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Sachmängelhaftung Privatverkauf 1, 2


nkoch am 23 Apr 2013 11:29:33

Dass Deine Rechtsschutzversicherung keine Lust hat evtl. Kosten zu übernehmen, ist ja klar.
Überlass die Kommunikation mit denen Deinem Anwalt. Der kann das besser ;-)

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

thomas56 am 23 Apr 2013 11:35:30

Dem Mediationsverfahren würde ich an deiner Stelle zustimmen, da der Gerichtsstand bei dir steht und auf die 800km-Anreise wird der Käufer keine Lust haben. :lach:

Lancelot am 23 Apr 2013 11:38:14

Paulinchen2013 hat geschrieben:ich bin schon wieder bei Schnappatmung angelangt.....


Du ignorierst alle guten Ratschläge ... :gruebel:

Bevor da nicht mindest ein Brief vom gegnerischen Anwalt eintrudelt (und den würde ich unbeantwortet "ablegen") mußt Du garnix tun, nur abwarten und möglichst ohne Schnappatmung mal sehen, wie weit der Käufer wirklich geht .. :)

DER hat schlechte Karten .. nicht DU ... :)

Erst wenn wirklich eine Klage bei Dir eintrudelt, mußt/solltest Du aktiv werden ... vorher ist alles nur "nervig" und evtl. Erklärungsversuche und/oder weiterer Schriftverkehr liefern nur "Futter" für den Gegner :!:

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kitally am 23 Apr 2013 11:40:47

Hör auf Wolfgang,

ich hab auch schon Probleme größerer Art mit Aussitzen aus der Welt geschafft.

Mein Mann ist da immer sehr hilfreich.
Erst mal ruhig Blut, und wenns dann soweit ist, lass den Anwalt ran.

Nichts aber auch garnichts selber in die Hand nehmen.

haballes am 23 Apr 2013 11:49:26

thomas56 hat geschrieben:Dem Mediationsverfahren würde ich an deiner Stelle zustimmen, da der Gerichtsstand bei dir steht und auf die 800km-Anreise wird der Käufer keine Lust haben. :lach:
:daumen2: Und vorher um Himmelswillen kein Kommentar und vor allem keine schriftliche Äußerung dazu.

Ich würde das sogar im Forum ruhen lassen.
Der Teufel ist nicht nur ein Eichhörnchen, sondern ab und an im Netz unterwegs.

Gast am 23 Apr 2013 11:56:34

haballes hat geschrieben:Ihr habt alle nicht Unrecht, aber nie vergessen, es dauert und dauert und dauert.

Und in der Zeit, wo das Beweissicherungsverfahren und alles andere läuft, darf die Kiste nicht angerührt werden.

Das kann sich ziehen.


... ist aber nicht das Problem der Verkäuferin !

also entspann Dich :)

Gast am 23 Apr 2013 12:11:26

Paulinchen2013 hat geschrieben:
Ich versteh natürlich den Käufer -


... und schreib hier nicht immer Du verstehst den Käufer...

er hat ein 20 Jahre altes Fahrzeug gekauft, welches er erfolgreich probe gefahren hat, sonst hätte er es nicht gekauft.

thomas56 am 23 Apr 2013 12:16:46

hennes hat geschrieben:
... ist aber nicht das Problem der Verkäuferin !


indirekt schon! :ja:
Schlimmstenfalls muss sie die Kiste nach 2 Verfahrensjahren zurück nehmen. - Batterien platt, Wasserpumpe und Tanks aufgefroren, Stromleitungen oxidiert, vergrösserte Rostnester, Tüv fällig. Also Schrott-wirtschaftlicher Totalschaden-. :cry:

Paulinchen2013 am 23 Apr 2013 12:19:32

Ihr habt Recht :)

Uuuund - nach dem ersten Gespräch mit einem Anwalt und der Unterscheidung zwischen Mängel und Verschleiss ist mal nimmer alles so schwarz *aaaatme* ich kann das wirklich aussitzen und das relativ beruhigt.

Ich danke euch erstmal allen für die vielen Ratschläge :bussi: auch wenn ich mit Ruhe bewahren noch nicht ganz folgsam war :D

Ich bin eigentlich gar kein so aufgeregter Typ Mensch - aber sowas bringt mich schon sehr aus dem Lot.

pitb am 23 Apr 2013 13:20:41

Wunderbar!


Und das ne Rechtsberatung bei der Versicherung nicht immer nen guter Rat sein muss, siehst auch... 8)

Gast am 23 Apr 2013 14:32:59

Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich denke mal, das hat Methode.
Für dich Paulinchen: Keine Panik!
Uns ist mal bei einem PKW Verkauf ähnliches widerfahren. Wir verkauften unser altes Auto, Probefahrt, Besichtigung alles drum und dran, wir haben dem Käufer (der sogar einen "autoerfahrenen" Spetzl mitbrachte zum Angucken) auch alle Werkstattunterlagen mitgegeben. Der VW war in Ordnung, alt zwar, aber pikobello in Schuß.
Nach ein paar Tagen ein Anruf: Das ABS wär kaputt und sonst noch irgendwas, was man als Laie nicht beurteilen kann. Wir sollten das Auto zurücknehmen. Haben wir aber nicht, sondern uns auf unseren Gewährleistungsausschluß berufen. Der Käufer drohte, das Auto stünde jetzt in einer Werkstatt, er würde das alles jetzt richten lassen, wir bekämen die Rechnung und obendrein einen Rechtsstreit an den Hals usw usw. Er ha noch ein paarmal versucht uns telefonisch zu erreichen, wir sind einfach nicht mehr ans Telefon. Nach ein paarmal Anrufen war Ruhe.
Wir haben nie mehr weiter was gehört.
Ich glaube auch bei dir ist das alles nur ein Trick. Du bist mit dem Vertrag auf der sicheren Seite, keine Angst!

macagi am 27 Mai 2013 17:10:50

Was gibt es hier denn Neues?

Paulinchen2013 am 27 Mai 2013 21:34:21

Ja - grad ganz aktuell. Hatten das ganze dem Anwalt übergeben der das entsprechend beantwortet hat und dann kam erst mal nix mehr. Jetzt - Wochen später eine relativ freundliche email mit den ganzen Reparaturen die gemacht wurden und den Kosten und zwischen den Zeilen immer wieder Vorwürfe ob wir das ganze wirklich reisetauglich verkaufen wollten.

Uuuuuuund - nachdem kurz entschuldigt wurde für das anfängliche Verhalten wurde an unser Gewissen appelliert und an unser anfängliches Angebot 500 Euro nachzulassen. Das hatten wir in dem ersten Telefonat für den ganzen Ärger als Entschädigung angeboten was ja vehement abgelehnt wurde und darauf bestanden wurde den Bus zurückzunehmen!

Auszug aus der liste:
"reparaturen:

- Zahnriemen mit Wasserpumpe
- Lichtmaschine
- Anlasser
- Zündanlassschalter
- Motor einstellen (er läuft inzwischen wieder auf allen zylindern)
- Motorölwechsel
- Kühlflüssigkeitswechsel
- Platine der Hauptelektrik
- neue batterie

ein kleiner hinweis: nicht nur wir mussten 4x den adac rufen – bei 2 autofahrten – sogar unser schrauber ist mit dem auto liegen geblieben und musste sich abschleppen lassen (zu diesem zeitpunkt kam gerade mal kein diesel im motor an)…

die roststellen an den radkästen und die in der schiebetür sind sehr stark, sie müssen in jeden fall behoben werden..die schiene der tür ist an einigen stellen schon durch! noch viel schlimmer ist allerdings, dass unter der bodenplatte innen – wir mussten teile ausbauen, da die campingausrüstung überhaupt nicht funktioniert – der boden teils schon komplett weggerostet ist und alles feucht ist..du weisst sicher was das bedeutet. die bremsscheiben vorn sind extrem ungleich abgenutzt und müssen ebenfalls alsbald gemacht werden.."


Wir wundern uns schon sehr über die Liste in der Länge - wir hatten mit nichts davon Probleme und ok - den Boden haben wir nicht geöffnet um zu schauen ob da was feucht sein könnte.

Bislang sind wir auf die email nicht eingegangen - ich weiss nicht so recht was ich davon halten soll so wie das gelaufen ist.

Sie werden den Bus jetzt verkaufen mit den Mängeln und erwarten Verluste und wollen den nicht behalten obwohl sie schon über 2000 euro investieren mussten - aber mit dem noch verbleibenden Mängeln wäre das ein Unding.

ich weiss auch nicht - wir haben den gekauft mit der Einstellung: geilster Bus ever! und er hat uns nie im Stich gelassen auf den vielen Touren und im täglichen Gebrauch - warum da auf einmal alles hinüber ist und was ich davon halten soll.

Ostwestfale am 27 Mai 2013 22:33:56

Ich würde ihm schreiben dass die 500€ leider für den Anwalt drauf gegangen sind und nicht mehr zur Disposition stehen.

Bon Voyage

Trollo am 27 Mai 2013 22:42:54

Moin,

Ich würde das jetzt einfach weiterhin ignorieren, da sie das großzügige Angebot (500 EUR) ja nicht annehmen wollten.


Michael

sini2000 am 28 Mai 2013 05:47:01

Hallo,

würde ich nach dem Vorgeplänkel auch nicht mehr drauf reagieren. Ich könnte mir vorstellen, wenn Du reagierst, wird Dir das irgendwann als Schuldgeständnis ausgelegt.

Der Text ist gut aufgesetzt, freundlich und alles, aber es ist auch ein Muster drin zu erkennen. Reagiere einfach gar nicht mehr. Ist nicht so einfach, wie man es schreibt ;-), aber alles Andere ist dann irgendwann nur noch ein Eigentor.

pipo am 28 Mai 2013 08:29:08

Dem Käufer scheint noch immer nicht klar zu sein, dass das Fahrzeug bereits 20 Jahre auf dem Buckel hat.
Richte eine Regel (Verschieben in Trash) für die eMailadresse ein und lass Gras über die Sache wachsen.

Und wenn Du unbedingt reagieren möchtest, dann verweise auf Deinen Rechtsanwalt. Äussere Dich auf keinem Fall zu irgendwelchen Schäden.

Aber wie gesagt, Regel einrichten und die Ruhe geniessen :mrgreen:

topolino666 am 29 Mai 2013 13:12:38

Hallo!

Sorry meiner doofen Nachfrage:

macagi hat geschrieben:Was gibt es hier denn Neues?


Paulinchen2013 hat geschrieben:Ja - grad ganz aktuell. ... Jetzt - Wochen später eine relativ freundliche email ...


Ist die Mail vor oder nach dem Posting von "macagi" angekommen?

... wenn nachher, dann lesen die mit und wurden erst durchs "aufwärmen" hier wieder dran erinnert! :eek: :?: :?

==>>>>>>> Dies ist eine Nachfrage aufgrund meiner Mutmaßungen, KEIN Vorwurf an "macagi"! :!:
topolino
Matthias

Paulinchen2013 am 29 Mai 2013 22:39:29

Nein, die Mail kam vorher, 2 Tage davor.

LowCostDriver am 30 Mai 2013 11:26:37

Ich habe im Herbst letzten Jahres ein vermeintlich gutes gebrauchtes Auto gekauft.
Ausgiebig zur Probe gefahren, alle Werkstattrechnungen erhalten, die Wartungen gemacht, HU Bericht von vor einem halben Jahr ohne Mängel, keine 70 TKM auf der Uhr.
Sehr nette Verkäufer von privat, alles schien bestens.

Wir hatten das Auto einen knappen Monat und sind mit dem Auto keine 2000km gefahren, als wir bemerkten, dass die Klimaanlage nicht funktioniert. Ist halt blöd gelaufen, denn als wir ihn kauften war es kalt und ich konnte die Funktion nicht ausgiebig testen. Vertraut habe ich bei der Besichtigung aber auf einen Beleg, der eine Klimaanlagenwartung von vor einem Jahr ausgewiesen hat.

Bin dann mit dem Klimaproblem in die Werkstatt, und hab darum gebeten, auch mal nach einem "komischen Klappern" zu schauen, welches man hörte, wenn man über Drempel / Fahrbahnkissen fährt.
Daran hab ich bei der Probefahrt auch nicht gedacht bzw. es bei der Probefahrt über die platte Landstraße einfach nicht bemerkt.

Ergebnis: 1200 Euro Werkstattrechnung für einen neuen Klimakompressor, neue Koppelstangen und neue Traggelenke!!
Ein Drittel des Kaufpreises!

Was ich damit sagen will: Selbst das vermeintlich bestens gepflegte Fahrzeug kann Mängel haben, die man auch bei bestmöglicher Überprüfung des Fahrzeugs nicht unbedingt sieht!
Will man es gründlich haben, müsste man den Wagen eigentlich bis auf die letzte Schraube zerlegen und alle Teile anschauen!

So hart die Wahrheit hier auch ist: Der Käufer hat das Risiko, wenn er einen Wagen von privat ohne Garantie kauft. Möchte er diese Sicherheit, muss er sich an ein Autohaus wenden und eben mehr bezahlen. Besonders greift dies, wenn ich ein Auto mit 20 Jahren auf dem Buckel kaufe! Das kann schlimmstenfalls auf der Heimfahrt auch mit einem Defekt liegen bleiben. Ist halt so!

An deiner Stelle hätte ich mir die Belege genau zeigen lassen.
Der ADAC zum Beispiel schreibt ja einen Schadensbericht. Da steht dann der festgestellte Schaden und das Fahrzeug drauf. Gibt es diesen Bericht? Und auch die Werkstattrechnung würde ich mir von der Werkstatt bestätigen lassen. Ist es wirklich DEIN ehemaliges Fahrzeug, was hier so umfangreich repariert wurde?
Stimmt all dies, würde ich mich auf die 500 Euro einlassen. Aber auch nur, wenn du nicht bereits beim Anwalt gewesen wärst. Das macht die Sache zu einem Rechtsverfahren. Stimmst du jetzt einem Kompromiss zu, kann man daraus ggf. ein Anerkenntnis der Mängel bzw. des Vorwurfs machen! Dann lieber die Anwälte miteinander rechtssicher kommunizieren lassen, dass das Verfahren nach Zahlung der Summe für beide Seiten verbindlich beendet ist und keine gegenseitigen Forderungen mehr gestellt werden.
Dann kannst du damit wenigstens dein Gewissen beruhigen.
Ansonsten musst du, wie es dir schon geraten wurde, die Sache einfach aussitzen.


Björn

macagi am 30 Mai 2013 11:40:44

Mich hat die Sache interessiert, weil ich
1. auch gerade unser altes Womo verkauft habe, mit guten Gewissen weil viel reingesteckt, aber eben alt.
2. eben gerade eine schlechte ebay Erfahrung hinter mir habe, bei der der Käufer behauptete das Gerät sei in einem Teilaspekt defekt, es aber bei uns immer funktioniert hatte. Ich habe Rücknahme oder Reparatur (der Vorschlag lag über dem Kaufpreis!) deswegen abgelehnt, und eine negative Bewertung erhalten, meine erste.

Gast am 30 Mai 2013 17:42:50

Mensch Carla -> Der Käufer hat doch genau das bekommen was er wollte :x
Zahnriemen ,Motor einstellen ,Ölwechsel etc -> Den hätt ich bluten lassen :evil:

Ich habe so etwas auch schon durch -> ist aber eine bekannte Masche , ist auch im Forum hier rauf und runter diskutiert worden :!: Von mir gabs nichts und einen Anwalt habe ich auch nicht gefragt -> kam ja nie etwas :D

Bergbewohner1 am 30 Mai 2013 20:44:19

Hallo Björn, mit der Klima ging es mir auch so, es war auch ein Aufkleber drin, Service der Klima 3 Monate alt, auch wurde mit Kontrastmittel neu befüllt.
Natürlich ging die Klima auch nicht, habe sie neu befüllen lassen, es wurde kein Leck festgestellt, wollte nicht wegen der paar Euros zich Kilometer zum Händler fahren. nach paar Tagen ging sie wieder nicht, Klimakühler lief aus, mit Kontrastmittel sah man es. da Händler sich stur stellte und ich wegen der Euros nicht einen Rechtsstreit anfangen wollte habe ich auch noch 450 € für den Kühler bezahlt.
Auch bei einem Kauf mit Sachmängelhaftung muß man genau überlegen, lohnt sich ein Rechtsstreit :?:

Paulinchen2013 am 31 Mai 2013 09:43:28

Da vom Käufer ausser den vielen Drohungen kein Schreiben von einem Rechtsanwalt kam (wir sind ja aufgrund der Drohungen lieber zum Rechtsanwalt) vermute ich dass das ganze keinen Bestand hat von seiner Seite aus. Wir hätten auch keinen Rechtsstreit gewollt - das war das erste Mal dass wir das in Anspruch nehmen mussten. Was mich letztlich so frustriert bzw. enttäuscht ist die Tatsache dass eine normale Einigung nicht möglich war und der Käufer der festen Überzeugung ist wir hätten sie betrogen.

Wir werden auf die Forderung auch nicht mehr eingehen - in den ersten Gesprächen waren sämtliche Vorschläge von unserer Seite für den Käufer nicht akzeptabel (ich hatte zu dem Zeitpunkt insofern Verständnis als dass ich wusste dass es total blöd für den Käufer ist wenn sowas passiert) aber sie liessen nicht mit sich reden und drohten mit dem Gericht. So kam es ja erst dazu dass wir zu einem Anwalt sind.

Dass sie den Bus so detailliert haben reparieren lassen hat mir auch gezeigt dass sie entweder noch nie einen alten Bus erstanden haben oder eine komplett falsche Vorstellung von den Eigenschaften hatten. Die Tatsache dass der Bus bei uns in der ganzen Zeit nie - auch nur einmal irgendwelche Probleme gemacht hat und beim Käufer gradezu auseinander gefallen ist erschreckt uns schon sehr - ich werde auch kein Auto oder sonstiges mehr an privat verkaufen - dann schmeiss ichs lieber weg wenns der Export oder "kaufe alle Auto - salle bar" es nicht nimmt.

Wir haben die email zur Info an unseren Anwalt geschickt (an den sowieso alle Schreiben hätten gehen müssen - er hat sich als unserer Rechtsbeistand an sie gewendet mit dem Hinweis alle Anliegen an ihn zu richten) und werden es unbeantwortet lassen.

mantishrimp am 31 Mai 2013 11:55:27

Paulinchen2013 hat geschrieben:
Dass sie den Bus so detailliert haben reparieren lassen hat mir auch gezeigt dass sie entweder noch nie einen alten Bus erstanden haben oder eine komplett falsche Vorstellung von den Eigenschaften hatten.


Vermutlich haben sie der Werkstatt einen Blankoauftrag unterschrieben und gesagt macht den mal wieder fertig.....

bernhardm am 02 Jun 2013 13:40:16

Paulinchen2013 hat geschrieben:Da vom Käufer ausser den vielen Drohungen kein Schreiben von einem Rechtsanwalt kam (wir sind ja aufgrund der Drohungen lieber zum Rechtsanwalt) vermute ich dass das ganze keinen Bestand hat von seiner Seite aus.

Sehr richtig... der war nichtmal beim Anwalt - würde ja Geld kosten.

Paulinchen2013 hat geschrieben:Wir hätten auch keinen Rechtsstreit gewollt

Der Käufer auch nicht - er will möglichst viel Geld von euch um doch noch an einen günstigen Bus zu kommen. Das er dieses auf dem Rechtsweg nicht bekommt (sondern nur viel Geld verbrät) versucht er es mit Droungen, Bitteln und betteln

Paulinchen2013 hat geschrieben:das war das erste Mal dass wir das in Anspruch nehmen mussten. Was mich letztlich so frustriert bzw. enttäuscht ist die Tatsache dass eine normale Einigung nicht möglich war und der Käufer der festen Überzeugung ist wir hätten sie betrogen.

Das ist das was Dir der Käufer erzählt. In Wirklichkeit weiß er ganz genau daß Du ihn nicht betrogen hast und versucht Dir mit allen Mitteln ein möglichst schlechtes Gewissen und Gefühl zu machen, damit er möglichst viel Geld von Dir erlügen kann.

Paulinchen2013 hat geschrieben:Wir werden auf die Forderung auch nicht mehr eingehen

Das ist das einzig Vernünftige was ich bisher von Dir gelesen habe.

Paulinchen2013 hat geschrieben:Wir haben die email zur Info an unseren Anwalt geschickt (an den sowieso alle Schreiben hätten gehen müssen - er hat sich als unserer Rechtsbeistand an sie gewendet mit dem Hinweis alle Anliegen an ihn zu richten) und werden es unbeantwortet lassen.

Völlig unnötig - verdient nur der Anwalt Geld damit.

Ich war zufällig am Wochenende dabei, wie mein Bruder eines seiter Privatautos verkauft hat. Paar Jahre alt, halbwegs gepflegt und in Ordnung. Käufer kam, schaut kurz an, handelt noch ein Bisschen (obwohl der Preis schon festgelegt war und keine VHB usw.) zahlt und fährt heim (quer durch Deutschland). Ein paar Stunden später ruft er an - die Windschutzscheibe hätte einen Steinschlag, mein Bruder soll die Selbstbeteiligung der Teilkasko übernehmen.

Was macht mein Bruder? Sagt ihm am Telefon daß das ein Privatverkauf war, die Gewährleistung ausgeschlossen ist und er garnix bezahlen wird.

Und was wird passieren? -> Nix. Weil der Käufer nämlich keine Chance hat auf dem Rechtsweg irgendwas zu bekommen.

Später kam noch eine SMS dass er jetzt erstmal die Teilkasko ohne SB macht und dann nachdem die Versicherung die Reparatur bezahlt hat auf SB umstellt.

Das was der Käufer da macht nennt man Versicherungsbetrug.

Und jetzt eine Bitte - wenn Du mal wieder ein altes Wohnmobil etc. billig verkaufst, gib mir Bescheid. Ich kauf es dann, und geh Dir so lange auf den Wecker bis Du die Kosten es ein Mal durch zu reparieren und in Neuzustand zu versetzen bezahlt hast. Ist mir dann auch völlig egal wie alt und fertig das Ding beim Kauf ist - Du zahlst ja schließlich die Sanierung.

Ich hoffe Du erkennst die Ironie in diesen Zeilen ;)

So - komm runter, lass Dich von diesem A... nicht irre machen. Es ist traurig zu lesen, dass es noch immer Menschen gibt, bei denen diese Maschen funktionieren. Denn so lange wird es immer Leute geben die es versuchen. Kostet ja nix.

Übrigens bin ich bereit zu wetten, dass die behaupteten Werkstattreparaturen nicht stattgefunden haben.

a.miertsch am 02 Jun 2013 15:58:20

Hat denn der Verkauf der alten Möhre soviel eingebracht, dass man hier solange darüber palavert.
Eingangs wurde doch schon gesagt: Verkauft, wie besehen! Damit ist der Kuchen gegessen.
Welches Gericht wird sich heutzutage mit solchem Kleinkram befassen. Er hat das Ding bei dir gestartet, er ist vom Hof gefahren, an der Ausfahrt musste er bremsen. Alles ging, wo ist das Problem?
Hast eigentlich unbewusst Glück gehabt und den berühmten Einen aus Deutschland gefunden.
Eine schöne Zeit mit dem Neuen!
Albert

a.miertsch am 02 Jun 2013 16:01:53

Gelöscht
Albert

thomas56 am 02 Jun 2013 16:03:47

a.miertsch hat geschrieben: Er hat das Ding bei dir gestartet, er ist vom Hof gefahren, an der Ausfahrt musste er bremsen. Alles ging, wo ist das Problem?

Privatverkauf mit VHG! VON HOF GARANTIE! :D

rkopka am 02 Jun 2013 16:42:59

bernhardm hat geschrieben:Später kam noch eine SMS dass er jetzt erstmal die Teilkasko ohne SB macht und dann nachdem die Versicherung die Reparatur bezahlt hat auf SB umstellt.

Das was der Käufer da macht nennt man Versicherungsbetrug.

Wie geht denn das ? Hat er die Versicherung schon vor dem Kauf/Abholen ? Ich habe gerade eine Kasko für ein gebrauchtes gemacht und da hat er sich das Womo genau angeschaut von oben bis unten, bevor die Versicherung abgeschlossen wurde.

Nur beim Neuwagen haben sie es ohne Anschauen gemacht (soweit ich mich erinnere). Da war es aber auch im Zuge der Erstzulassung.

RK

topolino666 am 02 Jun 2013 20:53:42

rkopka hat geschrieben: Ich habe gerade eine Kasko für ein gebrauchtes gemacht und da hat er sich das Womo genau angeschaut von oben bis unten, bevor die Versicherung abgeschlossen wurde.


... wer "er"?

Der "Herr Kaiser"? :?:

Ich ruf dort an, die schicken den Antrag, unterschreiben, zurückschicken, bezahlen. :!:

"ohne SB" "mach 150" "raus aus der Vollkasko" habe ich noch immer am Telefon umgestellt!!!

Von denen kommt doch keiner vorbei! :eek:

topolino
Matthias

rkopka am 02 Jun 2013 22:29:40

topolino666 hat geschrieben:
rkopka hat geschrieben: Ich habe gerade eine Kasko für ein gebrauchtes gemacht und da hat er sich das Womo genau angeschaut von oben bis unten, bevor die Versicherung abgeschlossen wurde.

... wer "er"?

Ich hab die Versicherung beim/über den ÖAMTC, weil meine normale (Haftpflicht) Versicherung keinen brauchbaren Tarif hatte. Da geht nichts ohne vorige Vorführung des KFZ. Ein KFZ Wissender(?) schaut dann alles an inklusive Dach und notiert Vorschäden (meiner hatte keine). Alles andere wäre ja praktisch eine Einladung zum Betrug.

RK

bernhardm am 03 Jun 2013 11:23:49

Bei mir hat noch nie eine Versicherung das KFZ vor Versicherungsbeginn begutachtet. Ich hab meine Versicherung abgeschlossen und wenn was war Schaden gemeldet. Und ich hab noch nie einen Neuwagen zugelassen.

In dem Fall wird der Käufer das Fahrzeug auf sich zulassen und wenn alles geklärt ist den Schaden als neu melden (Versicherungsbetrug). Die Versicherung wird zahlen, er wird umstellen auf SB und fertig. Macht er das zu oft schmeisst sie ihn raus ;) wahrscheinlich zahlen die bei Carglass so wenig für den Scheibenwechsel (verhandelte Konditionen), dass die das nicht juckt.

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