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Batteriewasser Kontrolle leicht gemacht


freiheit2013 am 12 Apr 2013 17:28:05

Hallo alle zusammen,
wie Ihr sicher von Bild A schon kennt, kann man auch mit einem ganz nach vorn geschobenem Beifahrersitz nicht in die Öffnungen der Batterie hineinschauen. Dieses Problem habe ich mit einem klappbaren Sitz gelöst.
Auf den Bildern a

+b

seht Ihr die ursprüngliche Befestigung.
Auf den Bildern 003-006 sieht man den Umbau. Ich habe die ganze Vorrichtung so einfach wie möglich gemacht.
Bild 003

zeigt einen unter den rückwärtigen Teil der Laufschiene geschweißten Winkel (4x25 und 60mm langes Flacheisen), der mit einer 10mm Bohrung versehen ist. Den Winkel habe ich bei 20mm im Schraubstock bis ca 85-87 Grad gekantet. Keine 90 Grad, damit hätte er beim Hochklappen blockiert, bitte vor Ort anpassen. Beide Seiten der Sitzschiene haben einen gleichen Winkel bekommen.
Die beiden vorderen Befestigungslaschen konnte ich belassen wie sie waren, lediglich die Kunststoffverkleidung musste etwas weichen.
Bilder a

004

005

005a

006

Jetzt muss ich zur Batteriewasser Kontrolle nur den Sitz ganz vorschieben die Lehne senkrecht stellen, dann die beiden Schrauben der rechten Seite des Sitzes heraus schrauben (mit Akkuschrauber) und die der linken Seit lösen.
Dann kann ich den Sitz ganz einfach und ohne körperliche Anstrengung zur Mitte klappen, Bild B

Die Aktion des Sitzklappens nimmt etwa 40-50sec in Anspruch.
Es langt wenn man zur Wasserkontrolle die Starterbatterie ausbauen muss.

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kheinz am 12 Apr 2013 17:38:34

Die Idee ist gut, aber.......was würde wohl der TÜV sagen wenn er denn den Umbau zu sehen bekommen würde?

MfG kheinz

freiheit2013 am 12 Apr 2013 17:55:21

War gerade beim TÜV, da das schwarz ist und ich den Mann nicht mit der Nase drauf stubste....
Keine Ahnung.
Egal, ist sowieso stabiler

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a.miertsch am 12 Apr 2013 18:55:11

freiheit2013 hat geschrieben:War gerade beim TÜV, da das schwarz ist und ich den Mann nicht mit der Nase drauf stubste....
Keine Ahnung.
Egal, ist sowieso stabiler


Passt nicht zum Thema und ist nur eine Frage, was ist das für ein Mobil? Erinnert mich an einen VMT von P aus BI. So einer?
Albert

felix52 am 12 Apr 2013 19:27:45

Tolle Lösung,

:daumen2:

Felix52 :)

rolfwam am 12 Apr 2013 19:55:04

Naja, prinzipiell nicht finde ich es schlecht, aber LEICHT GEMACHT is für mich irgendwie anders.

frboe am 12 Apr 2013 19:59:23

kheinz hat geschrieben:Die Idee ist gut, aber.......was würde wohl der TÜV sagen wenn er denn den Umbau zu sehen bekommen würde?

MfG kheinz


und erst die versicherung nach einem unfall ....

freiheit2013 am 12 Apr 2013 20:00:42

a.miertsch hat geschrieben:
freiheit2013 hat geschrieben:War gerade beim TÜV, da das schwarz ist und ich den Mann nicht mit der Nase drauf stubste....
Keine Ahnung.
Egal, ist sowieso stabiler


Passt nicht zum Thema und ist nur eine Frage, was ist das für ein Mobil? Erinnert mich an einen VMT von P aus BI. So einer?
Albert

Ist ein VMA 566 Von Palmowsky. Sind hoch zufrieden, besonders mit dem Platzangebot. Vorallem das Badezimmer ist riesig.

felix52 am 12 Apr 2013 20:01:50

Na klar,
eine Konstruktion mit etwa einem Kapillarröhrchen wäre einfacher. Aber das Nachfüllen ist da schon optimal gelöst, finde ich.

Felix52 :)

freiheit2013 am 12 Apr 2013 20:02:15

rolfwam hat geschrieben:Naja, prinzipiell nicht finde ich es schlecht, aber LEICHT GEMACHT is für mich irgendwie anders.

Hast Du schon mal einen solchen Sitz aus dem Womo gehoben??

Rastenschleifer am 13 Apr 2013 08:20:21

Herzlichen Glückwunsch... du hast soeben deinen Fahrzeughersteller von der Haftung entbunden! Sicherheitsrelevante Verschraubungen, im Fahrzeugbau "D- Verschraubungen" (Dokumentationspflichtig) genannt müssen durch Drehmomentaufzeichnung dokumentiert werden.

Verändert jemand den Serienzustand, ist der Hersteller nicht mehr Haftbar zu machen. Das heißt genauer: Fliegt dein Beifahrer/in mit dem Sitz durchs Fahrzeug wirst du einiges zu erklären haben! Noch dazu hast du die Sitzaufnahmen verändert und dabei erlischt die Zulassungserlaubniss, da dies einen KBA Nummer erfordert oder eine Einzelabnahmen des TÜV.

kheinz am 13 Apr 2013 10:23:08

Rastenschleifer hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch... du hast soeben deinen Fahrzeughersteller von der Haftung entbunden! Sicherheitsrelevante Verschraubungen, im Fahrzeugbau "D- Verschraubungen" (Dokumentationspflichtig) genannt müssen durch Drehmomentaufzeichnung dokumentiert werden.
...............................


Aus der Ferne sehe ich den Umbau als echte Lösung an und denke, dass der Besitzer schon im eigenen Interesse dafür gesorgt hat, das sich der Sitz bei einem Aufprall nicht aus der Verankerung lösen kann.
Und was die Haftung / Haftbar, Garantie, Gewährleistung, Kläger, Richter usw. usw.
betrifft: Nicht selten sieht die Wirklichkeit anders aus als die rechthaberische Argumentation des Einzelnen.

MfG kheinz

klausevert am 13 Apr 2013 10:33:15

Durch die vielen "Bedenkenträger" werden innovative Lösungen irgendwann gar nicht mehr gepostet

Klar ist das eine Änderung, die schon heikel ist.
Ich werde es trotzdem mal versuchen :D Nicht 1:1, aber meinem Fahrzeug angepasst.

Danke für den tollen Tipp, und ihr Anderen, ihr wisst schon, welche ich meine:
Ja, ichbin mir absolut bewusst was ich mache und passe schon auf mich und meine Beifahrer auf.
Wichtig sind ja in erster Linie die Befestigungspunkte, und da ändere ich nix

andwein am 13 Apr 2013 10:55:54

Also die Idee und die Lösung fasziniert mich. Allerdings bleibt hoffentlich offen wie diese Befestigung bei Unfall mit 80kg Besetzung reagiert.
Andreas

onplan am 13 Apr 2013 11:51:15

Hallo, Jürgen,
gut umgesetzte Lösung, für mich erscheint sie aus der Ferne sicher und sehr komfortabel!

Bedenken wegen TÜV oder Versicherung?
Ich habe schon genug Batteriestände unter dem Beifahrersitz, sowie Befestigungen der Sitze
oder deren Verrohrung, die durch Batteriedämpfe oder Austritt von Batteriesäure gesehen,
bei der die Festigkeit seitens des Hersteller bedingt durch Korrosion nicht mehr gegeben war.
Dies hat die Prüfstelle bei der HU nicht die Bohne interessiert!
Dies hat auch oft mit der fehlenden Möglichkeit zu tun, dass man sehr schlecht an die Bordbatterie
heran kommt, oder die Sichtkontrolle sehr mühsam ist. Im Prinzip nicht Praxisgerecht und für meine
Begriffe so nicht machbar. Wer schon mal versucht hat eine 110AH Batterie unter dem Fahrersitz
heraus zu wuchten, weiß was ich meine. Gerade Nassbatterien neigen dazu bei Schräglage, die beim Ausbau
meist unvermeidbar ist, das aus den Entlüftungslöchern Batteriesäure läuft.
Was bleibt, ist den Sitz vorher auszubauen, dabei macht bei einigen Fahrzeugen der Spezialstecker der
Gurtstraffer Probleme, der vorher zu lösen ist.
Daher erscheint mir die Lösung von Jürgen optimal!

Viel montieren auch nachträglich eine Sitz-Drehkonsole, ich hatte bis vor kurzen noch eine original
Sportscraft Drehkonsole (Ducato 94-02) hier liegen, da suchte man vergeblich ein Prüfzeichen oder
Zulassungsnummer. Ich habe aber bisher in keinem Forum gelesen, das man vor dem Einbau darauf
hinweist oder warnt? Wenn man sich die Konstruktion des Drehkranz mal genauer ansieht, so erscheint
mir der Umbau von Jürgen weitaus wertiger.

Onplan

Gast am 13 Apr 2013 13:10:50

Ich denke auch einmal: wo kein Kläger, ...

Ist ´ne tolle Lösung, besonders für Fahrer, die tatsächlich eine Batterie unter dem Beifahrersitz haben. Bei meinem Knaus 595 aus Bj 1996 damals war die Aufbaubatterie unter dem Fahrersitz, an dessen Rückseite auch noch die EBL montiert war. Montage einer Zweitbatterie hab ich damals in den Staukasten unter dem Seitensofa vorgenommen. Da musste ich zur Kontrolle nur die Sitzpolster anheben müssen.
Beim jetzigen Mobil sitzt die Batterie in der Sitzbank der Dinette. Ist wesentlich wartungsfreundlicher.

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