

Schöner Bericht, viele Erinnerungen kamen wieder. Schade, dass er ein so abruptes Ende fand. Gute Besserung für Bruno.

A 800 am 06 Apr 2013 11:26:24

Klasse Bericht wieder Christel,
vieles aus meiner alten Heimat hab ich wieder erkannt und doch gestaunt wie sehr es sich verändert hat.

Gute Besserung für Bruno weiterhin.

schaetzelein am 06 Apr 2013 11:37:50

Toller Bericht Christel. Du machst dir echt immer nen Haufen Arbeit mit deinen Berichten.
Leider habt ihr auch oft Pech mit dem Wetter und jetzt das auch noch mit Bruno.
Aber s`Essen stimmt doch immer....sieht alles sehr sehr lecker aus. :D

Ich freu mich schon auf eure nächste Reise 8)

frankjasper8 am 06 Apr 2013 12:23:58

Danke für diesen schönen Bericht und die vielen Bilder, ganz, ganz toll :zustimm:

Am Schieder-See war ich natürlich auch schon, ist ja von mir nur etwa 60 Kilometer weg.
Die Osterräder wollte ich mir auch schon immer mal ansehen, hat aber noch nicht gepasst.

Ich habe auf Deinen Fotos auch einige Orte wiedererkannt und einige andere Dinge gesehen, wo ich auch mal hinfahren könnte, so z.B. Hameln oder Bückeburg. Aber die Reisesaison kommt ja erst noch! :ja:

Jetzt gerade ist wieder leichter Schneegriesel. Eigentlich wollte ich heute in den Spreewald starten, aber diese Tour muß ich verschieben. Bei diesem Wetter hab ich dazu keine Lust. Ich bleib zuhause.

Für Euren Bruno drücke ich die Daumen, daß es ihm bald besser geht.

tuga am 06 Apr 2013 13:20:46

Hallo Christel, wie alle Deine Reiseberichte ist auch dieser wieder superschön und sehr unterhaltsam. Du erzählst einfach toll und das auch bei miesem Wetter :)
Danke und gute Besserung dem Bruno.

Anne42 am 06 Apr 2013 15:28:38

Christel ihr habt doch noch das Beste aus diesem Urlaub trotz des miesen Wetters, gemacht. Und auch schön von den Wiebkes noch mal was zu sehen!! Hoffentlich hat sich Bruno inzwischen wieder erholt!!!

Tipsel am 06 Apr 2013 16:12:29

Es geht im fast stündlich besser und er kommt wieder zu Kräften.

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